You go (alone), girl! – Wieso allein sein so wichtig und schön ist.

/13. Juni 2017/57 Kommentare

Luise Morgeneyer - Kleinstadtcarrie | Photo: Ben Gierig www.ben-gierig.de

„Und dann hat er einfach ja gesagt und wir sind losgefahren!“, ich erzähle meinen Freundinnen begeistert von unserem spontanen Roadtrip. Den Freundinnen, mit denen ich gerade 5 Wochen in Asien verbracht habe. „Wartet Mal, Lea ruft gerade an!“, unterbreche ich sie beim Fragen stellen und lasse Lea kurz wissen, dass ich ihr die Bilder aus dem gemeinsamen Thailandurlaub natürlich noch schicken werde. Und während ich nach diesem einen ganz bestimmten Bild auf meinem Smartphone suche, scrolle ich mich durch Partynächte und Schneespaziergänge mit drei unfassbar inspirierenden jungen Frauen, Freundinnen, mit denen ich im März durch’s eiskalte New York getanzt bin.
Das ist ein Segen. Was ich erlebe – und vor allem: mit wem.

Im Jahr 2010, damals bin ich 15 gewesen, gründete ich diesen Blog. Wieso? Unter anderem: aufgrund von Langeweile. Ich hatte nicht viele Freunde, wünschte mir nichts sehnlicher als eine Beziehung und fühlte mich irgendwie ziemlich verloren. Die Pubertät eben, na klar. Aber das lag unter anderem auch daran, dass ich niemanden hatte, mit dem ich etwas Schönes hätte unternehmen können.
Ähnlich war es dann auch in meinen ersten Semesterferien – ich hatte zwar deutlich mehr Freunde und auch eine Beziehung, aber die Unternehmungslust der anderen oder unser aller Geldbeutel ließ keine großen Reisen oder Unternehmungen zu. Und dann schob man Ideen schnell beiseite und erfand Ausreden. Der eigenen Bequemlichkeit wegen und weil uns gar nicht klar, was da draußen alles auf uns wartet.
Und manchmal bereute ich das heute…
Irgendwann begann dann die Zeit, in der ich auf Events und Reisen eingeladen wurde. Und dort ging es allein hin. Natürlich waren andere Leute dabei, aber Freunde oder Partner? Mussten zu Hause bleiben. Mir ist das sehr schwer gefallen. Abends allein im Hotelzimmer, gemeinsame Erinnerungen mit Fremden und dann kein „In-Erinnerungen-Schwelgen“ zu Hause. Immer wieder stieg ich allein in den Zug oder das Flugzeug und kam allein wieder nach Hause und dann war da nur ich und die Erinnerung. Und irgendwie war mir das nicht genug.
Weil ich etwas ganz Entscheidendes nicht erkannt hatte: Man ist nie allein. Vor allem nicht auf Reisen.
Und dann: kam New York.
Ganz allein. Und ich hätte es mir nicht besser wünschen können.

Neben der Frage nach dem wie, wollt ihr besonders oft wissen: mit wem. Und wie das ist, alleine zu verreisen, alleine zu sein und dabei auch noch so glücklich auszusehen. Heute probiere ich mal, meine Gedanken dazu und vielleicht eine Antwort auf die Frage zu formulieren…

Hör’ auf auf irgendwen oder irgendwas zu warten!
“Ich hasse es zu warten!”, habe ich immer von mir behauptet und dabei nicht nur mich selbst belogen. Denn wenn ich jetzt rückblickend die letzten Jahre betrachte, fällt auf, dass ich ziemlich viel gewartet habe. Auf Menschen, auf Gefühle, auf Eingebungen, auf Hinweise und Erlaubnis. Ich habe auf irgendwas gewartet, weil mich meine eigene Angst gehemmt hat. Ich dachte, dass es zu zweit einfacher ist (ist es ja auch!) – und allein unmöglich (ist es nicht!). Und dann bat ich mich selbst um Geduld. Und wann immer jemand etwas Tolles plante oder einen neuen Ort entdeckte, sagte ich: “Ich komme mit!” und erfüllte jemand Anderes’ Träume.
Später hieß es dann immer: “Jetzt nicht. Es gibt anderes zu erledigen. Ich werde hier gebraucht.” und das Warten auf den richtigen Augenblick nahm kein Ende. Wieso? Es gibt keinen richtigen Augenblick. Es gibt keinen richtigen Moment aufzubrechen, zu erkunden und seinen eigenen Traum anzugehen. Denn das ist: ein Prozess. Der Prozess, sich selbst zu finden. Und wenn ich etwas gelernt habe, dann, dass man diese Suche stückweit allein gehen muss.
Also hör’ auf auf irgendwen oder irgendwas zu warten – denn da wartet genug auf Dich!

Du musst keine Angst haben! 
Angst ist essentiell. Und Angst haben ist absolut okay. Wichtig.
Aber Ängste sind vor allem dafür da, überwunden zu werden. Vor allem jene, die nur in Deinem Kopf existieren. Und dann merkt man irgendwann, dass da wirklich keine Monster unter dem Bett hausen.
Die Angst vor dem Allein sein scheint weit verbreitet – besonders in unserer Generation. Ich mache mir viele Gedanken darüber – da ich oft viel allein war und auch heute noch gern allein bin. Ich brauche Zeit für mich selbst, für meine Gedanken und Gefühle. Um mir selbst zuzuhören und zu verstehen. Um mir einen Rat zu geben und den auch wirklich zu verinnerlichen. Aufzuschreiben. Manchmal muss ich mich auch mit mir selbst vertragen, verarbeiten und verzeihen. Ich und Ich – wir sind ziemlich gute Freunde.

