Habe ich es verpasst oder haben wir es versäumt? #sonicht

/6. Januar 2016/113 Kommentare

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Ich war ungefähr 14, als den Mädchen unserer Klasse ein Selbstverteidigungskurs angeboten wurde. Wir willigten alle ein und eine Woche später betraten wir sichtlich beschämt und leise kichernd die Turnhalle. Der Mann, der dann vor uns stand, trug einen weißen Karateanzug und hatte stahlblaue Augen, mit denen er uns aufmunternd ansah. Er zeigte uns diverse Übungen, die wir dann mit den Jungen aus der Klasse durchführen sollten. Ich war damals noch kleiner als jetzt und viel zu dünn – aber daran lag es nicht, dass die Tricks, wie er sie nannte, nicht funktionierten. Der Lehrer betonte immer wieder „auf die Technik kommt es an“. Mich machte das wütend, denn ich wollte es ja richtig machen, aber ich konnte nicht. Ich hatte extra den größten Jungen der Klasse gebeten, mit mir zu üben – damit es einigermaßen der Realität entspricht. Er hielt mich von hinten fest und ich konnte rein gar nichts machen. Ich bat den Lehrer um Hilfe, damit er mir den Trick noch mal Schritt für Schritt erklären kann. „Funktioniert nicht“, sagte ich trotzig und war den Tränen nah. Nicht nur, weil ich es unbedingt schaffen wollte, sondern, weil ich es mit der Angst zu tun bekam. 
„Hab’ immer ein Deo in der Handtasche, dass Du dem Täter in die Augen sprühen kannst und lege Dir Deinen Schlüssen so in die Hand, dass die einzelnen Spitzen zwischen Deinen Fingern rausgucken.“ – seitdem und bis heute laufe ich immer so die dunklen Straßen nach Hause.

Geh’ bitte nicht allein irgendwo hin! Schrei so laut du kannst, wenn irgendwas ist! Und renn! – das war es, was mir meine Mutter immer wieder sagte, wenn ich im Dunkeln das Haus verließ’. Ich, mitten in der Pubertät, lächelte nur abwesend, zuckte mit den Schultern und ließ die Tür hinter mir in’s Schloss fallen. Wenn ich heute daran denke, höre ich die Angst in der Stimme meiner Mutter. 
Ich war unvorsichtig, wild und nicht zu bändigen. Ich ging nicht ans Telefon und tummelte mich auf Partys, die nicht für mich bestimmt waren. Es war riskant, was wir getan haben und das machte es so aufregend. Aber wenn ich an diesem Abend nicht bei meiner besten Freundin schlafen konnte, dann musste ich zum Hauptbahnhof und von dort den Zug nach Freital nehmen. Von der Haltestelle bis nach Hause waren es dann noch mal 15 Minuten. Meine Mutter konnte ich nicht anrufen, weil ich schon wieder viel zu spät dran war. Dann setzte ich mir meistens eine Mütze auf, um meine blonden, leuchtenden Haare zu verstecken, nahm meinen Haustürschlüssel in die Hand und rannte.

Man könnte meinen, dass ich mich irgendwann damit abgefunden habe. Mit der Gewalt meine ich. Manchmal glaube ich selbst kaum, wie viel ich schon gesehen, miterlebt habe. Man könnte denken, dass ich irgendwann begriffen habe, dass Gewalt dazu gehört. Man könnte der Auffassung sein, dass ich abgestumpft sein müsste. 
Aber ganz im Gegenteil: wenn ich etwas verabscheue – dann ist es Gewalt. Wenn ich sehe, wie eine Gruppe junger Männer handgreiflich wird, wird mir kotzübel. Wenn ich in der Straßenbahn beobachte, wie eine Mutter ihr Kind so fest packt, dass ich weiß, wie es zu Hause weiter geht, steigen mir die Tränen in die Augen. Und wenn ich lesen muss, was sich in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof zutrug, dann bin ich erschüttert, gelähmt und schockiert. 
Gewalt, ganz gleich gegen wen sie sich richtet, werde ich nie verstehen. Werde mich niemals damit abfinden.

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Ich lese einen Zeitungsartikel nach dem anderen, schalte den Fernseher ein und schaue, was die Tagesschau dazu zu sagen hat. Es ist der 5. Januar und ich fühle mich noch immer nicht aufgeklärt darüber, was überhaupt passiert ist. Wundere mich, warum ich auf Instagram, Twitter und Co. noch nichts dazu gelesen habe. Habe ich es verpasst oder haben wir es versäumt?
Ich recherchiere. Und fühle mich verraten. Weil mir die Wahrheit irgendwie nur in Häppchen serviert wird. Weil die Debatte plötzlich darum geht, ob man die Herkunft der Täter nennen dürfe oder nicht. Es geht darum, ob die Taten den Zulauf zu Parteien wie die AfD oder Gruppen wie Pegida stärken könnte. 
Ich recherchiere. Und irgendwie geht es gar nicht um die Frauen, um die Opfer. 
Es geht um die Polizei und die Fehler, die begangen wurden.
Es geht um eine – wohlbemerkt – Bürgermeisterin, die sich nicht zuwider ist, Frauen und Mädchen mit Verhaltensanweisungen zu tadeln. Und macht aus der eigentlich doch so deutlichen Schuldzuweisungen eine Schuldfrage. 
Es geht darum, dass Religion und Hautfarbe unsere Einschätzung und Bewertung, Verurteilung von Taten nicht beeinflussen darf – obwohl das doch klar ist. Selbstverständlich.
Ich habe das Gefühl, dass sich keiner traut, zu sagen, was passiert ist. Wieso? Weil sie nicht in eine rechte Ecke gedrängt werden wollen? Ich habe das Gefühl, niemand will etwas Falsches sagen. Und damit begeht ihr alle einen großen Fehler.

Die Silvesternacht in Köln. Mehr als 100 Anzeigen. Mehr als die Hälfte mit einem sexuellem Hintergrund. 
Ich öffne Facebook und die erste Nachricht, die mir angezeigt wird, handelt von einem Mann, der seine zwei-jährige Enkelin missbrauchte. 
Ich finde online viele verschiedene, erschreckende Zahlen zu Sexualstraftaten in Deutschland, in den USA, auf der Welt.
Es nimmt kein Ende.
Diese Frauen und alle anderen auf der Welt, die mit Unterdrückung, sexueller Gewalt und Missbrauch leben müssen, verdienen unsere Solidarität. Unser Mitgefühl. Unsere Aufmerksamkeit.


Ich habe keine Angst vor Ausländern. 
Ich renne nicht nach Hause, weil ich denke, mir könnten einige Asylbewerber folgen. 
Ich habe meinen Schlüssel in der Hand, weil ich Angst vor Männern habe. Angst vor Männern, die meine Würde nicht akzeptieren. Ich habe Angst vor Männern, die respektlos mit meinen Werten umgehen. Und vor Frauen übrigens auch.
Frau Reker, ich versuche eine Armlänge Abstand zu Fremden zu halten. Und noch mehr. Danke für den Hinweis.

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113 Kommentare

  • Reply ArtWeddings 29. Januar 2016 at 07:57

    so sexy

  • Reply Marie 17. Januar 2016 at 23:59

    Endlich spricht es mal jemand aus – Danke !!!

  • Reply Lara 14. Januar 2016 at 18:02

    Der Post ist super geschrieben und ich finde mich in deinen Worten echt wieder. Ich war leider in Köln in der Silvester Nacht und habe diese Brutalität und dieses verletzen von Privatsphäre selbst gesehen und miterlebt.
    Ich teile deine Meinung absolut, dass dies kein Anlass ist gegen alle Ausländer und Flüchtlinge zu hetzen: egal welche Männer, mit welchem Hintergrund & Herkunft dies machen; es ist immer genauso grausam.

  • Reply Dilara 13. Januar 2016 at 10:22

    Da gibt es wirklich absolut nichts mehr hinzuzufügen, wunderbar geschrieben und auf den Punkt gebracht! <3

    Liebste Grüße Dilara
    von http://www.dilarafeenstaub.wordpress.com

  • Reply Laura Fe 12. Januar 2016 at 23:26

    Wow! Echt ein super Post. Besser hätte man es nicht ausdrücken können.
    Du hast sehr schön beschrieben, wie die Welt heute ist. Auch wenn man es grausam und nicht schön finde sollte. Man muss Angst haben in der Nacht, wenn es dunkel ist und man alleine unterwegs ist.
    Toller Text und wunderschöne Bilder.
    Liebe Grüße, Laura

    • Kleinstadtcarrie 12. Januar 2016 at 23:40

      Liebe Laura,

      vielen lieben Dank für Deinen Kommentar :)

  • Reply Anne 11. Januar 2016 at 21:49

    Toller Post!
    Hab ihn gleich mal geteilt! Du hast so schöne Worte gefunden!
    Liebe Grüße, Anne

  • Reply Ilka 11. Januar 2016 at 14:09

    Genau so ist es! Sehr gut, liebe Luise. Und danke für diesen Post!

  • Reply Krissisophie 9. Januar 2016 at 23:42

    Du hast total Recht! Finde die Fotos auch klasse und mag deine Art zu schreiben sehr gerne.
    Ich würde mich übrigens sehr freuen,wenn diejenigen die das lesen mal einen Blick auf meinen Blog werfen würden. Er ist ganz neu und hat noch nicht viele Beiträge, aber das wird noch!:) Ich freue mich über jeden einzelnen Besucher/Leser!

