Wochenrückblick #8

/26. Februar 2017/94 Kommentare

a3 Ganze 3 Wochen gab es keinen Rückblick – und das hatte einen guten Grund: ich war in Afrika. Dort habe ich Misside Guinea dabei begleitet, wie die letzten Arbeiten an der in Telimélé entstehenden Berufsschule vorgenommen werden. Hier und bald auch hier auf dem Blog gibt es mehr Informationen. Das Spendenkonto: Kontoinhaber:   Projekt Misside Guinea e.V. IBAN: DE19 8709 6214 0020 0389 00 Verwendungszweck: Spende – ich würde mich riesig freuen, wenn ihr uns auf den letzten Metern begleitet und unterstütz. Die Eröffnung der Schule soll im Oktober statt finden. Also: STAY TUNED!

geflogen: am 11. Februar ging es für mich los – ab München flogen wir über Casablanca nach Conakry, die Hauptstadt von Guinea. Der Hinflug war unheimlich turbulent und nervenaufreibend. Umso erleichterter war ich dann, als der Rückflug ohne weitere Komplikationen verlaufen ist. Trotzdem gestaltete sich dieser am 25. Februar als ziemlich anstrengend. Nachdem wir den ganzen Freitag noch mal in der Hauptstadt Guineas zugebracht hatten, brachen wir gegen 23 Uhr zum Flughafen auf. 2:25 Uhr ging der Flieger nach Casablanca, wo wir 5 Stunden Aufenthalt hatten. 11 Uhr morgens ging es dann weiter nach München, wo wir gegen 16 Uhr eintrafen. Schließlich stand uns noch eine 5-stündige Autofahrt über Regensburg, Chemnitz bis nach Dresden bevor.

getroffen: die letzten zwei Wochen verbrachte ich mit Menschen, die ich vorher noch nie gesehen habe (außer Daniel von Flight Seeing) und die im Nu mein Herz eroberten. Unsere Reisegruppe bestand aus 12 Leuten unterschiedlichen Alters, Herkunft und Beruf. Jeden einzelnen habe ich sofort in’s Herz geschlossen. Hinzu kamen die Bewohner der Stadt Telimélé. Zahlreiche Kinder. Ein Brite, der mit dem Fahrrad bis nach Südafrika fährt. Eine Schweizer Familie, die Entwicklungshilfe leistet. Und viele viele mehr.

gesehen: Lächelnde Gesichert und winkende Hände – immer und immer wieder. Armut. Reichtum. Ochsen. Und Ziegen. Hühner. Die größte Spinne überhaupt. Ich habe Dankbarkeit gesehen und erfahren. Eine Schule, die errichtet wird. Wie Frauen auf dem offenen Feuer mit Wasser aus einem Brunnen kochen. Ich sah Halluzinationen wegen der Einnahme der Malariatabletten. Wasserfälle. Dörfer. Und noch mehr lächelnde Gesichter.

gedacht: Wie wird es wohl sein in Afrika zu sein? Es ist fabelhaft! Aua! Wow! Wie wird es wohl sein wieder zurück in Deutschland zu sein? Dankbarkeit.
Und noch viel mehr – gebt mir ein bisschen Zeit die ganzen Gedanken, Bedenken, Eindrücke, Erlebnisse und Gefühle sacken zu lassen. Ich freue mich sehr darauf, sie mit Euch zu teilen und zu diskutieren.

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genossen: die Freiheit von Handy und Laptop. Das gute Essen. Die fabelhafte Gesellschaft. Eure positive Resonanz. Das Gefühl etwas zu erschaffen. Und etwas zu verstehen. Das Nicht Vorhandensein von Spiegeln – ihr glaubt gar nicht, wie entspannend das ist. Sommer. Sonne. Hitze. Die Dankbarkeit der Menschen. Das Vertrauen.

geärgert: darüber, dass ich drei Tage lang krank im Bett lag. Darüber, wie korrupt es in Guinea zugeht. Und wenn ich mal versehentlich doch meine Timeline bei Instagram geladen habe.

gearbeitet: Zwei Wochen lang haben wir auf einer Baustelle gearbeitet. Wenn man mir das vor ein paar Monaten gesagt hätte, dass ich bald mit Werkzeugen, Pinseln und Farbrollen eine Schule bauen würde, dann hätte ich sicherlich gelacht. Aber ich habe es getan und es gibt kaum ein erfüllenderes Gefühl.
Außerdem war es auch eine Erfahrung tatsächlich mal zwei Wochen körperliche Arbeit zu verrichten – was für ein Unterschied zu der täglichen Schreibtischarbeit hier in Deutschland.

getanzt: aufgrund der Krankheit konnte ich mit den anderen leider nur ein Mal in einen guinesischen Club gehen – das hatte es aber auf jeden Fall in sich. Alle machen sich schick und tanzen durch die Nacht. Berührungsängste gibt es auch hier kaum.

gesprochen: Mit den Einheimischen konnten wir uns auf französisch unterhalten – und ich musste schweren Herzens feststellen, dass der Leistungskursunterricht schon einige Jahre zurück liegt. Trotzdem kamen einige Unterhaltungen zustande, wofür ich unfassbar dankbar bin.  Also meine Lieben: lernt Sprachen! Und sprecht!

geweint: als ich nach der fast 3-tägigen Rückreise wieder zu Hause ankam. Das war Erschöpfung und Freude, Trauer und Vermissen und Dankbarkeit zugleich.

gelacht: sehr sehr viel.


Ein ausführlicher Reisebericht, Fotos, Informationen zum Projekt und einige Videos folgen! 

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94 Kommentare

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  • Reply Lea Katharina 4. März 2017 at 14:07

    Erwartungen.
    Ich weiß nicht genau was erwartet wurde aber anscheinend nicht das was ihr zu sehen bekommen habt.
    Louise ist Bloggerin. Sie bloggt über ihre Reise. Und sie hat viele Facetten – letztendlich möchte sie über das berichten was sie bewegt – egal ob Mode, Politik, Studium, Sex, Reisen, Projekte. Dies ist ihre Seite. Es sind Text und Bilder – und ich interpretiere da nicht gerne zu viel hinein. Sie wird davon berichten – Stück für Stück. Ein Foto vom Tag am See sagt nichts darüber aus wie viel sie wann wo wie geholfen hat – ein Foto auf dem sie die Wand streicht genau so wenig. Wartet ab. Freut euch für sie das die Reise so wertvoll und wunderbar für sie war. Selbst wenn sie nicht so viele Wände gestrichen habt wie ihr euch das erhofft habt ist sie hingefahren und berichtet nun davon wie es dort war – macht auf die Situation aufmerksam – unterstützt alleine dadurch ein Projekt. Jeder Mensch hilft anders – der eine spendet – der andere fährt selbst hin und hilft praktisch dabei Häuser aufzubauen – der nächste arbeitet in einem Kinderheim und versucht dort den Kindern Freude zu bereiten – der andere berichtet mit Fotos und Texen um andere auf Dinge aufmerksam zu machen – nichts davon ist mehr oder weniger wert – wir alle helfen auf unsere Art und Weise. Wichtig ist DAS wir es tun. Louise ist hingefahren und berichtet darüber – das ist das was wir offensichtlich sehen können – und das alleine ist schon eine große Hilfe für das Projekt – in den nächsten Wochen wird man sehen wie sie noch geholfen – was sie noch getan hat. Aber bis dahin sollten wir nicht urteilen sondern nur das sehen was wir wirklich sehen können – sie ist hingefahren und berichtet darüber um ein Projekt zu unterstützen.
    Liebe Louise – du hast es so getan wie es für dich richtig ist – du hast so geholfen wie du konntest – du hast dich eingesetzt – bitte, bitte, bitte denke an die Zeit und lasse sie dir nicht durch verletzende Komentare zunichte machen – auch du hattest Erwartungen – vielleicht einfach nur Teilnahme – das hat sich vielleicht nicht erfüllt – aber du hast das getan was du wollest – so wie du es konntest – das ist wunderbar! <3

  • Reply Patty 2. März 2017 at 21:06

    Ich möchte dir erstmal meinen ganzen Respekt ansprechen, denn ich finde es wundervoll was du gemacht und geleistet hast. Schade das einige Menschen hier solche unnötigen Kommentare veröffentlichen, denn ich finde es immer besser gar nichts zu schreiben als umkonstruktive Kritik. Lass dich davon nicht unterkriegen, denn es gibt immer Menschen die es nicht gut finden was du machst. Ich persönlich finde es klasse das du bei so einer wundervollen Aktion dabei warst :)

    Liebe Grüße
    Measlychocolate by Patty
    Measlychocolate now also on Facebook

  • Reply Kim 2. März 2017 at 16:33

    Manchmal habe ich das Gefühl, dass einige Menschen keine anderen Probleme haben, also solche Kommentare unter diesem Blogeintrag zu verfassen.
    (Ironie ein) Oh mein Gott, du posierst im Bikini auf einem Stein in Afrika, wie kannst du nur!! (Ironie aus).
    Ich empfinde diesen Beitrag keinesfalls so, dass du dich damit “schmücken” möchtest. Ganz im Gegenteil, ich bewundere, was du da mit auf die Beine gestellt hast und wie viel Arbeit du für Menschen investiert hast, die du nicht kennst und denen es so viel schlechter geht als uns. Dazu gehört viel Mut, meiner Meinung nach und ich denke, dass viele nicht mal ansatzweise diesen Schritt wagen würden, wahrscheinlich nicht mal darüber nachdenken würden.
    Du kannst stolz darauf sein, bei so einem Projekt mitwirken zu können, denn damit hast du was tolles getan und ich hätte es schade gefunden, wenn du gar nichts darüber berichtet hättest. Aber es wäre natürlich auch in Ordnung gewesen, weil das alles DEINE Erfahrungen sind.
    Lass dich nicht von negativen Kommentaren beirren und gehe deinen Weg genauso weiter, wie du es möchtest!!

