Entlieben.

/14. November 2016/43 Kommentare

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„Ich werde nie aufhören, Dich zu lieben.“
Denn, wenn ich – und das passiert nicht oft – jemanden liebe, dann höre ich damit nie wieder auf. Ich liebe. Liebe bedingungslos. Ehrlich. Das ist wunderschön. Und gefährlich. Schmerzhaft. Unfair vielleicht. Aber es ist so.

Und trotzdem gibt es ihn: den Moment, in dem ich mich entliebe. Den Moment, in dem ich aufstehe. Mich umdrehe. Weiterlaufe. Mich selbst befreie.
Ich meine nicht den Augenblick, in dem ich aufgebe. Begreife. Den Moment, in dem ich zusammenbreche. Auch nicht den Moment, als ich ging, weil ich weitergehen musste. Weil sich die Welt weiterdreht und ich einfach mitgeschliffen werde. Ich meine nicht die Nachmittage, an denen ich, ein motivierendes Lied in den Ohren, Pläne für den Abend schmiede und mich endlich wieder hübsch fühle. Ich meine nicht die Nächte, in denen ich im Club nur Augen für meine Freundinnen habe, statt mich insgeheim wieder nach dir umzusehen. Ich meine nicht den Abend, an dem ich mir, nach ewigem Hin und Her, ein Date ausgemacht habe, auf das ich eigentlich gar keine Lust habe – aber weiß, dass es gut tun wird.

Ich meine diesen einen Abend, an dem ich nicht einschlafen konnte….
Ich erinnere mich genau: ich sitze am Schreibtisch und der Vorhang ist nicht ganz zugezogen. Vollmond. Und Gänsehaut. Es ist eigentlich schon viel zu spät. Aber irgendwas hält mich wach. 

Ich habe schon lange nicht mehr an Dich gedacht. Schon ewig nicht mehr geweint.Weil es mir gut geht. Und weil ich weiß, dass es Dir gut geht. Und weil Du mir oft genug gesagt hast, dass Du das nicht möchtest. Dass Du mich nicht möchtest. Und ich weiß mittlerweile: dass ich das so nicht möchte.

Aber plötzlich spüre ich einen Schmerz in der Brust. Sacht und dann immer stärker.

Vollmond – und ich weiß: du siehst auch gerade zu ihm hinauf. Ganz woanders auf der Welt. Viel zu weit weg. Von mir. Von uns. Aber ich weiß: du siehst auch gerade zu ihm hinauf. 

Und: es ist okay. Es ist okay, dass ich hier bin und du dort bist.

Ich streiche mir eine Strähne aus dem Gesicht und merke, dass mir die Tränen unaufhaltsam übers Gesicht laufen. Ich kann nicht aufhören zu weinen. Als würden die Tränen dich aus mir hinaus spülen. Ganz leicht ist das plötzlich.

Schmerz in meiner Brust. Sacht und dann immer stärker.
Und ich lasse los. 

Und der Schmerz lässt nach. 

Vorbei.

Ich gehe ins Bett. Und am nächsten Morgen wache ich als eine Andere auf. Freier. Leichter irgendwie. Und als ich meine Wohnung verlasse, fühlt es sich das erste Mal nach einer sehr langen Zeit, endlich wieder so an, als würde ich wirklich von der Stelle kommen.

„Ich werde nie aufhören, Dich zu lieben.“
Denn, wenn ich – und das passiert nicht oft – jemanden liebe, dann höre ich damit nie wieder auf. Ich liebe. Liebe bedingungslos. Ehrlich. Das ist wunderschön. Und gefährlich. Schmerzhaft. Unfair vielleicht. Aber es ist so.

Und trotzdem gibt es ihn: den Moment, in dem ich mich entliebe. Der Moment, in dem ich aufstehe. Mich umdrehe. Weiterlaufe. Mich selbst befreie.
Dann geht ein Stück von mir.
Und: es ist okay. Es ist okay, dass ich hier bin und du dort bist.
Und es tut nicht weh. Der Schmerz, der für so lange Zeit ein Teil von mir war, hat aufgehört. Ist verschwunden. Am Anfang hat er pulsiert, wie eine offene Wunde und dann irgendwann wurde er immer schwächer. Kaum noch spürbar, aber immer da. Wie ein humpelndes Bein. Ein Stechen in der Brust, wenn ich zu schnell gerannt war.
Aber in diesem Moment: löst es sich.
Geheilt.
Befreit.

