Ich will dabei sein. Aber auch ganz weit weg.

/29. April 2015/36 Kommentare

bbaumbaum

Ich vermisse Dich. Ich warte auf Dich. Ich halte hier die Stellung. Ich komm‘ Dich bald besuchen.
Diese Sätze habe ich in den vergangenen Jahren so unendlich oft sagen müssen. Oder schreiben. Abschied. Ich bin zu Hause geblieben. Ihr habt die Welt erkundet. Ein neuer Lebensabschnitt. Ohne mich.
Wenn ich ein paar Jahre zurück schaue, dann sehe ich eine Luise, die nicht viele Freunde hatte. Zu wenige jedenfalls. Ein junges Mädchen, das niemanden an sich ran lassen wollte, konnte. Ich erinnere mich, wie schwer es mir gefallen ist, auf andere zuzugehen, ein lockeres Gespräch anzufangen, etwas von mir preis zu geben. Zu vertrauen.
Heute gibt es deutlich mehr Menschen, die mir etwas bedeuten. Ich bin natürlich nicht mit jedem meiner 698 Facebook-Freunde im regen Austausch, aber mit der Zeit hat sich mein soziales Netz natürlich erweitert, Freundschaften haben sich gefestigt, ich habe immer mehr neue Leute kennengelernt. Und ich kann Nähe zulassen. Ich kann vertrauen.

Aber? Wir alle sind älter geworden. Kein gemeinsamer Schulweg mehr. Jeder geht heute in eine andere Richtung. Und so sehr man einander auch braucht, so gern man auch zusammen bleiben würde – viel zu oft trennen sich die Wege. Und so kam es, dass ein Großteil der Menschen, die mir am meisten bedeuten, in Deutschland, auf der Welt verteilt leben.
Ich vermisse meine Mama. Meine Schwester. Meine Familie. Ich vermisse meine beste Freundin und meinen besten Freund. Ich vermisse ihn. Ich vermisse euch.
Ich habe euch verabschiedet. Werde euch immer empfangen. Und stets vermissen.
Ich bin so unendlich stolz. Aber das Problem ist, dass ich es nur schwerlich verkraften kann, das ganze Spektakel aus der Ferne betrachten zu müssen. Wir telefonieren so oft wie nur möglich. What`s App ist unser bester Freund und Facetime die Kirsche auf der Sahne. Saure Sahne. So dankbar ich für diese Art der Kommunikation auch bin, es reicht nicht. Nicht auf die Dauer. Dein Blick. Eine Berührung. Sanft. Energisch. Nimm‘ mich in den Arm! Die tägliche Begegnung. Ich möchte sehen, wie sich die Menschen, die ich liebe, entwickeln. Will den Geruch jeden Tag in mich aufsaugen. Ich will dabei sein.

Das Problem? Ich will auch weg. Weit weg. Fernweh. Und ich kann mich nur schwerlich entscheiden, was ich mehr vermisse – die Menschen, die ich liebe oder die Welt, die Orte, die ich noch nie gesehen habe. Ich will fremde Städte erkunden und irgendwo auf dieser Erde Seelenverwandte finden. Ich will Postkarten schreiben. Ich will in Flugzeugen sitzen. Stempel sammeln. Afrikanische Sonne. Die New Yorker Kälte. Das karibische Meer. Es zerreißt. Es entfremdet. Aber es bereichert genau so.
Bisher wollte ich immer das Normale bewahren. Zu Hause bleiben. Und stelle jetzt schmerzlich fest, dass mein zu Hause nicht nur mein kleines WG-Zimmer ist. Habe mich so lange an etwas geklammert, was gar nicht existiert. Mein zu Hause ist in der neuen Wohnung meiner Mama. Mein zu Hause ist die Stadt, in die meine Schwester bald zieht. Und Leipzig. Mein zu Hause ist München. Und Paris. Mein zu Hause ist die Welt. Da, wo ihr seid. Und euer zu Hause ist immer ein Stück weit der Ort, an dem ich mich gerade aufhalte. Okay?

