Ich vermisse Dich.

/11. Februar 2018/35 Kommentare

Ich vermisse Dich.
Ich meine nicht dieses herzzerreißende Vermissen. Ich meine nicht das dringende und unumgängliche Bedürfnis jemanden anzufassen oder zu küssen. Ich meine keinen Herzschmerz, der so präsent ist, das man an nichts anderes denken kann. Das ständige Verlangen jemanden anzurufen und alles zu erzählen, weil die Person eben gerade nicht hier ist. Ich meine nicht das Gefühl ohne jemanden nicht sein zu können.
Nicht dieses Vermissen. Dieses auf Tag x hinfiebern. Kalenderblätter abreisen und warten. Da ist keine Erinnerung an einen dramatischen Abschied oder tägliches Anrufen. Ich kann nicht mehr weinen.
Es ist nich dieses Vermissen.
Nicht mehr jedenfalls.

Aber: Ich vermisse Dich.
Ich meine, – ich vermisse Dich. Wenn es anfängt zu regnen und sich alles wie ein sanfter Schleier über mich legt. An Weihnachten. Und während der letzten Minuten meines Geburtstags – wenn der Trubel langsam ruhiger wird. Wenn ich mitten in der Nacht aufwache, denke ich an Dich – und weiß: Du auch an mich. Und wenn es dunkel wird.
Das sind die Momente, in denen Du in meinen Gedanken erscheinst. Sanft irgendwie. Eine wage Erinnerung. Ein Funken Hoffnung. Ein Schleier. Wie Rauchschwaden,  – die sich, einen Augenblick später nur, von selbst auflösen.

Ich vermisse Dich.
Uns.
Und das schlimmste daran ist: nichts wird dieses Gefühl, diesen Schmerz linden können.
Selbst ein Kaffee mit Dir. Ein Gespräch. Ein Blick. Eine zarte Umarmung.
Es ist ja nicht so, als hätten wir es nicht probiert.
Aber: Du. Und ich. Wir sind gegangen. Vor langer Zeit. Und wir werden nicht zurück kehren. Oder?
Ich vermisse das, was wir hatten. Das, was Du mir gegeben hast. Dieser Blick. Ein frisch gefangener Fisch. Pflaumenkuchen. Ein Schreibtischstuhl. Wochenende. Sommerabend.
All die Dinge, für die ich keinen Namen find und deswegen immer einfach nur Dich sage. Ich vermisse Dich. Ich vermisse Dich.

Und sicherlich, ich weiß, ja – es wird jemand kommen, der mir all’ das gibt. Jemand, der aus mir wieder ein wir macht. Und ich werde glücklich sein. Und verliebt. Das ist gewiss, irgendwie. Aber: vielleicht will ich das gar nicht. Vielleicht will ich weiterhin uns vermissen und keinen Platz machen für jemand anderen. Vielleicht will ich Deinen Platz an meiner Seite nicht frei machen. Vielleicht will ich einfach so weitermachen und doch nicht aufgeben.

Also: Ich vermisse Dich.
Nicht dieses Vermissen.
Ein anderes.
Und das ist irgendwie schlimmer. Weil ich nicht weiß, ob es jemals aufhören wird. Ob ich will, dass es aufhört –
Denn: wenn ich rational bin, dann:
Vermisse ich diesen Blick, das Nicht-voneinander-können, die Lust und Begierde, den Kampf irgendwie, dein Lächeln manchmal.
Und ich vermisse Sicherheit und Ehrlichkeit, eine weiße Weste und ehrliche Augen.