    Ganz liebe Grüße, Kim

  • Reply vanessa 1. März 2017 at 23:34

    Liebe Luise, denk dir nur: Leute sagen manchmal nette Dinge und Leute sagen gemeine Dinge – das einzige was du dir denken solltest ist “wie auch immer”. Mach dir nicht so viele Gedanken und tu das was du willst, das wird nicht das letzte mal sein dass dir wer blöd kommt

  • Reply Luise 28. Februar 2017 at 23:22

    Wow, sagt mal gehts noch?! Was bitte ist das denn hier gerade für ein Umgang? Wer hat euch das Recht eingeräumt, SO mit einem Menschen umzugehen? Ich bin wirklich schockiert und obwohl ich normalerweise nicht kommentiere, verspüre ich gerade den unglaublichen Drang, hier etwas zu schreiben.
    Luise, die Erfahrungen, die du in Guinea gemacht hast, sind deine und bleiben deine, welche davon du gerne teilen möchtest, ist ganz allein deine Entscheidung, dir ist das bewusst, aber vielen hier scheinbar nicht.
    Solche Erlebnisse sind unfassbar prägend und etwas ganz besonderes und du solltest du solltest dich auf keinen Fall von dem hier herrschenden Negativismus beeinflussen lassen. Es ist wirklich traurig, wie dir hier diese schöne Erfahrung und die tolle Zeit, die du in Afrika hattest, vermiest wird durch Menschen, die dich nichtmal kennen und anscheinend überhaupt kein Gefühl dafür haben, was Worte anrichten können. Ich kann total verstehen, dass du dich nicht mehr hundert Prozent wohlfühlst in so einer Umgebung. Ich kann es gar nicht fassen, du hast dich sozial engagiert, bist aus deiner Komfortzone raus und hast dich für andere Menschen eingesetzt und hier wird sich beschwert, dass du zwischendurch auch mal einen Tag am Fluss verbringst und davon ein Foto machst?! Entschuldigung Leute, was ist das denn? Ich bin gespannt, was du zu deiner Zeit in Afrika teilen und preisgeben wirst und hoffe, dass du auch weiterhin mit deinen Texten und Gedanken erfreust, inspirierst und zum Nachdenken anregst. Auch wenn ich gut verstehen könnte, bald eine Fehlermeldung 2Seite nicht verfügbar” zu lesen, wenn ich auf deinen Blog möchte. Pures Verständnis meinerseits!
    Ich finde es toll, dass du zwischen den ganzen Fashion, Beauty und sonstwas Bloggern, die ich alle nicht mehr sehen kann, Inhalt teilst, der nicht so hohl ist (Entschudligt die Ausdrucksweise) und ich hoffe, dass das so bleibt! Mach es sonst wie Maddie und stell die Kommentarfunktion aus, damit dich die negativen Aussagen und völlig
    unangebrachten Kritiken dich nicht belasten, sowas kann auf Dauer echt kaputt machen…
    Liebe Luise, bitte versuch, dich nicht zu sehr runterziehen zu lassen, hier gibt es genug Leserinnen und Leser, die es schätzen, was du machst!
    Liebe Grüße :)
    Luise

  • Reply Daniel 28. Februar 2017 at 23:13

    Schön zusammengefasst liebe Luise und ich bin auf die weiteren Berichte gespannt.

    Es war eine unglaublich Zeit, die sehr sehr nachdenklich macht über unser westliches Leben. Danke für die vielen Lacher, die intensiven Gespräche und deine Power, die du nun gerade in dieses Projekt steckst ;-*

    Auf alle fälle ein Erlebnis was ein Leben lang verbinden wird.

  • Reply Andrea 28. Februar 2017 at 22:41

    Oh wie toll ich bin super gespannt was du noch von Afrika berichten wirst! Ich fand das sehr bewundernswert von dir!

    Liebst,
    Andrea

    BLOGGER CONTEST auf meinem Blog!

  • Reply Katarina 28. Februar 2017 at 19:32

    Ich finds schrecklich, dass immer alles als ‘eigene Meinung/Kritik’ betitelt wird. Ja, das mag stimmen, nur muss man überlegen, ob es so sinnvoll ist und wirklich angebracht ist seine Ngeativität zu verbreiten und im gleichen Atemzug mit seinen eigenen Erfahrungen zu prahlen und sich damit als überlegen darstellt. Natürlich müssen wir Luise nicht das Gold von den Sternen loben, aber so krass negativ muss man auch nicht sein.
    Ja, sie hat angekündigt eine Pause für diese Zeit einrichten zu wollen.
    Ja, sie hat dieses ‘Blogger-Geheimnis’ raus gemacht.
    Aber Menschen machen Fehler, sagen etwas und werden es dann doch über Board. Das ist menschlich und in keiner Weise zu kritisieren.
    Ja, da steht oben sind IBAN zu einem Spendenkonto und gleichzeitig ist das Projekt verlinkt. Aber trotzdem wollen einige noch, dass ihnen die Arbeit abgenommen wird, auf einen weiteren Link zu klicken. Und statt einfach einen weiteren Post abzuwarten, Luise ihre Eindrücke und Erlebtes verarbeiten zu lassen, wird wieder gefordert, gefordert, gefordert. Und gerade die mit ihren eigenen Erfahrungen müssten Verständnis dafür haben, dass sie nicht direkt so einen krassen Erlebnispost raus haut, nur damit die Leser glücklich sind.

    Luise, ich bin gespannt auf das was kommt und freue mich ungemein auf deine Eindrücke und dein Empfinden. :)

    • Katarina 28. Februar 2017 at 19:39

      Und mit ihrem Post auf Facebook war sie weder empfindlich noch trotzig oder sonst noch was, sondern einfach enttäuscht und traurig, dass die ersten Kommentare so von Hass und negativer Kritik gefüllt waren, dass ich sie verstehen kann. Sie kam aus einer Kultur, die offen und herzlich war, die nicht gefordert hat und kaum ist sie zurück in Deutschland muss sie mit so etwas konfrontiert werden.

    • Kleinstadtcarrie 1. März 2017 at 16:05

      Ja, du triffst meine Gefühle auf den Punkt, Katarina <3

    • Kleinstadtcarrie 1. März 2017 at 16:06

      DANKE Katarina! Unterschreibe ich genau so :)

  • Reply Sophie 28. Februar 2017 at 15:09

    ich finde diese Diskussion so eklig und am schlimmsten finde ich die Wortwahl “schmücken”. Ich schmücke mich mit einer Kette Leute – das ist etwas ohne Gefühl und Verstand – aber mit einem Menschen…WTF?!

    Durch diese Wortwahl seid es doch letztendlich ihr, die die Menschen auf den Bildern von Luise dekradieren und zu einem Objekt macht. Natürlich kann man nach 2 Wochen schon jemanden sehr gerne haben und seit wann gibt es bitte eine Zeitspanne für Bilder?!

    Es ist recht schwierig Menschen, die nach außen nur Oberflächlichkeiten tragen, solche Dinge abzunehmen, aber ganz ehrlich dieser Blog hier war schon immer mehr. Kein Fashionzirkus, kein fancy-struggle Müll wie bei all den anderen Gesichtern. Ich habe damals auch schon den großen Aufschrei bei Farina durch Kleiderkreisel mitbekommen und konnte diese damalige Kritik wenigstens einigermaßen verstehen, denn diese wurde schnell gelöscht oder unbefriedigend beantwortet. Hier geht es aber um einen Wochenrückblick, das sind erste Worte und denen kann man so gut entnehmen, dass Luise noch Zeit und Muße braucht um all das Erlebte in Worte zu fassen (falls dem überhaupt möglich ist, denn mal ganz ehrlich wir verwöhnten Menschen hier können das doch eh kaum greifen)

    ich habe auch dieses ständige Auf-und abgewerte so satt hier. Ich finde es so toll wenn Menschen etwas bewegen, etwas gutes tun und sich interessieren. Viele fühlen sich doch total schnell überrannt und haben das Gefühl egal wo sie helfen wollen, dass ihre Hilfe entweder nicht ankommt oder nicht erwünscht ist. Hier gibt es also mal ein Projekt, dass ganz kurz nur angerissen wurde, bei dem man aber FREIWILLIG schon spenden kann – ist doch klasse. Ich mach das und wenn du es nicht machen willst, ist das auch in Ordnung. Wie die Menschen hier, bei Fb oder IG reagieren, zeigt auch wieso die Flüchtlinge sich in Deutschland nicht wohl fühlen können…weil einfach jeder erst mal an sich, seine eigene Meinung, seine eigenen Gefühle, seine eigenen Erfahrungen, sprich: ich, ich, ich, denkt. Im Prinzip haben wir einen schönen Gesellschaftsspiegel von euch allen hier erhalten, danke dafür, jetzt schäme ich mich noch mehr.

    Ich freue mich auf alle weiteren Posts und darüber, dass dort bald eine Schule entsteht. Bildung ist so wichtig, mit das wichtigste auf dieser Erde und ich finde es toll, dass man dieses Projekt unterstützen kann. Danke dafür. <3

  • Reply Charli 28. Februar 2017 at 14:20

    Hallo Luise,
    ich finde es sehr Schade, dass das eigentliche Anliegen des Projektes hier so in den Hintergrund gerät. Diese Hilfsprojekte werden doch immer stark hinterfragt, was ich im Grunde auch richtig finde. Ob die Kritik richtig oder im falschen Ton vorgetragen wurde ist doch eigentlich ganz egal. Ich denke nur diese ganze Stimmung tut dem Projekt absolut nicht gut und sollte nicht noch zusätzlich angeheizt werden.
    Vielleicht sollte man lieber darüber nachdenken, ob wirklich jeder geeignet ist, sich solchen Aufgaben zu stellen. Ob er wirklich eine Hilfe ist, oder ob am Ende nicht die Geldspende die bessere Wahl gewesen wäre. Ich habe große Achtung vor Menschen, die sich vor Ort einsetzen und unsere Welt damit zu einer besseren machen. Diese müssen sich sicherlich ganz anderen Herausforderungen stellen als kritischen Kommentaren. Nicht jeder kann und sollte dies tun. Ich würde es mir zum Beispiel im Moment nicht zutrauen, also unterstütze ich Projekte dieser Art eben mit Geldspenden.
    Am Ende sollte so ein tolles Projekt mit der Botschaft und nicht mit einer Diskussion um Kommentare in Erinnerung bleiben.
    LG von Charli

  • Reply Tina 28. Februar 2017 at 12:28

    Es ist immer so herrlich einfach mit dem Finger auf andere zu zeigen, vor allem “anonym” und in irgendwelchen Kommentaren. Fangt doch bitte zuerst einmal bei euch selber an. Ich denke damit habt ihr alle genug zu tun!!! Luise, ich bin gespannt auf den Beitrag der noch kommt und hoffe, dass du dir diese wenig durchdachten Kommentare nicht zu sehr zu Herzen nimmst.
    Alles Gute!

  • Reply Irina 28. Februar 2017 at 10:34

    Liebes,

    niemand wird deine Eindrücke ganz verstehen können, denn Sie sind subjektiv und das können Sie sehr wohl auch bleiben. Entscheide für dich was du damit machst. Wenn du Sie teilst, dann riesig gerne wirklich! Wenn du es lässt, dann ist es deine Entscheidung und vollkommen nachvollziehbar. Dieses kindische Geplapper derer, die sich meinen darüber eine *Richtige Meinung* gebildet zu haben, sind auch die, die schreien werden, wenn du auf einmal nichts mehr teilen möchtest, weil die Kommentare dich verletzt haben.

    Es ist schwierig drüber hinwegzusehen, wenn man erst kürzlich so viel Leid und doch so viel Liebe gesehen hat. Ich wünsche dir trotzdem ganz viel Stärke und Kraft. Denn auf 100 Möchtergernkritiker, kommen tausende, die es wunderbar fanden, dass du da warst und die dich gerne glücklich, gelöst, ungeschminkt, Haare zwirbelnd, und braun gebrannt sehen. Die es gerne hören, dass du die Kultur angenommen hast und eben auch die Nacht durchgetanzt hast. Die es unglaublich finden, dass du trotz deiner Tiefs immer durchhälst und dein Innerstes nach außen kehrst.

    Ich finde dich unglaublich mutig.

  • Reply Ronnie 28. Februar 2017 at 01:17

    Liebe Luise,

    es will dich hier doch niemand persönlich angreifen. Die Kritik war doch hauptsächlich bezogen auf die Art, wie du diese Reise dargestellt hast. Dass Bloggen auf andere oft oberflächlich wirkt, auch wenn das bei dir weniger der Fall ist als bei anderen, muss dir doch mittlerweile klar sein. Du gehst normalerweise recht gut mit Kritik um, sehr neutral und nicht ausfällig. Dies war hier allerdings nicht der Fall, obwohl man die Kritik nun wirklich nicht als Haten bezeichnen kann weil sie meiner Meinug nach sehr ausführlich beschrieben und auch konstruktiv war. Vielen ging es ja darum, dass die Guineazeit wochenlang von dir als Social Media-Break deklariert wurde und die Postings aber trotzdem weiter gingen. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf weitere Eindrücke aus Afrika.

