Ich werde darüber hinweg kommen.

/20. September 2015/86 Kommentare

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Ich werde nie über ihn hinweg kommen. Niemals.
Mir laufen Tränen über die Wangen. Immer mehr. Es scheint nie wieder aufhören zu wollen. Schmerzerfüllte Schreie. Ein Verwundeter! Seit Stunden laufe ich durch dieses Labyrinth und weiß doch ganz genau, dass es keinen Ausweg gibt. Hilfe! Ich kann nicht aufhören zu rennen, kann mich nicht beruhigen.
Ich habe versagt. Wir haben versagt. Die Liebe hat versagt.
Irgendwann höre ich auf zu weinen. Ich bemühe mich langsam und gleichmäßig zu atmen. Fühle mich leer, weil ich’s bin. Ein schwacher Blick. Erschöpfung. Ich liege da. Ganz gleich wo. Nichts zählt mehr. Bedeutungslos. Meine Gedanken flehen um ein bisschen Liebe, um Vergebung, um Ehrlichkeit. Finde keinen Halt mehr.
Etwas in mir ist gestorben. Etwas wurde mir entrissen, zertreten.
Drei Mal.
Ich dachte, dass es einfacher wird. Dass ich daraus lerne. Mich erinnere. Und weiß: ich werde darüber hinweg kommen. Es wird mir besser gehen. Irgendwann. Bald. Ich kann auch ohne ihn. Das Leben geht weiter. Das Labyrinth löst sich in Luft auf. Irgendwann.
Aber in dem Moment, in dem einem das Herz gebrochen wird, vergisst man alles um sich herum. Man vergisst, was man doch so schmerzlich schon gelernt hat. Man blendet aus. Weint. Vermisst. Überdenkt. Versucht irgendwas zu retten – verliert sich dabei selbst.
Ich dachte, dass es einfacher wird. Dass ich daraus lerne. Aber das bringt nichts. Es ist jedes Mal neu, jedes Mal schmerzhaft. Jedes Mal stirbt etwas in mir.

Das erste Mal war ich 15. Ich war unsicher. Habe ihm alles geglaubt. Mein Gott, war ich verliebt. In eine Illussion. 
Mit 17 habe ich ihm das Herz gebrochen und mir damit selbst einen Stich versetzt. Genau in die Brust. 
Und mit 20 wurde mir der Boden unter den Füßen weggerissen. Vollkommen. 

Es wird nicht einfacher.
Es wird schlimmer. Weil das, was davor kommt, das Wunderbare, das Rosarote, das Gemeinsame wird ernster, besser, tiefer.
Es ist grausam. Es zerreist. Es verändert. Es laugt aus. Und besiegt dich. Immer wieder.
Aber: man kommt darüber hinweg. Wirklich.

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Liebeskummer. ist. scheiße.
Verlassen zu werden ist grausam.
Und ich bin absolut kein Experte. Aber ihr habt mich gefragt, wie ich damit umgehe. Wie man über ihn hinweg kommt, wie man weitermacht. Ihr wolltet wissen, ob es irgendwann aufhört, weh zu tun.Und meine Erfahrungen teile ich heute mit Euch. Geht bitte sorgfältig damit um, behutsam. Denn das tut weh. Immer noch. Für immer.

