Ich bin schön. Ich bin sexy.

/10. Juli 2017/36 Kommentare

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„91% aller Frauen hassen ihren Körper“, heißt es im Trailer des Films „Embrace“.
Eine Freundin hatte mir davon erzählt. 
91%. Ich schüttelte energisch den Kopf und sagte: “Dann gehöre ich zu den 9%, die das nicht tun.”
Eine Woche später – wir standen gemeinsam vorm Spiegel und putzen unsere Zähne. 
Ich sah’ mich an. 
Und hielt für einen Augenblick inne. Denn was ich in diesem Moment empfand – mir selbst gegenüber – machte mir Angst. Und bevor ich überhaupt weiter nachdachte, sprach ich das aus, was ich fühlte: „Iiih, schau mal wie dünn ich geworden bin. Das ist ja ekelhaft.“ 
Ekel. Abneigung. Und ich sah weg. 

Ich dachte in den folgenden Tagen viel darüber nach. Ich fing an zu beobachten, wie meine Freundinnen aßen und wie sie andere beim Essen beobachteten. Und ich erinnerte mich an eine Zeit, in der ich jede meiner Mahlzeiten strikt kontrollierte. Ich erinnerte mich an Bücher, die ich gelesen habe. Listen, die ich führte.
Ich war so schlank wie lange nicht – und es fühlte sich auf einmal großartig und ekelhaft zu gleich an. 

Nein. Nicht noch mal. 
Nein!, dachte ich. 

Ein paar Wochen später…
Ein ruhiger Dienstagmorgen. Ich habe die Vorhänge noch nicht geöffnet, irgendwie hat der Tag noch gar nicht richtig begonnen.

Ich sehe mich im Spiegel an.
Es ist nicht wirklich kalt, aber ich habe trotzdem ein bisschen Gänsehaut.
Ich lasse das Handtuch, was ich gerade noch fest um mich gewickelt hielt, fallen.
Bikinistreifen. Gänsehaut. Ich.
Ich sehe mich an. Atme tief ein und aus. Ruhig. Keine hastigen Bewegungen. Kein Eincremen. Kein Tanzen. Kein Mann. Einfach nur ich. Und dieses Geräusch, wenn man die eigenen Hände sanft zu Fäusten formt.
Ich streiche mir mit den Fingerspitzen über das Schlüsselbein. Langsam. Und sehe mir dabei in die Augen. Dann: meine Brüste. Die Taille entlang. Fahre schließlich mit beiden Händen über meine Hüfte.
Es ist ganz ruhig. Ich atme. Gleichmäßig. Ein und aus. Und ich lächle. Das fühlt sich irgendwie merkwürdig an. Und gut zugleich.
Ich streiche mir eine Haarsträhne hinters Ohr.
Vögel zwitschern irgendwo in der Ferne und ich frage mich unwillkürlich, was ich hier eigentlich tue.
Ich sehe mich selbst an. Ich atme tief durch. Keine Hektik. Ein bisschen Zeit für mich. Für meinen Körper heute.
Ich sehe mich selbst an. Ich atme tief durch. Und will wissen, was ich denke.
91% der Frauen hassen ihren Körper.
Und ich will das nicht. Ich lass’ das nicht zu. Nein. Nicht noch mal. Nein!, denke ich.
Also ich sehe mich an. Und horche.
Mein Blick fällt auf die Stellen, die ich lange Zeit nicht schön fand. Nicht schön finde. Mir anders gewünscht habe. Mir anders wünsche. Ich sehe meinen Bauch und fahre mir über die Schenkel. Und ich merke, wie sich mein Spiegelbild verändert. Wie ich plötzlich etwas sehe, was vorher gar nicht da war. Mein Atmen wird hastiger. Rastlos. Und … ich schließe die Augen für einen Moment. Atme tief ein – Nein. Nicht noch mal. Nein! Ich will das nicht mehr! – und aus.
Und:  Ich stoppe meine Gedanken. Ich schiebe Idealvorstellungen beiseite. Ich beschütze mich vor mir selbst. Stolz.
Ich respektiere mich selbst.
Ich liebe mich selbst.
Und ich öffne die Augen und  lächle und gucke in ein zufriedenes Gesicht. Zaghaft. Gar nicht so selbstbewusst und überschwänglich, wie ich in fremde Gesichter schaue. Aber zufrieden. Und ruhig.

