Wie alles begann – Guinea Tagebuch #1

/2. März 2017/20 Kommentare

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„Ich geh’ nach Afrika!“, sage ich, als ich einen guten Freund nach Monaten wieder sehe. Das ist im August gewesen. Gerade frisch zurück aus New York und schon bereit für ein neues Abenteuer. Er ermutigt mich und nachdem alle Erfahrungen ausgetauscht sind und er meine Wohnung, die sich zu diesem Zeitpunkt noch unheimlich fremd angefühlt hat, wieder verlässt, mache ich mich an meine Recherchen. Ich finde zahlreiche Projekte und werde mit zu zahlenden Summen konfrontiert, die mich stutzig machen. Wohin geht denn das ganze Geld? Ich treffe auf Artikel, die meine anfängliche Euphorie dämpfen und gehe schließlich in’s Bett. Doch die Idee geht mir nicht aus dem Kopf. Meine Schwester klärt mich über die Schattenseiten freiwilliger Arbeit auf und immer wieder stellt sich mir die Frage: Hilft das den Menschen wirklich? Oder hilft das Ganze nicht doch mehr mir selbst? Ich komme ins Zweifeln und schlage mir die Idee aus dem Kopf. Will nichts falsch machen, – will doch nur: effektiv helfen. Mit anpacken. Aber das scheint gar nicht so einfach zu sein.

Einige Wochen später findet das Bloggertreffen #BLOST, welches Melanie und Matthias seit 2016 regelmäßig organisieren, statt – und ich habe endlich die Gelegenheit hinzugehen. Ich hegen keine großen Erwartungen, nur ein freundliches Zusammensein und Kennenlernen. Und so soll es auch sein. Das Treffen findet im Simmel-Turm am Albertplatz hier in Dresden statt und als endlich alle Mädels und Jungs eingetroffen sind, werden wir offiziell begrüßt. „Herr Simmel und Amadou wollen gern ein Herzensprojekt vorstellen“, kündigt Melanie an. Und was in den nächsten fünf Minuten passiert, veränderte so einiges in meinem Leben. Die beiden Herren stehen mit leuchtenden Augen und einem breiten Grinsen vor uns und erzählen, dass sie gerade dabei sind in Guinea eine Berufsschule zu errichten. Drei Grundschulen sind bereits im Betrieb….

Alle Informationen zu Amadou, seinen Projekten und dem Ablauf der Umsetzung findet ihr auf der Website www.projekt-misside.de. Lasst Euch vom – sagen wir – altmodischen Layout nicht abschrecken (wir arbeiten dran!), sondern überzeugt Euch selbst vom Misside Guinea e.V. Sicherlich ist es um einiges schwieriger Vertrauen aufzubauen – durchs Internet. Aber wer die Möglichkeit hat oder hatte Amadou, seine Familie und die Mitglieder des Vereins ein Mal persönlich kennezulernen, der wird mir zustimmen, dass diese Menschen mit Herz und Leidenschaft, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Dankbarkeit bei der Sache sind. 

Kurz daraufhin verschwinden beide. Lassen ein Sparschwein stehen, in das ich alles stecke, was in meiner Geldbörse zu finden ist. Die Leidenschaft und Hingabe, mit denen die beiden von ihrem Projekt Misside Guinea erzählen, hat mich verzaubert. Ich packe mir noch eine ihrer Zeitungen ein und gehe mit einem wohligen Gefühl im Bauch und ziemlich viel Motivation nach Hause.
Auch Tage später geht mir die Sache nicht aus dem Kopf. Ich recherchier und finde tatsächlich die entsprechende Facebookseite und Homepage. Schließlich kontaktiere ich Amadou, Gründer und Herz des Projekts, und frage ihn, inwiefern ich helfen kann. Der Internetauftritt gefällt mir nicht und ich frage mich, wieso ich vorher noch nie von dem Projekt gehört habe. „Ich möchte Euch helfen, das Ganze bekannter zu machen!“, sage ich und treffe bei Amadou auf die herzliche Person, die ich in Erinnerung hatte. Er ist begeistert und dankbar und erzählt mir voller Vorfreude, dass es im Februar wieder nach Telimélé, seinen Heimatort und Ort der Baustelle, gehen soll und dass immer einige Freiwillige aus dem Projekt mitkommen.

