Blumen und Bücher – gelesen #3

/5. Februar 2015/31 Kommentare

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Nach Monaten ist es endlich wieder soweit – ich kann Euch meine gelesenen und diesmal auch gehörten Bücher vorstellen. In den letzten Monaten war es wieder besonders schwierig, eine ruhige Minute zu finden, in der ich mal ungestört in einer Geschichte verschwinden kann, aber ich habe es dennoch gelegentlich geschafft. Einige Male habe ich es fast vergessen, aus der Straßenbahn auszusteigen. Ich saß in diversen Wartezimmern und mit einem guten Buch in der Hand könnte man diese Zeit fast als Segen bezeichnen – denn man kann eigentlich nichts anderes tun, als zu Lesen. Aber am schönsten liest es sich auf meiner Bank unter dem Fenster, direkt neben der Heizung. Die Füße sind ganz schnell warm, der Textmaker liegt auf dem Schreibtisch, das Handy ist lautlos gestellt und ich kann gelegentlich verträumt aus dem Fenster schauen.
Als es mir gesundheitlich so schlecht ging, dass ich nicht in der Lage war, zu lesen, lag ich im Bett und kam auf die Idee meine alten Kassetten auszupacken – leider habe ich keinen Kassettenspieler mehr (steht jetzt aber ganz oben auf meiner Wunschliste!). Aber online gibt es natürlich alles was das Herz begehrt und ich konnte nicht widerstehen und habe einigen schönen Stimmen gelauscht…

Jetzt brauche ich unbedingt wieder einige Empfehlungen  von Euch. Lasst mir Eure liebsten Bücher und Geschichten, Gedichtbände und Hörbücher in den Kommentaren da – am allerliebsten mit Euren Lieblingszitaten! Lieben Dank und jetzt viel Spaß beim Lesen!

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Das Buch, welches ich zuletzt gelesen habe: „Marie Antoinette – Bildnis eines mittleren Charakters“ von Stefan Zweig. Ich meine, es ist der erste historische Roman, an den ich mich gewagt habe und auch die erste Biographie. So unfassbar viel kann ich zu dem Buch gar nicht sagen. Es ist  zäh zu lesen, das muss man wirklich zugeben, aber die Geschichte hat mich einiges gelehrt. Und damit meine ich nicht nur historische Fakten…

„…zu der ungezwungenen flutenden Lebensfülle von Paris. Ihr ist, als sei sie aus einem Treibhaus in freie Luft entronnen. Hier, im Gewirr der Riesenstadt, kann man verschwinden und untertauchen, dem unerbittlichen Uhrzeiger der Tageseinteilung entrinnen und mit dem Zufall spielen, hier kann man sich selber leben und genießen, indessen man dort nur für den Spiegel lebt.“

„…fortan genießt sie diese Liebe der zwanzig Millionen als ihr Recht, ohne zu ahnen, daß Recht auch verpflichtet und daß auch die reinste Liebe endlich müde wird, wenn sie sich nicht vergolten fühlt.“


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Die nächste Geschichte, ein Roman von der französischen Autorin Anna Gavalda, hat mich enttäuscht und irgendwie unheimlich wütend gemacht. Ich empfand die Story als schwach und die Protagonistin hat mich  bald in den Wahnsinn getrieben. Vielleicht liegt es daran, dass sie mich unheimlich an eine Person, mit der ich mal sehr gut befreundet war, an der ich sehr gehangen habe, erinnert hat? Vielleicht war die Geschichte einfach zu nah an meinem Leben?
Aber: Wie kann man so unfassbar negativ, hoffnungslos und wenig ehrgeizig sein? Wie kann man alle Schuld auf das Schicksal schieben und vergessen, dass man letzten Endes seines eigenen Glückes Schmied ist? Wie kann man so egoistisch und gleichzeitig selbstverachtend sein? Frauen die ihr Leben lang nur im Selbstmitleid versinken und sich nicht rausziehen lassen – sind mir ein Rätsel, werde ich nie verstehen.
Daumen runter von mir für „Nur wer fällt, lernt fliegen„, die Protagonistin und den Stil. Ein paar Zitate – alleinstehend – haben es mir dennoch angetan.

