Man kennt mich eben. {Dating-Kolumne #1}

/4. April 2016/59 Kommentare

„Dresden ist doch gar keine Kleinstadt!“, höre ich immer wieder, wenn ich erkläre, wieso mein Blog KleinstadtCarrie.net heißt. Das stimmt auch. Dresden ist wirklich keine Kleinstadt. Wenn man es genau nimmt, ist Dresden nach Berlin, Hamburg und München sogar die 4. größte Stadt Deutschlands. Allerdings wohnen auf dieser großen Fläche von 300 km2 nur knapp 500 000 Menschen. Nicht viele also. Und deswegen hat Dresden für mich trotzdem immer diesen Kleinstadtflair, denn: man kennt sich. Wenn man eben in die Stadt eilt um einige Besorgungen zu erledigen, trifft man mindestens drei bekannte Gesichter. Auf Partys ist es schwierig neue Leute kennenzulernen, weil man sich am Ende doch irgendwo her bereits kennt. Und spätestens seitdem auch die regionalen Tageszeitungen bemerkten, dass es so etwas wie Blogger gibt – wurde das alles noch extremer.
Man kennt sich eben.

Man kennt mich eben.
Das bringt Vorteile mit sich, klar: ich kriege einen Tisch im Restaurant, auch wenn das eigentlich schon viel zu voll ist. Ich zahle im Club nur selten Eintritt. Ich werde zu Shop-Openings eingeladen. Aber es gibt einen entscheidenden Nachteil: auch der Männerwelt bleibt nicht fern, was ich hier im Internet treibe. Und so ist es keine Seltenheit, dass ich, während ich betont lässig an der Bar stehe, um einen Drink zu bestellen, mit den Worten „Hey Carrie, schönes Instagrambild, was Du da vorhin hochgeladen hast!“ angesprochen werde. Was am Anfang noch lustig war, wurde irgendwann einfach nur noch nervig. Und wenn man es dann doch mal zu einem 1. Date geschafft hat, musste ich mit Müh und Not alle Fragen zum Bloggerleben irgendwie abwehren. Und das ist gar nicht so einfach – wer hatte gedacht, dass die Herren der Schöpfung so interessiert sind an Mode und Mädchenthemen?

Umso erfrischender war es, als ich Tim kennenlernte…
Meine Freundin schleppte mich auf irgendeine Homeparty. Ich kannte eigentlich niemanden persönlich – aber vom sehen, ihr wisst. Doch dank der köstlichen Bowle und meinen Fähigkeiten als DJ fand ich schnell Anschluss und wir verbrachten einen lustigen Abend. Gerade saß ich mit einer Bekannten im Flur und wir unterhielten uns – wie sollte es auch anders sein – über Männer und wieso er ihr denn immer noch nicht geantwortet hatte – als es an der Tür klingelte und er herein kam. Ich sah eine meiner besten Freundinnen nur vielsagend an und sie wusste sofort bescheid, grinste und zwinkerte mir zu. Als er an uns vorbei ging und lächelte, war es direkt um mich geschehen … bis ich – die Frau an seiner Hand sah.
Nachdem sich herausstellte, dass alle anderen Männer an diesem Abend eher uninteressant waren und  da vergebene Männer für mich absolut Tabu sind (und für alle anderen auch sein sollten), machten wir Mädels uns auf den Weg in den Club.

„Er ist echt so toll. Und wie liebevoll er sich um seine Exfreundin kümmert.“, textete mir eine Freundin. Exfreundin? Ich tanzte bereits seit Stunden durch die Nacht und stand gerade an der Toilette an, als mich diese Nachricht erreichte. „Okay! Kannst Du ihm vielleicht meine Nummer geben?“ – nicht sehr originell. Aber wenn er doch nicht vergeben war, konnte ich meinen Traumprinzen nicht einfach so abziehen lassen. Zumal ich ihn noch nicht kannte, bisher noch nirgendwo gesehen hatte und auch keine meiner Freundinnen etwas über ihn zu erzählen hatten – das durfte ich mir nicht entgehen lassen. Schließlich war ich immer noch in Dresden. Die Tatsache, dass er mit seiner Exfreundin Hand in Hand auf eine Feier kam ignorierte ich dabei gekonnte und verteidigte ihn mit den Worten „Jeder hat doch so seine Macken!“ – das eine Exfreundin nicht nur eine Macke, sondern ein ziemliches Problem ist, hatte ich eigentlich schon in der letzten Lektion gelernt.

