Meine Fitness und Ernährung

/26. September 2017/20 Kommentare

*Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit BEYOND LIMITS.

Ich stehe in der Küche.
Der Kühlschrank ist – mal wieder – leer.
Ich weiß, dass im Vorratsschrank noch drei Tafeln Schokolade liegen. Von letztem Weihnachten.
Irgendwas in mir verlangt danach die jetzt einfach in mich reinzustopfen.
Irgendwie ist heute nicht mein Tag. Es regnet. Oder ich bestell’ mir `ne Pizza? Am Ende gibt’s Nudeln mit Ketchup. Soul Food irgendwie.
Lecker. Mit ganz viel Reibekäse.

Selten, aber ja – ich habe solche Tage. Die hat doch jeder, oder?
Heute soll es im Beitrag um meine Ernährung und meinen Sport gehen. Ihr fragt mich immer wieder, wie ich meine Figur halte – und auch, wenn ich sicherlich kein Geheimrezept habe und das Rad nicht neu erfunden habe, erzähl’ ich Euch heute mal, wie ich mich ernähre und meinen Körper fit halte.

Ich bin seit nun ziemlich genau drei Jahren Vegetarierin.
Irgendwie war das – wie vieles in meinem Leben – eine ziemlich gute Nacht-und-Nebel-AktionEntscheidung.
Ich hatte Daria Daria’s Blog entdeckt. Gelesen. Nachgedacht. Und entschieden.
Am nächsten Morgen schenkte ich meinen Nachbarn die Packung Salami und Schinkenwürfel aus meinem Kühlschrank. Und war ab da an vegetarisch unterwegs. Einfach so.
Ob mir die Umstellung schwer gefallen ist? Eigentlich nicht. Meine Strategie? Zum Leidwesen meiner Freunde und Familie, erzählte ich anfangs jedem und immer wieder, dass ich jetzt vegetarisch esse. Und allein deswegen hielt ich mich dran. Von Tag zu Tag merkte ich, wie viel Fleisch ich doch vorher gegessen hatte – obwohl ich stets zu sagen pflegte, ich esse gar nicht so viel.
Jedenfalls: seit der Entscheidung habe ich ein Mal Fleisch gegessen – zu Weihnachten. Der Tradition wegen. Irgendwie. Wenige Minuten später habe ich es bereut. Und vor ein paar Wochen bestellte ich mir übermütig frischen Fisch in Belize. Fehlentscheidung. Wieder Mal. Noch Tage später war mein Magen irritiert.
Insgesamt: fehlt mir weder Fisch noch Fleisch in meiner Ernährung. Absolut nicht. Es ist einfach keine Option mehr für mich, steht nicht zur Debatte.

Ansonsten: frisch und ausgewogen.
Die beiden Begriffe fassen es vielleicht ganz gut zusammen.
Und auch, wenn das für einige unglaubwürdig klingen mag, aber genau so liebe ich es. Süßigkeitenregale im Supermarkt? Interessieren mich überhaupt nicht. Dafür halte ich mich umso länger beim Obst und Gemüse auf.

Ganz ehrlich? Ein großer Rezepteprofi bin ich nicht – aber irgendwie schmeckt es trotzdem immer.
Mittags gibt es meistens etwas mit Reis, Nudeln oder Quinoa.
Am Abend gibt es immer Salat – aber nicht einfach so. Mein Motto: umso mehr verschiedene Zutaten, umso besser. Und da werde ich gern kreativ. Rote Beete, Kichererbsen und Champions sind dabei alte Hasen in meiner abendlichen Routine – ohne getrocknete Cranberries geht übrigens auch nicht. Außerdem liebe ich rohe Zucchini, Broccoli und angebratenes Brot oder Kartoffeln, Kürbis oder Karotten aus dem Ofen in meinem Salat. Ach allein wenn ich daran denke, freue ich mich schon auf heute Abend.

Mein nächster Schritt? Vollkommen vegan zu essen.
Ich bin jetzt schon der Großteil der Woche vegan, aber so ganz kann ich mich von Käse und Eiern noch nicht trennen. – und ihr merkt, es liegt daran, dass ich einfach zu viel darüber nachdenke. Mal schauen, ich halte Euch auf dem Laufenden!

