Wisst ihr, was mir jeden Morgen ein Lächeln auf die Lippen zaubert?

/15. März 2016/37 Kommentare

Wisst ihr, was mir jeden Morgen ein Lächeln auf die Lippen zaubert? Wenn es nicht schon allein die Tatsache, wo ich gerade lebe oder die aufgehende Sonne oder einfach nur mein Gemüt tut? Dann sind es die Gesichter in der U-Bahn. Die New Yorker gucken zwar alle ganz unbeteiligt. Abwesend. Müde. Desinteressiert vielleicht. Aber dennoch erzählt jedes einzelne Gesicht eine andere aufregende Geschichte.
Und hier ist das was anderes als irgendwo sonst auf der Welt – würde ich behaupten.
Wieso? Weil die Vielfalt so unbeschreiblich groß ist. 
Und das macht glücklich.
Exotisch, russisch, winzig klein und viel zu dick, aufgetakelt und ohne Heimat, asiatisch, afrikanisch, indianisch. Ich habe hier Haarfarben gesehen, von denen ich nicht wusste, dass irgendwer so etwas auf dem Kopf trägt. Nasen und Augen und Köpfe. Blau und braun und gelb und pink. 
Wir alle stehen und sitzen hier dicht an dicht gedrängt in diesem kleinen Metallwagon. Und trotzdem berührt sich niemand. Falls es doch passieren sollte: Sorry!
Und wenn ich auf meinem Platz sitze und mir die Leute gegenüber ansehen, alle friedlich nebeneinander gequetscht, ein Gesicht interessanter als das andere und alle so unterschiedlich und dennoch gleich und alle mit respektvollem (soweit das hier möglich ist) Abstand zueinander, dann wünschte ich – dass die Welt so funktionieren würde, wie hier in diesem Wagon.
Ich meine nicht das New Yorker U-Bahn System an sich – das ist gemein und unzuverlässig und laut.
Aber diese Stimmung. Der Frieden. Gelegentlich ein paar Tänzer. Trommler. Und ein Lächeln. Ja vielleicht ein paar lächelnde Gesichter mehr würde ich mir wünschen. 
Aber so wie hier in diesem Wagon.
An einem Montag morgen. Einfach so. Unangestrengt.
Denn: es ist tatsächlich nichts dabei!
Der Frieden. Die Vielfalt. Der Respekt.


Und dann komme ich nach einem aufregenden, lauten, inspirierenden Tag nach Hause. Gehe auf Facebook. Gewohnheit. Ich stutze. Dann seh’ ich mir die Tagesschau an. Und muss feststellen: die auf Facebook haben keine Witze gemacht. Das war kein Scherz.
Ich sitze in meinem Zimmer. Allein. Und um einiges kleiner als so ein Subway-Wagon. Und ich kann es nicht glauben. Bin sprachlos. Gedanken rasen durch meinen Kopf: Es ist nicht nur Sachsen. Scheiße! Aber immerhin haben sich auch mehr als 75% dagegen entschieden. Verdammt, wann sind Landtagswahlen in Sachsen? Muss mich das eigentlich überhaupt noch interessieren? Wieso scheint es niemanden sonst aus der Fassung zu bringen? Scheiße!

Ich bin ganz ehrlich. Die zwei Wochen, die ich bisher auf einem anderen Kontinenten, weit weg von zu Hause, weit weg von Deutschland, weit weg von Pegida, verbracht habe – habe ich mich erstaunlich wenig mit der deutschen Politik, dem Gesellschaftsgefühl, der Stimmung in der Heimat auseinander gesetzt. Plötzlich ist das alles so weit weg und ich muss montags nicht mehr so planen, dass ich von 17 bis 19 Uhr nicht in der Innenstadt unterwegs bin.
Und jetzt bin ich hier und habe das alles total ausgeblendet.
Und jetzt schäme ich mich dafür.
Weil ich mich mitverantwortlich fühle.
Deutschland.