Und mit diesem Bewusstsein bist es nicht Du, den ich vermisse.
Denn all’ das wirst Du mir nie geben können.
Und das ist irgendwie schlimmer. Weil ich nicht weiß, ob es jemals aufhören wird. Ob ich will, dass es aufhört –

Die Bilder sind Anfang Januar mit Martin hier in Berlin entstanden.
Eigentlich sind wir zu den Hochhäusern der Fischerinsel in Mitte, um einen tollen Blick auf den Fernsehturm zu haben und zu fotografieren. Schließlich sieht man den jetzt nicht auf den Bildern – ich finde sie aber trotzdem ganz besonders schön. Trotz der dicken Jacke war es super kalt an diesem sonnigen Tag und wir haben in unter 10 Minuten ziemlich viele Bilder geschossen.
Gefallen sie Euch? Und was sagt ihr zu der roten Jacke – damit hab ich mich echt mal aus meiner Comfort Zone raus bewegt..

Jacke – Haileys
Top – Bershka
Fotos – Martin Stier

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35 Kommentare

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  • Reply Jessi 16. Juni 2018 at 11:48

    Das ist wirklich ein so schöner Text und er scheint mir du hättest Worte gefunden für das was ich fühle 😮 Danke 🙂

  • Reply Theresa 21. März 2018 at 1:31

    Das ist wirklich ein so wunderschöner Text, der mich wirklich berührt hat! Wie kamst du denn eigentlich dazu einen Blog zu starten? 💕

  • Reply Janire 16. Februar 2018 at 18:41

    Thanks for mentioning my post Author 🙂 Much appreciated.

  • Reply jana 15. Februar 2018 at 15:16

    Wow, das ging unter die haut. Hab richtig Gänsehaut.
    Dieses Gefühl hat leider nicht aufgehört. Noch immer nicht, nach über 4 Jahren. Ich bin mir nicht sicher ob es überhaupt jemals aufhören wird. Ich bin seit über 10 Jahren in einer Beziehung. Glücklichen Beziehung. Und irgendwie hört sich das verrückt an. Aber dieses vermissen hört einfach nicht auf.

  • Reply Swantje 14. Februar 2018 at 15:06

    Wow ein wirklich schöner Text 🙂
    Deine Bilder sind auch super schön, eigentlich so wie immer.
    So nachdenklich 🙂 Ich liebe das <3

    Liebste Grüße
    Swantje von http://www.swanted.de

  • Reply Anne 14. Februar 2018 at 8:39

    Das schlimme ist, dass das Gefühl im Nachhinein so viel verklärt und dabei weiß der Kopf eigentlich genau das, was du schreibst, er kann einem gar nicht geben, was man braucht.
    Worte aus dem Herz kommen und ins Herz gehen. Danke <3
    Anne

  • Reply Katharina 12. Februar 2018 at 23:24

    Wow, der Beitrag hat mich richtig umgehauen. Das ist für mich Poesie. Und obwohl es so melancholisch ist und so einen schweren Klang hat, tat es gut etwas so gefühlvolles zu lesen, während ich im Bett liege und so langsam den Weg in die Traumwelt suche.
    Übrigens, tolle Jacke. Erinnert mich daran, dass ich auch mal mehr meine Comfort Zone ablegen sollte.

  • Reply Leni Bo 12. Februar 2018 at 22:37

    Genau meine Gefühlslage zurzeit. Jemanden nicht gehen lassen können. Jemanden nicht gehen lassen wollen? Es gibt da nichts mehr zwischen uns als viele Kilometer und Erinnerungen an verpasste Chancen und trotzdem… Loslassen ist so schwierig. Wollen? Unbedingt! Aber kann ich es auch? Ehrliche Antwort? Nein! Wenn du herausgefunden hast, wie es geht, liebe Luise, sagst du es mir dann?
    Alles Liebe,
    Leni:)

  • Reply Anastasia 12. Februar 2018 at 22:36

    Wow! Was für ein Text! Ich glaube er gehört zu DEN Texten, die mich so tief berührt haben. Mit laufen gerade Tränen über die Wangen.
    Ich habe vor 5- 6 Jahren genau dieses Gefühl gehabt. Tief im inneren und in ganz bestimmten Situationen kam einfach diese Sehnsucht auf.
    Nachdem jeder seinen Weg gegangen ist und wir uns selbst gefunden haben, sind wir nun wieder seit 2 Jahren zusammen.
    Liebe Luise du hast unglaubliches Talent! Ich liebe deine Texte. Du bist so eine tolle insprierende und bodenständige Persönlichkeit. Danke, dass du deine Gefühle und Gedanken mit uns teilst.

