Auf geht’s – Guinea Tagebuch #2

/13. März 2017/17 Kommentare

102 DJI_0003-HDR 35 13. Februar 2017

Piiiiiiep. Piep. Piep.
Stille.

Ich schlage die Augen auf und frage mich für eine Sekunde, wo ich bin. Es ist stockdunkel. Ich schau auf mein Handydisplay. Viel zu hell! Ich kneife die Augen zusammen. Es ist 2:31 Uhr. Ich schwitze. Strample mich aus dem Schlafanzug.
Und wieder beginnt es zu piepen. Unfassbar laut. Es hört nicht auf.
Irgendwann schlafe ich wieder ein. Musik in den Ohren.

Die Nacht ging genau so weiter. Das Piepen – das sich als Quietschen der Wasserpumpe herausstellte und mich während der zwei Wochen noch des Öfteren wach halten sollte – nahm kein Ende, gegen 5 Uhr morgen begann der Mujezin leidenschaftlich in’s Megaphon zu brüllen. Und damit meine ich brüllen. Die wenigen Stunden dazwischen plagten mich Albträume.

Gegen 8 Uhr quälte ich mich dann müde aus dem Bett. Ein bisschen Wasser ins verschlafene Gesicht, eine lockere Hose und ein Baguette mit Nutella – und meine Laune war gerettet.
Wir sitzen auf dem Hof und frühstücken. Einer nach dem anderen trudelt ein. Müde Gesichter. Aber auch: neugierig. Ich sehe Vorfreude. Noch ein bisschen Zaghaftigkeit (– die wir schon bald ablegen werden). Und dann machen wir uns mit Wasserflaschen bepackt auf den Weg zur Baustelle.

Wir haben nur wenige Schritte getan, als eine Schar Kinder auf uns zugerannt kommt, freudig lacht und einen jeden von uns an die Hand nimmt. Ein schöneres „Willkommen!“ hätten wir uns nicht vorstellen können. Die Kleinen sind aufgedreht und wir wissen gar nicht, wo wir zuerst hinsehen sollen. Überall, wo wir vorbei kommen, winkt man uns zu. Lächelnde Gesichter. Ochsen. Vertrocknete Pflanzen und doch hier und da grüne Halme und blühende Büsche.
Geschafft von der Hitze – jetzt schon – kommen wir an der Baustelle an. Und: staunen. Ein gigantischer Komplex, auf welchem drei Gebäude stehen. Teils in bunten Farben. Teils noch im Aufbau. Junge Männer sägen eifrig. Einige Kinder holen Wasser am Brunnen. Eine Ziege inmitten des Platzes angebunden. So vieles ist zu entdecken. Und vor allem: Hoffnung.

Wir schauen uns alles ganz genau an. Die Kinder sitzen im Schatten. Nur ein Mädchen, sie war schon vor uns auf der Baustelle, folgte uns auf Schritt und Tritt. Vielleicht 7 oder 8 Jahre alt. Anmutig. Skeptisch. Wunderschön.

Wir legen unsere Sachen ab. Und beratschlagen.
Ich melde mich freiwillig dafür, den Müll einzusammeln.
Etwas, was mir direkt aufgefallen ist und ich bis heute nicht gänzlich fassen kann, ist das nicht vorhandene Umweltbewusstsein. Müll – wird fallen gelassen. Egal wo. Egal was. Es gibt keine Mülleimer. Kein Recycling. Kein System. Schuldzuweisungen bringen nicht – also fangen wir an. 40°C. 50er Sonnencreme. Und los!

Es ist mühseelig. Frustrierend außerdem. Ich ärgere mich darüber. Sammle Kabel ein. Plastik. Papier überall. Und auf einmal werden wir immer mehr. Die Kinder – nicht in der Schule aufgrund eines andauernden Streiks, wie sich später herausstellt – helfen alle mit. Fleißig. Und sie lächeln. Und der Berg wird immer größer. Und das fühlt sich gut an.

„Ich kann nicht mehr!“, muss ich mir nach einer Stunde eingestehen. Es ist einfach zu heiß. Auch die Einheimischen schwitzen. Es ist die heißeste Zeit des Jahres in Guinea.
Wir gehen in eines der Gebäue – das Labor und beginnen zu streichen. Grundierung zuerst.
Kurz nach zwei ist der erste Arbeitstag vorbei. Alle sichtlich geschafft. Und: glücklich.

