10 Tipps, Wieso und Wie Du jetzt reisen solltest! – Travel Tipps

/29. August 2017/33 Kommentare

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Ja, wir Blogger und Influencer haben leicht Reden.
Ich bin ehrlich: es trudeln bei mir jede Woche Einladungen zu Events und Reisen überall’ auf der Welt ein.
Und richtig, wenn ich kein Blogger wäre, wäre ich nicht Mal halb so oft unterwegs.

Nichtsdestotrotz ist es auch mit einem „normalen“ Job und Alltag möglich. Ganz besonders prägende Reisen, habe ich mir selbst und unabhängig vom Bloggen organisiert. So war ich 2013 in Malaysia, Singapur und auf den Philippinen und habe mir das damals ausschließlich von meinem Gehalt bei Hollister finanziert. Auch der 7-wöchige Trip nach Vietnam, Thailand und Tokio war privat organisiert und finanziert. Also: Reisen ist eine bewusste Entscheidung.
Eine Entscheidung dafür, zu vertrauen, sich einzulassen und zu wagen!

In den letzten Jahren und Monaten habe ich das immer wieder getan. Immer wieder losgezogen. Immer wieder vertraut und eingelassen und gewagt. Und so: habe ich ziemlich viele Erfahrungen sammeln können. Weil ich ziemlich viele Fehler gemacht habe und daraus lernen konnte. Und weil ich mit so vielen Menschen sprechen konnte. Und schließlich begriffen habe, was Reisen bedeutet und ausmacht. Also: mein Wissen dazu möchte ich heute mit euch teilen. Wenn ihr noch was hinzufügen wollt? Dann macht das sehr gern in den Kommentaren! Ich freu mich drauf!

Hab keine Angst! Und hör auf mit den Ausreden!

„Ich leb’ nicht so gern aus dem Koffer – oder gar einem Rucksack!“
„Das ist eh zu teuer.“
„Das passt gerade irgendwie nicht – ich hab’ keine Zeit.“

Also meine Lieben, Fernweh und Reiselust muss geweckt werden.
Und ich weiß und erinnere mich an die Zeiten bei mir selber, als ich gar nicht das Bedürfnis hatte, den Kontinent zu verlassen.
Ich bin auch nach wie vor gern zu Hause.
Aber zu Hause kann man überall auf der Welt sein. Und wenn Dir das nicht so gut gelingt wie mir, dann wird Dir das nach Hause kommen leichter fallen… Und das ist es: du kannst jeder Zeit zurückkehren.

Natürlich gibt es beim Reisen Risiken und Gefahren und ja, es ist eine Challenge sich auf der Welt mit fremden Menschen und Kulturen mit Hand und Fuß zu verständigen.
Aber: Du schaffst das!
Dein Englisch ist nicht perfekt? – Na und, das der Vietnamesen (Guinesen, Mexikaner,…) auch nicht. Aber ein Lächeln und Denglisch, die paar Brocken Französisch aus der Schule, die man noch weiß und ein Wörterbuch oder diverse Apps bringen dich immer weiter. Geh auf die Leute zu, sei freundlich und mutig und Dir werden überall auf der Welt Menschen begegnen, die Dir helfen werden.
Ein anderes Bedenken? Oft erreichen mich Eure Nachrichten bezüglich der Tatsache, dass ihr niemanden habt, mit dem Ihr reisen könnt. Freunde und Familie haben keine Zeit oder keine Lust, man findet keinen passenden gemeinsamen Zeitraum und dann verläuft sich die wunderbare Backpacking-Idee um 2:20 Uhr wieder im Sand, weil der Alltag Euch eingeholt hat.
Das „Alleine reisen“ und Dinge alleine zu unternehmen habe ich hier auf dem Blog schon des Öfteren thematisiert.
Zusammenfassend: Hab keine Angst! Wenn Du alleine reist, wirst Du die wundervollsten Menschen kennenlernen, eine große Challenge meistern, dich selbst noch besser kennenlernen und eine fabelhafte Zeit haben. Das verspreche ich Dir! Trau Dich!