Wovor also haben wir Angst? Vor allem: wenn beim Allein sein etwas so Wundervolles entstehen kann?
Weil das manchmal ziemlich hart ist. Manchmal ziemlich angsteinflößend sich selbst zuzuhören. Das kann anstrengend sein und traurig. Erst Stille und dann wirre Gedanken, die umherfliegen und sich ziemlich schwer einfangen lassen. Aber nimm’ Dir die Zeit. Höre auf die kleinen Signale, die Du dir selbst schickst. Du bist wie ein Leuchtturm. Also halte Dir selbst einen Spiegel vor. Und sieh’ genau hin! Und du wirst Dich selbst in die richtige Richtung leiten.
Es fühlt sich für mich oft so an – und auch ich hatte solche Phasen – dass sich viele die Mühe nicht machen wollen. Manchmal scheint es, dass manche Menschen gar nicht hinsehen, gar nicht sich selbst verstehen wollen. Aber in dem Moment, wenn man sich selbst zuhört und mit sich selbst versöhnt, kommt man an. Und dann fühlt sich allein sein plötzlich ziemlich gut an. Beruhigend. Kräftigend. Natürlich sind da Gefühle in Deinem Herzen und Gedanken in Deinem Kopf, die weh tun, die enttäuschen, die anstrengend sind – aber: nimm’ Dir Zeit, Dich damit auseinander zu setzen. Lerne Dich selbst kennen. Und dann:
Ich und Ich – wir sind ziemlich gute Freunde. Also ich bin nicht allein. Ich habe doch mich.

Allein sein heißt Verantwortung – und zwar die volle Verantwortung. Ich persönlich mag Verantwortung. Entscheiden können. Das bedeutet für mich Freiheit. Ich weiß aber auch, dass es vielen Menschen anders geht. Verantwortung kann eine Last sein. Aber wenn Du die Verantwortung über Dich selbst und Deine Empfindungen zu 100% bei Dir selbst hast, – dann entscheidest auch nur Du über Dein Glück. Wenn Du die Verantwortung darüber abgibst, dann läufst Du Gefahr, Deinen Seelenfrieden zu verlieren, wenn sich Dein Gegenüber dieser auferlegten Verantwortung entzieht.
Also: Halte die Zügel selbst in der Hand. Und alles, was dann noch kommt? Sind bunte Streusel. Unfassbar toll, aber der Eisbecher schmeckt auch ohne fantastisch.

Natürlich aber gibt es einen Unterschied zwischen zu Hause allein sein und allein reisen.
Aber wenn Du mit Dir selbst allein sein kannst, dann ist der erste Schritt getan und für alles weitere gilt …

Du bist nicht allein!
Ich habe Euch am Anfang von den Reisen erzählt, die ich mit Fremden unternehmen musste durfte.
Rückblickend: ein Geschenk.
So habe ich nicht nur neue Freunde, sondern auch neue Perspektiven kennengelernt.

Natürlich würden wir alle lieber mit Freunden oder Geliebten die Welt erkunden. Erinnerungen teilen. Jemanden haben, auf den man sich verlassen kann.
Aber wenn da eben gerade niemand ist, niemand Zeit, Geld oder Lust hat – du aber schon, dann lass’ Dich nicht aufhalten.
Wieso? Weil Du dort, wo Du hin willst, genau die Menschen triffst, die zu Dir passen.

Ich habe mich immer recht schwer damit getan, Freunde zu finden. Mich zu öffnen. Während ich hier im Internet meine Gefühle preis geben kann, ohne dass es irgendeine Anstrengung oder Überwindung von mir verlangt, sieht das im echten Leben leider ganz anders aus.
In New York? Habe ich so schnell Anschluss und schließlich drei unendlich wichtige Freundinnen für’s Leben getroffen. Und das in so kurzer Zeit. Wieso? Weil wir den selben Antrieb haben. Ähnliche Träume. Unternehmungslust. Wir alle sind aufgebrochen. Und das verbindet.
Was immer Dein Ziel, Dein Traum, Dein Wunsch ist …
Wo auch immer Dein Finger auf dem Globus hinzeigt…
Du wirst dort Menschen treffen, mit denen Du etwas – oder im besten Fall: ziemlich viel – gemeinsam hast. Und du wirst Dich selbst in ihnen sehen. Ein Spiegel. Du wirst Dich selbst in ihnen finden.
Und auch, wenn Du keine Seelenverwandten findest, – es wird immer jemand da sein. Leuchtende Kinderaugen, helfende Hände, ein vertrauter Geruch. Du hast ein Handy und sicherlich einige Medikamente im Rucksack (sogar mal nicht metaphorisch gemeint). Also: trau Dich! Raus mit Dir! Die Welt ist voll mit Menschen! So voll, dass Du an den schönsten Ecken manchmal wünschtest, es wären weniger oder sie wären etwas leiser oder würden weniger Fotos machen.

Und Deine Erinnerungen auch nicht. 
Und zum Thema: in Erinnerungen schwelgen?
Ganz ehrlich? Wir leben im Zeitalter von Facebook, Instagram und Co. – also wenn Du mit jemandem in Erinnerungen schwelgen willst, dann schmeiß die Webcam an. Oder stöbere allein in alten Fotos – und hör’ Dir selbst zu. Ich bin mir ziemlich sicher, dass etwas in Dir flüstern wird: “Lass’ uns wieder aufbrechen. Und damit meine ich mich und mich.”

