Jahresrückblick 2015

/31. Dezember 2015/42 Kommentare

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365 Tage. Fast. Fast geschafft.
Und ich bin ganz ehrlich: ich kann es kaum erwarten in’s neue Jahr zu starten.
Das vergangene Jahr war großartig. Das war ein Sprint. Monatelang. Aber jetzt geht uns langsam die Puste aus. Wir sind fertig miteinander. Und wir werden im Guten auseinander gehen. Wir haben uns ausgelaugt – und das war genau richtig so!
Aber spulen wir doch noch mal kurz zurück… genau 365 Tage bitte.

Im Januar war ich starr, irgendwie eingefroren. Ich spürte vielleicht unterbewusst bereits, was bald auf mich zukommen würde. Ich merkte, dass sich die jahrelange Arbeit bald auszahlen wird. Ich konnte die Veränderungen, auf die ich unmittelbar unmittelbar zusteuerte, förmlich greifen. Aber noch musste ich mich gedulden, habe eine Menge Zeit mit mir selbst verbracht, mich fokusiert, Prioritäten neu gesetzt, Ballast ausfindig gemacht und mich von Altlasten getrennt  – damit es dann endlich los gehen kann.

„Seit ein paar Wochen warte ich darauf, dass es los geht. Seit ein paar Wochen stehe ich hier, schabend am Startpunkt. Alles was sich derzeit bewegt, sind meine Gedanken. Auf der Tribüne sitzen vereinzelt ein paar graue Gestalten. Ich höre aber noch das Echo des Jubels. Links und rechts von mir, weit und breit, niemand zu entdecken. Ich kann nichts machen,  irgendetwas hält mich auf, also grüble’ ich. Es muss besser sein und professioneller, schöner und öfter. Am liebsten jetzt und sofort. Die Konkurrenz schläft nicht. Aber wo ist sie? Die Welt dreht sich immer schneller. Ich komm nicht hinterher.  Denke ich. Aber wer schubst sie denn so an? Ich! Das hier ist kein Wettkampf, keine Konkurrenz. Ich will niemanden überholen, nur mich allein. Spiele mit mir selbst Tischtennis. Ich bin nicht überehrgeizig – ich brenne für etwas. Hierfür. Ich bin begeistert. Vom Leben. Ich will Euch mitreißen. Kommt schon! Lasst uns loslaufen! Ich weiß jetzt wieder, so es hingehen soll.“

In den folgenden Monaten schwirrte mir besonders die Arbeit im Kopf herum. Ich konnte allmählich mit Gewissheit auf den nächsten Monat blicken – konnte mir allmählich sicher sein, dass Angebote in meinem E-Mail Postfach landen werde, ich Geld verdienen kann. Immer mehr Zeit und Liebe und Arbeit steckte ich in diesen Blog, wollte immer besser werden und habe mich dabei manchmal selbst verloren, Freunde aus den Augen verloren, mich von meinem unmittelbaren Umfeld entfernt. Ich musste erstmal selbst verstehen, was hier vor sich geht – wie ich mit dem selbst verdienten Geld, den zahlreichen Presse Samples und der Öffentlichkeit umgehen soll und kann.

„Es braucht ein paar Taschentücher und aufmunternde Worte, bis ich mich erinnere, bis ich bemerke, dass das hier ein Privileg ist.
Ich möchte selbstständig sein und unabhängig. Ich möchte arbeiten. Erfolg. Anerkannt. Das ist mein Traum.
Und ich habe das Glück, dass ich mit Menschen arbeiten kann, die ich mag. Dass ich  mir aussuchen kann, mit wem ich arbeite. Ich bin (größtenteils) Chef und das ist großartig. Es ist nicht immer einfach, am Ende doch ein Einzelkämpfer zu sein. Aber es ist herrlich, dass ich mich mit den Menschen umgeben kann, die es wert sind.“

Ich habe mich oft verloren gefühlt, nirgendwo so richtig dabei. Bin ich jetzt Student oder Blogger? Während ich am Vormittag im Hörsaal und nachmittags beim Meeting saß, fand ich meinen richtigen Platz irgendwie nicht.
„Liebe braucht nicht immer viele Worte. Liebe braucht nicht zwangsläufig Drama. Liebe braucht Zeit. Geduld.
Wir hatten das so nicht geplant, nicht erwartet.“

Privat hat der Februar mich wirklich hart rangenommen. 
Ich habe einen Verlust erlitten, den ich nicht ertragen konnte. Aber musste. 
Und ich habe mich, nach Jahren das erste Mal richtig und bewusst, mit einem Thema auseinander gesetzt, dass ich lange verdrängt habe. 
Was mir immer blieb? Dresden. Und die Elbe. Und es scheint mir, als hätten wir uns nach dem schwierigen und konfliktreichen Jahr davor, in diesem Jahr versöhnt und wieder zueinander gefunden.

Was ich im Februar verloren habe, sollte ich im März nicht wieder finden. Und nach so vielen Monaten, Jahren – gab es auf KleinstadtCarrie.net mal wieder einen Text über Liebeskummer. Ich fühlte mich ein bisschen zurückversetzt in meine Anfangszeit als Bloggerin. Das hat sich merkwürdig angefühlt und fremd, aber gut.

Sie lehnt ihren Kopf gegen die kalte Fensterscheibe, wählt seine Nummer. Fünf mal kann sie es klingeln lassen. Dann geht die Mailbox ran. Wieder. Ein stechendes Gefühl in ihrer Brust und dann sackt sie zusammen. Wird ganz klein. Einsam. Es ist nicht ihre Schuld, es war seine. Aber all’ der Schmerz scheint es nur auf sie abgesehen zu haben. Das hat nichts mit Karma zu tun, Liebeskummer trifft jeden.

Im März haben wir veröffentlicht, woran wir so lange gearbeitet haben. 
Es war eine der schönsten Erfahrungen, die ich im vergangenen Jahr sammeln durfte. Ein wunderbares Team, eine inspirierende Arbeit, in der ich Gefühle verarbeiten konnte, die ich niemandem vorher anvertraute. Mein Herzensprojekt aus diesem Jahr.