 

„Außenseiter…
Kinder, die gegen etwas Unsichtbares kämpfen, Kinder, die entwurzelt sind, die von morgens bis abends ständig die Luft anhalten und manchmal daran krepieren, …“

„Man spielt nicht mit der Liebe
Man spielt nicht mit der Liebe

Man
spielt
nicht
mit
der 
Liebe“

„Die Einsamkeit war seine Krücke,  so  wie es für mich die ablehnen Mädchencliquen waren.“

„Ich hasse es, wenn du es dir so einfach machst.“

„…, dass auch er mich in diesen Jahren dringend gebraucht hätte,…“

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We were liars“  war die Empfehlung von einigen von Euch unter meinem letzen gelesen – Blogpost. Jemand hatte ein Zitat gepostet und ich war sofort hin und weg. Was mich anfangs ein bisschen störte? Das Buch ist nur auf Englisch erhältlich und ich ging in der Annahme, dass ich dabei nichts für meinen persönlichen Schreibstil lernen könne. Das stimmt erstens gar nicht, weil ich ja gelegentlich auch englische Texte verfasse und außerdem tut das bei diesem Buch gar nichts zur Sache. Ich bin begeistert und möchte die Auszüge für sich sprechen lassen. Absolute Empfehlung! 

„My father put a last suitcase into the backseat of the Mercedes, and started the engine. 
Then he pulled out a handgun and shot me in the chest. I was standing on the lawn and I fell. The bullet hole opened wide and my heart rolled out of my rib cage and down into a flower bed. Blood gushed rhythmically from my open wound, then from my eyes,
my ears,
my mouth.
It tasted like salt and failure. The bright red shame of being unloved soaked the grass in front of our house, the bricks of the path, the steps to the porch. My heart spasmed among the peonies like a trout. 
Mummy snapped. She said to get hold of myself.“

„Always do what you are afraid to do“, I say. „That’s mine.“

„If you want to live where people are not afraid of mice, you must give up living in palaces.“

„Do you still miss Gran?“ I ask him as we head toward New Clairmont. „Because I miss her. We never talk about her.“ „A part of me died,“ he says. „And it was the best part.“ 

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Kommen wir nun zu den Hörbüchern, die mich die letzten Monate begleitet haben. Leider  funktioniert das hier nicht so gut, mit dem unterstreichen der Zitate, die mich bewegen, mir gefallen, zu mir passen. Gehört habe ich zumeist auf meinem neuen Tablet von acer – weil mein Handy einfach zu wenig Speicherplatz hat und ich mir vorgenommen habe, meinen Laptop nicht mehr so oft mit ins Bett zu nehmen.

Alles hat angefangen mit „Die Wilden Hühner und das Glück der Erde„, geschrieben und gesprochen von Cornelia Funke. Wenn ich weinerlich bin und unglücklich,  dann brauche ich eine Geschichte, die ich kenne. Dann brauche ich Charaktere, mit denen ich vertraut bin. Eine Geschichte, die nicht für Erwachsene bestimmt ist und Cornelia Funkes Stimme. Dann geht es mir besser. Ein Zitat, welches so unfassbar wahr ist: „Auch beste Freundinnen reden nicht über alles miteinander.“ 
Einen Abend lang habe ich meine Mama und meine Schwester so sehr vermisst, dass ich mit der Zeitmaschiene noch ein Stück zurück gehen wollte. „Benjamin Blümchen zieht aus.“ – dazu  muss ich nichts sagen, oder?

Mein großes Problem an Hörbüchern? Mann kann einschlafen, aber die Geschichte geht weiter. Daher höre ich lieber, was ich schon mal gelesen habe, damit ich nichts verpasse. Also wandere „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green in meinen Warenkorb. Gelesen von Anna Maria Mühe – und sie macht meiner Meinung nach wirklich einen super Job. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, der sollte jetzt schleunigst in eine Bibliothek eilen und das nachholen. Taschentücher nicht vergessen!

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an Dir vorbei, sagen sie“ von Lauren Oliver war ebenfalls eine Empfehlung von Euch. Insgesamt gefällt mir die Grundidee, finde aber die Einbettung der Geschichte in typische High School Klischees irgendwie unpassend. Ich kann mich einfach nicht damit anfreunden, dass es immer eine blonde Schulkönigin gibt, die böse ist, andere ausschließt und der Grund dafür sein soll, dass alle anderen mitgemacht haben. Im Laufe der Handlung verliert das für mich aber an Bedeutung, da es hier um eine viel größere Thematik geht.