Aber statt Dir die Risiken, die Dir ohnehin durch den Kopf gehen, auszureden, kann ich Dir lieber Gründe geben, weshalb Du ganz unbedingt jetzt direkt einen Flug und eine nächste Reise buchen solltest:

  1. Reisen erweitert Deine Horizont: neue Kulturen kennenlernen, Bräuche und Weltanschauungen. 
  2. Du wirst neue Menschen kennenlernen und Freunde fürs Leben finden. 
  3. Ängste sind dazu da, überwunden zu werden! 
  4. Wenn Du auf der anderen Seite der Welt bist, nimmst Du nicht nur örtlichen, sondern auch gedanklichen Abstand von zu Hause, den Menschen und Beziehungen und Aufgaben, die dort dein täglicher Begleiter sind. Du wirst das große Ganze (ganz anders) sehen – eine neue Perspektive eben.
  5. Welche Gründe kennt ihr noch? (Diese Gründe und viele weitere bald in einem separaten Artikel.)

Und… Du wirst nichts verpassen. Das einzige was Du verpasst, während Du auf die richtige Gelegenheit zum Reisen wartest, ist die weite Welt! (auch dazu bald mehr in einem separaten Artikel).

Okay, Du warst oder bist spätestens jetzt überzeugt und hast Lust auf einen Trip? Dann pack‘ schon Mal deine Tasche und nimm meine allgemeinen Travel-Tipps mit auf den Weg…!

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Money, Money, Money – Geld verdienen und Geld sparen

„Die Transaktion kann nicht ausgeführt werden.“ – Huch, das mit dem Flug buchen hat so spontan nicht geklappt? Auf Deinem Konto herrscht gähnende Lehre?
Okay, gehen wir doch noch Mal einen Step zurück.
Reisen kostet Geld. Klar. Flüge, Unterkunft und Co. müssen bezahlt werden. Und das klingt ziemlich viel – und kann auch ziemlich viel sein. Aber es geht auch anders! In Vietnam haben wir für unter 10€ die Nacht in Hostels geschlafen, ein Flug nach New York kostet teilweise nicht mal 400€ und Urlaubspiraten ist unser aller bester Freund.
Trotzdem muss Geld her.
Also logischer Schluss: Geh‘ arbeiten! Und spar Dein Geld!
Mein Konsumverhalten hat sich in den letzten Wochen eigentlich um 180° gewandelt. Shoppen? Gehe ich in meinem eigenen Kleiderschrank. Wenn etwas kaputt geht, versuche ich es zu reparieren oder einfach darauf zu verzichten. Mal eben shoppen hier, ein neuer Lidschatten da – das gibt es bei mir nicht mehr. Wieso? Weil ich schlichtweg gemerkt habe, dass wir auch ohne all‘ das im absoluten Überfluss leben und: weil ich mein Geld für anderes brauche. Für Flüge. Für Reisen.
Sparen fällt so viel leichter, wenn man auf etwas spart.

Angebote beachten, – Werdet zum Schnäppchenjäger!

Lange gespart und trotzdem noch nicht genug?
Dann jetzt bitte kreativ werden.
Beim Reisen kann man dank Internet und Apps mittlerweile so richtig sparen. Während ich meinen ersten Langstreckenflug noch aufgeregt im Reisebüro gebucht habe, suche ich jetzt online nach dem günstigsten Preis. Achtung: Suchen funktioniert überall, buchen solltet ihr aber stets bei der Airline direkt. Damit umgeht ihr lästiges Kleingedrucktes und seid auf der sicheren Seite. Und bei Flügen, Zügen und Co. gilt stets: Früh aufstehen lohnt sich! Umso eher ihr bucht, desto günstiger ist es. Und meine Mutter sagt ja sowieso immer: Vorfreude – schönste Freude!

Auch bei der Entscheidung für oder gegen ein Reiseziel kann ordentlich gespart werden.
Klar, Ibiza ist bestimmt klasse – aber auch Kroatien, Bulgarien oder Albanien (das günstigste Reiseland Europas) haben tolle Ecken zu bieten. Und ganz ehrlich, wenn in Eurem Freundeskreis schon jeder drei Wochen in Australien war, wäre es doch Mal an der Zeit sie beim nächsten Kochabend mit einer spannenden Abenteuergeschichte aus einem neuen, unbekannteren Land zu begeistern. Reisen heißt: sich auf etwas einlassen und Neues entdecken. Das geht besonders dort: wo noch nicht so viele andere waren, oder? Traut Euch und folgt nicht immer unbedingt dem Mainstream, so könnt ihr in jedem Fall einiges an Geld sparen.