Wisst ihr, was mir jeden Morgen ein Lächeln auf die Lippen zaubert?
Der Frieden. Die Vielfalt. Der Respekt.

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37 Kommentare

  • Reply Madleine Fischer 12. April 2016 at 19:15

    Wunderschön geschrieben. Ich befinde mich in San Diego in einer Sprachschule. Dort sind alle Kulturen zusammen. Es war für mich anfangs schwierig mit den Kulturen und Einstellungen. Respekt ist wichtig. Es ist schwierig, in Deutschland geworden. Den manchmal haben andere Kulturen keinen Respekt vor unserer Kultur. Wie kann man da nicht wütend sein. Man schaut sich die Menschen an die so glücklich sind aus der Gewalt und Tot flüchten zu können und möchte helfen. Ich bin im Zwiespalt zwischen Unverständnis für die Menschen die anderen in Deutschland schaden, obwohl sie doch eigentlich Hilfe wollen und dem Mitleid für die Dinge die sie erleben musste. Es ist schwierig geworden im Deutschland, wir Spalten das Land.

  • Reply Dyani 28. März 2016 at 20:12

    Bin durch Zufall auf deinen Blog gekommen und lese jetzt so nach und nach alle Einträge gerade New York interessiert mich total. Ich liebe es ich liebe es wie du schreibst und das du mich Und viele andere teilhaben lässt. Danke dafür ich fühle mich ein Stück mit frei. Friede, Vielfalt und Respekt ja das fehlt. Ganz liebe Grüße aus Dresden

  • Reply Lisa 19. März 2016 at 14:06

    Ein sehr schöner Text! Wenn auch zu einem traurigen Anlass…
    Doch bin ich mir sicher, dass Frieden und Respekt letztlich stärker sind als aller Hass, alle Wut und Radikalität. Es ist nur so traurig zu sehen, dass manche Menschen scheinbar nichts aus der deutschen Geschichte gelernt haben. Was Vielfalt und Respekt angeht, sind uns die New Yorker wohl einen gewaltigen Schritt voraus – oder sagen wir, die Mehrheit der New Yorker. Denn auch in Deutschland gibt es natürlich (und zum Glück) sehr viele Menschen, die sich gegenseitig respektieren und in Frieden gemeinsam leben wollen. ♡

    Liebste Grüße
    Lisa von http://www.confettiblush.com

    • Kleinstadtcarrie 19. März 2016 at 17:20

      Wenn ich mir die deutsche Geschichte ansehe, dann bin ich nicht sicher, ob Frieden und Respekt am Ende stärker sind,
      Ich sehe die Situation wirklich sehr kritisch und bedrohlich! Und wenn sich nicht bald etwas tut, wenn nicht in Deutschland bald eine Bewegung der Liebe und eine neue Willkommenskultur entsteht, dann weiß ich nicht weiter …

      Womit ich die USA natürlich nicht verherrlichen möchte. Trump … mehr muss ich nicht sagen.

      Es ist erschreckend, was auf der Welt passiert.

  • Reply Lena 19. März 2016 at 12:04

    Wow Luise, du hast unglaubliches Talent.
    ich bewundere dich. wirklich. ich meine, du lebst in New York, und du existierst nicht nur dort, du lebst. und das ist ein Geschenk, ich freue mich so für dich das du deinen Traum leben kannst! genauso bewundere ich deine Sichtweise der Dinge. Wie wundervoll die U-Bahn auf die Menschheit überträgst.
    danke luise.

