Warum vergeben so wichtig ist und wie es dir gelingt nicht nachtragend zu sein

/29. März 2018/18 Kommentare

 

Ich kann das ziemlich gut: vergeben.
Ich weiß nicht genau wieso. Es ist schon immer so.
Ich könnte jetzt im Selbstmitleid versinkend sagen: weil ich so oft enttäuscht wurde.
Oder aber: weil es mir selbst damit viel besser geht.

Mit dem Verzeihen ist das immer so eine Sache – als ich jünger war, wurden mir Dinge angetan, die ich lange Zeit als unverzeihlich empfand. Heute, mit ein paar Jahren mehr Erfahrung und damit mehr Verständnis, sehe ich die Dinge etwas anders. Vergebung hat, meiner Meinung nach, viel mit Selbstliebe und Respekt vor sich selbst zu tun – zu den Themen habe ich schon einige ähnliche Beiträge verfasst: einerseits die Verarbeitung in Form von Texten (hier oder hier) und dann einige Tipps und Ratschläge (hier oder hier).
Vergebung und der dazugehörige Prozess ist etwas sehr Persönliches, Individuelles und vor allem Intimes. Es ist schwer das Thema allgemein zu greifen – ich habe es trotzdem probiert und Euch aufgeschrieben, wie ich das handhabe mit der Enttäuschung und dem Nachtragen, dem Verzeihen und Vergessen.

Fehler sind menschlich
Was es mir am einfachsten macht anderen Menschen zu verzeihen, was sie mir angetan haben?
Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass ich bereits Menschen verletzt habe. Ich weiß, dass ich schon gelogen und verraten habe. Ich weiß, dass mein Verhalten zu Tränen geführt hat – und das klingt hart. Das ist hart. Und ich vermeide das tunlichst. Aber ich bin nicht perfekt – und das macht mich aber nicht zu einem schlechten, sondern einem menschlichen Wesen.
Fehler sind menschlich.
Wir alle leben dieses Leben das erste Mal und so ist es nur natürlich, dass wir Gläser fallen lassen und unüberlegte Worte aussprechen.
Ich vergebe Dir, weil Menschen Fehler machen. Weil ich auf eine schier endlose Chronik von Fehlern, von unüberlegt ausgesprochenen Worten, von Lügen und verpassten Chance zurück blicke. – Unfälle passieren. Das gehört dazu. Und das können wir verkraften. Das müssen wir verkraften. Es wird immer Menschen geben, die die Verkehrszeichen ignorieren, die bei rot über die Ampel fahren, die Regeln ignorieren und Unfälle provozieren. Aber manchmal ist es eben einfach nur …

…menschliches Versagen.  – im Zweifel für den Angeklagten
Ich bin skeptisch. Vertraue wenigen. Hinterfrage vieles.
Und ich denke auch, dass das gut so ist.
Aber manchmal, muss man es einfach bei der eigenen Unwissenheit belassen. Und sich des Guten bewusst sein.

Wenn Dir jemand etwas angetan hat, Dich verletzt oder enttäuscht hat – dann kommt es oft dazu, dass man sich die verschiedensten Szenarien überlegt. Wieso kam es dazu? Wieso hat die Person mir weh getan? Es wird spekuliert und vermutet und am Ende ist es oft so, dass man das Schlimmste annimmt und schließlich glaubt.
Und das: macht das Verzeihen nicht einfacher, manchmal schier unmöglich.
Also: STOP! Es ist nicht einfach, aber man muss davon ausgehen, dass der andere sein Bestes getan hat. Dass es keine Absicht war. Dass kein böser Wille hinter all‘ dem steckte. Das ist schwer aber – sind wir doch mal ehrlich – die wenigsten verletzen andere Menschen beabsichtigt.
Frage Dich: ob Du schon mal jemand mit vollem Bewusstsein und Absicht etwas Schlechtes angetan hat? Das ist doch eher der seltenste Fall, nicht wahr?
Und davon musst Du auch bei anderen ausgehen.
Denn selbst, wenn es vielleicht doch nicht so sein sollte, so gibt es Dir ein besseres Gefühl.
Du glaubst an das Gute im anderen.
Weil Du selbst gut bist.

