Wieso ich nicht immer stolz auf mich sein kann

/22. März 2015/52 Kommentare

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Eine ausgiebige Dusche nach einem 75 minütigen Workout. Ich schlüpfe in den unheimlich weichen Bademantel, trage meine Gesichtspflege auf. Schaue in den Spiegel. Und sehe eine 20-jährige junge Frau, die ihren Weg einfach geht. Und irgendwie in eine ganz andere Richtung als alle anderen um mich herum. Gelegentlich schlendern wir gemeinsam über den Campus, aber dann muss ich meistens schon weiter sprinten – zu irgendeinem Termin. Manchmal betrinken wir uns mit billigen Spirituosen und am nächsten Tag lächel’ ich selbstbewusst in die Kamera. Ich genieße das Studentenleben, aber ich stecke da nur mit einer Hälfte drin. Jetzt, hier, bin ich keine Studentin, die nicht weiß, wohin mit sich nach dem Bachelor. Ich weiß, was ich kann und wohin die Reise gehen soll und habe damit den meisten meiner Kommilitonen eine Menge voraus. Aber genau das trennt uns auch voneinander. Ich kann stolz darauf sein, ich weiß. Aber manchmal kotzt es mich einfach nur an.
Ich möchte nicht weiter darüber nachdenken, schalte das Licht aus und betrete das viel zu große Hotelzimmer, lasse mich in’s King-Size-Bett fallen und starre an die Decke. Wir gönnen uns ein Glas Wein und stoßen an – auf mich. Ich bin froh, dass er dieses Mal dabei ist. Dass wir das hier zusammen genießen können. Wenn man so etwas teilt, wenn man eine Erinnerung teilt, ist sie so viel mehr wert. 
Ich klappe noch mal den Laptop auf – kann irgendwie doch nicht abschalten, wieder mal – und dann erreicht mich diese unglaubliche Nachricht. Ich kann meinen Augen kaum trauen und breche in Tränen aus. Womit habe ich das verdient? Dieses Szenario spielt sich so oder ähnlich mindestens ein mal die Woche ab. Ein geniales Projekt, eine weitere Reise, so viele schöne Hotelzimmer.

Ich blogge mittlerweile seit fast fünf Jahren – aber seit ungefähr einem Jahr habe ich wirklich das Gefühl, dass nicht nur ich mich selbst, sondern mich auch andere als erfolgreiche Bloggerin bezeichnen würden. Ich erinnere’ mich daran, wie ich mit 16 geschluchzt habe, weil ich auf keine Fashion Week eingeladen wurde und auf Instagram nur aus weiter Ferne beobachten konnte, wie alle anderen Blogger-Mädchen gemeinsam rosafarbene Cupcakes vernaschten. Die sind alle so erfolgreich. Irgendwann habe ich begriffen, dass Erfolg nicht nur an der Anzahl der monatlichen Einladungen gemessen werden kann. Ich habe einen gelungenen Blogpost für mich so definiert, dass er meinen Ansprüchen genügte, dass er gut geklickt wurde und ich ein Feedback dazu erhalten habe. Euch berührten meine Texte schon damals. Einige zumindest. Ich war stolz. Bin stolz. Habe mich darauf konzentriert, dem gerecht zu werden. 
Und damit kam auch der Rest. Mehr Klicks. Mehr Menschen, bei denen ich die Chance habe, sie zu begeistern. Mehr Kommentare. Ehrliches Feedback. Eure Anerkennung. 
Und heute kann ich mich vor E-Mails, Angeboten, Projekten, Klamotten, Einladungen,… nicht mehr retten. 
Das wollte ich doch. Und heute habe ich es.

