Wer bin ich?

/24. Januar 2016/40 Kommentare

IMG_0983

Go and find yourself! heißt es und plötzlich machten wir uns alle mit viel zu viel Gepäck in unseren Backpacks auf den Weg ins ferne Thailand um uns dort mit zig anderen Deutschen volllaufen zu lassen und das Leben zu leben. Ich liebe es zu reisen, mich inspirieren zu lassen und über meine Grenzen hinauszuwachsen. Aber ich verstehe nicht, was gequälte Elefanten, auf denen wir reiten und eine Full Moon Party nach der anderen mir bei der Suche nach mir selbst helfen könnten.

Ich kann einfach nicht allein sein, Luise. Bin von einer Beziehung in die nächste gerutscht. Ich wollte das gar nicht. Es ist einfach passiert. Und ich bin froh. Denn, wie gesagt, ich kann nicht allein sein. Und will es auch gar nicht.
Zwei Dinge erwiderte ich: 1. Nur weil du nicht in einer festen Beziehung bist, ob glücklich oder nicht, dass sei mal dahin gestellt, bist du ganz sicher noch lange nicht allein. Und 2. Wie zur Hölle willst du überleben? Du bist ein eigenständiges Individuum. Genieße das!

Vielleicht liegt es an meiner Erziehung oder an der Tatsache, dass ich zwangsläufig immer wieder allein war, weil ich allein gelassen wurde. Meine Mama würde den letzten Teil streichen. Denn: Vielleicht liegt es daran, dass meine Mama mir immer wieder gesagt hat, dass ich mich nicht selbst in die Opferrolle begeben soll. Und ganz sicher liegt es daran, dass ich so oft mit mir alleine war, dass es mittlerweile vollkommen okay ist. Denn: ich bin okay mit mir. Ich mag mich. Ich bin gern mit mir allein.
Wir alle wollen uns selbst finden und erwachsen werden. Wir alle wollen unsere Träume leben. 
Aber die wichtigsten Fragen, die wir uns stellen müssen sind:
Wer bin ich?
Wer will ich sein?
Und wie komme ich da hin?
Und gelegentlich habe ich das Gefühl, dass unsere Generation die erste Frage vergisst, ignoriert, übergeht. Aber das ist die Basis. Das bist Du. 
Ich finde: Wir sollten anfangen, all die Zeit, die wir damit verbringen, unseren Vorbildern, Instagramschönheiten und LA Partygirls, nachzueifern und allen möglichen Social Media Kanälen zu folgen, lieber damit zu verbringen, zu verstehen, wer wir selbst sind. Und wenn wir das wissen, dann machen wir uns auf die Reise nach echten Menschen, die echte Dinge erreicht haben und echte Gedanken haben. Dann machen wir uns auf die Suche nach echten Vorbildern. Und lassen uns echte Geschichten erzählen: Wie hast Du das geschafft? Wie du bist du da hingekommen? Und das wird aufregend. Und spannend. Und dann können wir das umsetzen. Aber nur, wenn wir Frage Nummer eins beantwortet haben. Und während wir früher Angst hatten, auszufliegen, das gewohnte, gemütliche zu Hause zu verlassen – tun wir heute alles dagegen, alleine zu sein. Zu Hause. Wir stürzen uns von einer Beziehung in die nächste, damit wir über die Fehler, die wir gemacht haben, nicht nachdenken müssen. Wir tanzen durch die Nacht bis der Wecker einen neuen Tag ankündigt, weil wir nicht schlafen können bei all’ der Unruhe ins uns selbst.

Sie schauten mich verwundert an, als ich sagte, ich bleibe Samstag Abend zu Hause. Ja, ganz allein. Ja, auch als Singlemädchen. Ich schreibe. Für mein Leben gern. Und beim Schreiben bin ich alleine. Brauche ich Ruhe. Dann höre ich nur mich. Meine Gedanken. Nicht das, was Justin Bieber fühlt oder irgendeine Stimme mir aus einem Buch vorliest. Nein, das bin ich. Und es ist wichtig, sich selbst zuzuhören. Denn um die erste Frage zu beantworten, muss man allein sein. Finde ich. Sich besinnen. In sich gehen. Und das ist vielleicht auch der Grund, wieso so viele Menschen nicht mit sich allein sein wollen. Aber ernsthaft? Es gibt nichts, wofür du dich fürchten musst. Und wenn doch, dann ist es umso wichtiger, hinzuhören. Es macht Spaß, sich selbst wirklich kennenzulernen. Immer wieder. Die Veränderungen, die du bemerken wirst, sind gravierend. Und machen stolz. Man lernt seine Schwächen kennen und man lernt, seine Schwächen anzunehmen und an sich zu arbeiten, sich zu verbessern. Wie willst du wachsen, wenn du das Fundament nicht kennst?

