Wochenrückblick #37

/11. September 2017/13 Kommentare

geschrieben: täglich die letzten Zeilen der Dresden-Postings. Die ja wirklich super bei Euch ankamen! Und das hat mich so stolz gemacht.
Die Beiträge der letzten Woche haben mir und uns so viel Mühe und Kraft gekostet und wir haben so viel Liebe reingesteckt. Als dann die Sehnenscheidenentzündung diagnostiziert wurde, dachte ich, das wird schon wieder nichts. Aber, wir haben es – wenn auch nicht perfekt – geschafft und das macht mich unglaublich glücklich. Vor allem auch, weil jetzt auch ein paar mehr meiner Lieblingsmenschen auf dem Blog verewig sind.
Danke für Euer geniales Feedback – ich werde in den kommenden Tagen noch die letzten Kommentare frei schalten!

3

geweint: Ehrlichkeit kann  weh tun. Die Wahrheit tut manchmal verdammt weh. Aber etwas, das verletzt noch viel mehr: Lügen.
Manchmal will man damit nur irgendwas besser machen.
Aber es steht fest: dass das mit Lügen nicht möglich ist. Bei mir.
Es mag Menschen geben, die werden gern angelogen und es gab sicherlich eine Zeit, in der ich das auch bevorzugt habe. Die Augen vor der Wahrheit verschließen. Aber: nein. Die Wahrheit bitte. Die schmerzhafte Wahrheit bitte. Steh dazu!

gesprochen: Ich habe mal wieder einen Vortrag gehalten.
Das mache ich in letzter Zeit irgendwie ziemlich oft. Und es macht verdammt viel Spaß über etwas zu reden, was man kennt und weiß. Also der Dienstagabend war großartig und spannend und auch unfassbar lehrreich für mich. Und es hat sich dann plötzlich, ganz unverhofft eine Tür geöffnet … ich bin gespannt!

geshootet: Nachdem ich am Mittwoch meinen vorerst letzten großen Job gemacht habe, hab ich mir Donnerstag selbst frei gegeben. Meine Sehnenscheidenentzündung ist nach wie vor nicht besser geworden, also – schlief ich aus bis 11 Uhr mittags, spazierte umher und ließ mir bei allem, was ich tat, Zeit.
Und als es 18 Uhr war, wusste ich, was ich tuen wollte.
Fotografieren. Einfach so. Für den Blog. Kein Job. Kein Druck. Einfach so, weil es Spaß macht und mich inspiriert. Und dann sind Nora und ich losgezogen – und wurden inspiriert. Von Dresden und dem schönsten – letzten vielleicht – (Abschieds-)Sonnenuntergang.

gescreenshotet: 

2

getanzt: am nächsten Tag ging es für mich nach Berlin. Ich hatte im Verlauf der Woche ganz spontan entschieden zum Lolapalooza Festival zu gehen. Und wieder Mal bestätigte sich: Spontanität lohnt sich!
Und dann haben wir das Wochenende durchgetanzt.

genossen: Sonntagmorgen. Sonnenschein. Brunchen. Mit meiner besten Freundin. Und guter Gesellschaft. Und wir alle hatten ein Grinsen auf dem Gesicht. Was für ein Leben!

gehört: also wer mich kennt weiß, was Musik angeht bin ich ein waschechter Kulturbanause.
Das Line-Up für’s Festival? Kannte ich nicht. Und als wir alle gemeinsam beratschlagten, wo wir wann hingehen wollten, kannte ich keinen der genannten Künstler. Ein Crash-Kurs und zwei Tage später, ich ich festhalten: Ein paar Songs kannte ich – und jetzt kenn‘ ich noch mehr.
Mumford & Sons, Cro, Rudimental (!) und Co. – wundervoll.

geweint: Mumford&Sons – I will wait. Als wäre das nicht schon genug gewesen.
Als sie „ihren persönlichen Helden“ Baaba Maal  auf die Bühne holten und er anfing zu singen, konnte ich meine Tränen nicht mehr halten.
Mein Herz weinte und ich wusste: was ich machen will, wo ich gebraucht werde und wo ich hingehen muss.

gelacht: stundenlang – vor Freude und Glückseligkeit.

gefreut: darüber, dass man selbst entscheiden kann, ob man sich anlügen lässt. Über den rosafarbenen Himmel. Über Spontanität. Über eine Mitfahrgelegenheit. Über gute Musik. Sonnenschein und Seifenblasen. Über ein Lächeln.
Und während ich hier im Zug zurück nach Dresden sitze, kann ich mir das Grinsen immer noch nicht verkneifen. Das fühlt sich an wie frisch verliebt sein – bloß: dass ich verliebt bin in’s Leben. Und ein weiteres Mal feststelle, was für ein großartiges Jahr das ist. Was für ein Leben!

