Man selbst sein und sich auf andere einlassen – Wieso und Wie?

/5. Juli 2017/42 Kommentare

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„Es gibt nur sehr wenige Menschen, bei denen ich ich selbst sein kann.“
„Ich rede nie über meine echten Gefühle – das mache ich eieber mit mir selbst aus.“
„Wenn mich jemand fragt, ob es mir gut geht, antworte ich immer mit ja. Ganz gleich wie es mir wirklich geht.“

Ich bin niemand, der einer fremden Person direkt das ganze Leben auf dem Silbertablett serviert. Ja -ich teile meine Gefühle im Internet und wahrscheinlich gibt es keinen öffentlicheren Platz als diesen – aber auch hier verschleiere ich das, worum es tatsächlich geht.
Ich war stets zurückhaltend wenn es um echte Gefühle geht. Ich war zu vorsichtig, wenn es darauf ankommt, Probleme anzusprechen. Ich sprach stundenlang über Belanglosigkeiten, lachte laut und herzlich – nur damit keiner sieht, was wirklich los ist. Nur damit keiner unangenehme Fragen stellt. Ich war skeptisch und dachte zu oft, dass mein Gegenüber das nicht aushält. Mich nicht aushält.
Dann wurde ich eines Besseren belehrt. Und irgendwie stieg mit den Jahren der Mut in mir, das zu sagen, was ich wirklich fühle. So zu sein, wie ich wirklich bin. Heute? Bin ich ganz gut darin – würde ich behaupten – und: es ist einer der Aspekte und eine der Veränderungen in meinem Leben, die mich glücklicher, strahlender und selbstsicherer gemacht haben. Der ein oder andere von Euch mag vielleicht denken, dass das sich anderen öffnen doch nicht sein muss, es ist doch okay, verschlossen zu sein – aber: meine Erfahrung ist eine andere. Seit ich offen und ehrlich über meine Gefühle spreche, meine Gedanken zulasse und mich der Situation und anderen Menschen offen hingebe, geht es mir deutlich besser und ich werde positiver und sympathischer wahrgenommen. Was mir wiederum viel Freude bereitet. All das kostet mich immer wieder Überwindung – aber: über seinen Schatten zu springen, echt und ehrlich zu sein mit sich selbst und das auch nach außen zu zeigen, bewirkt manchmal Wunder.
Und in diesem Beitrag möchte ich Euch erzählen, wie ich das geschafft habe….

Du hast nichts zu verlieren
Mir war lange Zeit gar nicht klar, dass ich unterbewusst immer die Angst hatte, meine wahren Gefühle würden mein Gegenüber abschrecken. Früher war ich oft traurig, hatte düstere Gedanken und beschäftigte mich mit Themen so intensiv, dass es mir manchmal selbst Angst gemacht hat. Gesehen wurde ich aber immer als das blonde, süße Mädchen, was hübsch sein kann, aber irgendwie ziemlich unnahbar ist. Ich glaube, dass mein Leben von außen immer ziemlich gut aussah – und, aus welchem Grund auch immer: ich wollte diesen Schein wahren. Auch heute geht es mir noch so: durch diese Öffentlichkeit hier haben viele Menschen, die ich treffe, eine bestimmte Vorstellung von mir – die ich einfach nicht enttäuschen wollte.
Aber es muss kein Schein gewahrt werden. Ich muss Vorurteilen nicht gerecht werden. Und mit der Zeit habe ich gemerkt, dass ich Menschen überraschen kann und das im positiven Sinne.
Natürlich war das nicht immer der Fall. Manch einer ist einfach gegangen, als er bemerkt hat, dass dieses Leben keine rosarote Zauberwelt ist. Manch einer hat sich einfach umgedreht und mir den Rücken zugekehrt, als klar war, dass ich nicht perfekt bin. Dass ich manchmal unsicher und viel zu emotional, aufgeregt und launisch sein kann. Dass es da Geschichten gibt, die nicht glänzen.
Und das tat weh. Das tat so weh, dass ich zwischenzeitlich glaubte, nie darüber hinweg zu kommen und mich niemals wieder jemandem so hingeben zu können.
Mittlerweile: sehe ich das anders.
Denn wenn jemand geht, weil er Dein trauriges Gesicht, Deine zickigen Momente oder Deine graue Vergangenheit nicht aushält, nicht sehen will, nicht wahrhaben will – dann ist das kein Verlust. Wer Deine Träume nicht versteht und Deine Phantasie, Deinen Mut und Deine Pläne als übergeschnappt und unverständlich, empfindet und Dir Steine in den Weg legen will, dem sollte man nicht hinterher trauern. Wer Dich, ganz gleich ob Freunde oder Familie, Partner oder Bester Freund, nicht so nimmt, wie du wirklich bist, der ist ohnehin nicht der richtige Wegbegleiter für dich.
Also: Du hast nichts zu verlieren.