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Beistelltisch, Lampe, Kissenbezüge, Schafffell – Ikea / Bank – Westwing / Tablet – Iconia Tag 8 W von acer 

Quellenangabe:
Stefan Zweig: Marie Antoinette  – Bildnis eines mittleren Charakters. S. Fischer. 1992.
Anna Gavalda: Nur wer fällt, lernt fliegen. Carl Hanser Verlag. 2013.
E. Lockhart: We were liars. Hot Key Books. 2014.

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31 Kommentare

  • Reply Sarah 28. Februar 2015 at 17:27

    Auch wenn diese Antwort möglicherweise etwas verspätet kommt:
    „Über mir der Himmel“ von Jandy Nelson ist ein absolut geniales Buch. Sie ist ziemlich unbekannt, aber sie hat einen herzerweichenden Schreibstil, der einen abwechselnd zum Lachen und zum Weinen bringt.
    Unterstrichene Zitate gibt es in meiner Ausgabe mittlerweile ziemlich viele. Eines davon:

    „Vor Jahren lag ich auf dem Rücken in Gramas Garten und Big fragte mich, was ich da machte. >>In den Himmel gucken<>Das ist ein Missverständnis, Lennie, der Himmel ist überall, er beginnt bei deinen Füßen.<<"

  • Reply esther 16. Februar 2015 at 16:12

    „Ein bild von dir“ von jojo moyes ist super 🙂

  • Reply Yvonne 9. Februar 2015 at 14:59

    Sehr schöner Post – immer schön, neue Lesetipps zu bekommen! Doch auch schlimm, zu sehen wie der „Will-ich-unbedingt-bald-lesen“-Stapel wächst. Man sollte sich viel öfters Zeit für Momente des Lesens nehmen – nicht für die Uni, sondern für sich – aus Freude.
    Eines meiner absoluten Lieblingsmärchen, das ich schon mehrfahc gelesen habe ist die ‚Märchenmond‘ Trilogie von Hohlbein – tolle Bücher!
    Liebe Grüße,
    Yvonne

  • Reply Cleo 6. Februar 2015 at 12:27

    Stefan Zweig ist einer meiner absoluten Lieblingsautoren. Ganz toll ist seine Autobiografie „Die Welt von Gestern“, daraus habe ich unendlich viel über das Leben gelernt (so doof das jetzt klingt).
    Wenn du seinen Schreibstill etwas zäh findest, versuchs doch mal mit kürzeren Geschichten. „Brief einer Unbekannten“ ist z.B. sehr schön oder „24 Stunden aus dem Leben einer Frau“.

  • Reply Sarah 5. Februar 2015 at 17:46

    Hallo 🙂
    Ich habe deinen Blog erst vor Kurzem entdeckt und bin total begeistert! (Mal so nebenbei, eigentlich will ich dir ein paar Bücher empfehlen, dabei orientiere ich mich genremäßig einfach mal an diesem Post hier.)

    Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes – Jojo Moyes ist eine meiner Lieblingsautorinnen, weil ich die Handlungen in ihren Romanen nie zu abgefahren oder realitätsfern finde. Mehr will ich gar nicht verraten.

    Zwei an einem Tag von David Nicholls – Dieses Buch wurde auch verfilmt, mit der grandiosen Anne Hathaway und Jim Sturgess. Wie so oft hat das Buch dennoch mehr Tiefgang und die Charaktere werden so menschlich gezeichnet, dass ich sogar weniger die Liebesgeschichte(n) als die Entwicklung der beiden Protagonisten am interessantesten fand.

    Aller guten Dinge sind drei: Für immer, dein Dad von Lola Jaye – Das Buch, das mir wieder in Erinnerung gerufen hat, was für ein Geschenk es ist, mit seinem Vater (und seiner Mutter, seinen Großeltern usw.) erwachsen werden zu können.