Ich vermisse Dich. Aber ich vermisse die Welt mehr. Das Abenteuer. Unentdecktes.
Du hast mich nicht zurück gelassen. Du bist deinem Herz gefolgt. Das hat dich weit weg geführt. Und das hatte absolut nichts mit mir zu tun.
Heute verstehe ich das.

baum4random4

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36 Kommentare

  • Reply May 15. Juli 2016 at 16:05

    Wunderschöner Post und so schöne Bilder! Ich finde es toll, dass du dein Traum nun endlich lebst! <3

    LG, May :*
    http://thewalkinghijab.com/

  • Reply lilalocura 5. Mai 2015 at 17:08

    Hallo Luise,
    ich bin gerade erst durch Zufall auf deinen Blog gestoßen und lese mich nun schon seit fast einer Stunde durch deine Posts, einfach, weil ich mich mit deiner Art zu denken selber wiedererkenne und identifizieren kann. Du bist so erfrischend ehrlich und hast großes Talent zum Schreiben. Echt toll! Vorallem das mit dem Fernweh und Heimweh zur gleichen Zeit kann ich sehr gut verstehen, da ich ein Jahr lang in Argentinien, also seeehr weit weg von meiner Familie, gelebt habe und jetzt zurück in Deutschland aber alles geben würde, um wieder in die zweite Heimat fliegen zu können.
    Mach weiter so! Liebe Grüße 🙂

  • Reply Tiger 4. Mai 2015 at 18:08

    Ein sehr schöner Post! Ich kann deine Gedanken total nachvollziehen. Ich habe selbst in verschiedenen Städten und im Ausland gelebt, neue Freunde gefunden und alte zurückgelassen. Es ist schwierig und es ist wunderbar zur gleichen Zeit. Denn das Problem ist, dass man plötzlich nirgends mehr richtig zu Hause gibt, weil das Herz immer an einer Person oder einem Ort hängt, an dem man gerade nicht ist. Ich glaube, die Kunst ist es, die richtige Balance zu finden. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg und noch mehr Freude beim Entdecken der Welt! 🙂

    http://moonshinedancer.blogspot.de/

  • Reply Caro 3. Mai 2015 at 19:35

    Liebe Luise, ich weiß genau, was du meinst. Ich freue mich sehr für dich, dass du deinen Traum endlich leben kannst und das machst, was dir Spaß macht. Man merkt, wieviel Herzblut du in deine Posts steckst und deshalb macht es wirklich spaß sie zu lesen. Ich erkenne mich immer selbst ein bisschen wieder und ich glaube, darum geht es.. 🙂

    http://www.lieblingslicht-blog.com

  • Reply Janice 3. Mai 2015 at 18:23

    Wow, wow, wow.
    Das ist ein wunderbarer Text Luise.
    Ich bin immer aufs Neue fasziniert. wie du die Worte verpacken kannst.
    Ich kann mich selbst gut in deinen Texten wiederfinden.

    Einen schönen Sonntag <3

  • Reply Lizzy 3. Mai 2015 at 18:16

    Der Text berührt so unglaublich und spricht einem wie mir, der ähnlich fühlt direkt aus der Seele
    <3 ich liebe deine Bilder und deine Texte einfach
    Liebe grüße 🙂
    http://laviedelizzy.blogspot.de/

  • Reply befreundet 3. Mai 2015 at 13:06

    Liebe Luise,

    ich bin eine Deiner regelmäßigen Leserinnen und schaue oft hier vorbei.
    Jedes Mal wenn ich auf Deiner Seite war denke ich : Was für schöne Texte! Was für wundervolle Bilder!
    Alles Liebe und noch einen schönen Sonntag,
    Gaby

  • Reply Carolin 2. Mai 2015 at 22:35

    Wundervoller Text!
    Ich finde mich total in deinen Worten wieder. Einerseits möchte man das zu Hause, seine Freunde und die Familie am liebsten immer bei sich haben, aber andererseits so viel neues entdecken. Es ist schwer, da das richtige Mittelmaß zu finden, gerade auch, weil alle in verschiedene Richtungen gehen. Da einen Kompromiss zu finden ist gar nicht immer so leicht…

    Liebe Grüße

    http://nilooorac.blogspot.de

  • Reply Bär 1. Mai 2015 at 12:37

    schönschönschön! 🙂

  • Reply Svenja 1. Mai 2015 at 10:46

    Oh, so ein schöner Text Luise. Und vor allem die letzten Sätze.
    Jetzt verstehe ich auch gerade…
    Und die Bilder sind mal wieder traumhaft!