„Ich fühle mich wohl.“, sage ich.
Schaue mich an. . Ich drehe mich ein bisschen zur Seite.
“Ich bin sexy!”, sage ich plötzlich. Ich habe es tatsächlich ausgesprochen. Ich muss lachen. Irgendwie ein bisschen verlegen. Aber ich fühle mich sexy. Ich fühle mich schön. Ich finde mich gut. Ich fühle mich Und da ist der selbstbewusste Blick.

Irgendwann ziehe ich mir etwas an. In Ruhe. Heute meine rote Unterwäsche. Auch wenn ich den ganzen Tag nur alleine am Schreibtisch verbringen werde. Ich bin heute sexy.
Und vielleicht fühle ich mich morgen nicht mehr so sexy. Vielleicht finde ich mich morgen einfach nur schön. Oder vielleicht werde ich morgen mit einem Pickel aufwachen oder mit einem Blähbauch oder einfach nur mit einem schlechten Gefühl. Vielleicht habe ich morgen gar keine Zeit in den Spiegel zu sehen, mich auf die Waage zu stellen. Kein Selfie. Aber dafür eine Woche später ganz viele. Ganz gleich, was ist oder wie es mir geht oder wie ich an diesem Tag aussehe…
Ich hasse meinen Körper nicht.
Ich liebe meinen Körper.
Ich bin schön. Ich bin sexy. Und muss dabei nicht perfekt sein.

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Die Fotos schlummern schon seit einigen Wochen auf meiner Festplatte.
Irgendwie haben mir bisher nur die richtigen Worte gefehlt.
An den Shootingtag? Erinner’ ich mich so gern zurück. Mit Freunden am See. Was sollte ein schönerer Arbeitsplatz sein? Die Fotos sind richtig schnell entstanden – denn wir hatten gar nicht so viel Zeit, um dieses tolle Licht einzufangen. Ich finde, Martin hat mal wieder grandiose Arbeit geleistet. Es gibt sogar noch mehr Ergebnisse, die werdet ihr dann im morgigen Beitrag sehen. Dann wird es darum gehen, wie es mir tagtäglich gelingt, meinen Körper zu lieben, wie er ist und wieso das so unfassbar wichtig ist.

Fotos – Martin Stier
Badeanzug – ASOS (Hier

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36 Kommentare

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  • Reply Jasmina 15. Juli 2017 at 21:01

    Ein super schöner Text und auch ehrlich. Oft steht man vor dem Spiegel und sucht nach einem Fehler, einem Makel welcher einen unperfekt macht – was uns aber nicht bewusste ist, ist das wir keine Fehler haben und eigentlich perfekt sind.

  • Reply Malika 13. Juli 2017 at 15:46

    Ein so ehrlicher Text. Wer kennt dieses Gefühl nicht zu gut?
    Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich in den letzten Wochen immer häufiger Tage hatte, wo ich vor dem Spiegel stand und mir einfach so der Gedanke kam “Heute gefällst du dir richtig gut”. Ich denke eigentlich nicht oft darüber nach, was mir nicht an ir gefällt, trotzdem heißt das ja nicht automatisch, dass mir alles gefällt und noch weniger, dass ich mir bewusst mache, wenn mir etwas gefällt.
    Ich finde es sehr schön, dass du so intime Gedanken hier mit uns teilst. Das verdient meinen größten Respekt!
    Alles Liebe!
    Malika

    PS: Das Elefantentuch ist mega schön! Hast du das von deiner Südostasienreise mitgebracht?

    • Kleinstadtcarrie 15. Juli 2017 at 16:06

      Liebe Malika,

      vielen vielen Dank!
      Und ja genau, das habe ich in Thailand gekauft :)

  • Reply Dani 12. Juli 2017 at 14:03

    Liebe Luise,
    ich bin erst vor Kurzem auf Dich aufmerksam geworden und möchte Dir gerne sagen, dass ich absolut begeistert von deinen Blogposts bin. Ich habe sofort angefangen sie nach und nach zu verschlingen. Vielen Dank, dass Du deine Gedanken und all das hier mit uns teilst.
    Dieser Post ist wirklich sehr gelungen. Und beim Lesen hatte ich Gänsehaut. Bin schon sehr gespannt auf den nächsten Post :)

    Alles Liebe
    Dani

  • Reply Leni Bo 12. Juli 2017 at 00:10

    Wundervoller Text. Da steckt so viel Wahres drin. Ich denke selbst viel über Selbstakzeptanz und Selbstliebe nach, ein wichtiges Thema und merke immer wieder, wie schwierig es ist, diesen “guten orsatz” auch wirklich in die Tat umzusetzen. Dein Text beschret das sehr schön. Danke, für diese ehrlichen, ungeschminkten Worte. Ich lese deine Texte so gern! :)

    • Kleinstadtcarrie 12. Juli 2017 at 08:15

      Vielen Dank liebe Leni :)
      Bin gespannt auf Dein Feedback zum heutigen Beitrag!