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Aber einiges zu gewinnen!
Als Teenie, als ich Partys und Jungs im Kopf und ziemlich viel Liebeskummer im Herzen hatte, war ich gut darin, Freunde zu finden.
Irgendwann gingen mir andere Dinge im Kopf rum und ich tat mich schwer damit, mit anderen darüber zu sprechen. Ich habe mir viele Gedanken und Sorgen gemacht und irgendwie war da nicht der Mut, darüber zu sprechen. Oft dachte ich, das würde ohnehin niemanden interessieren. Auch heute geht es mir noch manchmal so und dann erzähle ich stundenlang und selbstironisch über mein letztes Date – aber nicht darüber: was wirklich in mir vorgeht, was mich wirklich bewegt.
Aber: das tut gut – über Dinge zu sprechen, die einem wirklich am Herzen liegen. Die einem Kopfschmerzen bereiten oder zittrige Knie. Echte Begeisterung. Wahre Geschichte. Traurige Erinnerungen. Was auch immer – es tut gut, darüber zu sprechen.
Einem selbst. Und dem Gegenüber.
Denn: Selbstoffenbarung führt zu Selbstoffenbarung. Also wenn Du selbst etwas über Dich erzählt, wird Dir auch Dein Gegenüber Dinge anvertrauen und dann entsteht Zuneigung. So kurz und knapp kann der Zusammenhang zwischen Selbstoffenbarung und Zuneigung erklärt werden. So einfach ist die Selbstoffenbarungs-Zuneigungs-Spirale nach Collins & Miller.
Und: es ist so einfach!
Mach Dich angreifbar und somit greifbar. Zeige all’ Deine Seiten. Offenbare Dich selbst. Und Du wirst genau das und Zuneigung zurück bekommen.
Und daraus? Entstehen wunderbare Freundschaften.

Seit ich mich traue Dinge anzusprechen, Menschen durch meine Risse blicken zu lassen und zu erzählen, was wirklich los ist – habe ich die besten Freundschaften gewonnen! Wir müssen einander berühren lassen, damit wir uns wirklich verstehen können. Also zeigen wir einander unsere Wunden und erzählen von unseren kühnsten Träumen. Denn nur so können wir Gemeinsamkeiten feststellen und bemerken, dass wir irgendwie auf der selben Welle schwimmen. Nur so können wir einander wirklich helfen, beistehen und gemeinsam durch’s Leben tanzen.
Freundschaft braucht Selbstoffenbarung.
Also: umso tiefer Du Menschen in Deine Seele blicken lässt, desto intensiver kann die Beziehung werden.
Und glaubt mir: Es lohnt sich!

Sag’ was Du im Innersten empfindest

Natürlich ist nicht immer die Zeit oder der passende Umstand, – aber man muss sich die Zeit und den richtigen Ort nehmen, um gewisse Dinge an- und auszusprechen.
Man selbst zu sein und miteinander rumalbern zu können, lauthals im Auto mitzusingen und miteinander zu schweigen – das sind wunderbare Dinge und unheimlich wichtig, um sich in der Gegenwart anderer wohl und selbstsicher, ehrlich und wahr zu fühlen.
Aber das ist eben nicht alles.

Selbstoffenbarung kann ja auf vielen Ebenen stattfinden.
Und wenn ich Freundinnen von meinem letzten Date erzähle, dann ist das auch eine intime Information.
Aber da ist noch mehr. Horche in Dich – und lass dann Deinen Mund Worte formen. Sprich aus, was in Dir vorgeht. Sag’ was Dich stört oder begeistert oder zum Weinen bringt.
Versteht mich nicht falsch: ich liebe es über Whats-App-Verläufe  und Tinder-Dates zu lachen – aber hier und da ist es ganz wunderbar einander in die Seele blicken zu lassen. Also trau Dich! Habe keine Angst, Dein Gegenüber könnte das nicht aushalten. Du wirst die richtigen Worte finden! Und es wird Dich erleichtern.