In den nächsten Wochen schrieben wir immer wieder. Trafen uns auf einen Kaffee und sprachen über alles mögliche. Fragen zum Bloggerleben? Blieben aus! Denn er hatte scheinbar absolut keine Ahnung, was ich machte. Und ich genoss es. Wir sprachen über Reisen, Pläne, Träume und woran wir glauben und festhalten. Über Selbstdarstellung und Konsumwahn – und hier wurde es für mich brenzlich. Ich argumentierte und lies dabei immer wieder Worte wie „Social Media“ und „Instagram“ fallen. Er beendete die Diskussion mit den Worten „Sag nicht, Du bist auch so ein Instagram-Mäuschen?“ – Instagram-Mäuschen? Ich? Nein!
Dann stand die Fashionweek an und auch so wurde mein Arbeitsalltag wieder stressiger. Bisher hatte ich es doch so erfolgreich umgehen können, darüber zu sprechen, was ich den Großteil meiner Zeit mache. Da mir aber die Ausreden ausgingen, kam ich nicht umhin irgendwann „Sorry, heute wird’s nichts. Ich muss arbeiten!“ schreiben.
„Was arbeitest Du denn?“
„Ich bin selbstständig.“
„Ah okay, das ist hart. Hab auch mal in der Gastro gearbeitet. Halte durch!“

Ich wurde stutzig und verstand im ersten Moment nicht so richtig was er meinte, ließ diese Nachricht aber einfach mal umkommentiert im Raum stehen.
Ein paar Wochen vergingen und allmählich wurde mir dieses Versteckspielen zuwider. Aber es sollte noch lange kein Ende nehmen.
Wir trafen uns mit ein paar Freunden zum gemeinsamen Kochen. Ich hatte es nicht weit. Also blieb ich in meinen bequemen Klamotten. Angekommen erinnerte ich mich, welches T-Shirt ich anbehalten hatten. Auf meinem Rücken stand in großen Lettern „BLOGGER“. Ich habe mich nicht wirklich von meinem Platz auf der Couch wegbewegt. Und als ich dann irgendwann doch dringend zur Toilette musste, flog ich auf.

Er wusste es bereits. Mein Geheimnis.
„Seit wann?“ „Ach hat mir vor einiger Zeit mal jemand erzählt. Wollte dich aber nicht überrumpeln und habe gewartet, bis du es mir selber erzählst.“
Und dann war der Zauber vorbei. Und die Fragen zu meinem Bloggerdasein nahmen kein Ende. Da er absolut keine Ahnung hatte, was Instagram überhaupt ist und wieso Menschen auf die absurde Idee kommen, freiwillig ihr Leben in die Öffentlichkeit zu stellen und mir Fragen wie „Wieso hast Du damals mit dem Bloggen angefangen?“, die ich schon zig tausend Mal beantworten musste, stellte – hätte ich beim Urschleim anfangen müssen.
Versteht mich nicht falsch, es ist nicht so, dass ich nicht stolz bin auf das, was ich tue. Und ich erzähle auch gelegentlich gern darüber.
Aber ich hatte es genossen, dass sich jemand für mich, nur für Luise interessiert hatte und nicht schon von Youtube, Instagram und Co. wusste, wie ich denke und fühle, wie meine Wohnung aussieht und was ich gerne mag.

KleinstadtCarrie Illustriert von Ilgin.

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59 Kommentare

  • Reply Tina 10. April 2016 at 10:40

    Mir persönlich hat der Artikel sehr gut gefallen, auch wenn das Ende doch etwas abrupt war, was aber verständlich ist unter dem Aspekt, dass es auch noch so etwas wie Privatsphäre gibt.
    Am interessantesten fand ich jedoch den Punkt, zu erfahren, dass es auch einige Dinge gibt, die dich an deinem Job nerven und das er nicht nur positive Sachen mit sich bringt.
    Ich freue mich schon auf weitere Erlebnisse von der Kolumne
    Tina
    http://www.glueck-skind.blogspot.de

  • Reply Mai 9. April 2016 at 20:42

    Toller Post, ich kann das irgendwie verstehen.
    Das Problem hast du jetzt in New York vermutlich nicht mehr, oder?

