Blumenmeer

/30. Oktober 2016/56 Kommentare

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Wenn man mich vor ein paar Jahren gefragt hätte – hätte ich mit absoluter Sicherheit behauptet, dass ich ein Mensch bin, der in der Vergangenheit lebt. Jemand, der Ausgesprochenes immer und immer wieder durchgeht und verbessert. Versucht zu verbessern. Jemand, der überdenkt, Schlüsse zieht. Alte Fotos einklebt und immer wieder zurück blättert. Vermisst. Jemand, der andere „Weißt-du-noch-Momente“ nie vergessen lässt, weil ich so oft davon erzähle. Wachrufe.
Ich hätte mich immer für die Vergangenheit entschieden. Weil ich nicht loslassen kann. Aus gutem Grund. Weil sie uns lehrt, stark macht, glücklich vielleicht:
Als ich das erste Mal „Ich liebe Dich“ gehört habe. Mein Erstes Mal. Unser Erstes Mal. Als auf dem Foto niemand neben mir stehen wollte. Dieser Urlaub. Die erste eigene Wohnung. Und die letzte gemeinsame. Dass er mir gesagt hat, mir stehe kein rot. Das erste eigens verdiente Geld. Dieser eine Streit. Und als Du mir das Herz gebrochen hast.
Ereignisse, die sich in mein Gehirn gebrannt haben. Gefühle, die ich nie vergessen werde.
Erinnerungen – da braucht es nur diesen einen Song, seinen Duft oder eine ruhige Minute und sofort: schillernde Bilder. Erinnerungen. Manche verblasst, getrübt und mit ein paar Rissen. Aber sie sind da. Fein säuberlich sortiert. Damit auch nichts verloren geht. Sicher verwahrt und beschützt vor dem Vergessen werden.
Das ist meine Gabe. Ich kann alles in Erinnerung behalten. Irgendwie in guter Erinnerung behalten. Ich sehe eine Lektion, die ich erteilt bekam. Ich sehe den schönsten Sonnenuntergang meines Lebens, mit Dir an meiner Seite. Ich rieche noch Mal an den Laken unserer ersten gemeinsamen Nacht.
Und dann bist Du gegangen. Dann hast Du dich in dieser einen Nacht für ein anderes Leben entschieden. Hast aufgehört zu kämpfen. Hast Dich fallen lassen.
Du hast mich verlassen. Uns ersetzt.
Du hast mich belogen. Mich verlassen.
Du hast mich verlassen.
Und ich habe gekämpft. Obwohl ich schon längst keinen Gegner mehr hatte. Habe Dich zurück gerufen, immer wieder. Weil ich nicht loslassen kann. Aus gutem Grund.

Gemeinsame Träume überschatten alles, was danach kam. Der Blick, die Zuneigung, die Liebe, die du mir geschenkt hast, in meinen Erinnerungen noch immer präsent.
Und natürlich ist da auch Schmerz. Enttäuschung. Natürlich vergesse ich diese Lüge nicht. Aber: Ich behalte Dich in guter Erinnerung. Ich behalte Uns in guter Erinnerung.
Das ist meine Gabe. Das ist mein grüner Daumen. Es hat lange gedauert, bis ich verstanden habe, was es braucht, diese Wunden heilen zu lassen. Habe ewig gerätselt, wie viel Wasser, wie viel Sonnenschein, damit die Blumen endlich blühen. Genug Tränen mussten geweint werden. Und dann lachen, auch wenn einem nicht danach zu Mute ist. Aber ich hatte es geschafft. Ich war darüber hinweg. Ich habe all’ den Kummer, das Leid, das Vermissen in etwas Wunderbares verwandelt. Ich kann verzeihen. Ich kann verstehen, auch wenn ich es nicht verstehe. Das ist meine Gabe.  Und irgendwann kam ich an den Punkt, an dem ich froh war, dass ich damals nicht bekam, was ich mir so sehnlich wünschte.
Und dann wuchsen aus den Wunden, die Du mir irgendwann – als der Zauber längst verflogen war – zugefügt hast, duftende Blumen. Unverhofft. Und wunderschön.