„Es ist nicht so, dass ich befürchte, meine Freunde und Familie würde mir all’ das hier nicht gönnen. Es ist nicht mal so, dass ich vermute, dass sich unter Euch, unter meinen Lesern, Neid und Eifersucht schüren könnte. Ich kann dieses Gefühl gar nicht richtig beschreiben. Mir fällt eben nur diese eine Wort dazu ein: Scham. 
Ich freue mich innerlich so sehr, kann aber meiner Schwester nur schweren Herzens erzählen, was ich in der kommende Woche wieder alles erleben werde. Wieso? Weil ich sie mitnehmen will. Und meine Mama und meine beste Freundin. Und alle, die ich liebe. 
Ich weiß, wie viel Arbeit, Energie, Herzblut ich hier reinstecke. Natürlich weiß ich das. Aber irgendwie muss ich noch lernen, damit umzugehen. Ich muss lernen, dass das in diesem Job eben so ist. Und diese Form von Erfolg, von Vergütung erfährt jeder, der mir folgt. Und das sind eben ziemlich viele Leute. Das seid ihr!
Das meine Schwester bald ihr Staatsexamen in Jura absolviert, nachdem sie die letzten Jahre und Monate so hart dafür gearbeitet hat, erfahren eben nur Freunde in Familie. Dass meine Mama die stärkste Frau überhaupt ist, wissen vielleicht nur meine Schwester und ich. Und das reicht eigentlich auch. So sehr ich mich über jedes einzelne „Gefällt mir“, jeden neuen Instagramfollower, jeden ausführlichen Kommentar auch freue – die Resonanz von den Menschen, die ich liebe ist mir am wichtigsten, liegt mir am meisten am Herzen und bereitet mir Kopfzerbrechen. Ich will niemanden verletzen, niemanden eifersüchtig machen oder traurig.
Ich muss lernen, dass sich mit mir aber noch mehr Menschen freuen, stolz auf mich sind. Menschen, die ich gar nicht kenne. Ich muss lernen Dinge genießen zu können, ohne stundenlang darüber zu grübeln. Danke.“

Auch im März fiel es mir noch schwer, mit dem immer größer werdenden Erfolg umzugehen. Ich wusste nicht mehr, wem ich vertrauen kann, wurde immer misstrauischer. War so unsicher, wo mich diese Reise hinführen würde und wen ich an meiner Seite dafür brauche. 
Ich verfiel in alte Muster. Verzieh. Und dann bekam ich die Nachricht, die mein Leben in eine ganz andere Richtung führte…
Im April entführte mich Onepiece in die Karibik. Fünf Tage vorher erhielt ich eine E-Mail. Konnte es kaum glauben. Aber als ich in Madrid die anderen kennenlernte, wusste ich, dass wird genial. Und jede Erwartung wurde getoppt. Ich war 14 Tage in einer komplett anderen Welt. Überwältigt. Natürlich lag das am Wetter, am Ozean, an den Stränden – aber und vor allem: an den Menschen. Die mir Mut machten, meinen eigenen Weg zu gehen und Träume wahr werden zu lassen.

„Ich schaue mich um. Ganz unbemüht. Als wäre es belanglos. Aber ich habe es die ganze Zeit gespürt. Ein leichtes Kitzeln auf der Haut. Als könnte man es tatsächlich ertasten, dass man angesehen wird. Ein Augenaufschlag in die Richtung. Unsere Blicke treffen sich. Und er sieht mich genau so an, wie man als Frau angesehen werden möchte. Die ganze Zeit. Das ist nicht nur sexy. Da ist Begierde, aber genügend Respekt. Anerkennung.“

Als ich wieder nach Dresden kam, braungebrannt und verliebt in die Welt und das Leben, begann ich langsam zu verstehen, was Margo damit meinte, als sie sagte „Der Ort sind die Menschen ist der Ort.“ Während ich früher immer der Meinung war, dass ich Dresden liebte, aber die Menschen mich nie verstehen würden, dachte ich immer, ich könnte vielleicht doch eines Tages glücklich werden. Diese Meinung revidierte ich, lag drei Tage lang weinend im Bett und packte dann an, was ich ändern wollte.
Und ich konnte ihm endlich vergeben.

„Ich vermisse Dich. Aber ich vermisse die Welt mehr. Das Abenteuer. Unentdecktes.
Du hast mich nicht zurück gelassen. Du bist deinem Herz gefolgt. Das hat dich weit weg geführt. Und das hatte absolut nichts mit mir zu tun.
Heute verstehe ich das.

Ende April stand die nächste große Reise bevor: New York City. Ein Traum ging in Erfüllung und ich durfte noch mehr Inspiration und Motivation tanken:

„Ich sitze in der Sonne und schreibe meine Gedanken nieder. Eigentlich nichts Außergewöhnliches. Eigentlich. Aber ich bin in New York. 10 Tage habe ich in dieser atemberaubenden Stadt verbracht und gestern, als ich auf dem Rockefeller Center den Sonnenuntergang genoss, habe ich plötzlich etwas gespürt: alles ist möglich!“

Im Mai galt es dann, all’ diese Erfahrungen zu verarbeiten, zu sortieren, zu verewigen. Ich fühlte mich so stark wie noch nie, so mutig und ich wusste, ich kann alles im Leben erreichen, wenn ich nur hart genug dafür arbeiten würde.
Und ich stellte fest, dass ich das allein schaffen werde. 
Ich konnte mir endlich eingestehen, dass wir gescheitert sind. Es hat mich so viel Überwindung gekostet, die Trennung öffentlich zu machen, aber mit diesem Text schaffte ich es und Euer Feedback war unfassbar.