    Liebe Grüße

    • Kleinstadtcarrie 28. Februar 2017 at 09:26

      Ronnie,

      wie mehrmals erwähnt: vielleicht ist meine Haut in Afrika ein bisschen dünner geworden. Und ich habe gemerkt, dass es mir ohne die Meinungen, Vorschriften und Bewertungen anderer, fremder Menschen einfach besser geht.

    • Janna 28. Februar 2017 at 21:03

      …aber ohne die positiven Kommentare, die du ebenfalls bekommst und von denen du ja wirklich lebst, könntest und würdest du das hier alles aber auch nicht in der Tiefe tun, oder? ;) Ich denke die Meinungen anderer sind dir als Bloggerin ja wohl in der Tat sehr wichtig. ;) Ausblenden geht und tust du wahrlich nicht, denn ansonsten würden solche Konter-Posts von dir nicht kommen.

      Vergiss einfach die negativen Kommentare, wenn du doch weißt dass es da anscheinend auch genügend Leute gibt, die dich gut finden und vor allem, und nur das sollte zählen, wenn du dich (!) selbst glücklich gemacht hast!

  • Reply Fine 28. Februar 2017 at 00:12

    Es freut mich zu lesen, das die Reise dich so viel weiter gebracht hat, dich auf vielen verschiedenen Wegen zum Nachdenken gebracht hat, du etwas “bewegt” hast, dass du neue Freunde gefunden hast und das der Französisch Unterricht im Leben nützlich war.
    Ich freue mich auf die weitern Posts zu der Reise und bleib einfach so wie du bist und mach dein Ding so wie du lustig bist !:)

  • Reply Inga 27. Februar 2017 at 23:30

    Du bist für mich nach wie vor die beste Bloggerin! <3 mach weiter so & lass dich nicht runterziehen! Ich habe mich gefreut und freue mich noch immer riesig, deine Blogeinträge über deinen Aufenthalt zu lesen und bin sehr gespannt :)

  • Reply Susi 27. Februar 2017 at 22:38

    Liebe Luise,

    ob jetzt positives oder negatives Feedback, du erregest mit dem Post eine Menge Aufmerksamkeit und damit auch Aufmerksamkeit für das Projekt. Vielleicht denken auch die ganzen “Kritiker” nicht nur ans “meckern” sondern auch daran etwas gutes zu tun.
    Ich bin echt gespannt auf deine Beiträge zum Thema, hoffentlich werden noch ein paar Beiträge folgen!
    Letztes Jahr um diese Zeit war ich für ein paar Wochen in Ruanda und Uganda unterwegs. Es ist echt eine krasse Erfahrung, auch wenn ich dort nicht aktiv “Entwicklungshilfe” geleistet habe. Mich würde echt interessieren, was für dich die “Grenzerfahrungen” waren. Meine waren vor allem die kalten Freiluftduschen oder die Plumpsklo :D, das muss ich offen zugeben.

  • Reply Nadine 27. Februar 2017 at 21:59

    Anstatt sich für dich und diese Möglichkeit zu freuen und einfach mal den kompletten Bericht abzuwarten. Ich betrachte einige Blogeinträge von dir auch mit Misstrauen, bin aber der Meinung, dass mir nun mal nicht alles in den Kram passen kann. Sich aber über ein Hilfsprojekt zu beschweren, über welches du noch gar nichts Genaues gesagt hast, weil so ein ausführlicher Bericht einfach Zeit braucht.. Unverständlich. Zumal ich mir vorstellen kann, dass du diese Reise auch erstmal sacken lassen musst da die Eindrücke mit Sicherheit ziemlich einschüchternd und auch beeindruckend waren. Lass dich hier nicht stressen Luise.

    • Kleinstadtcarrie 28. Februar 2017 at 09:27

      Danke für Dein Verständnis Nadine :)

  • Reply Lucie 27. Februar 2017 at 20:44

    Liebe Luise,
    ich bewundere dich und deine Arbeit in Afrika wirklich sehr und mir ist der Post weder sauer aufgestoßen, noch habe ich ihn missverstanden. Ich glaube, du hast alles genauso gemeint, wie du es geschrieben hast. Wolltest dich mit niemandem schmücken und einfach etwas Content hochladen, um manche Fragen vielleicht im Vornherein zu klären. Dein Engagement in Afrika zweifel ich nicht an! Aber: Alle Mädels und Jungs die hier etwas geschrieben haben, taten nur ihre Meinung kund. Ihnen hat vielleicht die Art des Informationsmaterials nicht gefallen, sie hätten sich gewünscht, dass…, fanden dies und jenes gut und schlecht. Das sind Meinungen. Meinungen die ein jeder haben darf und kundtun kann. Als Persönlichkeit in Führungspositionen, als Person des öffentlichen Lebens, als Person, welche vor vielen Menschen Auftritt etc. muss man mit (auch negativen) Meinungen rechnen. Ich habe die meisten Beiträge der anderen gelesen und die waren fast durchweg konstruktiv. Natürlich darfst du dich zu jeglicher positiver als auch negativer Kritik äußern, aber bitte werfe den Menschen nicht vor, sie würden dich bevormunden oder etwas erzwingen. Es ist immer schwer mit negativer Kritik umzugehen, aber du musst dir im Klaren sein, dass diese nie ganz verschwindet. Schließlich predigst du auch hier auf deinem Blog freie Meinungsäußerung :)
    Liebe Grüße

  • Reply Ivory 27. Februar 2017 at 18:34

    Wir dürfen eines nicht vergessen. Trotz ihres erfolgreichen Blog und ihrer öffentlichen Person ist Luise ein ganz normaler Mensch. Wie wir auch. Sie kann auch nicht hexen.
    Der Beitrag kam online, als sie, Facebook zufolge, noch nicht mal 24 Stunden in Deutschland war. Und er trägt den Titel “Wochenrückblick”! Nicht “Mein soziales Projekt in Guinea”.

    Klar hätte sie auch Bilder von ihrer Arbeit und der Schule zeigen zeigen können, weil die auch gut hier rein gepasst haben. Hat sie aber nicht. Kein Grund, gleich ihre Absichten in Frage zu stellen.
    Ich kann zwar verstehen, was Anna, Sophie und Steph meinen, aber mal ehrlich: Wir sollten Luise und ihren Blog mittlerweile genug kennen, um zu wissen, dass da noch etwas kommt.

    Lass dich davon nicht beirren, Luise. Das was du machst ist toll! Kritiker wird es wohl immer geben.

    • Kleinstadtcarrie 27. Februar 2017 at 19:24

      Danke Ivory.
      Die Bilder hätten sicherlich gut gepasst – und da ich mich darum gekümmert habe, dass mich dabei jemand unterstützt, sodass ich mich auf die Arbeit vor Ort konzentrieren kann, wird es auch ziemlich viele Bilder geben – das braucht aber Zeit und die müsst ihr mir geben.
      Danke für Dein Verständnis.

  • Reply Sophie Ella 27. Februar 2017 at 18:30

    Liebe Luise,

    auch ich finde es schade, dass durch die wenigen Eindrücke, die du teilst zu schnell ein Bild von dir gezeichnet wird. Gerade wenn man selbst einmal in Afrika war, sollte man sich doch freuen, wenn es viele Junge Leute egal ob Blogger oder nicht hinzieht. Dein Beruf ist aber eben Bloggerin und dass du nach dieser Reise wohl auch mal wieder ein Outfit Posten wirst ist wohl nicht verwerflich.

    Ich finde jede Arbeit solcher Art inspirierend, egal wie lange und mit welchen Bildern derjenige zurück kommt. Ich habe auch eine Freundin, die ein Jahr in einem Waisenhaus gearbeitet habe und ihre Bilder sehen traumhaft aus. Und wer es so will – sehr klischeehaft. Dahinter steckt allerdings viel mehr. Seit ihrer Wiederkunft schickt sie ständig Pakete dort hin und sammelt weiter Spenden. Bilder sagen nicht immer mehr als 1000 Worte.

  • Reply Darja 27. Februar 2017 at 18:11

    Liebe Luise,
    ich lese deinen Blog nun schon geraume Zeit und meine mir einbilden zu können, dass hinter deiner gut angezogenen, aufgehübschten, geschminkten Fassage viel mehr steckt, als manche Menschen sich auf den ersten Blick eingestehen können oder wollen. Du schreibst sehr gut durchdachte Posts, versuchst einige Menschen damit auch aufzurütteln, zeigst deine Looks und lässt dich fotografieren.
    Ich habe noch von keinem Blogger gelesen, der zuhause alles sein gelassen hat, eine mehr oder weniger große Pause von Social Media genommen hat und nach Afrika gegangen ist, um dort eine Schule aufzubauen und sich an der Hilfe dort zu beteiligen. Und dass du deine Erlebnisse hier teilst, ist mehr als selbstverständlich, denn du hast nicht 24/7 gearbeitet, das wäre einfach nicht möglich. Wir wissen noch nicht, was dich dazu bewegt hat, bei dem Projekt mitzumachen, also können wir hierüber auch nicht urteilen (oder sollten es auch nicht). Und nur dorthin fliegen, all die Impfungen auf dich nehmen und eine zeitweise Lebensumstellung nur für die Erhaltung oder Schaffung eines Scheins hier im Internet und auf deinem Blog? Mal ehrlich, wen wir darüber nachdenken, ist es mehr als klar, dass das absurd klingt!

    Luise, es ist beeindruckend, wie gelassen und sachlich du gegen die Kritik hier unter deinem Post reagierst. Und ich bin gespannt, weiterhin hier Posts zu deinem Abenteuer zu lesen!

    xx Darja

    • Kleinstadtcarrie 27. Februar 2017 at 18:16

      Danke Darja,

      ich tippe bereits an ausführlichen Postings um das Ganze so offen für Euch zu machen, wie es mir möglich ist. Aktuell ist da noch ziemlich viel zu überdenken und zu verarbeiten.
      Danke für Dein Verständnis!

  • Reply Sandra 27. Februar 2017 at 17:06

    Liebe Luise,
    ich habe den aller größten Respekt vor dir! Leider kann man es nicht allen Menschen Recht machen und es gibt immer Menschen, die etwas dran auszusetzen haben. DU weißt weshalb du dort warst und DU weißt was du geleistet hast! Und bitte, bitte lass dir das von niemandem vermiesen! Vor allem weil der Großteil der Kommentare sehr positiv war, aber am meisten bleiben die negativen Kommentare im Gedächtnis.

    Ich wünsche dir gute Besserung und lass dir deine wundervollen Taten und Erinnerungen nicht schlecht machen!