Zurück in der Unterkunft – wir schlafen bei Amadous Mutter – bekommen wir Mittagessen und ruhen uns aus.
Später gehen wir in die Stadt: Telimélé. Ein kurzer Fußmarsch. Und ziemlich viel Ungewissheit. Was erwartet uns?
Bevor ich die Reise angetreten bin, habe ich unfassbar viel recherchiert. Wie wird es vor Ort sein? Was ist zu erwarten? Worauf sollte ich vorbereitet sein? Viel erfährt man über den Ort in Guinea nicht.

Und in dem Moment als ich die wichtigste Straße der Stadt sah, überkamen mich so viele verschiedene Gefühle, dass ich gar nicht wusste, ob ich einfach so weiter gehen könnte. Ich war schockiert und neugierig zugleich. Letzteres überwiegt und wir schlendern durch Telimélé. Jeder schaut uns an. Lächelt. Respektvoll. Niemand bettelt, – etwas, was ich sehr genossen habe in Guinea. Aus Ländern wie den Philippinen kenne ich das Verhalten der Einheimischen teilweise leider auch anders und bin froh, dass wir nicht bedrängt werden. Überall stehen Holztische. „Am Wochenende ist hier Markt. Dann ist alles voll mit den Waren der Bauern!“, erklärt Aliou, Amadous Bruder. Jetzt sitzen Geier darauf. Ich habe vorher noch nie welche aus der Nähe gesehen. Es ekelt mich. Und ich schäme mich für diese Gedanken. Daneben sitzen Frauen. Kinder. Ein kleines Feuer – Müll brennt. Wir gehen in eine kleine Gasse. Kleine Geschäfte – aber nichts daran erinnert an ein Geschäft, wie wir es kennen. Und überall: Kinderaugen.
Ich trinke die ganze Zeit. Habe unfassbaren Durst. Dann die Kamera. Ein Video. Fotos. Und überall zahlreiche Eindrücke und unbeschreibliche Gefühle. Ich lächle. Grinse beinahe. Denn: das Glück überwiegt. Das Glück, das ich empfinde. Und vielleicht klingt das widersprüchlich bei all’ dem Elend und der Armut. Aber die Menschen. Sie vermitteln mir: glücklich sein.

Wir kehren zurück. Es gibt Abendessen.
Und wir sitzen auf dem Hof auf bunten Gartenstühlen. Unterhalten uns.
11 sich fremde Menschen. Gespräche, die so vieles angeregt haben. Geschichten, die verbinden. Diskussionen, die aufrütteln.
Gegen 23 Uhr fallen wir uns Bett.

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14. Februar 2017

Eine weitere Nacht mit Albträumen. Das sind die Nebenwirkungen von den Malariatabletten, welche wir prophylaktisch einnehmen müssen. Teilweise Halluzinationen. Kurz vorm Schlafen gehen. Aus dem aufgegangenen blauen Handtuch wird ein riesiger Schlumpf. Die Tür und der Spalt Licht auf ein Mal ein Mann mit Fackel. Es klingt jetzt amüsant – in dem Moment: angsteinflößend.

Auf der Baustelle angekommen erwarten uns die Kleinen bereits. Also erstmal: 30 Minuten Kuscheln. Streicheln. Und spielen. Wir tanzen. Und schließlich: Snapchatfilter. Die Kinder lachen sich kaputt. Glücklich. Ich bin glücklich.
Schließlich machen wir uns an die Arbeit. Das Labor wird weiterhin gestrichen. Alle helfen eifrig.
Der Arbeitstag vergeht schnell und anschließend machen wir uns mit den Autos auf den Weg zu einem Stausee. Wir quetschen uns auf die wenigen Plätze, die Einheimischen sitzen hinten auf dem Pickup. Nach einer zwanzigminütigen Fahrt und einem kurzen Fußmarsch kommen wir an: im Paradies. Ein riesiger Stausee und ein paar Meter weiter, versteckt zwischen riesigen Bäumen: ein kleiner Wasserfall.

Wir breiten uns aus. Waschen unsere Arbeitssachen vom Tag. Und nach drei Tagen duschen mit Eimern und wenigen Tropfen aus dem Duschkopf: Haare waschen am Wasserfall. Wunderbar. Eiskalt. Erfrischend.
Ich fühle mich das erste mal wieder richtig sauber. Der rote Sand, der Müll, die vielen Gerüche. Egal wohin man geht, die Füße sind sofort dreckig und wenn man sich mit einem Tuch übers Gesicht fährt, ist es dunkel gefärbt. Dazu die Farbe vom Streichen. Schweiß. Es tut gut all’ das abzuwaschen und trotzdem noch von allem umgeben und berührt zu sein.

