Wochenrückblick #34

/3. September 2017/6 Kommentare

gejammert: die Schmerzen in meinem rechten Handgelenk wurden immer schlimmer. Also war mein erstes To-Do am Montag? Zum Arzt gehen. Diagnose: Sehnenscheidenentzündung. Wie ich es ja bereits vermutet hatte.
Aber das von einem Arzt zu hören, war dann doch irgendwie zu viel. Auf dem Heimweg konnte ich die Tränen dann erst Mal nicht mehr halten. Ich habe so viele Ideen und Projekte und möchte einfach nur schreiben – und dann sowas…

gemacht: und wenn man dann mal bewusst darauf achtet, die rechte Hand nicht weiter zu belasten, dann merkt man, wie schwierig das ist.
Schließlich tippte und klickte und filmte und aß ich mit der linken Hand.
Die seit Mittwoch auch unheimlich weh tut.
Okay, mein Körper möchte mir etwas sagen. Nämlich: Es reicht!
Gedanken in diese Richtung schwirren mir seit einiger Zeit durch den Kopf.
Die letzten vier Wochen waren so arbeitsintensiv. Und unausgeglichen. Irgendwie gelingt mir das noch nicht so richtig, eine Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu finden und vor allem zu halten. Immer wieder vertröstete ich meine Liebsten in den letzten Wochen und verschob Termine, sagte Verabredungen ab und fand mich dann bis spät in der Nacht am Schreibtisch wieder.
Freunde – und jetzt auch mein Körper – sagen: Es reicht!

geplant: Kommende Woche plane ich daher einige Tage einen Digital Detox und dann wird einiges überdacht, Prioritäten neu gesetzt, Ziele klar definiert. Ich möchte ganz genau wissen, was ich will. Wohin die Reise mit dem Blog gehen soll. Noch Mal oder weiter studieren? Es gibt einige Fragen zu beantworten und Pläne zu schmieden. Ich bin gespannt auf kommende Woche.
Die Signale aus meinem Umfeld sind deutlich. Und die unbeantworteten  Fragen, die in der Luft hängen, warten auf eine Erklärung und Entscheidung.

geändert: Also es ist vieles geplant für die kommende Woche. Ich habe mir Entscheidungen vorgenommen und vieles mehr.
Aber einiges habe ich natürlich auch abrupt geändert. Sprich: ich sitze aktuell vielleicht 5 Stunden am Tag am Laptop und nicht mehr 10 bis 12. Das Handy bleibt in der Tasche – ich lese jetzt wieder in der Straßenbahn. Und ich nutze bei dringenden Nachrichten die Diktierfunktion, die übrigens echt ganz gut funktioniert.
Außerdem bleibt jetzt mehr Zeit um Dinge zu unternehmen. So waren wir gestern beispielsweise in der Gemäldegalerie Alte Meister hier in Dresden. Hach – wie habe ich so etwas vermisst. Das war wirklich ein ganz wunderbarer Nachmittag. Und ab Morgen gibt’s ja noch einige Tipps mehr über meine Heimatstadt… Ich bin so gespannt, wie die Dresden Woche bei Euch ankommen wird.

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gescreenshotet: Jolie Janine, ultimative Travel–Spartipps von meiner liebsten Lena und vor allem: Eure Tipps und Ratschläge für bzw. gegen die Entzündung. Ich entschuldige mich noch Mal dafür, dass ich kaum geantwortet habe – aber gelesen habe ich sie alle! Und umgesetzt.
Eine Nachricht hat mich ganz besonders zum nachdenken angeregt …

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gefeiert: Omis Geburtstag!

gesprochen: beim Onlinertreffen #BSEN, welches in diesem Jahr hier in Dresden in der Gläsernen Manufaktur stattgefunden hat, durfte ich 15 Minuten über Blogger und Bloggergehälter sprechen. Außerdem habe ich viele Leute, aus dem Onlinebusiness und Marketing hier in Dresden kennengelernt. Eine interessante Erfahrung! Es freut mich immer so sehr, wenn hier in Dresden solche Events und Aktionen stattfinden! Weiter so!

geshootet: Die letzten Bilder für die Dresden Postings mussten noch geknipst werden. Wir waren also noch Mal ziemlich fleißig in der vergangenen Woche.
Am Mittwoch: Pärchenshooting. Mehr dazu ab kommendem Mittwoch auf dem Blog. Mal schauen wie ich mich in so einer Foto-Love-Story mache.
Und am Samstag habe ich zusammen mit meiner Mama Fotos gemacht. Also nein, Martin hat sie gemacht. Aber Mama und ich waren darauf zu sehen. Ich bin jetzt schon total gespannt, wie die Bilder aussehen!

gefreut: über Mamas Besuch. Und Mamas strahlende Augen. Dank meiner lieben Kathrin vom Kempinski Dresden Team ist meine Mama nämlich im wunderschönen Taschenbergpalais untergekommen. Königliche Gefühle und Blick auf die Semperoper – was will man mehr? Mehr Informationen dazu auch in der kommenden Woche!

gekauft: noch die letzten Essentials für’s Oktoberfest. Sprich: eine neue Bluse und einen neuen Dirndl-BH. Und dann ist – upsi – noch ein neues Dirndl in meinen Einkaufswagen gerutscht. Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich das behalte.
Außerdem habe ich einiges bei ASOS bestellt – auch hier ist es unsicher, ob ich die Teile behalte. Aber ab Mitte September geht es für Martin und mich nach Wales und da habe ich einige tolle Fotoideen. Bin schon total gespannt und freue mich vor! Für eben diesen Trip durften wir uns außerdem etwas bei Jack Wolfskin aussuchen. Auch darauf freue ich mich total.
Ansonsten werde ich heute wohl Mal auf meinem Dachboden shoppen gehen, denn dort stehen in Kisten verpackt meine Winterpullis, Mäntel und dunkle Lederröcke. Packt ihr im Sommer auch die Wintersachen weg oder sieht Euer Kleiderschrank ganzjährig gleich aus?