Und dann lag es für mich klar auf der Hand: wir müssen Foto- und Videomaterial produzieren, ich muss schreiben und wir alle müssen darüber sprechen und das Projekt unterstützen.
Kurzerhand rief ich Daniel an, den ich bis dato eigentlich nicht wirklich kannte. Daniel ist der Gründer von Flightseeing – sicherlich nicht jedem ein Begriff, aber ich würde behaupten wollen, dass der ein oder andere schon etwas von den Jungs gesehen hat. Daniel hat sich vor einigen Jahren mit der Idee, Stadtrundgänge ein mal anders zu gestalten, selbstständig gemacht. Heute reist er mit seinen Drohnen um die Welt und hält alles in beeindruckenden Videos fest. Schaut doch mal hier vorbei, mein Favorit: das Norwegen Video.
Bei einem Kaffee vor ein paar Monaten hatten wir uns kennengelernt – und jetzt sah ich die perfekte Gelegenheit das erste Mal zusammen zu arbeiten: „Hast Du Lust?“ – „Ja, klar! Super gern!“ In etwa so einfach ist es Daniel von dem ehrenamtlichen Projekt zu überzeugen.
Wenige Tage später sind die Flüge gebucht, Impftermine vereinbart und die Vorfreude steigt von Tag zu Tag.

Die Reise rückt immer näher und die Packliste, welche mir Amadou zur Verfügung gestellt hat, beinhaltet unzählige Dinge, die ich nicht besitze und Medikamente, von denen ich noch nie gehört habe. Stundenlang streife ich durch die Stadt, ehe ich alles beisammen habe. Und jedes Mal, wenn ich die EC-Karte durch das Gerät ziehe, versetzt mir das einen Stich ins Herzen. „Ist das hier wirklich das Richtige?“ Unmengen an Geld sind in die Vorbereitungen geflossen. Medikamente, Impfungen, Taschenlampe, Werkzeuge, Arbeitsschuhe – sind teuer. Und das tut weh. Und das hat mich beschämt und immer wieder zum Zweifeln gebracht.
Wieso ich diese Zweifel während der Reise beiseite schieben konnte, erfahrt ihr in den nächsten Beiträgen!
„Du wirst Gutes tun vor Ort. Und hier wirst Du damit weiter machen.“, aufmunternd. Motivierend. Hilfreich. Meine Freunde sind überzeugt von der Sache. Und zahlreiche Zeitungen und Fernsehteams kontaktierten mich, um über das Projekt und die bevorstehende Reise  zu berichten. Mit jeder weiteren Berichterstattung beruhige ich mich zunehmend: das wird funktionieren! Das Projekt wird Aufmerksamkeit bekommen und somit mehr Spenden und das Thema, die Problematik muss besprochen werden. Es ist wichtig, dass du das tust.

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Am 11. Februar 2017 geht es los. „Was könnte ich denn noch vergessen haben?“, die Aufregung ist mir in’s Gesicht geschrieben. Doch in dem Moment als ich in der S-Bahn Richtung Münchner Flughafen sitze, ist sie verflogen und ich kann meine Vorfreude kaum mehr bändigen.
Ich treffe Daniel am Flughafen – er strahlt eine Ruhe und Gelassenheit aus, obwohl er mit zwei Rücksäcken, zwei Koffern und dazu einem breiten Grinsen entgegen kommt. Ich bin froh, dass er uns auf der Reise begleitet. Und das nicht nur, weil ich mich bereits in diesem Moment auf die tollen Aufnahmen und Unterstützung freue, sondern ganz besonders auch aufgrund seines besonderen Charakters.
Wir treffen den Rest der Gruppe – leider fällt Amadou gesundheitsbedingt aus und sofort zieht sich meine Stirn in Falten. Ich mache mir nicht nur Sorgen um ihn, sondern auch darum, wie wir Freiwilligen, der Großteil war noch nie in Afrika unterwegs, das allein bewältigen soll. Als ich aber jeden einzelnen kennenlerne, merke ich schnell: mit vereinten Kräften schaffen wir das! Ich muss dazu sagen, dass ich vorher absolut nicht wusste, wer die Reise mit uns gemeinsam antreten wird – das ich ganz und gar nicht enttäuscht wurde, darüber berichte ich in den nächsten Teilen.