Erinnerungen sind unser wertvollstes Gut – da war ich mir ganz sicher.
Erinnerungen sind unser sicherstes Gut – davon ging ich aus.
Bis ich erfahren musste: dass auch sie gestohlen werden können. Ein Satz, der alles aus den Fugen geraten lässt. Es fühlt sich an, als würdest Du schadenfroh die frische Wunde erneut aufreißen. Genüsslich ein weiters Mal zustechen – so wie du es früher schon getan hast:

„Es war der größte Fehler meines Lebens, Euch verlassen zu haben.“
„Sind wir tatsächlich schon zwei Jahre getrennt? Wie die Zeit nur rast. Wie haben wir es soweit kommen lassen können?“
„Ich habe Angst, dass ich das in 5 Jahren bereuen werde. Dass ich Dich jetzt verlasse, meine ich…“

Und ich stehe da. Und frage: „Wieso haben wir aufgegeben? Ich habe Dir doch gesagt, geh nicht! Ich habe mich doch mit aller Kraft an Dich geklammert und Du hast mich mit aller Kraft von Dir gestoßen. Bist weggerannt. Hast Dich aus der Verantwortung gezogen!“
Ich breche zusammen.
Wütend. Und verwundet liege ich am Boden.
Habe ich umsonst gelitten? Haben wir all’ die Jahre etwas verpasst? Was wäre wenn…? Wieso fällt Dir das jetzt ein? Und wieso bist Du nicht stark genug, diese Last selbst zu tragen? Wieso wälzt Du das, was Du selbst zu verantworten hast, jetzt auf mich ab?
Die Antwort: Du gehst. Wieder. Feige. Das Blut läuft Dir das Kinn herunter, denn Du hast mich ausgesaugt. Wie eine Spur ziehst Du es hinter Dir her, damit ich Dir folgen kann. Hast mir gerade so viel Blut gelassen, wie es zum Überleben reicht. Dich selbst genährt. Mir meine Erinnerungen geraubt. Sie wie Blumen gepflückt. Aus der Erde gerissen. Gierig. Hungrig. Weil dich Dein Gewissen aufgefressen hat? Du nie bereuen wolltest und jetzt nicht anders kannst? Weil Du nicht ertragen konntest, dass ich heute wieder strahle?
Ich werde Dir nicht folgen. Bin zu schwach um aufzustehen.
Du hast: Regale mutwillig umgestoßen. Mein Ordnungssystem zerstört. Erinnerungen zerschellen am Boden. Schmerzhaft. Weil du mit deinen Worten eine Lawine ausgelöst hast. Unordnung. Durcheinander. Chaos ist alles, das Du hinterlässt. Feige. Und plötzlich steht nichts mehr an seinem Platz. Und ich weiß nicht mehr, was ich denken soll. Woran ich mich erinnern soll. Das Blumenbeet umgegraben. Gierig. Hemmungslos.
Und ich: verblute.

Ich kann verzeihen. Ich kann verstehen, auch wenn ich es nicht verstehe. Das ist meine Gabe.
Also was ich jetzt tun werde ist: sortieren, neu beschriften und abheften. Genau wie vorher: Ich sehe eine Lektion, die ich erteilt bekam. Ich sehe den schönsten Sonnenuntergang meines Lebens, mit Dir an meiner Seite. Ich rieche noch Mal an den Laken unserer ersten gemeinsamen Nacht. Und hinzu kommen die Blüten, die Du mir ausgerissen hast. Ich habe sie aufgesammelt. Gepresst. Und klebe sie ein. Beschrifte sie. Besiegelt. Unvergesslich.
Ich werde die Wunde verbinden. Samen säen. Ich werde genug Tränen weinen – genau so viele, wie es braucht. Ich werde lachen, auch wenn mir im Moment nicht danach zu Mute ist. Und dann werde ich blühen. Denn: auf den Frühling ist Verlass.

Wenn man mich vor ein paar Jahren gefragt hätte – hätte ich mit absoluter Sicherheit behauptet, dass ich ein Mensch bin, der in der Vergangenheit lebt.
Heute? Nähre ich mich von der Vergangenheit, gieße meine Blüten mit dem Vorgeschmack der Zukunft und erfreue mich täglich daran, wo ich heute stehe. Inmitten eines herrlichen Blumenmeeres.

 

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Fotos (Umsetzung und Bearbeitung) – Vanessa Thiel

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56 Kommentare

  • Reply Lea 25. November 2016 at 01:59

    Hallo Luise,
    Lange habe ich nichts mehr kommentiert… aber ich musste dir zu diesem post einfach ein Kompliment aussprechen! Du bist eine wahre wortakrobatin, eine poetische Künstlerin! Dieser Text ist so berührend.. unfassbar! Danke dafür!!!

    Und deine Tonaufnahme untermalt den Text so zuauberhaft!!! Bitte führe dies fort! Ich könnte dir ewig zuhören!