Ich pflege zu sagen, dass ich nicht aufhören kann, zu lieben. Wenn sich eine Person einmal in mein Herz geschlichen hat, dann kommt sie da nicht mehr raus. Das ist wunderschön und grausam zugleich.
Jemand, der mich sehr gut kannte, hat ein mal zu mir gesagt, mein Herz sei zu groß, zu stark. Ich weiß, ich kann verzeihen. Zu schnell. Und zu viel. Aber bis zu einem bestimmten Punkt ist das wichtig. Sehr wichtig sogar, denn: ich brauche die guten Erinnerungen. Und es ist trügerisch, der ein oder andere mag es naiv nennen, aber ich finde es wunderschön, dass mir zu erst die guten Dinge einfallen, die Abende unter freiem Himmel, der erste Kuss im Straßenlaternenlicht, Nasi Goreng, das grinsende Honigkuchenpferd, wenn ich an eine vergangene Beziehung denke.
Menschen können grausam sein, unfair, egoistisch.
Aber auch wunderbar, zärtlich, geduldig, aufmerksam, motivierend, aufbauend, beschützend.
Das will ich im Kopf behalten.
Denn wenn eine Beziehung zu Ende geht, dann schmerzt es. Auf beiden Seiten. Und auch wenn es schwer fällt, fair zu bleiben: bleib fair! Lass’ gehen! Und sag’ nichts, was du später bereuen könntest.
Ich weiß, ich weiß zu gut, dass der andere Part, diesen Hinweis nicht immer berücksichtigt. Ich weiß, dass Trennungen nicht fair sind. Ich weiß, dass einer mehr liebt, dass einer verletzt wird, dass einer vielleicht mehr leidet. Aber sei fair! Lass dich nicht dazu verleiten, Dinge zu sagen, die du nicht so meinst. Lass die gute Zeit, die gute Zeit sein. Zieh’ nichts in den Dreck. Behalte dir das Erinnerung.
Aber wenn die Liebe weg ist, vertrieben wurde, ausgelaugt ist – dann heißt es: Abschied nehmen! Und es ist so wichtig, einander gehen zu lassen. Auf Krampf aufgewärmte Liebe schmeckt wie Pizza vom Vorabend. Das kann lecker sein, aber irgendwann kommt es einem einfach aus den Ohren raus. Lebe wohl!, sagen ist wohl das Schwerste überhaupt und es dauert – das passiert nicht innerhalb eines Gesprächs oder einer Woche. Noch Monate nach der Trennung passiert es mir, dass ich von „meinem Freund“ erzähle, noch so lange Zeit später höre ich diesen einen Song, der mir einen Stich versetzt. Wir haben uns irgendwann noch mal getroffen und Weißt-Du-Noch-Momente geteilt. Und dann saß ich in einer schlaflosen Nacht am Laptop, hörte diesen Song und weinte – ein letztes Mal. Ich habe es einfach gemerkt: jetzt ist es vorbei, unsere Züge sind endlich losgefahren.
Und dann: an sich selbst denken – ich weiß, das kann unendlich schwer fallen. Weil man denkt, dass man nur zu zweit vollständig ist – aber dein Herz schlägt auch allein. Wirklich! Und zwar gleichmäßiger, ruhiger, irgendwie verlässlicher. Also den Bahnhof verlassen! Es ist okay, wenn du langsam läufst und noch die ein oder andere Träne vergießt. Aber es bringt nichts, am Gleis zu stehen und zu winken. Jetzt bist du dran: Croissant, ein Andenken und ein bisschen weniger Gepäck. Auf dem Weg gern noch eine Packung Taschentücher.
Lass es raus! Ja, das liest man selbst im schlechtesten Bravo-Artikel. Aber es ist so: der Schmerz muss raus. Wie? Das ist bei jedem anders: beim Sport. Bei lauter Musik. Viele Tränen. Tagelang im Bett. In Texten. In endlosen Gesprächen mit Freundinnen, der Schwester. Vertrau dich jemandem an, Kuschel dich ein, iss’ Schokolade! Schau Dir Herzschmerzfilme an. Lies seine alten Liebesbriefe. Kuschel’ Dich noch mal in sein T-Shirt.
Aber irgendwann bitte – weiter machen. Der Schmerz wird nach drei Tagen im Bett, fünf Pretty-Little-Liars Staffeln und einigen Tafeln Schokolade nicht verflogen sein. Die Tränen sind dann vielleicht ausgeweint, aber dieser stechende Schmerz im Herzen wird noch immer gelegentlich eintreten. Aber du musst jetzt aufstehen. Denn das Leben geh weiter, ob du willst oder nicht.
Konzentrier’ dich auf etwas Bestimmtes – ich habe damals diesen Blog gestartet! Ablenkung! Und da können Partys und Drinks auch gelegentlich helfen – aber bitte nicht auf Dauer und nicht in jedem Alter! Außerdem muss man diese überschüssige Energie sinnvoll nutzen. Sei kreativ, leb’ Dich aus! Hab’ ein Ziel vor Augen, arbeite an Dir! Denn jetzt kann es endlich mal nur um dich gehen, um das, was du willst, was du schon immer tun wolltest. Nutz’ Deine Zeit für Dinge, die sonst hinten anstehen: Tagebuch schreiben, Fotos einkleben, Hörbuch hören, Zimmer umräumen, eine neue Sprache lernen. Du wirst noch lang genug beschäftigt, glücklich, verliebt sein – also nichts wie ran an die Projekte.
Aber dann ist da noch seine Nummer, unser Verlauf bei What’s App, die gemeinsamen Fotos.
Ich habe mich schon fünf Tage nicht bei ihm gemeldet. Auf die letzten drei Nachrichten hat er nicht geantwortet. Was macht man mit diesen ganzen echten, virtuellen, zu vielen Erinnerungen? Was mach’ ich mit seiner Nummer?
Nimm Dir dafür Zeit. Und einen besonderen Ort. Eine kleine Kiste für Erinnerungen. Im echten Leben und in Deinem Kopf. Pack dann dort alles rein, was euch verbindet, was dich erinnert. Fotos, Eintrittskarten, die Kette, die er mir zu Weihnachten geschenkt hat. Der erste Kuss, die Art, wie er mich angesehen hat, nach dem Frühstück auf seinen Schoß, Don’t you worry!, meine kleine Boje, den Cityroller zusammenklappen und wegräumen. Weit weg, aber so, dass man gelegentlich noch heran kommt.
Als nächstes? Erinnerungen entstehen lassen, die drumherum gestellt werden.
Das ist wie auf meinem Dachboden – dort lagern Jahre. Und ich geh’ gern hoch, krame darin herum, grinse, kämpfe mit den Tränen und bin dann froh, wenn ich die Tür wieder abschließen kann. Aber ich weiß, da oben ist alles sicher verwahrt. Das ist meins. Und das kann mir niemand nehmen.

Man muss im Leben Abschied nehmen – um voran zu kommen, um sich selbst zu schützen und manchmal auch, um den anderen vor noch Schlimmerem zu bewahren. Der Mensch geht, aber die Erinnerung, das Erlebte, das Gefühlte wird dadurch nicht ungeschehen gemacht.
Man muss im Leben Abschied nehmen – manchmal auch, um jemand anderen begrüßen zu können. Und bis dahin muss man lernen, sich selbst genug zu sein. Und das ist so, da bin ich mir ganz sicher.


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86 Kommentare

  • Reply Armin 20. Oktober 2015 at 11:44

    Hallo.

    wie ich sehe, ist deine Leserschaft erwartungsgemäß primär weiblich; lass dir aber gesagt sein, dass ich als Mann mich ebenso damit identifizieren kann. Wirklich fabelhaft geschriebene posts! – auch wenn ich erst zwei gelesen habe.

    GLG

  • Reply Chiara 6. Oktober 2015 at 14:24

    Liebe Luise,
    der Text ging mir sehr nahe, weil ich genau in dieser Situation stecke.
    Mein Freund hat vor einigen Tagen mit mir Schluss gemacht nachdem sein Vater plötzlich verstorben ist. Durch die ganze Trauer hat er keine Gefühle mehr für mich. Das ist hart und verletzend, nachdem ich die ganze dir für ihn da war. Leider waren wir nicht sehr lange zusammen, um diese schwere Zeit zu überstehen.
    Ich habe deinen Text schon 10 mal durchgelesen und muss jedes Mal wieder anfangen zu weinen.
    Der Text gibt mir Hoffnung die schwere Zeit zu überstehen. Es wird nicht einfach, aber ich bin mir sicher das ich das schaffe. Irgendwie.
    Danke dafür und bleib so wunderbar wie du bist!
    Liebe Grüße <3

    • Kleinstadtcarrie 6. Oktober 2015 at 19:13

      Chiara,
      ich sende Dir ganz viel Kraft und Liebe <3
      Fühl’ Dich umarmt :-)

  • Reply Chrissie 2. Oktober 2015 at 11:00

    Absolut toller Text und so wahr! Man sollte danach nicht alles in den Dreck ziehen, nur weil das Ende vielleicht nicht so war, wie man es gerne gehabt hätte. Sondern man darf auch von den schönen Stunden erzählen, auch wenn man bitte nicht zulassen darf, dass die Erinnerungen einen zerfressen. Sozusagen ein gesundes Maß an Vergessen und Erinnern. Ich genieße jede Etappe des Lebens, denn jede Etappe ist schön für sich.

    Liebe Grüße,
    Chrissie

  • Reply Ceren 30. September 2015 at 22:29

    Gänsehaut.