Heute bin ich mir meiner selbst bewusst. Ich weiß, was ich will. Ich kenne meine Grundsätze. Ich bin mir über meine Macken und Fehler im klaren. Kenne meine Fähigkeiten. Laster. Vorlieben. Heute kann ich konsequent sein, weil ich weiß, wofür ich stehen möchte. Ich weiß, wann ich mich zügeln, wann ich mir selbst einen Tritt in den Hintern verpassen muss. Das Leben ist so viel einfacherer, wenn man sich selbst gut kennt.

Wer bin ich?
Das ist nicht mit einem Namen zu beantworten. Die Antwort wirst Du nicht im Club oder auf der anderen Seite der Welt finden. Kein Freund, kein Geliebter, keine Ablenkung wird dir diese Frage je gänzlich beantworten können. Nur du selbst.

Wer bin ich?
Wer will ich sein?
Und wie komme ich da hin?
Du musst Frage Nummer eins beantworten. Und dafür musst du nirgendwo hin reisen. Nur die Augen schließen und dir selbst zuhören.

IMG_0961 IMG_1080 IMG_1084 IMG_1085 IMG_1097 IMG_1107

Pullover – Zara
BH – H&M

Join the discussion

40 Kommentare

  • Reply Sven 23. Juni 2016 at 23:52

    Schöner Text.
    Man kann noch etwas weiter gehen und behaupten, wenn man allein ist, ist man niemand. Einfach nur ein Mensch. Denn die Persönlichkeit bekommen wir erst von anderen. In Gesellschaft sind wir offen, schüchtern, hilfsbereit, humorvoll. Aber alleine, sind wir nicht mehr humorvoll oder hilfsbereit. Dann sind wir einfach nur ein Mensch mit Gedanken. Und davor haben viele Angst… ihre Identität zu verlieren.

    Gruß
    Sven

    • Kleinstadtcarrie 27. Juni 2016 at 02:43

      Hey Sven,

      das sehe ich ganz anders.
      Wenn wir allein sind, sind wir pur. Wir können uns vor Einflüssen niemals “schützen”, sollten wir auch gar nicht und es ist großartig, wenn man von Menschen umgeben ist, wächst, sich entwickelt. Aber wenn man allein ist, ist man ganz genau so man selbst und hat eine Persönlichkeit. Das ist zumindest meine Meinung.

  • Reply Marie 4. Februar 2016 at 21:23

    Guter Text aber diese Anspielung auf Thailand – was ausschließlich mit Alkohol und leidenden Elefanten zutun hätte finde ich ziemlich unpassend. Egal wo man hinreist kann man 1)zuviel trinken & 2) Tiere quälen. Finde die Aussage ziemlich verallgemeinert, was sehr schade ist. Man kann sich immer die Personen mit denen man reist und die Aktivitäten die man unternimmt selbst aussuchen und Thailand ist ein tolles Land um sich selbst zu finden.

    • Kleinstadtcarrie 5. Februar 2016 at 13:12

      Liebe Marie,

      klar, das ist total überspitzt geschrieben. Ich geb Dir da total recht.

  • Reply Anna 1. Februar 2016 at 22:36

    “Wer bin ich?
    Das ist nicht mit einem Namen zu beantworten. Die Antwort wirst Du nicht im Club oder auf der anderen Seite der Welt finden. Kein Freund, kein Geliebter, keine Ablenkung wird dir diese Frage je gänzlich beantworten können. Nur du selbst.” – wahnsinnig schön formuliert und damit triffst du es genau. Wirklich toll :)

    Viele Grüße, Anna
    http://cleanlines.de/

  • Reply Gitta 31. Januar 2016 at 02:33

    Besser hätte man dieses sensible, jedoch allgegenwärtige Thema nicht in Worte fassen können. Wirklich sehr gut geschrieben. Und ich stimme Dir voll und ganz zu, man muss erst allein sein können, um alles weitere voll und ganz genießen zu können.

    x Gitta
    http://www.gittawitzel.com

  • Reply Sophia 30. Januar 2016 at 19:18

    Hervorragend geschrieben! Und soviel Wahrheit!
    Danke!