    Lieben Gruß,
    Lea

  • Reply Gina 2. November 2016 at 11:24

    „Heute? Nähre ich mich von der Vergangenheit, gieße meine Blüten mit dem Vorgeschmack der Zukunft und erfreue mich täglich daran, wo ich heute stehe.“ ♥
    Der Text ist so schön, beweist Stärke, aber auch Verletzlichkeit. Und auch die Bilder sind euch wirklich sehr gelungen!

  • Reply Jana 31. Oktober 2016 at 23:04

    Wow! Dieser Text – diese Worte, mal wieder unglaublich und so berührend geworden! Ich liebe deinen einzigartigen und faszinierenden Schreibstil! 🙂

  • Reply Anne 31. Oktober 2016 at 21:04

    Liebe Luise, mittlerweile machst du Kunst mit Wort und Bild. Meine größte Bewunderung für diesen Blogpost!
    Anne<3

  • Reply Kaja 31. Oktober 2016 at 19:29

    Wow! Ich kommentiere eigentlich nie bei dir, aber jetzt hats mich richtig gepackt. Ein mega Text – das hast du wunderbar geschrieben. Mehr davon! Ganz tolle Kombination auch mit den Bildern. Wirklich, riesen Komplment für diese Arbeit.
    Es gibt da ein Wort, das „euch“, das mir grad ganz arg Gänsehaut macht… Und ich schick dir – unbekannterweise – einen lieben Gruß.
    Kaja

  • Reply Nadja 31. Oktober 2016 at 19:10

    Wieder ein wunderbarer Text und die Bilder sind der Hammer! Wirklich Luise, du wirst immer besser, finde ich 😀 Nicht, dass deine alten Texte schlecht sind, aber ich finde man merkt die Veränderung, man merkt, dass du älter wirst und mehr Erfahrungen gesammelt hast und immer noch sammelst.
    Ganz liebe Grüße,
    Nadja

  • Reply Isabell 31. Oktober 2016 at 18:17

    Eine sehr schöne Umsetzung des Halloweenthemas! Der Text geht mal wieder unter die Haut, direkt ins Herz… mich regt das sehr zum Nachdenken an – ich hoffe, ich kann später gut einschlafen. 😉

  • Reply Sylvia 31. Oktober 2016 at 15:00

    So ein schöner Text, da kommen einem fast die Tränen. Es ist echt der Wahnsinn. Die Fotos sind auch wieder super schön.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at

  • Reply Janine 31. Oktober 2016 at 14:24

    wundervoll und inspirierend zusammen mit wunderschönen Bildern ♡
    Janine (http://www.yourstellacadente.com/)

  • Reply Nadja 31. Oktober 2016 at 13:08

    Dankeschön für deine wundervollen Texte, sie berühren mich immer wieder aufs Neue! Habe aktuell einigen Kummer zu verarbeiten und deine Worte helfen mir dabei etwas klarer darüber zu denken. Es ist gelegentlich schon fast unheimlich, wie sehr du mir aus dem Herzen sprichst. Fast so wie eine gute Freundin, der man leider niemals begegnet ist…

    Wünsche dir weiterhin Erfolg für deinen Blog und ganz viel Liebe!
    ♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡

    • Kleinstadtcarrie 31. Oktober 2016 at 13:32

      Hey Nadja,

      naja, irgendwie sind wir uns ja doch begegnet 🙂

  • Reply Nici 31. Oktober 2016 at 12:48

    Ein Buch von dir würde ich mir definitiv kaufen <3
    Ich liebe liebe deine Texte über alles!
    Du bist so eine tolle, inspirierende Frau♥

  • Reply Jacky 31. Oktober 2016 at 11:39

    WAHNSINN!!! Die Bilder. Der Text. Es passt einfach alles!! <3

    Ganz liebe Grüße und Happy Halloween!

    Jacky
    http://www.jackyleemanning.com

  • Reply Kim 31. Oktober 2016 at 10:43

    Ein wunderschöner Text! Du sprichst mir direkt aus der Seele. Auch sehr cool, dass man sich den ganzen Text auch anhören kann, ist mal was anderes, und noch mit so viel mehr Emotionen.
    Liebe Grüße und einen schönen Start in die Woche,
    Kim.
    http://maybetoday.de/wordpress

  • Reply Samira 31. Oktober 2016 at 01:35

    WOW!