  • Reply Madita 28. September 2015 at 12:59

    Danke für diese wunderbaren, ehrlichen, eigenen Worte. In denen ich mich immer wiederfinde.
    Ich bin auch definitiv der Meinung, habe ich jemanden einmal, egal wie lang, richtig, von ganzem Herzen tief und innig geliebt, werde ich ihn nie nicht mögen können. Ich werde ihn immer im Blick haben, wenn ich ihn mal wieder treffe, zufällig auf einer Feier. Ich werde mich immer an all die schönen Momente zurück erinnern. Das schlechte verdräng ich gern, nur leider kommt es dann wieder hoch, wenn ich mitten in meiner Träumerei bin. Wenn sich in meinem Kopf alles wie früher anfühlt, dann realisiere ich, dass es nie wieder so sein wird, weil er mich verletzt hat, und weil er mich nicht mehr wollte. Zwei sehr wichtige Punkte die dem Ganzen Traum in Wege stehen. Danke Kopf, dass du dich anschaltest, wenn mein Herz kurz davor ist durchzudrehen. Jemand meinte mal zu mir, es dauere genau 10 Monate, dann sei man über jemanden hinweg. Nachdem der Tag erreicht war auf den ich insgeheim so gehofft hatte, erwartete ich ein Wunder, oder eine Fee die mich von meinen Gefühlen befreien würde. Doch bis heute also genau 27 Monate Monate nach allem, glaub ich, dass ich ihn erst so richtig los bin, wenn jemand kommt, der alles vorherige übertrifft.

    Danke ❤️

  • Reply Anne 26. September 2015 at 17:07

    Toller Text! Deine Worte trifft glaube ich jeden

  • Reply Jasmin 25. September 2015 at 22:27

    Danke Louise!
    Ich stecke gerade mitten in dieser Situation, nach 4 1/2 Jahren und einer gemeinsamen Wohnung. Ich bin selbst erst 20 und die Idee mit der Kiste klingt so wunderbar. Das werde ich gleich morgen umsetzen! Wenn mir dann danach ist und ich stark genug bin, schaue ich mir sehr gerne diese Erinnerungen wieder an.

  • Reply Janina 25. September 2015 at 18:11

    Vielen Dank für diesen wunderbaren wahren Post!
    Ich scheitere gerade selbst völlig beim loslasse.
    Du hast diese Situation wirklich perfekt in Wort gefasst.
    Es tut gut zu wisssen, dass man nicht die Einzige ist, die sich damit schwer tut.
    Deine Worte haben mich nochmal aufgerüttelt, und mich darin erinnert, dass das wohl alles seinen Sinn hat und alles gut werden wird.
    Liebe Grüße :*

  • Reply Bella 22. September 2015 at 19:43

    Oh Gott, Luise!
    Immer öfter in letzter Zeit kommen mir bei deinen Texten die Tränen. Du triffst bei mir mitten ins Herz. Würde ich Texte über meine Verfassung schreiben, würde das gleiche darin vorkommen. Es ist als würdest du schreiben, was ich fühl, als könntest du in das innerste meiner Seele hinein sehen. Danke dafür <3

  • Reply Juliana 22. September 2015 at 19:05

    Du sprichst mir aus der Seele…wie so oft! Du hast diese wundervolle Art zu schreiben und jedes Mal wenn ich einen Text von dir lese, tauche ich in eine ganz andere Welt ein. Ich vergesse alles um mich herum und hänge nur noch an deinen Zeilen! Vielen Dank <3

  • Reply Jasmin 22. September 2015 at 17:14

    Liebe Luise,
    ich habe Respekt davor, dass du ein solches Thema hier verarbeitest. Sicher triffst du auch den Nerv deiner Leser, die sich in einer solchen Situation befinden. Ich verstehe aber nicht, was du dir aus diesem Text erhoffst. Antworten? Bitte versteh mich nicht falsch, niemand kennt dich nur dadurch, weil er diesen Block liest. Ich kann lediglich das Bild wiedergeben, welches er hinterlässt. Hast du in deinem momentanen Leben denn überhaupt Platz für eine Beziehung? Du bist so ehrgeizig, willst so viel vom Leben. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass du einer Partnerschaft, allein schon zeitlich, gerecht werden kannst und Stelle es mir schwierig vor, deinem Tempo gerecht werden zu können. Ich bin ein paar Jahre älter und kann dir sagen: Alles ist für etwas gut. Auch Trennungen, Schmerzen und Tränen. Und reicher ist man an Erfahrungen. Wenn es nicht geklappt hat, war es auch nicht richtig. Aber an dieser Stelle muss ich Sarah-Rebekka recht geben: Als Blogger neigt man offenbar dazu, Dinge zu dramatisieren. Ich denke das wollte sie damit sagen. Nach einem solchen Text muss man auch hier einen Schlussstrich ziehen – für sich und für die Leser. Ich wünsche dir für deine Zukunft und für deine Liebe alles Gute. Ein Fan deines Blogs bleibe ich trotzdem. Er ist was besonderes. Genau wie deine Art zu schreiben.

    • Kleinstadtcarrie 22. September 2015 at 17:35

      Liebe Jasmin,

      vorab: mir geht es gut. Sehr sogar. Sonst hätte ich einen solchen Blogpost auch nicht veröffentlicht.
      Wie ich im Text auch beschrieben habe, ist es so, dass ich danach gefragt wurde. SO VIELE Mädchen haben mich gefragt, ob ich ihnen helfen kann, ob ich erzählen kann, wie ich über Liebeskummer hinweg gekommen bin und dann habe ich mich überwunden und es aufgeschrieben. Das was ich weitergeben konnte, habe ich probiert zu formulieren. Dabei habe ich auch nicht dramatisiert, wie ich finde …
      Ich hoffe, dass das Deine Frage beantwortet :-)

    • Lari 22. September 2015 at 18:44

      Ich finde es auch dramatisiert. Ich glaube das es auch schnell einen negativen Einfluss auf manche Leser haben kann-

    • Kleinstadtcarrie 22. September 2015 at 18:47

      Wo ist der Beitrag denn negativ?
      Klar am Anfang und Liebeskummer ist auch nichts schönes – aber es geht ja darum, wie man darüber hinweg kommt..
      Bitte den Beitrag erst lesen und dann immer wieder unter verschiedenen Namen kommentieren :)

    • Lari 22. September 2015 at 18:44

      *dass

  • Reply Alexa 22. September 2015 at 16:29

    “Weil man denkt, dass man nur zu zweit vollständig ist – aber dein Herz schlägt auch allein.”
    Vor einem Jahr hätte ich diesen Text gut gebrauchen können… Als er ging, lag ich jeden Tag fast nur auf meinem Fußboden rum und dachte mein Leben wäre vorbei. Ich sah da einfach nichts mehr, da war nichts, keine Zukunft. Aber irgendwie ging es doch. Die Gefühle ebben irgendwann ab und dann geht es eben weiter…

    • Kleinstadtcarrie 22. September 2015 at 16:30

      Es tut mir Leid … dass das hier “zu spät kommt”. Wirklich! Ich wäre gern irgendwie für Dich da gewesen.