    • Kleinstadtcarrie 19. März 2016 at 17:19

      Danke Lena. Dafür, dass Du so aufmerksam bist <3

  • Reply Krissisophie 18. März 2016 at 22:25

    Ein sehr sehr schöner Text, wirklich gut geschrieben. Ich war auch schockiert. Über 20 %, das darf ja wohl nicht wahr sein. Unglaublich…

    Ganz liebe Grüße,
    Krissisophie von the marquise diamond
    http://themarquisediamond.de/

  • Reply Franzi 18. März 2016 at 15:20

    Ich liebe den Aufhänger deines Posts!! Toll, wie du die U-Bahn als Metapher der aktuellen Situation gegenüberstellst. Hat richtig Spaß gemacht, das zu lesen, auch wenn das Thema ja leider alles andere als erfreulich ist.
    Ich lebe jetzt seit knapp zwei Jahren in den USA und habe etwas Angst, in ein paar Monaten wieder nach Deutschland zu gehen, weil ich das Gefühl habe, dass sich gesellschaftlich so viel verändert hat. Beunruhigend.

    Liebe Grüße, Franzi
    https://franziefliegt.wordpress.com

  • Reply Rieke 18. März 2016 at 15:13

    Was ist denn indianisch? 😀

  • Reply Naelle - Once in Paris 18. März 2016 at 11:13

    schöner Post, schlimmer anlass :((

    Lg aus Paris!
    http://www.once-in-paris.com

  • Reply Kristin 18. März 2016 at 10:13

    Hach Luise,
    da bekomme ich Gänsehaut. Ich arbeite in einer gemeinnützigen Einrichtung – nebenher in einer Wohngruppe für geistig eingeschränkte Menschen & kann es einfach nicht verstehen. Kann nicht verstehen wieso ich und 100 andere Menschen sich jeden Tag aufs neue Bemühen alles besser zu machen. Friedlicher, ruhiger, liebevoller. Kann nicht verstehen wieso es sein kann, dass sich so viele Menschen zusammen schließen – ganz bedacht darauf Gutes zu tun – und sich nebenan – direkt vor unseren Augen soviel Hass entwickelt..

    Liebste Grüße, Kristin von http://myhead-inthecloud.blogspot.com

  • Reply Sidonia 18. März 2016 at 00:44

    unglaublich toller und zum Nachdenken anregender Post.<3
    Liebe Grüsse

  • Reply Luuu 17. März 2016 at 23:53

    Auch ich war total schockiert, konnte in der Bahn nur noch denken: 25%, also jeder vierte … du und du und du …
    Einfach grauenhaft, erschreckend und unfassbar zugleich !

  • Reply Tanja 17. März 2016 at 19:58

    Diese Vielfältigkeit haben wir hier in Berlin auch 😉 Ist nicht nur in NYC so. 😉
    Aber nur weil sie „friedlich* nebeneinander sitzen, heißt das ehrlich gesagt noch nichts. Viele sind wohl einfach nur müde, gelangweilt oder desinteressiert. Respekt ist auch nicht immer dabei :/ Es ist eher ein „nebeneinander“ als „miteinander“. Warum sonst gibt es sowas wie China town, Ghettos, oder reservate.

    • Kleinstadtcarrie 18. März 2016 at 01:26

      Hey Tanja,

      ich würde behaupten, dass sich New York und Berlin doch etwas unterscheiden, was die Vielfalt der Menschen angeht 😛
      Aber das ist ja auch kein Wettbewerb!

