New York City | Week 7 {10. – 16. April 2016}

/18. April 2016/24 Kommentare

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gefeiert: wurde der Geburtstag einer Freundin. An einem Dienstag. In vier verschiedenen Clubs.
Und am Mittwoch ging es direkt weiter. Denn wir hätte um 3 Uhr früh aufstehen müssen – also wieso eigentlich erst in’s Bett gehen?

geflogen: Um 3 Uhr früh? Richtig! Denn es ging zum Flughafen und dann weiter nach Miami! Wie im letzten Wochenrückblick bereits angekündigt, ging es für mich und eine Freundin am Donnerstag spontan nach Florida.

geschlafen: haben wir also in der Nacht nicht besonders viel – dafür dann aber am Tag. Am Strand. Zu lange. Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, wie es uns anschließen erging…

geärgert: über den letzten Punkt. Klar! Mit der Gesundheit ist nicht zu spaßen und ich bin eigentlich absolut kein Mensch, der gerne Risiken eingeht, wenn es darum geht. Der Sonnenbrand am Körper ist bereits abgeklungen, im Gesicht sieht das leider ein bisschen anders aus. Wundert euch also nicht, wenn ihr das die nächsten Tage bei SnapChat (dort heiße ich übrigens @KleinstadtCarri) erst Mal nicht zu sehen bekommt.

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gedacht: ich liebe New York! Wirklich! Sehr! Aber ich will keinen Stillstand mehr in meinem Leben –  ja, man kann auch hier in der Stadt, die niemals schläft, still stehen. Und die ausführlichen Gespräche im Hostel, die Geschichten aus fernen Ländern und von fremden Kulturen haben wieder mal die Reiselust in mir geweckt. Es war so inspirierend mit Menschen von überall auf der Welt zu sprechen und zu erfahren, wie sie ihr Leben gestalten, welche Träume sie haben und welche Lektionen sie vom Leben erteilt bekommen haben, was Liebe und Religion für sie bedeutet..

gegessen: in Miami waren wir wirklich nie hungrig. Der Manager des Biergartens neben dem Hostel lud uns erst Mal zu sich nach Hause ein und dort aßen wir mit seiner Familie israelische Spezialitäten. Was sich anfangs merkwürdig angefühlt hat, wurde ganz schnell zum Vergnügen. Denn während die deutsche Spießigkeit am Anfang noch überwog, lagen wir am Ende mit dicken Bäuchen auf der Couch …

gefeiert: damit wir nicht ganz durcheinander kommen, noch mal zu dem Punkt. Ihr merkt sicherlich, dass ich in New York sehr viel ausgehe – ganz anders in Miami. Das lag vielleicht einerseits an unserem Sonnenbrand, viel mehr aber an der Tatsache, dass wir im Hostel von so vielen tollen Menschen umgeben waren. Man fand uns also – entgegen all’ unserer Pläne – das ganze Wochenende in keinem einzigen Club. Auch auf Alkohol haben wir größtenteils verzichtet, auch wenn man uns Germans immer wieder zum Bier trinken verleiten wollte. Aber irgendwie hat es sich so richtig angefühlt, draußen unter Palmen und Lichterketten zu sitzen und zu reden.

getragen: SOMMERSACHEN! Und Bikinis! Ihr glaubt nicht, wie unfassbar glücklich mich das gemacht hat. Ich habe zwar nicht viele Röcke und Shorts dabei, aber die kleine feine Auswahl war perfekt. Ich bin einfach ein Sommermädchen, das an den Strand gehört!

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gefreut: über Euch! Meine treuen Leser. Und über das tolle Feedback zu meinen Jubiläumsposts. Über 30°C. Darüber, dass ich die Frage “Bist Du wirklich über ihn hinweg?” mit Ja! beantworten konnte, ohne irgendjemanden dabei zu belügen. Ich bin glücklich darüber, dass ich niemandem mehr hinterher trauere, keinen bestimmten Mann vermisse, sondern frei sein kein. Über den wunderschönsten Sonnenaufgang, den ich je gesehen habe.