      <3

  • Reply Julia 22. September 2015 at 15:23

    Liebe Luise,

    ein wirklich wundervoller Text, bei dem auch ich mich ein wenig wiederfinde. Sicher geht jeder anderes mit einer Trennung um, manch einer braucht viel Zeit für sich, ein anderer ist gerne unter Menschen, aber deine positive Einstellung zum Leben generell und auch zu den schwierigen Phasen kann ich nur befürworten. Ich habe auch vor kurzem eine Trennung nach einer sehr langen Beziehung hinter mir. Es ist nicht schön gewesen und ich kann auch heute noch nicht ohne Schmerz daran zurückdenken, aber trotzdem wurde es von Tag zu Tag besser und nun liebe ich das Leben mehr als je zuvor. Die große Kiste mit den Erinnerungen steht auch noch ganz hinten im Schrank und wartet auf den Tag, an dem ich wieder bereit bin, sie mit Freude anzuschauen. Ich denke, irgendwann wird dieser Tag kommen. Dir alles Gute!

    Liebe Grüße, Julia

  • Reply Anni 22. September 2015 at 13:54

    Liebe Luise, ich finde es toll, dass du den Text in so eine positive Richtung geschrieben hast. Bei den ersten Zeilen dachte ich noch zurück an eine Zeit in der ich ähnlich empfunden habe und habe mir vorgestellt, dass das sehr niederschmetternd für jemanden sein muss, der noch mittendrin steckt. Aber als ich dann weitergelesen habe und der Text darum ging, wie es weitergehen kann, war ich begeistert, denn ich glaube das gibt vielen Mädchen (und vielleicht auch einigen Männern!) Mut sich aus ihrem Schneckenhaus heraus zu trauen!
    Ich bin selbst schon ganz lange über diese Gefühle hinweg, aber auch ich bewahre noch Erinnerungen und kann frei darüber reden, auch mit meinem Freund – denke gern an alles Schöne zurück und komme mit dem Schlechten zurecht. Die Zeit heilt wirklich Wunden, auch wenn man das häufig für einen abgedroschenen Spruch hält. <3

  • Reply Nilishi 22. September 2015 at 11:46

    Du hast ganz tolle Worte gefunden!
    Ich bin wieder einmal sehr berührt.

    Liebe Grüße,
    Nilay von Mindbroken.de

  • Reply Kristin 22. September 2015 at 10:20

    Wow Luise..
    ein wahnsinnig toller Text zu so einem sensiblem Thema.
    Das ging ans Herz – das ging unters Herz.

    xoxo, Kristin

  • Reply Sarah-Rebekka 22. September 2015 at 02:41

    Nehme es bitte nicht persönlich Liebe Luise, aber “alten” oder “vergangenen” Dingen hinterher zu weinen ist für jeden in Ordnung und ein Stück weit auch eine Bewältigung, dennoch finde ich sich immer auf (so was) zu reduzieren als Frau – dass ist es nicht Wert, denn der wo Dich traurig macht der hat Dich auch nie verdient sonst hätte / wäre es nie so weit gekommen, ich finde es immer so (Art faszinierend) wie Blogger oder auch andere sich damit so konfrontieren als würde die Welt zusammen brechen!!! Das sind “Lebensereignisse” die einfach (LEIDER) dazu gehören. Nur sich daran so zu klammern ich weiß nicht ob das ein richtiger Weg ist (ok richtig und falsch gibt es nicht)!

    Weißt Du ich hatte auch einmal solch eine Situation 4 1/2 Jahre lang, und es hing sehr viel daran, nur merkt man das man nicht mehr sich selbst ist & mich hat jemand so aufgefangen so wie ein Engel der einen in seinem Leben bekleidet & dieser jemand hat mir gezeigt was das Leben ist, und wie stark das Leben sein kann, und wie faszinierend Blickwinkel sind als immer nur an das negative oder vergangene zu denken > wir leben in der Gegenwart und damit hat er Recht.

    Aber unabhängig davon, schätze die Momente im Leben die genau das Gegenteil von dem hier sind ^^

    Liebe Grüße Sarah-Rebekka

    • Kleinstadtcarrie 22. September 2015 at 11:13

      Liebe Sarah-Rebekka,

      ich verstehe Deinen Kommentar nicht richtig – hast Du denn den Text überhaupt gelesen?
      Wieso sollte eine Frau auf Liebeskummer reduziert erden?
      Und wenn ein Mensch einen anderen Menschen traurig macht, dann ist es den Schmerz wert – das ist Liebe und enttäuschte Liebe…und dann bricht eine Welt zusammen, das ist einfach so. Und auch nicht nur bei Bloggern? Und natürlich gehört es dazu, aber da kann man doch trotzdem traurig sein?
      Und in dem Text geht es ja auch gerade darum, wie man drüber hinweg kommt – auch ohne Hilfe von jemand Anderem/Neuem…weil man eben nicht immer das Glück hat, direkt jemanden zu finden, der einen auffängt oder weil man einfach nicht bereit ist, sich auf jemand anderen einzulassen.

      Und natürlich schätzen wir alle die glücklichen Momente viel mehr.
      Dein Kommentar verwirrt mich irgendwie sehr.

      Nichts desto trotz: danke für Dein Feedback.
      Deine Luise

  • Reply Kristin 21. September 2015 at 22:07

    Du drückst einfach Gefühle in Worte aus! Unglaublich schön formuliert! ♥

  • Reply Selina 21. September 2015 at 18:50

    Einfach nur WOW! :)
    Vielen Dank für diesen Text :)

  • Reply Jenny 21. September 2015 at 18:38

    Liebe Luise du hast es geschafft. Ich habe Tränen in den Augen. Ich empfinde genau das selbe Kribbeln wie vor einem Jahr. Ich habe gedacht, dass dieser eine Schmerz nicht vorbeigehen würde. Habe tagelang geweint, mich verloren, verkrochen, wollte niemanden sehen und schon gar nicht mit jemandem reden. Ich habe es versucht mit mir selbst auszumachen. Doch irgendwann wurde es immer besser. Der Schmerz lies nach, die Tränen wurden weniger und ich fing an mich wieder selbst zu finden.

    Das Gefühl vergeht irgendwann. Es wird weniger und es tut nicht mehr so sehr weh, aber es dauert. Und es wird auch nie ganz weg sein.