„Ich! Bin! Single! Ich bin nicht undankbar. Nicht verzweifelt. Und ich bin auch nicht ein Mensch der Sorte,  der nicht allein sein kann. Das war kein Moment der Schwäche. Sondern der Stärke. Ich war – nach Monaten – endlich soweit, es hinzunehmen, zu realisieren. Bis vor Kurzem ist mir gelegentlich noch mein Freund rausgerutscht und zumeist habe ich es umkommentiert so im Raum stehen lassen. Aber in diesem Moment, an diesem Tag habe ich es mir das erste Mal bewusst gemacht, dass ich nach mehr als zwei Jahren wieder ein Singlemädchen bin.“


Im Juni war ich glücklich. Unendlich glücklich.

„Das ist wie Kirschkernweitspucken. Es geht nicht darum, einander zu übertrumpfen. Es geht nicht darum, den anderen schlecht dastehen zu lassen. Wir haben längst gewonnen. Zu dritt.“

Im Juli habe ich den – meiner Meinung nach – schönsten Text diesen Jahres veröffentlicht. Ein Text, der mir wie kein anderer am Herzen liegt.

„Ein Mal im Jahr. Arme ausbreiten. Tief einatmen. Drehen. Lachen. Schneller drehen. Fallen lassen.  Und liegen bleiben. Verdammt noch mal liegen bleiben. Ehrlich sein. Endlich ehrlich sein. Zu ihr selbst. Endlich frei. Wie ein offenes Buch lag sie am Strand. Lauschte. Und hätte – wenn irgendwer da gewesen wäre – alles erzählt, was sie beschäftigte. Ohne Metaphern, ohne beschönigende Nebensätze, ohne überspielendes Lächeln. Alles. Die dreckige Wahrheit, die unschönen Hinteransichten, die Traurigkeit und den Stolz.
Sie hätte erzählt, wie schmerzlich es ist, im Abseits zu stehen. Sie hätte beschrieben, wie es einen zerreißt, wenn man nichts gegen die Grausamkeit der Entfernung tun kann. Selbst dann nicht, wenn man sich endlich wieder in die Augen sehen kann. Weil man es eben nicht kann. Sie hätte bis ins letzte Detail geschildert, was der letzte Sommer für sie bereit gehalten hatte. Und hätte vielleicht sogar selbst bemerkt, ja sogar verstanden, dass sie schon vor so vielen Jahren gebrochen wurde.
Sie hätte das erste Mal wirklich gesprochen, preis gegeben.
Aber niemand war da. Kein offenes Ohr.
Außer einiger Muscheln. Sie umschlossen all’ das. Weil sie erkannten, wie wertvoll Worte sind. Und das Meer trug die Sorgen davon. Spülte die Tränen, die ohnehin aus Ostseewasser bestanden, weg und verschluckte jedes ihrer schmerzlichen Geheimnisse. Und sie tat es dem Meer gleich.
Es schien, als gäbe es eine magische Verbindung.
Perlentaucher, – wunderbar und gefährlich – wo bleibst du?“

Und ich habe verstanden, wer ich bin – ein bisschen. Ich habe verstanden, was dieser Beruf aus mir macht und was er nicht aus mir macht. Ich habe verstanden, dass es für Menschen keine Rahmen gibt, ich bin keine Momentaufnahme.

„Und jetzt hat es Klick gemacht. Ich weiß nicht genau, wer oder was den Lichtschalter gefunden hat, aber:
Ich bin erfolgreich. Ja. Und ich wurde verletzt. Ich wurde missverstanden.
Und ich muss das verarbeiten. Darüber nachdenken. Weinen. Zulassen. Ich darf das. Und es ändert rein gar nichts an meinem Erfolg. Oder daran, dass ich für andere ein Vorbild sein kann. Ich darf traurig sein. Ich kann blau tragen. Aber den Sonnenschein behalte ich mir bei.
Denn ganz egal, wie schrecklich die Situation ist – ein Lächeln auf den Lippen hilft. Eine positive Grundeinstellung hält auf den Beinen, lässt einen wieder aufstehen.
Dieser Teil gehört zu mir – dass ich geliebte Menschen nicht gehen lassen kann. Dass ich mir alles zu Herzen nehme. Dass ich auch mal ein ganzes Wochenende nur mit mir selbst und etwas zu Schreiben verbringe. Das gehört zu mir. Aber heute ist da noch mehr. Das geht beides. Man kann glücklich betrübt sein. Man kann am Boden zerstört lächeln. Es ist okay, wenn man nach einer durchtanzten Nacht in’s Kissen weint.
Das braucht Platz. Schwäche ist vollkommen okay. Tränen sind vollkommen okay. Und blau steht mir, wenn ich dazu ein Lachen kombiniere. Ich bin kein rosa Püppchen mit dem immer gleichen eingefrorenen Lächeln.“

Im August tastete ich mich langsam aber sicher an ein Thema heran, was seitdem immer wieder Beachtung fand. Erstmal zaghaft, auf meine Art und Weise eben.
Und ich verarbeitete einen weiteren, schmerzlichen Abschied – den ich vorher nie thematisiert habe, weil ich es nicht konnte. Wohl die größte Enttäuschung in diesem Jahr.

„Jedes Buch, das ich gelesen habe, ist versehen mit Bleistiftnotizen. Jedes Zitat, das mir gefällt, mich überzeugt, das unterstreiche ich und übertrage ich handschriftlich in mein Notizbuch – mit dem Namen des Autors versehen.
Ich stehe hier im Bücherregal. Du bist gegangen.
Ich habe Deine Zitate noch, werde sie nie ausradieren. Ich erinnere mich gern an Deine Geschichte, auch, wenn ich nicht weiß, wie sie weiter geht. Male mir die verschiedensten Szenarien aus, wie es dir wohl heute gehen könnte.
Ob ich dich noch mal auswählen würde? Ob ich dich wieder meine Zeilen lesen lassen würde? Ich weiß es nicht. Denn jetzt, da Du weg bist, fühle ich mich unvollständig. Ausgelesen.

