Ich wurde verlassen. Was nun? – Die Entscheidungen anderer akzeptieren lernen und sich selbst genug sein

/24. Juli 2017/64 Kommentare

„Es ist vorbei. Ich liebe Dich nicht mehr.“
Diese Worte auszusprechen – ist hart. Schmerzhaft.
Sie gesagt zu bekommen – ist hart. Schmerzhaft.
Das Gefühl verlassen zu werden – ist unendlich schmerzhaft, anstrengend, Kräfte zehrend. Es zerreist. Es fühlt sich so an, als würde etwas in einem qualvoll sterben. Und … irgendwie tut es das ja auch.

Ob man das verkraftet? Ob man darüber hinweg kommt? Ja, versprochen. Wenn Du Dich gerade in einer solchen Situation befindest, fühlt es sich sicherlich nicht so an. Aber wenn ich etwas weiß, dann ist es, dass man über jeden Trennungsschmerz im Leben hinweg kommt.
Wie? Das probiere ich heute festzuhalten. Sicherlich sind diese Tipps und Aussagen nicht vollständig – und sicherlich funktioniert das alles nicht von jetzt auf gleich. Aber all’ das sind Dinge, Perspektiven und Denkanstöße, die mir geholfen haben.

Es ist nicht Deine Entscheidung – Du hast keine Wahl
„You have to let it all go. The way he kissed you, the way he smelled, the way he touched your waist and pulled you in. You have to let it go and you have to let him go. Because that’s who he was, not who he is.“

Eine Erkenntnis, die mir persönlich erst sehr spät kam und die mir eine gute Freundin offenbarte, verständlich machte und mir so das letzte Quentchen zum „Ich bin darüber hinweg“ gab. Ich möchte damit einsteigen, weil ich denke, dass das ein ganz entscheidender Fakt ist, den wir schnell vergessen:
Der Moment, in dem sich jemand dazu entschließt, sich von Dir zu trennen – ist schmerzhaft. Aber es ist ein Entschluss. Es ist eine Entscheidung. In diesem Moment sicherlich nicht Deine Entscheidung – aber seine oder ihre. Und es ist Deine Aufgabe, diese Entscheidung zu akzeptieren. Das ist hart und das tut weh, weil Du das Ganze anders entscheiden würdest. Aber die Person, Dein nun Ex-Partner, hatte gewisse Beweggründe und Sichtweisen, die dazu führten, sich von Dir trennen zu wollen, einen anderen Weg gehen zu wollen.
Ganz rational gesehen: steht es Dir schlicht und einfach nicht zu, über diese Entscheidung hinweg zu entscheiden. Denn für eine Beziehung: braucht es zwei Menschen. Und jetzt besteht schlicht die Option des Zusammenseins nicht mehr. Und: Du kannst einen Menschen nicht dazu zwingen, Liebe für Dich zu empfinden.
Also, so schmerzhaft es ist, aber all das: liegt nicht in Deiner Hand. Das ist nicht mehr Deine Entscheidung.

Er oder sie entscheidet, sich von Dir zu trennen.
Er oder sie entscheidet, Dich zu betrügen.
Er oder so entscheidet, eine neue Beziehung einzugehen.
Und so schrecklich es ist: Du kannst das nicht steuern. Und vor Allem musst Du es nicht steuern. Das liegt nicht in Deiner Hand. Das ist nicht mehr Deine Entscheidung. Das liegt nicht in Deiner Verantwortung. In Deiner Verantwortung liegt nur, wie Du damit umgehst.

“Aber wenn er es nun bereut” … Hör auf!
„If someone seriously wants to be a part of your life
they will seriously make an effort to be in it.
No reasons, no excuses.“

„Hätte, wäre könnte“ – ja, die liebsten Worte, wenn man verlassen wird und nicht loslassen kann und möchte. Schnell maßt man sich dann an, zu sehen, dass der Andere eine Fehlentscheidung getroffen hat. Aber das haben wir ja gerade schon geklärt – eigentlich steht einem das nicht zu.
Worauf es mir aber hier eigentlich Ankommt ist: Hör auf zu spekulieren. Hör auf zu Vermuten. Hör auf zu spionieren. Hör auf!
So wie man einen Moment genießen muss – muss man einen Moment auch leiden.
An den Handlungen und dem, was ein Mensch nicht sagt, kann man ganz gut feststellen, was derjenige für einen empfindet. Sei mit Dir selbst ehrlich. Hör auf Dir irgendwelche Geschichten auszudenken, die es besser machen würden.

Also stell keine Vermutungen an. Und kennen den Moment, in dem Du die Hoffnung aufgeben musst. Wahrscheinlich wird etwas in Dir noch lange den Wunsch hegen, dass es mit Euch beiden wieder etwas wird. Aber: probier das abzuschalten. Denn, wenn jemand wirklich mit Dir zusammen sein will – dann findet er oder sie einen Weg. Selbiges gilt aber auch für das Gegenteil – also: Gib auf!, und das ist das erste und letzte und einzige Mal, dass ich Euch diesen Rat gebe. Aber wenn man allein auf dem Schlachtfeld steht, dann kämpft man nur gegen sich selbst. Also: Gib auf!

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Kenne Deinen Wert – Du bist wertvoll und Du bist genug
“Respect yourself enough to know when to walk away.”

Und das ist es, was mich zum nächsten Punkt führt.
Du bist wertvoll – und Du bist vor allem: genug.
Also ist das Aufgeben des Ex-Partners am Ende gar kein Aufgeben – es ist ein unglaublich mutiger Neuanfang. Für den Du Dich bewusst entscheiden musst. Denn auch, wenn die Trennung nicht Deine Entscheidung gewesen ist, liegt es jetzt in Deiner Hand festzulegen, wie es weiter geht.

Und: in dem Moment, in dem sich eine Person gegen Dich entscheidet, solltest Du sie auch nicht mehr wollen.
Das ist schwer – zumal der Mensch ja leider gerade dazu tendiert, das zu wollen, was er gerade nicht haben kann.
Aber eines sei gesagt: Liebe fühlt sich so viel besser an, wenn man einander will. Liebe ist so viel schöner, wenn Dein Partner Dich glücklich machen will, Dich haben will, Dich zu 100% akzeptiert und liebt.