Der richtige Kanal

Wieso so viele zwischenmenschliche Beziehungen scheitern?
Weil die Kommunikation nicht stimmt.
Weil wir irgendwie verlernt haben, richtig miteinander zu sprechen. Uns zu verständigen.
Immer wieder höre ich:
„Ich habe ihm das schon zu verstehen gegeben!“
„Das muss er doch merken!“
„Das kann sie sich doch selber denken!”

Kommunikation. Miteinander kommunizieren. Das ist gar nicht so einfach. Und besonders seitdem es Smileys gibt – wurde das ganze doch noch mal verkompliziert.
Wir kommunizieren eigentlich ununterbrochen miteinander: Mimik und Gestik. Emojis. Ein Augenaufschlag. Kichern. Lachen. Rote Wangen. Ein Schritt zurück. Verschränkte Arme. Ein spezielles Outfit. Die Art und Weise wie man einander ansieht. Was man ausspricht. Und wie laut. Textnachrichten. E-Mails. Instagram. Likes. Kommentare. Und dann ist ja da noch all’ das, was wir nicht sagen und nicht tun – auch das sagt am Ende etwas, ziemlich viel sogar, aus.

Also: ziemlich viele Kanäle und allzuoft missverstehen wir einander. Manchmal wollen wir einander missverstehen. Manchmal spielen wir Stille Post. Und allzu oft lassen wir uns einfach nicht wirklich aufeinander ein.
Miteinander zu sprechen, sich zu unterhalten oder gar zu diskutieren birgt so einige Gefahren – aber dabei ist es gar nicht so schwierig, diese zu umgehen.
Ich für meinen Teil? Versuche dafür die Ratschläge von Celeste Headlee zu berücksichtigen. Ihr Ted Talk hat mich Anfang des Jahres inspiriert und einiges gelehrt. Kurz zusammengefasst sind ihre 7 Regeln:

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1. Kein Multitasking! Sei im Moment!
2. Nicht belehren! Sondern geh’ davon aus selbst etwas zu lernen. Manchmal muss man dafür auch die eigene Meinung kurz beiseite schieben.
3. Offene Fragen stellen!
4. Am Ball bleiben! Und dafür muss man manchmal die eigenen Gedanken gehen lassen.
5. Wenn du etwas nicht weißt, sag’ dass Du es nicht weißt!
6. Setze nicht die eigenen Erfahrungen mit denen anderer gleich. Es ist nicht das selbe! Es geht nicht um dich!
7. Versuche, nichts zu wiederholen.
8. Keine unnötigen Details.
9. Hör’ zu! „Die meisten von uns hören nicht zu um zu verstehen. Wir hören zu, um zu antworten.“
10. Halte Dich kurz.

Und: Be prepared to be amazed!

Die Quintessenz dessen? Lass’ Dich auf den anderen ein! Teile Deine Gedanken und Gefühle – aber nimm auch das an, was Dir Dein Gegenüber offenbart. Kommunikation – das ist ein Geben und Nehmen. Sich ehrlich öffnen – das ist ein Geben und Nehmen. Denn in dem Moment, in dem du Dinge, Gefühle und Erfahrungen, Fragen und Ängste mit anderen teilst, wist du eine neue Sichtweise auf die Dinge erhalten.
Ich war immer der Meinung, ich könnte alles mit mir selbst am besten ausmachen. Und: nach wie vor ist Tagebuch schreiben für mich eines der wertvollsten Dinge überhaupt. Aber ein Mensch mit einer eigenen Wahrnehmung, eigenen, anderen Erfahrungen – wird Dir seine Sicht der Dinge vermittelt können. Und vielleicht will man das nicht immer hören. Vielleicht fühlt sich das auch manchmal ziemlich merkwürdig an. Aber man wird immer besser darin, die Meinung anderer auf die eigene Situation so für sich mitzunehmen, dass es hilfreich ist.