    Wer möchte kann gerne mal auf meinem Blog vorbeischauen. Bin noch dabei ihn aufzubauen und freue mich über jeden Besucher! http://themarquisediamond.de/

  • Reply Krissisophie 9. Januar 2016 at 23:13

    Du hast wirklich Recht,liebe Luise!

  • Reply Christina 8. Januar 2016 at 23:31

    Danke! Ich frage mich auch schon die ganze Zeit was genau passiert ist. Habe leider vieles davon erst neulich erfahren, weil ich bis gestern in den USA war, dort war das überhaupt gar kein Thema, ich habe von nichts mitbekommen. Erst als ich in Deutschland am Flughafen war und abgeholt wurde, habe ich es erfahren. Ich kann deinen Text so gut nachempfinden. Es geht hier nicht um Ausländer, um Flüchtlinge oder Muslime. Es geht um Gewalt, vor allem um Gewalt gegenüber Frauen. Ich habe von alldem nichts mitbekommen, weil ich in Amerika war. Und ich frage mich, wie die Welt so etwas einfach ausblenden kann. Nicht nur im Fall von Köln, sondern tagtäglich. Überall auf der Welt gibt es täglich Übergriffe und Gewaltanwendungen. Aber solange es nicht direkt vor der Haustür passiert, ist es nicht annähernd so wichtig. Scheinbar nur ein Randthema. Es wird Zeit, dass sich das Denken verändert. Es sollte kein Tabu Thema sein, sondern es bedarf mehr Diskussion.

    Love,
    Christina ♥
    cinapeh

  • Reply Ute 8. Januar 2016 at 21:37

    Ich finde die Bilder passe 100% zu deinem Text! Danke für deinen Text.

  • Reply Minka 8. Januar 2016 at 20:52

    Du hast vollkommen recht!

  • Reply anna 8. Januar 2016 at 20:38

    ich finde deine worte sehr gelungen und ich finde man sollte ruhig sagen was man denkt und nicht nur auf politische Korrektheit setzten und wenn es nun wirklich Flüchtlinge waren, dann sollte man aus es aussprechen dürfen und es nicht vertuschen. sie sind in unserem land um in frieden zu leben und nicht um ihren krieg hier weiter zu führen, wer hier lebt muss unsere rechte und unsere art und weise zu leben zu respektieren uud auch Frauen respektieren, auch wenn das in anderen ländern heute leider immer noch nicht so ist. ich bin dafür zu helfen aber nicht um jeden preis.
    denn dann haben diese menschen unseren schutz nicht verdient.

    • Kleinstadtcarrie 9. Januar 2016 at 23:01

      also ich achte immer sehr auf politische Korrektheit!
      Und ich möchte ja eigentlich mit dem Beitrag sagen, dass mir die Herkunft der Täter egal ist. Es geht um die Tat. Und leider hat jedes Land Arschlöcher..!

  • Reply Maerchenkind 8. Januar 2016 at 19:09

    Ich finde es wunderbar, dass du diese Themen auf deinem Blog ansprichst – irgendwie wird sowas immer viel zu gern rausgehalten. Ich habe mich auch schon dabei ertappt, zu denken: “Eigentlich passt sowas ja gar nicht zu meinem Blog”; aber warum eigentlich nicht? Über Liebeskummer darf man schreiben aber Menschheitskummer außen vor lassen? Klingt auch nicht sehr sinnvoll und es ist wirklich toll, dass du auch bei solchen Fällen zur Feder greifst.
    Ich habe vorhin einen Link auf der E-Mail-Startseite gesehen, unter den Verdächtigten befänden sich “auch Deutsche”. Ich fand diese Formulierung furchtbar. Als wäre das jetzt eine Überraschung in einer deutschen Stadt und überhaupt, was macht denn die Nationalität schon aus? Warum müssen wir unbedingt wissen, woher jemand kommt, ist das denn nur die Suche nach dem Sündenbock? Natürliche wünsche ich mir, dass man diese Männer findet, aber ich möchte auch, dass sie als Menschen angesehen werden und nicht als “Deutsche” und “Asylbewerber”.
    Danke für diesen Text, und Respekt, dass du mit solchen Themen so feinfühlig umgehst!

    Alles Liebe,
    Mara

    • Kleinstadtcarrie 9. Januar 2016 at 23:02

      Danke für den Kommentar, Mara! GENAU SO IST ES!

  • Reply Alina 8. Januar 2016 at 13:20

    Liebe Luise,

    normal war ich immer stille Mitleserin, habe mich nie geäußert. Aber jetzt muss ich es tun.
    Ich lese aus deinen Zeilen raus, dass der Sexismus, auch wenn er nicht direkt erwähnt wird, nicht auftaucht. Klar, weil man heute jedes Thema auf Flüchtlinge beziehen kann, und hier direkt auch bei diesem Thema, obwohl eigentlich klar der Sexismus im Vordergrund steht! Natürlich kann man fragen, wieso Menschen Sexismus in diesem Ausmaße “praktizieren” oder wer das eigentlich ist. Jedoch ist meiner Meinung nach die wichtigste Sache, wie man solche Sachen vorbeugen kann und was in der Zukunft passieren wird. Den Moment für die Generation 2.0 von #aufschrei haben wir, so finde ich, verpasst, da der Hauptfokus auf die Personen gelegt wurde, die das angeblich gemacht haben, da sie derzeit ein riesen Thema innerhalb der Gesellschaft sind. Sexismus dagegen ist nicht der Rede wert. Das finde ich nicht gut und nicht schön, Sexismus wird sozusagen zugelassen.
    Was Frau Reker dort betreibt, ist finde ich auch sexistisch. Frauen Verhaltensregeln geben, die eine Armlänge Abstand zu fremden Personen beinhalten -im Kölner Karneval unmöglich. dann würden statt 5000 Personen wahrscheinlich nur noch 500 auf dem Neumarkt stehen. Es erinnert mich ein wenig an dieses Thema, dass Frauen selber schuld sind wenn sie leicht bekleidet sind, und dann angefasst und vergewaltigt werden. Sind wir jetzt selber dran Schuld, dass wir angefasst werden, wenn wir nicht eine Armlänge Abstand haben?!
    Den “Verursachern” müssten diese Verhaltensregeln gegeben werden. Aber ich glaube, bei manchen sitzt der Sexismus zu tief in ihnen drin, ohne dass sie es wissen.

    Entschuldige mir meinen langen, antisexistischen Kommentar, aber das waren wirklich meine ersten Gedanken für deinen wunderbaren Text!

    Liebe Grüße von der Alina, die sich für politische Bildung und Partizipation einsetzt

    • Kleinstadtcarrie 8. Januar 2016 at 15:05

      Alina,

      wir sind da also einer Meinung! Und ich bin sehr froh darüber, dass mein Text so gut bei Euch ankommt und Ihr und jetzt im Speziellen Du Dich so intensiv mit dem Thema beschäftigst!
      Danke!

  • Reply Nadja 7. Januar 2016 at 23:46

    Ein starker Post! Ich schätze es sehr, dass du dir auch zu solchen Themen Gedanken machst.. Ich hab heute – während bei der ARD ein Bericht über die Silvesternacht in Köln lief – gemerkt, dass auch ich eher im Laufe der Jahre etwas vorsichtiger geworden bin.. Manchmal bin ich noch naiv und dumm, aber ich bin vorsichtiger geworden.. Ich versuche alle Leute vorerst einzuschätzen, gehe so gut wie nie allein nach Hause. bin eigentlich immer mindestens zu zweit unterwegs.. Was genau ich darüber schreiben soll weiß ich leider auch nicht.. Ich habe grundsätzlich keine Vorurteile, aber denoch frag ich mich, ob es damals nicht ruhiger war.. dies ist allerdings eigentlich egal.. jede solcher Taten ist ein Verbrechen und eine Missachtung der Ehre und es ist toll, dass du den Mund dazu aufmachst und deine Meinung dazu vertrittst! Du hast außerdem so gut wie genau die Wörter gefunden, die ich nicht hätte finden können..
    Liebe Grüße,
    Nadja

  • Reply reni 7. Januar 2016 at 20:11

    Also ich finde die Bilder auch sehr unpassend. Zu solch einem ernsten Thema sind solche Bilder ungeeignet, wie ich finde.

    • Kleinstadtcarrie 7. Januar 2016 at 20:57

      ich finde sie sehr passend :-)
      Aber muss ja nicht jedem gefallen!

  • Reply Tinka 7. Januar 2016 at 20:06

    Liebe Luise,
    du sprichst mir aus der Seele. Ich wohne in der Nähe von Köln und arbeite in der Innenstadt. Aber selbst hier bekommt man nur bruchstückhaft Informationen. Du triffst genau den richtigen Punkt: prangert nicht die Polizei an, die Fraun, die in dieser Nacht zu opfern wurden, sondern die Täter. Sagt nicht uns Mädels, was wir machen sollen, sondern den Tätern, was sie nicht tun sollen!
    Ich bin von Natur aus vorsichtig aber ich möchte nicht frei bewegen können wie bisher und. Nicht bei jedem Schritt von Angst begleitet werden.
    Ich finde übrigens sehr gut, dass du keine klischeehaften Bilder zu dem Thema verwendest, sondern Bilder, die dich zeigen: sanft und stark zugleich!
    Auf dass es mehr von uns gibt, die mutig sind! Danke dir.

  • Reply Ela 7. Januar 2016 at 18:20

    Super Beitrag.
    Ich finde die Bilder passen nicht zu dem Beitrag, aber trotzdem schön geschrieben.
    Leider versuchen viele für Frauenrechte zu kämpfen und sind entweder nackt oder halbnackt. Können Frauen sich mit normaler Kleidung nicht wehren?