Werdet zum Schnäppchenjänger heißt auch: Werdet kreativ! Und Not macht ja bekanntlich erfinderisch, nicht wahr?
Also schlaft im Van oder Zelt, fahrt 18 Stunden mit dem Flixbus nach Barcelona und lernt beim Couchsurfing direkt Locals kennen. Macht einen Wohnungsswap mit dem netten Pärchen aus Madrid, arbeitet auf einer Farm in Argentinien und erhaltet dadurch kostenlose Unterkunft, besucht Eure Gastfamilie aus der 10. Klasse in den Staaten …
Die heutigen Tourismus-Angebote sind grenzenlos – macht Euch auf die Suche!

Wenn ihr dann da seid: denkt in der örtlichen Währung! Das ist super wichtig und deutlich günstiger. Ich orientiere mich immer an dem Preis für eine Hauptspeise. Ist ein Zimmer teurer oder günstiger? 5$ erscheinen erst mal nicht viel, aber in diesem bestimmten Land kann das unfassbar teuer sein. Auch beim Verhandeln auf Märkten und Co. solltet ihr immer in der einheimischen Währung denken und bieten.

Es muss nicht auf die andere Seite der Welt gehen

Also Reisen heißt nicht: Wer hat die meisten Stempel im Pass?
– Reisen ist kein Wettbewerb! Manchmal fühlt sich das so an, ich weiß. Aber bitte da nicht mitspielen. Morgen wird dazu ein ausführlicher Beitrag online gehen – Reisen und Erkunden in Deutschland. In der eigenen Heimat. Zu Hause. Die eigene Stadt. Die Vorteile und wieso das so wichtig ist, berichte ich Euch morgen ausführlich.

Aber es kann!

Es kann nach Guinea, nach Belize oder Vietnam gehen.
Wir haben diese Möglichkeit. Wir haben so unendlich viele Möglichkeiten.
Mit unserem Deutschen Pass können wir mit nur wenigen Hürden in jedes Land dieser großartigen Welt reisen. Also: Let’s do it!
Chancen sind dazu da, ergriffen zu werden.
Und so vielfältig Deutschland und Europa auch ist, wie reich an Kultur und Vielfalt – es gibt da noch mehr. Viel mehr!
Wusstet ihr, dass man in Vietnam den Todestag, statt den Geburtstag feiert? Wusstet ihr, dass Gräber und Friedhöfe in Guatemala knallbunt sind? Wusstet ihr, dass Conakry die Hauptstadt von Guinea ist?

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Be prepared!

Schreib Dir Packlisten, damit Du nichts vergisst und bereite Dich auch mit Informationen und Reiseempfehlungen, guten Restauranttipps und Must Do’s auf deinen Trip vor! Informiere Dich über die örtliche Währung und denk Dich schon Mal rein. Impfungen nicht vergessen! Reisedokumente immer am Man haben. Informiere Dich über den günstigsten Weg um vom Flughafen zum Ho(s)tel zu kommen – und dann: kann’s losgehen!

Reisen ist nicht gefährlich. Zumindest nicht gefährlicher als zu Hause zu sein.
Bisher? Ist mir noch nie etwas passiert, ich wurde nie ausgeraubt, überfallen oder habe sonst irgendwelche negativen Erfahrungen machen müssen. Ich klopfe jetzt symbolisch drei Mal auf Holz und hoffe, dass das so bleibt. Natürlich kann aber immer und überall etwas passieren.
Also: muss man vorbereitet sein! Denk an Notfallnummern, eine Auslandskrankenversicherung, eine Telefonnummer um ggf. Deine Kreditkarte sperren zu lassen. Außerdem solltest Du alle Dokumente auch als Kopie dabei haben.
Für kleinere Notfälle: hab Wechselklamotten im Handgepäck, eine entsprechend passende Reiseapotheke solltest Du dabei haben und in vielen Ländern kommst Du notfalls auch erstmal mit US Dollar weiter.

Be ready to be amazed – Lass Dich darauf ein!

Okay, genug damit!
Jetzt: treiben lassen! Ich bin kein Fan davon, meine (privaten!) Reisen komplett durchzutakten. Nach Bangkok bin ich geflogen, ohne zu wissen, wo ich meine erste Nacht verbringen würde. Ich entscheide gern spontan dort zu bleiben, wo es mir am besten gefällt.
Für Vietnam beispielsweise hatten wir zwar eine grobe Route und wussten auch, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit unser Flieger von Hanoi starten würde – aber alles davor: war ungewiss, spontan und fabelhaft.