  • Reply Lena 31. Oktober 2016 at 00:59

    Dieser Text ist unbeschreiblich gut! Ich musste sofort an ihn denken. Aber zum Glück ist es eine gefühlte Ewigkeit her.
    Du hast eine schöne Stimme. Eine super Idee.

  • Reply Frl_Freitag 30. Oktober 2016 at 23:07

    „Ich kann verstehen, auch wenn ich es nicht verstehe. Das ist meine Gabe. Und irgendwann kam ich an den Punkt, an dem ich froh war, dass ich damals nicht bekam, was ich mir so sehnlich wünschte.“ – du kannst meine Gefühle und wirre Gedanken in Worte fassen <3

  • Reply Marmormaedchen 30. Oktober 2016 at 22:13

    Hallo Luise
    Ein wunderwunderschöner Text. Verstörend irgendwie, nur Bruchstücke und doch nahe. Mal wieder berührst du mit deinen Worten.
    Auch die Bilder sind wunderschön!
    LG Jasi
    http://www.marmormaedchen.blogspot.com

  • Reply Theresa 30. Oktober 2016 at 21:03

    Liebe Luise,

    ich lese deine Texte schon seit vielen Jahren – einige davon immer und immer wieder. Dieser Text wird auf jeden Fall einer von denen werden, welche ich das ein oder andere Mal nochmals lesen werde. Deine Stimme dazu macht die Worte noch viel bedeutungsvoller. Du bringst Leben in deinen Text und ich kann mich noch besser in deine Gedanken, Erfahrungen und Erlebnisse einfühlen, weil ich sie selbst auf meine Art und Weise schon durchlebt habe und auch immer wieder erlebe. Dazu diese unfassbar schönen Fotos, welche die Kombination aus geschrieben und gesprochenen Worten bereichern.
    Danke, dass du immer wieder die richtigen Worte findest, mich berührst, mich in Erinnerungen schwelgen und mich dann mit einem Lächeln, Mut und Selbstbewusstsein weiterziehen lässt. Mach‘ weiter so, bleib dir selbst treu und schenke uns weiterhin so wundervolle Texte und Bilder von dir ♥

    • Kleinstadtcarrie 30. Oktober 2016 at 21:57

      Danke Theresa <3 Es ist echt immer wieder erstaunlich für mich, dass diese Texte, die mir so unendlich dabei helfen etwas zu verarbeiten, auch anderen Menschen so viel geben können! Das ist das größte Geschenk 🙂

  • Reply Mandy 30. Oktober 2016 at 20:22

    Was ein wunderbarer Text und sehr berührend. Ich bin stets beeindruckt von deinen Texten, aber mit diesem hier hast du dich selbst übertroffen. Du hast einen ganz besonderen Schreibstil und kannst mit Worten so ausdrucksstarke Texte zaubern.
    Ich kann mich in so vielen Dingen wiedererkennen und es kommt meiner eigenen persönlichen Situation so unglaublich nah.

    Das mit den Tonaufnahmen kannst du definitiv öfters machen, dadurch wird es noch schöner.

    • Kleinstadtcarrie 30. Oktober 2016 at 21:58

      Hey Mandy,

      das ist super zu wissen – werde das bei diesen Postings auf jeden Fall beibehalten 🙂

  • Reply Krissi 30. Oktober 2016 at 20:19

    Wow! Einer deiner schönsten und berührendsten Texte! Beschreibt meine Situation zurzeit sehr gut.
    Danke für diesen wundervollen Text :*

  • Reply Lea 30. Oktober 2016 at 20:13

    Wow! Der Text ist einfach nur wundervoll, du hast die Worte einfach perfekt gewählt.
    Es ist wirklich so ein schöner Gedanke, aus Wunden Blumen wachsen zu lassen..
    Und die Bilder sind ein Traum! Erstmal Respekt an dich für das Schminken der Wunde 🙂
    Ich bin wirklich etwas verzaubert. Das wären Bilder, die ich mir aufhängen würde 😀 sie sind einfach so aussagekräftig!

  • Reply Mimi 30. Oktober 2016 at 19:59

    Liebe Luise,
    das ist wundervoll. Richtig tolle Alternative zum üblichen „Halloween“ 🙂 wundervoll! Danke für diese unerschöpfliche Inspirationsquelle! :* xoxo

    missmonroelove.blogspot.de

  • Reply Selina 30. Oktober 2016 at 19:51

    Liebe Luise dein Text ist mal wieder der Wahnsinn! Du schaffst es immer wieder so viele Emotionen hinein zu bringen und ich bewundere dich dafür. Auch die Bilder sind mal wieder sehr gelungen.
    Viele liebe Grüße 🙂

  • Reply Nina 30. Oktober 2016 at 18:28

    Kann allen Kommentaren nur zustimmen, ich kenne wirklich niemand mit einem sehr großen Talent zum schreiben. Bitte hör nie auf damit und bereichere uns weiter mit diesen wunderbaren Texten!!