  • Reply Lou 30. April 2015 at 23:45

    Total schöner Text!:-)

  • Reply MATRJOSCHKA 30. April 2015 at 23:36

    Gut nachvollziehbar! Ich bin auch sehr am überlegen, was ich nach dem Abi machen will. Wie weit weg ich will, wie lange ich weg bleibe. Einerseits will ich da bleiben, niemanden verlieren, weitermachen. Andererseits will ich mich weiter entwickeln, neues sehen, anderes vermissen müssen. Aber ich bin mir sicher, dass du mit diesem Dilemma klar kommen wirst. Du hast eine sehr schöne Figur nebenbei bemerkt!

    Allerbeste Grüße 🙂

    mtrjschk.blogspot.com

  • Reply Andrea 30. April 2015 at 21:53

    Megaschöne Bilder!!!

  • Reply Jasmin 30. April 2015 at 20:35

    Liebe Luise,
    solche Gedanken kenne ich allzu gut. Ich habe gerade erst meinen Freund verlassen, weil ich mich so eingeschränkt gefühlt habe und das in meinen jungen Jahren einfach noch nicht wollte. Wir konnten unsere Ziele und Wünsche einfach nicht auf einen Nenner bringen. Ich kenne genau diese Gefühle die du ansprichst zu gut! Ich hoffe die letzten Zeilen deines Posts wird mein Ex-Freund irgendwann auch sagen können..
    Danke für diesen wiedermal tollen Post <3

    http://exploreelife.blogspot.de/

  • Reply Emina 30. April 2015 at 19:40

    Ich vermisse dich so sehr! Hab dich lieb :*

  • Reply Chrissie 30. April 2015 at 19:08

    Liebe Luise,

    es ist schwer, seinen eigenen Weg zu gehen und gleichzeitig noch die Liebsten nicht zu vernachlässigen. Manchmal geht nicht alles, aber man sollte trotzdem seine Wünsche und Träume leben, schließlich macht es Deine Liebsten umso glücklicher, wenn sie sehen, dass du deine Träume leben kannst.
    Live your life and your dreams! 😉

    LG Chrissie
    http://chrissiesbigapple.blogspot.com/

  • Reply Helena 30. April 2015 at 10:30

    Liebe Luise,
    mal wieder ein wunderschöner Text, in den ich mir sehr gut reinversetzen kann.
    Ich lebe auch weit weg von meiner Familie, meinem besten Freund und meinen Freunden aus Kindheitstage. Ich vermisse sie jeden Tag schrecklich, aber es hat mich im Leben weitergebracht. Es hat mir geholfen, auf mich selbst aufpassen zu können. Mein eigenes Leben leben zu können. Zu müssen. Und obwohl ich so weit weg von zu Hause bin, habe ich immer noch Fernweh. Auch das kenne ich. Denn es gibt einfach viel zu schöne Orte auf dieser Welt.

    Ich wünsche dir noch eine schöne Zeit in New York!

    Liebste Grüße von Helena <3
    http://letsmakeanewtomorrow.blogspot.de

  • Reply Lisa 30. April 2015 at 09:39

    Liebe Luise,
    danke für diese Worte. Genau das habe ich gebraucht! Das letzte Zünglein an der Waage.
    Ich bin nach dem Abitur aus meiner Heimatstadt weggezogen und habe meine Ausbildung in einer anderen Stadt begonnen. Nur eineinhalb Stunden von meinem Elternhaus entfernt. Doch auch diese relativ kurze Entfernung, sie ist da. Meine Familie wohnt in Niedersachsen, mein Freund in Leipzig und ich dazwischen. Es ist so als wäre mein Zuhause zersprungen.
    Oft habe ich mich verloren gefühlt, wusste nicht so richtig wo ich hin gehöre.
    Jetzt nach fast vier Jahren weiß ich es war gut dem Zuhause, dem Normalen den Rücken zukehren. Ich habe es gemeistert, mich in einer fremden Stadt zurecht gefunden. Bin daran gewachsen. Auch hier ein Zuhause gefunden. Ich habe meine Liebsten vermisst, aber diese Erfahrung hätte ich nicht missen wollen.
    Im Herbst werde ich für mein Studium nach Berlin ziehen und ich habe Angst. Wieder ein neue Stadt, wieder ein neues Zuhause. Wird es klappen? Werde ich Freunde ja sogar Seelenverwandte finden? Werde ich glücklich werden? All das weiß ich nicht aber ich weiß auch, dass es sich lohnt es rauszufinden.

