Juli 2016

  • Ich bin ein Widerspruch in sich.  Ein Oxymoron.

    Ich kann rationale Entscheidungen treffen und im nächsten Augenblick, während ich in Tränen ausbreche, aus dem lachen nicht mehr rauskommen – weil mein Gefühle mich überkommen. ich bin für mehr One Night Stands, werde aber nie den Glauben an die große Liebe verlieren. Kann mich nicht entscheiden, ob ich lieber den Ozean oder Häuserschluchten beim[…]

  • Ich kannte nur Frieden. Alles, was ich kannte war Frieden.

    Ich habe mich immer gefragt, wie es sich anfühlt, Krieg zu führen. Wenn im eigenen Land Krieg herrscht, meine ich. Wie sich das wohl anfühlt. Was das wohl mit einem macht. Krieg. Als Kind kannte ich nur die Aufnahmen aus dem Fernsehen. Irak. Als Jugendlicher die Texte und Dokumente meiner Geschichtsbücher. Ich habe mich immer[…]

  • Unserer Existenz wegen. Damit all’ das etwas bedeutet.

    Ich wollte immer Spuren hinterlassen. Wollte inspirieren. Vorbild sein. Ich habe Muster in den Schnee gezeichnet und am Strand immer wieder Bilder in den Sand gemalt. Unermüdlich. Die Wellen konnten dem nichts anhaben. Eine Spur aus Brotkrumen hinter mir, aber nicht, damit ich den Weg zurück finde, sondern damit die Vögel nicht verhungern, damit ich[…]

  • Eigentlich kein Date. Aber gerade deswegen. {Dating Kolumne #4}

    Ein langer Tag neigt sich dem Ende zu. Die meisten sind schon nach Hause gegangen und hier in meiner Ecke des Großraumbüros bin ich ganz allein. Am anderen Ende entdecke ich noch einige Amerikanerinnen – der Tisch voll mit Starbucksbechern –, die ich noch nie habe nach Hause gehen sehen. Es ist 18:23 Uhr und[…]

  • Restauranttipps in New York City

    New York, New York – seit knapp einem halben Jahr darf ich Dich mein zu Hause nennen. Und ich kann gar nicht genug von Dir kriegen. Was neben den guten Partys, dem Spazieren durch den Central Park und dem Besuchen einer der zahlreichen Museen meine Lieblingsbeschäftigung ist? Essen! Und das kann man hier so unfassbar[…]

  • Wegen: New York.

    4. Juli 2016
    Wegen: New York.

    „Bist Du wegen ihm zurück gekommen?“, fragt sie. Die Frage stand schon eine Weile im Raum. Und ich war froh, dass sie bisher unausgesprochen geblieben war. „Nein!!!“, schießt es aus mir heraus und ich schüttle energisch den Kopf. „Nein, absolut nicht.“, beteuere ich und sage nichts weiter dazu. Meine Gedanken überschlagen sich allerdings. Weil: Vielleicht.[…]