    Liebste Grüße ♥ Mai
    http://www.sparkleandsand.com

    • Kleinstadtcarrie 10. April 2016 at 04:33

      haha, nein das Problem hab ich hier nicht, das ist richtig :D

  • Reply Corinna 8. April 2016 at 21:56

    Hä Dresden ist doch nicht die 4. größte Stadt Deutschlands?! Das ist Köln. Dresden kommt laut Wikipedia erst ein paar Städte darunter. Genau genommen ist es nur die 11. größte Stadt Deutschlands, aber macht ja nichts :D

  • Reply Christina 8. April 2016 at 13:55

    Wow, also ich finde das schon ziemlich beeindruckend, das du so oft wieder erkannt wirst! :D
    Kann mir aber auch vorstellen, dass das mit den Fragen zu Instagram etc. irgendwann auch unangenehm wird. Ich bin jetzt nicht unbedingt bekannt, aber manchmal finde ich es schon echt nervig mit meinem Instagram Namen angesprochen zu werden. Oder allgemein die ganze Zeit dazu befragt werde (wie man kann eine Uhr geschenkt bekommen? – sieht dein Essen immer so aus? – hast du dir extra hohe Schuhe für ein Foto angezogen?).
    Bisher habe ich mich deshalb immer noch nicht getraut öffentlich über meinen Blog zu reden. Ich habe einfach Angst davor, dass es noch schlimmer wird.

    Love,
    Christina ♥
    cinapeh.blogspot.de

  • Reply Carina 6. April 2016 at 17:30

    Du hast bei deiner Aufzählung der größten Städte wohl Köln vergessen ;)

  • Reply Vicky 5. April 2016 at 23:26

    Hehe lustiger Text ;) Da sieht man mal wieder wie viele Millionen Leute es eigtl gibt die sich null für eintönige Modeblogs Interessieren und keine Ahnung von dir und vielen anderen Bloggern haben, wollen, brauchen..Leute die was anderes machen, was spannendes und die dadurch auch super interessant sind. Es ist doch toll dass du solche Leute auch um dich hast, die dich wirklich kennenlernen ohne dich von Texten und bearbeiteten Bilder vom blog zu kennen – So bleibt es spannend, viele verschiedene Menschen kennenzulernen…weiter so mit den datingstories viel Glück noch auf der Partnersuche! ;D

    • Kleinstadtcarrie 6. April 2016 at 00:36

      Hey Vicky,
      keiner meiner Freunde steckt in dieser Bloggerwelt drin :) Das ist okay. Aber es ist auch okay, hier drin zu stecken. Es klingt ein bisschen abwertend, wie Du schreibst…

      Und ja, ich weiß das auch sehr zu schätzen hihi

      Liebe Grüße an Dich
      Luise

  • Reply Carolin 5. April 2016 at 23:22

    Wirklich ein cooler Post! Finde es super, dass du über deine Dating Erfahrung jetzt regelmäßiger berichten wirst :)

    Liebe Grüße

    http://nilooorac.blogspot.de/

  • Reply Krissisophie 5. April 2016 at 21:57

    Sehr schön geschrieben, du hast da wirklich großes Talent! Klar, irgendwie ist es schon schade, wenn dich alle Männer nur als “die Bloggerin von Kleinstadtcarrie.net” sehen.
    Warte… bist du denn mit Tim zusammen? Also ist er dein Freund? Komme da gerade irgendwie nicht mit, haha.