Ich blogge für mein Leben gern, das ist meine Leidenschaft. Und ich bin so stolz darauf, dass ich das ganze mittlerweile als meinen Beruf bezeichnen kann. Aber neben dem Geld, was man verdient, bekommt man eben noch so viele andere Dinge. So viele Chancen. Und: Geschenke. Goodiebags. Flugtickets. Eine Extrabehandlung. Möglichkeiten. Erinnerungen.
Versteht mich nicht falsch! Ich möchte mich nicht beklagen, ich genieße das alles so sehr. Ich poste noch lieber Selfies, wenn andere Bloggerinnen mit drauf sind, die ich mittlerweile wirklich (!) in mein Herz geschlossen habe. Ich trage Klamotten, Accessoires und Schuhe, die mir kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden mit ganz viel Stolz, denn das sind keine Geschenke, das ist mein Verdienst. Und ich genieße jede Sekunde einer Reise, selbst wenn der Flug noch so holprig ist, wenn ich durch meinen Blog ein weiteres Stückchen Erde erkunden darf. 
Ich dokumentiere all’ das. Aus Leidenschaft. Weil ich das festhalten will. Für mich. Und ich teile es mit Euch, mit Freunden und Familie. Und manchmal sprudeln die Neuigkeiten nur so aus mir heraus.
Und dann schäme ich mich.
Es ist nicht so, dass ich befürchte, meine Freunde und Familie würde mir all’ das hier nicht gönnen. Es ist nicht mal so, dass ich vermute, dass sich unter Euch, unter meinen Lesern, Neid und Eifersucht schüren könnte. Ich kann dieses Gefühl gar nicht richtig beschreiben. Mir fällt eben nur diese eine Wort dazu ein: Scham. 
Ich freue mich innerlich so sehr, kann aber meiner Schwester nur schweren Herzens erzählen, was ich in der kommende Woche wieder alles erleben werde. Wieso? Weil ich sie mitnehmen will. Und meine Mama und meine beste Freundin. Und alle, die ich liebe. 
Ich weiß, wie viel Arbeit, Energie, Herzblut ich hier reinstecke. Natürlich weiß ich das. Aber irgendwie muss ich noch lernen, damit umzugehen. Ich muss lernen, dass das in diesem Job eben so ist. Und diese Form von Erfolg, von Vergütung erfährt jeder, der mir folgt. Und das sind eben ziemlich viele Leute. Das seid ihr!
Das meine Schwester bald ihr Staatsexamen in Jura absolviert, nachdem sie die letzten Jahre und Monate so hart dafür gearbeitet hat, erfahren eben nur Freunde in Familie. Dass meine Mama die stärkste Frau überhaupt ist, wissen vielleicht nur meine Schwester und ich. Und das reicht eigentlich auch. So sehr ich mich über jedes einzelne „Gefällt mir“, jeden neuen Instagramfollower, jeden ausführlichen Kommentar auch freue – die Resonanz von den Menschen, die ich liebe ist mir am wichtigsten, liegt mir am meisten am Herzen und bereitet mir Kopfzerbrechen. Ich will niemanden verletzen, niemanden eifersüchtig machen oder traurig.
Ich muss lernen, dass sich mit mir aber noch mehr Menschen freuen, stolz auf mich sind. Menschen, die ich gar nicht kenne. Ich muss lernen Dinge genießen zu können, ohne stundenlang darüber zu grübeln. Danke.

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52 Kommentare

  • Reply Chrissie 25. April 2015 at 15:09

    Sei stolz auf Dich und nicht nur, weil du Bloggerin bist, sondern weil Du DU bist! Das Wichtigste ist doch, dass Du jeden Tag in den Spiegel schauen kannst und weißt, dass Du immer noch Du bist. ;) Das macht Dich einzigartig und auch Deine Blogs. ;)
    Wenn ich irgendwann einmal nur halb so viele Leser aber wie Du bin ich happy. Schließlich schreiben wir doch alle Blog, weil es Spaß macht und das ist das Wichtigste daran. ;)

    LG Chrissie
    http://chrissiesbigapple.blogspot.com/

  • Reply Voltaire 8. April 2015 at 00:03

    Du kannst sicherlich stolz auf das von dir Erreichte sein, da du zielstrebig darauf hingearbeitet hast. Stolz, der sich auf dich bezieht. Der andere aber eigentlich ausschließt. Und das ist auch ok so. Für den Moment. Mode- und Lifestyle-Blogger fokussieren sich in der Regel auf sich selbst. Ohne zu wissen, wer sich hinter den Antworten und Posts verbirgt. Alles recht anonym. Meinen sie es alle so wie sie schreiben? Kannst du auf sie zählen? In welcher Beziehung?

    Stolz! Was habe ich in meinen ersten Beruf als studierte Modedesignerin (in Paris studiert und gelebt) eigentlich mitgenommen? Hatte nicht auch ich meinen Traum gelebt? War nicht auch ich sehr stolz auf mich? Designerin bei namhaften Firmen, sehr viel Geld verdient! Immer schön sein, als Model gearbeitet im Studium. Promis als Freunde….. ich hatte es geschafft!!! Und doch …………………………Stolz? War er es wert?

