Zeit für mich selbst …

Texts/11. Januar 2015/35 Kommentare

Es ist Freitag Abend. Ich sitze allein in meinem Zimmer. Irgendwie hat heute niemand Zeit. Draußen stürmt es. Ich habe bereits jede E-mail beantwortet und die To-Do-Liste ist – man glaubt es kaum – vollständig abgearbeitet. Ich würde gern noch dies oder jenes erledigen, aber dafür brauche ich Hilfe, dafür ist es zu dunkel. Ich sitze am Fenster und starre in die Dunkelheit. Fühle mich irgendwie verloren, allein und beginne an allem und jedem zu zweifeln. Also schlage ich die Seiten meines Tagebuchs auf und schreibe. Versinke kurz im Selbstmitleid und begreife – das ist jetzt meine Zeit. Zeit für mich. Genau das, wonach ich mich so lange gesehnt habe. Fiel mir direkt in den Schoß. Ich lächle und zünde mir eine Kerze an…

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Quality-Time, Me-Time, Zeit für mich selbst, einfach nichts tun – es gibt viele Worte, um das zu beschreiben, worum es mir heute gehen soll. Seit Monaten habe ich mir vorgenommen, darüber zu schreiben, wie wichtig es ist, sich Zeit für sich selbst und seine Seele zu nehmen. Mir ist im letzten Jahr weder das umsetzen, noch das “darüber Schreiben” gelungen. Aber das soll sich im Jahr 2015 definitiv ändern. Das heißt nicht, dass ich weniger arbeiten möchte, aber ich möchte die Zeit, die mir für mich bleibt, besser nutzen. Das mag für den ein oder anderen jetzt unverständlich klingen, – Wie besser nutzen? Einfach in’s Bett legen und Serien schauen! – aber genau deswegen schreibe ich den heutigen Blogpost. Denn Zeit für sich selbst nehmen, kann man auf so unterschiedliche Art und Weise und jedes Mal hat es eine ganz andere Wirkung.

Ja, manchmal muss es sein, dass man sich in der gemütlichsten Jogginghose und mit einem Glas Nutella ins Bett legt und einfach nur eine stumpfsinnige Serie nach der anderen ansieht. Ganz allein. Vielleicht auch mit einer Packung Taschentüchern und bloß nicht das Fenster auf machen. Wie gesagt: manchmal. Das ist Me-Time, weil man im Selbstmitleid versinken darf und der Körper keinerlei Anstrengungen hat – außer der unerträglichen Gedanken, die sich dann in den Kopf schleichen, wenn der Laptop und das Licht aus sind und man doch eigentlich schlafen möchte. Plötzlich denkt man über sich und die Welt und alles, was es noch so gibt nach und kann nur hoffen, dass die Augen trotzdem schnell zufallen. Versteht mich nicht falsch, auch ich finde es verlockend, einen ganzen Tag nur im Bett liegen zu bleiben, aber bevorzuge dann – solange ich nicht krank und gezwungenermaßen ans Bett gefesselt bin – doch andere Beschäftigungen, denn diese macht unheimlich müde und träge.

Was ich einer mittelmäßigen Hollywoodkomödie und immer gleichen Mädchenserien immer vorziehen würde? Ein gutes Buch! Und das wird auf dem Sessel am Fenster gelesen, mit einem Textmaker in der einen - ja, Asche auf mein Haupt, aber ich schreibe in meine Bücher – und einer großen Tasse Pfefferminztee in der anderen Hand.

Zeit für mich selbst … Zeit für Serienmarathon.
Zeit für mich selbst … Zeit zum Lesen.
Zeit für mich selbst … Zeit, um in eine andere Welt einzutauchen. 