Im September reiste ich mit meiner Mama nach Dubai und wir verbrachten eine unfassbare Zeit zusammen. Ich ließ mich von der fremden Kultur und der endlosen Wüste inspirieren. Wieder mal in diesem Jahr.

„Wir alle haben Träume.
Große und kleine. Unrealistische. Zaghafte. Nervenaufreibende.
Manchmal, da merkt man erst im Nachhinein, dass man gerade einen Traum gelebt hat.
Und im besten Fall – ich kann glücklicherweise sagen, dass es mir gerade so ergeht – wacht man während eines Traums auf und das Leben geht genau so weiter.“

Und im September war ich dann auch soweit, dass ich euch erzählen konnte, dass man über alles im Leben hinweg kommt, über jeden. Irgendwie. Es fiel mir so unendlich schwer, „Veröffentlichen“ zu klicken – aber ich bereue es bis heute nicht eine Sekunde. 
Und da ich über die alte Liebe hinweg war –gänzlich– wollte ich endlich wieder offen sein für etwas Neues.

„Ich will mich begeistern lassen. Will für etwas brennen. Vollkommen. Aber vielleicht will ich mich auch einfach nur mal wieder verlieben. Hals über Kopf.“



Im Oktober veröffentlichte ich an drei Tagen hintereinander drei sehr polarisierende Blogposts, bei denen Euer Feedback jedes mal einfach überwältigend war. So viel Freude hatte ich beim Bloggen lange nicht mehr. Drei Themen, die unterschiedlicher nicht sein konnten, mir schon ewig auf der Seele brannten – es fühlte sich so gut an, endlich auszusprechen, was in mir vorging.

„Auf jedem Frauenmagazin steht in großen Lettern, dass uns genau diese Ausgabe, die zehn besten Sex-Tipps verraten wird. Überall’ nackte, schlanke, perfekte Frauen. Und wir alle sind neugierig, wie, wo, wann der andere es tut. Wir haben Sex. Und das ist auch kein Geheimnis mehr. Männer mit Frauen. Und Männer mit Männern und Frauen mit Frauen und alle zusammen. Das ist okay. Das macht Spaß. Man hat tatsächlich manchmal das fortschrittliche Gefühl, dass alles erlaubt ist, es keine Tabus mehr gibt. Und spätestens seit Fifty Shades of Grey hat jeder, der es will, auch mal Fesselspiele ausprobiert.
Kinder werden über das Internet aufgeklärt. Vermeintlich schon alles gesehen. Wir probieren uns aus. Immer früher. Das ist aufregend. Wir sind mutig. Experimentierfreudig. Exzessiv. Intensiv.
Diese neue bunte Welt ist genial. Frei. Laut. Und tolerant.“

Im November kam ich mächtig ins schaukeln – die Motivation war langsam aufgebraucht und meine Kräfte auch. Und wenn man dann allein gelassen wird, weil man „zu erfolgreich, zu öffentlich und zu aufregend“ ist, dann stellt man plötzlich alles, was man tut, in Frage. Und dann wird man mit dem Tod konfrontiert. Noch mal und noch mal. Und als ich am 13. November 2015 in Paris war, die Nachrichten las, nachdem ich wenige Minuten vorher den Eiffelturm bewundert habe – brach meine Welt gänzlich zusammen.

Das Leben ist eine Achterbahn, haben wir gesagt. Das wird schon wieder, haben wir gehofft. Gewartet. „Mir wird es schon bald besser gehen“, habe ich ins Kopfkissen geheult und keine Sekunde selbst daran geglaubt. Irgendwas oder irgendwer wird mich auffangen, aufhalten. Und wenn nicht, dann falle ich eben noch ein bisschen. Das ist so herrlich einfach. Ich kann ja nichts dafür. Freier Fall. Mit Aufprall. Immer wieder.
Und dann habe ich irgendwann gemerkt: das ist ein Netz ohne Boden. Also wirklich.
 Wie sollen sie mich halten, wenn ich den Fall nahezu zelebriere. Und mir immer wieder neue Lasten aufbürde.

Im Dezember sollte es wieder bergauf gehen – es ist nichts besonderes passiert, ich habe mich nicht neu verliebt oder im Lotto gewonnen.
Aber ich habe verstanden, was ich euch bereits am Anfang erklärt habe: ich muss in allem das Positive finden und mitnehmen. Ich muss lernen „Lebe wohl!“ zu sagen, wenn mich jemand verlässt. Ich muss lernen, loszulassen und von selbst zu gehen. 
Und während ich mich im November oft einsam fühlte, nahm ich im Dezember mein Glück wieder selbst in die Hand.

Ich habe diesen Blog gegründet – wegen Carrie. Vielleicht hätte ich meine Texte auch veröffentlicht, wenn ich nie Sex and the City gesehen hätte. Aber ihr Charakter, ihre Geschichte hat mich dazu ermutigt, es einfach und so zu tun. Und wenn wir an Carrie denken … dann denken wir automatisch an viele Schuhe, Marlboro, New York City und natürlich: Männer. Carrie, auch wenn sie schlussendlich –selbstverständlich und völlig zu Recht– ihr Happy End bekommen hat, ist die Single Frau. Immer wollte ich Kolumnen schreiben wie sie. Über die Männergeschichten von mir und meinen Freundinnen. Die Lehren, die wir daraus gezogen haben. Lustige Anekdoten. Verrückte Erfahrungen. Natürlich nicht nur, aber eben auch. Da nun Dresden aber leider bei Weitem nicht so groß und vor allem anonym ist wie NY City, habe ich das bisher unterlassen – was sicherlich das ein oder andere Mal zum Aufatmen seitens meiner Dates und Freundinnen geführt hat.
Doch nach einem Jahr, während dem ich größtenteils single gewesen bin, kann man doch auch mal eine Ausnahme machen, oder? Ich wage mich mal dran…“

Jetzt lege mir mein eigenes Jacket um die Schultern und laufe mit einem Lächeln allein nach Hause . . . denn ich genüge mir endlich wieder selbst.

