„Ich hab` mein Portemonnaie vergessen!“ – Kein Problem! Mobile Payment mit VISA

/4. Oktober 2018/6 Kommentare

Werbung // Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit VISA.

Während ich früher immer alles und jeden mit mir rumgetragen habe, reduziere ich diese Lasten heute auf ein Minimum. In meinem persönlichen Leben genau so wie in meinem Arbeitsalltag. So wurden meine Schubladen immer leerer, Gedanken immer leichter und Handtaschen immer kleiner. Leben ausmisten. Einflussfaktoren bewusst auswählen. Weniger ist mehr. Prozesse vereinfachen.
Es geht um Entschleunigung und Besinnung auf das Wesentliche. Ich habe angefangen zu meditieren, lange Spaziergänge unter Blätterdächern gehören zu meinem Alltag und ich ernähre mich bewusst gesund, regional und frisch. Wir streben nach Ausgleich und Ruhe. Die Leute fangen wieder an zu Stricken. Und: mir gefällt das.
Mir gefällt dieses Sich Besinnen.
Der Versuch des Minimalismus.
Kleine Taschen also irgendwie.
Leichter Kopf.
Gelassenheit.
All diese Versuche mit sich selbst ins Reine zu kommen und seinen Alltag so zu organisieren, dass man glücklich ist – sind großartig. Und individuell. Jeder ist auf der Suche nach seiner eigenen Mitte.
Und während das oft heißt: elektronische Geräte abzuschalten …
Habe ich eben auch gelernt, dass „der Alltag das Leben“ ist – und dass wir nicht immer nur fliehen können und abschalten. Sondern: einen passenden Weg finden. Einen, der gut tut.
Und gerade deswegen finde ich es so faszinierend, was moderne Technologie uns dabei helfen kann, die eigene Mitte zu finden. Vielleicht nicht in erster Linie. Aber es geht ja auch darum, Prozesse zu optimieren. Den Alltag und unsere damit einhergehenden Pflichten zu vereinfach. Sei es: Verantwortung abgeben – und eben nicht mehr den Staubsauger selbst zu schwingen, Alexa den Einkauf erledigen zu lassen oder die eigenen Habseligkeiten Stück für Stück zu reduzieren und statt zig Karten und Kärtchen, nur noch unser Smartphone in der Tasche zu tragen.
Also moderne Entwicklungen nicht immer per se ablehnen (ich habe das Gefühl, darin sind wir Deutschen (wenn es nicht gerade um Autos geht) wirklich Weltmeister, sind sehr skeptisch und geben ungern unsere gewohnten Prozesse auf), sondern ausprobieren, für sich sinnvoll nutzen. 

… okay, genug der großen Worte und Metaphern und Einleitung. Scheinbar hat jeder andere europäische Staat uns in diesem Punkt etwas voraus und ich möchte, dass wir a) aufholen und b) uns bei unserem nächsten Skandinavien-Trip nicht wieder blamieren.
Eigene Mitte, kleine Handtaschen, Schwedenurlaub – was hat das denn alles miteinander zu tun?
Also, dann jetzt mal ganz einfach und strukturiert. Heute soll es mal tatsächlich um eine sehr sachliche Erklärung eines Produkts, oder viel mehr einer Anwendung gehen. VISA hat mich gefragt, ob ich das Mobile Payment ausprobieren möchte – zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal das Contactless Payment ausprobiert – und es stand somit für mich fest: Probieren geht über studieren … 

GET READY
Bisher funktioniert der Spaß des mobilen Bezahlens leider nur auf Smartphones mit dem Betriebssystem Android Lollipop 5.0 oder darüber. Visa stellte mir für das kleine Experiment das neue Google Pixel 2 zur Verfügung, was ich direkt in Betrieb nahm, anschließend die Google Pay App heruntergeladen und meine Visa Karte der comdirect registriert. Das funktioniert wirklich kinderleicht und schon: kann’s losgehen!
Was? Na das Shoppen, Einkaufen, Essen gehen…

BUT: HOW?
Google Pay funktioniert in erster Linie genau wie das kontaktlose Bezahlen mit der Visa Karte. Aber statt der Plastikkarte benötigst du nur noch dein Smartphone, das du zum Bezahlen einfach in Nähe des Kassenterminals bewegst. Für Beträge unter 25€ muss der Bildschirm des Handys nicht mal entsperrt werden, um zu bezahlen. Und binnen Sekunden: hast du bezahlt.