    Ich wünsche dir weiterhin ganz ganz viel Spaß in NY und freue mich schon wieder auf deine Wochenzusammenfassung. <3

    Ganz liebe Grüße,
    Krissisophie von the marquise diamond
    http://themarquisediamond.de/

    • Kleinstadtcarrie 6. April 2016 at 00:35

      Hey,

      haha nein nein, habe ihn nur eine Zeit lang gedatet…

  • Reply Alissa 5. April 2016 at 20:45

    Sehr cool, dass du jetzt eine Dating Kolumne hast!! :) Ich freue mich schon auf die nächsten Teile! :*
    Alissa
    http://www.alissaloves.de

  • Reply Janey 5. April 2016 at 20:19

    Liebe Luise,
    ich finde deinen Blog sehr, sehr schön und mag die Mischung an Themen, die ich hier immer wieder finde. Gerade die vielen persönlichen Einblicke aus deinem Leben machen den Blog zu etwas Besonderem. Und ich muss sagen, ich freue mich jetzt schon auf weitere Texte von dir und vor allem von New York, da ich erst vor Kurzem selbst in Amerika gewesen bin.
    Liebe Grüße

  • Reply Julia 5. April 2016 at 20:02

    Hallo Luise,
    ich liebe deinen Blog einfach. Deine Schreibweise ist so fesselnd und erfrischend.
    Ich bin inzwischen eine treue und regelmäßige Leserin deines Blogs geworden. Ich danke dir dafür!

    Liebe Grüße
    Julia :)

    von http://nichtganzwolkenlos.blogspot.de/

  • Reply Louise 5. April 2016 at 16:18

    Liebe Luise,
    ein sehr unterhaltsamer, ehrlicher und gelungener Post! Mir geht es oft ähnlich, da ich mich auch in jungen Jahren selbstständig gemacht habe oder es liegt einfach an den sächsischen Städten :D ich fühle voll und ganz mit dir, wenn es um das Thema Kreuzverhör geht. Umso gespannter bin ich, wie es dir da in NY erging!
    Beste Grüße aus Chemnitz
    Louise

  • Reply Jules 5. April 2016 at 15:52

    Liebe Luise, ich wäre wohl eher irritiert, wenn mich ein Mann erst nach Wochen fragen würde, was ich eigentlich beruflich mache – immerhin ist das ja ein wichtiger Teil des Lebens. Egal ob es nun ein Job als Bauingenieurin, Bäckerin oder Bloggerin ist :)! Ich arbeite im Radio und Fernsehen, bekomme auch viele Fragen dazu gestellt – und finde es schön, wenn sich Menschen für meine Leidenschaft und für das, was ich mache, interessieren. Mir ist klar, dass du das alles nicht total ernst meinst. Aber dennoch kann ich deine Gedanken nicht ganz nachvollziehen… Viele Grüße!

    • Kleinstadtcarrie 5. April 2016 at 16:27

      Hey Jules,

      da hast Du recht. Allerdings habe ich mich besonders in Dresden größtenteils mit Studenten getroffen und da hat man sich erst Mal darüber unterhalten. Viele von ihnen arbeiten nicht mal neben dem Studium, weshalb sie auch nicht vermuten, dass ich eigentlich rund um die Uhr arbeite.
      Wie dem auch sei – manche Fragen wird man irgendwann Leid zu beantworten. Immer und immer wieder :D

      Liebe Grüße
      Luise

  • Reply Anni 5. April 2016 at 15:31

    Ich bin schon sehr gespannt auf die Kolumne aus New York :) Wie kamst du auf die Idee eine Illustration einzubauen? Das gefällt mir echt gut!

    • Kleinstadtcarrie 5. April 2016 at 15:41

      Nunja, ein Foto von ihm wäre dann doch etwas zu privat oder ;) Und ich weiß auch nicht, ob er von nem Foto so überzeugt gewesen wäre hahaha

    • Anni 5. April 2016 at 18:43

      Ohh das meinte ich gar nicht :D Ich fand nur die Idee cool, weil es ja sonst zu deinen Posts immer Bilder von dir gibt und deswegen hat mich interessiert warum es hier anders ist – aber macht völligen Sinn, wenn du ihn mit darstellen wolltest! :)

  • Reply Kathrin 5. April 2016 at 14:34

    Sehr cooler Post, ich mag solche persönlichen Berichte am aller liebsten :D darüber möchte ich auch zu gerne mal schreiben, allerdings bin ich mir noch nicht so im klaren wie ich das mit der Anonymität umsetzen kann^^ aber so ein Einblick in das Datingleben von anderen ist schon sehr aufregend & spannend hihi! Danke ♡