geärgert: Das Feiern ist mir vor allem deswegen vergangen, weil Miami Beach teilweise an den Ballermann, wie man ihn sich klassisch vorstellt, erinnerte. Besonders am Samstag. Ein Mal im Jahr findet in Miami eine Beachparty namens “Floatopia” statt – die ganze Stadt sprach davon. Als die Sonne tiefer stand und wir mit Lichtschutzfaktor 70 und einem riesigen Sonnenhut ausgestattet waren, machten wir uns auf den Weg dahin. Unfassbar, was da los gewesen ist – schaut mal bei Youtube oder Google. Absolut verrückt. Ich kann mir gut vorstellen, dass man mit Freunden und Alkohol eine Menge Spaß haben kann, aber … am nächsten Morgen machten Lea und ich uns um 6 Uhr morgens auf den Weg den Sonnenaufgang am Stand zu sehen. Der Weg dorthin war schon atemberaubend, da der Himmel in einem satten Pink über uns immer heller strahlte. Der Strandaufgang – uns stockte der Atem. Die Schönheit der Natur. Und dann: die Ernüchterung. Der ganze Strand war voll mit Plastikboten, Plastiktüten, Flaschen. Im Meer trieben unzählige Plastikinseln. Es nahm kein Ende. Mir liefen Tränen über’s Gesicht.

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24 Kommentare

  • Reply Cara♥ 25. April 2016 at 16:48

    Tolle Bilder! Du hast eine total schöne Figur*-*
    Ich würde total gerne mal nach Amerika, aber leider muss ich dafür noch bis nach meinem
    Abitur warten:(
    Generell diese Art von Post mag ich total gerne!:)
    Xoxo♥
    http://rosy-things.blogspot.de

  • Reply fashiontipp 23. April 2016 at 07:39

    Tolle Bilder liebes! Ich fliege dieses Jahr nach NYC und Miami. Ich kann kaum schon erwarten…
    Marina von http://fashiontipp.com

  • Reply Alex 22. April 2016 at 23:25

    Super schön! Miami ist bei mir auf jeden Fall für den Sommer geplant, und vielleicht auch LA, wenn das Geld reicht (und die Zeit) und ich bis dahin weiß, wie lange ich überhaupt hier bleibe. Wenn du Lust hast, können wir uns gerne mal hier in New York treffen (gerne auch in Brooklyn, da lebe ich nämlich auch). Sag bescheid, ich würde mich freuen!

    Alex

    • Kleinstadtcarrie 22. April 2016 at 23:44

      Hey Alex,

      das klingt aufregend :-)
      Schreib mir doch einfach mal bei Instagram oder Facebook!

      Ich freu mich!
      Liebe Grüße
      Luise

  • Reply Krissisophie 20. April 2016 at 18:16

    Ein super cooler Wochenrückblick, das sind momentan jede Woche meine Lieblingsposts auf deinem Blog. :)
    Uhh, Miami, wie cool! Als ich 2013 dort war hat es mir super gut gefallen, vor allem abends den Ocean Drive entlangzulaufen und dort zu sitzen und zu Abend zu essen – traumhaft. Ich werde nächsten Monat auch eeendlich wieder in Miami sein und freue mich schon total drauf. Schade, dass wir uns leider verpassen, ich hätte dich so gerne getroffen.

    Dein Körper ist ja mal der Wahnsinn. So eine schöne Figur. Vor allem wenn man bedenkt, dass du gerade in den USA lebst und sicherlich nicht immer richtig gesund, sondern eben auch öfter Fast Food (so wie die Burger) isst.

    Hängst du eigentlich auch mit Amerikanern ab? Oder eher nur mit anderen Deutschen? :)

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    http://themarquisediamond.de/

    • Kleinstadtcarrie 22. April 2016 at 23:46

      Ich freue mich so, dass diese Art von Post so gut bei Euch ankommt :-)

      Meistens ist es eine Mischung. :-)

  • Reply Irina 19. April 2016 at 22:29

    Am meisten hat mich der Absatz gefreut zu lesen, dass du die Frage ob du wirklich über Ihn hinweg bist, mit JA! beantworten kannst.
    Mir ging es selbst sehr lange Zeit so, dass ich über diesen einen Mann in meinem Leben nie so richtig hinweg gekommen bin.
    Aber dieses Gefühl frei zu sein, ist momentan das Beste was es gibt! Und das spiegelst du auch wieder.
    Ich wünsche dir noch viele tolle Eindrücke und Reisen in der kommenden Zeit :)