Es ist nur Deine Realität
Wir alle nehmen unsere Umwelt anders war. Wir alle leben in unserer eigenen kleinen Blase, die wie eine Lupe funktionieren kann. Und dann wird aus einer Mücke manchmal ein Elefant und was dem einen nichts ausmachen würde, bricht dem anderen das Herz. So ist das. Wir alle sind verschieden, haben unterschiedliche Schmerzgrenzen und und schreiben der einen Sache mehr, der anderen weniger Bedeutung zu.
Der eine ist sensibel und dreht jedes Wort zwei Mal um, der andere ist nachgiebiger und überhört die ein oder andere Gemeinheit einfacher.
Also: deine Wahrnehmung, deine Wirklichkeit ist nicht jedermanns Wirklichkeit.

Seit Social Media, Blauen Haken und Co. haben wir immer öfter das Gefühl die Realität des anderen zu kennen – aber: so ist es nicht! Es ist tatsächlich ziemlich naiv zu denken, man wüsste genau, was der andere denkt und kombiniert, wieso und weshalb er oder sie was gemacht hat.

Es ist eben Deine Realität – Lass andere teilhaben
Und während man manchmal so in seiner Blase sitzt, vergisst man – dass der andere es nicht immer merkt, wenn er oder sie etwas falsch gemacht hat, in deinen Augen falsch gemacht hat.
Also: Sprich aus, was Du empfindest. Sag dem anderen, was Du fühlst. Lass ihn Deinen Schmerz nachempfinden, mitfühlen. Nicht aus Bosheit oder Rachegefühlen, – sondern damit er oder sie Deine Realität versteht. Sei ehrlich und offen. Fühle.

Friss den Schmerz nicht in dich rein, sondern lass ihn raus. Sprich darüber oder – wenn Du das nicht kannst oder die Person, die Dich verletzt hat, nicht mehr da ist, nicht mehr zuhört –  lebe Dich anderweitig aus. Schmerz und Trauer, Enttäuschung und Zurückweisung machen kreativ. Nutze diese Energie. Wandle sie um. Lebe es aus.

Lass die andere Person sich entschuldigen
Eine ehrlich gemeinte Entschuldigung, die Worte „Es tut mir Leid“ – die tun gut. Die hören sich gut an. Die salben das Herz.
Wenn dem anderen bewusst wird, dass er Dir weh getan hat und bemerkt, dass du leidest

Das kann manchmal Jahre dauern, –
Lass‘ die Worte auf dich wirken, hör zu und sauge ein. Und lass den Verantwortlichen seine Lasten tragen.
Wir – vor allem sehr Harmonie bedürftige Menschen – tendieren dazu, anderen Menschen ihre Lasten abzunehmen. Wir erklären uns selbst etwas und nehmen den Anderen vor uns selbst in Schutz. Wir verzeihen ohne jemals etwas vom anderen zu verlangen und machen uns damit selbst kaputt. Du bist nicht verantwortlich für das, was andere Dir angetan haben. Es prägt Dich, es formt dich und bereitet dich auf Weiteres vor –

Nimm Dir Zeit
Vergeben ist kein Wettrennen, das ist kein Wettbewerb und vor allem nichts, was unter Druck funktioniert.

Verzeihen, was und wem wir verzeihen – das ist ein Ausprobieren. Wir sind immer dabei unsere Maßstäbe festzulegen. Immer wieder neu. In jedem Bereich des Lebens. Und so ist das eben auch mit dem Verzeihen. Wie viel hältst Du aus? Was kannst Du verzeigen? Bei wem lohnt es sich? Welche Grenzen habe ich? – das ist ein Ausprobieren. Ein immer wieder neu mit sich selbst ausmachen. Ein Austesten.

