„Bloggerin kann jede. Werde Busserin.“

/28. November 2017/23 Kommentare

„Bloggerin kann jede. Werde Busserin.“

, klafft an jeder Ecke Berlins.
Eine blonde junge Frau schaut mich an.
Ich muss schmunzeln.
Ist das Ironie, dass sie eine dieser super trendigen Matrosenmützen auf dem Kopf trägt oder will die BVG damit tatsächlich auf den traditionellen Faktor des Berufs und Unternehmens hinweisen?
Jedenfalls – nicht genug, dass mich die unzähligen Plakate ständig zu verfolgen scheinen, nein: auch jeder meiner Freunde und Bekannten schickt mir ein Bild mit amüsierten Smileys und noch witzigeren Sprüchen.
Also drei Anmerkungen dazu von mir:
1) Hut ab! Ziemlich geiles Marketing (mal wieder), BVG!
2) Das ist absoluter Bullshit!
und 3) Ein bisschen habt ihr schon Recht! Also ist die Message die Richtige.

Vor zwei Tagen im Zug.
Neben mir eine junge Familie. Die Kinder streiten sich, weil das kleine Mädchen, es ist vielleicht 6 Jahre alt, jedem Baum, der an der verdreckten Fensterscheibe vorbeizieht, die Art zuordnet. An sich bin ich der selben Meinung wie ihre 13-jährige Schwester, die am laufenden Band „Halt die Klappe!“ ruft.
Aber es geht weiter: „Buche, Eiche, Eibe, Buche, Ahorn, Mama – ein Ahornbaum!!, Kiefer, …“ und gerade als ich die Hoffnung aufgebe, dass der Zug der Deutschen Bahn doch nochmal schneller fahren würde, und die Kinderstimme etwas Meditatives annahm, realisiere ich: dieses Mädchen  interessiert sich für Bäume. Also: ja, das ist offensichtlich. Aber lassen wir uns das mal auf der Zunge zergehen. Eine 6 Jährige, die Freude daran hat, aus dem Fenster zu schauen und die Natur wertzuschätzen. Also okay, der Kontakt von mir mit unter 10-Jährigen beschränkt sich im Jahr auf weniger als 5 Mal, aber trotzdem: Es gibt mir etwas Beruhigendes, dass es nicht um Heiko und Roman Lochmann oder DagiBees neuen Merch geht, sondern um Buchen und Eichen, Eiben und Ahornbäume.

Wir sammeln Follower und Likes und kennen den Lebenslauf von ewig gleich blond gelockten Mädels und auf welcher Insel der Malediven sie sich gerade die Sonne auf den gephotoshopten Bauch scheinen lässt. Youtube und Snapchat und Tinder und Dates und Ebay.
Natürlich überspitzt, aber mal ehrlich: Was sind die Interessen unserer Generation (noch wert)? Ziemlich viel!
Denn mit diesem Beitrag will ich nicht (wieder) einer ganzen Branche an’s Bein pinkeln (ich glaube, ich habe mich bisher genug über Instagram, Photoshop und Co. aufgeregt und renne trotzdem noch mit im selben Hamsterrad, – weil ich begriffen habe, dass gelegentlich auch auf dem Hamsterrad stehen kann oder es mir im Heu bequem mache oder auch einfach mal den Käfig verlasse und trotzdem ein Hamster bleiben kann. Naja okay, das wird hier zu bunt mit dieser Hamstermetapher.) Jedenfalls was ich sagen will ist:
Über welcher nervigen Uniaufgabe du gerade auch sitzt, wie anstrengend Dein Ausbildungstag heute auch war und wie lange es her ist, dass Du im Urlaub warst, weil Du jeden Cent für diesen einen Kurs sparst – Bleib Dran! Bleib neugierig! Lerne stets Neues – über Dich, über die Welt, über den Menschen und wie wir diesen Planeten ein bisschen besser machen können. Über Bäume. Oder Anatomie. Und wenn Du seit Wochen jede Nacht nicht damit verbringst Dich auszuschlafen für Deinen anstrengenden Bürojob, sondern damit Deinen eigenen Blog aufzubauen und stundenlang um Reichweite bei Instagram kämpfst, damit Du Deinen Traum der Selbstständigkeit als Blogger, Reiseblogger oder mit drei Kochlöffeln in der Hand neue Rezepte für Dein eigenes Kochbuch kreierst um damit frei und unabhängig zu sein, dann: Keep it going! Bleib dran! Sei mutig und stark und ehrgeizig und setze das um, worauf Du Lust hast, was Dein Herz sich wünscht.
Kämpf Dich durch, auch wenn das alles nicht so glamourös erscheint, wie das Leben der anderen.
Denn ich sag Dir eins: nicht alles was glänzt ist gold und – nicht alles was Gold ist, glänzt. Nicht immer. Aber am Ende, wenn die Arbeit getan ist und Du nur noch schleifen und polieren musst: dann strahlst Du. Heller und ehrlicher als alles andere. Dann strahlen Deine Augen, weil Du das tust, was Du liebst. Und wir werden es Dir danken. Für die lebensrettende Operation, für die guten Unterrichtsstunden, für die bereichernde Beratung oder für die Pflege meiner Großeltern.