Eigene Perspektive

Und wenn ich jetzt auf meiner Reise niemanden kennenlerne?
Also: wenn Du mehrere Wochen unterwegs bist, dann wirst Du definitiv jemanden kennenlernen. Wenn Du Dir eine Woche an der Ostsee oder in den Bergen gönnst, dann wäre es vielleicht auch gar nicht so schlimm, die Tage gänzlich allein zu verbringen.
Denn: neue Perspektiven sind super. Vor allem, wenn man sie selbst einnimmt. Und zwar: neue eigene Perspektiven.
Ihr kennt meine Einstellung: Du bist die Summe der fünf Menschen, mit denen Du dich am meisten umgibst. Und das kann großartig sein, bereichernd. Aber dann und wann, solltest Du auf Deine innersten Wünsche und Begehren hören. Alle anderen Stimmen mal für eine Zeit stumm schalten. Einflüsse vermeiden. Ich meine, alles was uns umgibt, beeinflusst uns. Aber wenn da nur das Meer, die Tiere und Natur sind – dann kann das nur gut sein. Und dann finde heraus, was Du willst, wer Du bist – ganz unabhängig von Deinen Kommilitonen, Eltern, von Deinem Freund oder Deiner Besten Freundin. Nur Du. Pur.

Luise Morgeneyer - Kleinstadtcarrie | Photo: Ben Gierig www.ben-gierig.de Luise Morgeneyer - Kleinstadtcarrie | Photo: Ben Gierig www.ben-gierig.de

Nachdem Euch die Bilder aus dem gestrigen Beitrag bereits so gut gefallen haben, bin ich gespannt, was ihr zu den heutigen Fotos sagt. Ich bin ebenso begeistert. Vor allem auch davon, wie unterschiedlich Fotos am Ende wirken können, wenn zwei unterschiedliche Fotografen sie bearbeitet haben.
Das Outfit mag ich übrigens sehr und trage es fast täglich. Je nachdem, welche Jacke, Tasche und Schuhe man dazu kombiniert, ist der Look fast für jeden Anlass tragbar. Gefällt mir!

Schuhe – Converse (hier)
Hose – Uniqulo (ähnliche hier oder hier)
Top – Forever21 (hier)
Rucksack – Zacamo (ähnlicher hier oder hier)
Uhr – Daniel Wellington (hier

Luise Morgeneyer - Kleinstadtcarrie | Photo: Ben Gierig www.ben-gierig.de Luise Morgeneyer - Kleinstadtcarrie | Photo: Ben Gierig www.ben-gierig.de Luise Morgeneyer - Kleinstadtcarrie | Photo: Ben Gierig www.ben-gierig.de

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57 Kommentare

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  • Reply Melina 14. August 2017 at 10:42

    Das musste wirklich mal gesagt werden! Man hört so oft, wie gefährlich es sein kann, allein zu reisen. Komischerweise aber nur von Leuten, die noch nie alleine gereist sind.

  • Reply Sven 30. Juni 2017 at 13:54

    Ich war schon sehr oft alleine an weit entfernten Orten. Habe ich jemanden kennengelernt? Nein.
    Wenn man nicht so der Typ für Hostels und das Bett mit Fremden teilen ist, dann ist das schwierig.

    Beste Grüße

    • Kleinstadtcarrie 30. Juni 2017 at 14:46

      Hey Sven,

      das ist wirklich schade – obwohl: eigentlich auch nicht. Allein sein ist gut und wichtig.
      Wenn man Lust hat neue Leute kennenzulernen, dann kriegt man das hin :-) Im Hostel gibt es ja zum Beispiel auch oft Einzelzimmer –vielleicht ist das ja was für Dich

      Liebe Grüße
      Luise

  • Reply Leonie 25. Juni 2017 at 21:16

    Danke!

    Besonders der Teil:

    ” Aber wenn Du die Verantwortung über Dich selbst und Deine Empfindungen zu 100% bei Dir selbst hast, – dann entscheidest auch nur Du über Dein Glück. Wenn Du die Verantwortung darüber abgibst, dann läufst Du Gefahr, Deinen Seelenfrieden zu verlieren, wenn sich Dein Gegenüber dieser auferlegten Verantwortung entzieht.
    Also: Halte die Zügel selbst in der Hand. Und alles, was dann noch kommt? Sind bunte Streusel. Unfassbar toll, aber der Eisbecher schmeckt auch ohne fantastisch.”

    hat es mir angetan und kann wirklich auf jede Lebenslage angewandt werden, nicht nur auf’s Reisen.

    Toll formuliert und sehr hilfreich/wachrüttelnd! :)

  • Reply Romina 16. Juni 2017 at 20:45

    Liebe Luise,

    ich war heute morgen zum Impfen für meine Solo-Reise nach Bali Ende September und über einen Freund in Dresden, den ich letztes Jahr kennengelernt habe (ich selbst lebe in München), bin ich heute auf deinen Blog gest0ßen. Er hat dich vorhin auf seinem Weg zu Freunden in der Bahn gesehen und mir das geschrieben… Ein wunderbarer Zufall, vielleicht treffen wir uns auch mal, wenn ich ihn in Dresden besuche.
    Vielen Dank für deine Worte, in denen ich mich so wieder finde…

    Lieben Gruß
    Romina

    • Kleinstadtcarrie 17. Juni 2017 at 12:58

      Liebe Romina,

      ich wünsche Dir so unendlich viel Spaß bei Deiner Reise nach Bali! Es wird wundervoll<3

  • Reply Isa 16. Juni 2017 at 09:55

    Hey Luise, ein wirklich inspirierender Beitrag.
    Ich bin seit 2,5 Jahren single und war seitdem nicht mehr im Urlaub, obwohl ich zuvor seit 2008, als ich anfing mein eigenes Geld zu verdienen, jedes Jahr irgendwo hingefahren bin. Ich habe immer erzählt “Ich brauche das – ein mal im Jahr raus aus dem Alltag, was anderes sehen, kein Haushalt, keine Arbeit, kein Studium, kein Hund, um den man sich kümmern muss” und dennoch bin ich seitdem ich single bin, nicht mehr verreist. Warum?
    Ich hab mir die ganze Zeit eingeredet, dass ich für meine neue Wohnung spare – habe ich ja auch. Aber darum habe ich eigentlich nicht auf Urlaube verzichtet, sondern das war der positive Nebeneffekt dieser Tatsache. Fakt ist: Ich bin nicht verreist, weil ich single bin und weil alle meine Freundinnen, die nicht sind!
    Weil ich niemanden hatte, der mitgekommen wäre und weil ich mich alleine nicht getraut hätte ein fremdes Land zu erkunden. Aber eigentlich auch wieder Blödsinn, es darauf zu schieben, dass die anderen lieber mit ihren Partnern verreisen. Du hast absolut recht: Ich hab mich. Und eigentlich steh auch nur ich selbst mir im Weg.