    • Kleinstadtcarrie 5. April 2016 at 14:37

      Ja, das war auch mein Problem. Dieser Herr muss es einfach aushalten und als nächstes kommen ja Kolumnen aus New York und die verstehen das ja eh nicht :))

      Liebe Grüße
      Luise

  • Reply Nadine 5. April 2016 at 13:24

    Ich liebe deine neue Dating-Kolumne. Freue mich schon sehr auf weitere Texte dieser Art

  • Reply AnnaTeresa 5. April 2016 at 13:11

    Echt toller Text!
    Bei mir ist es ja so, dass erst er Freund kam und dann das Bloggen. Allerdings ist mein Freund wie der Typ in deinem Text. Er findet das ganze Social Media Zeug einfach komisch und versteht so gar nicht wieso ich jetzt erst hier von ein Bild machen muss oder unseren Einkaufsbummel ein bisschen snappe.
    Ich finde das immer ziemlich interessant, sich mit “solchen Leuten” auszutauschen.
    Mein Glück ist es glaube ich, dass ich in einer ziemlich nischigen Nische blogge und selbst als die Zeitung über mich geschrieben hat mich nur ein paar bestimmte Leute angesprochen haben. Ich wohne so riiiiichtig auf dem Land und viele wissen, was ich machen. Aber mehr als verdrehte Augen (weil sie es nicht verstehen), einen netten Kommentar (weil sie es total toll finden) oder einfach keine Reaktion hatte ich bisher noch nicht.

    Liebste Grüße
    AnnaTeresa

  • Reply Laura 5. April 2016 at 09:14

    Sehr gern mehr davon, Luise! Ich bin jetzt wirklich total gespannt, kleine Einblicke in dein Dating-Leben in New York zu gewinnen :) Ich liebe Kolumnen, da sie etwas Persönliches vom Menschen hinter dem Blog preisgeben. Das macht dich sehr authentisch und sympathisch. Und uns Frauen interessiert die Sache mit den Männern ja immer brennend…
    Liebe Grüße <3

  • Reply Maren 5. April 2016 at 08:16

    Hallo Luise,
    ich freue mich auch schon wie die anderen auf mehr von deinen Geschichten. Es bringt auf jeden Fall ein ganz neues Thema auf, das finde ich toll! Erinnert natürlich sehr stark an Carrie Bradshaw, aber das ist ja nicht ganz unpassend ;).

    Was ich mich ganz oft frage, wenn du über Männergeschichten und Dates schreibst: lesen die Typen nicht auch deinen Blog und ist es dann nicht ein komisches Gefühl, zu wissen, dass die Männer, über die du schreibst, das hier auch lesen?

    • Kleinstadtcarrie 5. April 2016 at 14:38

      Hey Maren,
      hatte es gerade schon mal beantwortet, aber… also dieser eine Herr muss es jetzt einfach aushalten und ab sofort kommen ja erst Mal nur noch Kolumnen aus New York und die verstehen das ja nicht haha :)
      Außerdem kann Mann da glaube ich drüber stehen – ist ja nicht unsere Geschichte bis in’s letzte Detail erzählt :)

  • Reply Kim 5. April 2016 at 00:28

    Ich finde du hast eine gesunde Mischung gefunden bei diesem Post. Es spielt für mich keine Rolle, was vielleicht noch zwischen den Zeilen passiert ist. Ein wenig Privatsphäre solltest du immer beibehalten. Ich denke auch nicht, dass es der Sinn von solchen Blogposts ist alles preis zu geben, sondern einen Einblick zu geben, um dich ein wenig besser kennenzulernen! Und das, was du mit dem Post ausdrücken möchtest, kommt auf jeden Fall gut drüber :)
    Deswegen gerne weitere solche Kolumnen, die nicht komplett durchschaubar sind <3

  • Reply nathalie 5. April 2016 at 00:15

    super gelungen der text und ich verstehe absolut was du meinst.
    lerne ich einen jungen kennen, erwähne ich nur selten was ich wirlich mache.
    erst bei ernsteren gesprächen verrate ich, dass ich vollzeit blogge

