#wirsindeins

/4. September 2018/22 Kommentare

Disclaimer/ Achtung: Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche Wahrnehmung, Empfindung und Meinung dar. Bitte bildet und belest Euch vielseitig. Dieser Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Lasst uns in den Kommentaren diskutieren, Meinungen und Erfahrungen austauschen – aber fair und sachlich bleiben!
Ich arbeite parallel an einem Beitrag mit konkreten Ideen und Möglichkeiten sich gegen Rechts zu positionieren – was kann und muss unweit eines Protests geleistet werden? Es sollte klar sein, dass die Arbeit hier nicht endet. Kraftklub-Sänger, Felix Brummer, hat das auf der gestrigen Pressekonferenz, meiner Meinung nach, sehr gut zusammen gefasst
„Und wir wollten eigentlich noch mal sagen, dass wir uns nicht dieser … wir sind nicht naiv, wir geben uns nicht der Illusion hin, dass wenn man jetzt ein Konzert macht und damit die Welt gerettet hat  und alle Probleme gelöst sind. Aber manchmal ist es wichtig und notwendig, dass man sich nicht so allein fühlt. Und Leute nicht allein gelassen werden.“

Ich erinnere mich ganz genau an den Abend, an dem Pegida das allererste Mal durch Dresden gezogen ist. Ich habe es wenige Stunden danach über Facebook verfolgt. Spät am Abend. Ich lag im Bett. Und mir flossen die Tränen übers Gesicht. Das war im Oktober 2014. Fast ein Jahr später: 

27. September 2015
„Ein niedlicher, kleiner Tisch mit einer Kerze darauf. Einladend. Wir aßen, tauschten uns über die Geschehnisse der letzten Wochen aus und genossen die gemeinsame Zeit. Ein ganz normaler Montagabend. Doch während ich gerade davon erzählte, wie wunderbar und bekehrend der Besuch in der Scheich-Zayid-Mosche in Abu Dhabi gewesen ist, merkte ich plötzlich, das mein Gegenüber mit den Gedanken ganz wo anders war. Ihr Blick war starr nach draußen gerichtet. Ich drehte mich um und es schoss mir durch den Kopf: Es ist Montag. 19 Uhr.
– es war das erste Mal, dass ich den Marsch live sah. Und der Menschenstrom riss nicht ab.“

Ich bin in Sachsen groß geworden, habe in Dresden studiert. Und immer sind Menschen weggezogen. Immer. Das war ein prägnantes Thema in meinem Umfeld. Und jedes Mal, brach es mir das Herz. Nicht nur, weil ich einen Freund oder Freundin, Bekannte oder Familie ziehen lassen musste, sondern weil mich das Gefühl beschlich, dass alle, die mutig sind und sachlich gegen Rassismus einstehen, müde werden und gehen und schließlich vielleicht doch Hass und Gewalt überwiegen könnten.

19. Oktober 2015
Wir diskutieren über die Zahlen. Aber an diesem Abend scheint festzustehen, dass sich auf dem Theaterplatz mehr Menschen versammelt haben, als für Menschlichkeit, für Flüchtlinge, für Toleranz. „Wieso kriegen die Dresdner ihren Arsch nicht hoch?“, frage ich wütend. Und das bleibt das einzige, was ich dazu sage. Wut steigt wieder in mir auf. Man! Wo wart ihr?

Ich wurde von Monat zu Monat unsicherer.
Und langsam entfachte da dieser Kampf in mir. Zwischen Hoffnung, Zuversicht, der Klarheit in meinem Kopf und Herzen, dass Menschlichkeit immer siegen wird und der leisen Vorahnung, dass die Montagsspaziergänge ausarten würden.Weil es eben Menschen gab und gibt, die nicht, und nie müde werden jeden Montag auf die Straße zu gehen. Und mein geliebtes Dresden zusammen zu brüllen. Die Mauern der Stadt haben sich plötzlich so viel enger angefühlt und dann fehlte der Platz zum atmen und reden.
Da waren plötzlich so viele Menschen gegen etwas.
Und die dafür?
Was denkt der Mensch neben mir in der Straßenbahn? Und meine Nachbarn? Da war dieses Gefühl, dass man die Kontrolle verliert. Die Heimat? Die Zuversicht? Nicht in erster Linie, weil da so viele Menschen gegen etwas waren, sondern weil es so wenige gab, die für das dafür einstanden. „Dresden ich habe die Schnauze voll!“ – nennt sich der Beitrag.