  • Reply Christina 30. Oktober 2016 at 18:10

    Liebe Luise,
    ich finde deinen Text wirklich ganz wunderbar und noch viel schöner ist er, wenn du ihn vorliest 🙂 Sowas kannst du gerne öfter machen!

    Love,
    Christina ♥
    cinapeh.blogspot.de

  • Reply Lena 30. Oktober 2016 at 17:16

    Viele Dank für deinen tollen Blog! Deine Bilder und Texte sind sehr eindrucksvoll. Könntest du mir sagen von welcher Marke die Unterwäsche ist? Das wäre sehr nett.

  • Reply Elena 30. Oktober 2016 at 16:29

    Comment awaiting approval

    Ich bewundere deinen Mut und deine Offenheit. Deine Worte lassen mit wieder Tränen in die Augen schießen, wie immer. Zu viel wieder erkannt. Zu viel er. Und zu viele Erinnerungen. Aber hastig abgeheftet, verstaut, vergraben – damit sie nicht mehr weh tun. Und dann kommst Du, eine junge erfolgreiche winderhübsche Frau. Und zeigst, dass es trotzdem oder gerade deshalb weiter geht. Und zu der macht, die wir heute sind. Und dass es okai ist. Ich hab ne Art Liste von starken inspirierenden Frauen. Und seit ich Deinen Blog vor ein paar Monaten entdeckt haben gehörst Du dazu. Danke

  • Reply Stephie 30. Oktober 2016 at 16:13

    wow. Unglaublich berührend!

  • Reply Madleine 30. Oktober 2016 at 16:07

    Ein wunderschöner Text, der einem aus der Seele spricht. Ich bin auch ein Mensch der zu oft in der Vergangenheit lebte, zu viele Dinge über vergangenes nachdenkt und zu oft fragt warum. Und jetzt, durch die Vergangenheit, besser in die Zukunft schaut und in der Gegenwart schon glücklich ist.

  • Reply Nina 30. Oktober 2016 at 16:03

    Wow, einfach nur WOW! Was für ergreifende Worte & was für wunderschöne Bilder!
    Ich kann mich so gut in diesen Text hinein versetzen. Die Beschreibung am Anfang könnte über mich sein – überdenken, sich an alles erinnern und sich an allem festhalten – genau das tue ich auch. Und diesen Kampf ohne Gegner…den habe ich erst vor kurzen hinter mich gebracht und nun angefangen neue Samen zu säen.
    Deine Worte haben genau ins Schwarze getroffen und ich möchte dir dafür danken, denn ich fühle mich gerade einfach so verstanden! <3

  • Reply Sarah 30. Oktober 2016 at 15:42

    Ein wirklich tiefgründiger, bewegender Text – und auch das Vorlesestück hat mir gefallen, du hast wirklich eine angenehme Stimme! 🙂 Sie kommt doch ganz anders rüber, als in deinen Videos oder Snaps. Ich finde das eine super Idee!

    Liebste Grüße
    Sarah
    http://www.sarahsececry.wordpress.com

    • Kleinstadtcarrie 30. Oktober 2016 at 16:30

      Danke für das Feedback Sarah – leider kann ich hier nicht sehen, wie intensiv das wirklich genutzt wird. Aber ich muss sagen, mir macht das vorlesen auch total Spaß 🙂

  • Reply Marie 30. Oktober 2016 at 15:25

    Wunderschöne Bilder und ein unfassbar starker Text! Luise, deine Blogposts beeindrucken mich jedes mal wieder. Du berührst und ich hoffe du weißt wie viel uns deine Texte bedeuten und welches Talent du besitzt. <3

    • Kleinstadtcarrie 30. Oktober 2016 at 16:33

      Danke Marie…
      Es gab, besonders in den letzten Wochen, oft Momente, in denen ich dachte, ich hätte das Schreiben „verlernt“…deswegen bedeutet mir das hier gerade sehr viel 🙂

