43 Stunden auf Ibiza

/10. November 2017/18 Kommentare

Während ich diese Zeilen tippe, haben wir hier in Berlin gerade Mal 8°C und es regnet in Strömen. Ich werfe einen Blick auf mein Handy. Keine neuen Nachrichten. Ich checke das Wetter. Und gerade, als ich meine Augen verdrehe und das Handy wieder auf den Nachttisch legen will, fällt mir ein: Wie sieht es denn auf Ibiza aus?
Kommende Woche: 20°C und strahlender Sonnenschein.
Im November.
Okay, ich pack‘ meinen Koffer! Los geht’s!
– Na gut, für mich ist das aktuell eher eine Traumvorstellung, denn ich bin ja erst vor kurzem da gewesen – aber für alle, die in diesem Jahr noch Mal ein bisschen Vitamin D und gute Laune tanken wollen, die sollten sich die Ibiza Tipps von mir und Licor43 jetzt direkt abspeichern und Flugtickets buchen, los geht’s! Für alle anderen, die wie ich in diesem verbleibenden Monaten des Jahres 2017 keine Zeit mehr dafür haben, die nehme ich jetzt zumindest noch mal gedanklich mit in’s Warme! Also, anschnallen: wir fliegen los!

Gegen 13 Uhr kamen Francesca und ich im wunderbar warmen Spanien an und wurden direkt von Tatiana, der Verantwortlichen von Licor43 und eine der lebensfrohsten Seelen, die ich je getroffen habe, abgeholt. Nur wenige Minuten später saßen wir mit den anderen internationalen Bloggern am Mittagstisch, schlugen uns die Bäuche voll, lernten uns ein bisschen kennen, genossen die ersten Drinks und faulenzten noch einige Minuten am Pool.
Gegen späten Nachmittag machten wir uns, die Hälfte der Gruppe in komplett weiß, die andere in total bunt (mit diesen beiden Outfitoptionen könnt ihr hier auf Ibiza gar nichts falsch machen) auf den Weg in die Altstadt Ibizas. Dalt Vila – so wie die Einheimischen die Altstadt Ibizas nennen – zählt seit 1999 mit seiner besonderen Stadtmauer zum Unesco Weltkulturerbe. So viel wusste ich bereits, trotzdem hat mich der Kern der Insel doch noch mal besonders überrascht: kleine Gassen, bunte Hauswände, Blüten und überall süße Cafés. Wir spazieren weiter nach oben, immer wieder laufen uns Katzen über den Weg, ¡Hola!, ein Einheimischer erzählt uns diese Mythen und Geschichten der Straßen – und an Ende: werden wir mit dem allerschönsten Ausblick über die Insel belohnt.
Nachdem wir einige Fotos geschossen haben, setzen wir uns auf das Hausdach, auf welches wir kurzerhand geklettert sind, und staunen. Der Himmel färbt sich: von hellblau, über Flieder hinzu einem wunderschönen Altrosé. Die anderen ziehen bereits weiter – Francesca und ich stoßen an. Auf neue Bekanntschaften, diesen wunderschönen Sonnenuntergang und vor allem: Lebensfreude.
Am Abend fallen wir, nach viel zu vielen spanischen Tapas und stundenlangem Quatschen, tatsächlich einfach müde in’s Bett.

Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg Las Dalias, den Street und Hippie Market, zu erkunden.
Fazit? Kommt am besten so früh wie möglich, es wird gerade zur Mittagszeit wahnsinnig voll. Außerdem: Geht an den Bücherstand dieses Marktes. Das war der einzige, wo man Platz hatte, sich in Ruhe umzusehen. Ansonsten, schnappt Euch einen Drink und setzt Euch an die verschiedenen Bars – es kommt tatsächlich ein bisschen Karibikfeeling auf!
Nachdem wir uns mit neuen Armbändern und Traumfängern ausgestattet haben, gibt’s im Nassau Beach Club, Mittagessen und direkt im Anschluss einen Cocktailworkshop.  Inspiriert von  den Römern, die schon vor über 2000 Jahren den Liquor Mirabilis, die wundervolle Flüssigkeit, tranken, kreierte die Familie Zamora in den 1940er Jahren die Rezeptur des Licor43. Und: ihn mit Milch zu trinken, so wie wir Deutschen das kennen, ist nicht die einzige Variante.
Mein Lieblingsrezept? Findet ihr am Ende des Beitrags! Die Säure der Limette passt perfekt zu dem aus exotischen Früchten, feinen Kräutern und Vanille bestehenden goldgelberen Getränk.
Außerdem hat es mir die neue Sorte Licor 43 Orochata – aus Erdmandel, Vanille und Zitrone – total angetan. Pur mit Eis oder gemixt – super lecker! Mit unseren verschiedenen Cocktails ließen wir den Abend dann am Strand ausklingen – und ja: ich war tatsächlich noch mal im Meer. Ihr hättet mein strahlendes Gesicht sehen müssen.