    LG,

    Isa von http://lovefolio.de

    • Kleinstadtcarrie 17. Juni 2017 at 13:01

      Liebe Isa,

      ich hoffe sehr, dass Du Dich vielleicht sogar noch in diesem Jahr aufraffst und Dir etwas gönnst :-)
      Muss ja gar nicht weit weg sein – ein paar Tage Ostsee, nach Frankreich oder in die Schweiz. Ich bin mir sicher, dass Du etwas Tolles finden wirst.
      Alles Gute für Dich
      Deine Luise

    • Isa 22. Juni 2017 at 13:53

      Hey Luise,

      dieses Jahr fahre ich tatsächlich endlich mal wieder weg. Ein Kumpel hat mich dazu eingeladen mit sich und 2 Freunden von ihm nach Bulgarien zu fliegen. Gesagt – getan. Alles ist gebucht und in 3 Wochen gehts los. Ich freue mich waaaahnsinnig.
      Und nächstes Jahr habe ich mich übrigens entschieden entweder NewYork einen Besuch abzustatten oder mich das erste Mal auf eine Kreuzfahrt zu wagen :) Da ist man ja eh nie alleine, weil man täglich Gruppenausflüge bucht.
      Danke für deinen Motivationsschub! :-)

      Isa

  • Reply Merle 15. Juni 2017 at 07:30

    Liebe Luise,
    was für ein schöner Post! Was für ein schönes Thema! Was für schöne Worte und Bilder!
    Genau dieses Thema beschäftigt mich momentan. Ich war nie gern allein, immer lieber in Gesellschaft. Doch momentan genieße ich immer wieder die Zeit für mich. Und als ich feststellte, dass irgendwie niemand kann oder das Geld hat, da brauchte ich noch ein bisschen Unterstützung meiner Schwester und gehe nun einfach allein auf reisen.
    Endlich einfach unabhängig diese Entscheidung zu treffen, hat sich sowas von unfassbar gut angefühlt! Und so werde ich im Juli Paris für ein paar Tage allein entdecken und genießen. Ich freue mich riesig.
    Vielen Dank für die Inspiration, die du mit uns teilst!
    Liebe Grüße, Merle

    • Kleinstadtcarrie 16. Juni 2017 at 09:21

      Liebe Merle,

      genieß’ Paris! Eine fabelhafte Stadt für einen Urlaub mit Dir selbst <3

  • Reply J 14. Juni 2017 at 21:18

    Liebe Luise,
    ich verfolge dich hier, auf Instagram und YouTube schon seit einer langen Zeit, aber bisher nur still und leise. Bis jetzt haha! Ich finde es toll, was du machst. Ich meine, einfach alles! Und ich möchte auch so mutig sein wie du. Vielleicht eines Tages.
    Du bist eine große Inspiration. Ich wünschte, ich hätte eine Freundin wie dich in meinem Leben. Ich glaube, jeder könnte eine Luise gebrauchen.

    Viele Grüße,
    J.

    • Kleinstadtcarrie 15. Juni 2017 at 00:01

      J,

      ooh <3 Was für ein Kommentar :-O TAUSEND DANK! <3

  • Reply Lisa 14. Juni 2017 at 14:47

    Liebe Luise,
    ich habe mir eben die Kommentare durchgelesen und es schon bei einigen Anderen gesehen, möchte es dir aber noch einmal selbst auf den Weg geben: Was hast du dich weiterentwickelt! Ich kann dir gar nicht sagen wie sehr ich mich für dich freue, dass du, grade im letzten Jahr, so aufgeblüht bist. Man merkt, dass du reifer, aber vor allem selbstsicherer geworden bist. Uns vor allem im Reinen mit dir selbst bist. Eines der schönsten und am meisten beruhigenden Gefühle, wie ich finde. Mit sich selbst alleine sein können, so habe ich manchmal das Gefühl, das haben viele Menschen unserer Generation verlernt. Dabei ist es so wichtig!!! Wie du richtig sagst, der einzige Mensch mit dem wir ein Leben lang auskommen MÜSSEN sind wir selbst. Also warum nicht einfach Sachen packen und Urlaub mit ME, myself and I :D Ich war schon oft alleine unterwegs und nie habe ich es bereut. Ich liebe es die Wahl zu haben. Wenn ich neue Leute kennenlernen und etwas in der Gruppe unternehmen möchte geht das eigentlich immer problemlos, man lernt so schnell jemanden kennen. Aber wenn ich einfach mein eigenes Ding durchziehen will, auch kein Problem! Niemand hält mich auf!
    Ich finde es wunderbar, dass du diese Sache hier auf deinem Blog thematisierst. Ich denke, du kannst mit deiner Stimme viele Menschen erreichen. Und wer weiß, vielleicht fällt ja bei dem ein oder anderen durch einen deiner Texte der Groschen? Du bist für mich, und ich denke auch für viele Andere, eine große Inspiration, liebe Luise. Du kannst unglaublich stolz sein, auf dich und deine Leistung, sowohl im Beruf als auch in der Selbstverwirklichung. Ich wünsche dir nur das Beste und freue mich schon auf neue Berichte deinerseits.
    Alles Liebe,
    Lisa