Die Wartezeit vergeht schnell und schon sitzen wir im Flugzeug Richtung Casablanca. Dort angekommen bleibt nur wenig Zeit zum Umsteigen. Ich kaufe mir schnell einen Snack, denn die Auswahl im Flugzeug lautete: Chicken or Beef? Das zweite Flugzeug ist unheimlich groß. „So viele Menschen reisen nach Conakry?“, denke ich und steige, wie immer, mit einem unbehaglichen Gefühl in den Flieger. Heftige Turbulenzen rauben mir den letzten Nerv und ich bin unheimlich froh, Daniel neben mir sitzen zu haben. Nach insgesamt nur 7 Stunden Flugzeit landen wir in der Hauptstadt Guineas und kommen an in einer gänzlichen anderen Welt.
Und dann ging alles ziemlich schnell: Passkontrolle, Gepäckchaos, Mückenspray, Koffer auf den Jeep laden und durch die Nacht zu unserer Unterkunft. Erschöpft fallen wir in unsere Betten.

Nur zwei Stunden später klingelt der Wecker. Anna, mit ihr teile ich mir von nun an das Zimmer, und ich stehen (versehentlich) eine Stunde früher auf als alle anderen und entscheiden kurzerhand an den Strand zu gehen. Unzählige Jungs spielen Fußball im Sand, begutachten uns für einen Moment, dann: Desinteresse. Aber ich kann von all’ den Eindrücken gar nicht genug bekommen. Überall entdeckt man etwas Neues. Ich staune. Und jeder begrüßt uns mit einem Lächeln.
Nach einem ausgiebigen Frühstück, Absprachen und dem Einpacken der Koffer in große Müllsäcke, steigen wir in die Jeeps und machen uns auf den Weg Richtung Telimélé. Angekündigt ist eine sechsstündige Autofahrt. Da leider zu wenig Plätze in den Autos verfügbar sind, sitzen wir Mädels zu viert auf der Rückbank eines grünen Skodas. Na dann, mal los!
Wie lang die Fahrt letztendlich gedauert hat? Erfahrt ihr im Video. Ich sag mal so, allein um die Stadt zu verlassen, haben wir geschlagene 3 Stunden gebraucht. Und dann lagen noch 240km vor uns. Was das für guineische Verhältnisse bedeutet? Schaut rein!

Mit drei Jeeps machten wir uns auf den Weg durch Guinea und auch wenn die Fahrt länger dauert als gedacht, wird es keine Sekunde langweilig.
Die dreistündige Fahrt durch die Hauptstadt Conakry weckt die unterschiedlichsten Gefühle in mir. Es ist unfassbar laut, dreckig und überall brennt am Straßenrand Müll. Kinder verkaufen Orangen und sie alle schauen uns mit großen Augen an. Riesige Kreisverkehre, zerbeulte Autos. Die Stadt ist einstöckig und nahezu jedes Gebäude, dass aus mehreren Stockwerken besteht (nicht dass es viele wären, aber es gibt sie), befindet sich in irgendeiner Bauphase – weit und breit keine Arbeiter zu sehen. Das Geld ist ausgegangen. Ständig müssen wir Halt machen: brauchen eine Plane, um das Gepäck zu schützen. Dann öffnete sich bei einem der Jeeps die Klappe und wir haben Wasser und beinahe einen Koffer verloren. Zum Schluss fährt einer der Fahrer einem Taxifahrer den Spiegel ab. Eine turbulente Fahrt also.
Allmählich wird es ruhiger, die Straßen leerer und mit einem Schlag ist alles von einem roten Schleier überzogen. Ich wische mir mit der Hand über das verschwitze Gesicht. Alles ist dreckig und staubig. Wenn ein Lastwagen am geöffneten Fenster vorbei fährt müssen wir husten, – schnell die Fenster zukurbeln, die Klimaanlage ausschalten! Draußen sitzen Kinder am Straßenrand. Wir sind auf einem Hügel, und obwohl wir schon eine Weile unterwegs sind, erstreckt sich die Stadt noch immer endlos vor uns.