  • Reply Loui 27. Februar 2017 at 15:59

    Hallo Luise,
    ich finde es schade, dass einige deinen Beitrag hier so zerreißen. Ich habe ein Jahr als Freiwillige in Lateinamerika verbracht und kann mich sehr in deinen Text hinein fühlen. Es ist unglaublich und auch sehr erschlagend, was man von so einer Reise mitnehmen darf. Natürlich lässt einen eine Projektarbeit unheimlich wachsen und reifen, aber das wovon ich heute mit am meisten zehre sind die Kultur, die Farben, die Naturwunder – und vor Allem die Menschen. Ich bin deiner Meinung, dass das alles deine Erinnerungen und Erlebnisse sind, die du im Herzen trägst. Und die Entscheidung für Volunteering trifft man eben auch nicht einfach mal eben so oder wird dazu eingeladen. Das ist ein großer Schritt und hat mich viel Mut gekostet. Man lernt das Land eben nicht von der Touriseite kennen, sondern darf es wirklich leben. Und ich glaube, dass es für die ganze Community eine Bereicherung ist, von dieser “wirklichen” Landesseite, die so viel mehr ist als Ferienorte oder Schlagzeilen, zu erfahren.
    Liebe Grüße <3

  • Reply Lena 27. Februar 2017 at 15:12

    Liebe Luise,
    Echt super von dir, dass du dich für sowas engagierst.
    Zu diesem Thema gibt es halt immer gegensätzliche Meinungen. Lass dich davon nicht runter ziehen. Nur du weißt, was du alles erlebt hast und es ist nicht deine Pflicht mit Fotos zu beweisen, dass du wirklich gearbeitet hast!!

  • Reply Dany 27. Februar 2017 at 14:03

    Liebe Luise, ich habe gerade deinen Post auf Facebook gesehen. Ich kann mir vorstellen wie weh das tut jetzt verurteilt zu werden. Ich fand es sehr schön, dass du die Zeit dort trotzdem mit uns geteilt hast, denn das hättest du ja nicht tun müssen. Aber du hast. Sicher hättest du auch unschöne Dinge und Leid und was du sonst dort erlebt und gesehen hast teilen können, aber das muss erstmal verarbeitet werden. Ich hatte das Gefühl, dass du vielen Menschen und vor allem Kindern dort ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hast. Und ich denke so wie man dich aus deinen Beiträgen kennt, hast du das für dich getan, um dich ein Stück weiter selber zu finden, deinen Sinn im Leben. Ich kann es verstehen, wenn du nun nichts mehr davon mit uns teilen willst, fänd es aber schade. Und das du auf das Projekt aufmerksam gemacht hast finde ich auch schön, sonst hätte ich es nicht kennengelernt. Es ist ein Projekt wo ich das Gefühl habe mit einer Spende wirklich helfen und etwas beitragen zu können, weil es nicht wie vielleicht woanders durch viele Hände geht und am Ende nur noch ein Bruchteil davon ankommt. Bitte lass dich nicht runterziehen. Du warst da, du hast angepackt und du brauchst jetzt Zeit alles zu verarbeiten. Nimm dir die Zeit! Und wenn du soweit bist entscheide.

    Sei lieb gegrüßt, Dany

  • Reply Natalia 27. Februar 2017 at 13:54

    Liebe Luise,
    Ich hatte auch das Gefühl, dass du eher von dir gesprochen hast, und dich mit den Einheimischen schmückst. ABER – das darfst du auch! Es sind schöne Menschen, mit denen du deine ganz persönlichen Momente erlebt hast, warum also nicht ein gemeinsames Bild für dich und deine Erinnerung knipsen. Und schließlich lebt dieser Blog auch von dir, deinen Gedanken und deinen Erlebnissen! Außerdem bin ich mir ganz sicher, dass noch ein, zwei weitere Posts von deinem Guineaaufenthalt folgen. Nur zu! Ich freu mich :)

    • Kleinstadtcarrie 27. Februar 2017 at 18:19

      Natalia,

      ich komme mit dem Wort “schmücken” in diesem Zusammenhang einfach nicht klar.
      Die Menschen in Guinea waren so offen und herzlich und sind mir in den wenigen Tagen so unbeschreiblich doll an’s Herz gewachsen, wieso sollte man mit neu gewonnenen Freunden keine Fotos machen dürfen? Das ist unerklärlich für mich. Es geht hier um Offenheit und Liebe, die ich von den Menschen erfahren habe – ohne wenn und aber. Eine ähnliche Willkommenskultur wünsche ich mir für jedes Land :)

  • Reply Mia 27. Februar 2017 at 13:10

    Hallo Luise,
    Ich bin gerade so unwahrscheinlich wütend … wütend reicht gar nicht … stinksauerwütendundinnerlichambrodeln!!!
    Ich kann nicht verstehen, wie Menschen, die dich nicht persönlich kennen, sondern nur dein Erscheinen in den Medien, so über dich urteilen können.
    Natürlich steht in diesem WOCHENRÜCKBLICK nichts tiefgründiges. Es ist eben ein Rückblick, wie alle deine Rückblicke.
    Eine Zusammenfassung.
    Und du schreibst ja selbst “gebt mir ein bisschen Zeit die ganzen Gedanken, Bedenken, Eindrücke, Erlebnisse und Gefühle sacken zu lassen” & “Ein ausführlicher Reisebericht, Fotos, Informationen zum Projekt und einige Videos folgen! ”
    Wieso wird das ignoriert?
    Und mal ganz ehrlich, wenn du Fotos davon geteilt hättest, wie du auf der Baustelle arbeitest, wären doch auch diese Ar……. ich meine kritischen Menschen gekommen mit Kommentaren wie “Na du hast ja bestimmt total hart gearbeitet, wenn noch Zeit für Fotos war” oder “Jaja warst bestimmt ganz fleißig. Bis die Kamera wieder weg war” …
    Wie können Steph, Sofie und Anna nur glauben, man könne anhand eines kleinen Textbeitrags und 8! Instagramfotos beurteilen, was du in 3 Wochen erlebt und getan hast.
    Und diese Einstellung, man dürfe nicht über gute Taten sprechen, weil man sich dann ja nur damit profilieren will, ist totaler Bullshit. “Klappern gehört zum Handwerk”, wie mein Vater immer so schön sagt. Die Werbung die hier jetzt für Projekt Misside Guinea e.V. machen kannst, ist ganz sicher Gold wert!
    Ich finde es toll zu wissen, das jemand, den ich für sehr authentisch halte, eine Hilfsorganisation positiv bewertet. Dadurch habe ich den Eindruck die Spende, die ich leiste, kommt an.

    Und jetzt möchte ich noch kurz auf etwas aus dem Kommentar von Sofie eingehen “Ich bin gespannt auf deine folgenden Einträge und vor allem ob nicht in ein zwei Wochen wieder irgendwelche high life Fotos kommen sondern dich diese Reise wirklich geprägt hat” …. auch wenn die Reise dich geprägt hat, kannst du “high life Bilder” veröffentlichen. Das ist DEINE Entscheidung, liebe Luise. Und nur DEINE.

    Ach ich könnte hier noch ewig weiter diese blöden Kommentare auseinander nehmen.
    Was ich aber ganz grundlegend sagen möchte: Lass dich nicht unterkriegen. Ich glaube es gibt viel mehr Leute unter deinen Followern, die positiv über all das hier denken.
    Ich freue mich auf deine weiteren Berichte.

    Beste Grüße
    Mia

    • Kleinstadtcarrie 27. Februar 2017 at 18:21

      Liebe Mia,

      besten und tausend Dank.
      Ich unterschreibe alles, was du hier geschrieben hast zu 100%!
      Und bin schon gespannt, was los ist, wenn ich in zwei Wochen im Flieger Richtung New York sitzen werde. Mal sehen, wie sehr das die Gemüter erhitzt und provoziert.
      Danke für Dein Verständnis und Feedback. Das hilft mir gerade wirklich sehr!

  • Reply Lotti 27. Februar 2017 at 13:04

    Liebe Luise,

    deine ersten Eindrücke von deiner Reise klingen total spannend und ich freue mich schon auf mehr!
    Ich denke, dass einige Kommentierer nicht so vorschnell urteilen sollten.
    <3

  • Reply Lisa 27. Februar 2017 at 12:30

    Okay, ich möchte jetzt auch mal was an die anderen Leser zu diesem ganzen Hate hier loswerden.
    Wenn man sich die Argumente hier unter dem Post anschaut, dann kann Luise es eigentlich nur falsch machen. Entweder sie postet Bilder und Eindrücke von den Menschen in Guinea – dann hat sie nicht gearbeitet und will nur Fame. Oder sie postet Bilder von der Arbeit mit einem Pinsel in der Hand – dann hat sie bestimmt auch nicht gearbeitet, sondern nur auf der Baustelle posiert und Fotos geschossen. Oder aber, Möglichkeit Nummer 3, sie behält ihre Erfahrungen für sich und veröffentlicht sie nicht auf dem Blog, dann ist sie eine schlechte Bloggerin.
    Also hört auf zu urteilen und hört zu.
    Natürlich sind solche Fotos und Projekte durch andere Personen vorbelastet, aber ich denke, dass Luise ihre Motivation und Begründung dafür schon von vornherein erklärt hat und dass sie eine Person ist, die das wirklich von ganzem Herzen gemacht hat.

    Also Luise, weiter so!

  • Reply Ronja 27. Februar 2017 at 12:27

    Liebe Luise,

    lass’ dich von den ganzen negativen Kommentaren nicht beeinflussen und vor allem nicht unterkriegen. Das gehört dazu und du weißt selbst am besten wie dich die Reise und die Eindrücke geprägt haben. Ich bin persönlich sehr gespannt auf deine Erfahrungen, da ich in diesem Jahr gerne selbst bei einem Volunteer Programm mitmachen möchte. Haters gonna hate – hättest du andere Bilder veröffentlicht, gäbe es dazu auch wieder irgendetwas auszusetzen. Mach’ weiter so und ich fände es toll, wenn du in Zukunft weiterhin deine Reichweite für solche sozialen Projekte nutzt.

    Liebe Grüße,
    Ronja
    Liebe Grüße,
    Ronja

  • Reply Hang 27. Februar 2017 at 12:23

    Nachdem ich deinen Facebook Post gelesen habe, musste ich nun draufschauen, welche Reaktionen du genau meintest. Ich bin ehrlich gesagt schon etwas geschockt, dass man von dir “erwartet”, dass du Beweise bringst, dass du was verrichtet hast. Ich finde, dass du keinerlei Pflicht hast dich rechtfertigen zu müssen und “Bilder von der Arbeit” zeigen musst. Wer bitte denkt an einem anstrengenden Arbeitstag schon Fotos zu machen? Ich finde es auch nicht schlimm, dass du Bilder mit den Kindern und auf dem Markt machst, denn jedes Foto ist eine wertvolle Erinnerung! Und bisschen Off topic, aber du zeigst dich hier sogar ungeschminkt (#ohnealleszummitnehmen), also was hat es mit der typischen “Zur-Schau-Stellung” zu tun? Ich finde es so schade, dass andere es nicht wertschätzen und es als etwas unglaubliches bzw. unvorstellbares abstempeln, dass man auch als Bloggerin sich sozial engagieren kann aus eigenen Gründen ohne jegliche Hintergedanken! Seit wann ist es denn so unreal geworden, dass man als Blogger auch einfach mal was tut, wovon man begeistert ist und dahinter steht? Bevor man hier mit negativen Unterstellungen anfängt, sollte man das doch lieber erstmal wirken lassen und abwarten. Spread the love, Leute!