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Bücher, Filme, Serien, Geschichten, … das Leben – bringt mich zum nachdenken. Das kennt doch jeder von uns. Sobald man allein ist, gesellen sich unweigerlich die Gedanken, die Sorgen, die Ängste, aber auch die Träume zu einem.
Ganz oft erreichen mich Mails, in denen ihr mir berichtet, dass ihr mit euch selbst unzufrieden, auf der Suche nach euch selbst seid. Ihr fragt nach Tipps, wie das ein bisschen einfacher geht, mit dem erwachsen werden und erzählt mir immer wieder, dass Ihr euch in meinen Gedanken wieder findet. Nun, was soll ich sagen. Erfahrung ist in dem Punkt natürlich viel, aber Gedanken und die Auseinandersetzung mit sich selbst ist mindestens genauso bedeutsam. Mir hilft es, meine Ideen und Überlegungen niederzuschreiben. Nur wenn du dich mit dir selbst auseinandersetzt, deine Handlungen überdenkst, deine Einstellung hinterfragst, kannst du an dir selbst arbeiten, Geschehenes verarbeiten und dich somit weiter entwickeln. Also nutze diese Zeit, in der du mit dir allein bist, um über deine Fehler nachzudenken, dir Ziele zu stecken und vom Leben zu träumen. Ich brauch’ das mindestens ein mal die Woche, um mir auch noch mal vor Augen zu führen, was ich will, wieso ich das alles mache, wonach ich streben.
Dieses “sich selbst auswerten”, “sich selbst verbessern” ist anfangs vielleicht ein bisschen ungewohnt, wenn man es so gewollt macht, so explizit, aber es motiviert!

Wie gesagt, ich könnte gar nicht, ohne zu schreiben, ohne all’ das aufzuschreiben, was in mir vorgeht, was ich mir vornehme. Das gehört für mich irgendwie dazu und manifestiert meine Träume, hält sie mir vor Augen. Ich kann das dann besser sortieren, mir merken und mich, zu einem späteren Zeitpunkt, wieder in die Situation hineinversetzen.

Zeit für mich selbst … Zeit zum nachdenken, überdenken, hinterfragen.
Zeit für mich selbst … Zeit zum schreiben. 

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Und wenn wir schon mal bei der Motivation sind, geht es damit auch direkt weiter. Denn was für mich Me-Time in seiner reinsten Form ist? Sport. Ich thematisiere Sport und Fitness und Ernährung nur sehr selten bis nie auf diesem Blog oder meinem Instagram. Nichts desto trotz spielt all’ das für mich eine große Rolle. So gut es geht, verschwinde ich aller zwei Tage für 90 Minuten im Fitnessstudio und konzentriere mich nur auf mich selbst und die Übungen. Mit Freundinnen zusammen macht es zwar auch eine Menge Spaß, aber ich möchte diese Zeit zumeist allein für mich haben und so viel wie möglich dabei für mich und meinen Körper rausholen. Jahrelang habe ich keinen Sport getrieben, hatte auch nie das Bedürfnis. Tja, weil ich nicht wusste, was ich verpasse. Im Fittnessstudio zu schwitzen ist jetzt wahrlich nicht das Ausgefallenste, es gibt keine frische Luft oder tolle Landschaft. Aber das macht mir gar nichts. Ich bin eine Meisterin im “alles-um-mich-herum-ausschalten”.
Anschließend eine heiße Dusche und das unbezahlbare Gefühl, ausgepowert zu sein. In einem positiven Sinne.

Wenn ich dann zu Hause angekommen bin, gibt es nichts Besseres, als mir einen tollen Salat mit Roter Beete zuzubereiten oder Früchte zu essen, auf die ich mich schon den ganzen Tag gefreut habe. Ich bin kein Gourmet und gehe auch lieber essen, anstatt mich stundenlang in unsere – viel zu kleine – Küche zu stellen, aber meine Lieblingsgerichte bereite ich vor mit Bravour! Ansonsten esse ich aber am liebsten in Gesellschaft – gehört also nicht mit auf meine Me-Time-Liste.
Um den perfekten Me-Time Abend abzuschließen, creme ich mich ein, lackier’ mir die Nägel, peele meine Lippen und zupfe mir die Augenbrauen, trage eine Gesichtsmaske auf.

Zeit für mich selbst … Zeit für Sport.
Zeit für mich selbst … Zeit, um meine Haut zu verwöhnen.
Zeit für mich selbst … Zeit für meinen Körper.

 

Zeit für mich selbst … Zeit, um mir Blumen zu kaufen.
Zeit für mich selbst … Zeit für Entscheidungen. 
Zeit für mich selbst … Zeit für #ohnealleszummitnehmen.