  • Reply Maria 4. Februar 2015 at 18:05

    oh, deine website ist ja mal sowas von schön! hab sie gerade entdeckt. und toll, dass du es trotzdem geschafft hast, so viel zu lesen. ich komme auch in letzter zeit kaum dazu, ein buch in die hand zu nehmen. toll ist dein krankheitstyp mit kassetten hören, das werde ich mal machen. und dass es sowas alles schon online gibt, wusste ich nicht ^^ alles liebe, maria

    http://www.mariavictoriaphotography.com

  • Reply Lisa 3. Februar 2015 at 17:13

    EditierenIrgendwie ist es so, dass Leute die lesen mir direkt viel sympathischer sind als diese, die es nicht tun. Ich glaube das liegt daran, dass es irgendwann zwischen der fünften und siebten Klasse uncool wurde zu lesen. Ich hab es trotzdem getan und durfte mir dafür einiges anhören.
    Meine Lieblingsbücher sind die Chroniken der Unterwelt aber eher die ersten drei als die Letzten. Die Reihe habe ich mit 12 zum ersten Mal gelesen, aber ich mag die Bücher noch immer.
    Neu entdeckt habe ich Genesis – die verlorene Schöpfung. Ein seltsames Buch, das stellenweise sehr verwirrend ist aber dennoch hat es mich gepackt.
    Eine andere Lieblingsreihe sind die von Marc Uwe Kling über sein Känguru, sehr liebenswert geschrieben mit witzigen Gedichten oder Liedern zwischendurch!
    Vielleicht kennst du die ja alle schon, oder auch nicht und ich konnte dich vielleicht inspirieren.

    Liebste Grüße, Lisa 🙂

  • Reply Sue 3. Februar 2015 at 14:12

    Hier ein Zitat aus meinem Lieblingsbuch:
    ’so this is my life. and i want you to know that i am both happy and sad and i’m still trying to figure out how that coud be‘ – perks of being a wallflower.

  • Reply Margarete 3. Februar 2015 at 11:08

    Ich freue mich gerade riesig darüber, dass ich deine gelesenen Bücher entdeckt habe. Denn ich stelle auf meinem Blog unter anderem auch Bücher und Texte von anderen Autoren vor, zeige aber nur Ausschnitte/ Zitate. Nicht immer schreibe ich etwas dazu. Daher findest du bei mir einige Anregungen zu Büchern und wir können uns gern darüber austauschen.

    LG Margarete

  • Reply Max 3. Februar 2015 at 00:43

    Hallo 🙂
    Es freut und überrascht mich, dass du dir ein Buch von Stefan Zweig durchgelesen hast – persönlich bin ich großer Fan von ihm und durfte, auch studiumsbedingt, einige seiner Bücher lesen.
    Ich möchte dir an dieser Stelle von ihm „Die Welt von Gestern“ empfehlen. Die Welt, die er darin zeichnet und die Traurigkeit, das er nicht mehr in ihr Leben darf, waren wirklich bewegend.

    Als Zitat daraus: „[…] aber was bedeutet Kultur anderes, als der groben Materie des Lebens ihr Feinstes, ihr Zartestes, ihr Subtilstes durch Kunst und Liebe zu entschmeicheln?“

    Liebe Grüße
    Max

  • Reply Sarah 2. Februar 2015 at 19:19

    Sehnsucht nach Elena von Joel Haahtela. Ich könnte mir kaum ein Buch vorstellen, das so gut zu deiner Bank unter dem Fenster passt. Und ich glaube, ich habe selten ein Buch so tief gefühlt wie dieses.

  • Reply Bianca 2. Februar 2015 at 15:26

    Liebe Luise,
    Vielen Dank für diesen wunderbaren Blogpost.
    „Die wilden Hühner“ gehören auch zu meinen Favoriten in Situationen in denen sonst gar nichts mehr geht. Die Erinnerungen an die Kindheit in der alles noch so einfach war (oder zumindest im Rückblick so scheint) sind oft sehr sehr tröstend und beruhigend.
    Schön dass auch andere diese Gefühle zu kennen scheinen.

    Liebste Grüße aus München

    Bianca

  • Reply Jana 2. Februar 2015 at 01:55

    Hallo Kleinstadtcarrie,

    ich bin wirklich kein „Fan“ von den heutzutage maßenhaften Blogs über Lifestyle.
    Ich frage mich jedesmal, wenn ich bekannte Blogs lese (will hier keinen Namen öffentlich nennen), was mir das bis auf mein Kleidungsstile sagen soll; warum begutachte ich Blogs mit den neusten Trends und den sich so selbst-verliebten Blogger?!
    Dein Blog ist anders-anders im positivem Sinne. Nicht nur ist dein Schreibstil überragend, auch deine Themen sind kreativ und abwechslungsreich geschrieben! Hut ab. Du grenzt dich von all den tausend Blogger und Youtuber ab, indem du wirklich wichtige Dinge im Leben auf dem Punkt bringst, und das nicht in Bezug auf Klamotten/Makeup/ und täglichen Vlogs/FML. Du beschreibst Literatur, wichtiges was einem im späteren Alltag so nützlich werden kann, trotzallem kombinierst du das mit Mode und Lifestyle. Genau diese „Mischung machts“.Gerade für die „jüngere“ Generation bist du ein gutes Vorbild wie ich finde.
    Freue mich, weiteres von Dir lesen zu dürfen.
    Jana