Also: Pack die Desinfektionstücher weg und schau nach vorne, nach oben und rechts und links. Vergiss Deine Notizen für einen Moment und lass Dich treiben. Lass Dich überraschen. Unterhalte Dich mit Einheimischen und anderen Reisenden. Sage: Ja! Und habe Vertrauen. Und sei mit den Gedanken genau da, wo Du dann eben gerade bist. Genieß den Moment und nimm so viel wie möglich daraus für Dich mit.

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Keep your memories

Ihr wisst, ich schreibe auch in meinem Alltag fleißig Tagebuch. Für viele ist das nicht zu realisieren. Man fängt an und nach drei Wochen verstaubt das schöne Buch irgendwo im Regal.
Während großer (oder auch kleiner) Reisen ist das Aufschreiben von Erinnerungen, Tagesabläufen, Ausflügen und Erfahrungen aber um einiges einfacherer. Denn man ist dem hastigen Alltag entflohen. Am nächsten Morgen klingelt (in der Regel) kein Wecker. Es ist Zeit zum Schreiben.
Und ich kann Euch nur empfehlen: tut das.
Schreibt auf, was ihr alles erlebt und gesehen habt – das vergisst man nämlich viel zu schnell wieder.

Und das, was ihr gefühlt, gelernt und empfunden habt.
Ich schreibe auch sehr gern Geschichten von Menschen, die ich getroffen habe, auf.
Dazu klebe ich alle Eintrittskarten, Flugtickets und andere Erinnerungen.
Und neben all’ dem, was Du über Dich selbst lernst und für immer mit Dir im Herzen trägst, hast Du dann auch dieses wunderschöne Mitbringsel aus dem Urlaub. Viel besser als jedes gekaufte Souvenir.

Für wen das Schreiben aber nun wirklich gar nichts ist?
Schnappt Euch eine Kamera und führt Videotagebuch, vloggt für Euch selbst, haltet schöne (aber nicht alle) Momente fest.

Andere Helferchen? Apps!
Es gibt mittlerweile so viele tolle Apps, die Dir helfen, Deine Reise optimal zu organisieren oder auch zu archivieren.
Während des Travelns bin ich ein Fan von: #DigitalDetox. Gelingt mir natürlich (vor allem aufgrund meines Jobs) auch nicht immer – aber ohne Empfangs, lässt man die Schnelllebigkeit und das Immer-Erreichbar-Sein von zu Hause sowieso hinter sich.
Meine liebsten Travel Apps:

Been – Eine meiner Lieblingsapps. Eigentlich ein ganz simples Prinzip. Du trägst ein, wo Du bisher auf der Welt gewesen bist und die App sagt Dir, wie viel % der Welt Du schon gesehen hast. Eine Spielerei also. Manchmal scrolle ich einfach durch die Länderliste, wenn ich davon träume, wo die nächste Reise hingehen soll…

Journi – So richtig warm sind wir noch nicht miteinander geworden, was aber in meinem Fall wohl daran liegt, dass ich schon zu viele andere Social Media zu intensiv nutze. Hier könnt ihr kleine Reisetagebücher erstellen und Eure Freunde können alles live verfolgen. Sehr süß aufgemacht. Gefällt mir!

Duolingo – Wann immer ich in einem neuen Land bin, habe ich das Bedürfnis, die Sprache zu lernen. Ich kann es nicht leiden, wenn ich nicht verstehe worum es geht. Französisch, Englisch und Deutsch (und Latein) spreche ich, Spanisch verstehe ich…jetzt lerne ich noch Vokabeln! Welche Sprache wollt ihr unbedingt lernen?

Splittr – ist nur ein Beispiel für sämtlich Anwendungen, die es Dir a) erleichtern einen Überblick über Deine Ausgaben zu bewahren (super wichtig vor allem auf längeren Reisen!) und b) das ausgegebene Geld gerecht auf alle Mitreisenden zu verteilen ohne ständig und überall alles durch vier teilen zu müssen.

maps.me – Livesafer! Diese oder auch verschiedene andere Apps erlauben es Dir, Teile von Stadt- und Landkarten runterzuladen und dann bist Du auch offline nicht mehr orientierungslos unterwegs. Für mich ein absolutes Must für jede Reise. Klar, mittlerweile haben wir an vielen Orten der Welt Internetzugang, entweder mit unserem eigenen Datenvolumen oder durch Wifi, – ich bin aber ein Fan mein Handy während ich einen neuen Ort erkunde auch einfach Mal in den Flugmodus zu versetzen. Keine Ablenkung – und mit dieser App: trotzdem einen Plan!

