Workspace Inspiration

/7. März 2017/8 Kommentare

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Den Januar habe ich, wie man auf sämtlichen Social Media Plattformen sicherlich mitbekommen hat, hauptsächlich in der Bibliothek verbracht. Es galt: die Bachelorarbeit zu schreiben. In den Tiefen des Lesesaals saß ich also Stunde um Stunde und schrieb eifrig eine Zeile nach der anderen. Gemeinsam mit hunderten anderen verzweifelten Studenten zu arbeiten kann motivieren sein und irgendwie fühlt man sich nicht ganz so verloren – nichtsdestotrotz gibt es Tage, an denen ich lieber zu Hause geblieben bin.
Zu Hause arbeiten – das müsste ich, als selbstständige Bloggerin, ja eigentlich perfektioniert haben. Und: jegliche Angelegenheiten des Bloggens kann ich sehr diszipliniert und organisiert zu Hause erledigen, geht es aber um Uni-Kram, dann sieht das leider schon etwas anders aus. Plötzlich hat mich alles abgelenkt: ich zauberte mir in der Küche die besondersten Gerichte und mein Kleiderschrank war nie zuvor so aufgeräumt wie jetzt. Ganz klar: Prokrastination. Wir kennen es alle.
Irgendwann hat es allerdings Klick! gemacht und das Schreiben lief, auch zu Hause, wie am Schnürchen. Wie ich das geschafft habe, verrate ich Euch heute:

1. Ganz wichtig: ein Arbeitsplatz. Klingt banal, aber wenn ich mir die Zimmer von Freunden und Bekannten ansehe, dann ist es oft das, was fehlt oder anderweitig genutzt wird. Seit ich denken kann, besitze ich einen geräumigen Schreibtisch und mit den Jahren ist die Arbeitsfläche immer größer geworden. Und natürlich muss dieser geordnet und aufgeräumt sein, aber schlicht und einfach die Existenz eines Ortes in Deiner Wohnung, der nur zum Arbeiten genutzt wird, ist essentiell. Also meiner Meinung nach, kann kein Küchentisch, Couchtisch oder gar Bett einen guten Schreibtisch ersetzen.

2. Ordnung – denn nur ein Genie beherrscht das Chaos und wenn wir mal ganz ehrlich sind, sind wir alle keine geborenen Genies. Jeden Montag (mindestens) ist Putztag und dann wird einmal alles vom Schreibtisch weggeräumt, abgewischt und schließlich sortiert und abgearbeitet. Sodass schließlich nur noch Blumen, Büroartikel, ein Korb, in dem sich im Laufe der Woche wieder Briefe, Visitenkarten und Rechnungen ansammeln werden, Laptop, Tee und Notizbücher auf meiner Arbeitsfläche befinden.
Ganz wichtig in diesem Zusammenhang: der Korb. Meiner in Roségold ist von Primark und am Ende der Woche leider immer ziemlich voll – aber dann hat man alles, was man erst Mal beiseite schiebt, zumindest an einem Ort und es fliegt nicht auf dem Schreibtisch umher.
Ansonsten befinden sich neben meinem Schreibtisch noch zwei kleine Schubladenschränke, – jede Schublade beinhaltet verschiedene Dinge, die ich täglich gebrauche: Technik, Uni-Kram, weitere Büroartikel, usw.

3. Und jetzt geht’s los! Was ich während der Selbstständigkeit gelernt habe? Umziehen bitte! Ich würde lügen, wenn ich behauptete ich würde mit Jeans und Bluse am Schreibtisch zu Hause sitzen – aber es ist eben auch nicht mein Pyjama, den ich tagsüber trage. Meistens wähle ich eine Kombination von gemütlich und schick. Dann muss ich mich a) nicht schämen, wenn der Postbote klingelt und b) versetzt einen ein Outfit in eine ganz bestimmte Stimmung.
Je nach Situation kann es auch dazu kommen, dass ich Wimperntusche und Lipgloss trage – aber das ist stimmungsabhängig und kein Muss!

4. Ein großer Vorteil des zu Hause Schreibens? Snacken und Trinken ist erlaubt! Während in der Bibliothek nur das Trinken von Wasser gestattet ist, renne ich zu Hause jede Stunde in die Küche und koche mir eine Kanne Tee. Bewegung und Flüssigkeit – absolut notwendig um längere Zeit konzentriert zu arbeiten.