„Ich kann es kaum erwarten, von New York beeinflusst zu werden.“

Und jetzt sitze ich hier und kann mit gutem Gewissen behaupten, dass ich alles ganz genau so wieder machen würde. Es ist nicht so, dass ich keine Fehler gemacht habe oder ich nichts, was passiert ist, bedauere – aber ich denke mittlerweile, dass alles was uns zustößt, passiert, jeder, der uns begegnet, verlässt, liebt und begleitet, einen Einfluss auf uns hat. Und da man Gefühle nicht erzwingen kann, Pläne nicht immer nach Plan verlaufen und es Dinge gibt, die man nicht steuern kann – habe ich gelernt, dass ich in jeder Sache Etwas positives finden muss: Was habe ich lernen können? Wieso ist es notwendig, dass wir uns trennen? Welche schöne Erinnerung möchte ich für immer im Gedächtnis behalten?
So großartig das Jahr auch war, so fabelhaft meine Möglichkeiten und so erfolgreich ich auch geworden bin – wir sind fertig miteinander. Ich habe geliebt und gekämpft, gefeiert und geweint, gelacht, getanzt. Ich war so glücklich wie nie zuvor und am Boden zerstört, habe meine Lektionen gelernt und mich endlich von allem getrennt, was mich stets davon abgehalten hat zu träumen. Ich habe verstanden, dass man über alles hinweg kommt und dass das Leben nie still stehen darf. Ich wurde überrascht, vom Gegenteil überzeugt und belogen. Und es scheint mir, als habe ich es tatsächlich gelegentlich geschafft, das Ganze zu betrachten – weil man mich rausgeholt hat, mir Mut zugesprochen hat. Ich weiß jetzt, wo ich hin will und wieso und welche Abstriche ich dafür machen muss. Und ich habe, obwohl es mir dieses Jahr damit absolut nicht leicht gemacht hat, den Glauben an die Liebe und Freundschaft nicht verloren. Aber, und das war rückblickend wohl eine der größten Hürden für mich, ich konnte die Zeit mit mir selbst, mal mehr, mal weniger gut genießen: während ich am Anfang des Jahres nach einem Job noch schluchzend im Hotelzimmer saß und mich allein fühle, im Sommer beinahe einen großen Fehler begangen hätte, nur damit ich nicht allein bin, konnte ich mich bei meiner letzten Reise in diesem Jahr endlichen fallen lassen.

Jetzt bleibt es mir nur übrig zu hoffen, dass euer Jahr ebenso schön verlaufen ist, dass ihr aus allem Negativen etwas lernen konntet und heute, zum Jahresende, mit allem im Reinen seid. Ich wünsche Euch, dass alles, was gesagt werden musste, ausgesprochen ist, dass ihr keine Lasten mit in’s neue Jahr nehmen müsst und mit vollem Elan und neuer Kraft in’s neue Jahr starten könnt. Und wisst ihr, was ich am Besten daran finde? Wir haben 366 Tage Zeit an uns und unseren Träumen zu arbeiten.
Auf dass das nächste Jahr mindestens genau so wunderbar wird. Und noch ein bisschen besser!

Im Video zeige ich Euch meine Highlights des Jahres noch mal mit Bild und Ton und stelle Euch außerdem das neue ASUS ZenPhone Selfie vor! Im Video findet ihr also noch mal eine Menge Informationen und außerdem könnt ihr das Handy aktuell auch gewinnen! Wo? Auf meinem Instagramaccount. Ich drück Euch die Daumen und wünsch Euch viel Spaß!

Im Video könnt ihr mich zum Ende des Jahres auch noch mal im Bewegtbild sehen  und ich erzähle noch mal ein bisschen aus dem Nähkästchen: Karibikreise und was das mit „Auf und Davon“ auf sich hatte. Lasst mir gerne Euer Feedback und ein Abo auf meinem Youtubekanal da, denn 2016 wird es dort noch viel mehr zu sehen geben!

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42 Kommentare

  • Reply Katta 4. Januar 2016 at 13:36

    Wow, ein richtig toller Jahresrückblick 🙂

    Allerliebste Grüße,
    HOLYKATTA

  • Reply Hang 3. Januar 2016 at 20:29

    Sieht schick aus die collage…! Darf ich dich fragen wie bzw mit welchem programm man solche erstellen kann? lG!

    • Kleinstadtcarrie 3. Januar 2016 at 23:19

      Hallo Hang,

      diese habe ich beispielsweise mit GIMP erstellt 🙂

  • Reply Anna 3. Januar 2016 at 13:47

    Die Collagen mit Bildern und Texten sind so schön geworden! Dein Jahresrückblick sticht total positiv aus der grauen Masse von „total persönlichen Jahresrückblicken“ raus. Bei dir merkt man, dass es ein Herzensprojekt ist. Ich freue mich auf 2016 🙂

  • Reply sophie 3. Januar 2016 at 13:40

    Deine Texte und vor allem dieser ist so wunderbar geschrieben. Man liest sie und kann sich selbst in einigen Passagen wiederfinden. Und das schönste ist, dass deine Art zu leben und mit Dingen, ob positiv oder negativ,umzugehen sehr inspirierend sind.
    Ich freue mich auf deine nächsten Texte in 2016 und wünsche dir ein ganz tolles Jahr.
    Liebe Grüße, Sophie

  • Reply Piera 2. Januar 2016 at 21:51

    Liebe Luise

    Erst vor kurzem habe ich deinen Blog entdeckt und bin begeistert, wie du dich ausdrückst, über was du dir alles Gedanken machst und was für ein grosses Herz du anscheinend haben musst.

    Auch ich habe vor 5 Jahren meine Liebe verloren und mich gefragt, ob ich jemals wieder aus dem dunkeln Loch hinaus ans Tageslicht finden werde! NATÜRLICH HABE ICH ES GESCHAFFT!
    Trotzdem kamen mir die Tränen, als ich vor ein paar Monaten den Song „Keiner ist wie Du“ von Sarah Connor hörte. Aber ich wischte sie rasch weg, denn ich bin glücklich im Hier und Jetzt!