  • Reply Carolin 11. Juli 2017 at 19:39

    Wunderschöner Text und traumhafte Bilder.

    Und dann ist man plötzlich Mutter und der Körper hat sich auf einen Schlag dermaßen stark verändert- man hat da nichts mehr mitzureden. Und trotzallem finde ich mich heute schöner als jemals zuvor. Weil vermeintliche Makel Zeichen von Leben und Liebe sind. Es ist sehr wichtig für mich,Respekt vor meinem Körper zu haben,er leistet so viel und braucht viel Pflege,aber auch Anerkennung. Ich bin geschockt über die 91 Prozent…

    Danke für deine Worte. Liebe grüße

    • Kleinstadtcarrie 12. Juli 2017 at 08:17

      Carolin,

      was für ein wunderbares, sensibler, irgendwie liebevoller Kommentar.
      Ich finde es so schön, wie Du über Deinen Körper und Deine Gefühle schreibst. Tausend Dank!

  • Reply Willi 11. Juli 2017 at 15:40

    Die Fotos sind wirklich gut und Professionell…Top ;)

  • Reply Lisa 11. Juli 2017 at 12:35

    Ein wirklich toller Beitrag!

  • Reply Lena 11. Juli 2017 at 10:46

    Die Fotos finde ich hier richtig richtig gut. Man merkt überhaupt nicht, dass sie unter Zeitdruck entstanden sind.
    Großes Kompliment an deinen Fotografen!

  • Reply Anni 11. Juli 2017 at 09:37

    Liebe Luise,
    deine Worte haben mich dieses mal sehr getroffen, ich finde du hast uns an einem sehr intimen Augenblick teilhaben lassen, ohne das sich das jetzt komisch anhören soll, du weißt bestimmt was ich meine.
    Wenn ich deine Texte lese, habe ich immer das Gefühl, selbst gerade in der Situation zu stecken und die Gefühle die du durch deine Worte transportieren möchtest kommen bei mir hoch.
    Letztens habe ich einen Post gelesen von einer Frau die Gr.38 trägt und ein Bild von sich im Badeanzug gepostet hat und viele haben drunter geschrieben, dass Sie es toll finden wie mutig Sie ist, dass Sie so zu Ihrem Körper steht und sich nicht verstecken brauch etc.. Die Frau erwirderte darauf nur, dass Sie es Schade findet, dass man heute mit Gr. 38 in einem Badeanzug als mutig betitelt wird.. Ab diesem Augeblick habe ich alles aus einem anderen Blickwinkel gesehen.. es ist doch egal ob 32 oder 42 hauptsache wir sind gesund und können mit unseren Körpern Frieden finden und uns so akzeptieren wie wir sind! Dieses Gefühl von Selbstliebe hast du unfassbar toll beschrieben, danke <3

    • Kleinstadtcarrie 18. Juli 2017 at 04:27

      Danke für Deinen tollen Kommentar, Anni.
      Sehe ich ganz genau so :)

  • Reply Lena 11. Juli 2017 at 07:48

    Ganz ganz toller Beitrag, Danke dafür Luise !
    Ich bin an einem ähnlichen Punkt, aber du bist für mich, wie in vielen Punkten, ein wirkliches Vorbild. Es ist so schön zu sehen, wie glücklich du bist und so ausgeglichen und selbstsicher. In dem wer du bist.
    Ich freue mich auf den nächsten Blogpost !

    • Kleinstadtcarrie 11. Juli 2017 at 09:14

      Danke liebe Lena!
      Es bedeutet mir so viel, so etwas zu hören! Vielen Dank!

  • Reply Julia 11. Juli 2017 at 00:26

    Oh wow, das sind so so so schöne Fotos! Du, das Licht, der See, das Outfit. Der Moment wirkt einfach perfekt. Wunderschön. Und sexy. Und deine Worte sind auch so toll. Danke dafür. <3

  • Reply Janina 10. Juli 2017 at 22:00

    Die Ruhe und Intimität, die sowohl die Bilder als auch der Text ausstrahlen sind beeindruckend, Luise! Danke für diesen Beitrag <3
    Liebe Grüße
    Janina

    • Kleinstadtcarrie 10. Juli 2017 at 22:06

      Danke Janina – für Dein Feingefühl diese Ruhe wahrzunehmen! Vielen Dank!