Eine Oase. So etwas hatte ich nicht erwartet. Ich muss grinsen. Die ganze Zeit. Und dann schlafe ich auf dem warmen Stein ein. Immer wenn ich die Augen aufschlage denke ich: „Wie wunderschön!“ Schließlich geht die Sonne unter und wir machen uns auf den Heimweg.

Es gibt Abendessen. Und wie immer: sitzen wir beisammen.
Aber ich habe Kopfschmerzen. Höllische. Mit einem Mal waren sie da. Und ich fühle mich schlapp. Schlafe immer wieder ein. Huste. Antje, Amadous Frau, versorgt mich mit Medikamenten ( – zwar habe ich mich vor der Reise in der Apotheke mit sämtlichen Mitteln und Mittelchen ausgestattet und ging davon aus für jede mögliche Eventualität, die in Afrika eintreten könnte, ausgestattet zu sein – aber an eine Grippe hatte ich dabei nicht gedacht). Schließlich falle ich ins Bett, mit der Hoffnung morgen wieder fit zu sein. Wie es mir am nächsten Tag wirklich ging und was das für Auswirkungen hatte, erfahrt ihr im nächsten Teil.

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17 Kommentare

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  • Reply livingunderthesurface 21. März 2017 at 21:33

    Schöner Beitrag, das klingt alles so interessant.
    Freue mich immer darüber zu lesen. :)

    xo

    https://livingunderthesurface.wordpress.com/

  • Reply Lena 20. März 2017 at 20:46

    Ein toller Beitrag liebe Luise. Bin gespannt auf mehr!

  • Reply Tatjana 18. März 2017 at 23:35

    Hallo liebe Luise,

    sehr schöner und interessanter Beitrag. Du hast so einen tollen und lebendigen Schreibstil! Hut ab vor deinem Engagement! Ich freue mich schon auf die weiteren Beiträge. :) Ich finde deinen Blog toll, da du so viele verschiedene Themen behandelst und doch liest man alles gern und wird schnell gefesselt. :)

    Liebe Grüße
    Tatjana

    https://kunstundcouture.com

  • Reply Kathi 15. März 2017 at 09:12

    Hallo Luise,
    ich kann mich den anderen Mädels, die hier kommentiert haben, nur anschließen: Ich finde es sehr gut, dass du die Afrika-Serie aufrecht erhältst und weiter berichtest. Die Bloggerwelt ist nicht nur dazu gedacht, Glitzer und Glamour zu verbreiten. Ich finde es genau richtig, dass du auch von anderen Erfahrungen und Teilen der Welt berichtest – und dann auch noch auf so schöne poetische Weise! Denn es gibt viele junge Menschen, die helfen möchten, denen aber der letzte Anstoß fehlt. Und auch wenn Freiwilligenarbeit ein kontroverses Thema ist: Wenn niemand versuchen würde zu helfen, würde sich gar nichts ändern!
    Das mit dem Müll ist mir übrigens auch hier in Südafrika begegnet. Die Menschen haben kein Umweltbewusstsein und die wunderschöne Natur wird total verschmutzt mit Plastik und Abfällen. Hier muss noch viel Bildung investiert werden…
    Alles Liebe,
    Kathi

  • Reply Marmormaedchen 14. März 2017 at 21:58

    Hallo Luise
    Eine so fremde Welt und sehr, sehr spannend zu lesen. Ich freue mich schon auf die nächsten Beiträge!
    LG Jasi
    http://www.marmormaedchen.ch

  • Reply Sabine 14. März 2017 at 16:53

    Hallo Luise,
    ich finde deine Blogposts und Videos rund um das Thema Guinea super interessant. Außerdem finde es toll, dass du all das mit uns teilst. Sicherlich wäre es viel einfacher gewesen, all das für dich und weit weg von Social Media zu halten weil du wahrscheinlich teilweise harte/ unberechtigte Kritik abbekommst, welcher du dich nicht aussetzen müsstest. Manchmal vermisse ich diese Art bei anderen Bloggern ein bisschen obwohl ich es teilweise auch verstehen kann. Wieso soll ich was teilen wofür man zum Mittelpunkt von Kritik werden kann obwohl man nur helfen will bzw. ein kontroverses und doch wichtiges Thema anspricht. Ich hoffe, dass du auch in Zukunft ganz viele solcher Momente teilst, denn ich persönlich finde all super interessanter (obwohl ich auch eine gute Outfit-Inspiration zu schätzen weiß) und freue mich schon auf deine weiteren Beiträge über Guinea.

