Nur der Mann im Mond

/29. Juni 2015/41 Kommentare

b1 b2

La Le Lu, nur der Mann im Mond schaut zu, wie die kleinen Kinder schlafen…

Ich liege im Bett. Ich bin hellwach und werfe einen Blick auf mein Handydisplay. Es ist 00:43 Uhr. Keine neuen Nachrichten. Die Scheinwerfer eines vorbeifahrenden Autos erleuchten den ganzen Raum. Irgendwo knackt etwas. Ich ziehe meinen linken Fuß auch noch unter die Bettdecke. Rechne aus, wie viele Stunden ich noch schlafen kann. Ich drehe mich auf die Seite, niemand kuschelt sich an. Wieder ein Auto.  Und als ich dann endlich anfange, nachzudenken. Als ich es endlich zulasse und mir die Tränen in die geschlossene Augen treten, schlafe ich ein.

Ich hatte immer ein Problem damit, einzuschlafen. Lass die Tür einen Spalt weit offen! Sing mir bitte noch etwas vor. Kraulst Du mich? Und dann war ich insgeheim doch froh, dass ich mir mit meiner Schwester ein Zimmer teilen musste.
Und dann wurde ich älter, hatte Liebeskummer und andere Schwierigkeiten. Wollte nicht schlafen, sondern tanzen, knutschen, bei ihm sein.
Und spätestens als ich in die 12. Klasse kam und alleine wohnte, hatte die Nacht über den Tag gesiegt. Ich saß dann todmüde im Bioraum. Dafür haben wir uns kennengelernt.
Dann habe ich angefangen, so viel zu arbeiten, zu lernen, zu leben, dass ich jeden Abend so müde in’s Bett gefallen bin, dass ich gar keine Zeit mehr hatte, mir um irgendetwas Gedanken zu machen. Keine Minute hat es gedauert, bis ich tief und fest geschlafen habe. Und ich wusste, dass du da bist. Du hast mich festgehalten, meinen Husten ausgehalten.
Im Mai bist du gegangen. Der Laptop hat Deinen Platz eingenommen, ich habe bis spät in die Nacht E-Mails beantwortet, Kommentare gelesen.
Die letzten Wochen war es dann wieder da: das Problem mit dem Schlafen. Stundenlang lag ich einfach nur da. Kam nicht zur Ruhe. Und seitdem habe ich mich damit beschäftigt, was man dagegen machen kann – gegen das Nicht-Schlafen-können.

Ganz wichtig? Frische Luft! Das wird jetzt im Sommer ein bisschen schwieriger. Aber trotzdem öffne ich das Fenster vor dem Schlafen gehen für mindestens 15 Minuten. Danach muss das aber wieder geschlossen werden, denn mit offenem Fenster kann ich persönlich nicht schlafen.
Denn ich brauch’ es – zum Leidwesen jener, die bei mir übernachten – zum schlafen ganz warm und kuschelig.
Kuschlig ist auch direkt das Stichwort! Ich habe zwei Decken und unzählige Kissen, in die ich mich einmummeln kann – und das brauche ich auch im Sommer. Merkwürdig, oder?
Und tagsüber wird das ganze Chaos dann aber schön gemacht. Bett machen wird überwertet? Nein! Absolut nicht. Zumal ich eine eher kleine Wohnung habe, möchte ich, dass es ordentlich aussieht und dazu kommt: ich mag es, mich abends in ein gemachtes Bett zu legen. Dann räume ich die dekorativen Kissen weg und kann es mir richtig gemütlich machen.
Außerdem es schreckt andere Leute ab, sich in’s gemachte Bett zu setzen – ich mag es nämlich gar nicht, wenn man sich mit den Klamotten, die man den ganzen Tag getragen hat und damit an allen möglichen Orten saß, in die Bettwäsche setzt, in der man nachts schlafen möchte.
Reinlichkeit ist mir also sehr wichtig. Und deswegen bin ich auch ein Abend-Duscher. Vielleicht würde es meinem morgenmuffligen Ich gut tun, früh unter der kalten Dusche zu stehen. Aber ich kann einfach nicht ungewaschen schlafen gehen. Also dusche ich, creme mich ein und kann dann beruhigt ins Bett legen.

