Oktober 2016

  • Life Update October 2016

    30. Oktober 2016
    Life Update October 2016

    Drei Monate sind vergangen. Seit ich in New York in den Flieger gestiegen bin und nur wenige Stunden später wieder in Deutschland ankam. Drei Monate. Und so lange hat es auch ungefährt gedauert, bis ich wieder angekommen bin. So richtig. Zu Hause. Im Alltag. In Dresden. Was ich momentan so treibe und wie es weiter[…]

  • Blumenmeer

    30. Oktober 2016
    Blumenmeer

    Wenn man mich vor ein paar Jahren gefragt hätte – hätte ich mit absoluter Sicherheit behauptet, dass ich ein Mensch bin, der in der Vergangenheit lebt. Jemand, der Ausgesprochenes immer und immer wieder durchgeht und verbessert. Versucht zu verbessern. Jemand, der überdenkt, Schlüsse zieht. Alte Fotos einklebt und immer wieder zurück blättert. Vermisst. Jemand, der[…]

  • Dresden, ich habe die Schnauze voll!

    Luise du tust ja gerade so, als würden alle Dresdner so urteilen. „Denken sächsisch“ – wie kannst du – als Dresdnerin – sowas schreiben? Du müsstest doch wissen, dass es nicht so ist. Dachte ich auch …  Ich stehe an der Haltestelle. Innenstadt. Es ist nicht viel los: ein paar Studenten, ein paar Rentner. Und[…]

  • Die richtigen Menschen

    24. Oktober 2016
    Die richtigen Menschen

    Perfekte Familie. Perfektes Lächeln. Rote Lippen. Ein perfekter Auftritt. Tobender Applaus. Und wir waren rundum perfekt. „Aber ihr habt doch immer so glücklich ausgesehen?“ Was wirklich dahinter steckt? Wir sind Meister darin, etwas zu verbergen. Ganz besonders dann, wenn es unangenehm wird. Anders. Und eben: nicht perfekt. Dann wird kaschiert, korrigiert, gelächelt. Geschwiegen. Keine Schwäche[…]

  • It’s worth it!

    20. Oktober 2016
    It’s worth it!

    Eiskalte Brise im März. Auftauen im April. Leben im Mai. Wiedersehensfreude im Juni. Leben im Juli. Und sterben. Denn als ich den Flieger gestiegen bin, habe ich mir selbst das Herz gebrochen. August. September. Frieren im Oktober. Weil mir Deine Nähe fehlt. Ich vermisse Deine Umarmung. Deine Arroganz,– die ich erst verstanden habe, als wir[…]

  • Happy End

    17. Oktober 2016
    Happy End

    Nachdem es sich in Dresden in den letzten Wochen wieder ziemlich schwierig gestaltet, Männer kennen zu lernen, die weder sächsisch sprechen, noch denken – nutze ich die Gelegenheit, dass ich 5 Stunden eher in München ankomme als meine  besten Freundinnen. Ein feuchtfröhliches Wochenende auf der Wiesn steht uns bevor und ich kann es kaum erwarten meine[…]

  • Spätsommer – in Worten

    16. Oktober 2016
    Spätsommer – in Worten

    „Aber: keine einzige Träne. Abgeklärt. Kühl. Verständnisvoll?  Oder einfach: zu oft enttäuscht von Dir, als dass es eine Überraschung wäre.“ „Aber ein Buch ändert nicht seine Worte, verändert nicht die Reihenfolge seiner Kapitel … nur, weil man es schließt und eine Zeit lang im Regal stehen lässt.“ „Es fühlt sich ein bisschen an wie Treibsand,[…]

  • Ich muss noch mal raus. Raus in den Regen.

    Ich will mich einkuscheln. Lauschen, wie der Regen gegen die Fensterscheibe schlägt. Das Licht ausschalten und schlafen. Will die Heizung aufdrehen. Serien schauen. Fliehen. Ich will … Aber: all’ die Lorbeeren, auf denen ich mich in den vergangenen Monaten ausgeruht habe, sind aufgebraucht. Ich habe sie förmlich in mich reingestopft. Gierig verschlungen. Wollte fliegen. Bin[…]

  • Bis nächstes Jahr, Sommer!

    4. Oktober 2016
    Bis nächstes Jahr, Sommer!

    Es ist unfassbar ruhig. Vielleicht bin ich davon aufgewacht. Diese Stille. Es ist 7:34 Uhr. Er schläft noch. Ich gehe in den Garten und ziehe ein paar Bahnen im Pool. Es ist noch kalt. Aber das ist mir egal. Der Nebel hängt tief, schwer zwischen den Bergen. In der Ferne ein Geräusch. Ein Echo? Und wieder:[…]

  • 3. Oktober 2016

    3. Oktober 2016
    3. Oktober 2016

    Ich sitze im Flieger. Von Dresden nach Düsseldorf. Ich habe die erste halbe Stunde geschlafen. Und jetzt fliegen wir noch 20 Minuten. Einfach so. Und während ich schon den Flug nach New York für selbstverständlich halte, die Philippinen gern jedes Jahr besuchen würde – stelle ich fest, das hier: ist nicht selbstverständlich.  „Das ist Luise.[…]