  • Reply Deborah 7. Januar 2016 at 17:16

    Hey Luise,
    Ich bin total begeistert von Deinem Beitrag über dieses recht totgeschwiegene Thema. Mich macht es so wütend wie die Medien allgemein damit umgehen – meiner Meinung nach nämlich völlig falsch- es geht hier bei nämlich um die Frauen, denen das angetan wurde/ wird- da geht es um unsere Werte als Frau die einfach so verletzt werden – wir müssen Mitgefühl zeigen und Solidarität! Ps. Übrigens geht es mir ganz genau so wie dir in der Dunkelheit alleine…
    Danke für Deinen Post, der das widerspiegelt, was ich selbst denke und für richtig halte!

    Liebe Grüße
    Deborah

  • Reply MATRJOSCHKA 7. Januar 2016 at 16:38

    Super Beitrag Luise, der mich dazu gebracht auch einige Worte auf meinem Blog dazu zu verfassen!

    Die Augen verschließen und nichts dazu sagen ist auf jeden Fall die falsche Option!
    Danke dir!

    http://mtrjschk.blogspot.de/

  • Reply Anka 7. Januar 2016 at 16:15

    Ich bin sonst nicht diejenige, die hier Kommentare schreibt, aber dieser Artikel hat mich nun so bewegt, dass ich es doch mal machen muss!
    Hut ab, du triffst mit dem, was du geschrieben hast genau den Nagel auf den Kopf!
    Bin total begeistert, aber auch berührt. Mir geht es genauso… :-)
    Ganz liebe Grüß

  • Reply Marina 7. Januar 2016 at 15:30

    Ich finde es gut, dass du ein solch heikles Thema ansprichst. Man sollte die Themen sexuelle Gewalt und Missbrauch nicht unter den Teppich kehren, sondern offen darüber sprechen und deutlich machen wie schnell dies einem selbst passieren kann. Großes Kompliment an diesen sehr gelungenen Text.

  • Reply Patrick 7. Januar 2016 at 14:35

    Danke für deinen Blogger-Kommentar. Finde ich gut, dass du gerade als Dresdnerin solche Themen aufgreifst und dich der Gefahr aussetzt, dass die allgemeine “Wohlfühl”-Stimmung deines hübschen Blogs etwas darunter leidet.

    Ich halte die Vorfälle in Köln für gefährlich, weil sie sehr emotional sind und weil sie die Kraft haben, dass in den Köpfen vieler Bürger eine große Sorge entsteht, wodurch sie aufgrund ihrer Ängste eine Lösung darin sehen könnten, ihr Kreuzchen bei der AfD zu machen. Natürlich ist das überhaupt keine Lösung, sondern es verschlimmert die Situation erst, weil dadurch der Spaltung der Gesellschaft neuer Auftrieb verliehen wird. Ein Riss zwischen Deutschen und Muslimen/Migranten macht alles nur noch schlimmer. Die Grenzen muss zwischen anständigen Bürgern/Ausländern und den wertemissachtenden Bürgern/Ausländern gezogen werden, und nirgendwo anders. Eigentlich wissen das auch alle, aber man muss es trotzdem immer wieder betonen. Dass eine rechtspopulistische oder erzkonservative Partei an die Macht kommt, so wie es gerade in Polen passiert ist, möchte ich hier jedenfalls nicht erleben.

    Ich fürchte, es wird in Zukunft weitere solche negativen Vorkommnisse geben, vielleicht sogar noch schlimmere. Doch entscheidend ist, dass man diese zunehmend rigoros bekämpft. Es müssen wirksame Maßnahmen ergriffen werden, damit sich das Risiko solcher Ausschreitungen verringert. Auf die Spießrutenläufe von Frauen durch eine Horde testosterongesteuertem Gesindel gibt es doch mit Sicherheit adäquate Reaktionsmöglichkeiten. Ich bin z.B. ein Befürworter von mehr Kameraüberwachung. Diese paranoiden Gegenargumente, dass dann ein Überwachungsstaat entstehen würde, finde ich absurd. Wenn öffentliche Plätze bei Großveranstaltungen besser überwacht werden, schadet das in der Regel niemandem. Im Gegenteil: Man hätte dann womöglich mehr Täter identifizieren können. Die Polizei sollte außerdem schneller und härter durchgreifen, wenn sich so Eskalationsentwicklungen abzeichnen. Sie sollte Platzverbote aussprechen und wenn diese nicht eingehalten werden, dann halt mit Mannschaftswagen ranfahren und rigoros festnehmen und harte Strafen aussprechen. Ist vielleicht nicht immer so einfach, aber wenn die Polizei in Zukunft bessere Konzepte hat oder mehr finanzielle Mittel, dann wird das auch eine Wirkung entfalten. Ich glaube, dass die Polizei in Köln nicht angemessen reagiert hat, was dann zur Eskalation führte, weil das Pack dachte, dass sie sich alles erlauben und mal richtig die Sau rauslassen können. Entscheidend ist, dass jetzt aus den Fehlern gelernt wird.

    • Kleinstadtcarrie 8. Januar 2016 at 15:10

      Hey Patrick,

      ja, das hat mich am Anfang auch am meisten Überwindung gekostet. Aber ich habe schon nach meinen ersten Beiträgen zu PEGIDA und Co. mitbekommen, dass meine Leser interessiert sind und es Bedarf zum Diskutieren und Austauschen gibt!

      Ich möchte auch nicht erleben, dass eine solche Partei eine noch lautere Stimme bekomm – allerdings halte ich es nicht für richtig, eine Grenze zu ziehen. Weder zwischen Deutschen und Migranten, noch zwischen irgendwem sonst. Ich finde es wichtig, dass wir jeden als dazugehörig ansehen und uns gegenseitig helfen, umzudenken, sich zu integrieren, unsere Werte anzunehmen. Wenn Grenzen gezogen werden, ist es meiner Meinung nach zu spät! Wir müssen kommunizieren und uns wieder annähern!

      Ansonsten würde ich alles in Deinem Kommentar so unterschreiben! Danke!

    • Patrick 8. Januar 2016 at 17:54

      Hi Luise,
      mit “Grenze ziehen” zwischen anständigen und werteignorierenden Einwanderern meinte ich jetzt nicht, dass man entsprechend verhaltensauffällig gewordene Migranten einfach abschieben sollte. Dafür gibt es Gesetze, nach denen in jedem Einzelfall entschieden werden muss. Wenn man aber feststellt, dass Flüchtlinge in zunehmender Weise unsere Werte missachten und gegen Gesetze verstoßen, dann halte ich es für unerlässlich, dass man die Regelungen für alle Asylbewerber stark verschärft. Es sollten dann klare Zeichen gesetzt werden, vielleicht auch mal überharte Urteile zur Abschreckung. Meist handelt es sich ja bei den Auffälligen um Jugendliche oder junge Menschen, für die es leider vollkommen normal ist, Frauen zu erniedrigen, weil sie es in ihrer Heimat immer so gelernt haben. Dabei ist völlig irrelevant, ob die eine schwere Kindheit hatten oder teilweise die Hälfte ihrer Lebenszeit im Krieg aufgewachsen sind. Einen schnellen Lern- und Umdenkprozess kann es bei denen nur geben, wenn ihnen unmissverständlich klare Grenzen aufgezeigt werden. Ansonsten werden die ewig genau so weitermachen, wie sie es aus Syrien etc. kennen. Offene Gesellschaft bedeutet nicht, dass wir für alle fremden Lebensweisen/Weltanschauungen Toleranz zeigen müssen. Ansonsten würde sich unsere Gesellschaft leider sehr negativ verändern. Es ist wichtig, dass wir unsere Werte verteidigen und wir Migranten dazu bewegen, dass sie sich möglichst stark unseren Werten anpassen! Deswegen mein Appell: Wenn deren gelebte Werte mit unserem Grundgesetz nicht vereinbar sind und sie es nicht hinbekommen, sich schnell anzupassen, dann haben sie Pech gehabt und müssen gehen. So einfach ist das. Mir ist klar, dass man darüber streiten kann, wie streng die Strafgesetze gegenüber Asylbewerbern sein sollten. Ich glaub ich höre mich grad etwas an wie Wolfgang Bosbach, aber sei es drum ^^
      Wünsche dir übrigens eine tolle Zeit in NY! :-)
      LG Patrick

  • Reply Anni 7. Januar 2016 at 11:47

    Liebe Luise, dein Artikel ist hervorragend! Feinfühlig, genau in der richtigen Tonlage und sehr klug. Ich habe 5 Praktikantinnen, alle unter 18, den Artikel habe ich direkt mal an sie weiter geleitet, erst recht, als ich den Kommentar von Stella gelesen habe, wie wenig die Schulen daran interessiert sind “solche” Themen anzusprechen! Auch mein Freund stimmt dir absolut zu. Es ist sehr gut, dass du das tust und ich hoffe, dass viele diesen Text lesen werden.

    Hast du das Buch “Die Frau in mir” von Christian Seidel mal gelesen? Sein Experiment fängt recht lustig und leicht an, wird aber schnell immer heftiger. Diese Schreibweise, aus der Sicht eines Mannes, der sich für einige Zeit seines Lebens als Frau kleidet & empfindet, ist etwas sehr besonderes, weil er wirklich aus erster Hand mitbekommt, wie sich die Wahrnehmung auf ihn verändert.