Du bist wertvoll.
Und Du musst nicht um Liebe betteln. Du hast jemanden verdient, der Dich liebt. Und das hat Dein Ex-Partner doch irgendwie auch erkannt – in dem er Dich verlässt, sieht er ein, dass Du etwas besseres verdient hast. Etwas Echtes.
Aber auch ganz unabhängig von zukünftigen Partnern – entscheide Dich: für Dich! Für Dein Glück. Und vor allem: Deinen Seelenfrieden.

Schütze Dich selbst
„The short-term pain of accepting a truth is much better than the long.term pain of believing an illusion“

Leider ist es nicht immer so, dass der Partner einen gehen lässt, wenn er einen nicht mehr zu 100% liegt.
Leider passiert es, dass man betrogen wird. Man das irgendwie herausfindet. Und dann selbst den Schritt gehen muss.
Leider passiert es, dass einen der Partner nicht so behandelt, wie man es verdient hat.

Und ich weiß, dass es unendlich hart ist, jemanden zu verlassen, den man über alles zu lieben scheint.
Aber schütze Dich vor schlechten Einflüssen, schütze Dich selbst vor Lügen und Betrug. Ganz gleich was vorgefallen ist, wenn sich das alles nicht mehr richtig anfühlt, wenn das Vertrauen schwindet, dann ist es Zeit zu gehen.
Und es gibt doch leider immer wieder Menschen, die zu schwach sind, Schluss zu machen. Menschen, die keine innere Stärke, keinen Respekt gegenüber Deinen Gefühlen haben – erkenne das und schütze Dich davor!

Verlier Dich nicht auch noch
„Don’t be afraid of losing people, be afraid of losing yourself trying not to lose someone“

Du hast das Gefühl nicht genug zu sein – aber: Du bist es.
DU bist wundervoll und wertvoll.
Also bitte: verlier Dich nicht selbst.

Das heißt –
Verlier Dich nicht in dem Sinne, dass Du Dich verstellst. Dass Du probierst krampfhaft alles richtig und Deinem Ex-Partner alles recht zu machen. Ja, vielleicht hast Du Fehler gemacht und aus diesen solltest Du auch unbedingt lernen. Aber Du musst dabei Du selbst bleiben dürfen – und Dich vor allem: wegen Dir selbst, wegen Deinem Wohlbefinden, Deiner Aura verändern und nicht für jemanden. Welche Veränderungen tun Dir als Person gut? Woran kannst Du arbeiten?, das sind durchaus Fragen, die Du Dir früher oder später stellen musst. Aber eine Veränderung zum Wohlwollen eines anderen herbeiführen zu wollen – ist Unsinn.

Andererseits darfst Du Dich aber vor allem nicht in der Trauer verlieren.
Traurig sein – ist okay. Weinen und Eiscreme essen – ist okay. Stundenlang in den Hörer zu weinen und Deinen Freundinnen den Schlaf rauben – ist okay.
Aber: Keep going!
Vielleicht kleinere Schritte als sonst. Aber Du darfst nicht aufhören, das zu tun, was Du liebst, was Dir Freude und Spaß, Erfüllung bereitet. Also geh raus und probier zu lächeln. Schreib Bücher oder mach’ Filme, koche neue Rezepte, geh wandern – was auch immer es ist. Tu etwas! Lass’ die Traurigkeit nicht zu viel Raum einnehmen. Und ich weiß, dass das manchmal unmöglich scheint – weil alle Gedanken um die Trennung schwirren. Ständig Tränen in den Augen. Alles zerbricht. Immer wieder. Und irgendwie scheint das Kartenhaus nicht aufhören zu wollen zu fallen.
Aber Du schaffst das! Nutze die Traurigkeit, wandle die negative Energie in etwas Positives um. Traurigkeit? Macht so unendlich, melancholisch kreativ. Ich habe meine besten Texte geschrieben, während ich schluchzend und heulend vor meinem Laptop gesessen habe, mit melancholischer Musik und ganz viel Selbstmitleid.

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Und im echten Leben?
„The secret of change is to focus all of your energy not in fighting the old but building the new“

Neue Perspektiven, Denkanstöße und starke Schultern – sind essentiell und hilfreich.
Aber ganz konkret und aktiv kann man natürlich auch einiges in Angriff nehmen.
Schließlich halte ich es aber für unglaublich wichtig, das Gleichgewicht zwischen Ablenkung und dem in Dich gehen aufrecht zu erhalten. Ich weiß, dass Ablenkung anfangs die beste Medizin ist – aber die Angst vor dem Allein sein muss man früher oder später ablegen.
Wie Ablenkung meiner Meinung nach am besten funktioniert und wie man die negative Energie und die gewonnene Zeit am besten nutzen und umwandeln kann?
Lesen – gute Bücher und ja klar, „Selbsthilfebücher“ sind dafür super, aber manchmal kann es auch einfach ein guter Roman sein, eine spannende Geschichte, in die man sich flüchten kann.
Außerdem: Planen. Dinge, Reisen, Käufe, Business, Karriere – planen. Und dann vorbereiten und umsetzen. Suche Dir Ereignisse und Aufgaben, die Dich beschäftigen und auf die Du hinarbeiten kannst. Nutze Deine Energie, nutze die zusätzliche Zeit – und kreiere daraus etwas Großartiges! Finde dafür Dein Talent, – wenn Du es nicht schon gefunden hast. Probier Dich aus. Geh zu unterschiedlichsten Kursen.
Und: Lerne etwas Neues! Lerne eine neue Sprache oder beginne mit einem neuen Sport. Lass Dich von anderen Menschen inspirieren. Oder wolltest Du schon immer Mal Saxophon Spielen lernen? Fotografie? Astronomie? Es ist genau jetzt an der Zeit, etwas Neues in Dir zu entdecken.