    Liebe Grüße :)
    Hang

    http://hang-tmlss.de

  • Reply Anna 27. Februar 2017 at 12:22

    Liebe Luise und liebe Mitleser,
    Das hier ist ein öffentlicher Blog mit Kommentarfunktion. Dh. Ich werde eingeladen meine Meinung mit euch zu teilen. Ich habe nicht gehatet oder grundlos genörgelt. Ich habe kritisch hinterfragt.
    Das muss bei solch einem Thema doch erlaubt sein, ohne dass für dich gleich eine Welt zusammen bricht oder jedes negative Feedback gleich zu Hass und Missgunst wird.
    Wenn du zu Spenden aufrufst und Engagement forderst, dann solltest du meiner Meinung auch mit Bildern des Projektes werben und nicht mit schönen Bikinibildern von dir vor einem Sonnenuntergang. Das ist aber nur meine Meinung. Trotzdem verstehe ich, dass solche Instagrambilder dein Business sind. Ich bin auch nicht von gestern. Aber mit solchen Bildern machst du keine Werbung für das Projekt. Sorry, das verliert für mich dadurch einfach an Glaubwürdigkeit.
    Statt mich als das Böse in anonymer Person hinzustellen, hätte ich mich über einen Link oder Ähnliches zum Projekt gefreut. Ihr alles solltet kritischer hinterfragen, was euch im Internet präsentiert wird.

    Es tut mir leid, wenn ich dich persönlich angegriffen habe oder dein Projekt schlecht gemacht habe. Ich habe auch geschrieben, dass ich gespannt bin, was genau du dort gemacht hast. Das ist auch immernoch so…

    • Kleinstadtcarrie 27. Februar 2017 at 17:37

      Das Projekt ist im Beitrag verlinkt.

  • Reply Carolin 27. Februar 2017 at 12:18

    Es ist schon sehr traurig was man in den Kommentaren hier lesen muss !
    Das sind vielleicht gerade mal 5% des Ganzen was Luise uns hier zeigt aus den Wochen – wie kann man sich da schon ein Urteil erlauben?
    Ich finde die Fotos wirklich gut, und es ist ja nun logisch das man auch mal schön posiert für die Kamera oder bestimmte Eindrücke definitiv festhalten will.
    Schade das Luise durch so viele voreilige Kritik ganz die Lust verliert uns noch mehr zu zeigen.
    Ich denke viele Stille Leser und auch viele andere sind neugierig und freuen sich auf mehr.

    Kopf hoch meine Liebe ! :*

  • Reply Eva 27. Februar 2017 at 12:09

    Liebe Luise,
    Ich finde es toll, dass du dich so für dieses Projekt engagiert hast! Und ich bin geschockt über manche Kommentare hier! Da tut ein Mensch etwas Gutes für andere und wird dafür auch noch verurteilt? In welcher Welt leben wir denn eigentlich?! Warum können einige hier nicht verstehen, dass ein Instagram-Post nicht das komplette Leben wiederspiegeln, sondern dass es in einem Leben neben diesem Instagram-Post noch mehr gibt? Mehr Freude, mehr Trauer, mehr Gefühle, mehr Arbeit, einfach mehr Leben…
    Bitte lass dich von solchen Kommentaren nicht entmutigen von deiner Reise und deinen Erfahungen zu berichten, denn es gibt auch Leser die deine Texte sehr schätzen und denen du mit deinen Texten auch viel gibst! <3

  • Reply Linda 27. Februar 2017 at 11:59

    Es ist unfassbar wie hier manche mit Luise umgehen. Nur zur Info: Das, was ihr Luise vorweft, macht ihr gerade selber.

    Nun zu Luise: Ich finde es toll was du machst und dass du auf so wichtige soziale Projekte aufmerksam machst. Weiter so und fühl dich gedrückt! <3

  • Reply Juli 27. Februar 2017 at 11:51

    Auch ich bin eigentlich eine stille Leserin deines Blogs, aber nun juckt es mir in den Fingern. Ich finde es immer wieder traurig zu sehen wie negativ manche Leute eingestellt sind. Vorweg ein kleines Lob. Es ist oft schön zu sehen, wie du auf kritische Kommentare reagierst. Das zeigt, wie sehr du hinter dem stehst, was du hier veröffentlichst.
    Nach Afrika zu fliegen und für ein paar Wochen mal ein so ganz anderes Leben zu führen, als man es gewohnt ist, ist etwas sehr wertvolles. Ich kann mir vorstellen, dass dich das sehr geprägt hat und du nun so manche Dinge mit anderen Augen siehst.
    Aber nun nochmal ein kurzes Statement an die Menschen, die angeblich keine Fotos machen und sich keine freie Minute gönnen würden: Fotos sind Erinnerungen. Wenn man älter ist, wird man sich diese immer wieder anschauen und sich immer wieder daran erinnern, was man in diesem Lebensabschnitt gelernt hat.

    Ich bin sehr gespannt auf weitere Details deiner Reise!
    (Ps: ganz gleich ob Fotos, Selfies, Fakten oder deine Gedanken ;-))

    Liebe Grüße aus Berlin
    Juli

  • Reply Nadine 27. Februar 2017 at 11:45

    Liebe Luise,
    bisher habe ich nie unter deinen Blogbeiträgen kommentiert, aber aufgrund deines Posts in facebook sehe ich irgendwie Handlungsbedarf und möchte mich gerne hinter dich stellen und dir den Rücken stärken. Ich finde, dass niemand dir vorschreiben kann, was und wie genau du über deine Erfahrungen in Guinea zu berichten hast. Mir scheint es s0, dass manche Leute einfach nur pöbeln wollen und nicht den Menschen hinter der ganzen Geschichte sehen. Nur du allein kannst entscheiden, was du mit deinen Lesern und Leserinnen teilen möchtest. Und der Eindruck, den ich seit dem halben Jahr, den ich deinen Blog nun verfolge, von dir bekommen habe, lässt absolut nicht darauf schließen, dass du deine Reise nach Guinea nur veröffentlichst, weil du dadurch besser dastehen möchtest. Ich finde, hinter deinen Beiträgen sieht man jedes Mal die Arbeit, Mühe und die Gedanken, die du dir dazu machst und die deinen Blog besonders machen. Deswegen hoffe ich, dass du dich von den negativen Kommentaren nicht unterkriegen lässt und weiterhin so wundervolle Texte schreibst und deine Leser mitnimmst auf deine Reise. Und das in dem Maß, das du für angemessen hältst. Ich freue mich auf jeden Fall auf mehr! :)

  • Reply Melina 27. Februar 2017 at 11:31

    Hallo liebe Luise,
    wow, ich finde einige Kommentare unfassbar. Ich finde toll, was du gemacht hast und habe mich auch gefreut das ein oder andere Bild aus Afrika zu sehen. Hättest du dich in dieser Zeit gar nicht gemeldet, wäre es wahrscheinlich für einige auch wieder falsch gewesen. Ich freue mich, darüber zu lesen was du erlebt hast und glaube. dass du wirklich mit dem Herzen dabei warst und dich damit in keinster Weise profilieren möchtest, so wie andere das behaupten. Bleib stark und selbstbewusst!
    Liebe Grüße von Melina

  • Reply Laura 27. Februar 2017 at 11:25

    Liebe Luise,

    Ich bin gespannt auf deine weiteren Eindrücke aus Guinea. Ich finde es super das du dich engagiert hast!

    Auch wenn ich in den letzten Wochen ehrlich gesagt kein Riesen Fan von deinem Snapchat und Instagramfeed war. Soziales Engagement ist unfassbar wichtig, ich reise auch jedes Jahr mit dem Rucksack 4 Wochen durch die schönsten Länder und nehme an sogenannten Workcamps teil. Meeresschildkröten retten, Straßenhunden eine zweite Chance geben, englisch unterrichten,… eine Schule zu bauen ist schon lange eines meiner Ziele – leider sind die zugehörigen Workcamps meist sehr teuer. Aber irgendwann mach ich das! Deshalb finde ich im Blogpost den Satz “hätte mir vor ein paar Monaten jemand gesagt… dann hätte ich sicherlich gelacht” irgendwie komisch und unpassend. Denn ich weiß nicht genau was er mir vermittelt – das du doch nichts anderes als eine Fashionbloggerin bist? Den Eindruck hatte ich bisher nicht und nach deinem Facebookpost heute morgen, du offensichtlich auch nicht. Genau deshalb war ich kein großer Fan deiner Social Media Feeds in dieser Zeit. Weil sie trotzdem noch laut “Fashionbloggerin” geschrien haben. Und das machte für mich das ganze irgendwie unecht. Natürlich ist es dein Job, aber über etwas ungerstelltere Eindrücke hätte ich mich gefreut.
    Ich würde mich, trotz Kritik, freuen, mehr über dein Projekt und Teilnahmebedingungen zu hören – einfach weil es meinen Interessen entspricht.

    Zu deinem FB Eintrag heute morgen. Du bist dir nicht sicher ob das deine Welt ist? Schau dich in deiner Wohnung, deinem Kleiderschrank und Fotoalben um und frag dich ob all das mit einem normalen 450€- Studentenjob möglich gewesen wäre.

    Ich glaube niemand hier hat irgendetwas gegen das Projekt und Engagement gesagt, nur gegen den von dir gelieferten Content. Und da du damit (und somit durch deine Leser) Geld verdienst, ist es doch nur fair zu äußern was man sich gewünscht hätte. Damit solltest du sachlich umgehen können und keine Schmoll-Posts verfassen.

    • Kleinstadtcarrie 27. Februar 2017 at 19:29

      Vielleicht sollte ich sachlich damit umgehen können. Vielleicht sollte ich so schnell es geht jedes Detail meiner Arbeit mit Euch teilen. Vielleicht sollte ich mich anders verhalten. Weniger “bloggermäßig”. Sollte. Sollte. Müsste. Mach!
      Das geht so aber nicht, Leute.
      Ich bin ein Mensch. Ganz normal. Und was mit einem 450€-Job möglich ist oder nicht, das tut hier absolut nichts zur Sache. Es geht hier um das bevormundet werden, das Abgestempelt werden. Vorschnell. Das tut weh. Das ist kräftezehrend und ich merke, wie es mir nach zwei Tagen in dieser Welt so viel schlechter geht. Und erinnere mich wie glücklich ich in Afrika gelebt habe. Mit dem nötigsten. Und ohne die Verpflichtung irgendwem irgendwas zu rechtfertigen. Und das muss ich auch jetzt nicht. Ich muss gar nichts. Alles was ich hier tue, ist ein Zugeständnis. Ein Zugeständnis Euch an meinem Leben, meinen Gefühlen und Erfahrungen Teil haben zu lassen und ich erwarte einfach, dass man damit sorgsam und behutsam umgeht.

    • Klara 27. Februar 2017 at 20:57

      Liebe Laura,

      ich bin gerade etwas über deinen Kommentar gestolpert, als ich von deinem sozialen Engagement gelesen habe. Das klingt für mich sehr nach “Voluntourismus” – eine meiner Meinung nach sehr heikle Angelegenheit, wozu es viele kritische Stimmen gibt. Hier nur mal ein Beispielartikel: https://www.nytimes.com/2016/03/22/magazine/the-voluntourists-dilemma.html?_r=2

      Ich finde, über gute Entwicklungsarbeit sollte viel reflektiert werden. “Helfen wollen” führt nicht immer dazu, dass vor Ort auch nachhaltige Hilfe ankommt. Deshalb hoffe ich auch, dass Luise in ihrem nächsten Blogpost darüber mit dem Thema sensibel umgeht.