    Liebe Grüße,
    Anni

    • Kleinstadtcarrie 8. Januar 2016 at 15:12

      Liebe Anni,

      ich werde mir das Buch definitiv mal ansehen! Danke für den Hinweis!

  • Reply Rebecca 7. Januar 2016 at 10:50

    Wie immer sehr gelungen! Vielleicht sogar dein bester Text, sehr treffend formuliert!
    Liebste Grüße,
    Rebecca von http://becciqueeen.blogspot.de/

  • Reply Patty 7. Januar 2016 at 10:27

    Ganz großes Kompliment für diesen wundervollen Beitrag ! Ich finde es toll wenn auch Blogger solche ernsten Themen behandelnd.

    Liebe Grüße
    Patty

  • Reply SE 7. Januar 2016 at 09:41

    Hallo Liebe Luise,
    ich möchte dir zu deinem Text gratulieren. Ich bin über Umwege auf deinen BLOG gelandet, da ich mich gerade intensiv in das Thema einlese, sprich die Schuldzuweisungen und keine Fehlersuche und Lösungen.
    Es ist traurig das aufeinmal jetzt in den Medien über diese Übergriffe gesprochen wird obwohl es immer präsent war.
    Naja ich wollte eig nur sagen dein Text ist toll und es sollte mehrere objektive Texte wie dieser verfasst werden, denn 80% der meisten Texte sind eher subjektiv und einseitig verfasst.
    Gruß
    M/24, dunkelhäutig

    • Kleinstadtcarrie 7. Januar 2016 at 13:08

      Danke für Deinen Kommentar!
      Auch wenn ich finde, dass mein Text auch sehr subjektiv formuliert ist – aber ich verstehe, was Du meinst. Vielen Dank!

  • Reply Katrin 7. Januar 2016 at 02:11

    Hi Luise,
    du hast mal wieder Worte für ein Thema gefunden, wo anscheinend der Rest der Welt allerhöchstens mit den Gedanken hängen geblieben ist. Zumindest bin ich davon überzeugt, dass doch noch mehr Leute zumindest genau so denken (müssen?).
    Ich frage mich auch, ähnlich wie du, warum ich davon nur wenig aus dieser Perspektive gelesen habe. Ich habe das Gefühl es wird alles viel komplizierter geredet, geschrieben und dargestellt als es eigentlich geboten ist. Nicht zuletzt deshalb hat es mich echt gefreut (wenn man das Wort bei einer solch ernsten Lage nutzen darf) deinen Beitrag zu lesen und zu sehen dass andere meine Gedanken teilen.
    Danke auch, dass du hier auch solche Themen anschneidest und so vielfältig schreibst! Ich freue mich dass inzwischen immer mal politisch – orientierte Artikel auf Kleinstadtcarrie von dir zu sehen sind – bitte mehr davon! Ich folge deinem deinem Blog inzwischen schon seit einigen Jahren, bin dabei auch allerdings eher kommentier-träge bzw. finde dazu nie ganz die passenden Worte um meine Gedanken auszudrücken, wie jetzt auch. Und in Prinzip will ich momentan auch eigentlich nur zustimmen, weil du meine Gedanken mit dem Text ziemlich perfekt getroffen hast! Danke! :)

  • Reply Carolin 7. Januar 2016 at 01:57

    Liebe Luise,

    wiedermal ein wundervoller Text und du hast es damit genau auf den Punkt gebracht. Silvester vor 10 Jahren musste ich leider so etwas erleben und ich möchte es nie nie wieder. Einfach weil ich mich nicht wehren konnte. Nicht schnell genug laufen. Das wünsche ich niemandem. Denn das Schlimmste an diesem Moment war zu wissen, komplett hilflos zu sein und dass jemand diese Hilflosigkeit, die wir als Frauen Männern gegenüber ja meist immer haben, ausnutzt. Ich hoffe sehr, dass diese Menschen, egal wo auf der Welt, ihre gerechte Strafe bekommen und wir in Zukunft ganz ohne Schlüssel und ohne Angst nach Hause laufen können.

    Liebe Grüße
    Carolin

    • Kleinstadtcarrie 7. Januar 2016 at 20:58

      Carolin, es tut mir so leid, dass du so etwas erleben musstest :( Ich hoffe, dass Du das Geschehene verarbeiten konntest und es Dir gut geht.

      Ich sende Dir die besten Grüße
      Deine Luise

  • Reply Stella 7. Januar 2016 at 00:10

    Luise, DANKE für diesen Beitrag. Danke, dass du die Würde von Frauen in den Mittelpunkt stellst und die “Schuldfrage” wie sie öffentlich diskutiert wird, kritisierst. Danke, dass du darüber schreibst; über deine Gedanken, Gefühle.. über dein Mitgefühl. Und es “freut” mich, dass dir aufgefallen ist, wie wenig in den sozialen Netzwerken darüber gepostet wurde.
    Sexuelle Gewalt ist immer noch ein Thema, das die meisten Menschen meiden. Ich habe auch das Gefühl, dass diese Form der Gewalt fast schon als natürlich hingenommen wird. “Männer sind triebgesteuert”, was impliziert, dass jene gegen ihre Triebe nicht ankommen, schwach sind und auf eine gewisse Weise “un-schuldig”. Frauen hingegen “sind selbst schuld, wenn sie kurze Röcke tragen” und müssen sich auf diverse Weisen absichern (Pfefferspray, Selbstverteidigungstechniken,…) weil sie doch davon ausgehen müssen, dass nachts ein Mann über sie herfällt. Irgendwie wird darüber gesprochen wie über die Tatsache, dass es morgen regnet. Nein. Selbst über Regen und wie doof das Wetter doch ist redet man häufiger und intensiver. Weil Regen betrifft ja jeden.
    Sexgewalt passiert nur den anderen.
    Ich werde regelmäßig abgewimmelt, wenn ich bei Schulen, Buchhandlungen u. Ä. anfrage, ob Interesse an einer Autorenlesung besteht – von einer ganz besonders starken Frau, die viel Gewalt erlebt hat und mit ihren Lesungen aufklärt und sensibilisiert.
    Sagt dir Lilly Lindner (Splitterfasernackt) etwas?
    Wie oft habe ich schon gehört, dass es “so etwas an unserer Schule nicht gibt” oder “dass da keine Nachfrage von potentiellen Lesungsbesuchern besteht, bei so einem schweren Thema kommt ja keiner.”
    Das macht mich traurig.
    Als Betroffene.

    Jetzt hab ich schon viel zu viel geschrieben.
    Bleib wachsam und so feinfühlig. Du schreibst wundervoll (ich lese viele deiner Texte und verfolge deinen YouTube Account.)

    Alles Liebe
    Stella

    • Kleinstadtcarrie 7. Januar 2016 at 00:47

      Liebe Stella,

      danke für Deinen ausführlichen Kommentar und dafür, dass Du meine Arbeit so aufmerksam verfolgst. Das bedeutet mir sehr viel :-)

      Lilly Lindner sagt mir jetzt so spontan nichts – ich werde aber definitiv mal reinlesen!
      Deine Erfahrungen was Schulen und Buchhandlungen angeht erschüttert mich gerade sehr! Wo “Aufklärung” auch in diesem Sinne ja gerade auch für jüngere Mädchen und auch Jungen von großer Bedeutung ist. Da muss noch ein großes Umdenken passieren in unserer heutigen Gesellschaft finde ich. Dieses ewige Totschweigen ekelt mich regelrecht an!

    • Alina 8. Januar 2016 at 13:23

      Hallo Stella! Ich hätte glaube ich jemanden, der dich unterstützen würde. Die BSV (Beziksschülervertretung)in der StädteRegion Aachen hat einen Themenschwerpunkt namens Anti-Sexismus bzw “Sexismus flachlegen”. Beide Seiten haben eine Facebookseite und freuen sich wahrscheinlich wenn du sie kontaktierst.

  • Reply Dunja 6. Januar 2016 at 23:14

    Bester Beitrag dazu, mehr muss man nicht sagen :)

  • Reply Kati 6. Januar 2016 at 22:58

    Ich habe mich in jedem Satz wieder erkannt. Danke, dass du deine Reichweite zu mehr nutzt als nur Fashion & Co. (Klar das ist toll, aber das Leben hat mehr wichtige und spannende Themen).
    Ich werde es auch nie akzeptieren können, dass man immer mit dieser Angst leben muss. Es ist einfach nicht fair!
    Die Armlänge… ein Witz. Als würden potenzielle Täter diese Armlänge respektieren und zurückschrecken, wenn man seinen Arm ausstreckt und sagt “keinen Schritt weiter!”.
    Selbst wenn eine Frau betrunken und nur in Unterwäsche durch die Stadt rennen würde, wäre das NIEMALS eine Rechtfertigung für irgendeine Gewalttat ihr Gegenüber. Jeder Mann sollte das Grundbedürfnis haben dieser Frau zu helfen! Oder wenigstens sie einfach in Ruhe zu lassen.
    Wir Frauen nehmen uns doch auch nicht was wir wollen! Niemand ist als Freiwild zu betrachten… Ich werde das alles nie verstehen.

    • Roxana 7. Januar 2016 at 18:58

      Sehr schöner Kommentar!

  • Reply Judith 6. Januar 2016 at 22:25

    Oh und ich möchte noch etwas einfügen, was ich gerade bei tumblr gesehen habe:

    Feminists say that if they walk around naked and get raped, it’s not their fault. Let me ask you this, if you owned a bank and left the doors wide open with no security and you got robbed in the middle of the night, is it the robbers fault or yours?