Selbstoffenbarung führt zu Selbstoffenbarung. Das hatten wir bereits. Und das ist großartig.
Neue Perspektiven? Auch die sind großartig.
Die Frage ist ja am Ende: wem öffnen wir uns? Letztendlich entscheidet das unser Gefühl. Die Chemie. Der Bauch. Das Herz. Wie auch immer – aber: lasst auch gelegentlich die Vernunft entscheiden. Schiebt Vorurteile beiseite. Vergesst mal das Outfit und die verrückte Friseur. Sprecht miteinander. Lasst Euch darauf ein. Menschen, die anders sind als du, von denen du nicht erwartest, dass sie Dich verstehen oder Du sie – geben einem zeitweise den wichtigsten Input.
Eines der wertvollsten und angeregtesten Gespräche für mich? Führte ich mit einer Frau im Dritte-Welt-Laden. Ich im rosanen Mantel, sie mit Perlen im Haar und Wollsocken in den Sandalen. Das war wundervoll und bereichernd. Und am Ende gaben wir beide zu, dass wir auf den ersten Blick irgendwie nicht zusammen passten, aber auf’s erste Gespräch: war das ein Match!
Man muss sich einen Ruck geben und zuhören. Aufeinander einlassen eben. Das heißt also nicht nur, sein wahres Ich mitsamt allen Gefühlen und Ängsten und Träumen zu zeigen, sondern auch im Gespräch mit Fremden immer wieder unvoreingenommen und offen für Anregungen zu sein.

Das kann und wird gegen sie verwendet  – aber: Believe. Believe in Love

Ich will nicht schwach wirken. Ich bin stark und selbstbewusst. Ich bin glücklich und fröhlich. Und Tränen – verunsichern. Mich und mein Gegenüber.
Ich will doch strahlen.
Und stark sein.
Aber zu seinen Ängsten, zu Trauer und seinen Schwächen zu stehen – ist vielleicht sogar eine der stärksten Eigenschaften, die man haben kann.
Natürlich birgt das sich Öffnen einige Gefahren. Es gibt Menschen, die werden das ausnutzen. Es wird Menschen geben, die für Dein Empfinden falsch reagieren. Die Informationen nicht einordnen können. Und es werden Menschen aus Deinem Leben verschwinden, obwohl Du ihnen so vieles anvertraut hast.
Und das tut weh. Das zerreisst.
Aber:
Wir alle wurden schon Mal enttäuscht. Ich würde behaupten, dass jedem von uns schon Mal das Herz gebrochen wurde. Und was bedeutet das? Dass jeder von einem Menschen, den man liebt und dem man alles gezeigt, sich selbst offenbart hat, verlassen oder verletzt wurde.

Ich liebe das Zitat aus „Der kleine Prinz“, welches besagt: „Du bist für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast. Du bist für deine Rose verantwortlich.“
Leider vergessen wir das manchmal. Manchmal gehen Menschen und nehmen all’ Deine Geheimnisse mit sich. Du liegst da wie ein offenes Buch und plötzlich regnet es – und niemand beschützt dich.
Das ist hart. Und das macht hart. Das macht kalt. Und vor allem: ängstlich. Nicht noch mal! Das passiert mir nicht noch mal. Und dann erbaut sich eine Mauer aus Angst und Skepsis und Misstrauen um uns.
Aber: du musst Vertrauen haben. Immer und immer wieder.
Ja, das ist anstrengend.
Aber es wird immer wieder jemand kommen, für den es sich lohnt. Hör niemals auf Anderen echt in die Augen zu sehen – Lass’ sie rein! Zeig Dein wahres Ich! Sprich aus, was Du empfindest! Korrigiere Dich selbst, wenn es sein muss, wenn Du Deine Meinung änderst. Hör zu und lerne! Gib Erfahrungen weiter. Teile Deine Träume.
Mach’ Dein Herz auf. Immer und immer wieder.

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42 Kommentare

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  • Reply Fatima Yarie 25. August 2017 at 03:00

    Und wieder einmal hast du mich komplett abgeholt und bis ins Tiefste berührt liebe Luise! Einfach schön, dass es dich und deine Texte und Gedanken hier online zum Lesen und Mitfühlen gibt. Du regst immer zum Nachdenken an und gibst einem einen schönen Gedanken mit dazu auf den Weg. Immer mit offenem Herzen. Danke dafür <3