Was ich mir gerade noch angewöhnen muss? Dass ich meinen Laptop aus dem Bett verbanne. Ich war gerade kurz davor, „und Handy“ dazuzuschreiben. Aber ich weiß, dass das beinahe unmöglich ist. Ich sitze bis spät in der Nacht an meinem Laptop und lasse mir das helle Licht in’s Gesicht strahlen. Und wenn ich es dann endlich mal geschafft habe, den zuzuklappen, schnappe ich mir das Smartphone und lasse mich bei Snapchat besingen oder stundenlang belabern. Eine weitere schlechte Angewohnheit meinerseits bei der ich Euch unbedingt raten würde, das nicht nachzumachen: ich schalte mein Handy während der Nacht zumeist nicht leise. Aber auch das nehme ich mir für die Zukunft vor!

Denn zum Schlafen brauche ich es mucksmäuschenstill. Früher, und dieses früher ist noch gar nicht so lang her, habe ich zum Einschlafen Kassetten gehört. Bis vor kurzem Hörbücher oder Youtubevideos – aber das ist zu laut. Zu laut für Gedanken. Also schalte ich alles aus und höre mir zu. Denke die Gedanken zu Ende, die sich über den Tag angestaut haben. Mir fallen Sätze ein, die ich hätte sagen sollen. Ich freue mich über das Lächeln, dass Du mir zugeworfen hast. Und wenn ich dann noch Kraft genug habe und es einfach nicht ruhig wird in meinem Kopf, dann tapse ich noch mal kurz zu meinem Schreibtisch und schnappe mir mein Tagebuch. Schreibe mir alles von der Seele. Und wenn es dann immer noch etwas gibt, rufe ich die Person an, um die sich meine Gedanken drehen.

„Lass die Tür ein Stück offen, ja Mama?“
Ich hasse die Dunkelheit. Ich fürchte sie. Immer noch.
Und jetzt muss ich die Tür nicht mehr offen lassen, sondern habe ein kleines Glühwürmchen. Nunja, zumindest fast. Dieses schöne Einmachglas, das ihr auf den Fotos sehen könnt, speichert tagsüber die Energie der Sonne und leuchtet dann nachts. Das schöne daran? Man kann das Glas gestalten. Ich habe bisher noch nichts reingepackt, aber egal ob Sand oder Blumen, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ich möchte unbedingt mal Wasser reinfüllen und schauen, wie das aussieht. Mein Sonnenglas habe ich von Sonnenglas.net – das beste an der ganzen Sache? Nicht nur das Glas ist durchsichtig, auch die Arbeitsbedingungen sind transparent. Fair Trade! Ein Projekt, was es zu unterstützen gilt, finde ich.
Und ehe das Licht ausgeht, bin ich eingeschlafen.

Habt ihr irgendwelche merkwürdigen Schlafangewohnheiten oder Tipps zum besser Einschlafen? Lasst Sie mich gerne in den Kommentaren wissen!

bb bbebb1Mit freundlicher Unterstützung von Sonnenglas.net

Join the discussion

41 Kommentare

  • Reply Nadine 31. August 2015 at 09:26

    Liebe Luise,
    ich habe bisher noch nichts von dir gehört, weil ich nämlich gar kein Blog-Fan bin. Also Fan vom Lesen von Blogs.. Aber als ich gestern, als ich bei mir in der Wohnung am Aufräumen war, dich zufällig im Fernsehen gesehen habe, warst du mir irgendwie direkt sympathisch. Du hast dort vorgelesen, was du in deinen Blog geschrieben hast – und mir hat direkt dein Schreibstil gefallen. So sehr, dass er mir nicht aus dem Kopf ging und ich heute gegen alle meine sonstigen Angewohnheiten tatsächlich hier auf deinem Blog bin. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert! Besonders diesen Post finde ich bisher richtig schön, weil ich mich irgendwie damit identifizieren kann. Und ich liebe deine Einrichtung. Das Sonnenglas ist übrigens direkt auf meine Wunschliste gelandet. Ich werde noch ein wenig weiter stöbern und bestimmt öfter mal vorbei schauen.
    Mach weiter so, wie bisher!
    Und vielleicht hast du mal Lust, einen Post zu toller Deko und Einrichtungen zu schreiben – du hast nämlich definitiv ein Händchen dafür!
    Liebe Grüße
    Nadine