    Ich wünsche dir viel Kraft für’s 2016!

    Alles Liebe, Piera

  • Reply Pia 2. Januar 2016 at 20:18

    Als normalerweise stille Leserin deines Blogs muss auch ich dir ein Lob für diesen tollen Rückblick aussprechen. Ich liebe deine Art zu schreiben und freue mich jedes Mal, wenn ein neuer Post online geht 🙂
    Ich wünsche dir ein wundervolles und erfolgreiches Jahr 2016!

    Liebe Grüße
    Pia
    http://prinzessinimanmarsch.blogspot.de

  • Reply Pia 2. Januar 2016 at 20:17

    Als normalerweise stille Leserin deines Blogs muss auch ich dir ein Lob für diesen tollen Rückblick aussprechen. Ich liebe deine Art zu schreiben und freue mich jedes Mal, wenn ein neuer Post online geht 🙂
    Ich wünsche dir ein wundervolles und erfolgreiches Jahr 2016!

    Liebe Grüße
    Pia

  • Reply Lisa 1. Januar 2016 at 17:03

    Das ist einfach ein wahnsinnig toller Jahres Rückblick.
    Finde deine Bilder super schön.

    Liebe Grüße Lisa
    http://hellobeautifulstyle.blogspot.de/

  • Reply Sarah 1. Januar 2016 at 16:29

    Jetzt sitze ich hier auf dem Sofa, mache mir einen gemütlichen 1. Tag des neues Jahres und lese deinen superschönen Jahresrückblick 🙂 Auch wenn jeder natürlich ein anderes 2015 hatte, kann ich mich auch mit manchen deiner Zeilen identifieren. Freut mich wenn du so ein erfolgreiches Jahr hattest, mach weiter so!

    Liebste Grüße
    Sarah 🙂
    https://sarahsecrecy.wordpress.com

  • Reply Thi 1. Januar 2016 at 16:07

    Ein sehr mit reißender und ein echt Toller Jahresrückblick! Der beste den ich bis jetzt gelesen habe und man merkt auch, dass du dir sehr viel Mühe damit gegeben hast. Ich bin einfach nur noch überwältigt und begeistert wie gut du die passenden Worte für einige Situationen gefunden hast!

  • Reply Hannah 1. Januar 2016 at 15:31

    Liebe Luise,
    ich habe dieses Jahr deinen Blog für mich entdeckt und ich weiß nicht wie viel Zeit ich damit verbracht habe, auf deinem Blog herumzustöbern und mich in deinen Texten zu vertiefen. Ich habe mal ein paar deiner Zitate aufgeschrieben, die 2015 unter anderen meine Lieblingszitate von dir waren. Vielleicht interessiert dich so etwas ja 🙂
    „Aber mir gefällt die Metapher: ich bin eine Baustelle. Und beinahe täglich wird hier gewerkelt, geschraubt – aber nicht geteert. Und vielleicht ist das gut so.”
    „Und sind wir mal ehrlich? Es ist wunderbar bewundert zu werden!“
    „Aber ich habe auch gelernt, dass es Tage braucht, an dem man einfach allein ist. Sich selbst kennenlernt. Sucht. Und Findet.“
    „Die Kunst ist es mit den Sorgen, mit den Bedenken und Zweifeln, mit den möglichen Konsequenzen zu tanzen, zu jonglieren – das sind kleine Flumis, keine Medizinbälle.“
    Ich wünsche dir eins schönes neues Jahr. Danke, dass deine Texte mich dieses Jahr begleitet haben.
    Liebe Grüße 🙂

    • Hannah 1. Januar 2016 at 15:36

      P.S. Du hast mich dazu angeregt, meine Gedanken ebenfalls in Tagebuchform aufs Papier zu bringen. Denn alles, was wir in einem Jahr erleben, denken, fühlen und lernen ist doch viel zu schade, um nicht immer wieder in Erinnerung gerufen zu werden oder als Anreiz genutzt zu werden, bestimmte Dinge besser zu machen. Auch wenn ich mich erst am Ende des Jahres dazu „aufraffen“ konnte, lautet ein Vorsatz von mir ganz klar, das Tagebuchschreiben zu verfolgen!

    • Kleinstadtcarrie 3. Januar 2016 at 15:40

      Oh Hannah,

      das bedeutet mir gerade so unglaublich viel.
      Vielen Dank, dass Du Dir für das, was ich hier mache so viel Zeit nimmst!!

  • Reply Kathleen 1. Januar 2016 at 14:25

    So ein toller Jahresrückblick!!! Ich hoffe, dass du gut in das neue Jahr gestartet bist und ich wünsche dir für 2016 alles erdenklich Gute. Ich bin schon ganz gespannt, was du hier in den nächsten Monaten alles zu berichten, schreiben und erzählen wirst.

    Liebe Grüße
    Kathleen von http://kathleensdream.blogspot.de/
    https://www.facebook.com/kathleensdream/

  • Reply Franzi 1. Januar 2016 at 13:35

    So ein toller Jahresrückblick! Man merkt wie viel Mühe du dir geben hast. Mach weiter so!
    Liebe Grüße 🙂

  • Reply John o'caro 31. Dezember 2015 at 20:27

    Am Bahnhof angekommen und mit der Tatsache im Auge das der Zug mir seine Rücklichter zeigt setze ich mich betrübt auf die kalte Bank und verharre einen Moment. Wie ein Pfeil schießt es mir in die Gedanken, dass ich deinen neuen Post noch lesen wollte und vorallem noch im „alten“ Jahr. Nachdem ich meine Hände aus der Jackentasche zog um mein Handy zu zücken war dein Blog im Brower schon geöffnet. Obwohl der Text etwas länger war blieb die Spannung von Anfang bis Ende und band mich an deine Zeilen. Deine Art zu schreiben und die dudelnde Musik im Ohr ließ mich alles drum herum vergessen und so verging die Halbe Stunde im nu. Wie verhext traff die Bahn auf den letzten Punkt im Satz im Bahnhof ein und ich stellte fest das ich eine halbe Stunde in einer anderen Welt war.
    Chancen sollte man wirklich nutzen auch wenn sie so klein sind das man sie kaum sehen mag. Ich persönliche versuche für das neue Jahr die Chancen ausfindig zu machen auch wenn sie so belanglos sind. Einen Gedanken sind sie wert und es ist ungewiss welch Erfahrung sich daraus entwickelt.