    • Kleinstadtcarrie 14. Juni 2017 at 16:57

      Liebe Lisa,

      ich danke Dir wirklich von Herzen für diesen Kommentar. Es bedeutet mir die Welt, wenn ihr Euch die Zeit nehmt, mir so vieles zu schreiben! Und dann versteht ihr mich auch noch – ist das nicht verrückt? Es ist immer wieder erstaunlich für mich, dass ihr meine Entwicklung so sehr mitbekommt – und es erfüllt mich mit ganz viel stolz, dass ihr das alle mit so wohlwollenden Augen betrachtet. Danke dafür <3

      Und alles gute für Dich, liebe Lisa und auf viele weitere Reisen und allein sein :)

  • Reply Lisa 14. Juni 2017 at 13:33

    Liebe Luise, danke für diesen mutmachenden und aufweckenden Text! Mein Freund und ich wollen nach Schottland fahren und hatten Respekt davor, vor Ort ein Auto zu leihen – Linksverkehr und mit links schalten – ohje! Nun haben wir beschlossen, mit unserem eigenen Auto loszudüsen; einen richtigen Roadtrip zu machen. Gestern noch hatte ich ein merkwürdiges Gefühl bei dem Gedanken daran. Dank dir ist alles wie weggewischt. Ich bin gespannt, wo es für dich & dich als nächstes hingeht! Und witzig, dass du das mit deinem Blog erwähnt hast – zu dem konnte ich mich noch nicht durchringen, obwohl fast alles vorbereitet ist – ahhh, diese blöde Perfektion!

    • Kleinstadtcarrie 14. Juni 2017 at 16:55

      Ich wünsche Euch wahnsinnig viel Spaß auf Eurem Roadtrip! Schottland muss dafür fantastisch sein :-)

  • Reply Sandra 14. Juni 2017 at 09:46

    Wahnsinnig schöner Post!
    Allein sein ist so wichtig und schön! Ich bin viel alleine und etwas älter als du. Manchmal denke ich leider, dass ein Mann eigentlich gar keinen Platz mehr in meinem Leben hat, denn mir gehts gut, ich gehe in meinem Alltag voll auf und weiß gar nicht, ob ich überhaupt jemanden haben will (nach 3,5 Jahren allein sein).

    Dann denke ich wieder, dass genau das eigentlich die perfekte Situation ist, in der ich jemanden in mein Leben lassen könnte, sofern ich genau aus diesem Weg jemanden kennenlerne. Denn dann ist die Person genau auf meinem Weg dabei und so solls doch sein oder?

    Ich bin sehr dankbar für deinen Post! Der ist so richtig und wichtig und auch sehr schön geschrieben !!

    • Kleinstadtcarrie 14. Juni 2017 at 16:54

      “Denn dann ist die Person genau auf meinem Weg dabei und so solls doch sein oder?” JA :) Wenn Dir ein toller Mann begegnet, dann ist das doch umso besser :-)

  • Reply Alina 14. Juni 2017 at 08:56

    Wieder mal ein toller Post! Ich war noch nie alleine reisen, es war stets mindestens eine Freundin dabei. Ich hätte mich viel öfter trauen sollen, auch mal mein eigenes Ding durchzuziehen. Für die Persönlichkeitsentwicklung müssen Reisen alleine so wertvoll sein! Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Bin jetzt motiviert, mir keine Reisechance mehr entgehen zu lassen.
    Die Fotos sind auch wirklicht toll!

    Liebe Grüße,
    Alina

    • Kleinstadtcarrie 14. Juni 2017 at 16:53

      Alina, Reisechancen sollten man sich nie entgehen lassen! <3

  • Reply Iris 14. Juni 2017 at 08:43

    Ich war auch noch nie jemand, der schnell viel Freunde gefunden hat, einfach weil ich sehr introvertiert war. Als ich ins Ausland gezogen bin, kannte ich dort fast überhaupt keinen und traf dann wunderbare Menschen. Wie du eben sagst: man ist letztendlich nie alleine, denn auf der Welt gibt es genug neue, tolle Menschen, die man kennen lernen kann/darf :)

  • Reply Belinda 14. Juni 2017 at 07:52

    Was für ein schöner, inspirierender Beitrag! Ich muss sagen, dass ich mich in einigen Punkten wiedererkannt habe. Aber das macht mir Mut. Danke :)

  • Reply Annika 13. Juni 2017 at 22:28

    Ich habe diesen Beitrag gerade alleine in meinem Bett gelesen und bin froh das ich gerade mal alleine bin. Wahnsinn lu! Du schaffst es mich immer wieder zu ermuntern und mir neue Kraft zu geben mit deinen Worten! Ich danke dir so ♥️

    • Kleinstadtcarrie 13. Juni 2017 at 23:01

      Hey Annika :)
      Genieß Deinen Abend mit Dir!

  • Reply Steffi 13. Juni 2017 at 22:21

    Liebe Luise,
    danke für deinen wunderschönen Beitrag. Ich verfolge dich schon einige Zeit und muss sagen du inspirierst mich immer wieder. Ich bewundere deine Art zu schreiben und fühle mich beim lesen oft, als würdest du meine Gedanken, die ich nicht ordnen kann, in Worte zusammenfassen. Derzeit fühle ich mich genau so wie du es in dem Text schreibst: alleine. Gerade mit der Schule fertig, Eltern wollen sich scheiden lassen und mein Freund hat Schluss gemacht. Nun habe ich genau das Gefühl alleine zu sein. Danke für diesen Text und alle tollen Sachen an denen du uns teilhaben lässt. ❤

    • Kleinstadtcarrie 14. Juni 2017 at 08:29

      Liebe Steffi,

      ich bin so unendlich stolz, dass dieser Text Dir ein stückweit in Deiner schwierigen Situation helfen konnte.
      Und ich weiß, dass Du das alles grandios meistern wirst! :-) Fühl Dich ganz fest von mir umarmt.
      Deine Luise

  • Reply Kathleen 13. Juni 2017 at 22:03

    Wow!! Dieser Beitrag ist so wunderschön geschrieben. Du hast ja so recht. Warum denkt man nur immer, dass man allein sei, wenn man doch die ganze Zeit jemanden bei sich hat. Sich selbst.
    So habe ich das Ganze ehrlich gesagt noch nie betrachtet. Aber du hast mir die Augen geöffnet. Und ich werde versuchen, einmal besser auf mich selbst zu hören.
    Danke für deine wahren Worte.