 

gedacht: Hui, also diese Woche ging mir wieder unheimlich viel durch den Kopf.
Ich glaube, wir spüren alle, dass der Herbst vor der Tür steht – und mit einem Bein auch schon drinnen ist. Ich überlege und grüble, was ich machen möchte. An einem Tag würde ich gern direkt mein Backpack packen und einfach die Welt weiter erkunden, am nächsten Tag würde ich mich gern einfach im Bett einkuscheln und Mal zur Ruhe kommen, nichts tun, einen Film gucken. Ich weiß, dass mein Körper Ruhe und ein bisschen Konstanz braucht. Aber ist es das wirklich? Oder soll ich einfach nur frei sein und Spaß haben, Bauchweh vom Lachen und weiße Flecke auf der Weltkarte erkunden.
Ich hoffe sehr, dass ich mir auf all‘ das in der kommenden Woche eine Antwort geben kann.
Ansonsten hadere ich mit den Menschen in meinem direkten Umfeld. Wer und wieso und wie lange, wie oft. Wer tut mir gut und wer vielleicht auch nicht mehr? Muss und vor allem kann man Menschen und Freundschaften und Beziehungen priorisieren? Inwiefern heißt das auch mich selbst einzuschränken? Für wen tue oder würde ich das tun und wer tut oder würde das für mich tun.

Ihr merkt, das waren ziemlich viele Fragezeichen und „nächste Woche“ in diesem Rückblick.
Die Woche war gut, – aber nicht fabelhaft. Ich will Ausrufezeichen und im „heute!“ leben. In dieser Woche habe ich so viel vorgearbeitet, auf Dinge hingefiebert und vorgeplant. Aber das muss eben auch manchmal sein. Oder? Wie handhabt ihr solche Zeiten? Kennt ihr diese Gefühle?

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6 Kommentare

  • Reply Evy 6. September 2017 at 17:28

    Gut bei Sehnenscheidenentzündung hilft mir, mehr mit Tastaturkürzeln zu arbeiten bzw. die Tastatur häufiger zu benutzen.

  • Reply Sharina 5. September 2017 at 14:26

    Hey Luise,
    mir gehen grade sehr ähnliche Fragen zum Thema Freundschaft durch den Kopf. Ich frage mich, ob es Personen in meinem Umfeld gibt, dich mich zurück halten und mir die Veränderungen, die ich mir für mein Leben wünsche, erschweren. Vielleicht hast du ja Lust (wenn du wieder voll erholt bist) mal etwas dazu zu schreiben 🙂
    Liebe Grüße

  • Reply Ricarda 3. September 2017 at 11:43

    Liebe Luise,
    Auch als dein Follower merkt man wie sehr du die letzten Wochen durchgearbeitet hast und dass du voller Motivation warst. Da ist so eine Einschränkung natürlich erstmal ein Schlag, aber, wie du auch selber merkst, ein Zeichen. Ich finde deine Idee mit dem Digital Detox eine klasse Idee (auch wenn du mir dann fehlen wirst:D), da ich selbst gerne einfach mal ein paar Tage wegfahren möchte, um meine Ruhe zu haben, um nachdenken zu können.
    Ich möchte auch so gerne im „heute“ leben. Man macht sich einfach viel zu viele Gedanken was in der Zukunft sein kann. Man plant schon Montag sein nächstes Wochenende durch, damit man bloß was erlebt und nicht alleine ist. Aber manchmal bzw. In letzter Zeit häufiger wünsche ich mir auch mal mehr Spontaneität, dass man nichts planen muss sondern einfach seine Freunde anruft und sagt: hast du jetzt gerade Bock auf das und das? Oder man einfach das tut wonach einem ist und das vielleicht auch ganz alleine.
    Aber zu deiner Frage, ob man Menschen und Beziehungen priorisieren darf? Na klar! Wenn man in einer Beziehung ist, dann macht man das schon von ganz allein und ich finde seine engsten Freunde darf man auch vorrangig beachtet, schließlich sind das die Freunde, die einem wirklich gut tun und bei denen man vielleicht mal eher Erholung erfährt, als von anderen.
    Und ich finde in der „gedacht“ Kategorie hast du ganz viele Themen für nächste Blogposts, wenn du dann die Antwort bzw. einen Weg dahin gefunden hast 🙂
    Ich wünsche dir noch einen wundervollen Sonntag!
    Ganz liebe Grüße
    Ricarda

  • Reply Finja 3. September 2017 at 11:21

    Hi Carrie,
    Na das klingt doch nach einer tollen Woche. Ich hoffe, dass sich deine Hand aber ganz ganz schnell wieder erholt!
    Gute Besserung,
    x finja ~ http://www.effcaa.com

  • Reply Ellie 3. September 2017 at 11:07

    Wüsche dir gute Besserung mit deinem Handgelenk!<3
    http://www.blogellive.com

  • Reply Dany 3. September 2017 at 10:23

    Ich bin bei den vielen Fragen ganz bei dir. Denn auch ich Frage mich wo soll meine Reise hingehen, Veränderung? Was will ich, bzw. Eben wirklich die Frage warum bin ich hier? Die dir sehr bekannt sein wird. Und auch die Frage wer und was tut gut. Und die Erkenntnis das es völlig ok ist auch mal einen Tag nichts zu tun außer Filme zu schauen. Und dann packt mich im gleichen Moment das Reisefieber. Wenn ich könnte, wie ich wöllte, glaub mir ich würde…

    Liebst Dany <3

    http://www.danyalacarte.de