5. Während man in der Uni-Bibliothek zumeist in müde Gesichter schaut, wenn man seinen Blick durch die Reihen schweifen lässt (okay, das süße Lächeln von dem Typ zwei Tische weiter mal abgesehen), ist die Umgebung zu Hause meistens doch etwas schöner, heller und freundlicher. Darauf achte ich zu Hause jedenfalls sehr. Anders als früher, dank Feng Shui, steht mein Schreibtisch heute nicht mehr á la Carrie direkt vor dem Fenster, sondern daneben. An der Wand hängen motivierende Sprüche und eingerahmte Quotes von Desenio. Dort bekommt ihr übrigens mit dem Code „kleinstadt25“ 25% Rabatt auf alle Prints – außerdem gibt es tolle Bilderrahmen und schmale Regale, auf denen man Bilder und andere Dekoelemente platzieren kann. Davon werden definitiv auch noch welche bei mir zu Hause einziehen.
Das roségoldene Metallkonstrukt besteht übrigens aus Schalhaltern von Primark.

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Desenio. 

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Fotos – Vanessa Thiel

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8 Kommentare

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  • Reply Lila 11. März 2017 at 17:04

    Was für ein wunderschöner Arbeitsplatz! Kann dir in allen Punkten nur zustimmen und auch ich habe schon immer einen richtigen Schreibtisch. Ich könnte mir überhaupt nicht vorstellen, im Bett, auf dem Boden oder in der Küche/dem Wohnzimmer zu lernen.
    LG, Lila

  • Reply Nadine 9. März 2017 at 20:27

    Trinken ist wirklich sehr wichtig, vergesse ich beim Arbeiten am Schreibtisch auch immer wieder.
    Woher ist denn der schöner Pullover?

    Liebe Grüße

    • Kleinstadtcarrie 10. März 2017 at 22:54

      Liebe Nadine,

      den habe ich bei H&M gekauft – vor 2 Monaten ca. … also vielleicht hast Du noch Glück 🙂

  • Reply Ivory 8. März 2017 at 12:51

    Schöner, freundlicher und aufgeräumter Arbeitsplatz. Ich kann mir vorstellen, dass es sich daran gut arbeiten lässt. Ich selber habe keinen solchen Ort zum arbeiten und nutze einfach den Arbeitsplatz (eigentlich ein Massivholzesstisch, haha) meines Freundes, auf dem es durch uns beide eher wie Kraut und Rüben aussieht. Der arbeitet.
    Nach meinen Umzug, bzw. für die neue Wohnung habe ich aber einen Arbeitsplatz für mich geplant. Vielleicht motiviert mich das dann auch etwas mehr ;).
    Woher hast du denn deinen Schreibtisch? Das Metallkonstrukt finde ich übrigens richtig toll – super Idee!

    Liebste Grüße
    Jane von Shades of Ivory

    • Kleinstadtcarrie 9. März 2017 at 12:33

      Hey Jane,

      das solltest Du unbedingt tun – meiner ist von IKEA 🙂

  • Reply Rieke 7. März 2017 at 20:47

    Bei mir ist es ähnlich. Manchmal liebe ich es zu Hause zu lernen, aber an einigen Tagen brauche ich die Bibliothek, weil ich mich sonst total ablenken würde.
    Schreiben und für die Uni schreiben ist halt immer noch etwas Anderes.
    Dein Post war wie immer total schön geschrieben, aber dieses mal fand ich die Bilder besonders schön!

    Rieke =)

  • Reply Vivian 7. März 2017 at 16:19

    Ich bin so froh, gestern meine letzte Klausur geschrieben zu haben und nun erstmal nicht mehr in die Bibliothek zu müssen! Dort schaffe ich einfach sehr viel mehr als zu Hause, auch wenn es am eigenen Schreibtisch natürlich viel gemütlicher ist und man sich jederzeit in eine Decke einkuscheln und Tee trinken kann 🙂
    Dein Arbeitsplatz sieht wirklich sehr hübsch aus, so hell und freundlich! Besonders gefällt mir das Metallkonstrukt mit den Klammern, nach so etwas werde ich nun wahrscheinlich auch die Augen offen halten.
    Darf ich fragen, was das für ein Buch (Notizbuch? Kalender?) ist, das ganz rechts auf deinem Schreibtisch liegt? Das sieht so schön aus, auch wenn es auf den Bildern unscharf ist.
    Und würdest du vielleicht noch erklären, was das genau mit Feng Shui auf sich hat, dass dein Schreibtisch nicht mehr am Fenster steht?
    Liebe Grüße <3