Und wie mache ich das jetzt mit dem Sport?
Da gilt die Devise: täglich bewegen! Das ist ganz wichtig. Klingt vielleicht erst Mal banal – aber wer einen Schreibtischjob hat, wird verstehen, was ich meine. 10 000 Schritte, das war in New York kein Problem, im beschaulichen Dresden geht man dann abends noch drei Mal um den Block.

Aber das ist natürlich nicht alles. Ich gehe ungefähr drei bis vier Mal die Woche ins Fitnesstudio (ganz abhängig davon, wie viel ich zu Hause bin – in diesem Jahr war das ja gar nicht so oft) oder trainiere zu Hause.
Zwei Mal die Woche trainiere ich Beine und Po – und zwei mal Oberkörper. Also das fasst es ganz grob zusammen.  DISCLAIMER an dieser Stelle doch noch Mal: ich bin kein ausgebildeter Trainer oder Ernährungsberater. Daher gebe ich Euch jetzt hier auf keine Trainings-Pläne oder Anweisungen. Ich halte auch relativ wenig von überteuerten Programmen von Influencern und Co. Wieso? Weil jeder Körper anders tickt, wie soll es da ein universelles Programm geben, das für jeden funktioniert? Das schließt sich doch schon von vornherein aus. Also lasst Euch, meiner Meinung nach, lieber im Fitnessstudio Eures Vertrauens oder von einem Personal Trainer oder auch Arzt beraten und findet dann nach und nach den perfekten individuellen Weg! Bei mir ist es das Fitnessstudio und Home-Workouts – wenn es die Zeit nicht zulässt ins Studio zu fahren, dann gibt es HIIT Workouts von Fitnessblender – und jeder, der behauptet Home-Workouts wären nicht effizient, der hat die noch nicht ausprobiert! – bei Dir kann es Reiten, Rad fahren oder EMS-Training sein.
Probier Dich aus!

Fitnessmotivation?
Das ist ganz einfach: ich will mich wohl fühlen in meinem Körper.
Und das ist auch meine größte Motivation, wenn man es so nennen möchte.
Ich weiß, dass es mir mit 2-3 Litern Wasser am Tag besser geht. Also trinke ich.
Ich weiß, dass mir 3 Mal Training in der Woche gut tut. Also trainiere ich.
Ich weiß, dass mir eine gesunde Ernährung in jeder Hinsicht gut tut. Also esse ich gesund und ausgewogen.

Natürlich gibt es aber auch Tage oder auch Mal Wochen, in denen es mir an Energie fehlt, ich mich schlapp fühle und am liebsten den ganzen Tag nur im Bett liegen würde. Manchmal – mache ich das dann auch einfach.
Aber irgendwann muss Schluss sein. Und dann sind es – richtig! – schöne Sportklamotten, die mich motivieren und dazu animieren, doch noch Mal in’s Training zu gehen. Das Wichtigste bei mir in Hinblick auf Fitnessoutfits? Sie müssen hell und freundlich sein. Also eben mein typischer Stil. Grade da ich noch immer ein bisschen gebräunt bin, gefällt mir das besonders gut. Die roséfarbene Leggings von Beyond Limits hat es mir besonders angetan, dazu der passende Sport-BH und ich sitze bereits in der Straßenbahn auf dem Weg ins Fitnessstudio. Und wer mich kennt, der weiß, dass die olivfarbenen Teile von Beyond Limits auch ganz oben auf meiner Favoriten-Liste stehen! Mit dem Code „LUISE10“ erhaltet ihr 10% auf Eure Bestellung.
Also ich würde sagen: Viel Spaß beim Shoppen und Trainieren!

 

Routine ist alles!

Statistisch gesehen brauchen wir 21 Tage, um etwas zur Gewohnheit werden zu lassen.
Und das sagt doch alles, nicht wahr?

Und wenn das Mal nicht geht – ausbrechen!