    Ich denke an die Kinder, die ihren Vater nicht sehen, da die Mutter versucht, sie ihm manipulativ zu entfremden. Emotionaler Missbrauch ist grausam. Sie will ihn strafen, verletzt aber die Kinder.
    Die Frau, die von ihrem Mann jahrelang verprügelt wurde. Der Vater, der seine Tochter sexuell missbrauchte. Die Mutter, die ihre Tochter zurückließ, weil ihr der neue Mann wichtiger war. Das Kind, was vom Vater so sehr geschüttelt wurde, dass es nur behindert überlebte. Seine Mutter, die so sehr weinte. Die Frau, die von ihrem Mann vor den Augen der Kinder vergewaltigt wurde, weil sie nicht gehorsam war…..

    Stolz! Ja, das bin ich nun wirklich, nach meinem zweiten Studium der Rechtswissenschaft. Endlich kann ich etwas bewirken! Das Leben hat seine Richtung, seinen Sinn geändert, weg von der Oberflächlichkeit. Die Menschen haben mich gelehrt, was Stolz wirklich bedeutet.

    Man benötigt keinen Öffentlichkeit, um stolz auf sich zu sein. Deine Schwester kann sehr stolz auf sich sein! Mit Jura hat man einen wichtigen Platz im Leben gefunden. Sie kann Bedeutendes erreichen, für andere, für sich. Ich möchte nie mehr tauschen mit meinem ersten Leben. Das erste Mal, dass ich erkannt haben, wie sich >Stolz< "wirklich" anfühlt.

    Muss jeder für sich entscheiden. Das war jetzt keinen Kritik. Nur ein Wimpernschlag aus meinem Leben.

  • Reply Annette 29. März 2015 at 12:08

    Das hast du toll geschrieben ! :)
    LG
    Annette

  • Reply Svenja 29. März 2015 at 11:28

    Ich finde auch das du hier sehr stolz auf dich sein kannst das du das alles geschafft und erreicht hast:)
    Gönne es dir vom ganzen Herzen

  • Reply Emma 28. März 2015 at 19:26

    das letzte Bild ist der HAMMER
    du hast dich in den letzten Jahren wirklich toll entwickelt

    emmabrwn.com

  • Reply Paula 28. März 2015 at 12:43

    Liebe Luise,
    Ich bewundere dich dafür dass du trotz deiner scheinbar zurückhaltenden und schüchternen Art trotzdem deinen Weg mit großen Schritten gehst. Und dich traust. Ich kenne dich natürlich nicht und will dir auch nicht zu nahe treten aber manchmal finde Ich mich und meine Gedanken und Grübeleien die mich so oft davon abhalten das zu tun, was Ich eigentlich schaffen möchte, in deinen Bildern und Worten wieder. Sei stolz auf das, was du erreicht hast, aber trotzdem wünsche Ich dir, dass du den Mut behälst Das zu tun, was DU für richtig hälst, auch wenn deine Leser es nicht für richtig halten. Aber lass dich nicht von dem Strudel Der Medienwelt einsaugen und höre auf dich und deine Familie. Das ist wirklich Das Wichtigste im Leben
    Liebe Grüße,
    Paula

  • Reply Cathrin 27. März 2015 at 13:43

    Sei stolz auf dich und mach dir nicht zu viele Gedanken darüber, ob dun es verdient hast. Denn das hast du, schau an was du in den vergangenen Jahren geschafft hast. Ich verfolge deinen Blog schon lange aber trat eher in den Hintergrund und hab dich bewundert. ;) Und ich kann sagen, dass deine Beiträge, Bilder, Videos immer besser wurden und jetzt haben sie das Hoch erreicht! Du bist eine mega sympathische Person und ich würde dich am liebsten kennen lernen :)
    Und deine Schwester kann genauso stolz sein, ich studiere auch Jura und bewundere sie, dass sie es schon so weit geschafft hat ;)
    Macht weiter so!
    Allerliebste Grüße, Cathi :-*

  • Reply Samieze 26. März 2015 at 11:08

    Sehr schöner Beitrag! Sehr ehrlich., nachdenklich und zum Nachdenken anregend. Und die Fotos sind super hübsch <3

  • Reply Céline 26. März 2015 at 11:01

    Du kannst wirklich Stolz auf dich sein! Aber ich kann gut glauben, dass dieser Bloggerjob nicht immer der sozialste ist und vielleicht oft auch unverständlich für viele, die man liebt. Es wirkt oft ein wenig einsam, denn nach den Fotos mit Cupcakes geht ihr Bloggermädchen eben wieder an den eigenen Laptop, da gibt es keine Mitarbeiter und keinen Büroalltag. Eine spannende Entwicklung arbeitstechnisch gesehen. Ich wünsche dir das allerbeste für deinen Blog und vor allem für dich : )
    xo,
    Céline von Smultronställen