Zeit für mich selbst … muss ich mir nehmen.
Das ist das ganze Geheimnis. Hab keine Angst davor, allein zu sein. Nutze die Zeit, genieß’ sie. Aber immer wohl dosiert. Was machst Du während deiner Me-Time? Lass es mich doch gern in den Kommentaren oder bei Instagram und Twitter unter dem Hashtag #zeitfürmichselbst wissen.
Und wenn Du noch nicht genug hast, dann geht es hier zu meinem neuen Video. 

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Bilder via Tumblr 

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35 Kommentare

  • Reply gianna 7. April 2015 at 16:29

    Liebe Luise,

    ich habe heute viele deiner Texte gelesen und hatte das Gefühl dir nahe zu sein, ich konnte dich so gut verstehen und du warst mir dadurch so unglaublich sympatisch, das ich dachte: Mit dir würde ich gerne einen Kaffee trinken.
    Es gibt keinen Text von dir, bei dem ich mich aufrege- Du bist so ehrlich und das ist so wertvoll! Heut zu Tage gibt es selten Blogs oder Youtuber die soo tiefgründig und niveauvoll sind. Dein Blog zeigt Arbeit, Können und Niveau. Du inspieririst mich. Ich liebe es alte Posts durchzulesen und am liebsten liebe ich deine außergewöhnlichen Überschriften. DU bist meien allerliebster Bloggerin. Weil du mehr bist als das, bei dir steckt ganz viel hinter dem Blogger sein. DU hast dir was aufgebaut und man sieht die Mühe, die Liebe und die Nähe. Ich wollte dir hiermit einfach DANKEN.
    Danke, dass es dich und deinen tollen Blog gibt.
    Liebste Grüße
    Gianna aus Köln

  • Reply Caro 20. März 2015 at 12:39

    Liebe Luise,

    Eigentlich gehöre ich nicht zu den Menschen, der sich auf eine bestimmte Seite festlegt, eine bestimmte Inspiration präferiert oder einseitig ist, was das Worldwideweb angeht. Ich klicke mich gerne durch Blogs, lese den ein oder anderen Post super gerne, den nächsten finde ich wieder irre langweilig. Das liegt – und da bin ich mir ganz sicher – definitiv daran, dass mich die Schreibweise nicht packt. Ich bin nicht dabei. Sei es Milenalesecret oder LuisaLion, all die “großen” deutschen Blogger. Outfitposts sind toll aber was mich wirklich dazu bewegt, eine Seite regelmäßig “gerne” anzuklicken, sind die Texte, in denen ich mich in irgendeiner Form spiegeln kann, in denen man auch zwischen den Zeilen lesen muss. Ich liebe es selbst zu schreiben, es geht mir genau wie dir, dass ich mich, meinen Kopf und mein Leben besser sortieren kann, wenn ich niederschreibe, was in meinen manchmal viel zu unstrukturierten Gedanken vorgeht. Du bist eine riesige Inspiration und vollkommen zurecht Bloggerin. Heute bin ich durch Zufall auf Kleinstadtcarrie gestoßen und habe mich direkt verliebt. Bleib, wie und wer du bist. xo Caro

    • Kleinstadtcarrie 20. März 2015 at 16:52

      Caro, was für ein Kompliment – danke für Deine lieben Worte <3

  • Reply Olessya 22. Februar 2015 at 18:54

    Tolles Thema !
    Hast es sehr schön auf den Punkt gebracht.

    Habe auch einen Post zu “Zeit für mich” hochgeladen. Schaut mal rein

    http://lessismore95.wix.com/glesis-multi-world

  • Reply Mandy 5. Februar 2015 at 22:37

    Als normalerweise stille Leserin kann ich gerade nicht anders als ein riesiges Kompliment zu hinterlassen. Me-Time finde ich ist ein sehr interessantes Thema, für den einen Leid und den anderen Freud’. Der eine brauch mehr davon, der andere will sie am liebsten gar nicht. Wirklich toll das du das Thema aufgegriffen hast und super geschrieben!

  • Reply Anna 24. Januar 2015 at 18:08

    Sehr schöner post! <3

    Liebe Grüße
    Anna

    http://www.onthesearchforlifestyle.wordpress.com

  • Reply Elena 13. Januar 2015 at 21:44

    Einen Montag Abend, was süßes knabbern und eingekuschelt im Bett liegen und Sex and the City schauen. Da freue ich mich jede Woche drauf!