  • Reply Jana 12. Februar 2018 at 19:47

    Mal wieder ein super schöner Text bei dem man mitfühlen kann – egal, ob man schon mal in dieser Situation war oder nicht. Du hast ein unglaubliches Talent die richtigen Worte zu finden! 🙂

  • Reply Sylvia 12. Februar 2018 at 12:12

    Hättest du es nicht besser gesagt Luise! Manchmal liege ich wach Mitte in der Nacht und frage mich ob sie noch in solchen Momenten auch an mich denkt…
    Auf jeden Fall toller Beitrag! 🙂

  • Reply Juliet 12. Februar 2018 at 10:16

    Ich kenne das Gefühl. Und den Zwiespalt. Genießen & Geduld haben.

    Die Jacke mag ich. Wenn der Rest des Outfits schlicht gehalten wird und ein Kleidungsstück besonders auffällt – mag ich! 😘

  • Reply Tanja 12. Februar 2018 at 8:39

    Ich kann einfach nicht fassen wie ich scheinbar genau zur gleichen Zeit die gleichen Gefühle habe, die gleichen Lebenssituationen durchgehe wie du. Ich weiß hier geht es vielen so, die meisten verstehen dich. Aber ich find es unheimlich aber sehr schön. Bei wirklich jedem Text denke ich mir, dass er zu keinem anderen Zeitpunkt besser online hätte gehen können 🙂 Danke Luise.
    Ich hab mich jetzt zwei Jahre lang sehr stark gegeben, war es auch, bin es auch, aber dieses Wochenende habe ich den ersten emotionalen Zusammenbruch seit Langem gehabt und lese jetzt diesen Text. So schön. Danke!
    Aber jetzt geht’s stark weiter 😉

    • Kleinstadtcarrie 12. Februar 2018 at 11:40

      Tanja,

      „Aber jetzt geht’s stark weiter“ – YES 🙂 Ein schöner Kommentar. Danke <3

  • Reply Jana 12. Februar 2018 at 7:47

    Was für ein wahrer, toller Text. Ich vermisse auch jemanden seit einer gefühlten Ewigkeit so – und nein, das hört nicht auf, aber mittlerweile ist es eher ein schönes Gefühl, ich kann damit besser umgehen, habe meinen Frieden damit geschlossen.

  • Reply Marc 12. Februar 2018 at 3:40

    Hey Luise,
    another one of „those“ nights where i find myself scrolling through social media trying to kill some time. Pointless as always…but then! Your Instagram post. I see it and almost dismiss it immediately. (glad i didn’t)
    Two lines in and I’m hooked instantly. I open your webpage (first time ever btw.) and start reading.
    Who is this random person? How does she know me?
    That are just some of the questions that started to go through my head.
    Its like you were taking a look into my brain (Soul or whatever you wanna call it) and wrote it all down.
    But not only that. You did in a way i would have never been able to do it. I guess „We are all unique, but never alone“
    Soo out of character for me to do this, but I just couldnt help it.
    Thank you and stay strong!
    -Marc

    • Kleinstadtcarrie 12. Februar 2018 at 11:41

      Marc <3
      Thanks for the feedback. Do you understand german or did you read the article via google translator? 🙂

    • Marc 12. Februar 2018 at 12:33

      Nichts zu Danken 😊
      Nein ich spreche deutsch, aber irgendwie ist es für mich einfacher sowas auf englisch zu schreiben 🤔