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Finde Deinen Weg!

Das Wort Backpacking fällt in meinem Sprachgebrauch immer öfter. Das merkt ihr auch. Also ihr wisst sicherlich, meine absolut präverierte Variante des Reisens: Hostels, Nachtbusse und so wenig Gepäck wie nur möglich. Genau mein Ding.
Und aktuell ja auch ziemlich trendy.

Aber wenn das nichts für Dich ist – dann mach’ etwas Anderes!
Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten die Welt zu erkunden und solange es für Dich die angenehmste Variante ist, die Dir am meisten Freude bereitet und Mehrwert bietet: dann tu das! Und lass Dich vom Gerede anderer nicht allzu sehr manipulieren. Na klar, bin ich immer dafür, Neues auszuprobieren und auf dem Input anderer Reisender zu hören. Aber kein Weg ist besser oder schlechter, effektiver oder langweiliger, so lange es für Dich das Richtige ist.

Nur weil Du gern im Hotel übernachtest, heißt das ja nicht, dass Du typisch „touristisch“ unterwegs bist… was auch nicht schlimm wäre.
Mich erreichen gelegentlich Nachrichten, in denen es heißt, ich würde gar nicht richtig in die Kultur des Landes eintauchen und sehr oberflächlich reisen. Stimmt nicht. Ich suche mir, egal wo ich auf der Welt bin, eine (für mich) gesunde Mischung. Sprich: In New York City hatte ich viele deutsche Freunde – weil mir das gut tat zur Abwechslung der Mentalität der US-Amerikaner. In Vietnam waren wir bei Einheimischen zu Hause und haben dann wiederum eine Woche mit Kanadiern verbracht. Und wenn ich Mal Lust darauf habe, dann werde ich eine Woche in einem Wellnesshotel in Griechenland einchecken.
Reisen ist heutzutage so vielfältig.
Ausprobieren und jeden seinen Weg gehen lassen – das ist dabei das Wichtigste.
Hauptsache Du gehst los.

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33 Kommentare

  • Reply Sven 8. September 2017 at 21:42

    Alleine reisen! Da bin ich absolut bei dir.
    Ich kenne auch viele Freunde, die vom Reisen schwärmen, aber niemals Zeit, Geld oder vielleicht doch den Mut haben. Habe es schon lange aufgegeben.
    Ich reise gerne, allein, ist kein Hindernis. Also los.

    LG

  • Reply Julia Sieck 6. September 2017 at 15:10

    ich finde es seltsam wenn leute kein bedürfnis haben mal ein bisschen mehr von unsere schönen Welt zu entdecken, hatte neulich ein gespräch mit einer Freundin der es eben so geht: „wozu? – kostet zu viel! etc.“ …schade, denn man verpasst viel..: ich finde es toll beim reisen zu entdecken,lernen, zu bewundern und zu genießen. allerdings denke ich ebenfalls dass es doch unterschiede zw. touristen und reisenden gibt, (es ist ja eigtl allgemein bekannt oder?) und es macht schon einen unterschied wenn du nur 2 wochen am strand liegst oder auch mal „den hintern hebst“ und ein bisschen mehr von dem ort an dem du bist kennenlernst. auf entspann-urlauben hast du eben nicht bzw längst nicht in diesem ausmaße die auch von dir genannten vorteile, die man beim reisen hat: horizont erweitern und neues lernen. beispielsweise versuche ich immer, egal auf welcher reise, mit locals in kontakt zu kommen, das macht, ja tut es, einen immensen unterschied. Ich fand es in meinem auslandssemester in der tat schade zu sehen wie viele franzosen nur unter sich blieben genau so wie viele von uns deutschen sich in ihren grüppchen aufhielten. so fallen dann ziele wie „englisch verbessern und auffrischen“ manchmal ins wasser leider 😉 generell ist es ein unterschied in einem land wirklich zu leben oder eben nur dort über ebenfalls touristische(!) organisationen einen oberflächlichen einblick in die einheimischen häuser zu bekommen, da bekommt man definitiv auch nicht alles mit und das unschöne wird versteckt 😉 aber immerhin, jeder einblick ist dennoch einer!