  • Reply Maerchenkind 29. Januar 2016 at 19:36

    Ich liebe diesen Post! Ich merke immer öfter – gerade jetzt während des Studiums – wie gut es mir tut, manchmal zu Hause zu bleiben. Es ist natürlich wunderbar, so viel unterwegs zu sein, dass war in meiner Kleinstadt, 20 km entfernt von meinen Freunden, gar nicht möglich, aber gerade heute war ich komplett zufrieden damit, allein zu sein. Sport machen, ein bisschen lernen, mein Zimmer aufräumen und meine Gedanken. Das brauche ich zwischendurch, um zu mir selbst zu finden. Auch wenn Reisen fabelhafte Abenteuer sind, bei denen man so viel über sich selbst und alles andere lernen kann; wenn es still ist, hört man eben doch am meisten.

    Alles Liebe,
    Mara

  • Reply Krissisophie 29. Januar 2016 at 00:49

    Hatte mich vorher verschrieben… Schöne Bilder und ganz toller, tiefsinniger Text. Du kannst wirklich gut schreiben. Und du hast Recht,man muss erstmal herausfinden, wer man eigentlich ist. Ich weiß gar nicht, ob mir das bereits gelungen ist,ich glaube nicht zu 100%. :)
    Wer möchte, kann auch gerne mal auf meinem Blog vorbeischauen. Ich zeige euch zwei meiner Lieblings-Frisuren und freue mich über jeden Leser.
    http://www.themarquisediamond.de/

  • Reply stephanie brouwer 28. Januar 2016 at 13:01

    Bezaubernd! Deine Zeilen. Immer wieder muss ich sie durchlesen! Danach ist mir immer nach Tagebuchschreiben und ne Kerze anmachen :)

  • Reply CHRISTINA KEY 27. Januar 2016 at 16:51

    Super schöner Beitrag! *_*
    Ich mag ja deinen Schreibstil total gerne! :)
    Ich sehe das genau so wie du: man muss mit sich im reinen sein und sich lieben, dann kann man auch alleine sein!

    XX,
    Photography & Fashion Blog

    CHRISTINA KEY
    http://www.CHRISTINAKEY.com

  • Reply Hannah 27. Januar 2016 at 16:47

    Hallo Luise,
    Normalerweise mag ich deine Posts, und auch diesen finde ich sehr schön geschrieben. Allerdings finde ich gehst du ein bisschen zu einseitig an das Thema an. Party’s und Reisen in Länder die inzwischen jeder kennt schließen die eigene Selbstfindung doch nicht aus, es zeigt vielmehr das jeder sich selbst auf eine andere Art und Weise kennerlernt. Und nur weil man nicht gerne alleine ist, heißt das ja auch nicht, dass man anders nicht kann, man mag es nur weniger :)
    Liebe Grüße, Hannah

  • Reply Rebecca 26. Januar 2016 at 22:23

    Tolle Bilder! Habe das Gefühl, du wirst immer fotogener :)
    Liebste Grüße,
    Rebecca von http://becciqueeen.blogspot.de/

  • Reply C 26. Januar 2016 at 12:52

    Was für ein toller Post! Mir gehts da ganz ähnlich wie dir! Ich weiß, wer ich bin, was ich will, wohin ich will. Und ich weiß, wer meine Freunde sind, wem ich vertrauen kann. Da brauche ich gar nicht ständig was erleben, immer unterwegs sein, immer auf dem Weg irgendwohin und nie eine Minute allein. Ich bin so gern mit mir allein und freue mich oft auf die wenigen Stunden, die ich nicht unter hunderten von Leuten auf irgendwelchen Partys sein muss.
    Also Danke für deine Worte, es tut gut zu wissen, dass es gleichgesinnte gibt und ich nicht die einzige bin, die samstags abends mal gern zu Hause bleibt. ;)

  • Reply Nilishi 26. Januar 2016 at 10:03

    Die Bilder sind wunderschön und in den Worten steckt so viel Wahrheit drin. I Love <3

    Liebe Grüße,
    Nili von Mindbroken.de

  • Reply L&A 25. Januar 2016 at 23:43

    Tolle Fotos!