Also meinetwegen: Werde Busserin oder Bloggerin oder Sängerin oder Schuhfachverkäuferin, studier Lehramt oder werde Skilehrer, reise nach Indien oder Tokyo oder Neuseeland, arbeite mit Behinderten oder bau` Tische und Schränke oder steh‘ jeden Abend auf Deiner Bühne. Lass‘ Dir nicht sagen, was besser oder schlechter ist. Arbeit darf Spaß machen. Arbeit soll Spaß machen.
Also ob Du jetzt Menschen mit einem Bus von A nach B bewegst oder ob Du Menschen mit Deinen Worten bewegst –
man kann etwas bewirken. Immer.

Also drei Anmerkungen dazu von mir:
1) Hut ab! Ziemlich geiles Marketing (mal wieder), BVG! Ein paar Sekunden bei Google ergeben – alles nur geklaut! Von einer Bloggerin.
2) Das ist absoluter Bullshit! Bloggerin kann nicht jede! Und dazu gibt’s jetzt keine weitere Erklärung.
und 3) Ein bisschen habt ihr schon Recht! Also ist die Message die Richtige.  Denn glaubt mir, ich liebe meinen Job – aber es gibt noch so viel mehr als das hier! Also lasst uns wieder über unsere Interessen reden. Lasst uns Bäume benennen und Vokabeln auswendig lernen, lasst uns über das Weltall philosophieren und begreifen, warum die Welt so ungerecht ist. Lasst uns Interessen haben – und wenn Du jeden Lippenstift von Mac beim Namen kennst, dann ist das so. Und nichts daran ist verwerflich. Aber feiern wir auch die Frauen, die monatelang an ihrer Doktorarbeit schreiben, die in Krisengebiete ziehen, die Schichtarbeit leisten und uns mit dem Bus von A nach B fahren.

Es ist eine ganze Weile vergangen, seit Martin, Marilena und ich zusammen in Dresden unterwegs gewesen sind. Die Sonne hat geschienen und wir konnten mit kurzen Sachen rumlaufen – hach, wie ich den Sommer vermisse. Meine langen Haare allerdings umso weniger! Trotzdem mag‘ ich die Fotos sehr gern. Sie sind im Mathematisch-Physikalischen Salon der Staatlichen Kunstsammlung in Dresden entstanden – und das ist natürlich kein blöder Zufall. Ich hatte genau diese Kombination von Ausstellungstücken, T-Shirt und Message geplant und freue mich sehr, dass der Beitrag heute endlich online geht.

T-Shirt – Nakd (ähnliche hier, hier, hier oder hier)
Fotos – Martin Stier 

 

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23 Kommentare

  • Reply Alina 1. Dezember 2017 at 15:45

    Finde den Artikel ziemlich „fair“ formuliert (im positiven Sinn). Du lässt dir deine Ziele nicht schlecht machen, aber hast auch Verständnis und Respekt für andere Lebensstile, Berufe etc. Ich wünschte, die Welt wäre öfter so: Akzeptanz und Offenheit von und für beide Seiten. Einfach mal aufhören, sich über andere Ziele lustig zu machen, sondern sich auf seine eigenen Wünsche fokussieren.