Während ich im vergangenen Jahr in New York noch ein Fitnesstudio direkt in meinem Wohnhaus hatte,  – bin ich aktuell wahnsinnig viel unterwegs und jeden Monat in einem anderem Land. Anfangs war das natürlich auch eine große Umstellung für mich, meine Ernährung und Fitness. Im Januar war ich, neben der Bachelorarbeit, noch wahnsinnig diszipliniert und habe jeden Abend gesund vorgekocht habe, aber bereits direkt im Februar begann das Debakel: während ich in Guinea in zwei Wochen fast 10kg abgenommen habe, hatte ich die im März in New York direkt wieder drauf. Während der 7 Wochen in Südostasien nahm ich wieder sehr stark ab – mittlerweile habe ich auch das wieder auf den Rippen und bin dabei, mich an das viele Reisen zu gewöhnen. Jojo-Effekt? Ganz so schlimm ist es nicht, – aber trotzdem sind die sich ständig ändernden Bedingungen eine große Herausforderung. Einige von Euch kennen das sicherlich!
Dann ist es auf jeden Fall ganz wichtig, sich trotzdem größtenteils an die Prinzipien der eigenen Ernährung zu halten und sich ausreichend zu bewegen. Natürlich gibt es nicht immer die Möglichkeit, in ein Fitnessstudio zu gehen, aber mein Handy für Online-Workouts, die Natürlich für lange Spaziergänge und Wanderungen oder ein Schwimmbad, Meer oder See zum Schwimmen findet sich immer. Ich bin zwar durch und durch der Fitnessstudio-Typ und probiere mich besonders zu Hause ungern aus, – aber gerade deswegen ist die Herausforderung im Ausland besonders aufregend. Ich spüre direkt nach langen Flügen oder Zugfahrten, dass mein Körper sich bewegen will. Und das tue ich dann auch!

Top, BH & Leggings – Beyond Limits
Schuhe – Nike (alt)

Fotos – Tobias Ritz

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20 Kommentare

  • Reply Laura 12. Oktober 2017 at 12:36

    Dein Beitrag gefällt mir richtig gut und ich würde alles sofort so unterschreiben! Genau so mache ich es auch und es geht mir super damit. Hier haben wir vor Kurzem einige Tipps veröffentlicht, wie man trotz Bürojob fit bleibt: https://www.hoseonline.de/blog/fit-im-buero-tricks/
    LG, Laura von HoseOnline

  • Reply Jasmina 30. September 2017 at 13:37

    Ein echt schöner Blogpost. Ein bisschen hast du es geschafft mich zum Sport zu motivieren. 😀

  • Reply Leni Bo 28. September 2017 at 20:00

    Danke liebe Luise fürs Erfahrungen teilen. Bewundernswert, dass du es immer schaffst, dich zum Sport zu motivieren, an der Stellschraube muss ich noch ein bisschen ziehen. Der gefüllte Wasserkrug, den ich mir an der entsprechenden Stelle deines Blogposts geschnappt habe, ist aber schon halb leer #blogspiration.
    Liebe Grüße,
    Leni 🙂

  • Reply Vivian 28. September 2017 at 09:19

    Ein toller Post, liebe Luise, und die Bilder sind der Hammer! Aber, nun muss ich einmal kurz den Klugscheißer spielen ;), meines Wissens nach bist du seit 2 Jahren Vegetarierin (ich weiß das so genau, weil ich etwa zur gleichen Zeit aufgehört habe, Fleisch zu essen ;)).
    Ich würde mich ebenfalls total freuen, wenn du wieder ein paar Rezepte oder Food Diaries mit uns teilen würdest.
    Und noch eine Frage am Schluss: kommt bald mal wieder ein Post über Bücher? Da suche ich aktuell gerade nach neuer Inspiration 🙂
    Liebe Grüße ❤️

    • Kleinstadtcarrie 28. September 2017 at 20:54

      Hey Vivian,

      achherje, Danke für den Hinweis 🙂

    • Josy 8. November 2017 at 00:39

      Ist bei mir das gleiche😂 nur hat mich meine Mutter noch nach einem halben Jahr gefragt, ob ich einen Fisch will. Und meine Oma glaubt -denke ich- manchmal immer noch, dass Vegetarier gelegentlich Fleisch und Fisch essen ist aber sonst total süß, wenn sich für mich Ersatzprodukte kauft.