    cool dass du zum reisen motivierst, es ist so eine tolle sache und hilft unserem weltverständnis und der bildung zudem ungemein, wenn es denn wie gesagt nicht grad nur strandurlaube sind etc.!
    viel spass weiterhin auf all deinen trips 😉

  • Reply Sophie 31. August 2017 at 07:42

    Hey Luise,

    ein sehr schöner Blogpost, der hoffentlich vielen hilft einfach mal zu machen. Ich selber bleibe manchmal auch lieber auf dem Sofa liegen anstatt nochmal rauszugehen oder eben im Übertragenen Sinne loszuziehen. Und wenn man aufgestanden ist und los ist. Ich weiß nicht, ob ich es je bereut habe. Nun habe ich das Glück nicht lange überlegen zu müssen mit wem ich verreise, denn meinen Freund kann ich ziemlich schnell überzeugen, aber da wir auch zusammen wohnen, habe ich manchmal das Gefühl auch einfach mal alleine etwas machen zu wollen . Vor ein paar Wochen war ich deshalb alleine wandern in den Alpen. Ein großartiges Gefühl. Allein, weil man ohne Begleitung die Atmosphäre und Bilder viel besser aufnehmen kann. Finde ich jeden Falls 🙂 und natürlich war ich auch gar nicht allein, sondern viele Leute waren unterwegs.

    Und was ich allen noch als Herz legen kann sind selbstorganisierte Roadtrips in Europa. Schnappt euch ein Zelt, Matte, Schlafsack und ein paar Küchenuntensilien und ihr seht für sehr wenig Geld sehr viele schöne Orte. Auf einem Campingplatz mit Dusche und WLAN bezahlt man nur Ca. 10€ pP

    • Kleinstadtcarrie 31. August 2017 at 22:01

      YES Girl! Was ist das denn bitte für ein toller, motivierender Kommentar??! Vielen Dank dafür Sophie!

      Liebe Grüße an Dich,
      Deine Luise

  • Reply Magdalena 30. August 2017 at 15:34

    Liebe Luise, woher ist denn der schöne schwarze Rucksack den du in den Bildern trägst? 🙂

  • Reply Nadine 30. August 2017 at 14:24

    Toller Beitrag! Zugegebener Maßen ist es mit einem normalen Job etwas schwieriger aber wie du schon geschrieben hast nicht unmöglich. Ich war erst letzte Woche mit einer Gruppe Jugendlichen im Kosovo für einen interkulturellen Austausch und habe die Gruppe mit geleitet. Das war ein wahnsinnig tolles und prägendes Erlebnis und zudem tut es sehr gut auch mal was für andere zu tun!
    Jeder sollte tun was ihn glücklich macht…bei mir ist es definitiv auch das Reisen 🙂
    LG Nadine

    • Kleinstadtcarrie 31. August 2017 at 22:06

      Liebe Nadine,

      danke für’s Teilen! Eine tolle Inspiration!

  • Reply Lina 30. August 2017 at 13:13

    Gefällt mir richtig gut.
    Habe den anderen Beitrag auch schon gelesen =)
    Bin gespannt wie unsere nächste Reise verläuft =)

  • Reply Elisa 30. August 2017 at 09:51

    Ich habe meine Reisedokumente nie in Kopie dabei, sondern immer gespeichert in der Dropbox. So können sie nicht verloren gehen. Vielleicht ist das ja auch noch ein Tipp. 🙂

    Liebe Grüße
    Elisa

    • Kleinstadtcarrie 31. August 2017 at 22:07

      Ja online ist immer super 🙂
      Am besten beides! Falls das Handy geklaut wird 🙂

      Liebe Grüße
      Luise

  • Reply Laura 30. August 2017 at 09:44

    Liebe Luise,
    oh da kriegt man ja direkt Fernweh! Wie immer sehr schön geschrieben und gleichzeitig auch hilfreich. Klasse!
    Wo empfiehlst du nach günstigen Flügen zu suchen, wenn man sehr kurzfristig aber auch günstig verreisen möchte und das Reiseland mehr oder weniger egal ist ?
    Liebe Grüße
    Laura von http://consultlaura.blogspot.de/

    • Kleinstadtcarrie 11. September 2017 at 19:16

      Liebe Laura,

      puuuh so einen Fall hatte ich tatsächlich selbst noch nicht.
      Hat jemand einen Tipp ?

  • Reply Annie 30. August 2017 at 00:58

    Hallo Luise!