„Ich werde nie aufhören, Dich zu lieben.“
Für das, was wir erlebt haben, gelernt haben.
Für das, was Du mir gegeben hast: Du hast mich gegossen. Du hast mich geküsst. Du hast mich geliebt.
Du bist ein Teil von mir. Ich bin zum Teil aus Dir. Und daran wird sich nie etwas ändern –

Aber jetzt: ist es okay, dass ich hier bin und du dort bist.
Es ist gut, dass ich hier bin und du dort.

img_8504 wald img_8569 img_8679 img_8710 Fotos – Tobias Ritz

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43 Kommentare

  • Reply Nastja 31. Dezember 2016 at 16:27

    Liebe Luise,

    ich habe diesen Beitrag bereits vor über einem Monat gelesen. Damals habe ich nicht das gefühlt, was ich jetzt fühle – denn ich wurde nach mehrjähriger Beziehung einfach so verlassen. Es schmerzt unheimlich und ich weiß, dass ich ihn immer lieben werde. Aber ich weiß genauso gut, dass ich irgendwann aufwache und es mir wieder besser geht. Danke, dass ich das Gefühl habe, nicht allein damit zu sein. Liebste Grüße

    • Kleinstadtcarrie 5. Januar 2017 at 21:28

      Ich habe ein klein bisschen Gänsehaut.
      Du bist absolut nicht allein, Nastja! Absolut nicht.

  • Reply Isabella 12. Dezember 2016 at 20:22

    Berührende Worte.
    Wundervoll verfasst !

  • Reply Krissi 26. November 2016 at 00:28

    Also erstmal: Die Bilder sind so schön geworden, die Kulisse ist mega und du siehst wahnsinnig toll aus – wunderschön! <3
    Ich denke, dass das Thema dieses Textes so gut wie jedem schonmal begegnet ist, so gut wie jeder da schon mindestens einmal durch musste. Dass du es geschafft hast, dich zu entlieben, loszulassen, ist sehr gut – das schafft nicht jeder, manche schaffen es nie. Aber es ist auch so schwer, jemanden los zu lassen, den man geliebt hat, etwas loszulassen, was man mit einer anderen Person gehabt hat. Wenn man das dann geschafft hat, ist das eine riesige Erleichterung. Aber so wie du es am Ende schreibst, ist es meistens: Die andere Person bleibt trotzdem ein Teil von dir, irgendwie.

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    http://www.themarquisediamond.de/

  • Reply Leni 20. November 2016 at 00:45

    Liebe Luise, ich lese bereits seit langer Zeit deine Texte und habe mir immer mal vorgenommen einen Kommentar zu hinterlassen. Irgendwie hat der Stress des Alltags es nie zugelassen, denn es sollte auch kein 0815 Kommentar werden. Jetzt nehme ich mir die Zeit, jetzt will ich dir endlich mal DANKE sagen. Deine Texte begeistern mich jedes Mal aufs Neue. Es gibt kaum einen Menschen, der seine Gedanken und Gefühle so in Worte fassen kann wie du es tust. Und es gibt kaum einen Menschen mit dessen Worten ich mich so identifizieren kann wie mit deinen.
    “Ich werde nie aufhören, dich zu lieben.” Denn, wenn ich – und das passiert nicht oft – jemanden liebe, dann höre ich damit nie wieder auf. Ich liebe. Liebe bedingungslos. Ehrlich. Das ist wunderschön. Und gefährlich. Schmerzhaft. Unfair vielleicht. Aber es ist so.
    Du sprichst mir aus der Seele.
    Und New York. New York. Ich war letztes Jahr nach dem Abi mit meiner Mama dort. Und es hat so vieles verändert. Hat so vieles in mir ausgelöst. Ich hätte nie gedacht, dass man einen Ort so vermissen kann. Nach der Ausbildung habe ich vor für 2-3 Monate nach New York zu gehen. Es wäre perfekt.
    Die Bilder sind wunderschön, du bist wunderschön. Und ich wünsche dir für die Zukunft nur das Beste! Verlier nie den Glauben an dich selbst, liebe Luise.

    • Kleinstadtcarrie 20. November 2016 at 19:34

      Ooooh Leni,
      vielen vielen Dank <3 Das bedeutet mir sehr viel…!!

      Und das mit New York: UNBEDINGT MACHEN!!! :)

  • Reply Paula Blumenroth 18. November 2016 at 00:45

    Danke! Was soll ich da noch anderes zu sagen…ach doch die Bilder sind wahnsinnig toll geworden, wie immer. Aber hier bin ich echt beeindruckt, auch das Hörbuch hat mich sehr berührt. Hab noch einen tollen Tag.