    • Kleinstadtcarrie 1. September 2015 at 14:13

      Nadine,
      lieben Dank für Deine tollen Worte – ich freue mich so, Dich als Leserin dazugewonnen zu haben 🙂
      Ich habe in nächste Zeit tatsächlich noch mehr Einrichtungsposts geplant 🙂

      Ganz liebe Grüße an Dich
      Luise

    • Nadine 4. September 2015 at 12:00

      oh, da freue ich mich! 🙂

  • Reply Simone 4. Juli 2015 at 22:35

    Liebe Luise,

    Mit jedem weiteren Blogpost, den Ich lese, erkenne ich weitere Parallelen zu mir. Ich habe ebenfalls ganz schlimme Schlafprobleme. Seit „er“ weg ist, noch mehr. So schlimm teilweise, dass ich mich tagelang auf nichts mehr konzentrieren kann usw… Ich versuche immernoch, mein Rezept zum guten Einschlafen zu finden und hoffe, dass das bei dir bald auch kein Thema mehr sein wird.

    Ich lese Deinen Blog sehr gerne, deine Texte berühren mich jedes einzelne Mal!

    Liebste Grüße aus Holland,

    Simone

  • Reply Anni 1. Juli 2015 at 07:47

    Liebe Luise, ich hatte früher auch große Einschlafprobleme und auch Angstzustände im Dunklen, aber ich habe inzwischen alles weit hinter mir gelassen und helfe jetzt anderen 🙂 Den Laptop und das Handy aus dem Bett zu verbannen ist wichtig, weil das Gehirn nicht zur Ruhe kommt – wegen dieser vielen Eindrücke – und nicht versteht, dass es Nacht ist. Bei meinen personal-Training Schülern ist das abendliche Ritual auch tatsächlich das einzige was für alle gleich ist: Vor den Schlafengehen den Wecker stellen und danach an die frische Luft, am besten eine halbe Stunde und dann direkt schlafen, nichts leuchtendes mehr ansehen, nicht fernsehen – nur schlafen. Ich hatte noch niemanden bei dem das nicht bereits nach 2 Tagen Wunder bewirkt hat – unser Körper ist eigentlich gar nicht so kompliziert 🙂 Wer einen überaktiven Körper hat und ständig das Gefühl hat nicht richtig zu liegen, dem helfen zusätzlich asymetrische Übungen vor dem Schlafen (wie zB eine Standwaage). Die wilden Gedanken und Sorgen / Ängste bekommen man mit Erschöpfung oder mentalen Übungen in den Griff. Ich habe gerade erst eine Einschlaf-Meditation für Problemwälzer aufgenommen, davon gibt es nämlich ganz schön viele in unserer Welt. Hier ist sie: http://www.positiviphy.de/stressfrei-einschlafen/ Vielleicht kann sie ja auch jemandem mit Schlafproblemen helfen, der diesen Artikel liest <3

    • Kleinstadtcarrie 1. Juli 2015 at 09:32

      Hey Anni,
      danke für Deinen ausführlichen und informativen Kommentar! Ich denke, dass das sicherlich einigen weiterhelfen kann – DANKE dafür 🙂

  • Reply Nadja 30. Juni 2015 at 22:13

    Wunderschöne Bilder und ein toller Post! 🙂 So ein Glas möchte ich mir demnächst auch nochmal zulegen.. 🙂 Ich kenn das mit dem schlecht einschlafen können und eine Freundin von mir hat dasselbe mit dem „nicht in Straßen-Klamotten aufs Bett setzen“ – sie legt dann eine Decke aufs Bett, bevor ich mich setzen darf.. 😀
    Nachts kommen die Gedanken, die Gefühle.. alles.. nicht schön.. :/
    Eine schöne Restwoche wünsch ich dir und, dass du bald wieder gut einschlafen kannst!