    Ich stimm dir in vielem Überein und bin nach der Schule sehr viel gereist und auch weit. Aber: da habe ich auch bei meinen Eltern gewohnt. Auch wenn man mehr als 40h arbeitet – viele Jobs sind leider unterbezahlt und Wohnen wird im Vergleich immer teurer. Wenn man eine Bleibe, Auto (ist notwendig zwecks Erreichbarkeit der Arbeit) und Lebensmittel zahlen muss und nicht das Gehalt einer etablierten Bloggerin hat gestaltet es sich sehr schwierig noch genug fürs Reisen übrig zu haben. Es ist sehr schön, dass du so viele Möglichkeiten hast die Welt kennenzulernen aber realistisch gesehen haben die meisten von uns diese Chancen eben nicht, ganz einfach deswegen weil nichts übrig bleibt.

    Liebe Grüße

    • Kleinstadtcarrie 31. August 2017 at 22:18

      Liebe Annie,

      klar – wie gesagt, ich bin mir dieser Privilegien durchaus bewusst und genieße jede Sekunde doppelt und dreifach. Wie es nur geht.
      Aber Deutschland bereisen kann ganz genau so fabelhaft sein 🙂

  • Reply Nicci 29. August 2017 at 22:15

    Vielen Dank für den inspirierenden Beitrag! Ich selbst habe mir das Ziel gesetzt nun zu reisen – ich habe meine Ausbildung beendete, have nun eine Vollzeitstelle und alles was ich weglegen kann, lege ich nun zur Seite! Es müssen auch keine großen Reisen sein – 1 Sommerurlaub und ein paar städtetrips „reichen mir“ für den Anfang!

    Die nächste Reise steht auf jeden Fall in Planung! 🙂 Nur noch nicht genau wohin – aber der Zeitraum steht, jetzt muss ich nur noch herausfinden, wo es zwischen Weihnachten und Silvester am schönsten ist 🙂 !

    Liebste Grüße
    Nicci von http://www.gossip-gaga.blogspot.de

    • Kleinstadtcarrie 31. August 2017 at 22:14

      Liebe Nicci,

      lass uns dann unbedingt wissen, wo es für Dich hin geht im Dezember! Ich bin gespannt 🙂

  • Reply Line 29. August 2017 at 16:50

    Hach Luise 🙂
    Super schöner Beitrag! Macht richtig Spaß den zu lesen! Und Danke, dass du all diese Tipps mit einem teilst! Hab‘ vorhin erst meinen Kurztrip nach Dänemark gebucht & werde vor allem die Apps mal ausprobieren B)
    Liebste Grüße (:

  • Reply Cora 29. August 2017 at 16:00

    Liebe Luise,
    ich folge dir unheimlich gern auf deinen Reisen und lasse mir von deinen Texten und Videos mein Fernweh wecken. Ich reise selbst sehr gern, aber in letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass das Reisen wie ein Wettbewerb geworden ist. Ich habe einen Freund, der sagt: Warum sollte ich weit weg reisen, wenn ich meine Heimat nicht kenne? Und da kann ich nur zustimmen. Ich würde zwar auch gern um die ganze Welt reisen, aber solange ich nicht das Geld dafür habe, bereise ich meine Heimat. Das wird von vielen unterschätzt, dabei ist es wunderschön 🙂
    Liebe Grüße,
    Cora

    • Kleinstadtcarrie 31. August 2017 at 22:15

      Liebe Core,

      da warst Du mir ja direkt voraus – hast Du den nächsten Beitrag (genau zu diesem Thema) schon entdeckt? 🙂

  • Reply Nicole 29. August 2017 at 14:41

    Liebe Luise,danke für diesen sehr ausführlichen,informativen und motivierenden Post!
    Schön das du deine Reise Erfahrungen mit uns teilst.
    Zwei Sachen möchte ich dazu noch schreiben…ich finde es unfassbar klasse das du zu fast jeden Post extra los gehst,um passenden Fotos zu machen.Wirklich das stelle ich mir gar nicht so einfach vor,immer wieder neue Shootings zu planen und umzusetzen.
    Hut ab auch vor deinen Fotografen…er leistet immer tolle Arbeit.
    Dann wollte ich dich was anderes fragen…würdes du sagen du bist immer noch die Luise von letzten Jahr,die in New York durch die Clubs getanzt ist?Ich finde du bist anders geworden…viel natürlicher,glücklicher und halt so anders:)
    Postiv gemeint…hach kann das gar nicht beschreiben.
    Und irgentwie merkt man das hat das Reisen mit dir gemacht ❤