    Liebe Luise ich finde es sehr mutig und wirklich wundervoll von dir, dass du uns an so einem sehr privaten Gefühl teilhaben lassen hast. Ich bewundere dich für deine Stärke! Ich wünsche dir nur das Beste, denn du bist so ein herzlicher und liebevoller Mensch.

    Liebe Grüße
    Jenny

  • Reply Jassy 21. September 2015 at 16:34

    Deine Text sind immer so schön formuliert und geschrieben! – Man kann alles richtig nachempfinden..
    Liebe Grüße und alles Gute weiterhin! :)

  • Reply Dilara 21. September 2015 at 15:11

    Wie kann ein Mensch mit so wenig Worten, so viel in einem erreichen? Wie kannst du mit jedem deiner Texte, genau das ausdrücken, was man selbst fühlt? Luise ich hab dir zwar schon sehr oft dafür gedankt aber ich kann es nur wieder tun. Danke! Und wir werden das alle schaffen. Da glaube ich ganz fest dran <3

    Ganz liebe Grüße Dilara
    von http://www.dilarafeenstaub.wordpress.com

  • Reply Wesermädchen 21. September 2015 at 14:01

    “Auf Krampf aufgewärmte Liebe schmeckt wie Pizza vom Vorabend. Das kann lecker sein, aber irgendwann kommt es einem einfach aus den Ohren raus.” – Toll geschrieben! Wow!
    Ich hoffe und denke, dass es alle da draußen, die gerade Liebeskummer haben und diesen Text lesen, nun ein Stückchen besser geht! Das Leben geht weiter und es gibt noch so viele leckere frische Pizzen, die man noch ausprobieren kann!
    Liebe Grüße vom Wesermädchen
    http://www.wesermaedchen.wordpress.com

    • Daniela 22. September 2015 at 15:01

      Das ist genau die Stelle, die ich nicht als treffend oder sagen wir sinnvoll beschrieben empfinde bei diesem Text. Du bist ja ein sehr ehrgeiziger Mensch und scheinst dir Fehler sehr zu Herzen zu nehmen und bist dennoch stets offen für andere Meinungen und Verbesserungsvorschläge, deshalb erläutere ich mal kurz, was mich hieran gestört hat (und ja, einige mögen das als kleinlich bezeichnen :D nichtsdestotrotz hier meine Kritik): Pizza vom Vorabend kann einem nicht aus den Ohren rauskommen – sie kann einem höchstens zum Hals raushängen. Man weiß, was du meinst und ich bewundere deine bildhafte Sprache, aber diese Redewendungen zu kombinieren halte ich nicht für originell, da der Sinn dabei auf der Strecke bleibt. Genauso wie Liebe weder schmecken, noch nicht schmecken kann – dann bedarf es eben ein paar mehr Worte für den Vergleich mit der Pizza vom Vorabend. Solche Kleinigkeiten lassen deine ansonsten sehr niveauvollen Texte einfach etwas weniger glänzen. Vielleicht wäre ein zusätzlicher Lektor in deinem Team keine schlechte Idee. :)

    • Kleinstadtcarrie 22. September 2015 at 15:21

      Hey liebe Daniela,

      vielen lieben Dank für Deinen ausführlichen Kommentar :-)
      Den ersten Teil kann ich nachvollziehen.
      Den zweiten – doch, ich finde Liebe kann schmecken oder nicht schmecken…

      Dennoch lieben Dank und viele Grüße <3

  • Reply Yao Weber-Wang 21. September 2015 at 11:19

    oh… liebe Luise,

    es ist sehr schön zu lesen, dass Du so glasklar bist – ja, die Gedanken mögen manchmal verworren sein, aber Du weißt ganz genau, wie Du die verstrickten Fäden der Liebe wieder gerade ziehst in eine Richtung, die Dir gut tut.

    Solange Du fühlst, liebst Du, solange Du liebst, lebst Du.

    Beste Wünsche für ein wunderbares Wesen – Dich!

    Yao

  • Reply Feli 21. September 2015 at 09:56

    Danke liebe Luise für diesen tollen Text. Ich habe mich auch vor 2 Tagen von meinem Freund getrennt und du beschreibst genau meine Gefühle. Ich hoffe, dass der Schmerz irgendwann nachlassen wird. Danke für deine Worte.

  • Reply MATRJOSCHKA 21. September 2015 at 05:28

    Dankeschön! Einfach ein ehrliches dankeschön für deine Worte liebe Luise :)

    Hab eine wunderbare Woche!

    mtrjschk.blogspot.com

  • Reply Jessi 21. September 2015 at 01:57

    Ich musste bei diesem Text schrecklich weinen und das, obwohl meine letzte Trennung ein Jahr her ist. Mittlerweile habe ich sehr große Angst vor einer neuen Beziehung. Ich verstehe deine Worte und kann die auch nachvollziehen, jedoch würde ich noch einen Niederschlag der Art nicht aushalten. Ich bin zwar stark geworden aber noch so etwas halte ich einfach nicht aus. Das nimmt mir so viel kostbare Lebenszeit.
    Liebe Grüße
    Jessica Kögel

  • Reply x 21. September 2015 at 00:55

    Schade dass immer wieder so viele Rechtschreibfehler in deinen Posts auftauchen :(

    • Yao Weber-Wang 21. September 2015 at 14:02

      Schade, dass Du lieber die Schreibfehler liest als die Gefühle…

    • x 21. September 2015 at 14:55

      Keine Sorge. Habe auch die Gefühle “gelesen”. Nur ist das mit den Rechtschreibfehlern ein Störfaktor, den ich nicht ausblenden kann. Aber anscheinend ist das eh allen egal. Wird sich bei ihr auch nie ändern.

  • Reply Lisa 21. September 2015 at 00:31

    Ein Wahnsinn wenn man sich zum gefühlt tausendsten Mal gerade eben von der aufgewärmten Pizza trennt. Bei Nacht und Nebel nach Hause fährt, plötzlich “Wir sind dabei uns zu verlieren” von Clueso im Radio läuft und angekommen deinen Text vorfindet … Ich glaube, das Schicksal will mir was sagen. Mir stehen die Tränen in den Augen und ich weiß, dass du so recht hast, aber es ist so unfassbar schwer einen Menschen aus dem Leben zu radieren, der bis eben noch so präsent war.