    Liebe Grüße
    Kathleen von http://www.kathleensdream.de

    • Kleinstadtcarrie 14. Juni 2017 at 08:30

      Liebe Kathleen,

      genau :) Und diese Beziehung zu Dir selbst wirst Du nicht los – wenn man das mal so sagen darf haha, ist also die wichtigste Deines Lebens und braucht viel Pflege.
      Danke Für Deinen Kommentar <3
      Luise

  • Reply Nadine Rack 13. Juni 2017 at 20:52

    Wow, der Post gefällt mir sogar noch besser als der vorherige! Du hast so ein Talent zu schreiben, ich liebe es deine Sachen zu lesen und mich hinein zu versetzen.
    Gerade bei der Sache mit dem Warten, kann ich dir nur absolut zustimmen. Ich behaupte von mir selbst auch immer dass ich es hasse zu warten.. aber wie oft hat man im Leben denn schon auf etwas gewartet? Auf Menschen, Entscheidungen, usw… Muss dir mal wieder absolut Recht geben!
    Liebste Grüße, Nadine <3
    https://www.naraloves.de

    • Kleinstadtcarrie 14. Juni 2017 at 08:31

      Liebe Nadine,

      das freut mich so :-)

      Und ja, damit sollten wir beide jetzt Schluss machen, nicht wahr?
      Fühl Dich gedrückt, Luise

  • Reply Cindy 13. Juni 2017 at 20:48

    Wow! Danke für diesen inspirierenden Post. Er macht einfach Lust auf eine neue Herausforderung und das ohne einen unter Druck zu setzen. Diese Kombination ist leider ziemlich selten.
    Ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen und bewundere Alleinreisende sehr. Ich frage mich nur immer, ob man dadurch nicht irgendwie zum “Eigenbrötler” wird und wie es gelingt, später mit einem Partner zusammen zu leben, wenn man es gewohnt ist sein eigenes Ding durchzuziehen. Ich habe bisher nur eine große Reise gemacht und fühle mich selbst dadurch manchmal ungewollt anderen überlegen, die diese Erfahrung noch nicht gemacht haben. Das ärgert mich und ich frage mich ob dieses Gefühl mit der Anzahl der Reisen und Erlebnisse zunimmt.

    Viele liebe Grüße, Cindy

    • Kleinstadtcarrie 14. Juni 2017 at 08:35

      Liebe Cindy,

      danke für Deinen Kommentar.
      Deine Gedanken kann ich sehr gut nachvollziehen.
      Alles in allem würde ich Dir im ersten Moment zustimmen und nicken, wenn Du sagst, dass es evtl. schwieriger sein könnte, mit einem Partner später zusammen zu leben. Aber beim weiteren Überlegen: Wenn der Partner eine ebenso gesunde Einstellung zu seinem Ich hat und ihr einander liebt, dann wird es kein Problem sein, in die selbe Richtung zu gehen. Gemeinsam. Natürlich müssen dann Kompromisse eingegangen werden, aber wenn Du ein gesundes Ich und eine gesunde Einstellung zu Deinen Bedürfnissen und Wünschen hast, dann wird das kein Problem sein. Sich selbst zu lieben, heißt ja nicht, dass man nicht auch andere lieben kann – und ich glaube ja, dass das dann noch viel besser funktioniert :-)

      Dass Du Dich anderen ungewollt überlegen fühlst – ist verständlich. Und irgendwo auch gerechtfertigt. Auch ich treffe oft Menschen, bei denen man direkt merkt, dass sie keinen Seelenfrieden gefunden haben, nicht mit sich selbst im Reinen sind – und wenn man selbst das aber ist, ist man seinem Gegenüber in diesem Aspekt in diesem Moment ein Stück weit überlegen. Und ich denke, dass es auch nicht verwerflich ist so zu empfinden. Alles was Du tun kannst, ist es dieser Person Deine Erfahrungen mit auf den Weg zu geben :-)

      Alles Gute für Dich <3

    • Cindy 15. Juni 2017 at 20:49

      Liebe Luise,
      danke für deine ehrliche Antwort. Ich bewundere deine Einstellung zum Leben und habe wirklich das Gefühl, dass du schon sehr weit zu dir selbst gefunden hast.
      Ich selbst bin ein totaler Familienmensch, seit über 4 Jahren mit meinem Partner zusammen und will nach dem Studium zurück in meine ländliche Heimat. Irgendwie das totale Gegenteil, aber mir sind meine Wurzeln einfach sehr wichtig und ich glaube, dass man nicht unbedingt ans andere Ende der Welt reisen muss, um sich selbst zu finden. Allerdings ist es schwierig auf dem Dorf gleichgesinnte, weltoffene Menschen zu treffen. Vielleicht haben sie zwar zu sich selbst gefunden, aber ihr Weltbild ist eben nur von ihrer direkten Umgebung geprägt und man merkt deutlich, dass sie noch die über den Tellerrand geschaut haben. Mein Problem an diesem “überlegen fühlen” ist auch, dass ich mich dadurch von vielen Menschen distanziere, die meine Gedanken nicht nachvollziehen können und manchmal fühle ich mich dadurch einsam. Womit wir wieder bei deinem Post wären, der hilft mir in dieser Hinsicht wirklich weiter.