    Literally the robber’s fault??? They walked in and took something that wasn’t theirs??? They knew pretty well that they shouldn’t steal things??? What is your argument even trying to prove???

    Also can we stop equating women with inanimate possessions in an attempt to show their value and worth??? Jesus fucking christ. I’m not a bank with the doors left open. I’m not a car parked in a “bad neighborhood”. I’m not a shiny wrist watch, or a purse left unattended. I’m a fucking human being. I am not a consumable good. I’m not here for the taking. And if your miniscule brain can’t wrap around that concept, don’t confuse yourself by thinking that your opinion is in any way valuable or worth sharing.

  • Reply Steffi 6. Januar 2016 at 22:22

    Liebe Luise,

    ich bin hier auch überwiegend stille Leserin, kommentiere nur, wenn es mich wirklich in den Fingern juckt. Ich danke Dir für diesen Text! Du bist ein unglaublich gerechter und scharfsinniger Mensch, der die Geschehnisse differenziert betrachtet. Und das schreibe ich dir nicht als unerfahrenes Mädchen. Ich bin 27 Jahre alt und habe selbst schon unfassbar viel erlebt und die unterschiedlichsten Menschen kennen gelernt. Mach weiter so. Liebe Grüße

  • Reply Judith 6. Januar 2016 at 22:16

    Ich freue mich wirklich von dir darüber zu lesen. Ich habe mich nämlich auch schon darüber gewundert, dass über die Vorfälle in Köln so wenig auf Social Media berichtet wurde. Wir haben in der Arbeit zusammen die Artikel gelesen, geredet und diskutiert. Und mir ist es ganz schlecht geworden. Ich dachte immer, wenn man vorsichtig ist, kann einem nicht wirklich was passieren. Ich bin wie du mit Handy und Schlüssel in der Hand nachhause gerannt. Habe mich irgendwann daran gewöhnt. Nur um dann von so etwas wieder wachgerüttelt zu werden. Anstatt, dass gelehrt wird, niemandem nachts aufzulauern, betrunkene/angetrunkenen Männern und Frauen aufzulauern etc, wird einem nur gelehrt vorsichtig zu sein. Selbstverteidigung. Und das ist finde ich schon tragisch genug. Als Mädchen soll man ein Pfefferspray dabei haben, lieber mit Jungs nachhause laufen.
    Und selbst das kann einem bei geplanten Verbrechen nicht mehr helfen.
    Ich habe in meiner Arbeit mit Opfern zu tun, Frauen, die sich selbst die Schuld zuweisen. Was mich unglaublich traurig macht.

    Achja: Ich sehe es wie du: Es ist scheißegal, woher die Täter kommen: Ob es Nachbarn, Verwandte, Flüchtlinge, Zuwanderer was auch immer sind. Es sind die Taten, die sie widerlich machen.

  • Reply Stefanie 6. Januar 2016 at 22:14

    Hallo Luise,

    ich finde es wirklich toll das du dich so zu diesem Thema öffnest und deine ehrliche Meinung mit uns teilst!

    Wir dürfen solche Themen nicht totschweigen und ich finde es immer noch Schlimm, das sich viele Opfer Sexueller Übergriffe oder auch einfach nur Opfer von allgemeiner Gewalt (egal ob körperlich oder seelisch) immer noch nicht trauen sich zu öffnen und darüber zu reden. Das ist leider immer noch sehr traurig und wird uns in dieser Gesellschaft wohl nicht weiterbringen.
    Ich muss auch sagen, das man alle Flüchtlinge über einen Kamm scheren dürfen, da Gewalt überall auf der Welt passiert und nicht nur in bestimmten Gebieten.
    Ich finde es einfach nur so traurig für unser Weltbild und frage mich wie das so noch weitergehen soll.

    Liebe Grüße
    Anie

    http://anie1990.blogspot.de

  • Reply Anna 6. Januar 2016 at 22:07

    Liebe Luise,
    danke für diesen tollen Beitrag. Ich kann dir garnicht sagen wie froh ich bin, dass es endlich jemand anspricht. Dass es endlich mal Thema ist und man weiß dass man mit seiner Meinung nicht alleine ist.
    Liebste Grüße :)

    • Kleinstadtcarrie 7. Januar 2016 at 00:44

      Liebe Anna,

      ich bin so froh, dass ich mit dem Blogpost scheinbar ein gutes Mittel gefunden habe und wir hier so offen diskutieren können! Ich finde das so großartig!

  • Reply Nina Bohnacker 6. Januar 2016 at 22:06

    Vielen vielen Dank für den Artikel!
    Ich muss gestehen, dass ich bis vor einer viertel Stunde nichts von den ganzem mitbekommen habe. Bis ich mit meiner Mama telefoniert habe. Das lag natürlich hauptsächlich an mir und das meine Gedanken gerade eigentlich woanders sind, aber jetzt bin ich so unendlich dankbar für deinen Text. Nachdem ich alle Artikel im Internet recherchiert habe, hat mich keiner so aufgeklärt wie dein Beitrag.
    Ich habe keine Angst vor Ausländer. Das hatte ich noch nie. Vorallem werde ich keine Flüchinge im Allgemeinen beschuldigen. Diese Menschen haben so viel durchgemacht, das können wir uns in Deutschland nicht vorstellen. Und ich glaube auch, das jeder sein Schicksal anders verarbeitet und daher jede Hilfe für die Flüchtlinge wichtig ist.
    Deshalb ist Abstand zu irgendwem, der mir nichts getan hat, völlig absurd.
    Es geht hier einfach um Straftäter.
    Ich wünschen allen betroffenen Frauen, in Köln und weltweit, Kraft.

    Bitte schreibe noch lange so weiter, ich lese deinen Blog so gerne.

    • Kleinstadtcarrie 7. Januar 2016 at 00:48

      Liebe Nina,

      ich bin so unfassbar froh, dass ihr so aufgeklärt und offen durch die Welt lauft! Ich bin gerade richtig stolz, dass wir uns was das “über einen Kamm scheren” angeht!

      Und ich bin froh, dass ich Dich auf das Thema aufmerksam machen konnte – denn genau das war mein Ziel mit diesem Blogpost!

      beste Grüße an Dich
      Deine Luise

  • Reply Darja 6. Januar 2016 at 21:55

    Schon sechst Tage später und immer noch kann ich alles in einem Satz zusammenfassen, alles was ich mühsam darüber recherchiert habe. Und immer wird wieder betont, die Täter hätten einen Migrationshintergrund, sie kämen u.a. aus Nordafrika.
    Ist dies nicht eine fast vollkommen überflüssige Information? Was ist mit den Frauen, die tief in ihrer Psyche verletzt worden sind? Denen dieses Erlebnis ins Gedächtnis gebrannt worden ist und es immer im Unterbewusstsein bleiben wird?
    Wir leben hier in einem Land, in dem es nicht so sein sollte, dass man als Frau Angst haben sollte, abends allein auf die Straße zu gehen. Selbst tagsüber ist es in der Großstadt schwierig, vor allem im Sommer, leicht bekleidet aus dem Haus zu gehen. Ich habe ein Recht darauf, mich zu kleiden wie ich möchte, wenn ich meine Haut zeigen möchte, meine neue luftige Shorts, die manchmal ein bisschen hochweht oder das Kleid, das vielleicht eine Nummer zu klein (zu kurz) ist und ich es trotzdem anziehen möchte! Doch schon seit ich mich erinnern, ist dies nicht möglich. “Selbst schuld”, “Wie die rumläuft, kein Wunder, wenn die Männer dieser Göre hinterherpfeifen und sie anfassen wollen”, solche Sprüche bekommt man unzählige Male mit. Doch müssen wir uns, wir als Opfer, über unser Verhalten entscheiden? Sollte es nicht eigentlich so sein, dass wir über unser eigenes Leben entscheiden können, ohne damit in die Fänge der Gewalt zu geraten?
    Doch es sind nicht nur Männer, aus persönlichen Erfahrungen bin ich schon an Frauen mit sehr viel negativer Energie geraten..
    Es ist grausam, so sollte es nicht sein, aber was können wir dagegen tun, wenn wir nicht zusammenhalten und über mögliche Lösungen nachdenken?

    Danke für deine Gedanken, Luise, es ist wichtig, all diese politischen Themen anzusprechen und versuchen, vielleicht dem ein oder anderen die Augen zu öffnen.

    • Kleinstadtcarrie 7. Januar 2016 at 00:52

      Liebe Darja,

      vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar!
      Deine Erzählungen kommen mir nur zu bekannt vor. Und wie du es schon sagst, diese abwertenden Kommentare kommen nicht zuletzt auch von Frauen – und das ist es, was mich so traurig und wütend macht. Statt wir uns gegenseitig stark machen, schubsen wir uns geradezu gegenseitig in die Opferrolle. Auch da muss noch einiges passieren!
      Aber ich denke und hoffe: wir sind auf einem guten Weg.

  • Reply Jasmin 6. Januar 2016 at 21:51

    Als ich die ersten Sätze gelesen hab konnte ich schon erahnenn um was es gehen würde und dachte mir im positiven Sinne “Klar schreibt sie darüber” und das meine ich wirklich positiv weil DU einfach Reichweite hast und deine Texte immer den Punkt treffen. Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind, so teilst du sie wenigstens mit der Welt, versteckst sie nicht und regst UNS Leser/innen dazu an, nachzudenken und ggf. etwas zu ändern! Dafür danke ich dir Luise, denn ich finde du bist eine wirklich wertvolle Bloggerin in der Szene, die nicht nur 0815 über die neusten Modetrends berichtet. Außerdem finde ich, bist du ein toller mutiger Mensch! <3

    • Kleinstadtcarrie 6. Januar 2016 at 21:57

      Jasmin,
      danke! Wirklich. Das bedeutet mir unheimlich viel.
      Deine Worte rühren mich gerade irgendwie besonders.