      Take Care

    • Kleinstadtcarrie 12. Februar 2018 at 16:53

      <3

  • Reply Jasmina 11. Februar 2018 at 22:18

    Wieder ein wunderschöner Beitrag der einen nachdenken lässt

  • Reply Dany 11. Februar 2018 at 21:46

    Weil ich nicht weiß, ob es jemals aufhören wird. Ob ich will, dass es aufhört – denn das würde bedeuten alles zu vergessen. Nicht mehr an dich zu denken. Nicht mehr an dieses Gefühl zu denken. Dich aus meinem Kopf zu verbannen. Ich hab dich gehen lassen, das habe ich. Aber das soll bleiben, es muss bleiben. Denn diese Erinnerung löst eine angenehmen Wärme aus. Das Gefühl von zuhause. Das ist es was ich vermisse. Und dich. Und all diese Dinge die ich mit dir verbinde…

    Ein wundervoller Text. <3
    Danke Luise.
    Dany

    http://www.danyalacarte.de

  • Reply Pauline 11. Februar 2018 at 21:07

    Ich kann dieses Gefühl total nachvollziehen Louise… ich fühle das auch. Bei bestimmten Situationen, durch bestimmte Gerüche, Geschmäcke, Gegenstände, die einen einfach an diese Person denken lassen…
    Die Bilder finde ich unheimlich schön! Das Licht und die Location ist so so wundervoll und deine Jacke mag ich auch sehr! Die Farbe steht dir total 🙂
    Wie findest du immer so tolle Locations bzw. woher kommen die Ideen? Wie kommt man überhaupt auf einen Balkon eines Hochhauses, oder hat da jemand eine Wohnung den du kennst?
    Und wie kommt es, dass du mit so vielen talentierten Fotografen zusammen arbeiten kannst? Ich blogge auch und es wäre so so cool, wenn ich hin und wieder ein paar Professionelle Fotos für meine Blogposts hätte 🙂 Vielleicht kannst du mir ja einen Tipp geben 🙂

    Liebe Grüße
    Pauline <3

    http://www.mind-wanderer.com

  • Reply Clara 11. Februar 2018 at 20:53

    <3 Wundervoller Beitrag wieder, Luise.

  • Reply Anna-Lena 11. Februar 2018 at 20:16

    Du sprichst mir mit dem Text aus der Seele. Wundervoll wie du Worte für dieses Gefühl findest. ❤
    Die rote Jacke sieht toll an dir aus. 😊

  • Reply Hannah 11. Februar 2018 at 20:11

    Liebe Luise,

    ich bin wie so oft sprachlos beim Lesen geworden, denn deine Worte treffen genau meine Gefühle, schreiben sie schwarz auf weiß nieder. Dieses Vermissen verspüre ich schon lange aufgrund einer bestimmten Person, es trifft einen manchmal doch viel härter als ein gebrochenes Herz. Das Beängstigende an der ganzen Sache ist jedoch dieses nicht sichtbare Ende dieses Gefühls, genau wie du es beschrieben hast. Ich kenne das nur zu gut. Auch wenn ich jetzt schon seit längerem mit einer neuen Person so viel teilen kann, will dieses Gefühl nicht weggehen. Aber ich habe gelernt das zu akzeptieren und mir selbst soviel Zeit zu geben wie ich eben brauche. Du hast mir schon so oft gezeigt, dass man die meiste Geduld und Liebe für sich selbst aufbringen muss, weshalb ich mir so die Chance geben will, trotz dieses Vermissens glücklich zu werden. Und du bist eine weitaus stärkere Person als ich Luise, da bin ich mir sicher, obwohl ich dich ja nicht persönlich kenne 🙂 Danke für die Worte, mach bitte bitte weiter so!♡

    Hannah

    • Kleinstadtcarrie 12. Februar 2018 at 11:44

      Hannah,

      – also erst Mal: vielen Dank! Für deine ehrlichen Worte, deine Geschichte und deine Einschätzung meiner Person.
      Heute würde ich mich auch als sehr stark bezeichnen … zu stark manchmal vielleicht? Naja, wie auch immer.
      Jedenfalls: Liebe hört ja nicht einfach auf. Eine Verbindung zwischen zwei Menschen geht nicht einfach weg. Löst sich nicht auf.
      Und trotzdem kann man eine neue Aufbauen – zu jemand anderem. Jemanden, der einem gut tut und da ist. Den man nicht vermissen muss.
      Genieß das 🙂
      Und alles andere: wird sich regeln. Und vielleicht doch in Luft auflösen.