      Danke nochmal und auch für dich alles Gute :)

    • Kleinstadtcarrie 17. Juni 2017 at 13:07

      Liebe Cindy,

      – ich finde das toll, dass Du diese Einstellung hast und sie so vertrittst. Da muss eben jeder seinen eigenen Weg finden.
      Dieses einsam fühlen, weil man sich von manchen Menschen distanzieren muss/will/… kann ich sehr gut nachvollziehen. So ging es mir lange Zeit auch – und deswegen liebe ich das Reisen auch so. Weil man Menschen trifft, die ähnliche Gedanken haben und von denen ich mich verstanden fühle. Das hat mir sehr geholfen und ich habe auf anderen Kontinenten schon Freunde für’s Leben gefunden :-)

      Liebe Grüße an Dich und alles Gute
      Deine Luise <3

  • Reply Dany 13. Juni 2017 at 20:38

    Die Bilder sind toll Luise, Kompliment an die Fotografen! Sie passen unheimlich gut zu deinen letzten Texten. Und du hast es auf den Punkt gebracht. Liebe dich selbst und du kannst jeden heiraten. Das hat mal jemand zu mir gesagt. Früher konnte ich damit nichts anfangen, aber so nach und nach habe ich verstanden. Ich hatte Zeit allein mit mir selbst. Aber ich war ängstlich, ich hatte Angst vor dieser Stille, Angst vor dem allein sein. Dabei ist es wirklich nichts Schlimmes sondern manchmal sogar sehr befreiend. Manchmal fehlt es mir ein bisschen. Wäre ich heute allein würde ich einiges anders machen. Mich selbst an die Hand nehmen und los. Denn ich kann das. Es steckt in mir. In jedem von uns. Wir müssen uns selber kennenlernen, das stimmt. Und ich habe noch einen weiten Weg vor mir.

    <3 Dany

    http://www.danyalacarte.de

    • Kleinstadtcarrie 14. Juni 2017 at 08:37

      Liebe Dany,

      diesen langen Weg haben wir, glaube ich, alle vor uns. Die ständigen Veränderungen in unserem Leben und die verschiedenen Einflüsse – alles verändert sich und so auch wir selbst. Also dieses sich selbst kennen und lieben lernen – das hat kein Ende, das ist ein immerwährender Prozess!

      Deine Luise

  • Reply Marie Fischer 13. Juni 2017 at 20:21

    Liebe Luise,

    du sprichst mir aus der Seele. Nicht nur das alleine sein im Alltag, sondern auch auf Reisen, beschäftigt mich gerade sehr und da bist du ein tolles Vorbild und eine Mutmacherin.
    Ich danke dir für all diese tollen Beiträge und Texte. Du bist sehr inspirierend.

    Liebste Grüße,
    Marie

  • Reply Yana 13. Juni 2017 at 18:38

    Liebe Luise, ich finde diesen Beitrag wirklich super! Er ist so stark, so inspirierend!
    In den letzten drei Jahren habe ich selbst gelernt wie wunderschön und wie bereichern es sein kann allein zu reisen. An meiner alten Uni war das Auslandssemester damals Pflicht. Oh Gott, hatte ich Angst. Allein, sechs Monate in einem fremden Land und dann noch in einer WG mit vier Unbekannten – damals Horrorvorstellung, heute meine liebste Erinnerung. Ich habe losgelassen und herausgefunden, dass ich selbst die Person war, die sich verschlossen und Mauern um sich selbst gezogen hatte. Und dann fielen diese Mauern plötzlich und ich begegnete so vielen tollen Menschen und vor allem begegnete ich mal wieder mir selbst. Ich habe den Eindruck, dass mich diese Erfahrung gelehrt hat so richtig zu leben …

    • Kleinstadtcarrie 14. Juni 2017 at 08:39

      Yana,

      ach wie herrlich! Wo bist Du gewesen? :-)
      Ich finde ja auch immer, dass man im Ausland noch Mal ganz neue Seiten von sich selbst kennenlernt, nicht wahr?
      Und mit dem Pflichtpraktikum – das finde ich ja super! Viel mehr Menschen müssten ab und an Mal in’s kalte Wasser geworfen werden!

      Vielen Dank für Deinen Kommentar.
      Deine Luise

  • Reply Helen 13. Juni 2017 at 17:41

    So so toll geschrieben!
    Damit triffst du den Nagel auf den Kopf, nicht so viel denken und einfach mal machen :)
    Danke!

  • Reply Andrea 13. Juni 2017 at 15:15

    Ein super schöner Beitrag und ich kann dir nur zu 100% zustimmen. Das Beste was ich in den letzten Jahren so gemacht hab, war allein für einige Wochen nach Chicago zu fliegen! Von diesem Trip zehre ich heute noch, und die Freunde die ich in den paar Wochen gefunden hab, möchte ich nicht mehr missen. :)
    GLG, Andrea
    Pebbles and Blooms

    • Kleinstadtcarrie 14. Juni 2017 at 08:40

      Andrea,

      sehr cool! Aah, ich liebe so etwas :-)

      Liebe Grüße
      Luise

  • Reply kati 13. Juni 2017 at 15:08

    danke für diesen wunderbaren Post! du sprichst genau das aus, womit ich mich momentan so viel beschäftige (zwischen Studium und Vollzeitjob wird noch zeit sein, nur kein anderer hat sie, aber ich möchte weg, eigentlich auch ruhig alleine, aber irgendwie macht es mir doch etwas angst oder zumindest ein mulmiges Gefühl) aber jetzt wieder weniger, danke! <3
    übrigens gefallen mir die Fotos unfallbar gut und es ist wirklich erstaunlich, was unterschiedliche Bearbeitungsstile für Wirkungen haben, aber beide gefallen mir total gut!:)