      Liebe Grüße, Klara

    • Kleinstadtcarrie 28. Februar 2017 at 09:27

      Hey Klara,

      genau darum wird es in meinem nächsten Beitrag gehen :)
      Liebe Grüße an Dich
      Luise

    • Laura 1. März 2017 at 00:39

      Hallo Klara,

      das Problem des Voluntourismus ist mir durchaus bekannt und ich sehe das auch sehr kritisch. Auch einer der Gründe, weshalb ich das mit dem Schulenbau bisher nicht in Angriff genommen habe, denn die Art von Projekt die ich mir da vorstelle habe ich noch nirgendwo gefunden. Aber das zu erklären wäre für mein ersten Kommentar dann doch sehr weit gegangen.

      Ohne hier zu weit ausholen zu wollen, ich habe mich bewusst nur für Projekte entschieden (größtenteils im Tierschutz) für die im zugehörigen Land kein “Ohr offen” ist. Der Regierung ist es egal und es gibt drastischere Probleme zu lösen. Aufgaben die vom Umfang her keine weiteren Vollzeitstellen hergeben, die aber dringend helfende Hände benötigen. Mit “schönste Ecken der Welt” sind auch keine klassischen Urlaubsziele gemeint. Das sind natürlich nicht nur so coole Sachen wie Schildkröten vor Wilderei zu retten. Sondern auch Müll aufsammeln, Vorträge über Recycling und Entsorgung halten, …
      Ich sehe das Problem, dass dafür irgendwann mal eine Fachkraft angestellt werden könnte. Und ich durch meine “gratis” Arbeit das Bewusstsein wegnehme. Das Problem, um beim Schildkrötenbeispiel zu bleiben, ist das wenn JETZT nichts getan wird es in 2 – 3 Jahren einfach zu spät ist. Und Artenschutz wird in Südmexico nunmal überhaupt nicht beachtet.
      Ich hatte die gleiche Diskussion mit einem Freund in Deutschland, der meinte durch meine ehrenamtliche Hilfe in Flüchtlingsunterkünften würde ich qualifizierteren Menschen (hier Pädagogen) die Arbeit wegnehmen. Da aber keine weiteren Mittel für das Camp bereitgestellt wurden war meine Hilfe dringend nötig und die Kinder hätten bis heute keine Betreuung und Sprachunterricht durch eine “richtige” Erziehrin/ Lehrerin bekommen.

      Ah es artet doch aus – entschuldigt, das Thema das du (Klara) angesprochen hast ist sehr wichtig und komplex. Deshalb hoffe ich, dass du (Luise), trotz Kritik, mehr über das Projekt an sich berichten kannst.

  • Reply Jana 27. Februar 2017 at 11:20

    Ich verstehe die Aufregung einiger hier nicht. Ich finde es toll, dass du so etwas machst und dich einsetzt! Du tust etwas gutes, tust auch dir mit der Erfahrung und dem Perspektivwechsel etwas gutes (für’s Leben und für’s Bloggerdasein) und gibst auch anderen, die vorher nie mit dem Thema in Berührung kamen oder sich nie damit beschäftigt haben, die Möglichkeit für Verständnis oder sogar Taten. Wie kann man besser auf ein Thema aufmerksam machen, als über einen Blog der eine große Reichweite hat? Ich finde das super.
    Und zu den schön anzusehenden Bildern: ich bin mir sicher, die Kinder haben sich über deine Haut- und Haarfarbe gefreut und was man so mitbekommt sind sie doch immer sehr offen und herzlich. Warum kein Andenken in Form eines Bildes? Und warum sollte man nicht auch die schönen Seiten und Momente in Bildern festhalten? Wenn man mal in so einem Land ist… Du hast Schönes und Wohltat in deiner Reise verbunden. Kann es besser sein? dIch finde dich toll, die Aktion und die Bilder. In meinen Augen hast du alles richtig gemacht.

  • Reply Caro 27. Februar 2017 at 10:54

    Liebe Luise,
    ich folge dir schon seit so vielen Jahren und nun muss auch ich kurz etwas zu der Kritik hinzufügen. Ich glaube dir, dass du in deiner Reise viele Erfahrungen gesammelt hast und Dinge über das Leben gelernt hast, die dich geprägt haben. Allerdings kann ich die Kritik, die hier unter dem Blogpost zu finden ist, teilweise auch nachvollziehen. Vielleicht war es einfach etwas unglücklich, dass der erste Post über Afrika ein Wochenrückblick war und dadurch null Tiefgang hat. Meiner Meinung nach wäre es vielleicht etwas kluger gewesen, erst einmal einen Post über das Projekt selbst zu verfassen und den Fokus wirklich darauf zu legen. Dass du Dinge sehr treffend und ergreifend zu Papier bringen kannst, hast du ja schon oft bewiesen. Ich finde, dass dieser Post leider nicht sehr authentisch wirkt und ich habe mich sehr daran gestoßen, dass du es geschafft hast, deine geliebte Formulierung “durch die Nacht zu tanzen” auch auf Afrika zu beziehen.. Mir persönlich wird nicht klar, warum man dort ist, um Schule für arme Kinder zu bauen und sich dann darüber ärgert, nur einmal in einem Club gewesen zu sein?!
    Dass das Projekt super ist und dass viel mehr Aufmerksamkeit auf dieses Thema gelenkt werden müsste steht außer Frage. Aber trotzdem hast du bei dieser Reise dieses typische “Blogger-Geheimes” draus gemacht, dass du nicht verraten wolltest, wo es hingeht. Dass jetzt so ein Blogpost kommt, wo gleich zu Beginn eine IBAN Nummer steht und man rein gar nichts darüber erfahren hat, worum es tatsächlich geht.. Ich weiß nicht, entweder hättest du von vorne herein sagen müssen, dass du diese Reise für dich selbst machst, Du schuldest niemandem eine Rechenschaft und bist auch nicht darüber verpflichtet, etwas darüber zu veröffentlichen, oder du hättest schon vorher vielleicht etwas über deine Beweggründe erzählt, was dich dazu inspiriert hast. Und hättest vor Ort vielleicht etwas mehr von der tatsächlichen Arbeit gezeigt… Ich persönlich fand es nicht schlimm, dass du Bilder gepostet hast vom Wasserfall oder den Kindern, das ist jedem selbst überlassen und wenn du mit den Kindern oder an diesem Ort viel Platz verbracht hast, warum nicht.. Aber du schreibst darüber, dass es keine Spiegel gibt, fummelst dir aber ständig nur in den Haaren rum, sobald du dich bei Instastories selber in der Kamera gesehen hast. Dass du filmst, wie du einen Blogpost über Kondome hochlädst, in einem Land wo AIDS eine große Problematik ist, und das an einer Baustelle, die doch eigentlich den Kindern gewidmet sein sollte.. Du hast die Dinge sicherlich nicht so rüberbringen wollen, aber das ist leider das, was hier in Deutschland primär angekommen ist..
    Ich hoffe, dass du meine Kritik zumindest etwas nachvollziehen kannst.
    Liebe Grüße

    • Kleinstadtcarrie 27. Februar 2017 at 19:34

      Hey Caro,

      ich bin gerade bereits sehr müde und ausgelaugt und werde daher nicht in voller Länge auf Deinen Beitrag antworten.
      Ich habe das Projekt verlinkt, dort findet man sämtliche Informationen.
      Ich habe geschrieben, dass weitere Beiträge folgen, mehr Details folgen. Das Verarbeiten geht leider nur stückchenweise voran, tut weh teilweise und dauert. Hätte ich jetzt zu einem anderen Thema gepostet, wäre es auch wieder falsch gewesen. Es ist ein erster Einblick, es sind Gedankenfetzen, ehrliche kurze Einfälle. Ein Lebenszeichen. Ein Wochenrückblick.
      Der Blogpost über Kondome war lange geplant. Ist mein Job. Gehört dazu. Und wir alle sitzen doch auf unserer gemütlichen Couch, während wir hier diskutieren. Soll ich damit jetzt auch aufhören? Wenn man einen Schritt in die richtige Richtung geht, dann muss nicht alles direkt perfekt und am Ziel sein. Das geht nicht. Und ich werde auch in Zukunft wieder Beiträge über Themen schreiben, die im Kontrast zu der Arbeit in Telimélé stehen – aber wenn wir da anfangen wollen zu diskutieren, dann lasst uns bitte alle unser Hab und Gut verkaufen, Spenden und vor Ort mit anpacken. Dann müssen wir komplett bei 0 Anfangen.

    • Melissa 28. Februar 2017 at 12:06

      Hallo Caro,
      trotz der Tatsache, dass deine Argumentation nachvollziehbar ist, muss ich leider sagen, dass du Menschen damit sehr idealisierst, insbesondere Luise. Das Mädchen war gerade 2 Wochen in einer ganz anderen Welt und sofort soll Content kommen? Ich bin mir zu fast 99% sicher, dass einige Stimmen dann darüber genörgelt hätten, dass sie nicht ihrem Stil treu bleibt, der nämlich wie wir doch alle wissen sollten, nicht darin besteht, einfach Infos und chronologische Erzählungen eines Events runter zu rattern, sondern eine Message in einen literarischen Text zu packen. Ich denke, dass sie ihrem Stil auch bezüglich dieser Reise treu bleiben möchte. Und Kreativität kommt eben leider nicht auf Knopfdruck, vor Allem nicht, wenn man gerade so eine aufregende Zeit hinter sich hat.
      Dort möchte ich auch anknüpfen, wenn du sagst, sie hat so ein “Blogger-Geheimnis” daraus gemacht: Wann hat Luise das letzte Mal einen Post verfasst, wo sie einfach nur schlicht Informationen bezüglich ihres Lebens und ihrer Pläne veröffentlicht hat? Das ist einfach nicht mehr ihr Stil, vielleicht vor Jahren, aber doch in letzter Zeit nicht mehr! Und da finde ich den Wochenrückblick eine gute und auch nicht selbstverständliche Alternative, uns trotzdem Einblick in ihr Leben und daily life zu gewähren.
      Meiner Meinung nach wünschst du dir einfach zu viel: Luise soll direkt Content liefern, gleichzeitig super hübsch aber auch absolut nicht an ihrem Aussehen interessiert sein und zugleich literarische Meisterwerke verfassen. Ich glaube, für viele von uns erscheint Luise wie das perfekte Mädchen, da (und hier ein Kompliment an dich Luise!) sie wirklich für ihr junges Alter eine sehr erfolgreiche, dabei aber auch gewissenhafte Person ist. Trotzdem ist es aber völlig okay, sich hübsch fühlen zu wollen und beim Filmen dann doch mal die Haare zu richten, himmel, sie ist doch nur ein Mensch. Zumal das auch einfach eine Angewohnheit sein kann? Die haben wir doch alle.
      Also bitte, versucht doch auch ihr, Luise als den Mensch, der sie ist zu akzeptieren, und damit auch die Tatsache, dass sie eben nicht perfekt ist, und vor Allem nicht versucht es so aussehen zu lassen (zum Beispiel, dass sie ganz ehrlich sagt, dass sie traurig war, dass sie nicht mit feiern gehen konnte, das ist doch nur menschlich). Live and let live :-)

      Liebe Grüsse!

  • Reply Lara 27. Februar 2017 at 10:54

    Wie kann man Luise so verurteilen, obwohl sie sich engagiert. Ist ja toll, dass ihr alle auch in Afrika gewesen seid. Aber schreibt ihr deshalb zu jedem einen schlechten Kommentar, der es anders oder garnicht gemacht hat?
    Es ist doch Sinn und Zweck dieses Blogs, dass sie uns Ihre Erfahrungen mitteilt und wer Luise länger folgt weiß, dass sie es nicht aus Imagegründen macht. Solche Kommentare helfen niemandem! Seid doch froh, wenn nicht nur über Beauty und Lifestyle berichtet wird, sondern auch solche Themen thematisiert werden.
    Ich kann nur den Kopf schütteln!
    Luise macht weiter so!