Was im “echten Leben” auch besonders wichtig ist? – Hege keinen Hass gegen glückliche Paare. Gönne Ihnen ihre Liebe, freu Dich mit ihnen und lass Dich auch davon wieder inspirieren. Wie das, fragst Du Dich?
Ich habe während meines Liebeskummers täglich die Vlogs von Marie und Alex geguckt. Und während es mich zwar manchmal zum Weinen gebracht hat – so habe ich doch am Ende eines jeden Videos das wohlige Gefühl im Herzen gehabt, das wahre und unkomplizierte (!), ehrliche Liebe existiert.

Ein weiteres Stückchen Retter in der Not? Zitate.
Vielleicht mag das für den ein oder anderen banal klingen – aber mir hat es unheimlich geholfen.
Was ich also getan habe ist, den verschiedensten Instagramaccounts zu folgen, die täglich positive Sprüche und Quotes teilen. Die schönsten und für mich am hilfreichsten habe ich dann gescreenshotet, und in ein bestimmtes Buch übertragen. Ähnlich wie hier in diesem Beitrag habe ich die Zitate sortiert nach bestimmten Themengebieten. Schließlich findet man in diesem Buch nicht nur etliche Zitate, sondern auch Zusammenfassungen verschiedenster Ted-Talks, die ich mir in Ruhe angesehen habe. Durch das Mitschreiben und dann das Übertragen in schöner Form in das besagte Buch, habe ich den Input aus den Reden noch besser verinnerlichen können.
Und wann immer ich einen schwachen Moment hatte oder habe, schlage ich das Buch auf und schmökere darin.

Safe the memories – Daten sichern und gut verstauen
„So I took the best memories of you with me and left everything else behind. Now, when I think of you, I just smile“

Okay, jetzt der Fortgeschirttenen-Part: Vergeben, – aber nicht Vergessen.
Sprich: Mach eine Sicherheitskopie von von all’ Euren guten Erinnerungen und dann lösch alles auf Deiner Festplatte.
Sprich: Behalte Deinen Ex-Partner in guter Erinnerung. Probier es. Probier all das Böse und Schlechte, die Trauer und … beiseite zu schieben nach einer Zeit. Und sieh das, worauf es ankommt: das Schöne, das was Du mitnehmen konntest.
Hass und Trauer und … macht nur Dein eigenes Herz schwer.
Aber täglich über die tollen Zeiten nachdenken? Bringt natürlich auch nichts.

Nimm Dir dafür wirklich Zeit und vor allem dann, wenn Du auch wirklich bereit dazu bist. Wenn Dein Kopf weiß, dass Du gehen lassen musst und vor allem: willst!
Packe alle Erinnerungen, materielle sowie gemeinsame Erlebnisse in eine Kiste, verstaue sie und bringe sie an einen sicheren Ort. Bei Dir zu Hause und in Deinen Erinnerungen, in Deinem Herzen gleichermaßen.
Und irgendwann wird der Punkt kommen, an dem Du da reinschauen und lächeln, glücklich sein kannst. Und glaub mir: das ist ein wunderschönes Gefühl, wenn man auf so eine wunderbare Zeit zurück blicken kann.

Das funktioniert aber nur, wenn Du vergibst.
Ich plane dazu einen separaten Beitrag – weil ich glaube, dass das eine der schwierigsten Herausforderungen bei einer Trennung ist. Aber auch weil man eben nicht nur bei Trennungen vergeben muss oder kann oder will. Ich möchte an dieser Stelle nur eines der Zitate sprechen lassen, dass ich mir damals aufgeschrieben habe. Weiteres kommt bald!
“Forgive, not because they deserve forgiveness, but because you deserve peace.”

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Habe Vertrauen – I believe in love
„Let go of the desire to have things work out a certain way. Detach from your worries and trust that everything is happening perfectly.“

Ich bin atheistisch aufgezogen worden. Ich glaube nicht an die Bibel oder den Koran oder an das, was in der Tora geschrieben steht. Aber ich glaube: an etwas. Ich glaube, dass alles einen Sinn ergibt – am Ende. Und ich glaube: an die Liebe.
Immer. Egal wie schmerzhaft eine Trennung auch sein mag – Liebe steht über den Dingen. Wahrhaftige Liebe steht über den Dingen und wird Dir am Ende auch alles erklären können.
Ich habe das während all’ meiner Reisen erkennen dürfen. Während ich die schönsten Orte des Planeten erkunden darf, habe ich wahre Liebe entdeckt. Es gab seither Momente in meinem Leben, in denen ich für einen Bruchteil einer Sekunde das Gefühl hatte, Wahrheit zu spüren.
Ganz gleich ob Du schon an diesem Punkt bist oder auf dem Weg dort hin – ist es mir wichtig, dass Du für all’ den Schmerz und den Verlust nicht die Liebe verantwortlich machst. Liam Nesson hat es doch sehr treffend ausgedrückt, wenn er sagt:  “Everyone says love hurts, but that is not true. Loneliness hurts. Rejection hurts. Losing someone hurts. Envy hurts. Everyone gets these things confused with love, but in reality love is the only thing in this world that covers up all pain and makes someone feel wonderful again. Love is the only thing in this world that does not hurt.”
Und damit ist dazu wohl alles gesagt.