27. Oktober 2016
„Es geht darum, dass wir bunt sind. Dass wir nichts gegen Ausländer haben. Mein Gott: dann lass es Dir doch egal sein. Das ist okay. Damit kommen wir klar. Aber kannst Du nicht ein Mal im Jahr zeigen, dass es dir egal. Egal ist nämlich besser als dagegen. Nicht wirklich, aber ein bisschen.“

Also ja, ich wurde wütend. Und ja, ich erkannte das Problem.
Aber was geschah, brach mir erneut das Herz: Sachsen wurde verhöhnt und kategorisch abgeschrieben. „Dresden ist braun und hässlich und dreckig und hier leben sowieso nur Nazis!“ Nachrichten. Dokumentationen. Freital – der Ort an dem ich groß geworden bin.
Und Ereignisse, Medien und blöde Sprüche, schmierten mir braune Farbe auf meine bunten Kindheitserinnerungen. Plötzlich war alles scheiße – „Sachsen: dann geht doch!“  hieß es dann und Ereignisse wurden instrumentalisiert, ein Präsident wurde gewählt und die Deutschen lachten hämisch, als wären wir gewahrt davor. Ich wurde als Ossi belächelt, obwohl ich doch ohnehin erst 1994 geboren wurde, aber das spielt ja keine Rolle. 
Und meine Welt stand auf dem Kopf. 
Und sie marschierten.
Und sie brüllten sich an auf dem Neumarkt – und wenn sie gekonnt hätte, dann hätte die Frauenkirche den Kopf geschüttelt

17. Februar 2017
„Hauptsache lauter und schneller und besser. Richtiger. Gegenseitiges Ermahnen. Immer wieder.
Keiner hört zu. Keiner hört wirklich zu, um zu verstehen. Sondern um zu antworten. Verständlich in dieser Runde. Gleicht einer Arena. Kampf. Es geht um’s gewinnen. Fakt ist doch aber: wir alle spielen im Selben Team. Menschlichkeit.
Am liebsten würde ich gern laut pfeifen:
Hört auf! Aber macht weiter!“

Und so ging das weiter.
Und irgendwann bin ich weiter gezogen. Bin ich gegangen. Heute wohne ich nicht mehr in Sachsen. Seit einer Weile schon nicht mehr. Und das hat sich ziemlich richtig angefühlt die letzten Monate. Und gut. Für mich.
Aber: Die Ereignisse in Chemnitz – haben mich an etwas erinnert.
An mein eigenes Ohnmachtsgefühl und dieses „Zurückgelassenwerden“.
Ich bin gegangen. Und nicht nur das. Sondern habe mich der Situation gänzlich entzogen. Ich habe mich nicht, wie andere, über euch gestellt. Aber auch nicht mehr daneben. Und dafür entschuldige ich mich.
Ich bin wieder da!  Ich bin immer noch Sächsin und bunt und froh. Und ich hatte seit vergangenem Sonntag den unabdinglichen Wunsch nach Hause zu fahren und Gesicht zu zeigen.
Und gestern: war ich schließlich zu Tränen gerührt. Ich war zu Tränen gerührt, als mir ein Herr erzählte, dass er spontan aus Düsseldorf angereist war und wie schön doch die Autofahrt durch Sachsen gewesen ist. Ich war zu Tränen gerührt, als die Menschen für Menschlichkeit applaudierten. Ich fühlte mich sicher. Alles war friedlich. Ich war zu Tränen gerührt, als wir erfuhren, dass wir gemeinsam 65 000 Menschen gewesen sind. Chemnitz ist kein Loch, keine Sperrzone, nicht hässlich und grau. Es ist bunt. Und laut. Und lebenswert. Sachsen ist mein zu Hause. Und nach so vielen Jahren gehe ich mit einem Lächeln nach einer Demo ins Bett. In Berlin. Und ein Teil meines Herzens schlägt in Sachsen und das ist seit gestern ziemlich froh. Weil Sachsen auf der Straße waren. Und weil Deutschland Solidarität gezeigt hat. Endlich. Und nicht wieder nur mit dem Finger gezeigt und verabscheut hat.
Wir standen da. Gemeinsam. Und waren – endlich – wirklich mal mehr.
Gemeinsam.
Immer.
Nicht nur dann, wenn jemand stirbt, wenn Menschen gejagt werden.

Nicht nur dann, wenn die Toten Hosen vor uns auf einer Bühne stehen.
Immer.
Gemeinsam.
#wirsindeins