  • Reply Agnes 27. Februar 2017 at 10:45

    Ich muss auch sagen, dass ich auch enttäuscht bin. Vorallem, da du doch auch viel “Welle” vorher gemacht hast, ob du dich jetzt für eine Auszeit entscheidest während der Zeit dort und die Gedanken wo du dich mit deinem Blog einordnest/ abgrenzt, etc. Und dann? Während der Zeit habe ich Instagram beobachtet, eher weil ich auf das Projekt dort gespannt war und die ganze Zeit gedacht, ob das dein ernst ist. Und deine Statements bei FB und hier finde ich übrigens trotzig und unreflektiert. “Etwas was mir die Zeit in Guinea gelehrt hat: vielleicht ist das hier alles doch nicht mehr meine Welt.” Wirklich?! Du zeigst uns durchgefilterte Fotos mit Kindern und Bikiniposen und erwartest, dass wir wie reagieren sollen (wenn man berichtet nach Afrika zu fliegen um zu unterstützen). Sieht einfach leider nach Marketing aus. Habe mir die Bilder auf der Website der Organisation angeschaut um mir einen ehrlichen Eindruck von der realen filterfreien Umgebung da zu machen. Und übrigens es zwingt dich keiner, nur ist doch die logische Schlussfolgerung, dass man etwas über die Arbeit dort wissen möchte und nicht über deine Kleiderposings – vorallem wenn du deinen Blog an eine Zielgruppe richtest/ richten möchtest, die nicht nur “Fashion inspiriert” werden möchte. PS: Eigentlich treue Leserin und Followerin, die nichts absichtlich böses im Sinne hat, weil ich einige deiner Beiträge wirklich klasse finde!

    • Kleinstadtcarrie 27. Februar 2017 at 19:36

      Schade, dass Du mir die Zeit nicht geben möchtest/kannst/willst.

      Diese Welt: damit meine ich das Bevormundet werden, Beurteilt werden, ohne das Ganze zu kennen oder gar erahnen zu können.

  • Reply Melissa 27. Februar 2017 at 10:40

    Liebe Luise,
    ich finde es so schade, hier zu lesen, wie viele sich doch tatsächlich so frech darüber auslassen, ohne eigentlich genauere Informationen zu haben. Hättest du ein Bild von dir beim Streichen gepostet, wäre wahrscheinlich ein Kommentar à la “Hast du extra für das Bild gepost?” aufgetaucht. Man kann es nie allen Recht machen, aber es ist wirklich Schade, dass jemand wie du, der sich für etwas einsetzt, dann noch schlecht gemacht wird bzw. immer mehr erwartet wird. Du bist schließlich auch nur ein Mensch und auch die Menschen in Afrika vergnügen sich ab und zu, das ist nun wirklich keine Schande. Ich hoffe, diese negativen Kommentare verderben dir nicht die Lust am Bloggen, ich zumindest bin dankbar für deine Bereitschaft, das alles mit uns zu teilen, denn es ist alles andere als selbstverständlich. Immerhin zwingt dich keiner zum Bloggen.

    Fühl’ dich gedrückt,

    liebe Grüße,

    Melissa

  • Reply Sophie 27. Februar 2017 at 10:30

    Hey Luise!
    Ich finde deinen “Vorab-Wochenrückblick” super und würde mich auch auf viel mehr Eindrücke freuen. Kann aber verstehen, dass du ein wenig enttäuscht bist (hab deinen Facebookstatus grad gelesen).
    Aber es gibt immer Menschen, welche zu schnell urteilen und vielleicht deine Sichtweise gar nicht verstehen. Es wäre total schade, wenn du nicht weiter du bist und frei schreibst. Ich liebe es, dass es in deinem Blog nicht nur um Fashion geht. Du zeigst, dass es mehr gibt!
    Danke dir dafür :)
    Liebe Grüße nach Dresden!

  • Reply Caro 27. Februar 2017 at 10:23

    Liebe Luise,

    lass dich von negativen Kommentaren nicht runterziehen, das was du gemacht hast sollte öffentlich gemacht werden und nicht nur für dich behalten! Man soll sehen was man selber leisten kann! Und das zeigst du uns!
    Ich verstehe die ganzen Kommentare nicht… das sind alles solch wundervolle Eindrücke, die man teilen sollte! Aber ich verstehe das du Bilder postest, wo du dich “aufhübscht” (wie hier erwähnt), das ist dein Job und nur weil du in Afrika warst, nimmt es dir doch nicht dein Recht dich schön zu machen und für uns schöne Bilder zu posten! <3 Du hättest genauso gut in aAfrika deine Zeit im 5* Hotel verbringen können.. da hätte sich wohl keiner beschwert. Wo ist die Logik ?

    Ich hoffe du postest trotzdem weitere Eindrücke deiner Reise! Ich freue mich auf weitere unglaubliche Texte von dir! :)

    Ganz viel Liebe! Du bist wundervoll! :)

  • Reply Anna 27. Februar 2017 at 10:13

    Liebe Luise,
    Ich habe den Wochenrückblick sehr gern gelesen und ich finde ihn absolut passend! Lass dich von den negativen Kommentaren nicht runterziehen oder beeinflussen. Ich freue mich auf noch mehr Eindrücke von deiner Zeit in Guinea :)
    Liebste Grüße

  • Reply Rahel 27. Februar 2017 at 00:05

    Liebe Luise,
    ich bin total gespannt auf mehr!! Und ich kann verstehen, dass es gut tut, sich ein bisschen Zeit nach der Reise zu nehmen, um die Eindrücke zu verarbeiten und einzuordnen!
    Ich bin ein Jahr in Mosambik gewesen.. und vielleicht mit ähnlichen Erfahrungen zurückgekommen wie du ;) Mal sehen! Definitiv verändert es einen ein Stück, finde ich..
    Also ich freue mich sehr auf deinen ausführlichen Reisebericht!
    LG

  • Reply Steph 26. Februar 2017 at 23:43

    Hallo Luise,

    ich bin stille Mitleserin. Schade, dass du dich mit den Einheimischen auf Fotos schmueckst und in der afrikanischen Praerie posierst. Mit dem eigentlichen Zweck deines Aufenthaltes hat das nichts zu tun? Ich finde das oberflaechlich. Ich habe selbst laenger in Afrika gelebt und es gibt vieles worueber man tiefgruendiger bloggen koennte. Letztendlich geht in in diesem Post nur im dich.

    • Kleinstadtcarrie 27. Februar 2017 at 09:56

      Liebe Steph,

      das ist ein Wochenrückblick :) Ausführliche Berichte und Eindrücke folgen noch – auch wenn ich dazu absolut nicht verpflichtet bin, das möchte ich hier noch mal betonen. Die Zeit in Guinea war eine einmalige, besondere Erfahrung und ich finde es ist schon ein großes Zugeständnis, dass ich all’ das einfach und ausführlich mit Euch teilen werde…wie man mit solchen Erfahrungen nämlich umgeht und sie beurteilt ist sehr intim und das Verarbeiten des Ganzen dauert. Ich hoffe da einfach auf ein klein bisschen Verständnis.

    • Sarah 27. Februar 2017 at 17:32

      Erstmal: ich finde nicht, dass Luise sich “mit Einheimischen schmückt” – was für eine blöde und respektlose Ausdrucksweise. Wenn man Zeit im Ausland verbringt und mit anderen Menschen in Kontakt kommt und vielleicht Freundschaften aufbaut, ist es doch nur natürlich die Erinnerungen festzuhalten?! Und was den “Zweck des Aufenthalts” betrifft – sicher stand das soziale Projekt im Vordergrund aber das heißt ja nicht, dass man nicht auch persönlich von der Reise profitieren darf. Möchte denjenigen sehen der nicht die Gelegenheit genutzt hätte neben der Arbeit Land und Leute kennen zu lernen.
      Liebe Luise, lass dich von sowas nicht runterziehen, es gibt immer Leute, die von sixh meinen, dass sie alles anders und vor allem besser machen würden als andere es tun ;) Ich finde du hast deinen Einfluss durchaus genutzt um auf das Projekt aufmerksam zu machen und wenn du dabei noch eine gute Zeit hattest, ist das genau richtig so :) Liebe Grüße, Sarah

    • Steph 28. Februar 2017 at 01:29

      Hallo Luise, natuerlich bist du zu nichts verpflichtet. Wo kaemen wir denn da hin? Allerdings musst du deinen Lesern auch zugestehen eine Meinung zu haben und sie zu teilen. Wie man mit solchen Erfahrungen umgeht weiss ich selbst, ich habe da viel mehr als du. Und vielleicht liegt auch genau da der Hund begraben. Fuer mich sind meine ersten Auslandserfahrungen auf dieser Erde schon laenger her, und da ich im Ausland lebe ist das fuer mich so normal, dass ich den Beitrag und Instagram oberflaechlich fand und finde. Auch den Begriff Freundschaft nach einem zweiwoechigen Aufenthalt zu erwaehnen ist halt etwas too much. Aber so wie ich meine Sichtweise habe, hast du eben deine. Steh dazu und frage nicht nach Verstaendnis, oder dass es moeglich sein muss dir diese Zeit zur Verarbeitung zu geben oder was auch immer. Lass dich von meiner und anderen Meinungen nicht knicken, erlaube sie, und rechtfertige dich nicht. Nimm sie an, versuche sie zu verstehen, denn letztendlich ist das nur feedback fuer dich. Du siehst was deine Leser denken oder eben nicht und nimmst fuer dich mit, was du willst.

      Und alle anderen, ihr reagiert einfach ueber. Es sind hier keine hater unterwegs. Im Gegenteil, ich finde manche Kritiken hier zeugen von Reife. Keiner wurde beledigt. Es kann nicht das Ziel sein immer nur Zuspruch bekommen zu wollen. Dann sind wir alle auf dem falschen Weg.

    • Kleinstadtcarrie 28. Februar 2017 at 09:25

      Steph,

      es geht mir nicht darum nur Zuspruch zu erhalten – aber Unterstellungen und Vorschriften diesbezüglich, damit komme ich nicht klar.
      Und es geht hier doch auch nicht darum, wer mehr oder weniger Erfahrungen hat. Das ist doch kein Wettbewerb? Verstehe diesen Einwand überhaupt nicht.

      Nichtsdestotrotz habe ich auch nie jemandem verbieten wollen, seine Meinung zu äußern. Ich veröffentliche jeden Kommentar. Aber ich bin eben an einem Punkt an dem ich mich frage, ob ich weiterhin so leben möchte. Aber das muss ich sowieso mit mir selbst ausmachen :)

  • Reply Sofie 26. Februar 2017 at 23:28

    Liebe Luise,

    Leider muss ich Anna recht geben. Ich war selbst schon zwei mal in Afrika, um an sozialen Projekten teilzunehmen, zumal meine familie väterlicherseits aus Sierra Leone stammt. Ich habe das Gefühl dir ging es vor allem um die Veröffentlichung einer Sozialen Tat. So etwas ist noch viel besonderer wenn man es lediglich mit Freunden und der Familie teilt oder eben wirklich was von dem Projekt und nicht irgendwelche selfies und Sonnenuntergangs Touri Fotos teilt. Man konnte sehen dass dich dieser Aufenthalt berührt hat. Dennoch ist es so klischeehaft mit dem Foto mit den Kindern und kein einziges Foto, dass wirklich zeigt, dass du dort gearbeitet hast und etwas bewegt hast aber vielleicht Urteile ich zu schnell. Ich bin gespannt auf deine folgenden Einträge und vor allem ob nicht in ein zwei Wochen wieder irgendwelche high life Fotos kommen sondern dich diese Reise wirklich geprägt hat. Da du ja nun sicherlich auch Freunde in Afrika hast ist es wichtig nie von Afrika zu sprechen sondern nur von dem Land indem du warst. Das wird einem sonst oft krumm genommen.