  • Reply Vanessa 25. März 2015 at 16:03

    Sei Stolz was du alles erreicht hast, denn das ist wirklich fantastisch!
    Du hast viel Arbeit rein gesteckt und dann hat man es verdient! Es wird immer Neid geben, aber so merkt man noch mehr wie stolz man auf sich selbst sein kann. Du kannst einfach wunderschön schreiben, lass dich nie unterkriegen!
    Du bist wirklich eine Inspiration :)

    Liebe Grüße,
    Vanessa
    http://msvanyvanity.blogspot.co.at/

  • Reply Anna Lisa 25. März 2015 at 11:47

    Ich verfolge dich auch schon sehr lange und finde, du bist immer sehr authentisch geblieben.
    Man merkt, dass dir deine Arbeit sehr wichtig ist und du dir die Zeit nimmst, die du brauchst, um du selbst zu sein und um dein Gesagtes auch zu leben und eben nicht um einfach was zu schreiben.
    Du kannst wirklich sehr stolz auf dich sein!

    Ich habe gerade mit ein paar Freunden ein Projekt gestartet, einen Blog rund ums Studieren. Falls jemand mal vorbeigucken würde, würde ich mich wirklich freuen. Man muss einander ja auch unterstützen :)
    http://www.studifux.de

  • Reply schlumpf 25. März 2015 at 09:44

    sorry, aber dieser post macht dich unglaublich unsympatisch… alles schön aufzählen was du bekommst, und von oben herab. geht gar nicht!

    • Anna 26. März 2015 at 10:19

      dieses Kommentar mach DICH wahnsinnig unsympathisch!
      Wenn du diesen Post verstanden hättest, würdest du nicht so denken. Ich persönlich habe durch diesen Post mehr Respekt vor dir. Du bringst es auf den Punkt: du bekommst die Sachen von den Firmen nicht geschenkt. Du hast sie dir verdient!

    • ellaniri 29. März 2015 at 17:20

      Traurig für dich, dass du in diesem Post nur die materiellen Dinge herausfiltern konntest. Das macht dich weitaus unsympatischer !

  • Reply Anna 24. März 2015 at 23:27

    Hallo Luise,

    du brauchst dich nicht vor anderen rechtfertigen, z.B. warum du diese oder jene Koorporation eingegangen bist. Denn das Bloggen ist deine Arbeit und Arbeit muss entlohnt werden. Auf welche Weise dies auch immer geschieht. Du hast für das Ganze hier sehr hart gearbeitet und hast deine entsprechende Entlohnung somit auch verdient. Bei einem “normalen” Job muss man sich doch auch nicht für sein verdientes Gehalt schämen, oder? Das wäre ja irrsinnig.

    Also sei stolz auf dich und mache deine Arbeit so gut und erfrischend wie bisher!

    Liebe Grüße
    Anna

  • Reply Genevieve 24. März 2015 at 22:50

    Sehr schöner Beitrag :)
    Schön geschrieben und ich muss sagen, er regt wirklich zum nachdenken an. Man möchte gerne so viel mehr mit seiner Familie und seiner besten Freundin teilen, doch manchmal geht das nicht so einfach. Man möchte ja auch nicht auf die Nerven gehen :)

    Liebe Grüße, Genevieve
    http://facilityinfashion.de/

  • Reply Josi 24. März 2015 at 20:49

    Uff Schmale Lippen und Lippenstift ist zu dunkel für so weisse Haut . :/ Just saying!

    Aaaber tolle Worte! Und tolle Bilder :) Du hast verdient den Erfolg den du wolltest!

  • Reply Caroline 24. März 2015 at 20:15

    Hi Luise,
    deine Texte sind so toll und inspirierend, du kannst wunderbar schreiben und du kannst wirklich stolz auf dich sein! Auch deine Videos werden von mal zu mal besser und bitte mach weiter so! :-)
    Liebste Grüße Caro <3

    Wenn du Lust hast, kannst du gerne mal auf meinem Blog vorbei schauen, ich würde mich total darüber freuen. Auch der ein oder andere Blogleser ist Herzlich Willkommen, ich freue mich über jeden netten Kommentar oder Besuch auf meiner Seite :-)

    http://www.makeyourselfunique.blogspot.de

  • Reply Dilara 24. März 2015 at 13:54

    Liebe Luise. Du hast dir diesen Erfolg mehr als verdient und brauchst dir wirklich keinerlei Sorgen darüber zu machen, ob es jemanden gibt der dir mit Neid oder Ähnlichem gegenüber tritt. Denn das sind eben diese Menschen, die selbst nichts mit ihrem Leben anfangen können und somit niemanden ihren Erfolg gönnen. Du hast nichts in die Wiege gelegt bekommen, hast dir alles selbst verdient und erarbeitet. Und darauf kannst du wirklich stolz sein! :)