    • Kleinstadtcarrie 25. August 2017 at 10:04

      Danke für Deine Worte liebe Fatima <3

  • Reply Dani 12. Juli 2017 at 14:56

    Deine Zeilen, deine Worte geben mir gerade so unglaublich viel Kraft und Mut. Ich habe mich selbst an einigen Stellen erkannt..
    “..Natürlich war das nicht immer der Fall. Manch einer ist einfach gegangen, als er bemerkt hat, dass dieses Leben keine rosarote Zauberwelt ist. Manch einer hat sich einfach umgedreht und mir den Rücken zugekehrt, als klar war, dass ich nicht perfekt bin. Dass ich manchmal unsicher und viel zu emotional, aufgeregt und launisch sein kann. Dass es da Geschichten gibt, die nicht glänzen..”
    Ich mache mir aktuell leider auch viel zu viele Gedanken darüber, was Andere über meine Emotionalität, meine Launen und meine Lebhaftigkeit denken. Eigentlich mache ich mir hauptsächlich Gedanken darüber, was eine bestimmte Person davon hält.
    Dein Post hat mich wieder aufgeweckt. Ich bin ein Selbstbewusster und Starker Mensch. Ich lasse mich gerade so runterziehen, weil ich mich von einer Person abhängig mache. Doch wieso? Sowas habe ich doch noch nie gebraucht. Warum empfinde ich diese Verliebtheit als Abhängigkeit? Wieso soll ich es dieser Person immer nur Recht machen. Warum erwarte ich so viel zurück.
    Wie Du schon schreibst.. Es kann einfach nicht immer jeder passen. Und man kann auch nicht immer in Angst leben, dass es wieder nicht klappt. Man muss diese Angst loslassen. Man darf auch launisch sein. Man darf Emotionen zeigen. Man darf lieben. Doch das muss man erst wieder zulassen.
    Ich werde mir diesen Blogpost sicherlich noch ein paar Mal durchlesen, um wieder auf den “richtigen” Weg zu kommen.
    Ich danke Dir wirklich von Herzen Dafür ♥

  • Reply Katha 12. Juli 2017 at 11:07

    Ich bin sonst ein stiller Leser deines Blogs, aber dieser Post ist mit so viel Liebe und wahnsinnig gut geschrieben, da kam ich nicht umhin dir das zu sagen. Wirklich ein toller Beitrag den ich jetzt schon mehrmals gelesen habe.
    Du hast mich zum nachdenken angeregt und mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
    Danke dir Luise :)!

    • Kleinstadtcarrie 15. Juli 2017 at 16:17

      Oh Katha, danke dass Du Dir dafür die Zeit genommen hast :)

  • Reply Kim 9. Juli 2017 at 12:41

    Ein toller und ehrlicher Beitrag, der mir im Moment sehr viel gegeben und gezeigt hat. Ich bin einer dieser Menschen, der sofort blockiert, sobald es um meine Gefühle geht. Wenige meiner Freunde wissen genau, was in mir vorgeht. Das ist wie eine Maske, die man aufsetzt. Und das ist genauso anstrengend, wie der offene Umgang mit den eigenen Gefühlen.
    Deine Worte sind wahr und einige davon werde ich mir ab jetzt immer wieder in Erinnerung rufen, danke dafür!

  • Reply Nga 6. Juli 2017 at 20:55

    Toller und inspirierender Post Luise!
    Kannst du Bücher empfehlen, die du gelesen hast und dich dazu bewegt haben diesen Weg einzuschlagen?

    Liebe Grüße aus Berlin!
    Nga :)

    • Kleinstadtcarrie 8. Juli 2017 at 10:39

      Liebe Nga,

      da wird es auch einen Beitrag dazu geben :)

  • Reply Mona 6. Juli 2017 at 20:47

    Liebe Luise,
    ich bin eher sehr schüchtern, brauche sehr lange, bis ich mich öffnen kann & wirke dadurch oft unsympathisch. Mir fällt es sehr schwer mich zu öffnen, sogar bei Leuten, die ich schon länger kenne. Ich bin ein großer Angsthase, der Angst hat, dass er verletzt wird, weil es leider schon zu oft passiert ist! Ich habe auch fast keine Freunde oder jemanden mit dem ich wirklich über alles reden kann.
    Deinen Beitrag macht mir Mut & ich würde jetzt am liebsten sofort zu dir kommen & meinen Gefühlen freien Lauf lassen, weil ich wüsste, dass du mir zu hörst! Ohne mich zu verurteilen & ohne mich zu unterbrechen oder gelangweilt zu sein!
    Danke Luise! Danke das du mir so Mut machst, obwohl ich dich überhaupt nicht kenne & wir uns wahrscheinlich so gar nicht ähnlich sind!