    Liebste Grüße,
    Alina von Selfboost

  • Reply Charli 29. November 2017 at 20:53

    Sehr schöner Post.
    Im ersten Moment dachte ich, dass du jetzt auch, wie im Moment so viele Blogger/Influencer, einen Artikel für mehr Anerkennung des hauptberuflichen Bloggens geschrieben hast. Das ist ja offensichtlich gerade Thema, siehe auch BVG Werbung ;), und ich bin ehrlich gesagt, etwas genervt davon. Zumal ich denke, dass es eine Menge Berufe gibt, die nie die Anerkennung erhalten, die ihnen zusteht.
    Umso mehr habe ich mich gefreut, dass du genau dies mit deinem Artikel sagen wolltest. Ich weiß zwar noch nicht wo meine berufliche Reise hingehen wird, aber ich hoffe, dass es etwas ist womit ich glücklich werde.
    Liebe Grüße
    Charli von https://frischgelesen.de

  • Reply Samama Khan 29. November 2017 at 19:50

    Wow, I’m just really happy that I fint your blog. Your style is perfect. Don’t stop posting ,
    because I’m coming back.
    Regards.
    MiiKey MiiSport C Blue Wireless

  • Reply Sophie 29. November 2017 at 17:21

    Toller Beitrag mit einer sehr wichtigen Message. Dennoch würde ich sagen, dass man wohl als Blogger einige Vorteile hat zB Urlaub mit Arbeit zu verbinden. Ist schon mal schwierig zu verstehen, dass der eigene Berufswunsch dies nicht immer zulässt und sich manch hart Arbeitender noch nicht mal leisten kann eine Flugreise zu unternehmen, da die Ausgaben für Haus, Kinder, Auto und Essen drauf gehen. Das finde ich wirklich sehr schade, weil ich genau deiner Meinung bin, dass (fast) jeder Beruf etwas zu unserem Wohl beiträgt und zur eigenen Verwirklichung.

  • Reply Mrs Unicorn 29. November 2017 at 14:19

    So ein schöner Beitrag. Mich nervt die BVG Werbung ehrlich gesagt. Bloggen ist mehr als ein Hobby und mit ziemlich viel Wissen und Aufwand verbunden. Das wird mit dieser Werbung wieder mal völlig kein geredet!

    Viele Grüße und eine fantastische Woche.
    Celine von http://mrsunicorn.de

  • Reply Elena 29. November 2017 at 13:02

    Der Wahnsinn, ein ganz toller Beitrag, der etwas sehr Positives in mir ausgelöst hat, vielen Dank dafür.

    Du bist für mich persönlich mit Abstand die beste Bloggerin, ich habe irgendwie das Gefühl, dass der Rest nicht mehr wirklich schreibt, sondern sich mehr auf Instagram und Co. fokussiert. Ich liebe es einfach deine Texte zu lesen, weil die doch am Ende so viel mehr aussagen wie eine perfekt gestylte Bloggerin mit einer smoothie bowl. Nicht als wäre das was Schlechtes, ich will nur damit sagen, dass solche Bilder, die wir uns täglich ansehen, uns im Endeffekt nicht wirklich weiterbringen oder etwas ändern können. Texte können allerdings was auslösen, uns weiterbringen, und eventuell sogar was an unserer Denkweise ändern.
    Dafür bist du besonders, weil du es noch kannst, im Gegenteil zu vielen anderen Bloggern. Du kannst noch schreiben. Worten Bedeutung geben. Und das ist so viel schöner wie perfekte Gesichter und Körper vor bunten Wänden posen zu sehen. Und auch schöner als Texte über die neuesten Mac Lippenstifte zu lesen.
    Danke 🙂

    • Kleinstadtcarrie 29. November 2017 at 13:18

      Danke Elena für Deinen Kommentar 🙂
      Fühl Dich umarmt,
      Deine Luise

  • Reply Sharina 29. November 2017 at 09:28

    Der Text ist klasse! Eine tolle Botschaft, und echt total motivierend. Dein Schreibstil ist mittlerweile sehr ausgereift, du findest immer die perfekten Worte. Danke für all die Zeilen, die du uns schenkst.