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Irgendwann verlassen wir Conakry und die Umgebung wird immer ländlicher. Brennende Felder, winzige Dörfer, kleine Märkte, Frauen und Kinder tragen alles mögliche auf dem Kopf (Obst, meterlange Äste, schwere Wassereimer), ich entdecke eine Bibliothek und überall winkende Hände und lachende Gesichter. Ganz gleich wie müde ich bin, ich kann nicht aufhören mich zu freuen – über die Gastfreundlichkeit, die wunderschönen Menschen, die beeindurckenden Berge. Diese gänzlich andere Welt. Autos, meterhoch beladen, kommen uns entgegen. Menschen sitzen auf den Dächern der Kleintransporter und ich frage mich, wie das funktioniert. Die Straßen bestehen teilweise ausschließlich aus Schlaglöchern, die meterlang und -tief sind. Wir werden so sehr durchgerüttelt, dass man ständig aufpassen muss, dass der Kopf nicht irgendwo dagegen knallt. Und dort sitzen Menschen auf Autodächern oder klammern sich an offene Türen – als wäre nichts dabei. Sie lachen. Und ich: bewundere sie.

Plötzlich: Trillerpfeife. Schrill. Laut. Wir halten an.
Unser Fahrer, Aliou Sy, steigt aus dem Wagen und gibt uns zu verstehen, sitzen zu bleiben. Kein Fahrtwind mehr – das Auto heizt sich augenblicklich auf und wir zergehen bald vor Hitze. Vier Polizisten haben uns angehalten. Es wird ewig diskutiert. Keiner weiß so recht, was los ist. Mittlerweile wurden auch die beiden anderen Wagen angehalten. Unsicherheit. Und plötzlich wieder: Trillerpfeife. Einer der Polizisten kommt mit strengem Blick auf uns zu. Jemand aus der Gruppe hatte ein Foto machen wollen – und damit hatten sie uns. Nach ungefähr 40 Minuten geht die Reise weiter. Aliou Sy steigt wütend ein und in der nächsten halben Stunde spricht niemand. Irgendwann beruhigte er sich und berichtet uns davon, wie ungerecht und korrupt es in seinem Land zugeht, wie wütend ihn das macht und wie machtlos und wehrlos er dem gegenüber ist. Drei weitere sogenannte Checkpoints passieren wir. Jedes Mal müssen wir das Schmiergeld aus dem Handschuhfach holen. Und ich frage mich, ob ich mich jemals so ungerecht behandelt gefühlt habe. Und das ist erst das kleine Ausmaß der Korruptheit in Guinea.

Die weiteren Stunden verbringen wir mit guten Gesprächen, ewigem aus dem Fenster gucken und winken, ein Mal ertönt Helene Fischers Atemlos aus den Lautsprechern – Aliou Sy ist ganz stolz auf diesen Song und kann sogar mitsingen –, einer Rast in der Dunkelheit und irgendwann sehen wir die ersten Lichter der Stadt Telimélé…

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20 Kommentare

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  • Reply Laura 17. März 2017 at 13:05

    Hallo Luise,

    ich finde es sehr gut, dass du auf deinem Blog das Thema des Volunteering (oder wie man es nennen mag) auch mal kritisch betrachtest! Viele Leute tun das leider nicht und denken, dass sie mit zwei Wochen irgendwo die Welt retten, obwohl man dabei auch viel Schlechtes anrichten kann. Ich hoffe sehr, dass durch deine “Öffentlichkeitsarbeit” viele Spenden für das Projekt eingehen und werde mich jetzt erstmal deinen weiteren Berichten widmen!