Schließlich macht es mich stolz, dass mein Herz nach all’ dem, was passiert ist – immer noch so sehr lieben kann. Und das heißt nicht, dass ich mich seit meinem letzten Herzschmerz neu verliebt habe (das spielt hier nämlich erst Mal gar keine Rolle) – sondern schlicht und einfach die bedingungslose Liebe zum Leben und zum Planeten.
Weil ich: glaube. Weil ich: vertraue.
Also ich glaube, dass das, was dazu bestimmt ist zu sein, passieren, eintreten, sein wird. Und auch wenn Du im Moment einfach nur verzweifelt scheinst und das zurück haben willst, was ihr hattet, „Bedenke: Nicht zu bekommen was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall.“ (Dalai Lama)

Sei Dir selbst genug  – man kommt über alles Hinweg
„Beeing ignored by the only person you want attention from is one of the worst feelings on earth…But when you look deep enough, you realize that person is yourself. I thin when we feel vulnerable to someone else`s attention, its really life telling us that we aren’t giving ourselves enough. Its usually a lead up of self-neglect that gets us to such a needy stage. And in essence, that person was just the final straw to a big wake up call – Learning how to love ourselves again.“

Der letzte Beitrag – hat für Verwirrung gesorgt.
Plötzlich habe ich da Dinge, Gefühle und Perspektiven beschrieben – die ich doch sonst nie so vertrete. Luise – das ist doch die, die sagt, dass man mit sich allein sein können muss. Das man sich selbst der beste Freund ist.
Und das sehe ich auch grundsätzlich so.
Nichtsdestotrotz gibt es im Leben Momente, – in denen man zweifelt. Momente, in denen ich aufgeben wollte. Momente, die mich innerlich zerrissen haben und …

Es war ein langer Prozess hier her zu gelangen, wo ich heute stehe. Es hat lange gedauert, bis ich mir selbst genug war. Dafür musste ich mich entwickeln, mich selbst kennenlernen und „optimieren“. Das dauert seine Zeit und das braucht Erfahrungen, Geduld und Zuneigung – zu Dir selbst.

Ich bin genau damit zwar eingestiegen. Aber ich möchte Dir das jetzt noch Mal sagen. Weil es doch tatsächlich so ist.
Und glaub mir, hier spricht jemand aus Erfahrung. Ich hatte schon schmerzhafte Trennungen – und: ich bin heute glücklich.
Ich bin, obwohl noch immer Single, glücklich.
Denn: Ich bin mir selbst genug.
Ich suche nicht nach der großen Liebe – weil ich sie schon gefunden habe: das Leben mit all’ seinen Facetten.
Aber wenn mir der Richtige über den Weg läuft, denn werde ich mich wieder neu verlieben können.
Und das kannst Du auch.
Aber jetzt: bist Du Dir selbst genug.

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64 Kommentare

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  • Reply Laura 16. August 2017 at 17:06

    Ach Luise, immer wieder sitze ich vor deinen Beiträgen und bin verzaubert von deiner Art zu schreiben. Ich danke dir sehr für deine Arbeit, das ist dein Talent. Vielen Dank, dass du uns alle teilhaben lässt.

  • Reply Franziska 15. August 2017 at 17:24

    Liebe Luise, danke für diesen Augen öffnenden Post.
    Oft, wenn ich nicht weiß wohin mit meinen Gedanken, komme ich hierher. Und auch heute. Durch Zufall bin ich über diesen Beitrag gestoßen und er war das Beste was mir heute passiert ist. Es ist sehr schwer das Ganze umzusetzen. Und ich werde jeden Tag an mir arbeiten müssen. Dennoch bin ich zuversichtlich. Ich wurde nicht verlassen im klassischen Sinn, dennoch fühlt es sich so an.

    • Kleinstadtcarrie 17. August 2017 at 08:54

      Franziska,

      Du schaffst das <3 Ganz viel Kraft für Dich!

  • Reply Bevi 5. August 2017 at 19:26

    Hallo Luise, vielen Dank für deine soo wunderbaren und wahrhaften Worte!Ich bin vor Kurzem nach fast 10 Jahren verlassen worden und habe das Gefühl den Boden unter den Füßen zu verlieren und in 1000 Stücke zu zerbrechen, doch deine Worte trösten, ein wenig zumindest … Man muss versuchen sich nicht selbst zu verlieren … es ist sooo schwer … doch man darf den Kopf nicht in den Sand stecken … und in solchen Momenten lernt man die Menschen an seiner Seite sooo viel mehr schätzen ♡

    Ich wünsche dir alles Liebe und genieße das Leben mit all seinen Facetten!

  • Reply Ricarda 5. August 2017 at 10:47

    Liebe Luise,
    Beim Lesen deines Beitrags wird mir bewusst wie sehr ich doch schon die richtigen Denkansätze habe, aber mir wird auch wieder bewusst, was für ein langer und harter Prozess das Ganze ist. Nur weil der Kopf schon etwas weiß, heißt es leider noch nicht, dass die Gefühlswelt es ebenfalls so empfindet.
    Aber ich finde es großartig, dass du uns an deinen Erfahrungen teilhaben lässt und dieses Thema immer wieder behandelst und nicht nur zu dem Zeitpunkt als es am schlimmsten war. Du zeigst was hinter dem ganzen Liebeskummer und Trennungsschmerz steckt und dass es eben nicht nach 3 Monaten vorbei ist, sondern länger dauert und wiederum auch eine tolle Chance sein kann.
    Du bist in meiner aktuell schweren Zeit eine Inspiration für mich, die mir zwischendurch meinen Mut zurück gibt.
    Vielen Dank dafür!

    • Kleinstadtcarrie 6. August 2017 at 10:39

      Gerne, Ricarda!
      Und: Alles Gute für Dich :)

  • Reply Anna-Lena 4. August 2017 at 16:00

    Danke ❤

  • Reply Marie 3. August 2017 at 12:18

    Liebe Luise,

    danke für Deine motivierenden Worte und die tollen Ratschläge! :)

    Meinen Ex loszulassen ist mir paradoxerweise erst geglückt, als ich beschlossen ihn zurückzugewinnen. Am Ende wollte er mich zurück, mein Ziel war erreicht. In dem ganzen Prozess habe ich jedoch so an Stärke und Klarheit gewonnen, dass ich am Ende diejenige war, die gegangen ist. Und konnte ihn endlich loslassen.