    Viele Grüße
    Sabine :)

  • Reply Anita 14. März 2017 at 15:58

    Liebe Luise,

    ich finde es toll, dass du trotz der Kritik an deinem letzten Afrika Post trotzdem weiter machst! Ich war selbst einige Monate in Lateinamerika für Freiwilligenarbeit und kann dich in vielen Punkten völlig verstehen. Es ist in Ordnung, sich ab und an eine Auszeit zu gönnen, um die Millionen neuen Eindrücke oder den obligatorischen Kulturschock verarbeiten zu können und seine Gedanken sortieren zu können. Freiwilligenarbeit verändert mehr in einem als so mancher erwartet.
    Auch ist es in Ordnung, Kritik an Freiwilligenarbeit allgemein zu geben. Es gibt so viele Fragen die man sich stellen könnte, z.B. kann ich wirklich langfristig was bewirken oder sitz ich hier nur meine Zeit ab? Lohnt es sich, für ein Umweltprojekt ins ferne Ausland zu fliegen verglichen mit dem ökologische Fußabdruck, den man durch die lange Reise hinterlässt? Die Liste ist ewig lang!

    Es wäre großartig, wenn man eine ausführliche Diskusssion (seis auch nicht auf deinem Blog) starten könnte, wie man w i r k l i c h helfen kann. Es gibt so viele super motivierte Menschen, die bereit wären ihre Energie, Zeit (und auch Geld) in ein Projekt zu investieren, wenn sie die Gewissheit hätten, die Situation vor Ort langfristig verbessern zu können.

    Großes Lob für deinen Mut! – Artikel über Sex und Aufklärung zu veröffentlichen, nach Afrika zu reisen, und trotz Kritik mit dieser Afrika-Serie weiterzumachen und die Arbeit die du da leistest nicht nur rosarot sondern auch kritisch zu betrachten .

    • Kleinstadtcarrie 14. März 2017 at 20:42

      Hey Anita,

      lieben Dank für Dein Feedback!
      Ich lese gerade diverse Bücher und Artikel darüber, wie man die Frage nach dem richtigen Helfen zu beantworten versuchen. Sobald ich denke, dass ich mehr dazu sagen kann, werde ich schauen, inwiefern man das hier in der Community besprechen kann :-)

  • Reply Irina 14. März 2017 at 15:37

    Ganz toll geschrieben und schöne, traurige und auch erschreckende Eindrücke, die du dir da mitgenommen hast. Ich kann mir vorstellen, dass es schwer war die Menschen, die einem ans Herz gewachsen sind – vor allem die Kinder (kann ich mir vorstellen) – wieder zu verlassen. Ich bin gespannt auf alles was noch kommt! Lass dich von Kritikern nicht entmutigen. Meist kritisieren diese Menschen etwas, was sie selbst niemals leisten können. Verlangen aber von dir, ein Vorbild zu sein und immer Verantwortung zu tragen, für alles und jeden. Ich finde das musst du nicht. Wir sind alle für uns selbst und für unsere Meinungsbildung verantwortlich. Und du bist für dein Leben und deine Erfahrungen zuständig. Mach so viele wie du willst, kannst, erträgst. Ich finde es mutig!

  • Reply Sophie 14. März 2017 at 14:19

    Irgendwie bin ich so richtig sprachlos von all diesen Eindrücken. Nur wenige Worte können wohl beschreiben wie du dich dort gefühlt hast, aber ich lese immer wieder das Wort ‘glücklich’ heraus und das ist so wertvoll. Es muss beeindruckend gewesen sein und gleichzeitig beängstigend. Ich hätte sooo viele Fragen die ich gerne dazu stellen würde..ich finde es immer wieder so spannend, wenn Menschen nach solchen Erfahrungen wieder kommen. Was macht das mit einem und die ganzen Gedanken, die man während dieser Reise hatte.. ich freue mich schon auf die weiteren Teile.

    Beeindruckend finde ich auch die Bilder. Tiere um die Menschen herum und so viele Menschen sind zu sehen. Ihre Gesichter auf den Bildern wirken anders und doch gleich und ich weiß was du meinst, wenn du von Glück sprichst. Und obwohl ich weiß, dass es falsch ist, beschleichen auch mich so schlechte Gewissensbisse.. wie gut es uns hier geht usw usf. aber all diese Empfindungen helfen diesen Menschen dort natürlich nicht. Ich weiß das, aber es ist schwer – ich hoffe du kannst verstehen was ich meine. Ich glaube wir alle müssen uns endlich frei machen voll all den Zwängen und falschen Gedanken und uns auf das wichtigste zurück besinnen. Schön das sich dein Blog in eine Richtung entwickelt, die genau das unterstreicht!