    Liebe Grüße
    Mona

    Ps: Sorry ich bin ständig auf “abschicken” gekommen :D

    • Kleinstadtcarrie 8. Juli 2017 at 10:40

      Liebe Mona <3 <3 <3

      Ich drück Dir die Daumen, dass Du Dich immer wieder traust offen zu sein. Du schaffst das :-)

  • Reply Mona 6. Juli 2017 at 20:45

    Liebe Luise,
    ich bin eher sehr schüchtern, brauche sehr lange, bis ich mich öffnen kann & wirke dadurch oft unsympathisch. Mir fällt es sehr schwer mich zu öffnen, sogar bei Leuten, die ich schon länger kenne. Ich bin ein großer Angsthase, der Angst hat, dass er verletzt wird, weil es leider schon zu oft passiert ist! Ich habe auch fast keine Freunde oder jemanden mit dem ich wirklich über alles reden kann.
    Deinen Beitrag macht mir Mut & ich würde jetzt am liebsten sofort zu dir kommen & meinen Gefühlen freien Lauf lassen, weil ich wüsste, dass du mir zu hörst! Ohne mich zu verurteilen & ohne mich zu unterbrechen oder gelangweilt zu sein!
    Danke Luise! Danke das du mir so Mut machst, obwohl ich dich überhaupt nicht kenne & wir uns wahrscheinlich gar

  • Reply Mrs Unicorn 6. Juli 2017 at 17:40

    Ein schöner Artikel, der mich sehr zum Nachdenken gebracht hat.
    Ich habe mich auf andere Menschen eingelassen und wurde sehr verletzt. Sicher werde ich es wieder tun, aber es wird etwas dauern. Dein Artikel macht mir Mut!

    Vielen dank und liebe Grüße
    Celine von http://www.mrsunicorn.de

  • Reply Isa 6. Juli 2017 at 13:42

    Schöne und wahre Worte. Ich hoffe sie kommen bei dem ein oder anderen an, dem es ähnlich geht, wie dir früher. Vor deinem gewandelten Blick auf die Welt und das Thema Beziehungen.

    Ich kann es nachvollziehen, dass Menschen, die schlechte Erfahrungen gemacht haben, aus Selbstschutz eine Mauer aufbauen. Jeder von uns hat Angst verletzt, enttäuscht und ausgenutzt zu werden, vor allem erneut – ich auch! Viele Dinge rede ich mir deshalb schon im Vorfeld schlecht, weil ich kein Mensch bin, der aus dem Bauch heraus entscheidet… sondern eher meine Einstellungen und Moralvorstellungen habe und Dinge daher auch gerne mal “kaputt” denke, anstatt sie einfach auszuprobieren. Was ich jedoch nicht verlernt habe, ist die Eigenschaft mich zu öffnen und das auszusprechen, was mich beschäftigt. Kommunikation ist für mich ganz wichtig. Und ich habe viele Freunde, die sich das auch gerne anhören und gerne Dinge mit mir diskutieren und überdenken. :-)
    Fehlt nur noch der Partner, der das genauso sieht.
    Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass Männer es nicht hören wollen, wenn sie einen verletzt haben. “Über Gefühle und Lösungen reden? Das nervt!” – Das will ich nicht pauschalisieren aber ich denke im Allgemeinen sind wir Frauen da mehr mit uns im Reinen.
    Nachdem man das einmal durch hat, überlegt man natürlich “hm wie könnte ich das bei der nächsten Chance besser machen?” – Aber ganz ehrlich? Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich gut so bin und mich nicht ändere. :-) besser ist der Ansatz Mister X zu finden, der genauso denkt. Gut Ding will Weile haben ;-)

    LG, Isa

  • Reply Mira 6. Juli 2017 at 13:15

    Liebe Luise,

    Gerade bin ich nach Hause gelaufen mit schlechter Laune im Gesicht und im Herzen. Ich starrte auf mein Handy, öffnete aus Langeweile deinen Post und auf einmal hat sich ein Lächeln auf meinem Gesicht ausgebreitet. Was für ein toller Post und für mich gerade so passend.
    Danke!

  • Reply Cathleen 6. Juli 2017 at 12:13

    Wundervoller Blogbeitrag. Stichwort “Kommunikation”, du hast so Recht. Es ist schade, dass durch das verbale nicht miteinander reden können, so viel kaputt geht bzw. gar nicht erst entsteht. Ich finde deine Beiträge und Texte geben jede Menge Inspirationen, regen zum Nachdenken an und man fühlt sich auf eine Art, auch wenn das skurril klingt, total mit dir verbunden. Im Vergleich zu vielen anderen Bloggern, bist du wirklich etwas Besonderes und ich liebe das :). Mach noch ganz lange weiter so!