  • Reply Kim 10. Juli 2017 at 21:12

    Ich bin so gespannt auf den nächsten Beitrag, denn das ist eines meiner größten Probleme: ich akzeptiere meinen Körper nicht wie er ist. Das war schon immer so bzw. als meine erste Liebe anfing mich zu kritisieren. Und dann noch mehr, als mein Körper mir in einer schweren Zeit immer fremder wurde. Ich hasste ihn wirklich sehr. Erst mit der Zeit fing ich an, mich wieder an ihn zu gewöhnen. Doch das Gefühl schwankt fast täglich. Seit ich Sport mache, wird es langsam immer besser. Es tut mir gut, etwas für ich und meinen Körper zu tun, fit zu bleiben.
    Bis ich an dem Punkt angelangt bin, an dem du stehst, dauert es wahrscheinlich noch lange. Aber ich hoffe, irgendwann kann ich auch sagen “Ich bin schön und sexy”.

    Mal wieder ein offener und ehrlich Beitrag von dir, toll!

    • Kleinstadtcarrie 10. Juli 2017 at 21:59

      Kim, ich hoffe so sehr, dass der morgige Beitrag irgendwie hilfreich sein wird!
      Alles Liebe und Gute für Dich <3 <3 <3

  • Reply Kim 10. Juli 2017 at 20:54

    Wunderschöne Worte. ❤️ danke für die wunderschönen Worte Luise.

  • Reply Christina 10. Juli 2017 at 20:18

    Liebe Luise,
    ich habe seit einigen Wochen deine Blogbeiträge nicht gelesen. Nicht, weil sie mir nicht gefallen würden, sondern weil ich sie mir aufspare. Ich habe so wenig Zeit momentan und möchte deine Texte nicht zwischen Tür und Angel lesen. Ich möchte Zeit haben über sie nachzudenken, die Möglichkeit haben, mich von dir inspirieren zu lassen.
    Aber als du gerade in deiner Insta Story von diesem Beitrag erzählt hast, musste ich ihn einfach lesen. Sofort. Und ich wurde nicht enttäuscht.
    Du beschreibst so gut, was ich immer wieder fühle. Eigentlich wirklich zufrieden mit sich zu sein und seinen Körper zu mögen, und dann doch immer wieder die Angst zu haben, die Kontrolle über ihn zu verlieren. Ich bin wirklich gespannt auf den morgigen Post. Und ich werde mir sofort die Zeit nehmen, ihn zu lesen.
    Vielen Dank, Luise <3

    • Kleinstadtcarrie 10. Juli 2017 at 22:00

      Christina,

      das bedeutet mir die Welt, dass Du Dir Zeit nimmst für mich und meine Texte :)

  • Reply Darja 10. Juli 2017 at 19:18

    Wow, beeindruckende und umwerfende Bilder hast du gepostet, ebenso wie den kurzen und sehr einfühlsamen Text!
    Ich bin froh, dass du zu deinem Körper ein gutes Verhältnis hast, ich weiß ebenfalls, wie gut sich das anfühlt, wenn man vor dem Spiegel steht und sich nicht sofort wieder wegdrehen möchte und beim Berühren des Körpers ein wohliges Gefühl spürt, weil man sich darin zuhause fühlt.

    Alles Liebe xx

    http://flyingawaymyworldofphotos.blogspot.de/

  • Reply Greta 10. Juli 2017 at 17:49

    Liebe Luise,
    der Text kommt wie gerufen!
    Ich war heute morgen noch shoppen und dabei und danach super schlecht gelaunt, weil ich einfach nicht mochte, wie ich aussah.
    Ich habe das Gefühl, die Firmen lassen die Größen immer kleiner werden (M ist plötzlich eine eigentliche S) und außerdem werden immer minderwertigere Materialen verarbeitet, was der Figur nicht unbedingt schmeichelt (Falten, die sich im Stoff auftun, Durchsichtigkeit usw.).
    Und ich bin weder übergewichtig noch irgendwie pummelig, sondern eigentlich ganz normal. Ich muss ehrlich zugeben, ich hadere wirklich sehr mit meiner Figur, zum Einen weil man durch Werbung und soziale Medien inzwischen so ein Idealbild eingeprägt bekommt, aber auch, weil ich früher schlanker war. Und das alles zusammen kann einen ganz schön runter ziehen.
    Natürlich weiß ich, dass es viel schlimmere Probleme gibt und viel dickere Menschen am Strand usw. Deswegen bin ich umso schockierter, wie sehr mich das eigentlich runterzieht. Ich habe heute doch tatsächlöich darüber nachgedacht, im anstehenden mallorca Urlaub keine kurzen Hosen zu tragen, weil ich meine Oberschenkel nicht mag! oh man…
    Dein Beitrag hat mir jetzt nicht unbedingt geholfen oder die Augen geöffnet, aber er hat mich etwas zufrieden gemacht und es tat heute besonders gut, so etwas zu lesen! Umso mehr freue ich mich dann auf die weiteren Posts zum Thema!
    Dankeschön für diesen Text an diesem Tag!!! :)