    Ich glaube jeder junger Erwachsene muss erst einen Teil seines Zuhauses, seines normalen Lebens verlieren um rauszufinden was genau sein Zuhause ist. Doch die Reise dorthin ist weitaus spannender als die Standspur der Normalität.
    Danke für deine Gedanken.

    Ich wünsch dir nur das Beste Luise
    xo Lisa <3

  • Reply Melanie 29. April 2015 at 22:47

    Liebe Luise,

    Du sprichst wirklich aus der Seele! Ich habe mit vielen guten Freunden aus der Schulzeit kaum noch Kontakt und das stimmt mich manchmal richtig traurig! Ich möchte auch so viel sehen und erleben, aber der Alltag lässt das einfach nicht zu….man ist halt nicht frei. Ich freue mich auf deine nächsten Posts! Mach weiter so! LG Melanie
    http://miss-larsson.blogspot.de/

    • Kleinstadtcarrie 30. April 2015 at 20:24

      Liebe Melanie,

      dann nehmt wieder Kontakt auf 🙂 Melde Dich doch einfach mal, vielleicht passt es ja wieder/ noch?

  • Reply Céline 29. April 2015 at 22:22

    Ein toller Text! In den letzten Jahren bin ich immer gegangen. Nach Südamerika, nach Asien und dann zum Studium nach Schweden. Immer wieder Abschied, immer wieder los ziehen. Langsam komme ich aber auch in der Ferne an. Finde die wirklich wichtigen Freunde und endlich auch den richtigen Mann für das unstete. Die Zerrissenheit gehört denke ich immer dazu, wenn man viel will im Leben. Man kann natürlich nicht immer nur das beste bekommen, ein wenige Sehnsucht und Vermissen gehört dazu. Aber wie es die Briten so schön sagen: Distance make the heart grow fonder. Und wir wachsen daran genau so : )
    Viel Glück beim Ausreißen und entdecken, beim Salzwasser schmecken und Sonnenaufgänge betrachten. Und beim wieder nach hause kommen und zuhause fühlen : )
    Liebe Grüße,
    Céline von http://smultronstaellen.blogspot.co.uk

  • Reply Ronja 29. April 2015 at 21:35

    „Ich vermisse Dich. Aber ich vermisse die Welt mehr. Das Abenteuer. Unentdecktes.“
    Oh man, du hast mal wieder Gedanken, die ich so oft habe, aufgeschrieben. Das machst du öfters! 😉
    Als Kind hatte ich oft Heimweh, heute habe ich schlimmes Fernweh. 🙁

  • Reply Giulia 29. April 2015 at 21:27

    Super schöner Beitrag und tolle Bilder 🙂 wer Bilder aus unserem Thailand-Aufenthalt sehen möchte, darf gerne mal auf unserem Blog in der neuen Rubrik „Bilder“ vorbei schauen, wir freuen uns!
    http://www.carryontravel.de

  • Reply Lisa 29. April 2015 at 20:37

    Wow! Ich fühle mit dir. Du hast mir praktisch aus der Seele gesprochen. Ich stehe gerade auch vor einer großen Entscheidung. Ich möchte nicht meine lieben vermissen müssen aber noch weniger möchte ich das reisen um die Welt vermissen müssen.
    Du schreibst wirklich toll!