    • Kleinstadtcarrie 1. Juli 2015 at 09:32

      Nadja,

      ich muss ehrlich sagen, dass ich das schön finde, wenn die Gedanken und Gefühle kommen 🙂 Aber eben ungünstig, wenn ich grad schlafen will/ muss :-))

  • Reply Hannes 30. Juni 2015 at 17:03

    Hallo,

    ich gehöre auch zu denen, die fast jeden Abend mit dem Einschlafen zu kämpfen haben. Wenn ich mal totmüde bin, kann ich auch so einschlafen, aber ansonsten brauche ich eigentlich immer Ablenkung. Wenn ich alleine schlafe, höre ich meistens Harry Potter 😀 Da ich die Hörbücher alle schon 10x gehört hab, ist die genau richtige Mischung: nicht zu spannend, weil ich es ja schon kenne, aber auhc nicht mega langweilig.

    Wenn ich nur mit meinen Gedanken da liege, macht mich das häufig verrückt.

    Viele Grüße
    Hannes von http://www.guysblog.de

  • Reply liebe was ist 30. Juni 2015 at 15:01

    wow, ich habe mich direkt in dein Schlafzimmer verliebt, bzw. das Dekor, dass du durch die schönen Bildelemente und Kissen geschaffen hast!
    beim einschlafen habe ich zwei Angewohnheiten: erstens trinke ich etwa 0,75- 1 Liter Wasser vor dem Zubettgehen und zweitens reibe ich mir ein bisschen Lavendelöl auf die Schläfen … der Duft ist unglaublich beruhigend (das ätherische Öl bekommt man in Apotheken!).

    <3 Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/

  • Reply Tamara 30. Juni 2015 at 14:33

    Ich finde, dass viele es mit der Bett-Deko immer ziemlich übertreiben und die Wohlfühl Oase dann oft zum Instagram Fotowettbewerb wird, aber bei dir ist es einfach stimmig und man sieht allein an den Bildern, dass es so gemütlich und warmherzig ist.
    Probleme beim einschlafen kenne ich gut, vor allem weil einem einfach so vieles im Kopf rumgeht. Ich habe mir angewöhnt eine Stunde vor dem schlafen gehen, etwas nur für mich zu machen, also den Laptop mal außer Acht zu lassen. Meistens mache ich mir Musik an und schreibe etwas per Hand auf oder mache mir meine Nägel. Anfangs viel das wirklich sehr schwer, aber mittlerweile kann ich dadurch wirklich gut schlafen.
    Gruß
    Tamara

  • Reply Helena 30. Juni 2015 at 14:24

    Da ist man mal zwei Wochen nicht online und du hast so viele bezaubernde Blogposts veröffentlicht. Ich habe mir gerade die Zeit genommen, jeden einzelnen zu lesen und ich kann dir nur eins sagen: Ich bin verliebt in die Art, wie du schreibst. Wie du die Worte wählst. Wie du einfach du bist.
    Ich bin leider auch so ein Kandidat, der abends sehr schlecht einschläft. Deine Tipps sind super, die setze ich auch jeden Abend vorm Schlafengehen um. Trotzdem kreisen in meinem Kopf viel zu viele Gedanken, die mich die halbe Nacht wach sein lassen und mich Morgens kaum aus dem Bett kommen lassen. Ich begleite dich auf deinem Weg zum besserem Schlaf!