NO I MEAN: HOW?
In allen Läden, die mit den entsprechenden Kassenterminals ausgestattet sind, kommt die Nahfunktechnologie (Near Field Communication, NFC-Technologie) zum Einsatz. Dies ist ein internationaler Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Zahlungsinformationen. Diese werden mittels des Visa Token Service für zusätzliche Sicherheit verschlüsselt.

WHERE TO GO
Es gilt: überall wo das Symbol für kontaktloses Bezahlen zu finden ist, funktioniert auch das Mobile Payment. Ihr findet das eigentlich bei allen großen Gastronomieketten, Tankstellen, bekannten Waren- und Modehäusern, sowie Supermärkten. Aber auch bei vielen jungen Unternehmen, neuen Szenecafés oder auf einigen Foodmärkten ist das mobile Bezahlen bereits möglich und sehr beliebt.
Übrigens: bis in 2 Jahren müssen alle Kassenterminals in Europa das kontaktlose Bezahlen mit der Karte oder dem Smartphone akzeptieren.

BUT: WHY?
Das mobile Bezahlen birgt so viele Vorteile. Es ist nämlich: einfach, schnell und verdammt bequem.
Denn mal ganz ehrlich: unser Handy haben wir zumeist direkt schon in der Hand oder sofort griffbereit. Karte oder gar Kleingeld im Portemonnaie suchen,  Pineingabe oder das Warten aufs Rückgeld, Visakarte aus der Hand geben – all diese Schritte entfallen. Heißt also: kürzere Wartezeiten, weniger PINs, die du dir merken musst und schließlich eine Auflistung deiner Ausgaben direkt in deiner App.

CAN’T BE SAFE
Egal ob ihr mit dem Smartphone oder der Smartwatch bezahlt, dahinter steckt immer noch eure Visa Karte – es gelten also die gleichen Sicherheitsvorkehrungen und Visa gibt für alle beteiligten Partner den Rahmen für die digitale Transaktion vor. Und statt sensiblen Kartendaten werden Tokens (durch die Token-Technologie verschlüsselte spezielle Transaktionsnummern) an den Händler gesendet und Betrugsrisiko deutlich gesenkt.
Außerdem hat Visa mit der „Zero Liability“-Regelung die Haftungsgrenze auf 0 Euro gesenkt. Du als Karteninhaber haftest demnach nicht für Zahlungen an Unternehmen, die du nicht selbst autorisiert hast.
Sollte dein Smartphone verloren gehen, können die Bezahl-Tokens sofort deaktiviert werden, ohne dass du deine hinterlegte Karte sperren lassen und austauschen musst. 

Also meinen ersten Tag in Dresden, nach einer sehr langen Weile, habe ich mit dem Google Pixel 2 und der darauf registrierten VISA wirklich sehr genießen können. Koffer samt Geldbeutel habe ich am Bahnhof in ein Schließfach gesperrt und dann konnte der Tag mit kleiner Tasche und viel Zeit zum Bummeln ausgiebig genutzt werden.
Und zu meiner Verwunderung haben wir bei wirklich vielen Läden in meiner Heimatstadt ganz unkompliziert mit dem Smartphone bezahlen können. Ihr hätte bei den ersten Anläufen mal mein Gesicht sehen sollen: erst ungläubig („Wars das schon?“), dann ein vergnügter Quicker („Ah, wie easy!“) und dann schnell wieder auf seriös machen, wenn die Verkäufer und Mitarbeiter mich angesehen haben, als stammte ich aus dem 19. Jahrhundert („Ah ja klar, kenn ich doch schon lange!“).
Dresdner Start-Up Jungholz, eins meiner Lieblingsrestaurants Côdo direkt am Altmarkt, beim Simmel-Center in der Neustadt, sowie bei … Zum Schluss noch zu meiner Lieblingsfriseurin Miriam direkt am Körnerplatz und der entspannte Tag zurück „Zuhause“ war auch schon wieder vorbei …  

Werbung // Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit VISA.