    Liebe Grüße,
    L&A
    http://www.lawayoflife.com

  • Reply Vivien 25. Januar 2016 at 14:33

    Toller, so so wahrer Text. Ich stosse immer haeufiger (ich muss leider hier im Ausland mit einer internationalen Tastatur schreiben, vergib mir die fehlenden Umlaute!) auf Menschen, die sich regelrecht weigern, alleine zu sein. Aktuell wohne ich in einem Studentenwohnheim in London, da ich hier ein Auslandspraktikum mache. Wir haben den Common Room, eine Art Gemeinschaftsraum in dem wir Zeit ausserhalb unserer einzelnen Flats verbringen koennen. Ich unternehme abseits des Praktikums wahnsinnig viel mit meinen Freunden hier, besonders am Wochenende. Aber ich brauche auch Abende alleine, und die Tatsache, dass diese hier zu kurz gekommen sind, belastet mich nur nicht, da ich weiss, dass es in einem Monat schon wieder vorbei ist mit dem Spass hier, und ich dann wieder mehr Zeit fuer mich habe. Wenn ich einen Abend nicht mit den anderen bis mitten in der Nacht (! sie finden teilweise nicht mal ein Ende, wenn es ums schlafen geht..) im Common Room sitzen moechte, muss ich fuer manche Leute regelrecht Ausreden bzw. Rechtfertigungen vorweisen, was man denn alleine zu tun haette. Brauche ich was konkretes zu tun, um allein sein zu wollen? (Mal abgesehen davon, dass ich meist sogar wirklich Dinge zu tun habe – sei es nun Bloggen, arbeiten, irgendetwas recherchieren, Fotos bearbeiten oder im Internet surfen!) Ich glaube nicht. Letztens gab’s sogar eine Debatte mit einem Freund, der als ich stark erkaeltet im Bett lag und nicht mal zum Praktikum gehen konnte, fragte, ob ich spaeter noch herunter in den Common Room kommen wuerde. Erst der Punkt, dass ich sogar Fieber hatte, ueberzeugte ihn davon, dass ich alleine im Bett bleibe. Er erwiderte darauf dann, dass er es sooo langweilig faende, krank zu sein, weil er so schlecht allein sein koennte da er daheim Geschwister habe und nicht mal allein sei, wenn er krank ist. Das hat mir wirklich zu denken gegeben, und mit ihm zusammen haben wir es auf die Einzelkindpolitik (ich bin eines) geschoben, dass ich es besser gelernt habe, mit mir alleine Zeit zu verbringen. Witzig, dass du genau jetzt einen Text dazu schreibst, denn ich muss dir einfach recht geben. Ich glaube nicht, dass es mit der Tatsache zusammenhaengt, ob man Geschwister hat oder nicht, hoechstens minimal. Er, und so viele andere, koennen einfach nicht mit sich alleine sein. Ich geniesse es oft, auch wenn ich zB nicht ganz alleine fuer Wochen in den Urlaub fahren koennte, denke ich, und bin froh darum.

    Ausserdem: wenn man dann mal gezwungen wird, alleine und auf sich gestellt zu sein und den ganzen Tag mit der eigenen Person und Gedanken konfrontiert ist, wird es umso schwerer fuer jene Personen…

    Liebe Gruesse und Danke fuer deine inspirierenden Texte! Vivien

    • Kleinstadtcarrie 26. Januar 2016 at 14:20

      wow, was für eine Erfahrung. Ich habe auch die Befürchtung, dass es mir in NY ähnlich ergehen würde – aber für drei Monate geht das vielleicht.