Also:
#wirsindmehr – das ist nicht mein Hashtag, ich mag den nicht! Ich würde sagen #wirsindeins.
So hat es sich gestern auch – die meiste Zeit lang – angefühlt. Die Solidarität, die der Rest Deutschlands gestern gezeigt hat, hat mich berührt. Zutiefst. Und so unglaublich glücklich gemacht. Aber: wir dürfen Menschen nicht abschreiben. „Nazis raus!“ „Mittelfinger hoch gegen Nazis!“ „Nazis klatschen!“ – diese Aussagen und ich hätte gestern am liebsten das Gelände verlassen. Wieso geben wir Menschen nicht die Chance umzudenken? Wieso unterstützen wir sie nicht, sich in unsere Gesellschaft einzugliedern? Wieso müssen „die“ raus? Wieso muss man immer gegen etwas oder jemanden sein?
Und eins steht fest: egal wie laut ihr schreit, diese Menschen sind wahlberechtigt.
Rassismus und Bildung hängen ganz eng miteinander zusammen. Und unglücklich sein. Und einsam. Verzweifelt vielleicht.
Können wir jetzt nicht emphatisch sein? Und in unsere Mitte einladen? Austausch anregen? Und erkennen, dass Rassismus in den Köpfen bemitleidenswert ist.
Also ich bin für ein WIR. Für Menschlichkeit! Für Bildung! Für Kulturen! Für Sicherheit! Für Liebe! Und damit meine ich nicht, dass Kuscheln und Streicheln politisch irgendwas besser macht. Nein, wir müssen streng sein und hart durchgreifen. Aber die Hoffnung nicht verlieren. Und gemeinsam arbeiten. Einen Konsens finden. Denn – nochmal – diese Menschen sind wahlberechtigt. Und wenn wir sie nicht abholen, erreichen und aufnehmen, dann wird es die AfD tun. Und das gilt es dringend zu verhindern.

5. Juli 2015
„Und umso länger ich mich mit dem Thema beschäftige, desto deutlicher werden auch Beweggründe, warum manche Menschen Hass schüren, warum man einander nicht akzeptiert – aus Angst. Angst vor dem Unbekannten. Und so wenig ich das auch nachvollziehen kann, wie man vor anderen, fremden Dingen, Kulturen, Menschen Angst haben kann, so sehr ärgere ich mich auch darüber, dass ich auch nur einen Hauch von Verständnis zeige. Aber das bin ich. So bin ich.
Ich verstehe. Aber ich will nicht akzeptieren. Nicht hinnehmen.
Und alles was ich tun kann, ist diese Zeilen zu schreiben und selber mit positivem Beispiel voran zu gehen. Menschlichkeit zeigen. Nächstenliebe. Und wenn es erst Mal nur Respekt wäre. Akzeptanz.“
Das schrieb ich vor drei Jahren hierher.
Und jetzt wieder. 
Denn unsere Urgroßeltern haben wir auch gern!
Liebe sollte immer die Antwort auf Hass sein!

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22 Kommentare

  • Reply Polizist 6. September 2018 at 17:54

    Hallo Luise,
    ich bin sicher nicht der klassische Leser deiner Seite, ich bin ein Mann und in einer Einsatzhundertschaft der Polizei tätig. Einer Hundertschaft die auch in Chemnitz im Einsatz sein musste.

    Ich finde es befremdlich wenn man auf ein Konzert geht, auf dem Bands spielen die solche Zitate raushauen:

    „Wir stellen unseren eigenen Trupp zusammen / Und schicken den Mob dann auf euch rauf / Die Bullenhelme – sie sollen fliegen / Eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein / Und danach schicken wir euch nach Bayern / Denn die Ostsee soll frei von Bullen sein.“

    oder

    Im Song „Ein Affe und ein Pferd“ von K.I.Z. heißt es: „Ich ramm die Messerklinge in die Journalisten-Fresse“. Dann diese Hass-Zeilen über die umstrittene Ex-„Tagesschau“-Sprecherin Eva Herman: „Eva Herman sieht mich, denkt sich: ‚Was‘n Deutscher!‘/Und ich gebe ihr von hinten wie ein Staffelläufer/Ich fick sie grün und blau, wie mein kunterbuntes Haus/Nich alles was man oben reinsteckt, kommt unten wieder raus.“ (Zitat merkus.de)

    Noch befremdlicher finde ich es, als Staatsdiener, wenn mein Bundespräsident solche Musiker hofiert. Es ist ein Schlag ins Gesicht, dafür, dass meine Kollegen und ich uns dort „verheizen“ lassen müssen.

    Kommen wir aber mal zum Grundproblem: In Chemnitz gab es nachweislich keine Hetzjagden (siehe Auswertung Polizei Sachsen) dennoch wurde das über Tage aufgebauscht und ging schon bis zur Prognomstimmung.
    Gewalt gegen andere ist generell zu missbilligen, allerdings sollte Presse, Politiker und Co sich auch mit ihren verbalen Kommentaren zurückhalten – neudeutsch nennt man das ja Fakenews.

    Und zum Thema Flüchtlinge ein kleiner Hinweis, von jemandem der beruflich damit zu tun hat. Je mehr kriminelle Flüchtlinge es gibt, die man nicht abschieben kann/will, desto größer und stärker wird die rechte Politik. Desto mehr Zulauf erhalten Rechtsextremegruppen, da sich die Leute (auf deutsch) verarscht fühlen. Jahrelang gab es kein Geld für soziales, es hieß man muss sparen und dann werden mal eben 20 Milliarden Euro ausgegeben – Tendenz steigend – wie soll man das den Leuten glaubhaft machen?