    Meine Erfahrungen habe ich auf meinem Blog zusammengefasst:
    http://www.frag-marie.de

    Alles Liebe,
    Marie

  • Reply Nadja 30. Juli 2017 at 13:29

    Liebe Luise, in deiner Zeit in New York, als regelmäßig deine Dating Kolumnen kamen, und auch in deinen Beiträgen vorher, fand ich immer ein bisschen, dass sich hier viel (ich weiß, dass man das nicht 1:1 auf dich als Person übertragen darf) um das Thema Liebe gehandelt hat und das Thema wie eine Art Lebensmittelpunkt rüberkam.
    Ich hoffe, du bist mir nicht böse, dass ich das denke und kannst vielleicht nachvollziehen, was ich damit meine.
    Aber dieser Beitrag sagt über dich so viel anderes aus! Ich bin so verliebt in deine offene, herzensreine und einfach liebe Einstellung allem gegenüber, und auch diesem Verliebtsein in dieses Leben und die Welt, in dem der Richtige natürlich seinen Platz haben darf, aber nicht zum absoluten Mittelpunkt wird. Ich find das einfach nur schön und du sprichst mir so sehr aus dm Herzen, dass ich (in letzter Zeit ganz oft) ganz rührselig werde und das Gefühl hab, unbedingt mit dir reden zu wollen und mich auszutauschen. Zum Glück geht das ja ein bisschen auf dem Weg hier!
    Alles Liebe!

  • Reply Alli 27. Juli 2017 at 09:37

    Liebe Luise,
    vielen Dank für diesen tollen Beitrag und die ganze Mühe die darin steckt! Ich hatte bereits ab der ersten Zeile Gänsehaut.
    Ich befinde mich momentan in der Situation nach mehreren Jahren Beziehung verlassen worden zu sein, da tut es echt wahnsinnig gut zu lesen, wie andere damit umgehen!
    Einige Ähnlichkeiten konnte ich bereits entdecken und ich freue mich auf den Tag, an dem ich guten Gewissens sagen kann “ich bin darüber hinweg”.

    PS: Ein Kompliment an den Fotografen! Das sind wirklich tolle Bilder geworden.

  • Reply Jenny 26. Juli 2017 at 20:51

    Liebe Luise,

    erstmal ein ganz großes Kompliment vorweg, dein Beitrag war so berührend, dass mir während des Lesens immer wieder kleine Tränchen die Sicht verschleiert haben. An der Art und Weise wie du die erste Phase der Trauer beschreibst, nämlich die Verwirrung und den Schock, sowie alle Emotionen, die plötzlich auf einen hereinbrechen, fühlt man wie sehr du selber damit gekämpft hast. Ich denke fast jeder von uns hat diese Gefühle schon mal durchleben müssen und es ist unfassbar schwierig, aber und das ist das wichtige in deinem Artikel: Man darf niemals aufgeben! Ich finde deine Anregungen und Motviationen für frisch getrennte wahnsinnig hilfreich! Das sind genau die Dinge ( Weiterbildungen, Kurse, neue Umgebungen kennenlernen), die mir damals geholfen haben.
    Danke für einen Einblick in deine Seele. Zugegeben ich habe selbst vor kurzem einen Blog eröffnet und nun weiß ich wo ich irgendwann mal hin möchte. Du bist ein tolles Vorbild.
    Vllt würdest du uns Anfänger Blogger ein paar Tipps geben, wie wir nur annähernd so toll werden können wie du.
    Lieben Gruß Jenny

    • Kleinstadtcarrie 27. Juli 2017 at 13:55

      Liebe Jenny,

      vielen vielen Dank für Deine lieben Worte <3 Viel Erfolg mit Deinem Blog :-)

  • Reply Kim 26. Juli 2017 at 20:46

    Wundervoller Text, danke Luise :-) Ich habe ihn von vorne bis hinten gelesen, jedes Wort davon. Und weil ich selbst Journalistin bin, weiß ich, dass das eines der größten Komplimente ist, die man bekommen kann <3

  • Reply Kim 26. Juli 2017 at 20:13

    Ich könnte ein ganzes Buch von dir lesen, wenn du eines schreiben würdest!
    Dieser Beitrag ermutigt mich und zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg mittlerweile bin. Bei mir war es keine Beziehung, weil wir leider (oder vielleicht auch nicht) nie so weit gekommen sind, weil es seine Entscheidung war, es nie so weit kommen zu lassen. Aber dennoch war es oder ist es immer noch, ein schwerer Weg, loszulassen. Aber wie du schon sagst: Man kommt über jede Trennung hinweg. Mittlerweile weiß ich das, früher sah das anders aus. Ablenkung ist da wirklich das beste Mittel! Ich habe noch nie so viel in meinem Leben unternommen wie in der letzten Zeit. Aber trotzdem ist es wichtig, Momente für sich zu haben. Auch wenn es nur kleine sind. Seine Gedanken laufen zu lassen, auch mal zu weinen, alles rauszulassen. Ich muss dabei immer an einen meiner Lieblingsbeiträge von dir denken: Entlieben. Dieser Beitrag hat einen großen Teil dazu beigetragen, dass ich “ihn” gehen lassen konnte und es sich nicht mehr schmerzhaft anfühlte, sondern gut.
    Man sollte das Alleinsein genießen. Und wenn es mal schlimm ist, gibt es genug Menschen um einen herum, die das Alleinsein erträglicher machen können. Und ja, der Glaube an die Liebe, der hält mich aufrecht. Ich werde niemals aufgeben, an die Liebe zu glauben. Man sollte dabei nicht immer nur an die Liebe zwischen zwei Menschen denken..da gibt es noch so viel mehr, was Liebe ist.

    Danke für deine Worte!

    • Kleinstadtcarrie 27. Juli 2017 at 14:01

      Liebe Kim,

      ich hoffe so sehr, dass Du das bald kannst :-)

      Vielen Dank für Deine Ehrlichkeit!
      Und ja “Entlieben” ist auch einer meiner Lieblingsbeiträge :-) Bedeutet mir viel, dass der Dir an dieser Stelle einfällt!

      Alles LIEBE für Dich <3

  • Reply Isabelle 26. Juli 2017 at 03:11

    Was für ein inspirierender Beitrag! Es sind so viele wertvolle Wegweiser enthalten und es hat mir so viel Freude bereitet diesen Beitrag durchzulesen und mich an Momente zurück zu erinnern in denen es mir Mal ähnlich ging.