    • Kleinstadtcarrie 14. März 2017 at 20:44

      Liebe Sophie,

      lass mich die Frage gerne wissen – werde sie Dir gern beantworten <3

  • Reply Jana 14. März 2017 at 13:09

    Hallo Luise,
    Das nicht vorhandene Bewusstsein für die Umwelt ist mir extrem in Indien begegnet. Ich war dort für einen Monat und bin am ersten Tag drei Stunden mit einer leeren Plastikflasche rum gelaufen auf der verzweifelten Suche nach einem Mülleimer. Schlussendlich habe ich die Flasche schweren Herzens zu dem anderen Müll am Straßenrand geworfen. Hier muss dringend von der Politik etwas passieren, da sich der ganze Müll ja auch im Grundwasser sammelt und dieses verunreinigt.
    Liebe Grüße,
    Jana

    • Kleinstadtcarrie 14. März 2017 at 20:26

      Hey Jana,

      interessant auf jeden Fall, dass Du die selbe Erfahrung gemacht hast. Ich hoffe wirklich sehr, dass sich bald etwas tut !

  • Reply Melanie 13. März 2017 at 23:11

    Liebe Luise,
    Ich selbst tu mich immer etwas schwer mit Kommentaren. Ich bin eher ein stiller Mitleser vieler Blogs und Profile, aber auch ein kleiner Bewunderer deiner Arbeit. Warum ich jetzt mal ein Feedback hinterlasse ? Ich finde es großartig, was du alles meisterst, was du schaffen und bewältigen willst und wie weit du es bisher gebracht hast. Ich bewundere deinen Mut, so weit allein zu reisen, egal ob New York oder die Philippinen. Ich bewundere es, dass du auch mal kritische Themen auf deinem Blog anzusprichst. Ich bewundere, dass du dich so für andere einsetzt und etwas verändern willst, zu so aussichtslosen Zeiten wie diesen. Und ich bewundere deine Stärke, trotz der wenigen Resonanz weiter zu machen, weiter zu schreiben und nicht aufzugeben. Schon lange lese ich deinen Blog und seh mir deine Bilder an. Du bist in dieser Zeit auch ein kleines Vorbild für mich geworden. Wenn ich deine Worte lese, möchte ich auch Reisen und die Welt entdecken, will ich gern helfen und etwas gutes tun und hole mir mal das ein oder andere rosane Teil, was an dir so gut aussieht. Ich bitte dich nur, mach weiter so! Gib nicht auf, denn du bist großartig! Es wird immer Menschen geben, die mal etwas maulen wollen, die mit dem falschem Fuß aufgestanden sind und es an dir auslassen. Aber ich denke, es gibt viel mehr Menschen, die hinter dir stehen und es für richtig heißen, wie du dich verhält und handelst. Und vielleicht gibt es ja auch einfach viele Leser, die so sind wie ich, still mitlesen und einfach nur von der Ferne bewundern. Aber all diese Menschen sollten deinen Wünschen und Träumen nicht im Weg stehen, denn du bist wundervoll, so wie du bist!
    Ich hoffe, ich habe nicht zu dick aufgetragen, wie gesagt, ich bin in sowas nicht geübt ;)

    Lass dich nicht runter kriegen!
    Liebe Grüße Melanie :)

    • Kleinstadtcarrie 14. März 2017 at 02:14

      Melanie,
      TAUSEND DANK!
      Also, wirklich – das bedeutet mir die Welt. Immer und immer wieder!
      Also: gerne wieder <3 und: bis bald :-)

  • Reply Henrike 13. März 2017 at 23:05

    Hallo Luise,
    das ist der erste Kommentar, den ich verfasse:
    Deine Guinea-Reise fasziniert mich zutiefst, ich finde die Blogposts sointeressant und die Videos sind echt toll geschnitten! Man merkt, mit wie viel Liebe du dieses Projekt begleitet hast!
    Wirklich toll, danke dafür!
    Und an alle die dagegen wettern, wegen New York und so: Du gibst dir Mühe die Welt von allen Seiten zu sehen, möchtest etwas verändern, du warst in Guinea, die meisten die haten wahrscheinlich nicht, du nutzt deinen Einfluss im Gegensatz zu anderen “Bloggern” und steckst mit Herz und Seele dahinter. Da sei dir eine Reise in die Stadt, die dir so viel bedeutet gegönnt! Denn wenn wir ehrlich sind, ist es der Neid auf diese Freiheit, fast “einfach so” loszufliegen in eine Stadt wie New York..
    Liebe Grüße und hör bloß nicht auf uns auf diese Reisen mitzunehmen, egal ob New York oder Guinea, denn deine Texte sind echt der Wahnsinn!
    Henrike ♥