  • Reply Irina 6. Juli 2017 at 10:46

    Der bisher schönste Post von dir! :*

  • Reply Christin 6. Juli 2017 at 08:01

    So ein schöner Post!
    Irgendwie genau das, was mich in der letzten Zeit beschäftigt hat. Meine Mutter sagt immer gib nicht so viel von dir preis, damit du nicht verletzlich wirst.
    Ich habe dann geschwankt dazwischen mein Herz zu beschützen und oder zu öffnen.
    Letzteres ist auf jeden Fall bereichernder.. man lernt viel über sich selbst und ist mit sich im Reinen.
    LG christin

    • Kleinstadtcarrie 9. Juli 2017 at 16:10

      Liebe Christin,

      vielen Dank für Deinen Kommentar.
      Und ja! Deine Mama hat recht: man muss sich selbst beschützen. Aber man merkt meistens ganz schnell auch vor wem :)

  • Reply Krissi 6. Juli 2017 at 05:57

    Ein toll geschriebener Text, der gerade gut zu meiner Gefühlslage passt

  • Reply Janina 6. Juli 2017 at 01:24

    Sehr schön :)

  • Reply Anita 5. Juli 2017 at 19:04

    Ein sehr schön geschriebener Beitrag Luise. Dank dafür!
    Die Verschlossenheit. Die Angst sich zu öffnen. In so vielen Dingen habe ich mich wieder gesehen.
    Dein Text hat mich echt sehr zum Nachdenken gebracht.

    Grüße
    Anita :)

  • Reply dunkelbunt 5. Juli 2017 at 17:49

    Ein sehr schöner Beitrag! Gerade in der Welt der schnellen Kommunikation, vor allem über Whatsapp, können so viele Missverständnisse entstehen, weil wir uns einfach nicht mehr die Mühe geben, richtig (!) zuzuhören. Entweder es interessiert uns kaum, weil wir so mit unseren eigenen Sachen oder – noch schlimmer – den Sachen auf Instagram & Co beschäftigt sind, oder wir sind so sehr darauf aus, unsere Geschichte zu erzählen, dass wir nur noch zuhören, um auf den richtigen Moment für diese zu warten.
    Ohne Gegenleistung oder Ablenkung zuhören begegnet mir kaum noch, und das ist soso schade.
    Viele Grüße!
    dunkelbunt

  • Reply Theresa 5. Juli 2017 at 17:05

    Liebe Luise,
    ich kann dir nur Recht geben, oftmals möchte man nur das beste von sich zeigen und vergisst dabei das wir alle nur Menschen sind.
    Dein Beitrag regt mich zum Nachdenken an, wo ich noch an mir arbeiten kann. Vielen Dank dafür das du mich bzw so viele an deinen Gedanken und Erfahrungen so teilhaben lässt.
    Ein Herz für dich ❤

  • Reply Lena 5. Juli 2017 at 14:25

    Wahnsinnig schön geschrieben! Du sprichst mir wie so oft aus der Seele. Danke für deine Worte <3

  • Reply Laura 5. Juli 2017 at 14:06

    Ich bin immer wieder beeindruckt davon, wie wahnsinnig gut du deine Gedanken in Worte fassen kannst.
    Der Post ist wirklich klasse und es stimmt. Über das zu sprechen was einen bewegt, tut gut.
    Vorausgesetzt man spricht mit den richtigen Menschen darüber.
    Liebe Grüße,
    Laura von http://consultlaura.blogspot.de/

  • Reply Steffi 5. Juli 2017 at 13:16

    Ohne Worte! Einfach grandios, echt und unheimlich nahbar. Einfach Luise!

  • Reply Larissa 5. Juli 2017 at 13:13

    Selten so viel YES für einen Blogpost – das passt gerade so sehr und tut darum so gut!
    Gefühle zulassen und sogar zeigen ging bei mir immer mit Schwäche einher. Meine Stärke ging dabei sowohl aus den Augen des anderen, als auch in meinen Augen, immer verloren. Und ich letztendlich auch. Ich hab es nie geschafft, die Balance zu finden, zwischen stark sein und trotzdem einlassen und zulassen. Dein Post hat mir gerade sehr geholfen, alle Erfahrungen und Gedanken zu ordnen.
    Vielen Dank dafür!