    Liebste Grüße <3
    Isabelle

  • Reply Lisa 25. Juli 2017 at 19:59

    WOW; WOW; WOW
    was ein toller Beitrag, ich muss wirklich sagen das ich absolut begeistert bin.
    Ich wünsche Dir einen tollen Abend.

    Liebe Grüße Lisa <3
    http://www.hellobeautifulstyle.blogspot.de

  • Reply Ellie 25. Juli 2017 at 18:53

    Hey Luise
    Ich stecke gerade in solch einer Situation und dieser Post hat mir gerade extrem geholfen!<3
    Und er ist dir natürlich, wie immer, sehr gut gelungen!
    Und das mit dem "Sich selbst genug sein" etc. ist wirklich sehr wichtig und nur schon daran zu denken hilft…<3
    Ellie
    http://www.blogellive.com

  • Reply Arta 25. Juli 2017 at 18:49

    Weißt du Luise es gibt Texte, da reicht es schon aus, dass man nur den ersten Satz gelesen haben muss, um sofort zu spüren, dass der Verfasser mit seinem ganzen Herz bei der Sache war. Ich danke dir, wie viele andere deiner Leser, dass du uns jedes mal mit solchen Texten verwöhnst.

    Vielen Dank.

    • Kleinstadtcarrie 26. Juli 2017 at 02:29

      DANKE Art, dass ihr mich mit solchen Kommentaren verwöhnt <3

  • Reply Laura 25. Juli 2017 at 18:02

    Sehr toller Post ❤️

  • Reply Mrs Unicorn 25. Juli 2017 at 15:58

    So schöne Worte. Vielen Dank dafür!

    Liebe Grüße und noch eine traumhafte Woche.
    Celine von http://mrsunicorn.de

  • Reply Sonja 25. Juli 2017 at 14:56

    DANKE, DANKE, DANKE!!
    Ich gehe gerade immer noch durch so eine schwere Trennung, seit 4 Monaten kann ich nicht loslassen, melde mich bei ihm, aber er ignoriert mich… die Wahrheit tut weh, aber Texte wie diese helfen.
    Ich hab ihn mir jetzt schon dreimal durchgelesen. Und diese Worte tun so gut. Danke!!! Es ist gut zu wissen, dass ich nicht alleine bin mit diesen Gefühlen…

  • Reply Tine 25. Juli 2017 at 14:49

    Hi Luise,
    sehr schöne Worte hast du gewählt. Ich bin vor einiger Zeit auf deinen Blog gestoßen und lese seither deine Beiträge.
    Ich kenne das Gefühl gut verlassen zu werden und der damit einhergehende Schmerz. Auch ich bin nach all meinen Erfahrungen heute sehr glücklich, stärker und gelassener. Der Spruch „Don’t be afraid of losing people, be afraid of losing yourself trying not to lose someone“ – beinhaltet so viel Wahrheit – Wahnsinn. Und wie ich mich verloren hatte – zum Glück gibt es Wege wieder zurückzufinden und sich neu zu erfinden.

    Vergebung – ja, das ist wohl eine der schwierigsten Herausforderungen – das stimmt wohl. Was ich allerdings gelernt habe, ist nicht, dass es ausreicht, wenn man der besagten Person für gewisse Taten vergibt. Viel schwieriger ist es doch, sich selbst zu vergeben – für mich war dies der Schritt, der mich an mein Ziel brachte, tatsächlich mit dem Vergangenem abzuschließen. Ich habe mir vergeben, dass ich nicht genug auf mich aufgepasst habe, dass ich all diese Dinge habe über mich ergehen lassen, dass ich immer wieder zu der Person zurück gegangen bin. Nur als ich mir selbst für all diese Dinge vergeben habe, die ich in dem Moment einfach nicht besser machen konnte, habe ich wieder zu mir gefunden. Diese Mauer, die sich nach und nach um mich herum aufbaute, konnte wieder von Außenstehenden erklommen werden. Ein wunderbares Gefühl. Es war schwer sich mit all dem wieder auseinanderzusetzen, die Schmerzen nochmal zu ertragen. Aber es war entscheidend, um wieder nach vorn zu schauen. Das war es wert.

    Wichtig ist, dass man auf sich selbst Acht gibt. Manchmal klappt dies nicht so gut, aber das ist OK. Wir lernen ja schließlich nie aus.

    Viele liebe Grüße,

    Tine

    • Kleinstadtcarrie 27. Juli 2017 at 14:02

      Tine,

      was für ein Kommentar. Ich hatte ein klein bisschen Gänsehaut. Danke dafür! Irgendwie.

      Deine Luise

  • Reply Irina 25. Juli 2017 at 14:21

    Sehr sehr gut zusammengefasst! :* Und wirklich sehr schön geschrieben!

  • Reply Svenja 25. Juli 2017 at 09:49

    Deine Texte sind wirklich immer wundervoll. Aber dieser hier und der letzte – “Farblos” – haben mich unheimlich berührt.. wahrscheinlich, weil ich mich vollkommen darin wiederfinde. Ich habe mich fast schon erschrocken, weil die Worte die dort standen, genau das beschrieben haben, was ich Anfang des Jahres gefühlt habe! Nur dass ich selbst diese Worte wahrscheinlich nie so passend hätte finden können. Und irgendwie hat es trotz der Gefühle, die es hervorruft, auch etwas Heilsames diese Texte zu lesen. Ich hoffe dieser Kommentar ergibt irgendwie Sinn.. danke jedenfalls für die tollen Worte, die du immer wieder findest. :)

  • Reply Sharina 25. Juli 2017 at 09:00

    Ich LIEBE diesen Text! In jedem Satz habe ich die Entwicklung, die ich selbst gemacht habe, wiedererkannt. Ich glaube, dass du damit für sehr viele Verlassene eine echte Inspiration bist. Dieses Thema ist so unglaublich wichtig, denn Verlassen werden ist auch immer eine Chance. Ich wäre heute nie so reif und so mit mir selbst im Einklang , wenn ich nicht all die schmerzvollen Trennung hinter mir hätte.
    Du gibst deinen Lesern viel Mut und Hoffnung Luise, Danke!