Eine Dusche und einen Outfitwechsel später, finden wir uns in der wohl schönsten Location überhaupt wieder – und das ist auch mit Abstand meine wertvollste Empfehlung für Ibiza an Euch: das Calma. Das Restaurant ist im neuen Hafen Marina Botafoch direkt am Wasser gelegen und bietet daher einen wunderschönen Blick auf die am Abend beleuchtet Altstadt von Ibiza. Dazu superleckeres Essen und freundlicher Service, der sich direkt ein veganes Gericht hat einfallen lassen. Besser geht es nicht! Also dieser Spot sollte bei Eurem Ibizabesuch definitiv ganz oben auf der Liste stehen – egal ob zum Frühstück (was hier auch besonders gut sein soll), auf einen Drink oder wie wir zum Abschlussabendessen. Und für alle Pärchen: ich glaube es gibt kaum ein passenderes Restaurant für ein romantisches Candle Light Dinner.
Von dort aus machten wir uns dann auf den Weg in einen ersten Club und stimmten uns auf den Abend ein, denn schließlich sollte es zur Closing Party in’s Pacha gehen. Also, ich bin nach einer durchtanzten Nacht natürlich kein Clubexperte – aber ich sag mal so, Francesca und ich sind um 7 Uhr morgens in’s Hotel gelaufen. Und: es lief Techno Musik. Wer mich kennt der weiß, dass das eigentlich nicht meine Musik ist.

Aber Ibiza hat mich ja auch in vielen anderen Punkten überraschen und von sich überzeugen können!
Denn wisst ihr was? Die spanische Insel hat mich nie gereizt. Ich kann gar nicht genau sagen wieso, – aber irgendwie waren mir das immer ein paar Partysnaps zu viel, ein bisschen zu hohe Hacken und Näschen … dachte ich zumindest. 43 Stunden mit Licor43 haben mich definitiv vom Gegenteil überzeugt. Tolle Insel, tolle Menschen, tolles Lebensgefühl. Also ich komme definitiv wieder! Und bis dahin? Mache ich es mir mit einem Cocktail auf meiner Couch gemütlich und hole mir eben dieses spanische Lebensgefühl in’s eigene Wohnzimmer!

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Licor43. 

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18 Kommentare

  • Reply Lena 14. November 2017 at 01:46

    Ich habe auch schon mal auf Ibiza einen Partyurlaub gemacht. Einfach toll *-*.
    In letzter Zeit ist mir leider aufgefallen, dass du manchmal widersprüchlich bist. Dass du nach Afrika und dann direkt nach New York reist, kann ich sehr gut nachvollziehen. Da finde ich auch, dass beides geht. Aber du schreibst so oft, dass du etwas Gutes beitragen willst etc. Und zeitgleich Werbung für Alkohol oder vor paar Monaten für Nespresso machen. Das kann leider nicht verstehen. Du hast oft gesagt, du suchst dir Kooperationen aus, die zu dir passen. Aber wie kann man bitte für Alkohol Werbung machen ?!
    Wahrscheinlich bin ich schon zu alt für sowas, um das zu verstehen :-D.

    LG

    • Kleinstadtcarrie 14. November 2017 at 22:43

      Hey Lena,

      dass die Dolce Gusto (!) Werbung ein riesiger FAIL war, das habe ich jetzt schon mehrmals gesagt und mich entschuldigt und mit der Marke auch entsprechend kommuniziert.

      Alkohol? Find ich nicht schlimm, – ich trinke sehr gern Alkohol. Natürlich immer mit Maßen 🙂

  • Reply Meret 13. November 2017 at 22:47

    Toller Beitrag. Allerdings halte ich es für fraglich, ob es gerade auch aus ökologischer Sicht sinnvoll ist, für 43h quer durch Europa zu fliegen. Auch wenn das natürlich super zur Firma passt 🙂

    • Kleinstadtcarrie 14. November 2017 at 01:16

      Hey Merkt,
      – ja, diese Frage beschäftigt mich tatsächlich bei jeder meiner Reisen.
      Bisher konnte ich mein Leben schon sehr optimieren, in ökologischer Hinsicht. Aufs Reisen zu verzichten fällt mir aktuell noch sehr sehr schwer 🙁