Join the discussion

6 Kommentare

  • Reply Maria 5. Oktober 2018 at 10:44

    Hey Luise. Mir ist klar, dass in einem von Visa gesponserten Post das Bargeld nicht so gut wegkommt.
    Deswegen möchte ich ein paar Vorteile aufzählen.
    Ich zahle so oft es geht mit Bargeld und hoffe, dass es noch lange bleibt!

    + Anonym (keiner weiß für was du etwas ausgibst, keiner macht Werbung auf Basis deiner Einkäufe)

    + Besseres Gefühl für Ausgaben durch Anfassen und Sichtbarkeit – außerdem kann man sich nicht so schnell verschulden. Wenn das Geld weg ist gibt’s kein Kaufen mehr.

    + wie kannst du sonst einem Strassenmusiker deine Spende geben oder einem Bettler? Haben die ein zahlungsgerät?

    + ohne Gebühr für kleine Händler (transaktionsgebühren, Gerätemiete)

    + funktioniert auch wenn der Akku alle ist!

    Die Vorreiterrolle von Schweden lässt sich  beispielsweise auf die Schwierigkeit zurückführen, abgelegene Regionen zu unwirtlichen Jahreszeiten mit Bargeld zu versorgen.

    • Kleinstadtcarrie 9. Oktober 2018 at 16:31

      Liebe Maria,

      danke für Dein Feedback.
      Sicherlich hat Bargeld auch seine Vorteile, ich für meinen Teil brauche es allerdings nicht zwangsweise.
      Und in meinem letzten Blogposts ging es erst darum, dass man in LA. Straßenmusiker auch mit Visa Karte „bezahlen“ konnte. Witzig, oder? 🙂
      Ich denke einfach, man sollte Moderene Entwicklungen annehmen und für sich passend machen, und sich nicht dagegen sträuben.

      Alles Liebe,
      Luise

  • Reply Laura 4. Oktober 2018 at 17:21

    Ich denke es ist ganz klar, dass Google/Visa das ganze so vorstellen, dass alles super sicher und toll ist. Leider sammelt Google so extrem viele Daten über die Käufe (siehe hier: https://mobilsicher.de/aktuelles/google-pay-bezahldienst-mit-tuecken). Ich bin auch kein Freund von kontaktlosem Bezahlen mit der Karte, denn auch das ist oftmals nicht so sicher, wie man sich das vorstellt (siehe hier: https://mobil.stern.de/tv/diebstahl-per-funk–so-unsicher-sind-die-neuen-kreditkarten-7075756.html). Das kann ja jeder benutzen, wenn er möchte, aber ich denke man sollte sich da auch über die Sicherheit und die Sicherheit seiner Daten bewusst sein. Ich hoffe, dass zB das kontaktlose Bezahlen nicht zwangsweise für alle Kreditkarten eingeführt wird, denn ich persönlich möchte das absolut nicht haben und finde es auch ziemlich unnütz. Aber wie gesagt, jeder so wie er möchte.. Ich denke man sollte sich da nur ausreichend informieren und sich dessen bewusst sein, dass man da einen Teil seiner (Daten)sicherheit aufgibt – nur für ein bisschen Bequemlichkeit 😉

    • Kleinstadtcarrie 9. Oktober 2018 at 16:33

      Hey Laura,

      sicherlich ist es hilfreich sich allumfassend zu informieren und den für sich richtigen Weg zu finden!

      Alles Liebe,
      Luise

  • Reply Teresa 4. Oktober 2018 at 15:17

    Wär auf jeden Fall mal einen Versucht wert, nur warum du sagst du trägst somit weniger mit dir rum verstehe ich nicht ganz. Also klar du hast einen Gegenstand weniger mit, aber einem Unterschied hätte es jetzt auch nicht gemacht, den Geldbeutel oder die Karte selbst
    mitzunehmen, hätte auch locker in die Tasche gepasst. Nichtsdestotrotz hab ich auch schon drüber nachgedacht, diese Zahlungsmethode vielleicht mal in Anspruch zu nehmen.
    Liebe Grüße

    • Kleinstadtcarrie 9. Oktober 2018 at 16:33

      Liebe Teresa,
      ja na klar, aber ich mache das grad in meinem Leben insgesamt. Und da gilt, auch kleiner, leichter Ballast ist Ballast und summiert sich…

      Alles Liebe,
      Luise