Also: keine Eile.
Hab‘ Geduld mit Dir und Deinen Gefühlen.
Der Moment, in dem sich der Schmerz löst und die Wut vorüber geht – der wird kommen.
Du wirst merken, wie viele Tränen es zu weinen gilt, bis Du wieder atmen und der Person in die Augen sehen kannst.

Vergeben heißt nicht vergessen
So sehr wir uns das vielleicht manchmal auch wünschen – wir können Erfahrenes nicht einfach vergessen oder gar aus unserer Erinnerung streichen. Das ist aber auch gut so, denn: Erfahrungen machen uns aufmerksamer und bewahren uns davor, Fehler zu wiederholen.
Also probier‘ es gar nicht erst, etwas zu verdrängen. Wenn Du Dich entscheidest jemandem etwas zu vergeben, dann ist das aufopferungsvoll. Denn du entscheidest Dich dazu mit einem Schmerz zu leben, Du gehst das Risiko ein, das so etwas wieder passiert und Du zeigst unheimliches Vertrauen in das Gute im Menschen. Das ist stark. Und zeugt von Liebe in Deinem Herzen.
Sei aber trotzdem achtsam – pass auf Dich und Deine Gutmütigkeit auf.

Vergeben heißt aber – nicht nachtragen
Im Titel heißt es „wie es dir gelingt nicht nachtragend zu sein“ – sei es einfach nicht. Wenn Du Dich dafür entscheidest jemandem zu verzeihen, entscheidest Du Dich dafür, gewisse Themen vom Tisch zu räumen. Du kannst nicht jedes Mal, wenn es irgendwie brenzlich wird, das Thema wieder aufleben lassen und Dich in die Opferrolle begeben… Das wird auf Dauer nicht funktionieren. Für eine zwischenmenschliche Beziehung nicht, aber auch für Dich ganz persönlich nicht. Weiter oben ging es schon Mal darum sich Lasten abnehmen zu lassen – und das ist so ungemein wichtig.
Nachtragen.
Jemandem etwas nachtragen.
Das heißt: Lasten auf deinen eigenen Schultern.

Und es ist auch kein Synonym für: Lass uns Freunde bleiben
Wenn Du das nicht kannst, dann heißt jemandem eine Handlung zu verzeihen, eben manchmal auch: weiterzugehen. Getrennte Wege zu gehen. Zu akzeptieren. Hinzunehmen.
Denn auch wenn man der Person vergibt, heißt es nicht: dass der Schmerz unwiderruflich vertrieben wurde.
Manchmal muss man dann eben doch Konsequenzen treffen.
Also ja, Du kannst verzeihen und trotzdem gehen.
Du kannst das Gute im Anderen sehen und keinen bösen Willen dahinter vermuten und hast trotzdem das Recht, dich an einem gewissen Punkt von der anderen Person zu lösen.
Wenn die Enttäuschung zu groß ist, der Schmerz zu tief sitzt oder der Verrat zu viel wiegt, dann: zieh‘ weiter.
Und das tut auch weh.
Aber manchmal ist das der einzige Weg zu verzeihen, – weil die schmerzliche Erinnerung eben nicht immer und immer wieder aufgewühlt wird mit jedem weiteren Treffen. Also manchmal: muss man die Erinnerung ruhen lassen und sich den Freiraum nehmen, zu verzeihen.

Du bist verantwortlich für Dich selbst – und nur das
Warum wir verzeihen müssen?
Damit es der eigenen Seele gut geht. Dem eigenen Herzen. Damit wir selbst zur Ruhe kommen. Atmen können und weiterziehen.
Vergebung heißt den Groll beiseite schieben. Vergebung heißt zu verstehen versuchen. Es bedeutet, dass Liebe stärker ist als Hass und Schmerz und Enttäuschung. Vergebung heißt Vertrauen. Und Vergebung heißt vor allem auch Selbstliebe.