  • Reply Charlotte 30. Oktober 2016 at 14:30

    Liebe Luise, seit inzwischen einigen Jahren bin ich eine stille Leserin von dir. Deine Art zu schreiben ist so leicht, so wunderbar und immer fesselnd. Manchmal kann man nicht aufhören zu schmunzeln, aber oft sitzt man auch einfach da und kann nur schweigend, nicht selten mit Tränen in den Augen, zustimmen.
    Auch wenn ich deine…eure Geschichte nicht kenne, finde ich mich oft in deinen Texten wieder.
    Und: du machst Mut! Und gibst Hoffnung – selbst wenn die Situation in diesem Moment vielleicht auswegslos erscheint.
    Ich möchte mich einfach bei dir bedanken, wie viel du mit deinen Texten ins uns Lesern auslöst. Bitte behalte dir das immer bei.
    Ich wünsche dir von Herzen nur das Beste, und dass dein Blumenbeet immer prachtvoller heranwächst und du aus den Blüten etwas Schönes zaubern kannst.

    Alles Liebe,
    Charlotte

  • Reply Anna 30. Oktober 2016 at 14:15

    Ich fühle mich als hätte ich in deine Seele geblickt. Ich habe Gänsehaut und bin tief ergriffen von deinen Worten. Und dann diese Bilder. Du schaffst es immer wieder aufs Neue zu Überraschen. Das ist deine Gabe.

    • Inga 30. Oktober 2016 at 16:13

      Genauso wie du es beschreibst, geht es mir nach dem Lesen auch.
      Atemberaubend und meiner Meinung nach einer deiner besten Blogposts liebe Luise!

    • Kleinstadtcarrie 30. Oktober 2016 at 16:29

      Danke Inga – er bedeutet mir auch unendlich viel!

  • Reply Sina 30. Oktober 2016 at 14:14

    Ich kann mich nicht entscheiden was mir besser gefällt: Dieser grandiose Text oder die wunderschönen Fotos. Auf jeden Fall ein sehr gelungener Blogpost. Wie immer, liebe Luise 🙂

  • Reply Lisa L. 30. Oktober 2016 at 14:05

    Das ist mit Abstand der schönste Blogeintrag, den ich jemals(!) gesehen und gelesen habe. So viel Talent, so viel Kreativität und der Text in Zusammenhang mit diesen wunderbaren Bildern… rundum perfekt umgesetzt! ♥

    Weiter so!

  • Reply Caro 30. Oktober 2016 at 13:46

    Liebe Luise, ich bin eigentlich eine eher stille Leserin, und das auch schon seit mehreren Jahren… aber heute muss ich das hier mal loswerden: Dieser Text hat mich so bewegt, die Bilder sind so wunderschön und sie spiegeln das perfekt wieder, worüber du geschrieben hast. Die Einbindung des gesprochenen Textes finde ich auch total schön, dann kann man Worte sowie Bilder gleichzeitig quasi „aufsaugen“. Du hast wirklich immer super schöne Ideen deine wunderbaren Texte auch bildlich umzusetzen. Total beeindruckend, danke dafür! 🙂 Liebste Grüße, Caro

  • Reply Olivia 30. Oktober 2016 at 13:20

    Liebe Luise,
    dieser gesamte Artikel – der Text, die absolut umwerfenden Bilder und zusätzlich die Tonaufnahme – ist wirklich Kunst. Ein riesen Lob an Dich und die tolle Fotografin, hier stimmt einfach alles.
    Ich konnte mir beim Lesen nur schwer die Tränen verkneifen. Aus meinen Wunden sprießen noch keine Blumen.
    Alles Liebe für dich <3

    • Kleinstadtcarrie 30. Oktober 2016 at 16:35

      Ich wünsche Dir alles Gute, Olivia. Sie werden wachsen <3

  • Reply CHRISTINA KEY 30. Oktober 2016 at 13:15

    Wow. Einfach nur wow. Wie berührend ist bitteschön dieser Beitrag? Wunderbar, wie Du schreibst, liebe Luise!
    Die Fotos, die Dich so verletzlich zeigen dazu ist einfach ganz großes Kino. Die Idee mit den Blumen, die aus Deiner Wunde ragen ist absolut genial! Auch die zarte Unterwäsche zum Inhalt dieses Postes passt absolut perfekt dazu. Für mich ein sehr inspirierender Beitrag, Hut ab! ♥♥♥

    Hab noch ein ganz schönes, gruseliges Wochenende Du unglaublich schöne Frau! 🙂

    XX,

    http://www.ChristinaKey.com

    • Kleinstadtcarrie 30. Oktober 2016 at 16:35

      Daaaanke Christina, für alles !! <3