  • Reply Katja 16. November 2016 at 23:47

    WOW Luise! Ich lese deinen Blog schon so lange und deine Worte berühren mich einfach immer wieder. Heute habe ich das erste Mal zuerst dein Hörbuch angehört und es war unglaublich! Ein so schöner Text und so ergreifend vorgelesen, unglaublich schön !

  • Reply Carina 15. November 2016 at 19:19

    Wundervoller Text und soooo unfassbar schöne Bilder!!

  • Reply Nina 15. November 2016 at 18:59

    Hallo liebe Luise,
    seit nun fast 2,5 Jahren stillen Lesens möchte ich dir endlich einmal sagen, wie viel du mir mit deinen Texten gibst! Du sprichst mir so oft aus der Seele, denn auch ich habe damals eine, für mich sehr schmerzvolle, Trennung durchgemacht. Deine Worte waren immer so tröstend und du hast mir damit unglaublich viel Kraft gegeben den Mist zu bewältigen. Ich bewundere dich für deine Stärke und deine Offenheit und ich glaube, dass es ganz vielen Mädels da draußen so geht wie mir. Du bist eine Hammer Frau! Danke, dass du dich uns mitteilst <3
    Liebe Grüße, Nina

  • Reply Mandy 15. November 2016 at 17:30

    Ich kann das so gut nachvollziehen, du sprichst mir aus der Seele. Ein wunderbarer Text und die tollen Bilder passen perfekt dazu.
    Liebe Grüße :)

  • Reply Andrea 15. November 2016 at 16:38

    Wow, diese Bild sind so stark und der Text dazu – genial!

  • Reply M 15. November 2016 at 08:48

    Liebe Luise,

    normalerweise bin ich eine stille Leserin deines Blogs, aber heute muss ich dir einfach auch mal einen Kommentar hinterlassen.

    Beim Anhören deines Hörbuchs und Lesen deines Textes bekam ich erst Gänsehaut und dann liefen auch bei mir die Tränen. Denn irgendwie erinnert mich das an mich selbst. Und ich weiß nicht, ob ich entlieben kann.
    Ich bin glücklich verheiratet. Mein Mann ist meine große Liebe. Doch ich hatte diese Liebe schon einmal gefunden. Bei dieser Liebe habe ich fast zwei Jahre geliebt, gelacht, geweint, gelitten… Bis mein Mann mich aufgefangen hat. Ich habe aufgehört traurig zu sein. Das Kapitel abgeschlossen und diese Liebe in der hintersten Gefühlsschublade vergraben. Doch ab und zu, vor allem in schwierigen Zeiten, erwische ich mich dabei, wie ich an diese vergangene Liebe denken muss. Und dann tut es weh. Es tut weh, weil ich an die Vergangenheit denke. Aber es tut auch weh, weil ich dann das Gefühl habe, dass ich meinem Mann gegenüber nicht aufrichtig sein kann. Du bist die erste, der ich davon erzähle. Einfach weil dein Text, deine Stimme und deine Bilder mich dazu inspiriert und ermutigt haben. Ich hoffe, ich kann auch irgendwann endgültig entlieben….

    Liebste Grüße,
    M <3

    • Kleinstadtcarrie 16. November 2016 at 01:45

      Hey M.,

      das wünsche ich Dir auch, dass Du Dich endgültig entliehen kannst, meine ich –

      Alles Gute für Dich und Deinen Mann

  • Reply Anna-Lena 15. November 2016 at 03:09

    Liebe Luise,
    ein wunderschöner Text. Du berührst mich jedesmal mit deinen Worten. Ich kann deinen Worten gut nachfühlen. <3
    Liebste Grüße,
    Anna-Lena

  • Reply Lisa 14. November 2016 at 22:48

    Liebe Luisa!

    Deine Texte sind so inspirierend und ich liebe es, wenn du sie selbst liest. Darum höre ich mir deine Hörbücher auch wahnsinnig gerne an, denn ich finde, dadurch gibst du uns noch ein Stück mehr Gefühl mit. Ich meine, deine Texte alleine berühren mich schon so sehr, aber wenn man dazu noch deine Stimme hört, ist das einfach nur noch wow *.*

    Liebste Grüße
    Lisa
    http://www.mycafeaulait.at

  • Reply Lena 14. November 2016 at 21:58

    Die Bilder sind sooo toll!