  • Reply Christiane 2. Februar 2015 at 01:41

    Liebe Luise,
    ich lese, genau wie du, unheimlich gerne! Mein absoluter Lieblingsautor ist Benjamin Lebert, der durch sein Roman „Crazy“ berühmt wurde. Das Buch wurde auch verfilmt, vielleicht sagt dir das was?
    Wie dem auch sei, „Crazy“ ist nicht mein liebstes Buch von Lebert, sondern „Der Vogel ist ein Rabe“.
    Unglaubliche, verdrehte Geschichte! Zwei völlig verschiedene (oder auch nicht?) Männer begegnen sich in einem Nachtzug auf den Weg nach Berlin. Im Laufe des Romans wird aufgeklärt, warum beide in dem Zug sitzen. Ich habe das Buch verschlungen, soviel dazu 🙂
    Der Schreibstil von Lebert ist ziemlich direkt, was manchmal etwas irritieren kann. Aber das gehört zu dem Autor und entweder, man findet es zu aufdringlich, oder man liebt es – so wie ich!

    „Benjamin Lebert – schreibt so schön und traurig, dass man das Büchlein wegliest wie man eine Zigarette raucht, nach Wilde der vollkommene Genuss: sie schmeckt und lässt einen unbefriedigt.“ – Ulrich Greiner (Die Zeit).
    Dem Kommentar von Herrn Greiner lässt sich nichts mehr hinzufügen – ich sehe und empfinde es genauso! Probiers doch mal aus, vielleicht gefällt es dir ja? 😉

    „Kannst du“ von Lebert steht an zweiter Stelle meiner Lieblingsbücher: Sehr emotional und spricht Themen an, denen man im Alltag am liebsten aus dem Weg geht.

    Ich hoffe, ich konnte dich etwas inspirieren?

    Liebste Grüße, Christiane

  • Reply Svenja 1. Februar 2015 at 23:38

    Ohhh, wie süß du bist:) das mit den Hörbüchern mache ich genauso so.
    Man braucht dann Geschichten die man kennt, auf die man sich verlasen kann. Und die Stimmen der Vorleser sind so vertraut und haben so etwas tröstendes an sich!
    Herrlich:) also jetzt Kram ich ma ganz fix „Bibi und tina und der geisterreiter“ heraus.

    <3

  • Reply Luna-Mae 1. Februar 2015 at 23:24

    Ein schön geschriebener Post!
    Vorallem „We were liars“ und „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ interessieren mich!
    Ich kann dir die Bücherreihe „Die Gilde der schwarzem Magier“ von Trudi Canavan nur empfelen. Ich finde die Geschichte toll!

    Liebst, Luna!

  • Reply Malika 1. Februar 2015 at 22:53

    Hallo 🙂

    Wenn du dich an weitere Biographien wagen möchtest, kann ich dir „Ich bin eine Frau aus Ägypten“ von Jehan Sadat empfehlen. Ein fesselndes und spannendes Poträt einer faszinierenden und willensstarken Frau! Mein Lieblingszitat daraus: „…weil das Gewohnte plötzlich zu etwas Besonderem wurde. Die Nacht wurde zum Tage, das Leben schien länger, reicher zu sein.“

    Ein anderes, sehr einfaches und doch unglaubig ausdrucksstarkes Buch ist „Reise zwischen Nacht und Morgen“ von Rafik Schami. Was genau so toll an diesem Buch ist, kann ich gar nicht sagen, es verzaubert einfach! Es ist eine Geschichte, wenn es einem schlecht geht oder es in diesem Moment reicht, über die Schönheit des Lebens zu lesen. Ein Lieblingszitat habe ich nicht, aber die Süddeutsche Zeitung beschrieb dieses Buch treffend: „Wir haben es hier mit einem Stoff zu tun, aus dem Träume sind… ein Flickwerk aus tausend bunten und grauen Stoffresten. Aber welch Wunder: der Teppich fliegt.“