  • Reply Ina 29. November 2017 at 01:58

    Wenn man genau so einen beschriebenen blöden Unitag hatte und spät abends deinen Blogpost liest und lächeln muss weil man sich denkt „Ja genau:) „

    Ich liebe diesen Blog und finde dich so inspirierend gerade ohne 1000000 Gewinnspiele/Rabattcodes/Fashion-Hauls… du bist authentisch und keine wandelnde Werbefläche.

    Hör bitte niemals auf zu schreiben…egal wie sich dein Lebensweg mal wandeln mag – das muss immer ein Teil bleiben weil du auf ganz besondere Art und Weise mitten ins Herz triffst. Ich saß schon weinend, lachend, grinsend vor deinen Beiträgen und fühle mich immer besser danach. Bitte Bitte weiter so ❤️

    • Kleinstadtcarrie 29. November 2017 at 13:16

      Liebe Ina,

      Danke, Danke, Danke 🙂

  • Reply Kati 29. November 2017 at 01:24

    Liebe Luise,

    ich hab richtig Gänsehaut bekommen, bei diesem Beitrag 🙂 Du hast so Recht! Ich lerne gerade seit Oktober für mein 2. Staatsexamen und es geht noch bis Februar – einfach nur Nerven raubend. Gerade fühle ich mich wieder frisch motiviert, weil du mich daran erinnert hast worum es eigentlich geht – mir könnten jedes Mal die Tränen kommen, wenn ich daran denke, dass ich in ein paar Monaten Tierärztin bin

    Wir sollten jedem Menschen Respekt zollen für das Leben, dass er führt – wie er liebt, lacht und vielleicht jeden Tag auf metaphorische Art und Weise Menschen das Leben rettet. Nämlich, dass seiner Freunde und Familie durch seine pure Anwesenheit, sein Verständnis oder Zuhören.

    Ich habe vor Jahren von einer meiner liebsten Lehrerinnen ein Gedicht geschickt bekommen. Ich finde es passt gerade, vielleicht kennst du es ja schon.

    Was Erfolg ist?
    Es hat derjenige Erfolg gehabt, der gut gelebt, oft gelacht und viel geliebt hat.
    Der sich Vertrauen und Achtung intelligenter Menschen verdiente und die Liebe von kleinen Kindern;
    der seinen Platz fand und seine Aufgabe erfüllte;
    der die Welt besser verließ, als er sie vorfand, sei es durch schöne Blumen, die er züchtete, ein vollendetes Gedicht oder eine gerettete Seele.
    Es hat derjenige Erfolg gehabt, dem es nie an Dankbarkeit fehlte und der die Schönheit unserer Erde zu schätzen wusste und der nie versäumte, dies auszudrücken;
    der in anderen immer das Beste suchte und von sich das Beste gab;
    dessen Leben eine Inspiration war und die Erinnerung an ihn ein Segen.

    Bessie Anderson Stanley

    • Kleinstadtcarrie 29. November 2017 at 13:19

      Liebe Kati,

      wow – Tierärztin! SO so so cool. Das war doch sicherlich auch schon ein Kindheitstraum, oder?
      Ich drück Dir auf jeden Fall die Daumen und schicke Dir ganz viel Kraft für diese letzte Zeit 🙂 Du packst das!

      ooooh Kati – danke danke danke für das Gedicht <3 Wundervoll!