  • Reply Johanna 29. April 2015 at 20:15

    Einer meiner Liebsten!
    Mir ergeht es nicht anders…

  • Reply Marmormaedchen 29. April 2015 at 19:39

    Hee du!
    Ein wunderwunderschöner Post, der irgendwie das Dilemma des Erwachsen-Werdens so gut umfasst, dass ich einen Moment lang Tränen in den Augen hatte. Dieses Vermissen von Nahestehenden – aber das weiterziehen wollen. Diese Kluft, die sich manchmal nicht vereinen lässt und dieses Ich-weiss-manchmal-nicht-was-ich-will. Danke dafür.
    LG Marmormaedchen
    http://www.marmormaedchen.blogspot.com

  • Reply Nele 29. April 2015 at 19:31

    Wunderbarer Text, der zeigt, dass du verstanden hast, dass Entscheidungen, die andere treffen, dich aber betreffen, nun besser anchvollziehen kannst! Es ist immer schwer loszulassen, weil man das Gefühl hat, das man alleine gelassen wird, aber irgendwann wird man selbst zu jemanden der losgelassen werden will…

  • Reply Lisa 29. April 2015 at 19:19

    Ein wirklich unglaublich schöner,ehrlicher und sehr wahrer Post.
    Gefällt mir richtig gut was du wieder mal geschrieben hast. Du schreibst wirklich mit sehr viel Gefühl und man kann sich sofort in deine Lage hineinversetzen.

    Liebe Grüße Lisa <3
    http://hellobeautifulstyle.blogspot.de/

  • Reply U. 29. April 2015 at 18:41

    Ich vermisse Dich so!

  • Reply Peonie 29. April 2015 at 18:17

    LUISE!!!! so schöne Fotos!! und der text ist wiedereinmal wirklich wunderschön
    umarumng peonie

  • Reply Julia 29. April 2015 at 18:15

    Was für ein bewegeneder Text. Du hast genau dir richtigen Worte gefunden um das zu beschreiben, was du fühlst. Und ich fühle mit dir. Und ich denke, das werden ganz viele andere auch. Es ist schwierig die richtige Balance zu finden, wenn man nach zwei so unterschiedlichen Dingen strebt. Geborgenheit und die Lieben, die zu Hause auf einem warten. Wo auch immer das genau ist. Und das Fernweh, was einen antreibt, immer weitere Flecken dieser Erde zu entdecken. Da verstehe ich dich (leider) nur zu gut. Ein wunderbarer Post, liebe Luise.

    Liebste Grüße,

    Julia von http://www.federwolke.blogspot.com

  • Reply Anne-Catherine 29. April 2015 at 18:13

    So ein wunderschöner Text! Ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. Ich habe genau das gleiche auch erst kürzlich festgestellt, wie schnell sich das Leben, jetzt wo wir alle nicht mehr zur Schule gehen, verändert hat. Jeder schlägt eine andere Richtung ein. Auch ich bedauere es oftmals, dass Freunde in andere Städte gezogen sind. Aber dennoch freue ich mich für jeden von ihnen. Durch Abschiede muss wohl jeder durch.
    Alles Liebe, Anne-Catherine
    http://www.fashcation.com

  • Reply Seline 29. April 2015 at 17:50

    Ah, ich habe grade echt ein bisschen Gänsehaut. Du spricht mir irgendwie gerade aus der Seele. Ich habe die ganze Zeit Bedenken, was passiert, wenn ich anfange die Welt zu erkunden, meinen Traum von der Ferne zu leben…Ich will nicht, dass ich die Menschen verliere, die mir am wichtigsten sind, nur weil ich sie „verlasse“…Aber jetzt nach diesem Text glaube ich irgendwie, dass ich es nur bereuen würde. Ich meine, wir gehen alle unseren eigenen Weg und es ist natürlich das wir uns räumlich von einander entfernen, wenn wir älter werden, aber das macht uns aus und wir entwickeln uns nur so weiter.
    Es ist der Wahnsinn, wie du mich immer zum Nachdenken bringst. Ich finde das toll, das heißt nämlich das du mit deinen Worten echt ‚was bewegst und darauf bin ich echt mehr als ein bisschen neidisch:)
    Liebst, Seline
    selscloset.blogspot.de

  • Reply Elisa 29. April 2015 at 17:43

    Wie immer so wunder-, wunderschön und wundervoll wahr. Ich liebe deine Texte.
    Alles Liebe, Elisa
    http://www.youcausemetrouble.blogspot.com

  • Reply Luise 29. April 2015 at 17:30

    Ein unglaublich schöner Text – du gehörst für mich zu den Menschen, denen die Gabe des Schreibens in die Wiege gelegt wurde.

    Liebe Grüße
    Luise | http://www.just-myself.com