  • Reply Pauline 27. September 2017 at 18:09

    Ich liebe die Fabe von deinem Sport BH und Leggins! Die ist so so schön und macht dich mega braun und passt so gut zu deinen Haaren 🙂 Von denen bin ich übrigens auch total begeistert! Die fallen so schön fluffig und geschmeidig 🙂 Meine würden bei dieser Länge nur blöd abstehen 😀
    Ich finde es richtig schön wie ehrlich du mit diesem Thema umgehst und auch findest das Balance Key ist 🙂 So sehe ich das auch!
    Außerdem bin ich ebenfalls gerade dabei immer mehr vegan zu essen 🙂 Ich denke auch das es das Beste für Körper/Umwelt/Tiere ist. Das ich aber wirklich 100% vegan Essen und Leben will, glaube ich nicht. Einfach des sozialen Hintergrund wegens. Ich möchte nicht diejenige sein die eine extra Wust braucht (haha das passt 😀 ), aber eben zu Hause und soweit es möglich ist komplett plant-based und definitiv komplett vegan was alles andere angeht 🙂 (Klamotten, Kosmetik usw. )
    Freue mich wenn du darauf vielleicht auch noch mehr eingehst auf deinem Blog z.B. mit What I eat in a day, Rezepten usw. 🙂
    Übrigens: wenn du mal wieder Lust auf Pasta mit Sauce und ganz viel Reibekäse hast, aber vegan bleiben willst, es gibt einen super leckeren Streu“käse“ von Simply V. Der besteht auch aus Mandeln und keinen komischen nicht-aussprechbaren Zutaten 🙂

    Liebe Grüße
    Pauline <3

    http://www.mind-wanderer.com

    • Kleinstadtcarrie 28. September 2017 at 20:56

      Liebe Pauline,

      vielen vielen Dank für Dein Feedback 🙂
      Und vor allem für den Tipp mit dem Reibekäse – ich liiiiebe nämlich Reibekäse 😀

      Und ja, also zu den ganzen Themen wird in Zukunft definitiv mehr kommen!

      Liebe Grüße an Dich
      Deine Luise

  • Reply Julia 27. September 2017 at 12:33

    Hallo Luise,

    1. Wie ist die Qualität der Hose und ist die blickdicht? Ich hab sonst immer Angst, dass man was sieht.

    2. Hast du dir ein Nippelpiercing machen lassen? Nicht, dass es etwas Schlimmes oder Besonderes wäre, aber mir war das vorher noch nie aufgefallen.

    Ich freue mich auf deine Antwort,

    LG Julia

    • Kleinstadtcarrie 28. September 2017 at 20:57

      Hey Julia,

      ja, die Hose ist blickdicht 🙂
      Ansonsten, auch für andere Fälle, empfehle ich Dir hautfarbene Unterwäsche – dann sieht man nichts 🙂

      Und zu Deiner zweiten Frage, nein ich habe kein Nippelpiercing!

      beste Grüße
      Luise

  • Reply Julia 27. September 2017 at 10:24

    Vielen lieben Dank für den tollen Blogpost. Sowas finde ich immer interessant. Also fernab von irgendwelchen Reiseposts (die auch interessant sind, aber nicht so „greifbar“) zu hören, wie du so deinen „Alltag“ gestaltest, also da gehört für mich Ernährung und Sport zu. Ich würde mich auch wahnsinnig freuen, wenn du mal wieder Rezepte postest 🙂 Ich mache jetzt noch manchmal deine Süßkartoffelsuppe, die ist fantastisch.
    Liebe Grüße, Julia

    • Kleinstadtcarrie 27. September 2017 at 20:19

      Liebe Julia,

      hach, das ist ja schön zu hören 🙂

      Aber ich glaube da muss ich Dich leider erst Mal enttäuschen, – Rezepte sind aktuell nicht geplant 🙁

      Liebe Grüße
      Luise

  • Reply Stephan 27. September 2017 at 09:55

    Schöne Antwort, liebe Luise.
    Genau so sieht es nämlich aus. Massenhafte Tierhaltung und -tötung sind im 21. Jahrhundert total fehl am Platz.
    Ich schaffe es leider noch nicht ganz, bin aber auf dem Weg – weniger Fleisch geht absolut und ist ein erster Schritt.