  • Reply Isa Red 6. Januar 2016 at 21:50

    Liebe Luise, danke, dass Du Deine Reichweite dafür benutzt, genau SOLCHE Dinge anzusprechen. Ich bin fassungslos, dass sich viele große Presseunternehmen regelrecht dagegen wehren, über die Geschehnisse zu berichten, da sie nicht in die rechte Szene geschoben werden wollen. Warum denn aber auch? Ich finde es ist das gute Recht von den Opfern zu erzählen, was passiert ist und vor allem dürfen sie keine Angst haben die Täter anzuzeigen. Ich verstehe einfach nicht, warum viele denken, dass eine Folge der Berichterstattung der Zuspruch von Pegida sei. Hier geht es, wie Du wundervoll in Worte gebracht hast, um Gewalt. Wir sind alle Menschen, egal ob es Touristen, Flüchtlinge oder Einheimische sind- wir sind alle Menschen und Gewalt gehört für mich nicht zur Menschheit dazu. Ich finde es persönlich als Frau echt erschreckend, dass es zum Alltag dazugehört abends mit einem Schlüssel in der Hand durch die dunklen Straßen zu gehen, dass man in der Nacht sich kaum traut aus dem Auto auszusteigen, weil man Angst hat. Ich finde, eine Armlänge oder der Rat sich nur noch “in Gruppen” rauszutrauen ist keine Lösung.
    Danke für Deine Ehrlichkeit, Luise!

    Love, Isa Red | http://www.lookatisared.blogspot.de

  • Reply Melanie 6. Januar 2016 at 21:50

    Ein starker Text, der mich jedoch – nicht auf dich bezogen, sondern generell – nachdenklich zurücklässt: Nicht nur du hast Angst und einen Schlüssel in der Hand – und das ist das Schlimme daran. Damit berauben sie uns schon an allgemeiner Sicherheit, an Würde. Und das Schlimme daran sind eben die Menschen, die sagen: “Geht nicht mehr raus!” – “Macht einen Selbstverteidigungskurs!” – oder stellt gar Letzteres die Würde wieder her? Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich – egal ob Deo oder Pfefferspray in der Hand – niemals so schnell reagieren könnte, wenn mir jemand zu Nahe käme, weil ich viel zu geschockt wäre. Wenn aber gerade ein Selbstverteidigungskurs beispielsweise das Sicherheitsgefühl wieder her stellen kann, kann das eine super Sache sein. Ich hoffe, du verstehst, was ich meine. :)

    Ich plädiere ganz klar für mehr Mut unter Bloggern/Bloggerinnen, Stellung zu diesem Thema zu beziehen.

    Liebe Grüße :)

  • Reply Julia Brüsch 6. Januar 2016 at 21:48

    http://www.focus.de/politik/experten/bkelle/schreckliche-taten-in-koeln-sexuelle-gewalt-gegen-frauen-warum-der-aufschrei-gegen-die-taeter-nicht-ausblieben-darf_id_5189307.html

    Das war der Artikel, der mich auf diese furchtbare Tat aufmerksam gemacht hat und ich finde ihn wirklich gut. Mir geht es ähnlich wie Dir: auch nach stundenlanger Recherche im Netz konnte ich kaum etwas über den Vorfall finden und bin darüber mindestens genauso schockiert wie über das was passiert ist selbst. Ich finde es gut, dass Du etwas darüber geschrieben hast und vor allem wie Du geschrieben hast. Danke dafür.

  • Reply Charlotte 6. Januar 2016 at 21:37

    Liebe Luise

    ich bin bisher nur stille Leserin Deines Blogs aber zu diesem Thema möchte ich mich gern äußern. Vielen Dank für Deine Worte hierzu! Genau wie Du wundere ich mich über das allgemeine Schweigen, sonst ist jeder bei Facebook gleich dabei und gibt seine Meinung zu jeder Kleinigkeit Preis. Aber jetzt? Nichts. Einerseits bin ich froh das nicht gleich wieder auf dem Thema Flüchtlinge rum geritten wird und die “Gutmenschen” verspottet werden, anderseits steht keiner für die Opfer ein und empört sich über den Umgang mit ihnen und insbesondere über die nur als peinlich zu bezeichnenden Ratschläge der Bürgermeisterin. Eine Armlänge schützt. Welch ein Hohn! Nein! Nicht wir Frauen müssen uns anpassen und unser Verhalten umstellen. Wir haben uns in den letzten Jahrzehnten dieses freie Leben, in dem wir als Frauen gleichberechtigt anerkannt werden, hart erkämpft. Das dürfen wir uns nicht wieder nehmen lassen weil einige Männer meinen sie stehen über uns und können uns behandeln wie es ihnen gefällt.
    Nochmals danke für diesen Post und alles Gute für das neue aufregende Jahr für Dich.
    Liebe Grüße Charlotte

    • Kleinstadtcarrie 6. Januar 2016 at 21:44

      Charlotte, ich sehe es ganz genau so!

      Vielen Dank und auch nur das Beste für Dich!

  • Reply Jana 6. Januar 2016 at 21:16

    Wow, du hast mich grade tief berührt mit deinem Text! Ich bin selber 15 Jahre alt, und ich glaube mir geht es so wie dir damals. Auch meine Mama sagt die gleichen Dinge wie damals zu mir, und ich denke ganz genauso darüber wie du es damals getan hast. Ich glaube in dem Alter kann man gar nicht anders. Aber auch ich kann nicht meine Augen davor verschließen dass du und meine Mama Recht haben. Vielleicht lasse ich mich in Zukunft öfter abholen. Auch wenn es schon spät ist. Aber im allergrößten Notfall hilft ja zum Glück noch die Armlänge Abstand.
    Jana

  • Reply Jana 6. Januar 2016 at 21:09

    Wow, du hast mich grade tief berührt mit deinem Text! Ich bin selber 15 Jahre alt, und ich glaube mir geht es so wie dir damals. Auch meine Mama sagt mir die gleichen Dinge wie deine damals, und ich denke ganz genauso darüber wie du es tust. Ich glaube in dem Alter kann man gar nicht anders. Aber auch ich kann nicht die Augen davor verschließen, dass du und auch meine Mama recht haben. Vielleicht lasse ich mich in Zukunft öfter abholen. Auch wenn es schon spät ist. Aber im allergrößten Notfall hilft ja zum Glück noch die Armlänge Abstand.
    Danke für so viel Ehrlichkeit zu diesem Thema!
    Jana – janafeinsinnig.blogspot.de

    • Kleinstadtcarrie 6. Januar 2016 at 21:39

      Liebe Jana,

      pass bitte immer gut auf dich auf!
      Fühl Dich umarmt,
      Deine Luise

  • Reply Jana 6. Januar 2016 at 20:58

    Richtig guter Artikel, du sprichst mir aus der Seele! Vor allem das Ende hat mir richtig gut gefallen & du bringst das Problem auf den Punkt. Ich verstehe deine Ängste nur zu gut, ich weiß gar nicht, wie oft ich einfach nur froh war zu Hause zu sein & zuvor Straßen über Straßen gerannt bin. Traurig, dass man sich als Frau abends alleine unterwegs nie ganz sicher fühlen kann, aber so schlimm ich das Geschweige & blöde Ratschläge geben finden, umso schlimmer finde ich es, wie Pegida & Co das Grauenvolle, was den Frauen passiert ist, jetzt ausnutzen, um ihren Standpunkt zu verstärken. Kann es nicht einmal – wie du schon sagtest – um die Opfer gehen? Und nicht darum das ganze für seine Politik auszunutzen. Ich will wissen, was passiert ist, wie es den Frauen geht & was man tun kann, um zu verhindern, dass es wieder passiert & nicht ob die Täter Ägypter, Algerier oder Deutsche waren!

  • Reply Alexander 6. Januar 2016 at 20:53

    Sehr erschütternd was sich in Köln abgespielt hat … auch ich als männliche Person habe einige Situationen (zum Glück keine Vergewaltigungen) gesehen und auch gehandelt!! STOP VIOLENCE .. genau deshalb habe ich die Seite http://www.selbstverteidigungstipps.de eröffnet wo ich besonders für Frauen hilfreiche Tipps & Tricks gebe mithilfe einiger Videos! Damit erhoffe ich mir, dass Frauen lernen sich zu verteidigen im schlimmsten Fall.

    • Kleinstadtcarrie 6. Januar 2016 at 21:37

      Hey Alexander,

      danke, dass DU reagiert hast! Das ist nämlich ein Punkt, den ich noch gar nicht thematisiert habt – wieso hat niemand eingegriffen? Oder zumindest nicht genug Leute, damit das, was passiert ist, verhindert werden konnte..