  • Reply Mister Matthew 13. März 2017 at 01:32

    Das klingt Alles wahrlich sehr, sehr toll! Ich bin ein bisschen stolz darauf Dich und Amadou zusammengebracht zu haben. Noch stolzer bin ich aber auf den von Euch beiden geschaffenen Mehrwert! Das ist einfach nur klasse von Euch!

    Der Artikel gefällt mir sehr! Total mitreißend geschrieben! :) Kompliment dafür!

    Bleib wie Du bist! Ich freue mich schon auf unsere nächste Begegnung und all deine Erzählungen! :)

    Modische Grüße,

    Matthew <3

  • Reply Kim 7. März 2017 at 11:36

    Ein toller Beitrag!!Ich finde es wirklich bemerkenswert, wie viel du dort geholfen hast und wie viel Energie du in dieses Projekt gesteckt hast.
    In dem Video kommt das deutlich rüber. Man merkt, wie viel dir das alles bedeutet und ich kann sehr gut nachvollziehen, dass man sich nach so einer großen Erfahrung viele Gedanken um sein eigenes Leben macht und auch an manchen Dingen zweifelt. Wenn du das Gefühl hast, etwas ändern zu wollen, weil es sich vielleicht nicht mehr so richtig anfühlt wie früher, dann mach es! Solange es dir letztendlich gut geht damit, kann es nur richtig sein :)

  • Reply Lena 7. März 2017 at 10:33

    Ein wirklich toller Blogpost! Die ganzen Eindrücke hauen einen sogar beim Lesen um. Es liest sich wie ein Buch und man möchte schnell wissen, wie es weiter geht. Mach weiter so liebe Luise, du bist ein toller Mensch! :-)

  • Reply Carolin 6. März 2017 at 03:37

    Meine liebe Luise,

    was für ein schöner Beitrag. Ich habe mich schon die ganze Zeit auf die Beiträgt aus deiner Guinea-Zeit gefreut und man wird wirklich nicht enttäuscht. So schön und spannend geschrieben, als wäre man selber mit dabei und würde all das auch erleben. So toll!!! Und es ist wirklich klasse, das man merkt wie viel dir das alles bedeutet und wie wichtig und ernst du diese Sache auch nimmst – meinen Respekt an dieser Stelle, ich glaube ich hätte mich das nicht getraut.

    Ich hoffe das alle die, die im letzten Beitrag noch so kritisch und auch unfair waren deine Worte hier lesen und merken das sie alle falsch lagen ! Hoffe es kommt noch mehr positives Feedback, damit du merkst wie klasse das alles ist!
    Du kannst so stolz auf dich sein!
    Liebe Grüße, Caro

  • Reply Jenny 4. März 2017 at 19:53

    Liebe Luise,

    ich verfolge deinen Blog nicht bereits seit Beginn an, aber doch schon eine ganze Weile. Ich lese alle deine Beiträge früher oder später und ich kann dir versichern, dass man bei jeder Zeile, die du schreibst, spürt, wie viel Herz in ihr steckt. Es ist so, als würden all deine Gefühle und Gedanken über das Herz direkt in deine Hand und dann auf den Bildschirm wandern und das gibt es selbst in der großen Welt des Internets nicht wirklich oft und wird auch noch immer seltener .. ja vielleicht gibt es das auch so gut wie gar nicht mehr…

    Ich hab in den letzten Tagen all die “Hater-Kommentare” verfolgt und habe mich deshalb entschieden mich als “stille Mitleserin” auch mal zu Wort zu melden. Was mich allerdings enttäuscht ist, dass dieser Beitrag nach der ganzen Schwarzmalerei so wenig Feedback bekommt. Klar, wenn man die Fresse aufreißt und irgendwas Negatives behauptet, obwohl man eigentlich erstmal gar nichts darüber weiß, ist es schwer, später zuzugeben, dass man Unrecht hatte – aber genau das hast du meiner Meinung nach verdient. Nach diesen ersten Einblicken sollten all diejenigen den Arsch in der Hose dazu haben! Aber natürlich ist das so einfach nicht – da kann man nichts machen, das kann man einfach nur so hinnehmen – umso schöner finde ich es, dass du dich trotzdem dazu entschieden hast, uns an deinem Erlebnis teilhaben zu lassen!