    Liebe Grüße,
    Stephan.

    • Kleinstadtcarrie 27. September 2017 at 20:18

      Stephan,

      das ist der erste Schritt, richtig 🙂

      Alles Liebe,
      Luise

  • Reply Melanie 26. September 2017 at 21:06

    Nur Interesse halber, was waren/sind deine Beweggründe für eine vegetarische bzw vegane Ernährung?

    • Kleinstadtcarrie 27. September 2017 at 09:34

      Die Umstände, unter denen Tiere in Deutschland gehalten und regelrecht gemästet werden – das war es, was mich anfangs dazu gebracht hat.
      Ich denke beispielsweise schon, dass der Mensch dafür gemacht ist, Tiere zu essen … Tiere essen ja schließlich auch Tiere. Allerdings ist die „Produktion“ des Fleischs hier in Deutschland für mich nicht mehr vertretbar gewesen.
      Mit der Zeit habe ich aber auch verstanden, dass es nicht notwendig ist, dass für meinen Genuss (des Fleischs) ein Lebewesen sterben muss.
      Mittlerweile vertrage ich es auch gar nicht mehr – und: ich möchte es nicht mehr. Fleisch und Fisch fühlt sich gar nicht mehr wie Nahrungsmittel für mich an – wenn Du verstehst?

      Liebe Grüße an Dich Melanie
      Luise

    • Melanie 27. September 2017 at 19:10

      Danke für deine Antwort. Ja, das macht Sinn. Ich habe mich nie wirklich näher damit beschäftigt. Ich kaufe halt hier in Österreich immer alles aus Freilandhaltung. Ich persönlich habe aber kein Interesse an fleischfreier Ernährung.
      Liebe Grüße

    • Kati 27. September 2017 at 19:18

      Liebe Luise,
      der Post animiert einen direkt zum Sport machen – super geschrieben!

      Die Beweggründe die du genannt hast für deine Vegetarische Ernährung kann ich wirklich nachvollziehen und auch bestätigen – ich studiere Veterinärmedizin und im Laufe des Studiums ist man natürlich auch viel auf landwirtschaftlichen Betrieben und muss auch ein 3 wöchiges Praktikum im Schlachthof absolvieren. Und es gibt diese skandalösen Betriebe die in Videos von Tierschutzorganisationen gezeigt werden. Zweifelsohne gibt es auch tolle Betriebe und es wird auch etwas getan um den Tierschutz zu verbessern. Ich kann trotzdem nur empfehlen, dass sich jeder der tierische Produkte verzehrt sich mit dem Thema auseinandersetzt, was bedeuten Siegel, was bringt es dem Tier wirklich an verbesserter Haltungsform, wie unterscheider sich EU-Bio von den deutschen Biosiegeln wie Bioland und Naturland.
      Die Leute wachsen so fern von der Landwirtschaft auf, dass ist das große Problem – ich glaube keiner würde mehr die so „gesunde“ Putenbrust mehr anrühren wenn er einmal ein Putenbetrieb von innen gesehen hätte und anschließend chronischen Husten bekommt.

      Für mich war ausschlaggebend, dass ich es nicht ertragen konnte wie vor meinen Augen Tiere geschlachtet wurden. Ich stand daneben und fand es einfach von grundauf falsch. Da kann das Tier noch so toll gehalten worden sein, es möchte leben.

      Tut mir Leid, dass das hier nun so ausgeartet ist. Ich kann nur jeden bitten sich zu informieren und nicht das billigste Fleisch zu kaufen – denn es macht einen Unterschied. Besucht beispielsweise Biolandhöfe in eurer Nähe und macht euch ein Bild, Schweine haben Stroh, Zugang zu einem Außenbereich und die Sauen stehen nicht in Kastenständen in denen sie sich nicht mal drehen können.

      Alles Liebe für dich Luise – du inspirierst mich mit sovielen deiner Beiträge!

    • Kleinstadtcarrie 28. September 2017 at 20:55

      Liebe Kati,

      vielen vielen Dank für den Beitrag und entschuldige Dich bitte nicht – wir alle freuen uns über so viel Input! Und dann noch jemand vom Fach. Perfekt!

      Alles Gute für Dich
      Deine Luise