– also vor allem wenn wir davon ausgehen, wenn die nicht in .. Handlungen aus .. , dann bist am Ende nur du selbst die Person, die unter der eigenen Wut zu leiden hat. Gefühle kann man nicht steuern – manchmal ist sie einfach da: Wut. Und Traurigkeit. Schmerz. Enttäuschung. Aber dann gilt es seine eigenen Wunden zu lecken und zu pflegen und auszuwaschen.
Lern‘ selbst aus dem Fehler, der begangen wurde. Nutze den Schmerz als Möglichkeit daran zu wachsen. Sei gütig und erlaube Deinem Herzen Liebe zu empfinden. Vergeude Deine Energie nicht mit Rachegelüsten oder schlechten Wünschen, sondern nutze sie, dich selbst zu versorgen, Dir und Deiner Seele das zu geben, was ihr braucht und zu heilen, was angerichtet wurde.

Fehler sind menschlich. Du bist menschlich. 
An welchen Schmerz hast Du gedacht, während Du das hier gelesen hast? Welcher Mensch schwirrte durch Deine Gedanken? Auf welche Entschuldigung wartest Du noch immer?

Fehler sind menschlich. Einander weh tun – gehört zum Universum.
Und was denkst Du, wer an Dich gedacht hat, während er das hier gelesen hat? Welche Entschuldigung steht noch aus? Wer hat Dir was verziehen?
Und die wichtigste Frage: Hast Du Dir selbst vergeben?

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18 Kommentare

  • Reply Frau Liebreiz 12. Juni 2018 at 12:28

    Hi Luise,

    eigentlich folge ich dir mittlerweile schon recht lange, habe aber in letzter Zeit nicht geschafft deinen Blog zu verfolgen und hole dies gerade nach.

    Dieser Text ist sehr schön und so wahr! Ich versuche schon lange gewissen Leuten und verschiedene Dinge/Taten zu verzeihen.
    Ich bin leider sehr nachtragend und ich hasse es. Es ist eine meiner schlechtesten Eigenschaften und wie du sagst, schadet es mir selbst eigentlich nur (am meisten).

    Gerade fange ich an auch einen persönlichen Blog wie ein öffentliches Tagebuch zu gestalten, befinde mich aber noch ganz am Anfang.
    Dieses Thema hatte ich auch überlegt aufzugreifen, aber ich hätte nie die Worte gefunden das alles aufzuschreiben wie du es geschafft hast.

    Ich finde dich und deinen Blog sehr ehrlich und authentisch, bleib wie du bist. 😉