      Liebe Grüße
      Luise

  • Reply Lisa 17. März 2016 at 11:26

    Liebe Luise,

    ich finde es schön, dass du über diese Thema schreibst und dich damit befasst (obwohl es natürlich für einen persönlich nicht schön, sondern sehr belastend ist). Es ist aber auch nicht verwunderlich – ich finde du zeigst auf deinem Blog immer wieder wie verantwortungsbewusst und cool du bist. Immer wieder sprichst du aktuelle und wichtige Themen an und das auch authentisch und so, dass ich als Leser das Gefühl habe, es liegt dir wirklich am Herzen. Du greifst damit auch viele meiner Gedanken auf (was ja auch immer schön ist, zu sehen und hören und lesen, dass es eben auch Menschen gibt, die genauso beunruhigt sind, wie man selbst) – es ist dieses totale Unvermögen zu begreifen, was da eigentlich vorgeht. Es ist als wäre man mit seiner eigenen Haltung einfach so was von weit von der Haltung dieser Menschen entfernt – wie als wäre man plötzlich in die Vergangenheit katapultiert. Das einzig tröstende ist vielleicht der Wahlerfolg der Grünen (an irgendwas muss man sich ja festhalten!)
    Ich hoffe aber auch, du lässt dich nicht zu sehr vereinnahmen und runterziehen, manchmal ist das ja nicht so leicht wenn man mit einer gewissen Sensibilität ausgestattet ist, und genießt deine Zeit in New York so unbeschwert es geht.
    Herzlichst, Lisa

  • Reply Louh 17. März 2016 at 10:39

    ich liebe deine text! so ehrlich, so gefühlsvoll, so intensiv.

  • Reply L&A 16. März 2016 at 22:32

    Toller Text, hab ganz viel Spaß in NCY!

    Xx
    L&A
    http://www.lawayoflife.com

  • Reply Conni 16. März 2016 at 16:16

    So wahr!
    So langsam frage ich mich auch, müssen wir angst haben?
    Es kann ja wohl nicht sein, dass alle Leute in meinem Umfeld nur den Kopfschütteln und dennoch sich heimlich aber sicher etwas anbahnt wozu man irgendwie so kaum Bezug zu haben scheint. Ich komme nicht aus Dresden, für mich sind die Bilder distanziert. Es scheint mir so unvorstellbar, dass sie alle unter uns sind. Der Mann neben dir an der Ampel vielleicht oder auch die nette Verkäuferin, die beim Bäcker arbeitet. Klar, zu mir hat sie ja auch keinen „Grund“ nicht nett zu sein. Groß, blond, blauäugig. Ich stelle bei diesen verrückten Ansichten keine Bedrohung dar. Bescheuert! Vielleicht bekomme ich auch deshalb in meinem Alltag nicht viel davon mit? War es damals auch so?
    Wir müssen wachsam sein. Ich werde wählen gehen sobald es geht. Unbedingt.

    Toll geschrieben und super Thema! Bleib dran, es ist wichtig 🙂
    Liebe Grüße aus NRW,
    Conni

  • Reply Franzi 16. März 2016 at 14:54

    Toller Text!

  • Reply Lisa 16. März 2016 at 13:04

    Wieder ein wunderbarer Text von dir, liebe Luise.
    Auch ich als Baden-Württembergerin bin absolut fassungslos über die Ergebnisse vom Sonntag. Das war ein wirklich kräftiger Schlag ins Gesicht und ich muss zugeben, hier hätte ich das nicht erwartet.
    Fühl dich gedrückt.
    Lisa
    http://www.lischenunterwegs.de

  • Reply Dilara 16. März 2016 at 12:16

    Mal wieder ganz toll geschrieben! Ich würde die Auszeit von deutschlands „Problemen“ echt genießen und froh sein, dass du dich damit erstmal nicht mehr beschäftigen brauchst. Sei für 3 Monate einfach Amerikanerin hihi 🙂

    Liebste Grüße Dilara
    von http://www.missdilara.de

    • Kleinstadtcarrie 17. März 2016 at 04:43

      Hey Dilara,

      oh man bei den Präsidentschaftskandidaten (bei einem ganz besonders) bin ich dann vielleicht doch lieber Deutsche als Amerikanerin!
      😮

      Liebe Grüße
      Luise

  • Reply Emilia 16. März 2016 at 09:12

    Hmmm, ist das nicht ein bisschen naiv? Die USA haben Trump. Dort ist auch nicht alles so toll, wie du dir das vllt wünschst oder vorstellst!