    • Sol 14. November 2017 at 15:51

      Hey Luise, man muss ja durchaus auch nicht auf Reisen verzichten, aber man kann vielleicht versuchen, mehr davon per Zug oder Fernbus etc zu erledigen – du hattest ja auch schon einmal einen Beitrag dazu, dass man auch in der Nähe sehr tolle Eindruck sammeln kann 🙂 und zb nach Paris kommt man auch super mit dem Talys. Finde es auch immer etwas erschreckend wie geradezu peinlich billig Flüge manchmal sind, das darf einfach nicht sein und das sollte man vielleicht auch nicht uneingeschränkt unterstützen, wenn es sich vermeiden lässt. Du darfst natürlich eh tun, was du weißt, aber du schreibst ja eigentlich auch selbst gerne über solche Themen vielleicht kannst du da ja für dich und den Blog ein paar Alternativen zum Jetset zusammentragen 🙂

    • Kleinstadtcarrie 14. November 2017 at 22:45

      Hey Sol,

      das ist auf jeden Fall ein sehr spannender Input von Dir. Danke dafür!
      Ich reise eben in meinem Job (und ja, auch privat) sehr viel, weswegen ich doch meistens dann den bequemsten Weg nehme, der eben oft das Flugzeug ist. Nichtsdestotrotz fahre ich auch wahnsinnig viel Zug und Bus, habe beispielsweise kein eigenes Auto.

      Wichtig darüber nachzudenken auf jeden Fall, – aber für meinen Teil fällt es mir leichter auf andere Dinge zu verzichten 🙂

    • Miri 14. November 2017 at 19:37

      Naja der Flieger ist ja ohnehin unterwegs, egal ob sie jetzt drin sitzt oder nicht.

  • Reply Ellie 13. November 2017 at 22:04

    Ich vermisse Ibiza sehr…<3
    http://www.blogellive.com/2017/11/11/memories/

    • Julia 15. November 2017 at 11:23

      @ Miri: So ein Quatsch, die Nachfrage bestimmt ja mit das Angebot 🙂
      Also ich finde, jeder / jede sollte das tun, was er / sie kann und möchte. Luise ist nicht verpflichtet, die ganze Welt zu retten, nur weil sie jetzt vegan lebt und kein Auto hat. Finde das unmöglich, dass diese Erwartungshaltung immer gleich an einen herangetragen wird, nur weil man darüber spricht, damit anzufangen etwas mehr auf die Umwelt zu achten. Luise wird schon das tun, was sie tun kann 🙂
      An alle Kritiker, kehrt bitte erst einmal vor eurer eigenen Haustür, ihr macht sicher auch nicht alles richtig. Mit dem Unterschied, dass es keiner mitbekommt und ihr somit schön austeilen könnt.

    • Kleinstadtcarrie 17. November 2017 at 09:31

      Liebe Julia, – vielen vielen Dank! Ich unterschreib das so 🙂

  • Reply Mrs Unicorn 13. November 2017 at 14:32

    So ein schöner Beitrag. Ich könnte mir ein Wochenende auf Ibiza auch gerade richtig gut vorstellen!
    Vielen Dank für deine Eindrücke.

    Viele Grüße und eine fantastische Woche.
    Celine von http://mrsunicorn.de

  • Reply Martin 12. November 2017 at 00:52

    Ich bin jetzt 48 … bald 49 … die letzten 12 Jahre war ich immer mindestens eine Woche in Ibiza. Mal davon abgesehen, dass sich von dem Geld das ixh dort gelassen habe andere ein nettes Auto gekauft hätten, kann ich nur anmerken: dieser Beitrag ob gesponserrt oder nicht, spricht mir aus der Seele. Tolle Arbeit!

  • Reply Dagmar 10. November 2017 at 22:19

    Closing Party, mal wieder, wie jede Woche seit Ende des Sommers. Nach 40 Jahren gibt es für mich nicht mehr viel Neues auf der Insel. Auch nicht beim Wetter.

  • Reply Linda 10. November 2017 at 15:09

    Leider merkt man seeehr stark, dass der Text gesponsort ist :/

    • Julia 12. November 2017 at 09:17

      Meiner Meinung nach ist dieser Text eine gelungene Kombination aus eigenen Impressionen und dem Sponsoring. Die Einladung von Licor 43 war schließlich der Grund für den Ibizabesuch und abgesehen vom Cocktailworkshop und zwei Rezeptvarianten (da es ein Sponsor ist, muss schließlich auch ein Bezug aufgenommen werden), lese ich eine wunderschöne Zusammenfassung eines 43 (!) stündigen Ibizabesuches…Toller Text!

    • Kleinstadtcarrie 13. November 2017 at 14:29

      Vielen vielen Dank Julia <3 <3 <3

    • Linda 14. November 2017 at 22:54

      Sry aber die Sprache und die Umschreibungen sind unauthentisch genauso wie die Bilder. Mir gefällt das gar nicht.