    • Kleinstadtcarrie 14. Juni 2017 at 08:42

      Liebe Kati,

      oh, da bin ich auf jeden Fall sehr gespannt, wo es für Dich bald hingeht oder was Du mit Deiner freien Zeit machst – es gibt ja so vieles zu unternehmen. Dafür muss man nicht zwangsläufig in ein Flugzeug steigen. Sprachkurse (auch zu Hause), oder ein neuer Sport. Ich freue mich auf jeden Fall sehr für Dich, dass Du die Zeit hast! Genieße es :-)

      Liebe Grüße
      Luise

  • Reply Viktoria 13. Juni 2017 at 15:00

    Liebe Luise, ich schreibe eigentlich nie Kommentare zu Blogartikeln, aber ich kenne das nur zu gut und kann mich sehr gut mit dir identifizieren. Ich war sieben Jahre in einer Beziehung und plötzlich stehst du alleine da. Nach der Trennung wollte ich mir Träume erfüllen und bin direkt nach NYC und las Vegas alleine gereist. Das hat meinen mind komplett geändert!!! Ich habe tolle neue Freunde kennengelernt, die ich jeder Zeit in NYC besuchen kann und eine unglaubliche Zeit dort gehabt. Die Stadt, die Leute, einfach die Möglichkeiten, die man hat, quality time! Seit meinem Urlaub alleine will ich nur noch reisen. Ende August geht es für mich erst einmal nach Australien, danach mal schauen, you never know! Meine wunderbare Wohnung habe ich schon gekündigt und meinen festen Job als Social Media/PR Managerin so gut wie gekündigt, ich gebe vieles auf, aber wenn nicht jetzt, wann dann? Vielleicht sind wir ja mal zeitlgleich in NYC, nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder da, evtl. sieht man sich ja dort mal. ;) Alles Liebe!

    • Kleinstadtcarrie 14. Juni 2017 at 08:43

      Liebe Viktoria,

      wow! Das klingt großartig. Australien steht auch ziemlich weit oben auf meiner Liste. Genieß es!! :-)
      Und in New York bin ich auch immer mal wieder <3

      Liebe Grüße
      Luise

  • Reply Hanna 13. Juni 2017 at 14:27

    Liebe Luise, ich liebe Deine Texte einfach. Sie sind so unglaublich tiefgründig und sehr sehr schön. Und das kombiniert mit deinen immer so wunderschönen Fotos.
    Ich glaube im Leben ist man immer auf sich alleine gestellt. Und es ist sehr wichtig auch mit sich alleine gut klar zu kommen. Mach weiter so! ☺️

  • Reply Linda 13. Juni 2017 at 14:15

    Liebe Luise, ein super schöner Text mal wieder. Ich gehe bald für fünf Wochen alleine auf Reisen und dann wird mich mein Liebster für weitere Wochen begleiten. Obwohl ich letztes Jahr schon drei Wochen alleine (naja alleine war ich letztendlich ja doch nicht) unterwegs war, kriege ich bald ab und zu kalte Füße. Neues Land, mehr Zeit alleine. Aber wie du sagst diese Ängste zu überwinden ist auch ein tolles Gefühl. Und wenn mich meine Füße mal wieder erwischen, dann les ich mir einfach diesen Text noch mal durch.

    Liebe grüße

    • Kleinstadtcarrie 14. Juni 2017 at 08:44

      Liebe Linda,

      wow! Sehr cool. Wo geht es hin??
      Würde ja am liebsten meinen Rucksack packen und mitkommen, hihi
      Vor allem finde ich das so cool, dass Du das alleine machst und Dein Freund dann nach kommt – perfekte Kombination für einen Trip! Schön, dass er Dir diesen Freiraum lässt. Er muss toll sein.

      Ich wünsche Dir eine wunderschöne Zeit,
      Deine Luise

  • Reply Franzi 13. Juni 2017 at 13:29

    Liebe Luise!

    Es ist so wunderbar zu sehen wie du reifer wirst, erwachsener und wirklich auch weise! Ich liebe deine Texte und die Entwicklung, die dein Schreibstil besonders in den letzten Monaten durchlaufen hat, ist unglaublich! Freue mich darauf mehr von Luise und nicht mehr nur von “kleinstadtcarrie” zu lesen!

    Ganz ganz liebe Grüße aus Wien! X

    • Kleinstadtcarrie 14. Juni 2017 at 08:45

      Liebe Franzi,

      vielen Dank! Ich verändere mich auch persönlich momentan sehr und freue mich daher besonders, wenn das auch hier bemerkbar ist. Danke, dass ihr da so sensibel seid und mich so gut kennt. Ein wunderschönes Gefühl <3

  • Reply Lynn 13. Juni 2017 at 13:25

    Liebe Luise,
    vielen, vielen Dank für den Text! Mir geht es aktuell genauso wie dir vor ein paar Jahren. Ich will raus,ich will weg, aber niemand ist da, mit dem ich genau das kann. Schon oft war ich kurz davor, einfach alleine einen Flug zu buchen. Nach Lissabon, nach Porto, nach Pisa… einfach irgendwo hin. Irgendetwas Neues erleben! Aber im letzten Moment kamen dann immer Zweifel auf und ich habe schließlich den Browser geschlossen und bin dann doch nicht geflogen. Leider. Aber dein Text hat mich gerade motiviert, es das nächste Mal einfach durchzuziehen.
    Ich bin gerne alleine, habe gerne Zeit für mich und deswegen werde ich auch alleine reisen können. (Und neue Menschen kennen lernen. So wie du es beschrieben hast!)
    Nochmals danke! In jedem neuen Blogpost bist du eine Inspiration für mich und schaffst es jedes Mal mich zum nachdenken zu bewegen!

    Liebe Grüße
    Lynn

    • Kleinstadtcarrie 14. Juni 2017 at 08:48

      Lynn,
      ja! unbedingt! buchen! jetzt! los! :-)
      Dein Zukunfts-Ich wird es Dir danken <3