    Und mit einem Hashtag oder einem gratis Konzert „hipper Bands“ kriegt man keine Probleme gelöst, im Gegenteil.

    Hier noch ein paar lesenswerte Kommentare zu Chemnitz:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kuenstler-gegen-rechts-bis-der-bullenhelm-vom-schaedel-fliegt-kolumne-a-1226821.html
    https://www.welt.de/politik/deutschland/plus181436570/Gesellschaftliche-Spaltung-Konzert-wirsindmehr-war-kontraproduktiv.html

    • Laura 6. September 2018 at 22:34

      Ich muss Dir da teilweise echt recht geben, ich finde das auch schlimm, wenn „Flagge gegen rechts zeigen“ darin ausartet, dass man auf der gleichen Seite steht wie Linksextremisten.

      Für mich persönlich ist das auch ein Grund warum ich in Dresden (lebe seit drei Jahren fürs Studium hier) irgendwann fast gar nicht mehr zu Demos gegangen bin. Einmal war ich auf einer Gegendemo, die von der Linken organisiert wurde – eine Partei die ich jetzt nicht wählen würde, aber das ist ja erstmal kein Problem. Leider lief ich dort dann neben Flaggen der Kommunistischen Partei Deutschlands und wurde mit „Liebe Antifaschisten“ angeredet und das sind keine Dinge mit denen ich mich identifiziere oder mit denen ich in Verbindung gebracht werden möchte. Es gibt selten den Mittelweg und das finde ich extrem schade. Denn ich bleibe lieber still, als dass ich mich mit anderen Extremisten auf eine Seite schlage.

      Um wieder zurück zu Chemnitz zu kommen, fand ich diesen Artikel auch sehr interessant: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/fuer-den-journalismus-ist-chemnitz-ein-pruefstein-15765239.html
      Liebe Grüße!

    • Luisa 7. September 2018 at 14:32

      Ich möchte da gerne was zu sagen:

      Erstmal: Ich finde es problematisch, solche Textzeilen aus dem Kontext zu reißen. Da haben sich keine Politiker auf eine Bühne gestellt und Reden gehalten, sondern Künstler Lieder gesungen. Das ist Kunst und da sollte man sich um Verständnis bemühen, statt Teile davon aus dem Kontext zu reißen. Natürlich sind da teilweise sehr spezielle Bands dabei gewesen, bei denen man sich dann mit den Texten auseinandersetzen sollte. Aber ich finde das verdienen sie auch, denn es gehört eben was dazu, sich auf so einer Protestveranstaltung zu zeigen und das machen eher weniger die „unprobelmatischen“ Bands mit leichten Texten, deren Konzept darauf aufbaut wirklich jeden anzusprechen. Unfair wirds, wenn man künstlerische Texte wie Tatsachenberichte zu behandelt und bspw. K.I.Z. unterstellt gegen Journalisten zu hetzen.
      Dann verstehe ich den Punkt, dass kriminelle Migranten abgeschoben werden müssen. Aber ich möchte gerne den Gedanken hinzufügen, dass nicht nur Probleme mit Flüchtlingen Rechts stärker macht, sondern auch die wachsende rechte Szene die Probleme mit Flüchtlingen verschlimmert, weil Integration schwerer wird, wenn man auf eine Gesellschaft voller Hass trifft. Rechtsextreme Gruppen sind nicht nur Opfer des Problems, sondern ein Teil davon. Und wie Luise gesagt hat, hilft es da nicht irgendwem die Schuld zu geben, sondern sich mit Liebe zu begegnen.
      Und noch ein Letztes: die Geldprobleme auf Flüchtlinge zu verschieben finde ich schlicht unsinnig. Warum denn? Es ist ja nicht entweder Geld für uns oder die. Steuergelder werden für alles mögliche ausgegeben. Diesen immer wieder bemühten Zusammenhang von Geld für Flüchtlinge ausgeben und (vermeintlich deshalb) Probleme beim Renten- und Bildungssystem haben, sehe ich einfach nicht.

      Liebe Grüße
      Luisa

  • Reply Irina 6. September 2018 at 14:53

    „Du machst ein Lied, gegen die gemeine Welt
    Und in China hat gerade jemand Reis bestellt
    Dann kommt der Krieg wieder, dann begreifst du schnell:
    Musik ist keine Lösung
    Die Melodie löst bei ihnen Hoffnung aus
    Heute hebt das Festivalgesocks die Faust
    Aber morgen wachen sie in ihrer Kotze auf
    Musik ist keine Lösung“
    @Alligatoah – Musik ist keine Lösung

    Keine Lösung aber Hoffnung trägt Sie wie keine Andere! Genauso wie deine Worte!
    Danke für deine Beiträge. Immer wieder. Immer wieder zu diesem schwierigen Thema!