  • Reply Viola 11. Februar 2018 at 18:48

    Hey Luise!
    Ich kenne dieses Gefühl zu gut und kämpfe gerade selbst damit. Ich kann mich auf niemanden so wirklich konzentrieren oder mich neu verlieben ohne an diesen einen Menschen zu denken, den ich mal liebte, oder noch tue, ich weiß nicht, aber es tut weh ihn verloren zu haben, dennoch denke ich wir hatten keine Zukunft.

    • Kleinstadtcarrie 12. Februar 2018 at 11:42

      Viola,

      der Punkt wird kommen 🙂 Das Vermissen hört vielleicht nie gänzlich auf, aber eins kann ich Dir versprechen: Du wirst Dich neu verlieben <3

  • Reply Irina 11. Februar 2018 at 18:45

    Das versteht man, wenn man es erlebt hat! Für dieses Gefühl einen Text zu finden, ist so schwer. Danke für das *in Worte fassen*.

  • Reply Eva 11. Februar 2018 at 18:42

    Bei mir hat es nicht aufgehört. Und es hat mittlerweile so lange nicht aufgehört, dass ich wirklich nicht glaibe, dass es jemals aufhören wird.
    Es führt sogar eine sehr friedliche Ko-Existenz mit einer neuen Liebe. Und diese neue Liebe, dieser neue Mann tut mir so gut, gibt mir soviel, was ich vorher nicht hatte, was ich in dieser anderen Beziehung nicht haben konnte und niemals bekommen hätte. Ich würde diesen „neuen“ Mann nie wieder hergeben. Ich liebe ihn von ganzem Herzen.
    Aber das Vermissen hört nicht auf!
    Und ich glaube manchmal, ich vermisse vielleicht die Art und Weise wie ich damals geliebt habe. Denn ich liebe jetzt anders. Und ich könnte den Mann an meiner Seite nicht so lieben wie ich den davor geliebt habe. Weil es nicht mehr meine Art zu lieben ist, weil ich älter geworden bin und mich verändert habe und weil das nicht seine Art ist geliebt zu werden, weil die beiden so verschieden sind.
    Und manchmal vermisse ich diese Liebe, dieses Gefühl, die Art wie ich damals empfunden habe. Und manchmal fühle ich mich deswegen schlecht, weil ich Angst habe, dass ich diese Liebe vermissen könnte, weil sie besser oder größer oder stärker war und weil ich überhaupt vermisse, obwohl mir das doch eigentlich gar nicht zusteht, weil es nicht zusammen passt, eine Liebe zu haben und eine andere zu vermissen…

    Ich weiß nicht, ob das verständlich ist, aber ich habe mich von deinem Text total angesprochen und verstanden gefühlt und ich danke dir dafür, dass sich dieses Gefühl darum jetzt gerade ein kleines bisschen normaler und okay-er anfühlt.
    Danke schön! ♥

    • Kleinstadtcarrie 12. Februar 2018 at 11:48

      Eva, –

      mir schreiben Menschen oft, dass sie das Gefühl haben, ich könnte in Ihre Köpfe und Herzen blicken, weil ich Ihre Gefühle so genau abbilden kann.
      Genau dieses Gefühl hast Du gerade bei mir erzeugt.
      Es ist Montag, 10:46 Uhr und mir laufen Tränen übers Gesicht – weil: wir doch am Ende ähnlich fühlen und empfinden und wenn das jemand in Worte fasst, tut das gut und man fühlt sich weniger allein.

      Mein Herz tut grad ein bisschen weh – und ich weiß noch nicht, wie man damit umgehen soll. Langfristig. Fürs Leben meine ich.
      Aber immerhin: wir sind nicht okay. Und deswegen „danke dir dafür, dass sich dieses Gefühl darum jetzt gerade ein kleines bisschen normaler und okay-er anfühlt.“

      <3