    • Kleinstadtcarrie 21. September 2015 at 00:40

      Lisa, ich kann das verstehen – so gut. Aber: Du schaffst das. Egal, ob Du Dich für’s bleiben oder gehen entscheidest – ich wünsch’ Dir dafür viel Kraft <3
      Deine Luise

  • Reply Melanie 20. September 2015 at 22:56

    Ohhh Gott! Was für ein wunderschöner Text! Genau in dieser Situation befinde ich mich gerade und du hast so recht, man muss einfach lernen loszulassen. Ich bin aber irgendwie froh zu hören, dass ich mit diesen Gedanken nicht alleine bin, dass wir Frauen wirklich schwerer mit Trennungen umgehen können und wir leider doch so verletzlich sind. Dein Text macht mir Mut und gibt mir Kraft endlich dieses Kapitel hinter mir zu lassen. Bleib so eine fröhliche Junge Frau, wie ich dich in Berlin kennenlernen durfte :)

    Melanie <3

    • Kleinstadtcarrie 21. September 2015 at 00:41

      Liebe Melanie,

      ich würde gar nicht sagen, dass es Frauen so viel schwerer haben… aber das können wir natürlich nicht wissen. Kommt natürlich auch immer auf die Beziehung, den Trennungsgrund,… an!

      Und so bleibe ich – klar <3
      Fühl’ Dich umarmt und bis ganz bald :-)

  • Reply Lea 20. September 2015 at 22:21

    Liebe Luise,
    ich lese deinen Blog nun schon seit 5 Jahren, fand mich schon in so vielen Texten wieder aber dennoch ist das hier mein erster Kommentar. Ich finde du hast einfach mal ein dickes DANKE verdient! Dafür, dass du uns so nah an dich ranlässt und vielen so aus der Seele sprichst. Zwar stecke ich momentan nicht in einer solchen Situation (sondern im Gegenteil sogar in einer tollen Beziehung), trotzdem hat es mir beim Lesen in der ein oder anderen Passage ein paar Stiche ins Herz versetzt. So ehrlich, dennoch nicht platt sondern gefühlvoll geschrieben. Einfach danke Luise, weiter so!

    • Kleinstadtcarrie 21. September 2015 at 00:39

      Hey Lea,

      wow – 5 Jahre <3 Danke, für’s treu bleiben :-)
      Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute <3

  • Reply Luise 20. September 2015 at 22:19

    Es gibt sehr wenige Menschen, die die Gabe besitzen Gedanken und Gefühle so wundervoll in Worte zu fassen wie du <3 Ein unglaublich berührender Text.

    Liebste Grüße
    Luise | http://www.just-myself.com

  • Reply Hannah 20. September 2015 at 22:12

    Liebe Luise,
    Das ist wirklich ein unfassbar schöner Text, der mir gerade aus der Seele spricht, da auch ich die letzten Tage Abschied nehmen musste von einigen Menschen und von “ihm”. Er war nicht mein Freund, aber er hat mir sehr viel bedeutet. Ich bin eine Person, der Menschen sehr schnell wichtig werden und so war das auch bei ihm. Mir ging es in den letzten Tagen wirklich schlecht ,ich konnte einfach nicht aufhören zu weinen. Wegen ihm, der neuen Schule, den fünf Jahren von denen ich mich verabschieden musste und der unerklärlichen Traurigkeit. Jetzt geht es mir wieder besser, ich bin sicherer geworden, fange an loszulassen. Und dann lese ich deinen Text und es ist, als würdest du meine Gedanken und Gefühle der letzten Woche aussprechen. Mir erklären was los war und mich ermutigen, dass es besser wird. Danke dafür!

  • Reply Luuuu 20. September 2015 at 22:00

    Einfach nur wow <3
    Bitte bitte schreib ein Buch ! Über Talent brauchen wir hier nicht mehr reden oder ? ;)
    Alles Liebe
    Luuu ♡

    • Kleinstadtcarrie 21. September 2015 at 00:35

      Ich weiß nicht, was ich sagen soll – einfach danke <3

    • Shawnee Thierolf 22. September 2015 at 20:36

      Von mir aus könntest du einfach alle deine Texte hier von deinem Blog zusammen fassen und als Buch rausbringen! Ich würd’s sofort kaufen!!!! <3

  • Reply Sophie 20. September 2015 at 21:49

    Aus Zufall habe ich gerade diesen Text gefunden und er passt genau zu meiner jetzigen Situation und ich glaube deine Worte werden mir in der nächsten Zeit sehr weiter helfen. Deine Sicht, die du in diesem wunderschön geschriebenen Text schilderst, kann ich nur zustimmen. Loslassen – es klingt so einfach, aber dahinter steckt so viel. Es tut weh so wie am ersten Tag. Aber man wird sich irgendwann besser fühlen, nicht mehr leer, alleine und kaputt. Die Hoffnung hab ich jetzt, wegen deinem Text.

    • Kleinstadtcarrie 21. September 2015 at 00:35

      Sophie, es freut mich so sehr hier von Hoffnung zu lesen <3 Ich sende Dir ganz viel Kraft :-)

  • Reply Camila 20. September 2015 at 21:25

    Wow! Mit laufen die Tränen. Wunderschöner Text!

  • Reply Theresa 20. September 2015 at 21:24

    Wow, ein wundervoller Post, Luise! Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich befinde mich gerade in dieser Phase und versuche jeden Tag ein Stück mehr von ihm weg und zu mir selbst zu finden. Es ist unglaublich schwer und es tut verdammt weh. Wie du schon sagst, die Trennungen werden nie leichter, denn wir werden immer erwachsener, reifer. Ich freue mich schon auf den Tag, an dem er für mich nur noch eine schöne Erinnerung ist…Danke, mach weiter so <3

    • Kleinstadtcarrie 21. September 2015 at 00:36

      “an dem er für mich nur noch eine schöne Erinnerung ist…” – ja, oh ja so wahr.

  • Reply Josi 20. September 2015 at 21:16

    Du glaubst gar nicht, wie lange ich auf solch einen Post gewartet habe! Endlich mal wieder ehrliche, tiefgründige Worte von einer Bloggerin. Endlich mal wieder mehr als nur Outfits. Du kannst Menschen wirklich bewegen mit deinen Worten. Bei mir schaffst du es zumindestens immer wieder!