  • Reply Svenja 5. September 2018 at 17:05

    Liebe Luise, dein Beitrag hat mich zu Tränen gerührt und tief berührt. Denn, ich bin selbst gebürtige Sächsin und hätte mir keine schönere Kindheit vorstellen können. Aber auch ich habe Sachsen vor ein paar Jahren verlassen und damit meiner schönen Heimat auch irgendwie den Rücken zugekehrt. Allerdings ist mir das erst vor Kurzem so richtig bewusst geworden. Und irgendwie war es mir auch ein bisschen peinlich, dass ich meine Wurzeln so vergessen konnte. Seit den Geschehnissen in Chemnitz ist mein Drang „wieder“ Sächsin zu sein enorm und es macht mich unglaublich glücklich zu sehen, dass ich nicht allein mit alledem bin. Also, irgendwie, will ich wohl Danke sagen. Danke, dass du den Mut hast solche Themen anzusprechen und deine Reichweite nutzt und dafür, dass du die Worte gefunden hast um meinen derzeitigen Gefühlen eine Stimme zu geben.

    • Kleinstadtcarrie 6. September 2018 at 10:11

      Svenja 🙂
      Freue mich total, dass es Dir damit so ähnlich geht!

  • Reply Happy 5. September 2018 at 14:58

    Ich mag diesen Beitrag sehr und kann dir ehrlich gesagt in allen Punkten zustimmen. Ich glaube schon, dass es schwierig ist Nazis zum Umdenken zu bewegen, aber mittlerweile laufen bei solche Demonstrationen Menschen mit, deren Probleme eigentlich wo ganz anders liegen. Ich persönlich würde mir wünschen, dass auch diesen zugehört wird, solange es sachlich bleibt.

    Was ich nicht ganz verstehe ist deine Einstellung zu Sachsen und Dresden. Mir ist bekannt, dass du deine Heimat liebst, aber ich finde du zeigst es mal mehr und mal weniger gern in Social Media. Gerade schwebst du wahrscheinlich in einem Hoch und hast deshalb auch deine Insta Beschreibung geändert in “Dresdnerin in Berlin“. Ich frage deshalb ganz provokant: Wenn dann Pegida wieder mal laufen würde und die Gegendemo ganz schwach ausfällt, bist du dann wieder “ in Berlin lebend“ und nur deine langjährigen Follower wissen, dass du ursprünglich aus Dresden bzw. Freital oder whatever kommst?

    • Kleinstadtcarrie 6. September 2018 at 10:15

      Hey Happy,

      zum zweiten Teil deines Kommentars:
      Also es mag sein, dass ich die Beschreibung bald wieder entferne. Möglich. Aber das kann ich gerade nicht sagen.
      Ich „beobachte mich da ja auch ein wenig selbst“ und wie ich mit meiner Identität umgehe und mich fühle. Du hast total Recht, das ist ein Auf und Ab.
      Aber wenn es, wie Du formulierst „wenn dann Pegida wieder mal laufen würde und die Gegendemo ganz schwach ausfällt“ – ich war jahrelang dabei und habe immer und immer wieder Position bezogen, als Sächsin. Also diese Unterstellung oder Annahme baut auf keinen Grund. Aber es spielt eben nicht immer diese riesen Rolle. Dass ich aus Dresden komme, kommuniziere ich lückenlos immer offen. Vielleicht nicht immer in der Bio-Beschreibung, aber in meiner Story und auf dem Blog und vor allem: in meinem Privatleben. Was glaubst du, was man da zu argumentieren hat …

      Liebe Grüße an Dich
      Luise

  • Reply Wyona 5. September 2018 at 10:17

    Liebe Luise,
    Ich bin sonst eine stille Leserin – aber heute muss ich dich Mal für diesen tollen Beitrag loben.

    Ich denke das ein ganz großes Problem bei dieser Feindlichkeit die Bildung ist und wie für dich ist es für mich völlig unverständlich wie man vor fremden Kulturen und Leuten Angst haben kann. Ich bin seit dem ich klein bin viel gereist und bin meinen Eltern sehr dankbar dafür. Ich finde fremde Kulturen super spannend und habe keine Berührungsängste. Aber für viele Menschen die nie aus Deutschland raus gekommen sind, ist genau das befremdlich. Und das Unbekannte macht oft Angst. Das einzige was da helfen kann ist die Leute aufzuklären, aus etwas Unbekanntem eine Horizonterweiterung zu schaffen und ihnen zu helfen mit ihrem eigenen Leben zufrieden zu sein. Denn wer nicht mit sich selbst zufrieden ist, der sucht die Schuld gerne bei anderen.
    Und seien wir mal ehrlich, was teilweise passiert ist ist schrecklich – aber es gibt genau so viele deutsche Bekloppte! Es muss auf beiden Seiten gearbeitet und Hilfe geleistet werden um die Gesellschaft zusammen zuführen.