  • Reply Alicia 29. November 2017 at 01:02

    Hallo Luise,
    ich finde diesen Text richtig toll! Du vermittelst damit so viel Wertschätzung für alle Menschen, unabhängig davon, was sie zum Beispiel beruflich tun, und der Text motiviert mich auch, (unter anderem beruflich) das zu tun, was mich erfüllt! Also super schöner Post, danke dafür 🙂
    Liebe Grüße
    Alicia
    aliciaimwunderland.wordpress.com

  • Reply Pauline 28. November 2017 at 21:09

    Dieser Blogpost hat meinen Bauch richtig kribbeln lassen… Ich finde es so schön wie du mit deinen Worten eine so motivierenden, aufgeregte und freudige Stimmung in mir auslöst! Danke dafür 🙂
    Ich finde es auch immer so schade, wenn es einem vorgeworfen wird etwas zu tun was die Gesellschaft, die Familie, Freunde oder Bekannte NICHT von dir erwarten. Wenn man einfach was macht, weil es einem Spaß macht. Ja, vielleicht sind andere Sachen gerade „cool“ oder „IN“ oder was auch immer. Aber deswegen muss man da noch lange nicht mitmachen!
    Du hast mich total inspiriert weiter zu schreiben und zu versuchen meine eigenen Leser ebenso positive Gefühle mitzugeben 🙂

    Liebe Grüße
    Pauline <3

    http://www.mind-wanderer.com

    • Kleinstadtcarrie 28. November 2017 at 22:45

      Pauline,
      danke für Deinen schönen Kommentar 🙂

  • Reply Hannah 28. November 2017 at 20:49

    WOW Luise!

    Deine Texte machen mich jedes MAL aufs Neue sprachlos, lassen mich melancholisch werden, rühren mich zu Tränen oder erleichtern mein Herz beim Lesen. Dieser Text macht mir jedoch vorallem Mut, all die Dinge anzupacken, die ich mir selbst oder andere manchmal ausreden. Deine Worte haben eine unglaublich wertvolle Botschaft, was mich all die Dinge die Menschen für unsere Gesellschaft und den Einzelnen leisten, wieder schätzen lässt! Und es erinnert mich daran, dass auch ich anderen Menschen etwas Gutes tun kann, indem ich vielleicht doch „nur“ das mache, was ich liebe. Danke dafür!❤

    Hannah

  • Reply Francy 28. November 2017 at 20:48

    Liebe Luise,

    ich war bisher immer eine deiner stillen Follower, aber ich habe in den letzten Monaten so gut wie jeden deiner Blogposts gelesen und muss ganz ehrlich sagen. Ich liebe deinen Blog! Er ist so ehrlich und emotional und ich habe nicht wie bei vielen anderen Blogs das Gefühl, dass er nur (noch) halbherzig geführt wird und ohne Message daherkommt. Bitte bitte mach weiter, denn auch wenn es mittlerweile zig Blogger da draußen gibt, gibt es nicht viele die mir persönlich (!!!) einen Mehrwert bieten können, aber dich finde ich klasse und ich freue mich jedes Mal wenn du einen neuen Blogpost online gestellt hast.

    Weiterhin viel Erfolg und alles Gute! 🙂

    xoxo, Francy

    • Kleinstadtcarrie 28. November 2017 at 22:44

      Francy,

      danke danke danke!
      Es tut gut zu hören, dass die eigene Arbeit so geschätzt wird, – vor allem wenn man, wie Du es auch beschreibst – plötzlich alleine hier steht. Also gefühlt 😀

      Liebe Grüße
      Luise <3

  • Reply Zana 28. November 2017 at 18:38

    Wie immer auf den Punkt getroffen. Weiter so Luise :)!

  • Reply Anne 28. November 2017 at 16:58

    So ein toller Text! Und er kommt genau zur richtigen Zeit. Manchmal hadern wir im Leben mit uns und unseren Zielen. Weil es eben wirklich nicht so glamourös ist, wie man es sich in seinen Träumen ausmalt. Es ist verdammt harte Arbeit! Aber dafür macht man dann das, was einem auch wirklich Spaß macht.
    Danke für deinen Denkanstoß, den ich vielleicht jetzt gerade wirklich gebraucht habe ♥

    Liebe Grüße
    Anne