    Ich wünsche dir einen Guten Rutsch und ein erfolgreiches Neues Jahr,auf dass der eine Tag mehr dir Glück beschert.

    J.J.

  • Reply Gina 31. Dezember 2015 at 20:15

    Ein toller Jahresrückblick! Schöne Ausschnitte deiner Texte und eine tolle Aufmachung. Ich verfolge deinen Blog nun schon so lange und solche Beiträge zeigen mir immer wieder, wie schnell die Zeit doch einfach vergangen ist. Wie schnell 12 Monate vergehen und in welchem Auf und Ab wir uns doch in diesen 52 Wochen befinden.
    Ich hatte auch eine schwere Zeit im Herbst, habe im Oktober einen der wichtigsten Menschen verloren. Einen Menschen, der eigentlich noch mit meiner Schwester auf dem Abiball tanzen und irgendwann seine Enkelkinder kennen lernen sollte..
    Aber du machst mir Mut. Und das immer und immer wieder mit deinen ehrlichen Texten. Mut, dass es immer wieder bergauf geht. Dass man aus nahezu jeder schlechten Erfahrung etwas Positives gewinnen kann. Dass man irgendwann wieder die Kraft findet und aufzustehen, die Schultern zu straffen und seinen Weg weiter zu gehen. Und Mut, dass das neue Jahr wundervoll wird.

    Komm gut ins neue Jahr, Luise, ich wünsche dir nur das Beste! ♥

  • Reply Cara♥ 31. Dezember 2015 at 18:10

    Toller Post!:) Ich habe jetzt schon sehr viele Jahresrückblicke gelesen, aber deinen kann einfach keiner toppen!*o*

    Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr!♥
    http://rosy-things.blogspot.de

  • Reply Jasmin 31. Dezember 2015 at 18:05

    Was ein wunderbarer Rückblick!
    Der Post sieht sehr aufwendig aus und ich freue mich, dass du dieses Jahr so viel mit uns geteilt und erlebt hast.
    Du kannst stolz auf das sein was du geschafft hast! Weiter so!
    Ich erkenne einige Ereignisse in meinem 2015 wieder, Hochs und Tiefs.
    Ich bin leider noch nicht so bereit auf 2016, habe noch nicht abgeschlossen und möchte auch nicht abschließen, weil ich den Verlust den du Anfang des Jahres hattest erst vor 1 Monat hatte..
    Ich wünsche dir einen guten Start in das neue Jahr!
    Mach weiter so, inspiriere uns, helfe uns, steh uns bei und bleibe du selbst.
    Du machst das super Luise, du bist in diesem Jahr zu meiner Lieblingsbloggerin geworden 🙂

    Liebe Grüße
    Jasmin <3
    http://www.petitsbonheurss.blogspot.de

    • Kleinstadtcarrie 31. Dezember 2015 at 19:07

      Liebe Jasmin,

      ein Monat ist nicht viel – aber der Abschied muss sein und ich weiß, dass Du das schaffst 🙂
      Ich wünsche Dir ein wunderbares neues Jahr <3

  • Reply befreundet 31. Dezember 2015 at 17:42

    Wow!!! Was für ein toller Blogpost. Was für ein tolles Video! Ich bin restlos begeistert und voller Ehrfurcht für Deinen tollen Blog der das ganze Jahr schon mein Lieblingsblog ist!!
    Applaus Applaus – für Deine Worte- für Deine Bilder- für Dein Engagement in Dresden….

    Auf dass alle Deine Wünsche und Träume in Erfüllung gehen….

    Alles Liebe und einen guten Rutsch in 2016,
    Gaby

    • Kleinstadtcarrie 31. Dezember 2015 at 18:40

      GABY, was soll ich dazu sagen? Ich bin gerührt <3 <3 <3

  • Reply Lara 31. Dezember 2015 at 17:36

    Liebe Luise,
    Ich verfolge deinen Blog jetzt schon fast ein Jahr (wie schnell vergeht die Zeit bloß?!) und bin wirklich beeindruckt von dem, was du tust, alles so unter einen Hut zu bekommen. Du bist wirklich eine inspirierende, starke junge Frau!
    Dieser Blogpost hat mir ganz besonders gut gefallen, auf der einen Seite die poetischen, metaphorischen Texte und dann aber gleich dazu noch die „Erklärungen“ in „normaler“ Alltagssprache.
    Hab einen schönen Start ins neue Jahr und mach weiter so!

    • Kleinstadtcarrie 31. Dezember 2015 at 18:40

      Lara, ich freue mich, dass Dir der Beitrag gefällt 🙂

  • Reply S. 31. Dezember 2015 at 17:29

    Ein wunderschöner Jahresrückblick! Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2016.
    Liebe Grüße
    S.
    http://cappuccinocouture.blogspot.de/

  • Reply Carina 31. Dezember 2015 at 16:39

    Liebe Luise,
    ich habe diesen Blogpost jetzt noch nicht ganz zu Ende gelesen, da ich leider etwas im Zeitstress bin, werde es aber noch tun 🙂 Bisher finde ich ihn aber schon echt toll und schön geschrieben! Die Collage mit den Bildern und Zitaten gefällt mir seeehr gut! Ich mag Deine Outfits, Deine Texte, Deine Videos usw. und freue mich schon im nächsten Jahr darauf!
    Guten Rutsch Dir und alles Gute für das neue Jahr!
    Ganz liebe Grüße,
    Carina von http://www.lovespreadingfriends.wordpress.com