    Sonnige Grüße von Helena <3
    http://letsmakeanewtomorrow.blogspot.de

  • Reply Anni 30. Juni 2015 at 11:15

    Liebe Luise, ich hatte früher auch große Einschlafprobleme und auch Angstzustände im Dunklen, aber ich habe inzwischen alles weit hinter mir gelassen und helfe jetzt anderen 🙂 Den Laptop und das Handy aus dem Bett zu verbannen ist wichtig, weil das Gehirn nicht zur Ruhe kommt – wegen dieser vielen Eindrücke – und nicht versteht, dass es Nacht ist. Bei meinen personal-Training Schülern ist das abendliche Ritual auch tatsächlich das einzige was für alle gleich ist: Vor den Schlafengehen den Wecker stellen und danach an die frische Luft, am besten eine halbe Stunde und dann direkt schlafen, nichts leuchtendes mehr ansehen, nicht fernsehen – nur schlafen. Ich hatte noch niemanden bei dem das nicht bereits nach 2 Tagen Wunder bewirkt hat – unser Körper ist eigentlich gar nicht so kompliziert 🙂 Wer einen überaktiven Körper hat und ständig das Gefühl hat nicht richtig zu liegen, dem helfen zusätzlich asymetrische Übungen vor dem Schlafen (wie zB eine Standwaage). Die wilden Gedanken und Sorgen / Ängste bekommen man mit Erschöpfung oder mentalen Übungen in den Griff. Ich habe gerade erst eine Einschlaf-Meditation für Problemwälzer aufgenommen, davon gibt es nämlich ganz schön viele in unserer Welt. Hier ist sie: http://www.positiviphy.de/stressfrei-einschlafen/ Vielleicht kann sie ja auch jemandem mit Schlafproblemen helfen, der diesen Artikel liest <3

  • Reply Chris 30. Juni 2015 at 10:50

    Hey,

    Ausnahmsweise schreibt jetzt auch mal ein Mann. Und nein ich bin auch definitiv nicht schwul falls das jetzt einige denken! Ich bin nunmal ein Mann der solche Blogs eben mag und sie sehr gerne liest, denn du schreibst auch mir oft aus der Seele.
    Was das schlafen angeht, diese Problemchen kenne ich nur zu gut. Hatte früher die selben. Ich habe auch meistens Kasetten oder CD’s zum einschlafen gehört. Das hat ganz gut funktioniert nur irgendwann kommt man eben in ein Alter, wo Benjamin Blümchen eben nicht mehr cool ist ;). Also brauchte ich etwas anderes. Bis ich etwas gefunden hatte ging es mir wie dir, ich lag stundenlang wach im Bett und habe viel zu viel nachgedacht.
    Irgendwann ging dann die Zeit los, in der ich abends einfach länger wach geblieben bin. So lange bis ich dann einfach müde ins Bett gefallen bin. Nachteil daran, ich bin auch müde wieder aufgestanden da ich dann meistens nur 4-5 Stunden Schlaf hatte -.-.
    Mit der Zeit regelte sich das dann bei mir von ganz alleine. Ich hatte neue Hobbys, wie das Tanzen, welches mich sehr müde macht, weil das Training eben anstrengend ist.
    Und nochmal zwischen drin, weil ich jetzt „Tanzen“ geschrieben habe, nein ich bin immer noch nicht schwul ;).
    Heute regelt sich das bei mir von ganz alleine. Ich arbeite im Schichtdienst, habe meine Tanzerei und nebenbei Arbeite ich noch in der Tanzschule an de Bar und muss Uni Dinge erledigen. Da kommt es dann von ganz alleine wenn man todmüde ins Bett fällt.
    Wenn es dann doch mal nicht so klappt mit dem einschlafen nehme ich eine Baldrian-Tablette. Das hilft immer und man wacht sehr entspannt auf, da es ein Pflanzlicher Stoff ist und keine Chemie.
    Es gibt aber auch heute noch ab und zu Nächte, in denen ich viel zu viel nachdenke – allerdings finde ich man braucht das ab und zu einfach mal, denn so verarbeitet das Gehirn viele Dinge, wozu es sonst vielleicht gar keine Zeit hat. So ist es zumindest bei mir.
    Also liebe Carrie, die Zeiten ändern sich. Vertraue einfach darauf. Und wenn es doch mal wieder länger dauert, dann schnapp dir eine Baldrian.
    Oder mach einfach einen Spaziergang. Das kann manchmal Wunder bewirken. Du kannst nachdenken und du wirst durch die frische Luft müde.
    Aber vertraue einfach auf dich selbst und schalte einfach ab und entspanne dich und du wirst schlafen, wie eine Königin.