    Hier noch ein tolles Zitat von Luke Bryan:

    “I believe this world ain’t half as bad as it looks. Most people are good.”

    • Anastasia 18. September 2018 at 13:02

      Hallo Wyona,
      Du bedienst sehr viele Klischees, die man über AfD-Wähler & Co. hat, die allerdings mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben. Man muss nicht ungebildet sein, nie gereist sein, Angst haben oder fremde Kulturen im Allgemeinen hassen, um die derzeitige Massenmigration abzulehnen – es gibt tatsächlich rationale und objektive Gründe dafür.
      Die Welt ist wie hier oft gesagt wird, mehr als nur schwarz und weiß und es wäre vielen angeraten, sich einmal mit der „Gegenseite“ auseinanderzusetzen. Und sich umfassend zu bilden, was die Themen Geschichte, Soziologie und Politik usw. angeht.

  • Reply Ronja 5. September 2018 at 08:40

    Mit dem Beitrag sprichst du mir so aus dem Herzen. Danke!

  • Reply Liu Chan (23) 5. September 2018 at 04:11

    Leider ist das ganze das Ergebniss einer völlig verfehlten Migrationspolitik. Meiner Meinung nach, hat sich Deutschland in den letzten drei Jahren drastisch negativ entwickelt. Selbst ich bin Opfer von Gewalt von Flüchtlingen und das leider zum zweiten Mal. Zwar wurde ich Gott sei Dank nicht vergewaltigt weil ich in letzter Minute noch Hilfe bekam aber ich will mir gar nicht vorstellen was sonst passiert wäre. Meine Schwester arbeitet bei der Kripo in einer größeren Stadt und sieht die Entwicklung mit großer Sorge. Es geht nicht um „Ausländer“, es sind leider meistens Menschen islamischen Glaubens die sich nicht integrieren wollen. Ein Großteil meiner Freundinnen und ich haben Angst abends aus dem Haus zu gehen. Wenn ich an die Zukunft denke habe ich richtige krasse Angst. Schau Dir Schweden an, das Land hat die zweithöchste Vergewaltigungsrate(!). 76% aller Gewalttaten werden von Ausländern begangen. Diesen Trend sehe ich auch in Deutschland. Und wenn man ehrlich ist, der Großteil der Demonstranten in Chemnitz waren keine Nazis, es waren Bürger die Angst haben und deren Angst von der Politik herab gespielt wird. Das ist meine Sicht und auch die, sehr vieler Anderer, sogar von Ausländern selbst. Deutschland braucht Migration aber gezielte, die unser Land voran bringt. Richtigen Flüchtlingen muss natürlich geholfen werden, aber das ist der allerkleinste Teil der gut 1,6 Millionen die wir im Land haben.

  • Reply Madina 4. September 2018 at 22:12

    Danke für deinen tollen Beitrag! Ich denke, dass viele Menschen der selben Meinung sind, nur eben nicht wissen, wie wichtig es ist diese auch zu äußern.
    Gerade weil die Beweggründe des Rassismus Angst vor dem Unbekannten sind, nehme ich es mir persönlich als Muslima, deutlich als solche durch mein Kopftuch erkennbar, vor, allen Menschen immer ein Stückchen offener und freundlicher zu begegnen und auch mal ein alltägliches Gespräch anzufangen. Wer weiß, vielleicht merkt manch einer ja, dass auch wir normale Menschen mit dem selben Wunsch nach Frieden sind.
    Auch wenn ich manchmal meinen 2-jährigen Sohn ansehe und ein wenig unsicher über unsere Zukunft in Deutschland, wo ich aufgewachsen bin und wo ich eine Familie gegründet habe, werde. Trotzdem liegt es doch viel an uns – wie du schon sagtest, einfach zu gehen ist auch keine Lösung. Jeder Mensch kann ein Stück dazu beitragen!

    • Kleinstadtcarrie 6. September 2018 at 10:16

      Liebe Madina,

      danke, was für ein wundervoller Kommentar!
      Alles Gute für Dich und Deine Familie!

  • Reply Evi 4. September 2018 at 21:37

    Guter Beitrag, Luise!
    Mir gefällt #wirsindeins. Auch wenn ich Plakaten wie „fckafd“ oder ähnlichen persönlich grundsätzlich zustimmen würde, hilft uns diese Art der Kommunikation wahrscheinlich nicht weiter…
    Ich verliere zumindest die Hoffnung nicht, dass sich Menschen wieder annähern können und respektvoll behandeln!