  • Reply Alissa 20. September 2015 at 21:15

    Ich habe das Gefühl, du hast schon so viel Lebenserfahrung gesammelt.. danke danke danke, dass du sie mit uns teilst <3!
    http://www.alissaloves.wordpress.com

    • Kleinstadtcarrie 21. September 2015 at 00:37

      Und das mache ich gern Alissa <3
      Es ist mir bei diesem Thema wirklich selbst sehr schwer gefallen – aber es tut gut, jetzt Euer positives Feedback zu lesen <3

  • Reply Karolina 20. September 2015 at 21:12

    Hallo liebe Luise,
    Ich habe gerade deinen Text gelesen und bin doch recht sprachlos und nachdenklich. Nicht allzu lange ist es auch bei mir her das ich diesen stechenden einen Schmerz gespürt habe. Und ich finde es so unfassbar mutig und toll das du dieses Gefühl in einen so großartigen Text verfassen kannst.
    Das ist wirklich einer von meinen Lieblingstexten von dir!
    Liebste Grüße :)

  • Reply julia 20. September 2015 at 21:06

    Ich habe Tränen in den Augen. Wie wundervoll geschrieben, wie bedacht und umsichtig du die Worte gewählt hast – wie jedes direkt ins Herz trifft. Deine Texte sind ein Geschenk. DANKE.

  • Reply Marmormaedchen 20. September 2015 at 20:44

    Hee du!
    Ein unglaublich schöner Post, der mich tief berührt. Manchmal hat man Angst – dass man nie wieder so liebt, dass man niemanden mehr findet, mit dem es sich so nahe anfühlt – so wund, aber auch so wunderschön – und manchmal glaubt man, dass man sich selbst verliert – zusammen mit ihm.
    Danke. Wirklich. Für diesen Text und für das: mach weiter. Bleib nicht stehen.
    Danke, dass du das alles schreibst.
    LG Jasi
    http://www.marmormaedchen.blogspot.com

  • Reply Louie 20. September 2015 at 20:00

    So ein unglaublich schöner und berührender Post, bei dem du richtig dieses “Ja – genau so! Ich konnte es nur nicht selber in Worte fassen!” – Gefühl hervorrufst.

  • Reply Sandra 20. September 2015 at 19:35

    Wow, was für ein emotionaler, tiefgründiger und schöner Text… Als ob Du mir geradewegs ins Herz geschaut hast. Ich selbst befinde mich gerade in der Phase zu gehen, mein Kopf will es – doch mein Herz schafft es nicht. Noch nicht. Und so sitze ich hier, lese Deinen Text und weine. Darum, was ich verliere, verschenkte Möglichkeiten und aus der Unsicherheit das richtige zu tun. Deine Gedanken stärken mich und helfen mir, geben mir das Gefühl verstanden zu werden. Egal, wie es ausgehen wird, es tut gut nicht allein zu sein. Danke dafür liebe Luise!

    • Kleinstadtcarrie 20. September 2015 at 20:08

      Liebe Sandra,

      ein bisschen Gänsehaut hatte ich gerade hier im ICE nach Dresden.
      Ich bin so froh, dass ich Dir etwas geben kann. <3
      Viel Kraft für Dich.
      Deine Luise

  • Reply Maria Luna 20. September 2015 at 19:22

    Herzschmerz, Liebeskummer, Tränen, Enttäuschungen: All das habe ich in den vergangenen Monaten auch erlebt. Ich weiss nicht wie, aber ich glaube ich habe es irgendwie da raus geschafft. Ob es Pretty-Little-Liars-Marathons, Schokolade, Alkohol oder meine Selbstgespräche waren, die mich durch diese Zeit geholfen haben, weiss ich nicht. Aber ich habe es geschafft. Ich kann wieder lachen. Wieder ich sein. Ich kann sogar ein besseres Ich sein, als ich zuvor war. Denn jedes noch so schmerzhafte Erlebnis macht stärker. Sounds cheesy, ist aber so.
    Das Leben ist dazu da, um zu lernen. Und leider – oder auch nicht leider- gehören Enttäuschungen zum Lernen genau so dazu wie Erfolgserlebnisse. Deshalb sehe ich solche Erfahrungen nie als eine Zeitverschwendung, sondern als eine Bereicherung.
    Der Schmerz vergeht, die Tränen trocknen und irgendwann kann man von wieder anfangen. Anfangen zu Leben. Aber ich nenne solche Anfänge nicht gerne ”Neuanfänge”. Denn man ist nicht eine neue Person. Manchmal wünscht man sich das, aber die Realität sieht anders aus. Das ist aber auch gut so. Man ist noch die Person, die man vorher war, aber weiser, schlauer, erfahrener. Auf solchen Erlebnissen muss man aufbauen und nicht sich selber zerstören. Auf solchen Erlebnissen aufzubauen heisst, stärker zu werden. Dafür muss man nicht ”von vorne anfangen”. Nein. Man macht weiter. Aber besser.
    Danke Luise.

  • Reply Jette 20. September 2015 at 19:13

    Wow-Effekt. Wirklich. Du bringst es absolut auf den Punkt, akzentuiert mit eigenen Erinnerungen.
    Einer der schönsten Blogbeiträge.

  • Reply Voltaire 20. September 2015 at 19:10

    Hmm, ich bin da völlig anders… ich verschließe die Dachboden-Tür komplett und Erinnerungen sind nur noch fremde Zeilen auf einer 1€ Postkarte am Bahnhofkiosk. Damit lebe ich perfekt, denn mein neues Leben beginnt jedesmal komplett unbeschriftet ;)

    • Kleinstadtcarrie 20. September 2015 at 20:09

      Wenn Du damit besser klar kommst, dann ist das natürlich auch super :-)
      Aber ganz unbeschrieben von einer langen Beziehung bleibt man nicht – glaube ich…

    • Voltaire 25. September 2015 at 20:14

      Man selbst verändert sich natürlich mit allem, was man lebt. (betrifft z.B. auch den Tod der Eltern, meine leben nicht mehr-oder beispielsweise der Verlust der besten Freundin, mit der man sich zerstritten hat. ALLES beeinflusst irgendwie unser Denken und unser Tun) Die eigene Persönlichkeit wird natürlich durch die Erfahrungen, die man im Leben macht, gestärkt, oder aber auch (im worst case) geschwächt. “Weine ruhig, koste die Melancholie aus, und du wirst Kraft aus ihr schöpfen.. denn die Trauer versperrt der Liebe den Weg in dein Herz.” —> jedoch: Alte Beziehungen hatten bei mir nie einen Einfluss auf neue Lieben. Unbefangen ging und gehe ich immer wieder in neue Gefühle hinein, da ich mir selbst vertraue …und mich für einen Menschen halte, der es wert ist, geliebt zu werden!! Alles Alte sind nur Spuren, die mir zufällig irgendwo begegnen… und an die ich mich kaum noch erinnere. Aber jeder Mensch ist eben anders und fühlt anders. Daher war ich nur einmal traurig wegen einer Beziehung… als ich 16 war. . nie wieder war ich wegen eines Mannes seit damals traurig. Nun bin ich selbst Mutter eines Kindes, das so alt ist wie du….diese Liebe kann eh nix toppen ;)

  • Reply Jil 20. September 2015 at 19:06

    Ein wundervoll geschriebener Text.
    Mir kamen die Tränen. Wahrscheinlich weil ich genau weiß, wie es sich anfühlt ”Abschied” zu nehmen und abzuschließen mit einer bestimmten Person..