  • Reply Sarah 4. April 2016 at 22:32

    Hallo Luise,
    ich mag diesen Post sehr gerne und es ist spannend mal eine Geschichte so direkt aus deinem Alltag zu hören! :)
    Am Schluss war ich aber etwas stutzig, weil ich noch ein bisschen mehr Text erwartet hatte, denn deine Kolumne endet irgendwie unvollendet. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf den nächsten Teil! :)

    Liebe Grüße Sarah
    https://sarahsecrecy.wordpress.com

    • Kleinstadtcarrie 4. April 2016 at 23:10

      Hey Sarah,

      ja das haben jetzt schon einige angemerkt. Allerdings wurde es dann doch einfach zu privat. Aber ich schau mal, wie ich das das nächste Mal umsetzen kann :)

  • Reply Vanessa 4. April 2016 at 21:54

    Liebe Luise, ich finde die Kolumne wirklich super und auch sehr interessant. Allerdings finde ich, dass sie etwas abrupt endet. Ich hätte gerne weiter gelesen. Liebst, Vanessa

    • Kleinstadtcarrie 4. April 2016 at 22:18

      Hey Vanessa,

      alles was danach kam, ist doch etwas zu privat ;)
      Aber ich freue mich sehr, dass Dir die Kolumne trotzdem gefallen hat.

      Deine Luise

  • Reply Bernadette 4. April 2016 at 21:06

    Richtig toll geschrieben, ich bin definitiv gespannt auf weitere Teile der Dating-Kollume! :)

  • Reply kati 4. April 2016 at 20:59

    eine schöne Kolumne, ich freu mich schon auf die nächste! :)
    liebst katiy <3

  • Reply Lisa 4. April 2016 at 20:52

    Du schreibst einfach wundervoll, liebe Luise, und sehr unterhaltsam. Mich würde natürlich brennend interessieren, wie die Geschichte weiterging… ;-)

    Liebst,
    Lisa von http://www.confettiblush.com

  • Reply Sina Kristina 4. April 2016 at 20:12

    Liebe Luise,
    ich verstehe wie Du das meinst. Dennoch: natürlich interessieren sich die Leute für dein Leben, deinen Beruf. (Es ist nun mal einfach kein 08/15 Beruf) Erst recht Männer, die an Dir interessiert sind. Weil sie etwas über Dich und dein Leben erfahren wollen. Und das schien mir in diesem Fall (soweit man das nach ein paar Zeilen sagen kann) so. Immerhin hat er erst nach ein paar Dates erfahren was du wirklich machst.
    Natürlich verstehe ich es, dass es mit der Zeit wirklich nervig sein kann! Hast Du ihm das denn auch zu verstehen gegeben? Wir sind nun mal (fast) alle neugierig, da muss man vielleicht mal auf die Sprünge helfen ;-)
    Wie auch immer, ob mit oder ohne Mann an deiner Seite. Hauptsache du lebst das Leben, das du leben willst und bist glücklich!!

    • Kleinstadtcarrie 4. April 2016 at 22:24

      Hey Sina,

      ja klar – das Ganze muss man eben auch mit einem Augenzwinkern lesen!
      Es haben auch einige andere Dinge bei uns einfach nicht gepasst..

      Liebe Grüße
      Luise

  • Reply Lis 4. April 2016 at 19:51

    Liebe Luise,

    Schöner Beitrag!
    Ich kann einerseits total verstehen, dass du dein Blogger-Leben in den Hintergrund treten lassen möchtest, sodass man die Chance hat, und du auch das Gefühl hast, dass man einfach Luise mit all ihren Interessen kennen lernen möchte. Jedoch finde ich, dass es sich ab einem gewissen Punkt nicht umgehen lässt, auch über deinen Beruf zu sprechen, da es für Außenstehende einfach hoch interessant ist. Auch das zeigt, so finde ich, Interesse an dir und deiner Person! Ich glaube, dass es sehr schwierig ist, diese zwei Felder voneinander zu trennen. Ich bin mir aber sicher, dass dir das mit der richtigen Person gelingt und du trotz Fragen zum Blogger-Leben das richtige Gefühl haben wirst!
    LG, Lis