  • Reply Larah 4. September 2018 at 21:36

    Liebe Luise,
    vielen Dank für diesen Beitrag! Ich denke er ist sehr wertvoll und hat mich sehr bewegt. Ich finde es toll, dass sich so viele Leute in Chemnitz versammelt haben, auch wenn dies nur ein Beginn sein kann. Die Entwicklungen derzeit machen mir Angst. Man bekommt es häufig in seiner „Filterblase“ gar nicht mit, aber es sind doch einige geworden die Meinungen die mir so fremd sind vertreten, die Fremdenhass, Angst und ein schlechtes Weltbild schüren. Wenn mir dann doch jemand begegnet, fühle ich mich irgendwie so machtlos. Weil ich es zwar in manchen Punkten verstehe, es aber doch so komplett anders sehe, dass ich gar nicht weiß wo ich ansetzen soll. Dennoch denke ich, sich abwenden ist keine Option und in einem Land mit Meinungsfreiheit kann man auch diese Meinungen nicht verbieten. Es ist schwierig, aber ich mag deinen Ansatz sehr und ich denke es ist der einzige der funktionieren kann – Liebe. Es ist es wert dies zu versuchen und dafür zu kämpfen.

  • Reply Martin 4. September 2018 at 21:15

    Hallo Luise,

    ich sehe es ganz ähnlich wie du. Was ich bemerkenswert finde, dass es schon mehr als 3 Jahre sind, die uns das Thema Pegida in Dresden und die Themen Rassismus und Antisemitismus in ganz Deutschland, noch viel länger beschäftigen.
    Aber warum ist das so?
    Meiner Meinung nach sind es nicht nur die Angst vor dem Unbekannten und die Gefahr die dadurch unbestritten ausgeht, sondern die Gründe liegen viel tiefer in der deutschen Gesellschaft.
    Ich glaube das Zusammenhalten zwischen Ost und West ist lange noch nicht so stark wie sich das einige vormachen und wünschen. Das wird deutlich, dass Sachsen bzw. „Der Osten“ immer wieder in die braune Ecke gerückt wird und gebasht wird. Dabei wird vergessen, dass es ein Gesellschaftliches Problem ist, dass anders denkende immer einem bestimmten Lager zugeordnet werden, meistens ist es Rechts, manchmal auch Links. Das wird durch unsere Regierung und Medien leider viel zu sehr beeinflusst.
    Es wird Zeit das wir Menschen, die in Deutschland leben, miteinander so umgehen und auf Augenhöhe reden und nicht wie es von unseren sogenannten Volksvertreter vorgemacht wird, mit der Afd reden wir gar nicht erst. Dies ist der falsche Weg, denn nur durch Diskussion kann man Menschen versuchen von einem anderen Weg zu überzeugen.
    Außerdem sollten wir endlich wieder stolz auf unsere Land und seine Menschen sein dürfen, nicht nur wenn gerade mal wieder ein Sportereignis stattfindet.
    Dies gehört in die Schule, genau wie ein Fach Politik, damit die Vielfalt und unsere Demokratie die Aufmerksamkeit erhält, die sie verdient.
    Nun noch kurz etwas zu Chemnitz:
    Ich war auch gestern dort und war begeistert, wie viele Menschen aus ganz Deutschland, mit soo viel Liebe und für Daniel gefeiert haben, dass wir ihn und alle anderen Opfer niemals vergessen und hoffentlich dadurch in manchen Köpfen ein Umdenken stattfindet.

  • Reply Jana 4. September 2018 at 20:05

    Ein wundervoller Beitrag und so wahr! Ich kann deine Gefühle nachvollziehen. Ich bin in Chemnitz aufgewachsen, wohne mittlerweile in Köln und es tut mir weh, was ich über meine im-Herzen-immer-noch-Heimat lesen muss. Es macht mich einerseits so wütend, wie pauschal teilweise über Sachsen und jetzt eben auch Chemnitz geschrieben wird. Und andererseits enttäuschen mich die Menschen, die den Mund nicht aufbekommen und nicht rausgehen um zu zeigen: das sind nicht wir! So ist Sachsen nicht! Wo ich doch genau weiß, dass es so viele gute Menschen dort gibt, dass die Menschen die dort leben doch eigentlich viel mehr und viel besser sind als das, was in den Medien gezeigt und in den Köpfen gedacht wird. Ich wünsche mir, dass Sachsen die Chance bekommt, zu zeigen, dass wir nicht nur der braune Mob sind. Und ich wünsche mir, dass wir die Menschen dort nicht abschreiben. Sondern wie du schon sagst, sie eingliedern und ihnen zeigen, wie schön die Welt ist, wenn man auch mal ein bisschen bunt zulässt!
    Danke für deinen Beitrag und danke für dein Engagement!