  • Reply Jenny 14. November 2016 at 21:22

    Wow, wunderschöne Bilder und der Text umso schöner. Ich fühle mit dir.
    Wenn ich liebe, dann eben auch bedingungslos, leidenschaftlich, komme, was wolle, ich warte. Ich bin da, immer, und warte, bis derjenige zu mir kommt, bei mir ist.
    Ich habe die letzten Monate gelernt, dass ich so bin. Klingt dumm. Es kamen einige Männer, nach dem einen. Aber als ich ihn wieder hatte, habe ich gemerkt, was gefehlt hat. Und als ich ihn erneut verloren hatte, habe ich erst recht gemerkt, was ich verloren habe.
    Momentan bin ich nicht bereit, einfach so aufgegeben, wie ich es so oft getan habe, ich warte, so weh es auch tut.

    Liebe Grüße und eine schöne Woche!
    Jenny

    http://imaginary-lights.net

  • Reply Anna 14. November 2016 at 20:28

    Vollmond und Gänsehaut. Genau wie heute.
    Ein wundervoller Text. Wundervolle Bilder. Und das Hörbuch macht alles perfekt.

  • Reply Eike Juliane 14. November 2016 at 18:38

    Liebe Luise!
    Sonst eine stillere Leserin deines Blogs möchte ich dir heute gerne ein paar Zeilen schreiben. Ich bin vor ca. 2 Monaten auf deine Posts gestoßen und erwarte seitdem jeden Post sehnsüchtig. Oft treffen deine Worte mir genau ins Herz und hier war es nicht anders. Ich habe im letzten Jahr auf familiärer Ebene mit sehr viel Verlust zu kämpfen gehabt und dabei war mir meine Beziehung immer eine immense Stütze. Seit 2,5 Monaten macht mein Freund jedoch ein Auslandssemester in Kanada und obwohl er in 5 Wochen bereits zurück sein wird, haben wir mit so manchen Schwierigkeiten zu kämpfen. Ich bin mir jedoch sicher das wir es schaffen und deine Posts geben mir die Stärke, mehr zu investieren (hört sich komisch an, ich weiß), weil sie mir zeigen, dass ich auch alleine stark sein kann – und nur so kann ich um meine Beziehung kämpfen.
    Ich wünsche dir für deine Zukunft alles, alles Gute und hoffe, dass du das Schreiben nicht aufgibst.
    Die Fotos sind wunderschön – ich liebe es, dass du quasi Unterwäsche an hast und das überhaupt nicht billig oder anrüchig wirkt, sondern einfach nur stark und schön.

    Ich wünsch’ dir einen schönen Montag und danke für all’die tollen Posts!

    • Kleinstadtcarrie 14. November 2016 at 23:48

      Eike,
      danke! Wirklich. Ein wunderschöner Kommentar. Vielen Dank!

      Ich wünsche Dir nur das Beste. Von Herzen!

  • Reply Josepha 14. November 2016 at 18:17

    So ehrlich und schön !
    Mehr gibt es gar nicht zu sagen, außer dass es mich sehr berührt hat und ich deinen Stil zu schreiben sehr mag. :)

  • Reply Marmormaedchen 14. November 2016 at 18:14

    Hallo Luise
    Neuer Versuch – nachdem der erste Kommentar zu früh entwischen wollte.

    Ein wunderwunderschöner Post mit fabelhaften Bildern und einem Text, der mich innehalten hat lassen. Zweimal lesen. Dreimal. Und nochmal. Entlieben. Irgendwie bleibt immer ein Rest Nähe zurück. Vielleicht enden deshalb so viele Beziehungen so hässlich. Weil es schwer ist, diese Nähe auszuhalten.
    Abspalten.
    Danke für deine Worte. Ganz oft sehe ich durch deine Texte eine neue Sichtweise.
    LG Jasi
    http://www.marmormaedchen.ch

  • Reply Marmormaedchen 14. November 2016 at 18:11

    Hallo Luise
    Wunder

  • Reply Sylvia 14. November 2016 at 18:03

    Oh so schöner Text wieder mal. Und die Bilder sind auch mega wenn ich das mal anmerken darf :D Solche Rauchbomben will ich mir auch schon lange mal bestellen.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at

  • Reply CHRISTINA KEY 14. November 2016 at 17:45

    Super coole Fotos! Du siehst wie immer mega gut aus, Luise!!! Der Spitzenbody sieht klasse an Dir aus! :)
    Der pinke Rauch passt ausgesprochen gut zu dem grünen Moos – Auch Kompliment an den Fotografen! :)

    XX,

    http://www.ChristinaKey.com

  • Reply Christina 14. November 2016 at 17:31

    “Rain came pouring down
    when I was drowning
    that’s when I could finally breathe
    and that morning
    gone was any trace of you
    I think I am finally clean”

    Dein Text hat mich gerade sehr an dieses Lied erinnert :)
    Und die Bilder sind super schön!