    Liebste Grüße Dilara von
    http://www.dilarafeenstaub.wordpress.com

  • Reply Patrizia 24. März 2015 at 07:42

    Wunderschöner Artikel! Genau solche Posts wie dieser machen dich zu eine der sympathischsten Bloggerinnen, die ich kenne bzw lese:)

    http://www.thesmallnoble.blogspot.de

  • Reply Pia 23. März 2015 at 22:30

    Unglaublich toller Text! Du scheinst einen so wunderbaren Charakter zu haben auf den die Leute, die dir Nahe sind, nur stolz sein können!

  • Reply Sarah 23. März 2015 at 15:13

    deine Texte machen mich immer wieder sprachlos

  • Reply Frank Lin 23. März 2015 at 14:24

    Ich finde das so schön, dass du nun endlich das erntest, was du verdienst.
    Selten eine Bloggerin gesehen, der ich das so sehr gönne wie dir!
    Du bist so ehrlich und wahnsinnig authentisch. Und genau das ist dein Erfolgsrezept.
    Ich kann schon (wenn auch nicht so extrem) nachvollziehen wie es dir ergeht, gerade
    in dem Umgang mit den anderen. Vor meinen Kommilitonen erwähne ich eigentlich überhaupt nichts was meinen Blog betrifft – wohlwissend, dass ihn einige lesen werde ich aber auch niemals darauf angesprochen.
    Es gönnt mir niemand aber trotzdem will jeder informiert bleiben. Für mich ist der Umgang damit sehr schwer muss ich sagen.

  • Reply Pinkpetzie 23. März 2015 at 13:42

    Ein wirklich schöner, ehrlicher und auch sehr interessanter Post, der mich zum Nachdenken gebracht hat. Irgendwie ist es schon verrückt, wenn man auf das, was man erreicht hat, nicht so richtig stolz sein kann oder sich immer wieder glaubt entschuldigen zu müssen. Mach einfach genauso weiter wie bisher, du hast ganz offenbar deinen Weg gefunden :)
    Liebe Grüße an dich

  • Reply Alexandra 23. März 2015 at 13:39

    Ich liebe es, wie menschlich und ehrlich deine Posts sind! Ich war zwar noch nie in einer ähnlichen Position (und werde es vielleicht niemals sein) aber ich verstehe durchaus, weshalb und wie du dich fühlst.

    Liebst
    Alexandra

  • Reply Franzi 23. März 2015 at 13:12

    Das kann ich gut verstehen. Ich denke mir würde es ähnlich gehen, wenn ich in so einer “Lage” wäre.
    Aber es ist echt bewundernswert was du mit Kleinstadtcarrie aufgebaut hast, da kannst du wirklich stolz drauf sein. Ich denke viele unterschätzen wie viel Arbeit darin steckt.

    Liebe Grüße

    Franzi

  • Reply Elisabeth 23. März 2015 at 10:04

    Liebe Luise,
    ich bin eher jemand der deinen Blog von Anfang an bisher still verfolgt hat, aber jetzt muss ich Dir doch mal ein paar Worte da lassen.
    Es gibt meiner Meinung nach zwei Arten von Neid.

    Der negative Neid ist der, bei dem man dem anderen etwas nicht gönnt. Etwa nach dem Motto “Boahr diese blöde ***** bekommt alles nur zugeschoben und protzt hier rum, dabei macht sie gar nichts wirklich dafür und unsereins muss 20h arbeiten gehen und kann davon gerade mal die Miete bezahlen.” Der klassiche Hater also.

    Der positive Neid hingegen ist dieses sehnsüchtige “ooooh, sie hat es soooo gut. Ich will auch!”, der zum Träumen verleitet, ebenfalls in wundervollen Hotels zu Schlafen oder einfach ebenfalls mit seinem Hobby, seiner Leidenschaft Geld zu verdienen. Diese Art von Neid spornt an! Ich glaube dass sehr viele Mädels nach deinem Post über Malaysia geguckt haben, was ein Flug kostet und sich vielleicht auch ein Sparschweinchen bereit gestellt haben.,,.;-) Dieser Neid INSPIRIERT!