    • Kleinstadtcarrie 4. April 2016 at 22:24

      Hey Lis,

      na klar, da hast Du total recht – man muss die Kolumne auch mit einem kleinen Augenzwinkern lesen!
      Liebe Grüße
      Luise

  • Reply Jasmin 4. April 2016 at 19:42

    Alles hat seine Vor- und Nachteile… mein Freund versteht dieses Blogger & Instagram Ding auch nciht so recht, hat sich aber damit angefreundet und hilft mir bei Bildern oder wenn ich einen Rat brauche. Er hat dann auch ganz süß Werbung für mich und meinen Blog gemacht als er 10 Monate auf Reisen war… schon lustig irgendwie. In meinem Umkreis wissen auch nur wenige das ich Blogge (ich bin im Gegensatz zu dir ein Pups :D) weil ich es irgendwie noch unbehaglich finde. Werde zwar immer offener was das Thema betrifft, aber irgendwie kostet es doch Überwindung. Dabei müssen wir uns beide nicht verstecken – du erst Recht nicht! Aber ich denke, ich weiß was du mit dem Text ausdrücken willst und finde es toll, dass du darüber geschrieben hast! (mir ist es bisher nur einmal passiert, dass jemand zu mir meinte “du bist doch die Bloggerin oder?” als mich eine Freundin auf einer Party ihrem Kumpel vorgestellt hat :D)

  • Reply Anja 4. April 2016 at 19:26

    Ich fand den Text total spannend, umso trauriger war ich, als es so abrupt geendet hat. Gibt es davon noch eine Fortsetzung? Liebe Grüße, Anja

    • Kleinstadtcarrie 4. April 2016 at 22:26

      Eine Fortsetzung gibt es öffentlich nicht, nein :)
      Aber die nächste Dating Kolumne kommt schon bald online.

      Liebe Grüße
      Luise

  • Reply Vita 4. April 2016 at 18:20

    Sehr interessante Geschichte! Ich weiß auch nie so recht, wie ich mit meiner “Selbstständigkeit” umgehen soll, wenn ich jemanden erst kennenlerne. Manchmal finde ich es aber gar nicht so schlimm, wenn die Person meinen Blog schon kennt. Irgendwie stört es mich eher, wenn die Person besonders anti gegenüber dem Ganzen eingestellt ist und ich mich verteidigen muss.

    Aber: Vor Dresden kommen noch einige weitere Städte, die größer sind :D Die 4. größte ist dabei Köln und danach kommt zum Beispiel Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf. Ist mir beim Lesen aufgefallen und bin ein kleiner Faktenfanatiker :D

    Liebe Grüße,
    Vita

    • Kleinstadtcarrie 4. April 2016 at 22:28

      Hallo Vita,

      da muss ich Dich korrigieren. Flächenmäßig ist Dresden die viertgrößte Stadt – und die Größe beschreibt ja die Fläche. Einwohner haben wir, wie im Text formuliert, allerdings ziemlich wenige und sind was das angeht natürlich nicht auf dem 4. Platz :)

      Liebe Grüße
      Luise

    • Julia 5. April 2016 at 04:00

      Liebe Luise, auch flächenmäßig ist Dresden nicht die viertgrößte Stadt Deutschlands. Sie ist noch nicht mal unter den Top Ten!
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_der_100_flächengrößten_Städte_und_Gemeinden_Deutschlands

    • Kleinstadtcarrie 5. April 2016 at 06:04

      Dann ganz korrekt: Dresden ist die 4. größte Großstadt Deutschlands :)

    • Vita 5. April 2016 at 23:16

      Haha okay, dann haben wirs jetzt! Nur dass München noch durch Köln ersetzt werden muss, denn die Stadt ist ja tatsächlich (von der Fläche her) kleiner als Dresden, das hätte ich auch nicht erwartet :D
      Wieder was dazugelernt!