    • Kleinstadtcarrie 31. August 2017 at 22:17

      Liebe Nicole,

      vielen vielen Dank für Deine Worte 🙂 Das bedeutet mir echt viel, da hinter jedem Shooting wirklich super viel Arbeit steckt. 🙂

      Und … nunja, also ja: ich habe mich definitiv verändert. Sicherlich auch zum positiven – das sehe ich auch so. Aber ich mag‘ auch mein „New York Ich“ … jede Phase, jede Reise, jedes Abenteuer kitzelt etwas anderes heraus. In New York hatte ich unheimlich viel Spaß und Lebenslust, Freizeit und Liebe und Aufregung und habe so unendlich viel gelernt. .. Seitdem und während der nächsten Reisen habe ich dann gelernt, all‘ das auch ausstrahlen und teilen zu können 🙂

  • Reply Finja 29. August 2017 at 14:07

    Oh was ein schöner Reisebeitrag!! Ich finde die App Swarm echt cool und halte da fest wo ich schonübe war. Und ja, sich einfach treiben lassen…. hach. Ich schreibe diese Worte übrigens grade aus dem Flugzeug. Gleich gehts los nach München…
    Lg Finja – http://www.effcaa.com

    • Kleinstadtcarrie 29. August 2017 at 14:23

      Was ist das Tolle an der App?? 🙂

      Viel Spaß in München, Finja <3

  • Reply Laura 29. August 2017 at 13:34

    Hallo Luise,
    kannst du vielleicht einen Post zu guten Backpacking-Rucksäcken machen?
    Ich bin auf der Suche und finde es echt schwierig, einen schönen und praktischen Rucksack für meine ganzen Outfits zu finden… 😀
    Liebe Grüße,
    Laura

    • Kleinstadtcarrie 29. August 2017 at 13:47

      Liebe Laura,

      wenn das noch mehr Leute interessiert, kann ich das gern Mal machen 🙂

    • Laura 29. August 2017 at 23:15

      Andere Laura meldet sich und bittet auch darum, liebe Luise!

    • Nici 29. August 2017 at 23:56

      Ja so ein Post würde mich auch sehr interessieren!

    • Lina 30. August 2017 at 16:42

      Ja, bitte bitte!
      Ich bin derzeit auch auf der Suche.
      Wir fliegen in 4 Wochen nach Sardinien und wollten vielleicht gern nächstes Jahr nach Thailand. Mein Freund hat einen von OCK und wir haben für mich letztens im Sport Scheck einen von Deuter Torres für Damen für mich angesehen.
      Ich bin dennoch unsicher ob das was ist, oder es vielleicht noch günstigere gibt?
      Ich würde halt schon gern jetzt vor dem Urlaub einen haben, damit ich das direkt in der kurzen Reise von 10 Tagen testen kann ob das was für mich ist.
      Freue mich so sehr wenn du dazu was schreibst.
      Gern auch per Mail, wenn du nicht direkt nen Beitrag schaffst =)

    • Kleinstadtcarrie 31. August 2017 at 22:04

      Hey ihr Lieben,

      also vorab: ich bin leider echt kein Experte! Ich habe jahrelang den „alten“ Backpack von meiner Schwester benutzt. Da der nach Vietnam und Co. echt durch war und nicht mehr zeitgemäß, – habe ich mir dann spontan diesen hier bestellt: http://amzn.to/2iL7M3q (Affiliate Link!).
      Ich war damit bisher nur beim Boardsmasters Festival … kann also leider bisher nicht so viel dazu sagen. Aber bisher: mag ich ihn gern 🙂

      Liebe Grüße
      Luise

    • Sophie 1. September 2017 at 07:03

      Ich würde euch empfehlen einfach mal in einen Outdoorladwn zu gehen und euch dort beraten zu lassen. Am besten sind die kleinen privat geführten Läden, deren Besitzer können euch alles erzählen, aber auch ein Globetrottermitarbeiter tut es. Dort könnt ihr die Rucksäcke sogar aufprobieren (es ist ein Gewicht in den Rucksäcken für das richtige Tragegefühl) Von der Größe her würde ich 55l für Backpacking empfehlen. Meiner ist 60l und ich habe immer zu viel mit.

    • Kleinstadtcarrie 1. September 2017 at 21:05

      Das ist ein super Tipp, Sophie 🙂