    Deshalb liebe Luise, genieße es! Ignoriere die Hater und freue dich über dein Feedback von den Leuten, die sich einfach nur darüber freuen, was aus Dir geworden ist!

    Und auch wenn das jetzt vielleicht echt mies klingt (es ist aber nicht so gemeint!): Behalte dieses unsichere Gefühl…denn das wird Dir helfen auf dem Boden zu bleiben. Denn trotz deines Erfolges vermittelst du immernoch den Eindruck des Mädchens von nebenan und das macht dich für deine Follower zu einer greifbaren Inspiration, zu einem Vorbild, dass eben nicht zu teuren Markenklamotten und Schönheits-OPs verleitet, sondern einfach dazu an sich selbst zu glauben& zu arbeiten!

    Danke für die fast 5 Jahre, für die Eindrücke und Träume!

  • Reply Sophia 23. März 2015 at 08:46

    Ich könnte nichts hier in die Kommentare schreiben was deinem Text oben auch nur im geringsten das Wasser reichen könnte.
    Ich bin 16 und was du da oben geschrieben hast, trifft einfach 100% auf mich zu. Ich habe einfach das Gefühl nichts will klappen und im Gegensatz zu dir weiß ich noch nicht, ob ich das Bloggen zu meinem Beruf machen kann.
    Wie auch immer , du schreibst göttlich, und stets immer ein unfassbar großes Vorbild für mich. Wirklich.

    Fühl dich gedrückt, dein Sophia

  • Reply MATRJOSCHKA 22. März 2015 at 23:27

    Ein weiterer Post, der dich wahninsinnig menschlich und ehrlich macht liebe Luise! Ich wünsche mir für dich gerade eines meine Liebe: Dass du damit umzugehen lernst, dass dieser Scham weg geht. Du darfst und sollst, nein MUSST dich freuen. Es darf nicht so sein, dass es dir dennoch unangenehm ist. Natürlich glaube ich zu wissen, was du damit meinst, was du uns damit erklären willst. Aber ich würde mich einfach wirklich freuen, wenn du das alles ohne Einschränkungen genießen könntest. Und die schließenden Worte über deine Mama und deine Schwester sind unglaublich schön und in ihrer Art und Weise so passend. Auch die Bilder sind wie eigentlich IMMER atemberaubend!

    Einen gelungenen Start in die kommende Woche und genieße bitte jeden einzelnen deiner Verdienste darin, ganz ohne Scham!

    mtrjschk.blogspot.de

  • Reply Julia 22. März 2015 at 23:11

    Ich muss an der Stelle einfach mal los werden, dass du wirklich die größte Inspirationsquelle für mich bist und mein absolutes Vorbild! Ich finde es Wahnsinn was du alles geschafft hast und wie du damit umgehst! Außerdem liebe ich deinen Schreibstil und könnte stundenlang, hundert mal, die selben Blogposts von dir lesen .
    Ich hoffe du machst noch lange weiter und schreibst vlt. mal ein Buch?!
    Liebe Grüße aus Österreich :)

  • Reply Mareike Sophie 22. März 2015 at 22:52

    Das ist mal wieder wunderschön geschrieben.
    Ich finde es wirklich toll, dass du trotz deines Erfolges so am Boden bleibst und weiterhin so ehrlich zu deinen Lesern bist. Es ist mir wirklich immer wieder eine Freude deine Texte zu lesen und gönne dir das alles total! Und das du im Gegensatz zu allen anderen schon weißt wo es nach dem Studium hingehen soll, das ist doch toll. Bei mir ist es genau wie bei “allen anderen”, ich habe keine Ahnung. So ging es mir schon nach der Schule und ich bin mir ziemlich sicher, dass sich das innerhalb das nächsten Jahres nicht ändern wird. Also ich wäre froh an deiner Stelle :)

    All my Love. MS

  • Reply Annelie 22. März 2015 at 22:05

    Das hast du wirklich so wunderbar ge-/beschrieben. Ich kann irgendwie total nachvollziehen, wie du dich damit fühlst – obwohl ich nie in vergleichbaren Situationen war. Vermutlich liegt es an der Art, wie du Texte schreibst, dass man als Leser das Gefühl bekommt, dich so gut zu kennen und zu verstehen – auch wenn wir das natürlich nicht einmal ansatzweise tun. Wenn ihr ehrlich bin, sind gerade deine Texte (zusammen mit deinem fesselnden Schreibstil) und deine unfassbare Ehrlichkeit der Hauptgrund, weswegen ich deinem Blog folge – schöne Fotos machen viele, aber du erzählst auch die Geschichten dazu. Vielen Dank, dass du dich uns gegenüber immer so öffnest und wir an deinen Gedanken teilhaben dürfen.