  • Reply Nina 13. Januar 2015 at 12:39

    Sehr schön geschrieben :-)
    Ist mir selbst wahnsinnig wichtig auch Zeit nur für mich zu haben, klappt meistens aber auch ganz gut weil ich alleine wohne. Mein Favorit im Moment: Tee trinken und dabei Sex and the City schauen.

    http://www.nowherebutwien.blogspot.co.at

  • Reply Louisa 13. Januar 2015 at 11:37

    Zeit für sich selbst ist super wichtig. Ich nehme mir jeden Abend ca. eine Stunde Zeit, oder gehe zum Sport!
    Liebe Grüße
    Louisa

    http://theurbanslang.blogspot.de/

  • Reply Tessa 12. Januar 2015 at 21:02

    1.sry. e-mail stimmt nicht mehr,…
    2. Wenn ich alleine bin versinke ich in einer Welle aus Selbstmitleid. Deshalb schnappe ich mir dann ein Buch so bin ich nicht mehr ich sondern jemand anderes. Ich habe einen Traum, aber selbst meine besten Freuninnen verstehen mich nicht. Es ist auch schon ziemlch absurd. Ich habe mich sozusagen in ein Pferd verknallt. Und nein ch bin nicht völlig verückt. Aus persönlichen Gründen (Familie ) kann ich aber nicht reiten. Also bleiben mir nur die Erinerrungen… tja

  • Reply Kim 12. Januar 2015 at 20:33

    Manchmal liebe ich es mehr alleine zu sein, als in Gesellschaft, Wobei das auch oft phasenweise ist! Es gibt auch Zeiten, in denen kann und will ich nicht für mich sein! So was ist aber auch schwierig, wenn man mit seinem Partner in einer Wohnung zusammen lebt. Aber aufgrund verschiedener Arbeitszeiten, Uni usw. kommt es natürlich auch mal vor, dass ich alleine zu Hause bin!

    Wenn ich alleine bin beginne ich meistens den Morgen mit einem Frühstück vor dem Fernseher und meinen Lieblingsserien. Habe ich keine Lust auf TV, dann kommt ein Buch zum Zuge! Irgendwann kommt dann der Moment, in dem ich hibbelig werde. Dann gehts ab in die Dusche, das volle Programm mit rasieren, eincremen, Nägel machen etc.
    Ist draußen schönes Wetter zieht es mich raus, entweder gehe ich in die Stadt (meistens, wenn ausnahmsweise etwas Geld übrig ist) oder gehe einfach nur spazieren mit meinen Kopfhörern, kaufe etwas leckeres ein zum kochen und knabbern für den Abend!
    Abends hüpfe ich dann wieder in meinen Jumpsuit und genieße die Ruhe!Räume ein bisschen auf in der Wohnung, mache Wäsche neben dem Kochen und was sonst so anfällt :)

    Und später genieße ich den Moment, in dem mein Freund wieder nach Hause kommt und neben mir einschläft, so dass ich nicht mehr alleine sein muss. Denn ab diesem Moment, möchte ich nicht mehr alleine sein, weil dann die Gedanken kommen in der Stille und viele davon möchte ich überhaupt nicht um mich haben!

    Demnächst melde ich mich in einem Fitnessstudio an, weil mir das noch fehlt in meinem Leben. Ich brauche etwas zum abschalten und auspowern :)

  • Reply MATRJOSCHKA 12. Januar 2015 at 20:05

    Ein sehr schöner Post! Ich bin froh, dass du es geschafft hast, ihn zu schreiben. Mit der me-time habe ich leider ein ganz großes Problem! Viel zu selten komme ich dazu und auch bei mir sollte sich das in diesem Jahr eindeutig ändern. Sport darf ich leider aus gesundheitlichen Gründen nicht machen und dennoch ist es meine liebste Art einfach auszuschalten und meinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Die Bilder passen auch alle perfekt dazu.