    Liebe Grüße
    Ina
    http://www.mintliebe.de

  • Reply Anne-Catherine 19. April 2016 at 20:36

    Ich liebe Miami! Alles ist dort einfach ein Traum. Toll, dass du von NYC aus auch dahin reisen konntest. Du lebst da echt einen Traum von mir :D Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß!
    Liebe Grüße, Anne-Catherine
    http://www.fashcation.com

  • Reply Katta 19. April 2016 at 18:38

    Wow. Einfach toll.
    Ich vermisse NY!

  • Reply Janice 19. April 2016 at 17:46

    Ich bin so neidisch und freue mich zeitgleich so unglaublich sehr für dich, was du alles erleben darfst.
    Deine Woche klingt wieder wahnsinnig schön (so sah es auch bei Snapchat aus)

    Das mit dem Sonnenbrand ist ärgerlich, aber wenn du sonst aufpasst, ist es wohl zu verkraften. Ist leider eh nicht mehr zu ändern. Gute Besserung dafür :( Mir ist das damals auf Ibiza auch passiert, obwohl ich mich den Tag 2 Mal mit +50 Sonnencreme eingecremt hatte.. den ganzen Tag solche starke Sonne ist für helle Hauttypen leider nicht so einfach.

    Das mit dem Plastik..finde ich dagegen wirklich grausam. Ich habe auch häufiger Plastik im Meer schwimmen sehen.. meistens nehme ich es dann mit raus und schmeiße es weg. Ich weiß nicht, ob du diese Bilder von Meerestieren oder Vögeln kennst, die durch das Plastik verstümmelt sind oder sogar tot. Daran denkt niemand, wenn die Leute ihren Müll einfach an den Strand werfen. Dabei wäre es keine Arbeit 5 Meter weiter zu gehen, um den Müll dort zu entsorgen. Ich frage mich, ob die Menschen das jemals lernen werden. Traurig.

    Ich wünsche dir eine weitere wundervolle Woche :)
    Liebste Grüße, Janice von http://janicilein.blogspot.de/

    • Kleinstadtcarrie 19. April 2016 at 20:38

      Hey Janice,

      ja, das ist echt super ärgerlich – aber ich kann es jetzt nicht rückgängig machen und irgendwann seh ich auch wieder normal aus haha :)

      Die Bilder kenne ich ja – daher bin ich ja so wütend…

      Liebe Grüße an Dich
      Luise

  • Reply Julia 19. April 2016 at 15:55

    Hey Luise,
    ich lese deinen Blog nun schon etwas länger und freue mich immer sehr, wenn Reisende andere Reisende dazu inspirieren neue Orte, Menschen und Kulturen kennen zu lernen. Daher musste ich gerade richtig lächeln, als ich deinen Post gelesen habe.
    Ich bin sehr gespannt, welches Land dein nächstes zu Hause sein wird! Ich selbst habe mein zu Hause vor einem Jahr verlassen und reise seitdem per Anhalter um die Welt. New York ist fabelhaft, aber glaub mir, da sind noch sooo viele spannendere Orte auf dieser Welt!
    Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß :)
    Liebe Grüße
    Julia von http://www.pinksuitcase.de

  • Reply Lisa 18. April 2016 at 23:36

    Das klingt (fast) alles ganz wundervoll und nach fabelhaften Erfahrungen, die du in Miami sammeln durftest. Ich wünsche dir, das der Sonnenbrand schnell verschwindet und dass nur die vielen tollen Erinnerungen bleiben. ♥