      Ich sende Dir liebe Grüße nach London :)

    • Vivien 26. Januar 2016 at 14:41

      Definitiv! Ich war insgesamt dann knapp über drei Monate hier in London und für die Zeit ist es in Ordung, mal nicht gewohnt Zeit für sich zu haben! Aber ich freue mich auch schon wieder auf mein Zuhause und auf einen etwas anderen, geregelten Alltag als hier – so schön es hier ist und so viel Spaß ich hier auch habe und es schmerzlich vermissen werde!!
      Ich wünsche dir ganz viel Spaß in NYC, wird sicher eine genauso tolle Erfahrung, im Ausland sein ist immer toll und wichtig, finde ich! :)

  • Reply Carolin 25. Januar 2016 at 12:12

    Liebe Luise,

    abgesehen von der Teilnahme an diversen Gewinnspiele habe ich noch nie zuvor einen Kommentar unter einem deiner Blogeinträge hinterlassen.
    Doch diesmal kann ich einfach nicht an mich halten:
    Ich weiß, wie viele Menschen und vor allem junge Mädchen dir folgen und förmlich an deinen Lippen hängen. Deswegen möchte ich dir DANKE sagen für diesen wichtigen Text, den hoffentlich all die noch sich suchenden und falschen oberflächlichen medialen Idealen hinterher rennenden Leser und Leserrinnen lesen werden!
    Du hast die wichtigste Aufgabe eines jeden Menschen perfekt in Worte gefasst: sich selbst finden und wenn man mit sich im Reinen ist, danach leben.
    Ich kann nur jedem wünschen, dass er das schafft. Wie inhaltslos und sinnfrei ist denn sonst das eigene Leben?

    Mach weiter so!
    Liebe Grüße,
    Caro

    • Kleinstadtcarrie 25. Januar 2016 at 22:37

      Danke für Deine lieben und motivierenden Worte – wirklich tausend Dank :)

  • Reply Carina 25. Januar 2016 at 12:06

    Schöner Post! :)
    Liebe Grüße,
    Carina von http://www.lovespreadingfriends.wordpress.com

  • Reply Selin 25. Januar 2016 at 11:55

    traumhafte Bilder und ein Text, der zum nachdenken anregt. du bist wirklich eine queen unter den bloggerinnen.

    xx http://www.selinsfashiondiary.blogspot.de

  • Reply Kathleen 25. Januar 2016 at 11:47

    Ich sitze hier an meinem Schreibtisch mit einer heißen Tasse Tee und bin gespannt, was mich gleich in deinem Post erwaten wird. Endlich ist die Seite fertig geladen und ich beginne zu lesen. Gleich nach dem ersten paar Sätzen wusste ich, dass wird ein unglaublich schöner Text. Am Ende angekommen, dachte ich nur “WAHNSINN”. Du hast dieses Thema mit einer solchen Tiefsinnigkeit beschrieben und es geschafft, dass ich über die Fragen einfach nachdenken muss. Ich bin gerade einfach nur beeindruckt ♥

    Liebe Grüße
    Kathleen von http://kathleensdream.blogspot.de/

  • Reply Jenny 25. Januar 2016 at 10:28

    Danke für deine inspirierenden Worte. Du hast so recht! Ich bin dir unglaublich dankbar für diesen Beitrag! Er hat mich zum nachdenken angeregt.

    Liebe Grüße
    Jenny

  • Reply sula 25. Januar 2016 at 00:29

    wunderschöner text – du sprichst mir aus dem herzen!!
    habe letztens diesen spruch gelesen: “allein sein zu können ist das schönste, allein sein zu müssen, das schlimmste.” passt irgendwie..
    ich glaube dieses “allein sein” braucht es einfach um sich selbst zu finden, zu merken wer & wie man ist & zu merken wie toll man ist! anders als mit sich allein geht das nicht!

    DANKE für deine wunderbaren texte! :-*

  • Reply Mareike 25. Januar 2016 at 00:19

    Wer bin ich…Ein guter und berührender text. Eventuell brauch ich auch einen ganzen Samstagabend nur für mich um mir wirklich Gedanken um diesen tiefsinnigen text zu machen. Danke :) so schön.

  • Reply Meggie 24. Januar 2016 at 23:50

    Hallo Luise!
    Ein sehr bewegender Text… Ich mache dieses Jahr mein Abitur und weiß noch nicht sehr viel mit mir anzufangen, vor allem in der Zeit danach. Vielleicht sollte ich bei der Frage, wer ich eigentlich bin anfangen…!
    Vielen Dank für deine wundervollen Worte! Du inspirierst mich immer wieder…
    Alles Liebe,
    Meggie
    http://jar-full-of-moments.blogspot.de

  • Reply Marmormaedchen 24. Januar 2016 at 23:26

    Hee Luise
    Ein wundervoller Post.
    Alleine sein. Es ist etwas, was ganz viele nicht können. Schweigen. Ohne Musik, ohne etwas zu tun, ohne Ablenkung.
    Lauschen. Auf das eigene Innere.
    Wer bin ich?