  • Reply Larissa 22. März 2015 at 21:42

    Mal wieder ein toller Post! Ich lese deinen Blog fast seit Anfang an und ich muss sagen, dass du dir immer treu geblieben bist. Dein Blog ist persönlich, irgendwie anders, aber sehr ehrlich und genau deswegen schaue ich immer wieder vorbei und lese mit Faszination deine Texte. Du gibst dir Mühe und das sieht man. Mach weiter so! Ganz liebe Grüße! :)

  • Reply Anni von Positiviphy 22. März 2015 at 20:12

    Ein schöner Beitrag. Ich finde es wichtig, dass man stolz auf das ist was man erreicht, kann aber (gerade im Privatleben übrigens) verstehen, dass es nicht immer einfach ist diesen Stolz auch aufrecht zu erhalten.

    Man hat oft das Gefühl man müsste sich für die Belohnung die man für erfolgreiche Arbeit erhält schämen, nur weil man seine Arbeit nicht (wie leider zu viele) ausschließlich macht um Geld zu verdienen und nach dem Wochenende zu rufen. Aber gerade wenn man das tut was man liebt wird man die besten Ergebnisse erzielen. Weil man WILL und nicht MUSS arbeitet man oft sogar mehr Stunden als man bezahlt wird. Das ist was zum stolz sein, also sei es ruhig – ganz schamlos!

  • Reply Julia 22. März 2015 at 20:06

    wunderschön geschrieben ♥

    theyoungyoko.blogspot.com

  • Reply Kristina 22. März 2015 at 19:52

    Ich würde mich ja wirklich nicht als richtig erfolgreiche Bloggerin bezeichnen, mache das ja immer noch im kleinen Stil. Dennoch prasseln in letzter Zeit, im Bezug auf den Blog, Dinge auf mich ein, die mich echt sprachlos machen und bei denen ich mir absolut im Klaren bin, dass sie ein Privileg sind. Kann mich häufig aber nur für mich selbst darüber freuen.

    Mittlerweile erwische ich mich dabei, so manches zu verschweigen, weil ich Angst habe, dass andere sich nach der fünfzigsten tollen Neuigkeit eben nicht mehr so vorbehaltlos mit mir freuen, sondern genervt oder sogar neidisch sein könnten. Auch, weil ich vermute, dass viele denken, mir würde das alles in den Schoß fallen – was nicht so ist. (Wie oft höre ich: “Ja, wenn das so einfach ist, sollte ich auch mal bloggen.”)

    Ich habe das Gefühl, das Bloggen schottet mit zunehmendem “Erfolg” ab, wie du es beschreibst. Und eben nicht nur von den Leuten an der Uni oder auf der Arbeit, sondern sogar von Freunden oder Familie. Und davor habe ich Angst. Dass es mit dem Bloggen immer besser läuft und mir das eine Sonderrolle verschafft, die ich so ja eigentlich gar nicht will.

    Das ist nicht leicht. Ich kann dich da sehr gut verstehen und bin froh, dass du den Text geschrieben hast. Weil es so ziemlich das beschreibt, was mir zur Zeit immer wieder im Kopf rumspukt – wenn, vermutlich auch, in anderer Größenordnung.

    Du wirst aber sicher einen Weg finden damit umzugehen.

  • Reply Lena 22. März 2015 at 18:45

    Ein wirklich interessanter Post!
    Aus dieser Perspektive habe ich die ganzen Kooperationen und gesponserten Reisen etc. noch gar nicht gesehen.
    Dass du dir solche Gedanken machst, macht dich mir wirklich sehr sympathisch und ich finde es toll, dass du für all das noch so dankbar bist und es nicht schon als “Standard” o.ä. ansiehst :)

    Ich wünsche dir noch ganz viel Erfolg für deine weitere Blogger-Karriere!

  • Reply Carolin 22. März 2015 at 18:29

    Wundervolle Worte!
    Der Text ist wieder so toll formuliert und man hat fast das Gefühl, als könnte man ein bisschen in deinen Kopf gucken.