    • Kleinstadtcarrie 17. März 2016 at 04:43

      Es geht mir nicht um das amerikanische System. Gar nicht.
      Es geht, wie geschrieben, um die Menschen in einem U-Bahn Wagon. Nichts weiter 🙂
      Das ist KEINE Verherrlichung der USA!

  • Reply Anne 16. März 2016 at 08:00

    So ein schöner Text♥️ Danke 🙂

  • Reply Kathi 16. März 2016 at 00:04

    Genau das beschäftigt mich in den letzten Tagen. Die Frage nach dem Warum. Wie kann das sein? Ich gucke mir stundenland Diskussionen von Politikern an, versuche irgendetwas zu finden, das dieses Ergebnis rechtfertigt. Traurige Welt. Armes Deutschland.
    Aber gut, dass es immernoch die 75% gibt, die das anders sehen.
    Und es ist wichtig sich klar zu machen, dass viele Leute genauso empört darüber sind.

  • Reply Lilli 15. März 2016 at 23:43

    Luise, ich finde diesen Text super. In der heutigen Zeit da frage mich genau die selben Fragen wie du immer öfters… warum es nicht einfach Frieden geben kann?!

    x Lilli | http://www.LilliFerreira.com

  • Reply Leonie 15. März 2016 at 23:28

    Und was wenn Trump tatsächlich president of the United States wird?

    • Kleinstadtcarrie 17. März 2016 at 04:44

      Dann… ich will gar nicht dran denken!

      Aber wie schon oben geschrieben – es handelt sich hier absolut nicht um eine Verherrlichung des amerikanischen Systems. Gar nicht. Es geht tatsächlich nur um die Situation in der U-Bahn!

  • Reply Nena 15. März 2016 at 23:01

    Toller Post! Sehr schön geschrieben. 🙂

    Lg,
    Nena
    http://nenangyn.blogspot.co.at

  • Reply Nadja 15. März 2016 at 19:32

    Wieder sehr berührend.. Ich bin auch geschockt und verstehe es nicht.. Kurt Tucholsky sagt mal „Unterschätze nie die Macht dummer Leute, die einer Meinung sind!“ und er hatte Recht damit – Damals wie heute!

  • Reply MATRJOSCHKA 15. März 2016 at 18:55

    Mich haben die Wahlergebnisse sehr beunruhigt. Ich kann nur hoffen, dass diese hier in Bayern besser ausfallen werden und das Wort „Scheiße!“ schoss mir viel zu oft durch den Kopf. Ich kann dich schon verstehen und ehrlich gesagt gönne ich dir die beiden Wochen Friede und Respekt und auch die Vielfalt aus ganzem Herzen, auch wenn nur in dem kleinen Wagon. Denn wenn jeder das einmal verspüren könnte, dann wären die Wahlen hier auch anders ausgefallen, da bin ich mir sicher. Lächle weiter! Es ist noch nichts entschieden und nicht verloren. Hoffnung, dass sich die drei Worte auch in Deutschland irgendwann ausbreiten werden, die geht nie verloren 🙂

    Allerbeste Grüße!

    http://mtrjschk.blogspot.com

    • Kleinstadtcarrie 17. März 2016 at 04:45

      Danke! Was für ein schöner, positiver Kommentar! Danke!

  • Reply Laura 15. März 2016 at 18:22

    Das ist ein sehr schöner Beitrag und es ist gut, dass du nicht ausblenden willst, was in Deutschland vor sich geht – aber die USA sind leider keinen Deut besser, wenn nicht sogar schlimmer – siehe Trump. Davor sollte und kann man die Augen auch nicht verschließen, denn so offen New York auch sein mag, in vielen Teilen des Landes sieht es nicht anders aus als in Deutschland und da können wir uns wohl noch glücklich schätzen, dass das jetzt nur Landtagswahlen waren.

    • Kleinstadtcarrie 17. März 2016 at 04:45

      Da hast Du leider absolut recht, Laura!