    • Kleinstadtcarrie 26. Juli 2017 at 02:25

      Wow, Sharina! Das klingt super :)
      Alles Liebe für Dich :)

  • Reply Sarah 25. Juli 2017 at 00:08

    z.B. er Fortgeschirttenen-Part: Vergeben, – aber nicht Vergessen.
    Sprich: Mach eine Sicherheitskopie von von all’

    Er oder so entscheidet,

    Denn für eine Beziehung: braucht es zwei Menschen

    Hör auf zu Vermuten

    Und und und…

  • Reply Stina Luise 25. Juli 2017 at 00:07

    Danke für den hilfreichen, schönen Text! In welche verschiedenen Teile hast du dein Buch mit Sprüchen eingeteilt?

  • Reply Sarah 25. Juli 2017 at 00:04

    Aua Luise! Ich liebe ja deine Texte, aber diesen hier hättest du besser ein oder zwei Mal Korrektur gelesen :/ Schade, das wird dem Inhalt des Textes nicht gerecht :(

    • Kleinstadtcarrie 26. Juli 2017 at 02:25

      Liebe Sarah,
      das werde ich direkt tun.
      Der Beitrag ist während der Pressereise hier in Mittelamerika entstanden. Da haben die Müdigkeit und Geschafftheit wohl gesiegt.
      Entschuldige das bitte!

  • Reply Celine 24. Juli 2017 at 23:45

    Liebe Luise,
    was für ein wundervoller Post mit so vielen wahren Worten. Diesen Wandel, den man während einer Trennung durchlebt und den Moment, wenn man irgendwann zurückblickt und merkt, wie viel man selbst daran gewachsen ist! Zu wissen, dass man sich selbst mehr wert sein muss und die Erkenntnis, dass es sich nicht lohnt allein zu kämpfen, sind Dinge, die ich mir selbst erst schmerzlich bewusst machen musste. Aber letztendlich ist es schon verrückt wie glücklich man sich selbst machen kann, ohne seine Glückseligkeit von jemand anderem abhängig zu machen!

    • Kleinstadtcarrie 26. Juli 2017 at 02:24

      Oh ja, das ist tatsächlich verrückt. Und wunderschön, nicht wahr? :)

  • Reply Lisa 24. Juli 2017 at 23:32

    Liebe Louise,
    jetzt muss ich mich doch mal zu Wort melden und meine Begeisterung für diesen Beitrag zu Tage bringen. Ich glaube, dass da viel, viel Zeit und Herzblut in diese Worte investiert wurde.
    Es ist erstaunlich wie du dich die letzten Jahre entwickelt hast und jetzt in deinen trotzdem noch so jungen Jahren bereits so viel Selbstreflektion und Weisheit auf den Tisch bringst. Deine Worte berühren mich unglaublich, besonders weil du immer dafür sorgst, dass man sich in Ihnen selbst wiederfindet <3
    Ps: das die Fotos der Hammer sind, muss ich denke ich garnicht sagen :-)

    • Kleinstadtcarrie 26. Juli 2017 at 02:24

      DANKE Lisa :)
      Vielen vielen Dank und die Komplimente zu den Fotos leite ich an den Fotografen weiter :)

  • Reply Anne 24. Juli 2017 at 23:05

    Liebe Luise,
    habe soeben diesen Blogeintrag gelesen und finde mich zu 100% wieder. Ich bin gerade so glücklich zu lesen, dass ich mit diesen Gefühlen nicht alleine war. Letztes Jahr habe ich mich komplett selbst verloren nur damit ich jemanden nicht verliere und habe genauso wie du viele Zitate gescreenshotet weil die mich immer wieder ermutigt haben. Heute bin ich darüber hinweg und habe in dieser Zeit sehr viel über mich selbst lernen können. Das hier jetzt zu lesen und mich zeile für zeile wiederzufinden.. großartig!
    Vielen Dank für diesen wundervoll geschriebenen Bericht!!
    Nach viel Regen folgt auch viel Sonnenschein!

  • Reply Sammy 24. Juli 2017 at 22:59

    Danke Luise….:)

  • Reply Linda 24. Juli 2017 at 22:38

    Liebe Luise !
    Vielen Dank für diesen Post.
    Ich selbst habe gerade eine schmerzhafte Trennung hinter mir und bin gerade dabei das zu verarbeiten. Dein Post hat mir tatsächlich Kraft und Mut gegeben. Was aber am wichtigsten ist : Du hast mich daran erinnert , dass ich mir selbst reichen muss. Ich bin genug und ich zähle und ich muss mich selber lieben.
    Danke für diese tollen Worte und Zitate.
    Ich glaube ich habe ein Stück weit mehr vertrauen darin bekommen , dass ich diese Trennung gut überstehe. Ich bin eine tolle junge Frau und brauche keinen Mann um glücklich zu sein , denn ich reiche mir.

    Danke für diesen tollen Post und die aufbauenden Worte. Mach weiter so !

    PS: Ich bin durch Instagram auf dich aufmerksam geworden und hab schon einige deiner Posts gelesen , aber jetzt hätte ich wirklich das Bedürfnis dir zu sagen , wie toll du das machst!

    • Kleinstadtcarrie 27. Juli 2017 at 13:57

      Danke Linda :)
      Es bedeutet mir wirklich die Welt, wenn ihr Euch die Zeit nehmt mir sowas zu sagen <3

  • Reply Mareike 24. Juli 2017 at 22:35

    Danke für den Beitrag. Wirklich, danke! Ich habe durch deinen Text gerade realisiert, dass ich mit meiner Trennung vielleicht doch noch nicht ganz abgeschlossen habe, obwohl ich dachte, es wäre vorbei.
    Die Tatsache, dass mein Ex-Freund jetzt eine neue Freundin hat, beschäftigt mich mehr als ich erwartet habe. Und so langsam rutsche ich wieder in dieses tiefe Loch aus Wut, Schmerz und Trauer zurück, dem ich eigentlich schon fast entkommen wäre. Dein Post war ein Anstoß, mich wieder auf meinen Neuanfang und mich selbst zu konzentrieren.
    Danke!