      Liebe Grüße,
      Vita

    • Kleinstadtcarrie 6. April 2016 at 00:22

      Stimmt! :)

  • Reply Jana 4. April 2016 at 18:16

    Mhm, irgendwie verstehe ich den Text nicht ganz. Ist es nicht normal und auch schön, wenn sich jemand für deinen Beruf interessiert? Gerade, wenn er so einen Großteil des Lebens ausmacht, wie bei dir. Nur weil dich jemand nach deinem Blog fragt, heißt das doch nicht, das er die andere Luise nicht kennenlernen möchte. Wenn man jemanden kennenlernt, ist man doch einfach neugierig. Gerade bei Themen, mit denen man sonst keine Berührungspunkte hatte.

    • Kleinstadtcarrie 4. April 2016 at 22:30

      Hey Jana,

      nimm’ den Text nicht ganz so ernst – es ist natürlich überspitzt dargestellt.
      Und nur eine kurze Erklärung: es ist halt wirklich irgendwann nervig, manche Fragen das gefühlt 10 000. Mal zu beantworten. Da ist es erfrischend, mal über ganz anderes zu sprechen :)

  • Reply Linda 4. April 2016 at 18:04

    Das ist wirklich mal ein ganz anderer Post auf deinem Blog im Vergleich zur letzten Zeit. Gefällt mir aber sehr, sehr gut. Man sieht eben ein Blogger-Leben auch mal aus einem anderen Blickwinkel. Und die Illustration ist super und für die Kolumne meiner Meinung nach passender als jegliche Fotos.

    Wirklich schmunzeln musste ich bei dem Satz ” .., dass eine Exfreundin nicht nur eine Macke, sondern ein ziemliches Problem ist..”. Hihi kommt mir bekannt vor :)

    Liebe Grüße
    Linda | http://heelsandhypes.blogspot.de/

  • Reply Leonie 4. April 2016 at 16:28

    Liebe Luise,
    sehr verständlich, dass du es genossen hast, mal völlig „inkognito“ zu daten – ich stelle mir das auch ziemlich schwierig vor, wenn jeder immer schon alles über einen weiß oder zumindest das Gefühl hat, alles zu wissen. Allerdings lässt sich der Richtige davon bestimmt nicht abschrecken! ;)
    Ich drücke dir die Daumen und freue mich auf ein paar weitere Dating-Stories!
    Liebe Grüße,
    Leonie von glowing

  • Reply Melanie 4. April 2016 at 16:20

    Schöner Beitrag. Ich kenne das nur zu gut. Da lernt man jemanden kennen und sobald raus kommt, dass man bloggt gibt es nur noch dieses Thema. Da bekommt man dann Sätze wie “Wieso hast du das denn nicht gleich gesagt?! Wie heißt denn dein Blog?” Und dann ist es soweit, dass der Gegenüber vieles über einen selbst im Blog erfährt und man selbst irgendwie im Dunkeln tappt, da der Blog erstmal das Hauptthema ist…Dass im Blog aber nicht alles über einen steht und es noch viel mehr zu entdecken gibt, das fällt dann oftmals leider nur wenigen auf.

    Liebe Grüße,
    Mel
    http://www.melooks.de

  • Reply Laura 4. April 2016 at 16:01

    Oh Wahnsinn Luise! :)
    Deine Texte sind einfach toll und das neue Format ebenfalls ;)
    Ich hoffe, dass es mehr werden :))
    Es ist wirklich nicht leicht. Man sieht leider immer nur die Schönen Seiten vom Bloggerleben, aber es ist toll, dass du auch mal hinter die Kulissen blicken lässt. Es ist ja heutzutage grundsätzlich schon schwer jemanden ohne Vorurteile durch Freunde, Facebook oder Instagram kennen zu lernen. Dazu noch in der Öffentlichkeit zu stehrn , macht es sicherlich nicht besser. Aber sicherlich mögen sie die Luise hinter dem Bloggerleben genauso :)

    Liebste Grüße
    Laura :-)

  • Reply Anne 4. April 2016 at 15:19

    Ein super Text! Ich kann mir vorstellen, dass es manchmal nerven kann, wenn alle einen schon kennen und alles über einen wissen. Da fehlt der Kitzel von etwas Fremdem.
    Ich finde es super, dass du so offen darüber schreibst :)

    Liebe Grüße
    Anne