    Viele liebe Grüße

    mtrjschk.blogspot.de

  • Reply Lisa 12. Januar 2015 at 19:00

    Mal wieder eine unglaublich zarte, unglaublich berührende Aneinanderreihung von deinen Gedanken <3

  • Reply Anni von Positiviphy 12. Januar 2015 at 17:50

    Dieses 2014, das war für mich ein Jahr voll verwirrter Gefühle und Gedanken (und damit meine ich nicht meinen Mr. Big, denn der ist immer für mich da). Nein nicht die Liebe, sondern Leben hat mich irgendwie überfordert, mal war es zu viel, mal zu wenig und meistens war es von außen betrachtet völlig in Ordnung, aber ich selbst war es nicht. Gegen Ende des Jahres 2014 habe ich es zugegeben und angefangen das zu ändern, und so soll es dieses Jahr auch weitergehen.

    Heute habe ich einen ähnlichen Beitrag auf meinem Blog geschrieben, nur war bei mir das Problem nicht die Zeit für mich, sondern ein fehlender Plan und diese vielen nicht zu Ende gedachten Gedanken. ( https://positiviphy.wordpress.com/2015/01/12/the-one-with-the-plans/ )

  • Reply Kristina 12. Januar 2015 at 12:41

    Diese Zeit-Für-Mich- Tage sind einfach spitze!
    Ich liebe deinen Blog :)

    Bei mir ist gerade ein neuer Post über Glück online. Schaut doch gern vorbei.

    Liebst.

    http://femmebrunette.blogspot.de/

  • Reply conni 12. Januar 2015 at 10:18

    Es ist immer wieder witzig, wie ähnlich wir uns doch sind. Ich hatte gestern auch einen abend dir mich. Mein freund, der sonst jeden abend kommt, war nicht da und ich hatte Zeit für mich. Zeit zu lernen, es mir im Bett gemütlich zu machen mit einer Tasse Tee und über mein Leben nachzudenken. An welchen träumen ich dran bin, was ich erreichen möchte und wie ich am besten all das auf die reihe kriege.mir hat das sehr viel gebracht und jetzt sehe ich den Post von dir heute morgen, Zufall? Vielleicht ist es auch das neue Jahr oder das ungemütliche Wetter.
    LG conni

  • Reply Paapatya 12. Januar 2015 at 02:32

    Genau das, was du beschreibst habe ich eine zeit lang vernachlässigt. Ich hatte zu viele Menschen um mich rum, konnte nicht allein sein und hatte auch gar nicht das Bedürfnis dazu, irgendetwas zu reflektieren, vielleicht auch weil alles perfekt lief, irgendwann kam ich dann an einen Punkt an, an dem ich merkte, dass etwas anders ist und dass es mir nicht gut geht.. Seit dem nehme ich mir die zeit, schreibe mehr, konzentriere mich auf Dinge die ich liebe. Und das mit dem Sport klappt bei mir immer noch nicht so wie ich es will..

    Finde deinen post sehr gut geschrieben und du sprichst mir echt aus der Seele!

    http://www.paapatya.blogspot.de

  • Reply Bella 11. Januar 2015 at 23:50

    Ich liebe meine Me-time! Ich gehe gern allein los um mir was Schönes zu kaufen oder nutze die Zeit um mir einen leckeren Snack zubereiten und in genüsslich mit einer schönen Serie zu essen. Vielleicht nutze ich sie auch um mir anders wo Inspiration zu suchen wie es weiter gehen könnte mit meinem Blog oder wohin ich reisen möchte. Hach es gibt so vieles. :)
    Schön geschrieben hast du diesen Post und ich denke, Viele mögen nicht gern allein sein, versuchen immer in Gesellschaft zu sein. Vielleicht weil sie nicht allein sein wollen mit ihren Ängsten, Gedanken, Schwächen. Da kann so ein Text bestimmt ermutigen.

    Liebe Grüße, Bella
    http://kessebolleblog.blogspot.de

  • Reply Talisha 11. Januar 2015 at 23:16

    Ein wirklich sehr inspirierender Post und du triffst wirklich den Nagel auf den Kopf mit einer Wahrheit, die viele vermutlich nicht so gerne hören wollen.
    In meiner Me-Time schreibe ich am liebsten selbst neue Kurzgeschichten, ein neues Buch oder dergleichen- seit kurzem auch meinen eigenen Blog:)

    Grüße
    Talisha

  • Reply Svenja 11. Januar 2015 at 22:01

    Ich finde den Post wirklich sehr gelungen.
    Meiner Meinung nach ist es wirklich wichtig sich Zeit für sich zu nehmen.
    Aber wenn ich es wirklich tue, dann bekomme ich so oft ein schlechtes gewissen. Wieso weiß ich selber nie.
    Meine “Quality days” verbringe ich am aller liebsten mit einem guten Buch und mehreren Tassen Tee. Für das neue Jahr steht sogar Yoga auf meinem programm :)