  • Reply Jasmina 24. Juli 2017 at 21:58

    Schön geschrieben. Ich selbst habe vor kurzer Zeit diese Erfahrung machen müssen und ebenfalls einen Blogpost darüber erfasst. Es ist schwer aber jeder kann es schaffen.

  • Reply Marie 24. Juli 2017 at 21:42

    Wow was für ein toller blogpost!!! Ich kommentiere eigentlich selten etwas aber dieser Beitrag spricht mir förmlich aus der Seele.
    Ich stimme dir in jedem einzelnen Punkt zu und habe genau die gleichen Schritte durchlebt und es ist das größte Gefühl sich selbst besser kennen und lieben zu lernen nach einer sehr schlimmen Trennung. Mich fragen so oft Leute warum ich noch keine neue Beziehung eingegangen bin und denen antworte ich immer dass jetzt meine Zeit ist und ich reise und mache was mir Spaß macht und mir gut tut und wenn ich jemanden kennenlerne mit dem ich das teilen möchte dann ist so aber ich danach nicht suchen muss. Wie du schon sagt unser Leben ist zu kurz um Zeit damit zu verbringen anderen Leutem schlechtes zu wünschen oder uns einreden wir müssten jemanden hassen. Es tut so gut einfach loszulassen und positiv in die Vergangenheit sowie in die Zukunft zu schauen. Dein Post hätte mir vor 1,5 Jahren sicher viel geholfen und ich denke dass Personen die gerade in dieser Situation stecken viel Kraft aus deinen Worten nehmen können.

  • Reply Verena 24. Juli 2017 at 21:11

    Wunderschön und so wahr. ❤️

  • Reply Gloria 24. Juli 2017 at 21:03

    Danke Luise, für diesen tollen Blogeintrag!
    Ich hatte zwischenzeitlich Tränen in den Augen, nicht vor Traurigkeit sondern wegen deiner wunderbaren Art zu schreiben!
    In deinen Worten steckt unglaublich viel Wahres, Tolles und vorallem Hilfreiches drin, ich bin total begeistert ❤️
    Deine Texte sind jedesmal total inspirierend und tuen einem richtig gut!
    Viel Spaß noch auf deiner wundervollen Reise, ich gönne sie dir vom ganzen Herzen!

    • Kleinstadtcarrie 27. Juli 2017 at 13:56

      Liebe Gloria,

      vielen vielen Dank :)
      Sitze gerade am Flughafen in Frankfurt und bin auf dem Heimweg – aber die Reise war toll!
      Eure Kommentare sind ein schönes “Willkommen zu Hause” :)

  • Reply Jessi 24. Juli 2017 at 20:56

    Danke Danke Danke !!!

  • Reply Anita 24. Juli 2017 at 20:54

    Wahre Worte in den letzten beiden Absätzen!
    Vor einem Jahr hatte ich eine sehr schmerzhafte Trennung, und was du in diesen letzten beiden Absätzen geschrieben hast, sind genau die Schlussfolgerungen, die ich aus dem letzten Jahr gezogen habe. Vielleicht stimmt nicht jeder mit mir in diesem Punkt überein, aber ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass solang man sich selbst kennt und liebt, diesen Planeten und das Leben als ganzes wertschätzt – glücklich ist – dann ist die Liebe zwischen zwei Personen zweitrangig. Enge Freunde und Familie können dir genauso das Gefühl von Nähe und Geborgenheit geben wie dein Partner. Ein Spaziergang im Wald kann die gleiche beruhigende Wirkung haben wie in den Armen des anderen einzuschlafen. Zu wissen wer man ist und wo man hin will gibt genauso Kraft wie motivierende Worte vom Liebsten.
    Und ich stimme dir überein: es gibt da etwas, ein Gefühl, das man in der Gegenwart nicht greifen kann. Aber das ist nicht schlimm. Mit jeder Erfahrung sammelt man Puzzleteile. So wirr es auch anfangs scheinen mag, so wenig Zusammenhang man zwischen den einzelnen Teilen zu Beginn sieht, irgendwann ergibt sich daraus ein Bild. Gescheiterte Beziehungen sind solche Puzzleteile, sie bringen dich nämlich wieder back to the roots, sie lassen dich wieder zu dir selbst und deinen Werten finden. Und wenn man wirklich eines Tages in einer ehrlichen, glücklichen Beziehung sein will, dann muss man wissen wer man ist und was einem wichtig ist. Der Kreis schließt sich – früher oder später :)

    Danke wiedereinmal für die tollen Worte, es fühlt sich an als würdest du Gefühle für einen greifbar machen, das ist eine ganz hohe Kunst!
    Und die Bilder sind einfach großartig, Hut ab!

    • Kleinstadtcarrie 27. Juli 2017 at 14:04

      Anita,

      das hast Du wunderschön formuliert. Es ist so ein herrliches Gefühl, wie ihr mit Euren Kommentaren meinen Beitrag vervollständig und erweitert. Danke :)

  • Reply Elisabeth 24. Juli 2017 at 20:37

    “Aber wenn man allein auf dem Schlachtfeld steht, dann kämpft man nur gegen sich selbst.” – guter Satz!

  • Reply Mariann 24. Juli 2017 at 19:59

    Für mich persönlich hätte es keinen besseren Moment für die Veröffentlichung dieses Blogposts geben können. Ich werde ihn mir sicherlich noch öfter durchlesen müssen, um deine Worte verinnerlichen zu können aber für den Moment hast du mir schon sehr geholfen. Alleine schon mit dem Gefühl, nicht alleine zu sein. Vielen Dank dafür Luise, ich kann nicht beschreiben wie sehr mich diese Worte berühren und wie sehr ich sie brauchte.

  • Reply Liz 24. Juli 2017 at 16:17

    DANKE! mehr muss nicht gesagt werden