    So und nun nochmal nein ich bin nicht schwul!

    Achja und was ich fast vergessen hätte – tolle Blogposts, die du hier schreibst und wunderschöne Bilder! Mach weiter so!

    Liebe Grüße
    Christoph

    • Kleinstadtcarrie 1. Juli 2015 at 09:38

      Hey Christoph,

      danke für Deinen ausführlichen Kommentar – und Sorgen musst Du Dir um mich gar nicht machen, alles super bei mir und ich habe das mit dem Schlafen ja auch schon halbwegs wieder in den Griff bekommen – gerne auch mit Benjamin Blümchen, der ist nie uncool hihi

      Was mich an Deinem Kommentar leider ein bisschen stört, ist die Tatsache dass Du drei Mal betonst, dass Du nicht schwul bist. Also a) mache ich mir darüber keine Gedanken, wenn ich Eure Kommentare lese und b) wieso sollte man von Deinen Aussagen darauf schließen? und c) es wäre doch absolut nicht schlimm?
      Also irgendwie habe ich da entweder was missverstanden – oder aber: es muss gar nicht sein 🙂

      Danke trotzdem für Deinen Kommentar 🙂

    • Christoph 1. Juli 2015 at 12:50

      Das hat einen guten Grund weswegen ich das so betone. Hat mit meiner Vergangenheit zu tun und mit mir. Wer mich persönlich kennt weiß warum.
      Ich habe einfach ein etwas anderes auftreten und eine andere Erziehung als manch anderer in meinen Klassen in der Schule damals. Jeder der mich zu ersten Mal sieht stempelt mich sofort als schwul ab und ist dann schockiert wenn er erfährt, dass es eben nicht so ist.
      Dann kommt halt noch dazu, dass ich Tanze und dann bestärkt dies eben noch die Gedanken anderer recht oft. Ab und zu nervt es und ab und zu ist es mir völlig egal und manchmal rechtfertige ich mich eben gleich bevor andere Gedanken aufkommen.
      Lange Story wie du merkst ;-).

    • Kleinstadtcarrie 1. Juli 2015 at 15:25

      okay, Christoph 🙂 Verstehe!

      Beste Grüße
      Luise

  • Reply Yao Weber-Wang 30. Juni 2015 at 09:53

    Liebe „Carrie“,

    ich habe da leider keine Tipps zum schnellen Einschlafen, dennoch möchte ich Dir ein paar Zeilen schreiben.

    Danke für deine Worte. Sie sind wunderschön, fast sogar schöner als deine Bilder, die eigentlich nicht zu toppen wären…

    Wer schreibt, der lässt Gefühle zu, und das befreit. Die schlaflosen Nächte gehören einfach auch dazu. Aber ganz sicher, bald wirst Du sehr gut und sehr schnell einschlafen!

    Viele Grüße

    Yao

  • Reply Elena 30. Juni 2015 at 02:29

    Schöner Post!
    Das Glas ist richtig cool 🙂 will mir vielleicht eins zu Weihnachten wünschen.

  • Reply Luuu 29. Juni 2015 at 22:33

    Ich konnte früher nur sehr schlecht einschlafen, heute achte ich einfach darauf genug Power in den Tag zu stecken und abends müde zu sein 🙂
    Klingt seltsam, hilft bei mir aber sehr gut 🙂
    Alles Liebe
    Luuu ♡

  • Reply Nina 29. Juni 2015 at 22:29

    Hast du die Bilder gemacht?

    • Kleinstadtcarrie 29. Juni 2015 at 23:27

      Hallo Nina,

      jap genau 🙂
      Wenn nicht, dann würde ich den Fotografen darunter verlinken!