    Liebst
    Lisa von http://www.confettiblush.com

  • Reply fairlockend 18. April 2016 at 20:17

    Im Sommer hattest du mal erwähnt, dass Dariadaria dich dazu inspiriert hat, dein Konsumverhalten ändern zu wollen und dir viel öfter zu überlegen, welche Welt du einmal hinterlassen möchtest.
    Ich hatte damals auf einen gewissen ökologischen und fairen Wandel gehofft, aber wenn ich jetzt deinen Blog lese, sehe ich davon irgendwie wenig und bin ein wenig enttäuscht. Das habe ich mir schon öfter gedacht, aber ich glaube, jetzt dieser Kurztrip nach Miami und der Kommentar zum Billigkleiderladen waren die Auslöser, warum ich das doch mal schreiben möchte. Natürlich bekommt man hier nur einen kleinen Einblick, aber ich würde mich so oder so sehr freuen, wenn das hier wieder Thema werden würde.
    Was du im letzten Absatz beschreibst, was der Anblick des Mülls mit dir gemacht hat, das ist etwas, was ich gut kenne, wenn ich mir Dokus anschaue/Bücher lese zum Thema Klimawandel oder zu einer anderen menschgemachten Umweltzerstörung.

    • Kleinstadtcarrie 22. April 2016 at 23:49

      Hey,

      ich bin nach wie vor ein großer Fan von Maddy und ihrem Blog DariaDaria, an ihrer Einstellung und ihrem Engagement. Daran hat sich auch nach wie vor nichts geändert.

      Ich schreibe hier auf dem Blog nicht weiter darüber, weil es sich einfach bisher noch nicht ergeben hat. Nichtsdestotrotz, wie du schon sagst, ihr bekommt nur einen kleinen Teil mit, habe ich mein Leben stark geändert (bin zum Beispiel Vegetarierin geworden, das ist so der größte Schritt bisher gewesen) – ich fühle mich aber nicht in der Lage öffentlich über das Thema zu sprechen, weil ich a) zu wenig Ahnung habe und b) nicht alles richtig mache! Darüber bin ich mir durchaus im Klaren. Aber ich mache einiges richtig :-)

  • Reply Marie-Lusie Gruhn 18. April 2016 at 17:57

    Gibt es dein Kleid auch online zu kaufen?
    Das ist sooo schön :) :)

    Liebe Grüße,
    Marie

    • Kleinstadtcarrie 19. April 2016 at 14:52

      Es kommt die Woche dazu ein Outfitposting und ich schau mal, ob ich ein ähnliches finde :)

  • Reply Olivia 18. April 2016 at 16:50

    Liebe Luise,
    erst einmal freue ich mich riesig darüber, was du zur Zeit alles erleben darfst. Und vorallem auch darüber, dass du sagen kannst du bist über ihn hinweg, ohne zu lügen!!!!
    Besonders neugierig werde ich immer, wenn du von den vielen Menschen schreibst, die zu kennenlernst und von denen zu lernst. Mich würde total interessieren, was für verschiedene Menschen, Ansichten, Kulturen, Träume, Geschichten etc. dahinterstecken. Vielleicht könntest du uns, den in Deutschland Verbliebenen(:D), diese Inspirationen weitergeben, soweit das möglich ist, egal ob in einer neuen Reihe, einem Blogpost oder wie auch immer. Fänd ich unglaublich cool!
    Liebste Grüße und eine tolle Zeit!! <3

  • Reply Moni 18. April 2016 at 16:07

    Toller Post! Ich lese schon seit einigen Jahren deinen Blog und habe mich inspirieren lassen, selber einen Blog zu schreiben! http://www.infiternity.com

    Deine Art hat mich schon immer sehr fasziniert und ich freue mich jedes mal wenn ich sehe, dass du einen neuen Post veröffentlicht hast!

    Ganz liebe Grüsse aus der Schweiz!

    Moni

  • Reply Lea Raak 18. April 2016 at 15:24

    Das Kleid :o Woher?

    • Kleinstadtcarrie 19. April 2016 at 20:40

      Leider nicht online erhältlich – aber ich suche Euch alternativen raus :)

  • Reply Aurelie 18. April 2016 at 15:23

    Könntest du dazu schreiben woher du die ganzen Sommersachen hast? Vorallem das Kleid und die Shorts würden mich interessieren ;) Danke :)

    • Kleinstadtcarrie 18. April 2016 at 17:08

      Das Kleid ist tatsächlich aus einem dieser “Billig-Läden” hier in NY :o

  • Reply pia 18. April 2016 at 15:08

    these photos are so pretty!
    lunjasky.wordpress.com
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