    Bitte bleib so wie du bist und mach das weiter, was du für richtig hälst und was dich erfüllt! Ich liebe deine Texte und bin so froh, dass ich damals auf deinen Blog gestoßen bin, all das hier ist was ganz Besonderes, auch wenn viele dieses Herzblut vielleicht nicht verstehen, bitte mach weiter so!

    • Kleinstadtcarrie 5. März 2017 at 20:00

      Jenny. Wow! Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.
      Vielen Dank!

  • Reply Lisa 3. März 2017 at 18:00

    Wow das sind wirklich super tolle Eindrücke. Freue mich schon auf die nächsten Teile.
    Wünsche Dir einen tollen Freitag.
    Liebe Grüße Lisa <3
    http://www.hellobeautifulstyle.blogspot.de

  • Reply Jana 3. März 2017 at 10:31

    Wow, du hast mich jetzt schon total in den Bann gezogen. Es liest sich super spannend und ist, als wenn man selbst in dem Skoda sitzen und es erleben würde. Ich warte neugierig auf die folgenden Teile.

    Hut ab für deinen Mut – so eine Reise anzutreten, darüber zu schreiben und dich trotz der Gegenwehr nicht einschüchtern zu lassen!

    Großartig! ♥
    Ganz liebe Grüße, Jana.

    • Kleinstadtcarrie 3. März 2017 at 13:18

      Danke Jana… das ist auch nach wie vor leider gar nicht so einfach für mich, – aber die Reise ist so wertvoll und wunderschön gewesen, dass ich Euch, denen es gefällt, daran teilhaben lassen will :)

  • Reply Elisabeth 2. März 2017 at 20:44

    Wow ich bin echt beeindruckt von dir, dass du dich traust so eine Reise zu unternehmen. Respekt! Ist bestimmt ne Erfahrung fürs Leben gewesen :)

  • Reply Alina 2. März 2017 at 19:14

    Ich habe jedes einzelne Wort verschlungen und konnte mir alles genau vorstellen. Ein riesiges Abenteuer das du da bestritten hast, selbstverständlich kommen das Zweifel und Sorgen hoch. Ich bin froh, dass du es trotz deiner Bedenken gemacht hast. Das Video dazu ist eine tolle Ergänzung zu deinem Blogpost und ich freu mich so sehr auf die kommenden Teile <3

    Ganz liebe Grüße
    Alina :*
    http://www.blackbeachchair.com

  • Reply Andrea 2. März 2017 at 17:05

    Ich bin so gespannt was du noch berichten wirst, hört sich bisher echt interessant an!

    Liebst,
    Andrea

    BLOGGER CONTEST auf meinem Blog!

  • Reply Nicole 2. März 2017 at 16:07

    Sehr interessant! Gutes Video & gute Bilder!
    Bin auf die nächsten Artikel gespannt!

  • Reply Lena 2. März 2017 at 15:57

    Deine Texte inspirieren mich unglaublich sehr, dein Mut und wie positiv du durchs leben gehst trotz deiner Zweifel ist so bewundernswert! Mach weiter so, man merkt wie viel Zeit und vorallem Liebe du in deine Texte investierst.

  • Reply Angelika 2. März 2017 at 14:37

    ich freue mich für dich das du das erleben darfst, und das du das alles tust! Du rüttelst mal wieder wach. Weiter so, ich freu mich auf weitere Berichte :)

  • Reply Stephie 2. März 2017 at 13:35

    Ich finde es toll, dass du gegen deine Zweifel angekämpft hast und es durchgezogen hast. Ein Aufenthalt wie dieser prägt allemal.