1

Join the discussion

13 Kommentare

Schreibe einen Kommentar zu Mrs Unicorn Cancel Message

  • Reply Jule 15. September 2017 at 18:35

    Hey Luise,
    die Art und Weise wie du deine Wochenrückblicke gestaltest finde ich total schön!
    Vor allem die Screenshots mag ich richtig gerne. Sie inspirieren.
    Gute Besserung deiner Hand!

  • Reply Cora 14. September 2017 at 11:13

    Liebe Luise,

    es ist schön zu sehen, wie glücklich du innerhalb des vergangenen Jahres geworden bist. Du strahlst auf jedem Foto und durch jeden Text eine innere Ausgeglichenheit und Dankbarkeit aus, die ich, so hoffe ich, auch irgendwann einmal erreichen werde.

    Liebe Grüße
    Cora

  • Reply Tiziana 13. September 2017 at 13:48

    Ich war auch da und bin seitdem total verzaubert…besonders Mumford & Sons waren einfach wunderschön. Hatte das Gefühl es waren nur Vollblutfans da, die die Musik richtig gefühlt haben. Gerne wieder <3

  • Reply Lotte 12. September 2017 at 19:32

    Lollapalooza mit 2 „L“ am Anfang…

  • Reply Ellie 12. September 2017 at 11:36

    Finde die drei Whys super!!<3
    http://www.blogellive.com

  • Reply Charli 12. September 2017 at 08:41

    Oh, ich fand das Lollapalooza auch großartig! Mein erstes richtiges Festival!
    Im Gegensatz zu dir bin ich ja ein Musikfreak, weil ich auch selbst Musik mache und habe natürlich schon im Vorfeld genau geplant und dann aber auch spontane Neuentdeckungen gemacht. Es ist wirklich etwas komplett anderes die Künstler live zu erleben, da findet man plötzlich Musik toll, die man sonst gar nicht auf dem Schirm hatte. Einfach wegen der Stimmung, dem Augenblick, oder was auch immer. So schöne Erinnerungen sind jetzt in meinem Kopf, das können Fotos o.ä. gar nicht richtig einfangen. Ich werde wohl in Zukunft mein Taschengeld mehr für Konzerte ausgeben, als für Kosmetik. 😉
    LG Charli von https://frischgelesen.de

  • Reply Melina 11. September 2017 at 23:45

    Ich bin auch auf dem Festival gewesen und freue mich sehr dass du das gleiche fühlst wie ich: Freude, Freiheit, Leben. Mit wunderbaren Menschen an einem Ort und dazu noch mit toller Musik. Die ganze Atmosphäre unterlegt damit. Die bis ins Herz geht – ich bin übrigens auch eine waschechte Festivalheulboje! Bei The XX mit I dare you kullerten auch ein paar Tränen. Ganz liebe Grüße!

  • Reply Vivian 11. September 2017 at 20:08

    Ich kann so gut nachvollziehen, was du beim Lollapalooza gefühlt hast, dass du anfingst zu weinen.
    Ich liebe Konzerte, ich bin zwar eigentlich viel zu selten auf solchen (vielleicht 2-3 mal im Jahr), aber jedes Mal habe ich das Gefühl, als neuer Mensch nach Hause zu gehen. Konzerte inspirieren mich auf so viele Weisen Auch wenn ich die Songs auf Spotify schon zig mal gehört habe und auswendig mitsingen kann, und auch den wirklichen Inhalt der Texte verstehe (oder zumindest glaube, die Texte zu verstehen) – einen Song live zu hören, zu sehen, wie ein Künstler diesen Song lebt und das Publikum mitsingt, das ist wohl das schönste Gefühl überhaupt. Nach jedem Konzert bin ich ein bisschen mehr Ich selbst und weiß mehr, was ich will und was mit im Leben wichtig ist. Klingt total kitschig, ist aber echt so 😀
    Ganz liebe Grüße an dich <3

    • Kleinstadtcarrie 11. September 2017 at 21:00

      Jaaa, aber es ist so!
      “ Nach jedem Konzert bin ich ein bisschen mehr Ich selbst und weiß mehr, was ich will und was mit im Leben wichtig ist.“ Unterschreibe ich genau so!

      Danke liebe Vivian!

  • Reply Alina 11. September 2017 at 19:22

    Sehr schöner Post.
    Ich hoffe deiner Hand geht es mittlerweile wieder etwas besser <3
    Ich wünsche dir eine schöne Woche 🙂

    A L I N A // alinacorona.de // bloglovin‘

  • Reply Mrs Unicorn 11. September 2017 at 17:58

    Ein schöner Beitrag. Ich war auch beim Lolapaloozaa und fand es großartig!

    Liebe Grüße und noch eine tolle Woche.
    Celine von http://mrsunicorn.de