    Liebe Grüße Sofie

    • Kleinstadtcarrie 27. Februar 2017 at 09:59

      Liebe Sofie,

      vielen Dank für Dein Feedback. Nur ganz kurz dazu: ja, du urteilst zu schnell. Außerdem ist Instagram, wie Euch allen klar sein sollte, nur eine Nebentätigkeit. Der Blog ist mein Baby und hier werden auch die “richtigen” Beiträge erscheinen. Außerdem bin ich auch niemandem Rechenschaft schuldig und finde es ehrlich gesagt ziemlich anmaßend, vorschnell zu urteilen und mich nahezu dazu zwingen zu wollen, alles mögliche und jedes Detail meiner Arbeit vor Ort zu veröffentlichen.

      Außerdem habe ich in Guinea die Erfahrung gemacht, dass sich die Menschen sehr als “Afrikaner” fühlen und das auch immer wieder betont haben :-) Wird mir von meinen Freunden vor Ort also keiner krumm nehmen.

      Viele Grüße
      Luise

    • Charlotte 27. Februar 2017 at 11:28

      Vielleicht solltest du, liebe Sofie, auch deinen Beitrag reflektieren, bevor du Luise Vorwürfe machst. Eigentlich argumentierst du, dein soziales Engagement wäre “besser”, da du es nicht jedem erzählst und verurteilst Luise dafür, ihre Eindrücke mit uns zu teilen. Wenn du dein soziales Engagement aber so geheim hältst, warum prahlst du nun hier davon und stellst dich damit über andere? Ich finde es wirklich schön, dass eine Bloggerin wie Luise sich nicht nur auf schicke Reisen nach Kapstadt, London oder New York begibt, sondern tatsächlich das Bedürfnis hat, ihren Horizont zu erweitern und sich in einem Projekt sozial zu engagieren. Davor habe ich Respekt, genauso wie ich ihn vor deinem sozialen Engagement habe, Sofie. Warum müssen wir nur immer beweisen, dass man besser ist als die andere? Warum können wir uns nicht einfach über die Beiträge und Eindrücke freuen, die Luise mit uns teilen möchte?
      Und, drehen wir mal den Spieß um: Hätte Luise Fotos von sich bei der Arbeit veröffentlicht, wären sicher Stimmen laut geworden, die sich beschweren, Luise würde nur für das Foto arbeiten und sich nur profilieren.

      Soweit ich mich erinnere, hat Luise schon vor der Reise überlegt, in dieser Zeit nichts zu posten und die Reise nur für sich zu unternehmen. Umso mehr freue ich mich, dass du, Luise, uns an deinen Erfahrungen teilnehmen lassen möchtest. Schade, dass viele dabei nur negative Elemente sehen und sich scheinbar in ihrem eigenen Engagement angegriffen fühlen. Es gibt genügend Bloggerinnen, die mit sozialem Engagement nichts zu tun haben und damit sehr erfolgreich sind. Vielleicht solltet ihr lieber denen folgen?
      Übrigens, ein kleiner Fakt am Rande: Die Bloggerinnen, die soziales Engagement nicht thematisieren, werden dafür selten kritisiert. Diejenigen, die sich bemühen, der Welt etwas zurück zu geben, bekommen haufenweise Kritik, da es vielen “nicht genug” ist. Das ganze kann man auch bei Maddie von DariaDaria beobachten…

      Entschuldige, für diesen langen Kommentar, liebe Luise, du musst ihn natürlich nicht veröffentlichen. :) Ich finde diese harte Kritik einfach schwer verständlich.

      Liebe Grüße

    • Kleinstadtcarrie 27. Februar 2017 at 18:23

      Liebe Charlotte,

      danke für Deine Meinung – das hilft mir gerade wirklich sehr.

      Und was du im letzten Abschnitt beschreibst, darüber denke ich auch die ganze Zeit nach. Muss ständig an Maddie denken und verstehe allmählich Ihre Entscheidung die Kommentarfunktion auszuschalten. Sehr schade, – aber schauen wir, wo die Reise hingeht :)

    • Sofie 28. Februar 2017 at 10:21

      Schade dass du solch einen mitleidspost auf Facebook nötig hast. Ich dachte du bist eine selbstbewusste Frau, die für das steht was sie tut. Stattdessen rechtfertigst du dich für läppische Facebook und Instagram Bilder und tust im Endeffekt doch das was wir erwarten: ein Foto dass dich beim Streichen zeigt Posten..
      Du warst das erste mal in einem armen Land und hast geholfen. Das ist großartig und das hat bereits jeder zweite schon direkt nach dem Abi getan. Man kann also nachempfinden, was für Gefühle da aufkommen. Da bin ich ganz Steps Meinung. Viele Grüße
      Sofie

  • Reply Anna 26. Februar 2017 at 21:18

    Du hast die Freiheit von Handy und Laptop genossen und doch gibt es ein Bild, wo du von der Baustelle aus einen Blogpost hochlädst und generell hast du deinen schmucken Instaccount mit den Bildern aus Afrika ganz schön aufgehübscht.
    Ich muss leider bezweifeln, dass du so sozial bist und warst wie du tust. “Hier haben wir den ganzen Tag verbracht” – schreibst du unter ein Bild von einer tollen Badestelle. Bilder wie du malerst oder anderes Werkzeug nutzt, habe ich leider nicht gesehen. Ich bin auf deine Blogs und die weiteren Berichte gespannt und ob sie mein Bild von deiner Reise ändern können.

    • Kleinstadtcarrie 26. Februar 2017 at 22:02

      Hallo Anna,

      das Bloggen ist mein Beruf – ich kann leider nicht zwei Wochen von der Bidlfläche verschwinden, sondern muss Geld verdienen. So ist das leider. Das tat meiner Reise aber keinen Abbruch :) Das Selbe mit Instagram.

      Und einen Tag frei am See zu verbringen ist bei 2 Wochen Arbeit erlaubt und wichtig, sowie notwendig um Kräfte zu tanken!
      Das ist der erste Bericht der Reise und ich wünsche mir von Dir ein wenig Geduld. Sehr schade, wie negativ Du das direkt beurteilst.

      Liebe Grüße
      Luise

    • Charlotte 27. Februar 2017 at 01:03

      Ich finde es ziemlich traurig, liebe Anna, dass du Luise aufgrund der minimalen Einblicke, die sie uns gegeben hat, dermaßen verurteilst und tatsächlich “Beweise” forderst, dass sie wirklich auf der Baustelle gearbeitet hat. Sei doch lieber dankbar von den Eindrücken einer fremden Kultur, fernab von den schicken Reisezielen der üblichen Blogger und Influencer. Lass dich von ihrem Engagement inspirieren – oder lass es bleiben, aber unterstelle nicht einfach, sie würde ihr Engagement nur vortäuschen.

    • Kleinstadtcarrie 27. Februar 2017 at 09:55

      Danke Charlotte! :)

      Zumal ich meistens das Handy zu Hause gelassen habe, wenn wir auf der Baustelle waren und es dort genug zu tun gab, sodass man weder Zeit noch Lust auf das Handy und Fotos machen hatte – wieso ich Euch bald trotzdem ganz viele Eindrücke zeigen kann, erfahrt ihr bald :)

    • Katja Heinemann 27. Februar 2017 at 01:23

      Ich denke, dass wir aus diesen zwei Wochen nur einen sehr kleinen Ausschnitt gesehen haben und deshalb ziemlich schlecht beurteilen können wie die Reise war. Egal ob positiv oder negativ. Und außerdem wird eine Bloggerin bestimmt nicht ohne Grund für ein solches Projekt eingeladen. Natürlich soll sie darüber berichten und darauf aufmerksam machen.
      Vielleicht wirkt es also etwas komisch, aber ich finde bevor wir anfangen zu be- oder verurteilen sollten wir alle Beiträge abwarten. Ich finde das hat jeder verdient der sich mit einem sozialen Gedanken auf solch eine Reise begibt.
      Liebst, Katja

    • Kleinstadtcarrie 27. Februar 2017 at 09:53

      Liebe Katja,

      ich wurde zum Projekt nicht eingeladen!! – aber dazu später mehr :)
      Aber danke für Dein Verständnis und Deine Geduld.

      Liebe Grüße

    • Katja Heinemann 27. Februar 2017 at 11:01

      Ich wollte dir das auch gar nicht unterstellen, sondern eher nur sagen, dass man als Blogger natürlich darüber berichtet, vor allem wenn man wie du sehr persönlich ist. War wohl ein bisschen falsch formuliert.
      Ich finde die Aktion nach wie vor gut und bin gespannt was du noch darüber berichtest. Der Kommentar von ganz oben war aber einfach unangebracht, dass ich meinen Senf dazugeben musste.
      Liebst, Katja

    • Kleinstadtcarrie 27. Februar 2017 at 18:23

      Danke Katja :)

    • Alissa 27. Februar 2017 at 13:06

      Ich bin echt schockiert wie hier über Luise geurteilt wird. Man kennt sie doch als Mensch, der sich nicht nur auf Oberflächlichkeiten beruft. Und wenn ich hier die Leute höre, die selbst in Afrika oder im Ausland waren, um Freiwilligenarbeit im Ausland zu leisten, frage ich mich, ob ihr 24/7 gearbeitet habt, oder ob ihr vielleicht auch ein bisschen Freizeit hatte, um mal einen Tag am See, Meer oder in den Bergen zu verbringen. Genau dabei geht es doch bei Freiwilligenarbeit – man arbeitet und lernt das Land, mit seinen schönen und nicht so schönen Flecken kennen, und vor allem auch die Menschen. Warum man dann mit diesen Menschen kein Selfie machen sollte, verstehe ich wirklich nicht.
      Luise, ich finde es toll, dass du auf das Projekt aufmerksam machst und selbst sogar mit angepackt hast. Ich hoffe, du lässt dich hier nicht von solchen Kommentaren beirren.
      Liebste Grüße,
      Alissa

  • Reply Alina 26. Februar 2017 at 20:57

    Die Fotos sind wunderbar geworden! Ich freu mich schon richtig auf den Reisebericht und alles vom Aufbau der Schule von dir, die Eindrucke vorab sind schon mal atemberaubend.
    Es ist absolut unglaublich, wenn man mehr oder minder von einem auf den anderen Tag etwas ganz verschiedenes macht, was man sich niemals hätte vorstellen können; und wenn man dann stolz das Ergebnis betrachtet ist all die harte Arbeit vergessen <3

    Ganz liebe Grüße
    Alina :*
    http://www.blackbeachchair.com

  • Reply Isabelle 26. Februar 2017 at 19:21

    Wow, das hört sich nach einer sehr aufregenden Zeit an. Schön, dass du deine Eindrücke geteilt hast.

    Liebe Grüße, Isabelle