    Lass mich wissen, wenn du eins der Bücher liest.
    Lieben Gruß,
    Malika

  • Reply Patricia 1. Februar 2015 at 21:17

    Ich liebe deinen Blog und freue mich über jeden einzelnen Post von dir. Insebsondere gefallen mir aber deine Bücher-Posts. Behalt das bitte bitte bei. Dein Blog ist so abwechslungsreich, wunderschön und inspirativ sowohl für den Kleider- als auch für den Bücherschrank und nicht zuletzt auch für den Kopf. ;
    Meine Herzensbücher würde ich an dieser Stelle auch gerne teilen.
    „Little Bee“- Chris Cleave. (z.B. : “ A scar does not form on the dying. A sacr means: I survived.“)
    „The Book Thief“ Markus Zusak z.B.: „i have hated the words and I have loved them and I hope I have made them right.““the only thing worde than a boy who hates you: a boy who loves you.““she was one of the few souls that made me wonder what it was to live.“….)
    „jeder stirbt für sich allein.“ -Hans Fallada.. hab da so gar kein Zitat parat, habe es gerade nach relativ langer Lesezeit beendet, es ist stellenweise zäh, dann aber wieder so atemberaubend stark…

  • Reply Ronja 1. Februar 2015 at 21:06

    Oh Cornelia Funke ist die beste! Ich lese oder höre nach wie vor jeden Dezember ihr Buch „Hinter Verzauberten Fenstern“ – mit fast 25:). Achja, Kindheit!
    xoxo, Ronja
    http://www.sothisiswhat.com

  • Reply Céline 1. Februar 2015 at 20:19

    Die Bücher klingen wirklich toll und bis auf die Hörbücher kenne ich die anderen fast gar nicht! Es gibt einfach nichts schöneres als in einem guten Buch zu versinken : )
    Liebe Grüße,
    Céline von http://smultronstaellen.blogspot.co.uk

  • Reply Liska 1. Februar 2015 at 19:04

    Ich mag deine Posts über Bücher immer ganz besonders gerne, toll gemacht. Auch wenn mich der Gedanke zerreisst in einem Buch mit Textmarker herumzumalen (wohl zu oft Tintenherz gelesen) möchte ich mir die Angewohnheit tolle Zitate zu kennzeichnen auch gerne aneignen. Aber vielleicht in etwas harmloserer Version mit Post-its (; Obwohl ich den Maze Runner, über den du ja geschrieben hast, dass du ihn ganz toll fandest, nicht so überragend fand, glaube ich dennoch, dass wir einen recht ähnlichen Buchgeschmack haben. Ich würde behaupten in meinem Leben durch mein Hobby, aber auch mein Germanistik/Anglistik Studium, sehr sehr viel gelesen zu haben und möchte dir das Buch empfehlen, das mich von allen am meisten geprägt hat. Ich lese es immer wieder aufs neue und bin mitgerissen von der Handlung und den Protagonisten. Mein Lieblingsbuch ist eine Geschichte über die Liebe, den Schmerz, den sie bringen kann aber nicht zuletzt über das Leben der stärksten Protagonistin von der ich je gelesen habe. Ihre Entwicklung innerhalb des Buchs ist meiner Meinung nach unfassbar und die Story nahm mich beim ersten Lesen so mit, dass ich das Buch vor Wut aus der Hand legen musste und einen ganzen Tag lang nicht in der Lage war weiterzulesen. Ein Glück, dass ich es dann doch getan habe. Ich möchte gar nicht viel Spoilern sondern dir einfach nur empfehlen es zu lesen, ich glaube du wirst es nicht bereuen. Am Ende dieses längsten Kommentars, den ich je verfasst habe, nenne ich natürlich auch noch das betreffende Buch ;D Es ist Die Teerose von Jennifer Donnelly (ich liebe alle ihre Bücher). Es ist ein Schatz.