    Liebe Grüße

    http://nilooorac.blogspot.de

  • Reply Sabrina 22. März 2015 at 18:27

    Wow, das Close-Up sieht gigantisch aus *_*
    Sehr sehr schön. ♥
    Und danke, dass du deine Gedanken mit uns teilst. Immer wieder interessant soetwas zu lesen. :)
    http://www.color-castles.com

  • Reply Marmormaedchen 22. März 2015 at 18:14

    Hee du!
    Ein schöner Post. Ein nachdenklicher. Und ein ehrlicher.
    Danke dafür.
    LG Marmormaedchen
    http://www.marmormaedchen.blogspot.com

  • Reply Luisa 22. März 2015 at 18:07

    Toller Beitrag!

    Liebste Grüße
    Luisa

  • Reply Franke 22. März 2015 at 18:03

    Liebe Luise,
    wie immer ein sehr schöner und guter Blogpost. Und vor allem eins: ehrlich!
    Aber wie es manche deiner LeserInnen schön öfters kund getan haben, würde die Kontrolle (von dir oder eines Zweitlesers) echt nicht schaden, bevor du deine Einträge veröffentlichst.
    In diesem Posting waren die vielen Flüchtigkeitsfehler echt sehr auffällig und störend.
    LG Franke
    P.S.: Hat nichts mit Runtermachen zu tun, aber ich denke es ist dir ja auch wichtig, dass deine Postings zumindest halbwegs fehlerfrei sind. :)

  • Reply Luise 22. März 2015 at 17:59

    Ein unglaublich schöner und ehrlicher Blogpost, den ich sehr nachvollziehen kann, weil es mir manchmal ähnlich geht. Man sollte viel mehr dazu stehen, was man erreicht hat und darauf auch Stolz sein auch wenn das manchmal schwer fällt, weil man keine anderen Personen “verletzten” möchte.

    Blieb so wie du bist. Geh deinen Weg und alles wird gut werden. Du bist eine tolle Person.

    Liebste Grüße
    Luise von http://www.just-myself.com

  • Reply Alissa 22. März 2015 at 17:59

    Es ist so schön, dass du auch diese Gedanken teilst, die andere vielleicht in sich reinfressen oder runterschlucken würden. Denn dadurch wirst du zu einer echten Inspiration. Wir haben zu danken!

  • Reply Melanie 22. März 2015 at 17:52

    Liebe Luise,
    der Blogeintrag ist wirklich toll geschrieben, und du hast es wirklich drauf, mit deinen Texten und Worten die Leute in den Bann zu ziehen! Freunde und Familie sind für mich auch sehr wichtig, und ich würde mit ihnen auch am liebsten jedes Erlebnis sofort teilen! Ich freue mich schon auf die nächsten Posts…. Liebe Grüße Melanie

  • Reply Johanna 22. März 2015 at 17:22

    Mir gibt dein Blog so viel. Du ahnst gar nicht wie viel.

  • Reply Carolin 22. März 2015 at 17:17

    Sehr schön geschrieben. Ich kann alles, was du sagst, zu 100% nachvollziehen. Und ja, du hast es dir verdient. Allein die Fotos hier zu diesem Beitrag… ohne Worte, einfach perfekt! Genieß es – denk nicht zu viel drüber nach!

    Liebe Grüße,
    Carolin

  • Reply WIESOeigentlichnicht 22. März 2015 at 17:17

    Ein wunderschöner, nachdenklicher und sinnlicher Blogeintrag. Dazu wieder perfekte tiefgründige Bilder und genau das ist es was ich an deinen Blog so sehr mag und was dich sehr sympathisch macht. Du machst dir Gedanken über das was du schreibst, was du zeigst und woran du uns teilen haben lässt.
    Genieße deinen Erfolg, denn da steckt sehr viel harte Arbeit und vor allem Zeit drin und das darf man nicht vergessen. Ich freu mich schon auf die nächsten Posts von dir.

    Herzlichen Gruß
    Heike

  • Reply linesliebstes 22. März 2015 at 17:15

    Das hast du toll geschrieben, ich verstehe dich irgendwie. Du bist stolz auf dich und das darfst du auch sein! Bleib einfach so wie du bist und versuche immer irgendwie Zeit für deine Familie und deine Freunde zu finden, denn die sind am wichtigsten!!

    Liebe Grüße Line
    http://www.linesliebstes.blogspot.com

  • Reply Julia 22. März 2015 at 16:37

    Woow.. Ein mal wieder rundum gelungener und sehr schön geschriebener Post. Genau solche Posts wie dieser machen dich zu eine der sympathischsten Bloggerinnen, die ich kenne bzw lese:)

  • Reply Vanessa 22. März 2015 at 16:16

    Wunderschöner Artikel. Toll geschrieben Luise! Die Fotos sind wirklich zauberhaft.

    • Diana 1. April 2015 at 14:23

      Klasse