  • Reply Alexandra 31. Dezember 2015 at 15:53

    UNGLAUBLICH!!!!!
    Ein wahnsinns toller Post! All die Bilder von dir sind wunderschön! Da könnte man glatt neidisch werden, aber du hast hart daran gearbeitet und es dir verdient. Von nichts kommt ja schließlich nichts 🙂 Die Bilder könnte ich mir stundenlang angucken wirklich schön ♥♥
    Ich wünsche dir einen guten Rutsch und einen tollen Start ins neue Jahr. Wer weiß was es für dich bereit hält … Abenteuer, neue Menschen, neue Erinnerungen, Mr. Big? 😉

    Lass die Korken knallen und alles Gute 😉

    LG Alex ♥

    • Kleinstadtcarrie 31. Dezember 2015 at 19:08

      Danke Alex <3 <3 Ich wünsche Dir das Selbe!

  • Reply Rebecca 31. Dezember 2015 at 15:36

    wunderschöner Post! Wünsche Dir für 2016 nur das Beste 🙂
    Liebste Grüße,
    Rebecca von http://becciqueeen.blogspot.de/

  • Reply Mai 31. Dezember 2015 at 14:59

    Ein wundervoller Jahresrückblick!

    Ich wünsche dir einen tollen Start ins neue Jahr und dass dein 2016 noch einmal besser wird, du hast es dir definitiv verdient. Mach weiter so!

    Liebste Grüße ♥ Mai
    http://www.sparkleandsand.com

  • Reply Lisa 31. Dezember 2015 at 14:45

    Erstens: Super schön gemachter Jahresrückblick. Das Layout gefällt mir total.
    Zweitens: Ich finde du bist ne coole Sau. Zumindest das, was man als Leserin so mitbekommt, finde ich sehr stark!
    Drittens: Mir ist spontan ein Grey’s Anatomy Zitat in den Sinn gekommen, „Mittelmäßige Chirurgen werden Sie sehen und merken, wie sie in Ihrem Schatten verschwinden. Machen Sie sich nicht kleiner, um sie zu trösten. […] Sie sind zu etwas Großem geboren, Yang. Enttäuschen Sie mich nicht. “
    Viertens: Einen guten Start ins neue Jahr 🙂

  • Reply Olivia 31. Dezember 2015 at 14:33

    Liebe Luise,
    WOW.
    Danke, für diesen tollen Rückblick deines Jahres, für deine ehrlichen Worte gegenüber deiner selbst, und uns, auch wenn letzteres alles andere, als selbstverständlich ist. Du gehörst, neben meinen Lieben, mit zu meiner größten Inspirationsquelle, keine Texte verschlinge ich so, wie deine. Nichtmal gute Bücher.. Auch ich habe mich in diesem Jahr stark entwickelt, hinterfragt, habe versucht mir über einiges klar zu werden und du kannst dir nicht vorstellen, wie hilfreich du und deine Texte dazu sind. Man findet sich in dir wieder und du bist, trotz Distanz, trotz der Tatsache, dass wir uns nie begegnet sind, wie eine gute Freundin, die einem immer wieder in den richtigen Momenten die Augen öffnet und anregt, über bestimmte Dinge nachzudenken. Man fühlt sich fast schon wie deine Miranda, Charlotte oder Samantha.
    Bleib so wie du bist, meine Liebe!
    Danke

    • Kleinstadtcarrie 31. Dezember 2015 at 19:09

      Olivia,
      ich habe gerade ein bisschen Gänsehaut bekommen als ich deinen Kommentar gelesen habe. Tausend Dank! Mir bedeutet das die Welt 🙂

  • Reply Stefanie 31. Dezember 2015 at 14:13

    Hallo Liebe Luise,
    ich folge dir nun schon eine ganze Weile auf Instagram und fand deine Bilder bis jetzt auch immer total toll :).
    Nachdem ich nun aber meinen eigenen Blog neu gestartet habe, habe ich mir unter anderem deinen Blog zur Inspiration angeschaut. Und ich muss sagen das ich deinen Blog wirklich einfach super finde!
    Die letzten 3 Tage habe ich damit verbracht alle deine Posts vom ersten bis zum letzten durchzublicken und ich muss sagen deine ganzen Bilder, ob noch die von vor 5 Jahren oder die aktuellen sind alle einfach nur so inspirierend und auch deine Texte bringen mich wirklich zum nachdenken!
    Ich habe zwar nicht jeden einzelnen Post gelesen, aber die die ich besonders toll fand und die aus dem aktuellen Dezember habe ich mir wirklich ganz genau durchgelesen.
    Ich hoffe du führst deinen Blog noch lange weiter und ich werde ab jetzt auf jeden Fall regelmäßig bei dir vorbei schauen :)!
    Nachdem ich dann auch noch gesehen habe das du Youtube Videos machst, habe ich deinen Kanal dort auch gleich noch abonniert und deine bisherigen Videos auf meine „Später ansehen“-Liste getan…die aktuell aber einfach nur viel zu lang ist :D!

    Ich wünsche dir und deinen Lieben heute auf jeden Fall einen tollen Silvesterabend und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!

    http://anie1990.blogspot.de

  • Reply Louisa 31. Dezember 2015 at 14:12

    Was für ein Jahresrückblick!
    Ich wünsche dir einen guten Rutsch und alles Gute für 2016. Ich bin gespannt, was kommen wird und drücke dir die Daumen für deinen 3-monatigen New york Trip!
    xo,
    Louisa

    http://www.theurbanslang.blogspot.com

  • Reply Alina 31. Dezember 2015 at 13:05

    Ich liebe Jahresrückblicke, deiner ist besonders schön und berührend. Als ich fertig mit Lesen war, hatte ich Gänsehaut. Du konntest mich mal wieder inspirieren.
    Danke, Luise!
    Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein wundervolles 2016! <3

    http://xxiv-diaries.bplaced.net/wordpress/