  • Reply Kezia 20. September 2015 at 19:04

    Die Bilder sind wunderschön und ich hatte gerade das Gefühl, dass du mich tatsächlich ansprichst. Ich weiß, das klingt merkwürdig, aber so ist es. Das waren gerade Worte, die ich gerne gelesen habe und die mich berührt haben. Und ich bin absolut deiner Meinung, dass man nach einer Beziehung kein schlechtes Wort über den Ex-Partner verlieren sollte. Ich schaffe es nicht, weil es nichts gibt und ich will es auch nicht, weil ich mir das Bild, was er hinterlassen hat, nur selbst zerstören würde und wie du sagtest: Lass die gute Zeit, die gute Zeit sein.
    Und es ist schön zu hören, dass noch jemand sagt, dass man nicht alles vernichten muss, sondern alles aufbewahren darf, aber nur aus dem Blickfeld schaffen sollte.

    Es ist toll, wie du so einen Text schreiben und mit Bildern zieren und es schaffst, dass sich jemand dadurch besser fühlt.

    • Kleinstadtcarrie 20. September 2015 at 20:10

      “dass sich jemand dadurch besser fühlt.” – das bedeutet mir wirklich die Welt <3

  • Reply Kati 20. September 2015 at 18:30

    Wow berührender Text. Ich kann mich so gut in dich reinversetzen und es tut mir so leid für dich, dass dein viel zu großes Herz nun eine tiefe Narbe hat.
    In dem ersten Teil habe ich mich wieder erkannt – auch zu mir wurde schon gesagt “du Mädchen mit dem viel zu großen Herzen”.
    Aber man darf nicht verbittern nur weil manche Menschen das ausnutzen, nicht schätzen oder einem ungewollt weh tun. Denn je größer unsere Herzen, desto größer auch die Schmerzen… . Aber desto größer auch das glück, die Liebe und Lebensfreude ! Lass dir das nicht nehmen, denn eines Tages wirst du auf diese Tage zurück schauen & denken “arme kleine Luise, wie gern würde ich dir sagen, dass du schon bald so glücklich sein wirst, in den Armen von dem richtigen und wo dein großes Herz geschätzt und gebraucht wird.” :-) fühl dich ganz warm gedrückt

  • Reply Caro 20. September 2015 at 17:53

    Ein wunderbarer Text, liebe Luise. Ich bin nahezu gerührt, weil du mir so aus der Seele sprichst. Ich musste auch diese Erfahrungen sammeln – vielleicht die traurigste Zeit meines Lebens. Ich habe geglaubt, dass nichts mehr so wie früher wird und ich für immer traurig sein werde. Vor allem habe ich immer geglaubt, dass es nur mir so geht und ihm nicht. Mir fehlte einfach völlig die Freude am Leben, das Selbstvertrauen in mich selbst und die Kraft wieder aufzustehen. Ich habe ein Jahr gebraucht, bis ich wieder in meiner Bahn war und Dinge in die Hand nehmen konnte, zur Ruhe kam und die Situation einfach nur akzeptieren konnte. Es war schwer und teilweise arbeite ich auch noch heute daran, aber mir hat immer geholfen, mich auf mich zu berufen und an mich zu glauben, zurück zu mir selbst zu finden. Ich trage auch nach wie vor viele Erinnerungen in mir, die weh tun können, aber auch schön sind. Das spaltet mich oftmals sehr, aber ich muss damit einfach umgehen. Herzlichen Dank für die schönen Worte und Gedanken. Ich habe auch so geliebt und gefühlt wie du. Ein was habe ich sicher auch gelernt, beim nächsten Herz-Schmerz fühlt es sich sicher wieder ein wenig anders an. Herzlichen Gruß von Carolin.

  • Reply Alex 20. September 2015 at 17:51

    <3

  • Reply Franzi 20. September 2015 at 17:31

    Liebe Luise, wie immer ein schöner Text. Ich finde deinen Punkt mit dem Verwahren von Erinnerungen sehr wichtig. Dinge wegzuschmeißen , zu zerreißen, zulöschen. Das hilft vielleicht für den Moment. Aber irgendwann ärgert man sich einfach nur noch darüber, dass man diese Erinnerung weggeworfen hat.
    Ich habe damals meinen ersten Liebesbrief von meinem ersten Freund nach der Trennung zerrissen und verbrannt. Für den Moment füllte ich mich befreit und nicht mehr so traurig. Aber einige Monate später habe ich es schon bereut. Es war mein erster Liebesbrief und durch die virtueller werdende Welt auch mein einziger. Ich war nie das Mädchen, das viele Liebesbriefe bekam. Ich kann mir dafür in den Hintern beißen.

    Daher ist das verwahren von Erinnerungen sehr sehr wichtig. Und wie du sagst, eine kleine Kiste oder ähnliches ganz weit hinten in der Schrankecke. Man schaut nicht ständig rein, aber wenn es einen überkommt, dann sind sie alle da. Seit dem sammel ich auch alles, was ich nicht ins Album kleben kann in einer Erinnerungskiste.

    Und letztendlich so stumpf und einfach es immer klingt. Letztendlich heilt die Zeit die meisten Wunden. :)
    Liebe Grüße
    Franzi

  • Reply Svenja 20. September 2015 at 17:13

    Wow, ich sitze gerade weinend vor dem PC. Was für tolle, ehrliche und aufrichtige Worte.
    Und…du…hast…soooo verdammt recht!
    <3

  • Reply Seline 20. September 2015 at 17:11

    Am liebsten, hätte ich gerade losgeflennt. (Ich habe mich aber arg zusammengerissen.) Und das, obwohl ich noch keine Trennung hinter mir habe.
    Du kannst mich so mit deinen Worten bewegen, das ist unglaublich. Ich konnte mich gerade so in das was du beschreibst reinfühlen…Ich habe richtig Gänsehaut.
    Hast du schon mal darüber nachgedacht ein Buch zu schreiben? Ich wäre wahrscheinlich eine der ersten, die in den Laden rennt und es kauft. Und wenn du so schreibst, dann kann ich auch einfach nicht aufhören zu lesen.

    Liebst, Seline
    selscloset.blogspot.de