  • Reply Lea 1. Februar 2015 at 18:23

    Meine absoluten Lieblingsbücher sind von Isabell Allende.
    Deshalb empfehle ich dir „Amandas Suche“ von ihr. 🙂

  • Reply Emma 1. Februar 2015 at 17:33

    Ich kann dir „Every Day“ von David Levithan empfehlen, welches ich auf Englisch gelesen habe.
    „Her mind was an unquiet one, words and thought and impulses constantly crashing into each other.“

  • Reply Leonie 1. Februar 2015 at 15:02

    Super schöner und informativer Post, da bekommt man direkt Lust sich ganz allein, nur mit einem Buch zurückzuziehen und in die Welt der Wörter einzutauchen. Lesen geht immer mehr unter bei mir, was ich wirklich schade finde, also danke, dass du mich wieder auf den richtigen Weg führst.
    Hab einen schönen Sonntag. 🙂
    Liebste Grüße, Leonie. <3

    http://leonie-alwaysandforever.blogspot.de

  • Reply Franzi 1. Februar 2015 at 15:01

    28 Tage lang von David Safier kann ich Dir sehr empfehlen!
    Das Buch geht einem teilweise sehr nahe, mich hat es auf jeden Fall berührt.
    Dieses Buch sollte meiner Meinung nach jeder einmal gelesen haben!
    Liebe Grüße

  • Reply Anni von Positiviphy 1. Februar 2015 at 14:45

    Ich liebe:

    Als ich noch jünger und verwundbarer war, gab mein Vater mir einmal einen Rat, der mir bis heute im Kopf herumgeht. »Wann immer du jemanden kritisieren willst«, sagte er, »denk daran, dass nicht alle Menschen auf der Welt es so gut hatten wie du.«
    — Der Große Gatsby – wirklich ein wundervolles Buch, vielleicht das am Besten konzipierteste Buch das ich in meinem Leben jemals gelesen habe.

    „Auf Karibu war nur das freundlichen Wort der Bitte und nie das anmaßende des Befehls erlaubt. Keiner durfte den anderen kränken und ihm die Würde nehmen.“
    — Karibu heißt Willkommen — eine Geschichte von Afrika Auswanderern, dich mit unglaublich viel Herz geschrieben ist

    Außerdem finde ich viele Kinderbücher auch als Erwachsener noch mal sehr sehr lesenswert, weil man sie ganz anders wahrnimmt vor allem Alice im Wunderland und der Geheime Garten.

  • Reply Jasmin 1. Februar 2015 at 14:21

    Sehr schöner Post! Werde mir davon definitiv ein zwei auf meine Leseliste schreiben 🙂 ich lese zurzeit Klassiker wie Stolz & Vorurteil (auf englisch), Sturmhöhe (auch englisch), Das Bildnis des Dorian Grey (momentan auch auf englisch). Die letzten Bücher die ich gelesen habe waren auch so in der Richtung, hab dazu auch einen Post verfasst falls du vorbei schauen magst. Mit Zitaten kann ich dir aber leider nicht dienen weiß die grad nicht auswendig und hab mir auch leider keine markiert (werd ich aber in Zukunft!). Danke jedenfalls für diesen Post 🙂

    Liebe Grüße und schönen Sonntag dir <3

  • Reply Vaeny 1. Februar 2015 at 14:08

    Schöner Post ^^ ich liebe es ganz gemütlich zuhause zu sitzen und ein tolles Buch zu lesen 😀
    Was ich zu letzt gelesen habe war Per anhalter durch die Galaxis und jetzt bin ich bei Dark Mission – Fegefeuer ^^

    Ach echt schöne Einrichtung 😉

  • Reply Lou 1. Februar 2015 at 14:01

    Achja – bei „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ muss ich immer noch fürchterlich heulen. Und wer liebt nicht die wilden Hühner ? <3

  • Reply Verena 1. Februar 2015 at 13:57

    We were liars habe ich auch auf die Empfehlung in den Kommentaren hin gelesen und ich liebe es 🙂 Es ist so wunderschön geschrieben und ich war total traurig, als es zu Ende war.
    Zur Zeit lese ich „Cash“ – die Autobiografie von Johhny Cash, meinem absoluten Lieblingsmusiker. Ich finde sein Leben und die ganze Country-Rock´n´Roll-Ära unglaublich spannend und inspirierend, und sein Schreibstilist auch sehr angenehm zu lesen, da er viel „aus dem Nähkästchen plaudert“ 🙂
    Außerdem habe ich in letzter Zeit „Divergent“ gelesen, aber so richtig konnte ich mich damit nicht anfreunden und bin unschlüssig, ob ich mir den zweiten Teil zulegen soll oder ob ich ihn mir sparen kann.

    Luise, liest du eigentlich gar nicht mehr auf deinem Kindle? Ich habe zwar auch einen, aber zur Zeit bevorzuge ich es doch, ein richtiges Buch in der Hand zu halten und habe den Kindle seit Monaten nicht mehr angerührt.