    • Björn 7. Januar 2016 at 12:28

      @Luise

      Es haben etliche Leute eingegriffen – Passanten und Türsteher zum Beispiel. Gegen eine verabredete Meute professioneller Verbrecher ist es aber nicht so einfach, zumal dieses Ausmaß (das Antanzen zum Zweck der Beraubung ist an sich nicht neu) bislang so nicht vorgekommen ist.
      Auch hier in Hamburg gab es diese Vorkommnisse in der Silvesternacht. Auf dem Kiez wohlgemerkt – da haben gewöhnlich bestimmte Gruppierungen das Sagen, die solche Aktionen ganz und gar nicht wünschen. In Hamburg wird sich das unter Garantie auf dem Kiez nicht mehr wiederholen.
      Abgesehen davon wird Angst eine wesentliche Rolle gespielt haben. Es wurden Raketen und Böller gezielt in die Menge gefeuert und es ist davon auszugehen, dass die Täter bei Durchführung solcher Taten bewaffnet sind, sei es nur der Schlüssel in der Hand.

      Im Übrigen sind Videos zum Thema Selbstverteidigung wenig hilfreich. Soetwas macht Sinn, wenn man es in einer Gruppe von einem ordentlichen Lehrer beigebracht bekommt. Selbstverteidigung hat auch mit Selbstbewusstsein zu tun, das holt man sich nicht, in dem man sich “taff”-Videos vor dem PC ansieht.

      In der Realität ist effektive Selbstverteidigung brutal, wenn es um Leben und Tod geht. Da müssen hin und wieder Hemmschwellen überschritten werden. Fangt damit so früh wie möglich an, je älter desto schwieriger.

      Gruß aus HH
      Björn

    • Kleinstadtcarrie 7. Januar 2016 at 13:07

      Hey Björn,

      Danke für die Aufklärung auf jeden Fall! Dazu findet man in den Medien nämlich leider auch so gut wie nichts.

      Inwiefern die Videos helfen oder nicht kann ich schwer einschätzen. Ich bin zum Beispiel sehr taff und sportlich, aber die Selbstverteidigung gegen einen Mann funktioniert dennoch nicht so, wie ich es mir wünschen würde.

      Liebe Grüße an Dich!

    • Björn 7. Januar 2016 at 15:52

      Hey Luise,

      ich vermute mal, bei dir ist es auch die Hemmschwelle, sich “so wie notwendig” zu verteidigen, oder?
      Der so oft gepredigte Tritt “in die Weichteile” ist nämlich nicht das, was in so einem Fall notwendig ist. Es KANN, aber im Falle eines Angriffs muss man in der Regel weit darüber hinausgehen, das will ich hier weiter nicht vertiefen.
      Es gibt aber sicher entsprechende Kurse, in denen man das lernen kann. Danach kannst du getrost auf das Pfefferspray verzichten, an das du im Falles des Falles erstmal herankommen musst.

      Es nützt nichts, passt auf euch auf, das sage ich meinem Patenkind (14, w) auch ständig, man kann leider nicht immer Beschützen.

  • Reply Melli 6. Januar 2016 at 20:45

    WOW! Einfach nur wow! Ich bin sprachlos, nicht nur anlässlich der Ereignisse am Kölner Hauptbahnhof, sondern auch, weil du es einfach unglaublich auf den Punkt bringst. Danke dafür. Danke für ehrliche,treffende und einfach unglaublich einfühlsame Worte. Ich bin baff.

  • Reply Anna 6. Januar 2016 at 20:42

    Liebe Louise,
    du sprichst hier etwas an, was sonst keiner tut. Die Medien reißen sich um die Vorfälle in Köln und auch bei uns in der Uni waren die Zeitungsartikel ein riesen Thema.
    Bei uns auf der Schule gab es damals ein Mädchen welches vergewaltigt wurde. Ich kannte sie nur flüchtig, erkannte aber sofort, dass sie nicht mehr dieselbe war.
    Die Rechtssprechung muss hier Regelungen finden und vor allem müssen die Journalisten endlich mal Feingefühl und auch Mitgefühl entwickeln.
    Alles Liebe,
    Anna

  • Reply Luuu 6. Januar 2016 at 20:18

    Danke für den Satz “Ich habe meinen Schlüssel in der Hand, weil ich Angst vor Männern habe.” So wahr und doch so “verpönt”.

  • Reply Luuu 6. Januar 2016 at 20:16

    Toller Beitrag & ich schätze es, dass DU nicht still bleibst sondern deine Meinung sagst !

  • Reply Marmormaedchen 6. Januar 2016 at 19:49

    Hey Luise
    Danke für diesen wunderbaren Beitrag. Ich habe so viele Menschen betreut, die Gewalt erlebt haben. Durch Väter, Grossväter, Arbeitgeber, Fremde. Durch Männer. Und durch Frauen. Durch Ausländer und durch Schweizer.

    Durch Menschen.

    Noch immer frage ich mich, warum Menschen Menschen so etwas antun. Und doch immer fühle ich das Gleiche. Jedes Mal. Trauer. Und Scham. Es sind Momente, in denen ich mich schäme fürs Menschsein.
    Und wenn so viel Leid quer durch die Politik gezerrt wird, dann kommt bei mir Wut auf. Es sind immer Menschen, die Menschen Gewalt antun. Und sei es nur durch Worte in der Zeitung.

    Wir sind wohl alle schon mit dem Schlüssel zwischen den Fingern heimgelaufen.

    Danke.

    LG Jasi
    http://www.marmormaedchen.blogspot.com

    • Kleinstadtcarrie 6. Januar 2016 at 21:40

      Jasi,

      Danke für jeden Deiner Kommentare und für diesen besonders.
      ich bin so froh, Leser zu haben, die so viel Feingefühl mitbringen!

  • Reply Lisa 6. Januar 2016 at 18:54

    Wow das ist ein wirklich unglaublich guter Beitrag und finde es toll das du darüber geschrieben hast.
    Ganz liebe Grüße Lisa <3

    Schaut doch gerne mal auf meinem Blog oder Youtube Kanal vorbei :)
    http://hellobeautifulstyle.blogspot.de/
    https://www.youtube.com/channel/UCPoU_ebFxQsjhAwy8bjlPiA/videos

  • Reply Kathleen 6. Januar 2016 at 18:40

    Wahre Worte. Es sind schreckliche Nachrichten, die uns erreichen. Nachrichten, die ich nicht verstehen kann und mich immer frage, warum immer wieder solche Dinge passieren müssen. Ich kann lange darüber nachdenken, aber ich werde nie zu einer Lösung kommen. Ich werde es nie verstehen können und ich hoffe, dass sich die Welt bald bessern wird.

    Liebe Grüße
    Kathleen von http://kathleensdream.blogspot.de/

  • Reply Tina 6. Januar 2016 at 18:24

    Als junger Mensch sieht man alles viel zu locker aber das gewiss nicht. Frauen wurden bedrängt und ihrer Freiheit beraubt.
    Ich wünsche all diesen Frauen einfach nur Mut und Zeit um diese Tragödie zu verstehen und leider auch zu akzeptieren. Denn man kann es nicht mehr rückgängig machen.
    Ein Versagen der Polizei, der Politik oder was anderes? Ich weiß es nicht, ich weiß nur das diese Frauen unendliches Leid erlebt haben und sie sehr tapfer waren und sich nicht unterkriegen lassen haben und dennoch zur Polizei gegangen sind. Mein Respekt!
    Tina von http://glueck-skind.blogspot.de/

  • Reply Isabel 6. Januar 2016 at 18:22

    Du hast vollkommen Recht!

  • Reply Katha 6. Januar 2016 at 18:10

    Beeindruckender Text! Du wählst genau die richtigen Worte um auszudrücken, was im Moment passiert. Es geht hier nicht um Herkunft oder Hautfarbe. Es geht um Männer die Frauen nicht respektieren und das macht mich unfassbar wütend und unfassbar traurig! Daumen hoch, dafür dass du es aussprichst!

  • Reply Rieke 6. Januar 2016 at 18:09

    Liebe Luise,

    genauso ist es – ich setze meine Unterschrift unter deinen Text!

    Viele Grüße
    Rieke

  • Reply Sarah 6. Januar 2016 at 17:55

    Wunderschön geschrieben! Du findest genau die richtige Worte für das, was sich da abspielt und sprichst mir ungemein aus der Seele.

    Liebe Grüße
    Sarah

    http://www.sariety.com

  • Reply Janina 6. Januar 2016 at 17:20

    Endlich, unter all den Beiträgen und Artikeln und Kommentaren, die ich dazu gelesen habe, spricht mir jemand aus der Seele. Ich kann es nicht fassen, dass die Lösung der Bürgermeisterin unter anderem daraus besteht, wie sich Frauen zu verhalten haben. Das ist doch genau das, was vermittelt nicht werden soll. Nicht die Frauen sind Schuld. Nicht aufreizende Kleidung. Ich bin immer noch fassungslos

    • Kleinstadtcarrie 6. Januar 2016 at 21:34

      Janina,
      mir geht es genau so – ich habe die Nachrichten gelesen und konnte einfach nicht aufhören, mit dem Kopf zu schütteln!

  • Reply Lisa 6. Januar 2016 at 17:01

    Wow, krasser Text!
    Du hast es toll auf den Punkt gebracht, worum es eigentlich geht. Gewalt.
    Gewalt an Frauen und nicht um Religionen, Hautfarbe oder sonstigem.

    Ich sehe es wie du und finde es erschreckend, dass die Berichtserstattung so betriebsblind geworden ist. Danke für deine Worte und Gedanken.

    Liebe Grüße Lisa <3

    P.S. Die Bilder hast du perfekt zum Thema ausgewählt. Hoffentlich kommt nicht wieder irgendein blöder Kommentar in diese Richtung.

    • Kleinstadtcarrie 6. Januar 2016 at 21:32

      Danke für deine motivierenden Worte, Lisa!