    Lg
    Frau liebreiz

  • Reply Larissa 8. April 2018 at 16:11

    Liebe Luise,
    Dein Text hier kam gerade wie gerufen. Fast schon seltsam, dass ich ihn jetzt erst lese aber vielleicht auch genau richtig, weil er mir jetzt gerade wie aus der Seele spricht.
    Ich habe auf mein Herz gehört und jemandem meine Gefühle gestanden, bei dem ich eigentlich dachte, dass diese Gefühle auf Gegenseitigkeit beruhen. Es hat mich sehr viel Mut gekostet und hätte ich nicht erwartet, dass meine Gefühle erwidert werden, hätte ich mich vielleicht gar nicht getraut ihm das alles zu gestehen…
    Leider wurde ich wirklich stark verletzt und es kam das typische „Ich kann deine Gefühle nicht erwidern, es tut mir wirklich leid, ich verbringe gerne Zeit mit dir aber brauche wahrscheinlich noch etwas Zeit, um zu sehen was das zwischen uns für mich ist“.
    Ich finde es unheimlich schwer in so einer Situation „richtig“ zu handeln. Man ist verletzt, fühlt sich verarscht und ausgenutzt. Was ist überhaupt „richtig“ handeln? Soll ich ihn glauben und ihn seine Zeit geben? Oder ist es so eine Person gar nicht wert, die über zwei Monate hinweg einem das Gefühl gibt, dass sich Gefühle entwickeln und einen dann so verletzt.
    Ich weiß nicht, ob du mit deinem Text auch diese Art des verzeihens ansprechen möchtest aber ich habe mich gerade sehr gut in dem Text wiedergefunden. Man sollte verzeihen, sich eventuell eine Auszeit nehmen und an das Gute denken, es bringt mir ja auch nichts ihm irgendwelche Sachen an den Kopf zu werfen. Gefühle kann man nicht erzwingen. Ich kann ihm nur verzeihen und ihm glauben, dass es ihm wirklich leid tut und er mir die ganzen Wochen zuvor nichts vorgemacht hat. Wenn ich so an die Sache herangehe, nimmt es mir einen großen Teil des Schmerzes und trotzdem braucht es Zeit um den gesamten Schmerz zu verarbeitet, egal wie es ausgeht.
    Danke luise für deine tollen Beiträge, das ist nicht das erste mal, dass mich ein Text von dir so berührt aber diesmal dachte ich, ist es an der Zeit dir das auch mitzuteilen! <3

    • Kleinstadtcarrie 10. April 2018 at 09:21

      Liebe Larissa,

      weißt Du, was das für ein schönes Gefühl ist, zu wissen, dass ich Dir helfen konnte mit meinen Worten? 🙂 Auch wenn es nur ein bisschen Deinen Schmerz lindert, dann hat sich das Schreiben für mich schon gelohnt. Danke, dass Du diesen Kommentar geschrieben hast und mir und uns Deine Geschichte anvertraust.

      Und jetzt vertraue auf das Gute <3
      Ich wünsche Dir nur das Beste und viel Kraft und Geduld.
      Deine Luise

  • Reply Tanja 3. April 2018 at 12:19

    Wow vorallem die letzten Fragen, da fühlt man sich so ertappt – das finde ich sehr gut, da passiert ein Moment, in dem man sich selber gesteht… Danke!

  • Reply Jana 2. April 2018 at 18:55

    Wow! Ein echter toller Text von dir. Ich bin gerade immer noch dabei ein „Abservieren“ zu verarbeiten, wo die ganze Dating Sache wirklich nicht gut gelaufen ist (von „Ich liebe dich“ zu Beenden per WhatsApp in guten 2 Woche). Ich hab aber auch gelernt, dass sowas erstmal verarbeitet werden muss und dann wenn man soweit ist, kann man und sollte man auch verzeihen (Ich befinde mich gerade irgendwo noch dazwischen). Aber all das ist auch leichter gesagt als getan. Aber du mich mit deinen Worten zum einen echt zum Nachdenken angeregt und zum anderen auch eine kleine Träne ins Auge gezaubert- vergeben und verzeihen ist manchmal schwerer als man möchte, gerade wenn es noch weh tut.

    • Kleinstadtcarrie 3. April 2018 at 21:55

      Liebe Jana, –
      fühl Dich umarmt! Und nimm Dir Zeit.
      Ich denke, dass ich und einige andere hier gut mit Dir mitfühlen können. Vielleicht hilft das! ich hoffe es sehr! Wer so handelt, der hat definitiv einiges mit sich selbst zu klären – wünschen wir ihm, dass es ihm gelingt!

      Alles Liebe für Dich,
      Deine Luise

  • Reply Franzi 2. April 2018 at 14:40

    Wahre Worte! Ich finde es so beeindruckend, wie du es schaffst die richtigen Worte zu finden. Mich hast du mit dem Text auf jeden Fall erreichst und sehr zum Nachdenken gebracht.
    Danke!

    • Kleinstadtcarrie 3. April 2018 at 14:09

      Vielen vielen Dank für das Feedback, Franzi!!

  • Reply Nathalie 31. März 2018 at 01:51

    Luise, ich bin sprachlos.