      Beste Grüße

  • Reply Vanessa 29. Juni 2015 at 22:12

    Manchmal sprichst du mir wirklich aus der Seele.. Und das Glas eignet sich bestimmt auch super als Geschenkidee, ich war damals schon in deinem Youtube Video so begeistert davon. (:

  • Reply Anna - Lena 29. Juni 2015 at 21:38

    Seid du und dein Freund wieder zusammen? 🙂

  • Reply Nadine 29. Juni 2015 at 21:06

    Toller Blogpost ♥
    Ich habe auch immer Probleme einzuschlafen, wenn es zu dunkel im Raum ist. Die Rolladen müssen immer komplett oben sein und zusätzlich habe ich auch noch immer eine kleine Lampe an.
    Ich lese jeden Abend vor dem Einschlafen immer ein paar Seiten in einem Roman, damit ich besser einschlafen kann.

  • Reply Katharina 29. Juni 2015 at 21:01

    Das Sonnenglas ist ja fantastisch; ich fürchte die Dunkelheit nämlich ebenso und habe mir leider angewöhnt nachts eine kleine Lampe im Flur brennen zu lassen :/

    Als Kind hatte ich auch ziemlich große Einschlafprobleme, vor allem in der warmen Jahreszeit. Das wurde dann aber mit dem Studium schnell besser und bis heute habe ich gelegentlich sonntags noch Probleme mehr als 4 Stunden Schlaf zu finden.

    Als ich noch bei meinen Eltern lebte habe ich oft Musicals zum Einschlafen gehört und mir vorgestellt mitzuspielen. Das Prinzip funktioniert auch jetzt noch; am schnellsten schlafe ich ein, wenn ich meine eigene Daily Soap erfinde 🙂 ich baue dann Serien, Filme, Figuren ein die mich inspirieren und übertrage das auf meine Lebenswelt. Dazu muss man aber schon ein ziemlicher Träumer sein^^

  • Reply Josie 29. Juni 2015 at 21:00

    Ich schlafe glücklicherweise innerhalb von wenigen Minuten ein. Außer ich hatte einen stressigen Tag& hab mich ganz arg über etwas geärgert. Dann kann es auch mal eine Stunde dauern, bis ich ins Traumland abdrifte. In solchen Fällen schnappe ich mir dann unseren Kater und lasse mich in den Schlaf schnurren. Das klappt meistens.

    Die Idee mit dem ‚Sonnenglas‘ finde ich richtig gut. Ich denke, dass darf auch bald bei mir einziehen.

    Liebste Grüße

  • Reply Lisa 29. Juni 2015 at 20:27

    Ein wirklich super toller und sehr interessanter Blogpost.
    Ich konnte leider auch eine Zeit sehr schlecht einschlafen aber ich sprühe mein Kopfkissen abends mit Lavendel ein und seit dem schlafe ich einfach nur komplett durch und vor allem schlafe ich sehr schnell ein.

    Liebe Grüße Lisa
    http://hellobeautifulstyle.blogspot.de/

  • Reply Kate 29. Juni 2015 at 20:26

    Ich bin begeistert. Wiedereinmal ein wunderschöner Post.
    Mein Tipp um besser einzuschlafen ist ganz einfach. Mir hilft es immer wenn ich vor dem Schlafengehen noch ein wenig lese. Ich schlafe dann gleich ein und schlafe auch besser.

    lg Kate
    http://www.the-little-day-dreamer.blogspot.com

  • Reply The Pink Heart Girl 29. Juni 2015 at 20:26

    Sehr schöne Bilder :-* http://www.thepinkheartgirl.blogspot.de

  • Reply Marmormaedchen 29. Juni 2015 at 20:21

    Hee du!
    Ein wirklich toller Post. Ich finde es sehr wichtig, gewisse Schlafrituale zu haben. Ich muss immer aufräumen, bevor ich ins Bett gehe. Solange mein Zimmer nicht einigermassen ordentlich ist, finde ich keine Ruhe.
    LG Marmormaedchen
    http://www.marmormaedchen.blogspot.com

  • Reply Pauline 29. Juni 2015 at 20:06

    Ein sehr schöner Post Luise! Ich muss auch abends vor dem Schlafengehen unbedingt duschen. Ich fühle mich sonst einfach igendwie unsauber und nicht wohl. Außerdem muss mein Fenster gekipp sein, ich hab immer Angst, dass der Sauerstoff sozusagen aus geht.
    LG, Pauli