    • Kleinstadtcarrie 6. September 2018 at 10:23

      Hey Jana,

      sehe das ganz genau so!
      Aber ein Gedanke von mir noch dazu, auf die Chance zu warten, dass Sachsen zeigen kann, dass … – das ist Quatsch. Die Chance haben wir. Aber eben auch leider seit 3 Jahren nicht ausreichend genutzt. Und da muss jetzt was passieren. Sachsen muss sich noch stärker positionieren, das erwarte ich auch von dort ansässigen Firmen, von der sächsischen Politik, sowie besonders den Marketingboards Dresden und Sachsen, die ich selbst noch heute kontaktieren werde. Da muss Aufklärungsarbeit geleistet werden. Im Land selbst und national gesehen, dass Sachsen nicht immer weiter abgeschottet wird und sich abschotten lässt.

      Liebe Grüße an Dich,
      Luise

  • Reply Carolin 4. September 2018 at 20:04

    Liebe Luise,

    gerade habe ich deinen Artikel gelesen und zuerst einmal ich mag es, dass du das Thema immer wieder aufgreifst, weil es wichtig ist. Eigentlich wichtiger als so vieles andere und wir alle sollten uns damit beschäftigen, denn es ist unsere Gegenwart und damit auch unsere Zukunft.
    Auch ich beschäftige mich sehr viel damit und höre mir immer wieder verschiedene Meinungen an. Da ist zum Beispiel mein Opa, den man wohl tatsächlich als Nazi bezeichnen kann (auch wenn er nicht aus Sachsen kommt sondern aus Bayern), aber er ist mit der Hitlerjugend im 2. Weltkrieg groß geworden und das steckt so tief in seinem Kopf, dass Ausländer teilweise schon fast Menschen sind, die aus anderen Bundesländern kommen. Ich höre ihm trotzdem zu, auch wenn seine Meinung doch sehr festgefahren und einseitig ist, denn er hat trotzdem nicht mit allem unrecht, aber auch nicht Recht.
    Da sind Menschen in unserem Alter, die ganz klar links sind. Da ist jedoch auch nicht alles gold, was glänzt und manchmal kann ich nur den Kopf schütteln, wenn ich sehe, wie die Medien Feuer in Richtung rechts schüren und wahllos jeder als Nazi bezeichnet wird, der seinen Mund aufmacht, für Gleichberechtigung und Hilfe, auch für Deutsche.
    Ich habe mich aber weniger mit der Frage auseinander gesetzt, auf welcher Seite ich stehe, als mit dem warum wir uns überhaupt auf eine Seite stellen müssen.
    Vor zwei Jahren habe ich mit meinem Job auf einem Kreuzfahrtschiff angefangen und dort leben und arbeiten wir zusammen mit über 60 verschiedenen Nationen. Als Deutsche sind wir da in der Unterzahl und trotzdem merke ich immer wieder, dass wir doch ein sehr großes Ansehen haben und dass aber trotzdem Vorurteile auf allen Seiten jedem gegenüber herrschen. Trotzdem leben wir dort alle friedlich zusammen. Das funktioniert meiner Meinung nach, weil alle die gleichen Rechte und Pflichten haben. Gleiches Gesetz und Recht für alle. Wer sich nicht benimmt, fährt nach Hause.
    Alle dürfen ihre Religionen ausleben, Feste feiern und jeder andere ist jederzeit willkommen daran teilzuhaben. Vieles habe ich erst dort gesehen und wusste es vorher nicht. Woher auch.
    Hier wird sehr viel Aufklärung untereinander geleistet und ja, manchmal gerät man auch aneinander, aber wenn man miteinander redet, dann kann man sich auch besser verstehen.
    Ich glaube an Stelle von Schuldzuweisungen sollte viel mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden. Viel mehr erklärt. Auf beiden Seiten.
    Ich stehe wohl irgendwo zwischen links und rechts und bin für Gerechtigkeit und ein bisschen mehr Verständnis auf beiden Seiten. Denn wie du schon richtig gesagt hast, mit Hass erreichen wir nichts. Alle miteinander!

    • Kleinstadtcarrie 6. September 2018 at 10:26

      Hey Carolin,

      vielen vielen Dank für Deinen Kommentar!
      Und auch Deine Erfahrungen vom Kreuzfahrtschiff. Diesen Ansatz liest man ja tatsächlich immer wieder – die Sache ist eben nur, dass auf so einem Kreuzfahrtschiff deutlich weniger Menschen zusammentreffen, als in einem Staat wie Deutschland. Und das ist, meiner Meinung nach, die große Herausforderung. Ich bin der festen Überzeugung, dass Kulturen untereinander wunderbar harmonieren können. Aber umso mehr Menschen zusammen leben, desto höher wird auch der Anteil an gewaltbereiten Menschen beispielsweise und dann gerät dieses Gleichgewicht ganz schnell aus dem Ruder …

      Aber ich denke trotzdem, dass wir uns sehr einig sind und hoffentlich bald genau diese Harmonie erreichen!