    Ich verfolge deinen Blog und lese deine Texte seit circa drei Jahren. Von Eintrag zu Eintrag beeindruckst du mich wieder mit deinem Talent. Und heute, ja heute bin ich nicht „nur“ beeindruckt, sondern geflashed. Dem Munde die Worte geraubt – Ich bin sprachlos.

    • Kleinstadtcarrie 3. April 2018 at 14:10

      Wow, Nathalie – vielen vielen Dank! Dafür, dass Du schon so lange dabei bist und dafür, dass Du mir das schreibst. Ich fühle mich wahnsinnig geehrt. Danke für das Gefühl!

  • Reply Carina 30. März 2018 at 22:47

    Liebe Luise,
    danke … ich bin sehr berührt. Ich musste an die unterschiedlichen Erfahrungen denken, die auch meine Eltern im Gegensatz zu mir gemacht haben. Nun mache ich eigene Erfahrungen und ja … deine Worte darüber, dass jeder sein Leben zum ersten Mal lebt und dass jeder seine eigene Wirklichkeit hat, diese also mit niemandem teilt, haben einfach so schön dazu gepasst…danke dafür!
    Alles Liebe,
    Carina

    • Kleinstadtcarrie 3. April 2018 at 14:10

      Alles Gute für Dich, Carina! Nur das Beste!

  • Reply Linda 30. März 2018 at 12:49

    Wow! Das ist meiner Meinung nach dein bester Text. Ich habe selbst damit sehr stark zu tun. Nicht nur zu vergeben, sondern auch sich nicht über andere aufzuregen. Es nimmt einem viel Lebensfreude und Kraft weg. Gleichzeitig fällt es aber sehr schwer, Dinge anzusprechen, richtig anzsprechen, nämlich freundlich und bestimmt, sodass sich auch etwas ändern kann. Ich glaube ich hänge mir deine Tipps in Kurzform an meine Pinnwand. Es tut gut daran erinnert zu werden. Danke 🙂

    • Kleinstadtcarrie 3. April 2018 at 14:11

      Liebe Linda,

      das solltest Du Dir zur Liebe wirklich ein bisschen weniger tun – das Aufregen meine ich! Wie Du das aber selbst schon erkannt hast 🙂
      Und ja, „freundlich und bestimmt“ fasst es perfekt zusammen, ist wirklich jedes Mal eine Challenge.

      Fühl Dich gedrückt,
      Deine Luise

  • Reply Luisa 30. März 2018 at 03:21

    Ein schöner und wichtiger Beitrag. Ich habe beim Lesen die ganze Zeit andere Menschen im Hinterkopf gehabt und musste unwillkürlich daran denken, dass ich das eigentlich ganz gut hinbekomme mit dem Verzeihen. Das ist mir sehr wichtig gworden. In erster Linie um meinetwillen. Und auch die ersten beiden der letzten drei Fragen habe ich noch recht zufrieden gelesen.
    Aber erstaunlicher Weise, obwohl ich beim Verzeihen sonst sehr gewissenhaft und reflektiert bin, habe ich keine Ahnung, wann und ob ich mir was verziehen habe. Ich glaube ich hab nie bewusst darüber nachgedacht. Danke für den Denkanstoß. Das wird mich sicher noch eine Weile beschäftigen.

    • Kleinstadtcarrie 3. April 2018 at 14:12

      Liebe Luisa,

      – ja, das ist definitiv ein wichtiges Thema, eine Frage, die sich gar nicht so einfach beantworten lässt. Ich hoffe, dass Du Dir verzeihst, dass Dir verziehen wird und es Dir gut geht.

      Alles Liebe,
      Deine Luise

  • Reply Mona 29. März 2018 at 20:17

    Wow!! Meiner Meinung nach dein bester Beitrag bisher!!!!
    Danke, danke, danke!!!!!!♡♡♡♡♡