  • Reply Christiane 29. Juni 2015 at 20:02

    Liebe Luise,

    ich habe zwar meistens nicht unbedingt Probleme mit dem Einschlafen, dennoch habe ich einen sehr unruhigen Schlaf – so gut wie immer !
    Ich bin bis vor einigen Monaten mindestens einmal in der Nacht wach geworden, weil ich durch irgendein Geräusch gestört wurde. Als ich dann aber im Frühjahr in Asien war und in jeder Schlafunterkunft die Klimaanlagen surrten, waren Ohropax die rettende Lösung ! Seitdem schlafe ich JEDE Nacht mit ihnen im Ohr – somit auch zu Hause. Und siehe da: ich schlafe neuerdings durch. Als ich wieder in Deutschland war, hatte ich jedoch die Sorge, dass ich meinen Wecker überhören könnte. Da mein Wecker aber direkt an meinem Kopfende steht, höre ich ihn trotz des Gehörschutzes. Ich kann es also bei einem unruhigen Schlaf nur empfehlen 🙂

    Liebste Grüße, Christiane

  • Reply Sandra 29. Juni 2015 at 19:54

    Liebe Luise,
    seit Jahren verfolge ich deinen Blog und wurde durch ihn auch inspiriert mit einem eigenen online zu gehen. Genau wie du durchlebe ich momentan eine Trennung und kenne das Gefühl und die Angst vor dem Schlafengehen zu gut! Anfangs wollte ich mich komplett auf meinen Blog konzentrieren, aber ich bringe es nicht über’s Herz zu schreiben. Die Worte wollen einfach nicht über meine Finger wandern. Deshalb lese ich deine Texte zur Zeit viel intensiver. Finde mich in ihnen wieder.
    Das Sonnenglas ist traumhaft, werde gleich schauen, ob ich mir auch eins bestelle. Deine Art mit allem umzugehen und sich den Tag vollzuhämmern, bis man am Abend einfach keine Kraft mehr hat zu denken ist auch meine Methode. Ich möchte nicht zur Ruhe kommen, weil das bedeutet seinen Gedanken zu hören zu müssen. Sich nicht ablenken zu können.
    Halte durch! Der Sommer ist endlich da und die Nächte werden kürzer 🙂
    Liebe Grüße, Sandra

    • Kleinstadtcarrie 29. Juni 2015 at 20:34

      Liebe Sandra,

      ich wünsche Dir ganz viel Kraft <3 Und freue mich, dass ich Dir mit meinen Texten irgendwas geben kann 🙂

  • Reply Madeleine 29. Juni 2015 at 19:27

    Toller Post, meine Freundinnen beschweren sich auch immer bei mir, dass es so heiß ist. Für mich wäre es unmöglich in einem kleineren Bett als 1,40 zu schlafen, bin eben eine Prinzessin auf der Erbse. Hahaha!

  • Reply Elisa 29. Juni 2015 at 19:05

    Total wunderschöner Post. Ich gehe kurz vor dem schlafen noch einmal auf meine Terasse gucke in den Sternenhimmel und schnappe, frische Luft.
    Alles Liebe aus München, Elisa
    http://www.youcausemetrouble.blogspot.com

  • Reply Luise 29. Juni 2015 at 19:00

    Hallo Luise,
    ich finde es ja wahnsinnig interessant, was es alles für Schlafgewohnheiten gibt. Bei mir ist es genau andersherum: Zum Schlafen brauche ich es so dunkel wie möglich. Still mag ich aber auch sehr gern. Mein Handy ist nachts prinzipiell lautlos, das kann ich wirklich nur empfehlen!
    Diese Sonnengläser finde ich total schön, ich glaube so etwas muss ich mir auch mal anschaffen. Dann aber nicht zum Schlafen, sondern als Lichtquelle in den Abendstunden. Danke also, für die Inspiration!

    Liebe Grüße
    Luise 😉