  • Reply Carina 5. Juli 2017 at 13:10

    Liebe Luise,
    das Thema, dass Du in diesem Post ansprichst beschäftigt mich sehr und ich habe auch diesen Ted Talk angeschaut… mit dem sich öffnen habe ich eigentlich keine Probleme, aber trotzdem bin ich nicht immer ganz ich selbst und versuche es anderen immer Recht zu machen… Denn auch in Gesprächen habe ich oft das Gefühl, wenn jemand eine andere Meinung hat, überdenke ich meine, obwohl ich weiß, dass es in Ordnung ist unterschiedlicher Meinung zu sein und mein Gegenüber mich deshalb nicht weniger als Menschen schätzt… Vielleicht weiß ich aber auch noch nicht genau wie mein “Selbst“ ist…
    Es gibt Menschen, die ich schon mein Leben lang kenne, aber tatsächlich erst eine Verbindung zu ihnen aufgebaut habe, nachdem ich eine offene Unterhaltung mit ihnen geführt hatte und dafür bin ich so dankbar! :)
    Luise, deine Texte ermutigen und erinnern mich immer wieder daran, dass es wirklich gut so ist, wie ich versuche mich zu entwickeln und an mir zu arbeiten, danke dafür! :)
    Deine, sonst eher stille Leserin, Carina :)

    • Kleinstadtcarrie 9. Juli 2017 at 16:15

      Liebe Carina,

      ich wünsche Dir, dass Du noch einige solcher offenen Gespräche haben wirst – denn, genau wie du beschreibst, sie öffnen auch erst den Weg in eine tiefere Freundschaft :)

  • Reply Larissa 5. Juli 2017 at 12:48

    Liebe Luise,

    ich finde diesen Blogeintrag wirklich super. Ich würde es richtig schön finden, wenn du mehr von dir erzählst. Aber halt wirklich von “dir”. Viele Beiträge von dir beruhen eher auf “Geschichten” die sich lesen lassen wie in einem Roman. Die ich auch alle super finde. Aber diese persönliche Note ist nochmal einen ticken interessanter! Momentan bist du ein ziemlich inspirierender Mensch in Hinblick auf “das Leben”. Vielleicht auch öfter sowas wie ‘vloggen’ – deinen Alltag, was du momentan liest, machst, kochst, also einfach all’ die Dinge, die einen tieferen Einblick geben würden. Ich lese deinen Blog nämlich schon ziemlich viele Jahre und finde es erstaunlich, dass du vom scheinbaren unschuldigen Mädchen zu einer selbstbewussten Frau geworden bist – was hat dich alles bis hier hin begleitet und was hat dir geholfen? :)

    Und deine Texte sind immer so schön bedacht und informativ, danke dafür!

    Mehr davon! <3

    • Kleinstadtcarrie 9. Juli 2017 at 16:14

      Liebe Larissa,

      vielen Dank für Dein Feedback :-)
      Also, was ich sagen kann ist: das hier alles ist echt. Mein Leben. Meine Erfahrungen. Aber eben so verpackt, dass es trotzdem meins bleibt, obwohl ich es mit Euch teile.
      Auf Youtube vlogge ich meine Reisen – weil sie, teilweise, zu meinem Beruf gehören. Meinen Alltag und mein Privatleben möchte ich aber nicht öffentlich präsentieren. Alle Lehren, die ich aus meinen persönlichen Erfahrungen geschöpft habe, teile ich gern mit Euch und kleine Anekdoten, aber mehr Einblicke möchte ich nicht geben. Ich hoffe da total auf Dein Verständnis und: ich zeige ja wirklich schon viel :) Besonders auf InstaStories – da siehst Du einiges aus meinem Alltag, wenn Dich das interessiert :)

      Alles Liebe,
      Luise

  • Reply Sarah 5. Juli 2017 at 12:20

    Liebe Luise, ein wunderbarer Post und tolle Worte! Ich habe eben diese Verwandlung durchlebt und merke, wie meine Mitmenschen es schätzen, wenn man offen und ehrlich auch negative Dinge ausspricht. Es gibt den anderen Mut und Kraft es auch zu tun und sich somit im gesamten einfach näher zu kommen. Alles Liebe!

  • Reply Tena 5. Juli 2017 at 11:27

    Liebe Luise,
    ich liebe diesen Text! So ehrlich geschrieben und wahr, ich finde mich voll und ganz darin wieder! Vor allem das Thema, Menschen nicht vorab zu verurteilen ist so wichtig aber auch immer wieder eine Herausforderung für mich. Dennoch wird man in dieser Hinsicht doch immer wieder aufs Neue vom Leben überrascht, glücklicherweise.
    Danke für diesen Text und fürs wieder daran erinnern sich auf etwas einzulassen!
    Liebe Grüße, Tena

    • Kleinstadtcarrie 9. Juli 2017 at 16:11

      Liebe Tena,

      und Herausforderungen sind doch fabelhaft!
      Alles Liebe für Dich :)