  • Reply Lena 14. November 2016 at 17:04

    Wunderschöner Text! Und die Bilder sind wirklich atemberaubend! Unglaublich gut! Immer freu ich mich wenn du einen neuen Blogeintrag reinstellst und fieber mit meiner Freundin in der Uni schon drauf hin ihn anschließend zu lesen. Mag verrückt klingen, aber spiegelt eigentlich nur wider was für ein großartiges Talent du besitzt !

    • Kleinstadtcarrie 14. November 2016 at 23:47

      Oh man, Lena. Tausend Dank! Wirklich, das ist Balsam für meine Seele!

  • Reply Kim 14. November 2016 at 16:36

    Dieser Satz: Denn, wenn ich – und das passiert nicht oft – jemanden liebe, dann höre ich damit nie wieder auf.
    Wenn ich nicht auf der Arbeit wäre,würde ich sofort weinen.Ich habe mir eben das Hörspiel angehört und musste wirklich mit den Tränen kämpfen. Deine Stimme wirkt an manchen Stellen so zerbrechlich,als würdest du wirklich weinen müssen…
    Ich wünschte,ich wäre an dem Punkt. Dass der Schmerz endlich aufhört…

  • Reply Jana 14. November 2016 at 16:35

    Verstehe irgendwie nicht, wieso du es in letzter Zeit immer wieder für nötig befindest dich halbnackt zu zeigen. Nicht, dass du dir es nicht leisten könntest, aber sehe da den Sinn nicht ganz. Steht da der “Sex-Sells”- Gedanke hinter? Dein Blog hebt sich von all den Halbnackten Instagram Mäuschen auf Instagram und Co. vor allem durch seine Tiefgründigkeit ab. Natürlich widersprechen sich Unterwäschefotos und Tiefgründigkeit nicht, aber in letzter Zeit fallen deine Fotos ziemlich oft durch Freizügigkeit auf. Trotzdem sehr schöner Text.

  • Reply Samira 14. November 2016 at 16:34

    Ich weiß ganz genau, wie du dich fühlst…

  • Reply feli 14. November 2016 at 15:56

    So ein schöner Post. Danke für die Zeilen, ich hoffe, der Abend des Entliebens kommt auch bald bei mir. Liebe Grüße, Feli von http://www.felinipralini.de

  • Reply Hannah 14. November 2016 at 15:46

    Die Fotos sind der Hammer! Und den Text finde ich auch klasse, kann es aber sein, dass du ihn schon mal veröffentlicht hast?
    Liebe Grüße

    • Kleinstadtcarrie 14. November 2016 at 16:17

      Hey Hannah,

      vielen Dank!
      Nein, den Text habe ich bisher nirgendwo veröffentlicht vorher :)

  • Reply tatjana 14. November 2016 at 15:25

    obwohl alle bilder immer toll sind von dir, aber diese hier, diese sind irgendwie ganz anders. diese Stimmung. es ist einfach perfekt. danke, dass du diese wundervollen bilder mit uns teilst. und der text inspiriert und bringt einem zum nachdenken <3

  • Reply Pia 14. November 2016 at 15:15

    Du sprichst mir aus meinem herzen! Ich lese schon lang deine texte und dafür wollt ivh einfach mal danke sagen, dass du viele Dinge auf den punkt bringst :)

  • Reply Liska 14. November 2016 at 14:09

    Ein wunderschöner Text Luise (:

  • Reply selin 14. November 2016 at 13:27

    Wie kann man jemanden lieben, der einem nichts als Schmerz hinterlassen hat ? Nicht mal die Erfahrung oder Erinnerung liebe oder mag ich. Aber wundervolle Bilder, so eine bildschöne Frau !

    Alles Liebe http://www.selinsfashiondiary.blogspot.de

  • Reply Nina 14. November 2016 at 13:01

    Jetzt sitze ich hier und lasse meinen Tränen freien Lauf. Du hast eine Nerv getroffen.
    Liebe ist so schön und gleichzeitig so grausam!

    Wunderschöner Text <3