  • Reply Moni 6. Januar 2016 at 16:55

    Wuuunderschön geschrieben!! Ich liebe deine Schreib- & Denkweise und natürlich den tollen Schreibstil!

    Viele liebe Grüsse aus der Schweiz!

  • Reply Its.vnssa 6. Januar 2016 at 16:54

    Toller Beitrag und Respekt wie du deine Gedanken in Worte gefasst hast. Gedanken, die auch mir in meinem Kopf schwirren, seit der Silvesternacht immer präsent sind und über die noch viele andere Leute sich bewusst werden sollten… Ich liebe deine Art und Weise wie du schreibst und finde es toll, dass dein Blog auch solche Themen anspricht.
    Wie gesagt super Beitrag & tolle Arbeit mit deinem Blog. Ich finde ihn klasse und weiß wie viel Arbeit hinter einem Blog steckt ;-)

  • Reply Lotta 6. Januar 2016 at 16:53

    super toller Artikel! Vielen dank dafür, dass sich jemand mal zu dem Thema äußert! Genau aus dem Grund liebe ich deinen Blog. Weil es nicht nur um Lippenstift und Mode geht, sondern auch zwischen durch die wirklich relevanten Themen angesprochen werden! Mach weiter so! LG

  • Reply Pina 6. Januar 2016 at 16:49

    Hallo! :)
    Ich finde es toll, dass du darüber schreibst – mir ging es ganz genau so: ich hatte das Gefühl, dass darüber nicht richtig berichtet wurde, obwohl es so wichtig gewesen wäre.
    Super Post!
    Liebe Grüße

  • Reply miam 6. Januar 2016 at 16:44

    Wenn man das so liest, habe ich Angst auf die Straße zu gehen.

    Wieso macht MANN so etwas?
    Nur weil die keine Frau abkriegen

    • miam 6. Januar 2016 at 21:46

      Wenn man das so liest, habe ich Angst auf die Straße zu gehen.

      Wieso macht MANN so etwas?
      Nur weil die keine Frau abkriegen

  • Reply Sabine 6. Januar 2016 at 16:36

    Du hast die perfekten Worte gefunden, vor allem am Ende. Dieses Machtverhältnis zwischen Mann und Frau macht mir manchmal wirklich Angst. Aber mich bedrückt vor allem, dass alle Theorie und alle Offenheit auf unserer Seite solche Täter nicht stoppen werden. Da muss endlich jemand anders eingreifen…

  • Reply Olivia 6. Januar 2016 at 16:31

    Liebe Luise,
    ich finde es toll, dass du solche ernsten Themen immer wieder aufgreifst. In der grundsätzlichen Aussage deines Posts stimme ich dir auch voll und ganz zu. Dass es keine Angst vor Menschen (Männern) anderer Religionen, Herkünften sein sollte, sondern generell vor Männern, die die Werte der Frauen nicht achten. Deine Bilder sind toll, wie immer!
    Was mich jedoch ärgert, ist die Tatsache, wie mit den Worten von Politikern/ Personen des öffentlichen Lebens umgegangen wird, denn auch ich (komme aus Köln) lese diverse empörte Beiträge auf meiner Facebook-Seite über dieses Thema. Frau Reker hat niemanden getadelt. Frau Reker hat aus den Opfern keine Verantwortlichen gemacht. Und vorallem sieht Frau Reker in der “einen Armlänge Abstand” nicht die Lösung des Problems. Aber was rät man als Bürgermeisterin einer Stadt seinen Bürger(innen)? Um die Sicherheit muss sich die Polizei kümmern, man selber kann für seine eigene Sicherheit nunmal leider nicht viel mehr tun, als die Regeln zu befolgen, die einem schon die eigenen Eltern mit auf den Weg geben. Abstand halten, mit dem Rücken zu einer Wand stehen etc. .. und ich denke viel mehr als das hat die Bürgermeisterin damit auch nicht sagen wollen. Mich erschüttert immer wieder, wie durch solche harmlosen, mütterlich gemeinten Worte ein regelrechter Shitstorm ausgelöst wird, wo es doch so viel mehr schwerwiegendere Probleme gibt. Durch sowas wird doch der Hass in unserem Land erst recht geschürt.
    So, diese Meinung musste ich einfach mal allgemein loswerden, das hat nichts mit dir zu tun, tut mir leid :D

    • Kleinstadtcarrie 6. Januar 2016 at 21:43

      Liebe Olivia,

      danke für Deinen Einwand!
      Ich verstehe Deine Sicht auf die Dinge auch total! Allerdings muss ich sagen, dass es nicht an der Zeit ist, den Opfern Ratschläge zu geben, denn dass gibt vielen das Gefühl, dass man bei ihnen die Schuld suche und das ist eben einfach nicht so! Frauen sind nicht dafür verantwortlich, was ihnen angetan wird! Es muss bei den Männern angesetzt werden! Sie hätte sagen sollen, dass Männer einen Arm lang Abstand von ihnen fremden Frauen zu halten haben! Es geht darum, dass nicht wir Frauen uns anders verhalten müssen, sondern die Männer, die Täter!

      Liebe Grüße an Dich
      Deine Luise

    • Olivia 6. Januar 2016 at 23:40

      Du hast vollkommen Recht, Frauen sind in keinster Weise dafür verantwortlich, was ihnen angetan wird.
      Ich wollte nur auf diese vielen Fehlinterpretationen der Aussagen öffentlicher Personen aufmerksam machen und die regelrechten Hasswellen, die durch sowas ausgelöst werden. Wegen einer gutgemeinten “Armlänge Abstand”, seriously?
      Ich finde es super, dass du auf so viele Kommentare antwortest liebe Luise, mach weiter so! Hab dich gern :-)
      Liebe Grüße

    • Kleinstadtcarrie 7. Januar 2016 at 00:40

      Hey Olivia,

      klar, der mega Shitstorm nimmt langsam wirklich ein gruseliges Ausmaß an. Meine Meinung dazu habe ich aber hier auch schon mal in den Kommentaren aufgeschrieben – es ist einfach vollkommen daneben, jetzt den Opfern solche vollkommen unnützen Hinweise zu geben.

      Liebe Grüße an Dich <3

    • Olivia 8. Januar 2016 at 15:09

      Da sie jedoch auf der Pressekonferenz explizit danach gefragt wurde, was Frauen jetzt tun können, blieb ihr nichts anderes übrig, als zu antworten, und sie hat quasi nur den einen Satz dazu verloren. Und dass sie die restlichen Stunden auf der Pressekonferenz sehr wohl auf die Täter eingegangen ist und was diesbezüglich getan werden muss, interessiert keinen mehr, weil sich jeder auf diesen einen, harmlosen Satz stürzt.
      Naja, wie auch immer. Hoffen wir, dass sich alles zum Guten wendet. Ich habe den Glauben daran nicht verloren!
      Viele liebe Grüße

  • Reply Liska 6. Januar 2016 at 16:20

    Liebe Luise,

    wie so oft findest du die meiner Meinung nach richtigen Worte für das, was da in Köln und anderen Städten passiert sein muss und vielleicht noch immer passiert. Wie du finde ich auch, dass die Berichterstattung sehr vorsichtig ist und man gar nicht so recht weiß, wem man denn jetzt Glauben schenken kann. Auch das immer größer werdende Ausmaß erschüttert mich und ich fürchte das ist schon lange kein Problem mehr, das sich auf eine einzelne Stadt beschränkt. Die Sofortmaßnahmen von Frau Reker finde auch ich mehr als fragwürdig und wie du auch, finde ich, dass die Opfer viel zu selten genannt oder gar unterstützt werden. Du hast das Thema angemessen aufgearbeitet und ich finde es toll, dass du deinen Einfluss nutzt um auf dieses Problem der Gewalt aufmerksam zu machen. Danke!

    Liska

  • Reply Charly 6. Januar 2016 at 16:15

    Finde es super, dass du das Thema aufgreifst!!
    Ich wohne selbst in der Nähe von Köln und meine Freundinnen und ich können von Glück sagen dass wir an dem Abend nicht noch zum Hauptbahnhof gefahren sind! Es ist so fürcherlich, alles daran. Die Süddeutsche Zeitung hat einen Artikel einer Augenzeugin veröffentlicht, beim Lesen wird einem echt anders…
    Ich werde mir auf jeden Fall auch so etwas wie Pfefferspray zulegen. Aber es ist traurig. Ob Paris, Köln oder sonst wo: Man kann wohl kaum noch auf die Straße gehen, das Leben genießen, ohne, auch wenn nur in Gedanken, mit Gewalt konfrontiert zu werden. Da hilft eigentlich nur eins: sich nicht unterkriegen lassen!

  • Reply S. 6. Januar 2016 at 15:56

    Ein unglaublich wichtiges Thema, welches du mit diesem Post ansprichst! Ich stimme dir in allem was du sagst absolut zu und finde es wirklich schlimm, dass kaum mehr wirklich von den Opfern gesprochen wird.

    S.
    http://www.cappuccinocouture.blogspot.de/

  • Reply Melanie 6. Januar 2016 at 15:40

    Vielen Dank für diesen Text! Ich habe kaum Worte dafür, wie gut ich diesen Text finde. Wie sehr er mich berührt.
    Das waren genau die richtigen Worte, die gesagt werden müssen!

    • Kleinstadtcarrie 6. Januar 2016 at 21:36

      Melanie, danke für Deinen Kommentar! Ihr motiviert mich echt immer wieder, genau so weiter zu machen und auch vor solchen Themen nicht Halt zu machen! Danke!