    Ich glaube, dass wir manchmal Angst haben, die Antwort könnte uns nicht gefallen. Dabei gibt es ein Wort, das für jeden stimmt: Wertvoll.

    LG Jasi
    http://www.marmormaedchen.blogspot.com

  • Reply S. 24. Januar 2016 at 19:45

    Wow, ein toller Text! Ich finde es unglaublich schön, mit welcher Leichtigkeit du die Problematik “Selbstfindung” beschreibst, in Zeiten, in denen wir mit einer Reizüberflutung durch Social Networks & Co. zu leben haben. Ich denke, dass es wichtig ist, selbst herauszufinden (nicht nur wer man ist sondern auch,) wer man sein möchte. Denn wer in anderen die eigene Identität und Individualität sucht, wird erkennen müssen, dass dies nicht zielführend ist. Vor sich selbst kann man schließlich letztendlich nicht wegrennen, und wer es dennoch versucht, läuft Gefahr, sich in den bunten Farben der Außenwelt zu verlieren.
    Liebe Grüße
    S.
    http://www.cappuccinocouture.blogspot.de/

  • Reply Wiebke 24. Januar 2016 at 18:47

    Liebe Luise,

    ich bin – einmal mehr- berührt von Deiner Art zu schreiben und von den Themen Deiner Texte. Besonders dem Thema dieses Textes, denn auf dieser Suche nach der Person, die ich bin, befinde ich mich gerade. Allein sein und in sich hineinhören kann sehr schmerzhaft sein, wie ich gerade feststellen darf. Aber ich denke (vielleicht auch eher hoffe) genau wie Du: nur so kann ich meine Fragen an mich selbst beantworten.
    Danke für Deine Worte und bleib so wie Du bist! :)

    Liebste Grüße,
    Wiebke

  • Reply Sarah 24. Januar 2016 at 18:32

    Kann ich genau so unterschreiben! Ein wundervoller Text, den man sich ausdrucken und immer wieder zur Hand nehmen kann. Da steckt einfach so viel drin und ist doch so verständlich. Danke dafür, Luise :)

  • Reply Julia 24. Januar 2016 at 18:07

    Hallo Luise,

    ich hab die eben in meinen Post erwähnt wenn das für dich okay ist ?
    http://all-about-summertime.blogspot.com/2016/01/die-inhaberin-dieses-blogs.html

    Wen nicht kann ich das sofort ändern.

    Liebe Grüße

    J

    • Kleinstadtcarrie 24. Januar 2016 at 20:07

      Hey Julia,

      klar ist das okay – vielen Dank :)
      Wäre natürlich super, wenn Du einen Link setzt!

  • Reply Sonja 24. Januar 2016 at 17:56

    Ein sehr toller Post! Ich kann jedes einzelne Wort unterschreiben. Alleinsein ist nichts Schlimmes, im Gegenteil! Sehr viele haben das noch nicht verstanden und gerade diejenigen, die von einer Beziehung in die nächste rutschen, tun sich meiner Meinung nach überhaupt keinen Gefallen. Weder sich selbst noch dem anderen Partner. Auch ich brauche regelmäßig meine Ruhe, einfach nur Zeit für mich, brauche keine Partys und Schaulaufen auf allen Events, gebe nichts auf Wetteifern, wer die meisten vermeintlichen Freundschaften pflegt. Und mir gehts damit ziemlich gut!

    Liebe Grüße
    Sonja
    http://www.onefiftytwoblog.com

  • Reply Isa Red 24. Januar 2016 at 17:55

    Wahre Worte, liebe Luise! Sehr inspirierend, danke dafür.

    Love, Isa Red | http://www.lookatisared.blogspot.de

  • Reply Jenny 24. Januar 2016 at 17:46

    Wow! Einer deiner besten Posts bis jetzt. Ich kommentiere sonst nie, aber das musste jetzt raus. Großes Kompliment an dich, deinen Schreibstil und die Themenwahl. :)

  • Reply Lea 24. Januar 2016 at 16:28

    Wunderschöner Text, der wirklich zum Nachdenken einläd. Danke dafür. – L