    • Kleinstadtcarrie 10. Juli 2017 at 22:01

      Greta,

      aaah man ich liebe es, wenn ihr mir so Dinge und Gefühle aus Eurem Alltag und Leben berichtet.
      Ja ja, die gute alte Umkleidekabine – und das schrecklich Licht immer da drin. Wer kennt es nicht!

      Bin gespannt, wie Dir der morgige Beitrag gefällt :-)

  • Reply Emma 10. Juli 2017 at 17:45

    Liebe Luise :)

    ein wunderschöner Beitrag! Du hast einen unglaublich schönen Schreibstil. Man liest eine Zeile, dann eine weitere und ehe man sich versieht hat man das Gefühl Teil der Geschichte zu sein..

    Und auch das Thema ist, wie ich finde, ein wichtiges. Gerade in einer Zeit, wo ein Schönheitsideal das nächste jagt, ist es wichtig als Frau zu erkennen, dass man schön ist, wie man ist. No matter what!

    xo Emma

  • Reply Myri 10. Juli 2017 at 17:19

    Wunderschöne Fotos, wirklich! Und auch den Text dazu mag ich super gerne:)

  • Reply Jessi 10. Juli 2017 at 16:41

    Liebe Luise,
    ich folge dir jetzt schon eine ganze Weile still und leise und genieße jeden deiner Beiträge, doch dieser bewegt mich besonders. Keine Ahnung warum, aber es berührt mich aktuell sehr, vermutlich weil sich in meinem Leben so einiges verändert, ich so viel zum Besseren umwandeln möchte und das Einzige, was in all diesem Wandel nicht nach meiner Pfeife tanzt, ist mein Körper, der sich trotz allen Bemühungen weigert, meiner Vorstellung von der Traumfigur näher zu kommen. Und dann ist da dein Beitrag, der einen ermahnt, sich selbst so zu lieben, wie man ist. Ich danke dir für deine Worte, denn was ist das schon “Die Traumfigur”? Du hast mich sehr zum Nachdenken angeregt und dazu war es die höchste Zeit. Mach weiter so und alles Gute noch nachträglich zum Geburtstag!
    Liebe Grüße,
    Die unmögliche Perfektionistin

    • Kleinstadtcarrie 10. Juli 2017 at 22:07

      Danke Jessi,
      deine Worte fühlen sich so gut an.
      Und ich hoffe, dass Du Dich bald 100%ig in Deinem Körper wohl fühlen wirst :)

  • Reply Luu 10. Juli 2017 at 16:35

    Wunderschöne Bilder (gerade auch das mit dem Tuch gefällt mir sehr gut), ein mutiger Badeanzug und noch viel mutigere Worte dazu!
    Liebe Luise, ich finde es sehr wichtig, seinen Körper zu lieben – vor allem, wenn es viel einfacher scheint, an ihm herum zumäkeln.
    Ich habe es schon oft erlebt, dass Frauen auf Komplimente nur mit einem “Ach nein, ich habe doch so zugenommen” oder mit “Eigentlich hasse ich meinen Bauch” antworten.
    Es erfordert Mut zu sagen: Ich bin so, wie ich bin und das ist gut so! Das ist schön – und ich bin schön. Und manchmal auch sexy.
    Also danke für deine mutigen und aufmunternden Worte!
    LG Luu

    • Kleinstadtcarrie 10. Juli 2017 at 22:08

      Luu <3 Danke für`s fleißige Schreiben von so vielen Kommentaren – das bedeutet mir wirklich so unendlich viel <3 Zumal ich wirklich jedes Mal das Gefühl habe, dass Du mich verstehst. Danke dafür :)

  • Reply Isa 10. Juli 2017 at 15:48

    Hey Luise, ein lustiger Zufall, denn ich habe heute einen Beitrag über ein ähnliches Thema abgetippt. Allerdings kommt der erst Ende des Monats online, weil ich jetzt erstmal 2 Wochen verreist bin. :-) danke für die Motivation dafür übrigens hehe

    Du hast die Botschaft wieder total bildlich und berührend vermittelt!
    Ich lasse liebe Grüße da und wünsche schöne 2 Wochen.

    LG, Isa