  • Reply Janice 11. Januar 2015 at 21:41

    Ich finde das echt witzig, dass dieser Post genau jetzt kommt. Heute habe ich nämlich einen Me-time Tag veranstaltet. War in der Sauna, hab eine Gesichtsmaske gemacht, Hand und Fußbad, Nägel lackiert, Haarkur, und und und. Das volle Programm. Ich hab den ganzen Tag nur für mich selbst genutzt und jetzt bin ich wirklich glücklich und habe Kraft für die neue Woche :)

  • Reply Nadja 11. Januar 2015 at 21:03

    Ich finds auch klasse, dass du auch dieses Thema mal aufgreifst. Viel zu schnell rennen wir von Termin zu Termin und wenn wir dann wirklich mal Zeit haben, nutzen wir sie nicht… Mir gehts es jedenfalls so, dass ich, wenn ich einen kompletten Tag nur für mich genutzt habe (meist wirklich mit Laptop und irgendeiner tollen Serie) ich am Ende überlege was das nun für ein Tag war.. ich kann zB auch nicht den gesamten Tag in Nachtzeug im Bett oder auf dem Sofa lümmeln.. vor allem nicht, wenn das Wetter schön ist..
    Morgen geht es für mich wieder mit Sport los und ich werde auch immer wieder von Freundinnen gefragt, ob ich mit ihnen mit möchte etc., aber genauso wie du mag ich lieber alleine im Studio sein, mich da auspowern und nur auf mich selbst konzentrieren.. :D
    Ich wünsche dir einen tollen Start in die neue Woche!

  • Reply Johanna 11. Januar 2015 at 20:57

    Danke für die Inspiration Liebes!
    Manchmal habe ich das Gefül, meine Zeit zu verschwenden.
    Weil ich zur Zeit tatsächlich mehr Me-Time habe, als mir lieb ist.
    Ja, auch das gibt es.
    Tolles Post mit tollen Ideen und Motivation, was ich noch so in meiner Zeit anstellen könnte.

    Alles, alles Liebe aus Leipzig,
    Johanna

  • Reply Kathi 11. Januar 2015 at 19:35

    Das ist echt ein schöner Beitrag! Me-Time zu genießen ist ein Lernprozess. Oft genug konnte ich früher nichts damit anfangen, alleine zu sein und habe mich bemitleidet. Dann hab ich gelernt, wie schön es sein kann und inzwischen könnte ich nicht mehr darauf verzichten :)

  • Reply Vanessa 11. Januar 2015 at 19:23

    Liebe Luise, ein sehr inspirierender Post! Das mit dem Aufschreiben der Gedanken müsste ich mir vielleicht mal angewöhnen, sonst holen mich dieselben Gedanken und Ängste immer wieder ein und jedes Mal rattert mein Gehirn um damit fertig zu werden. Me-time, das kann ich nur, wenn ich es plane, mich den ganzen Tag drauf freue. Ungeplant alleine auf der Couch, das ist eine Katastrophe für mich. Aber ich habe eine Lösung gefunden – wenn ich nichts mit meiner Zeit anzufangen weiß, mache ich Yoga. Das ist gut für Körper und Geist und verleiht mir immer einiges an Motivation :) es ist schön, zu sich gefunden zu haben.
    Liebste Grüße

  • Reply LOU 11. Januar 2015 at 18:56

    Ich finds gut, dass du dieses Thema aufgreifst : )
    Zeir für sich selbst zu nehmen, ist mir auch soo wichtig und deshalb nehme ich sie mir auch regelmäßig.
    Endlich mal wieder in aller Ruhe im Internet stöbern, Gedanken niederschreiben und ja, auch die Lieblinsgsserien schauen. Dabei dann neue Motivation finden, Entschlüsse fassen und sich einfach mal wieder besinnen und organisieren.
    Schön, dass du auch sogleich viele Tipps an die Hand gibst!

    Liebe Grüße
    LOU

  • Reply Jasmin 11. Januar 2015 at 18:38

    Awww! Sehr schöner Post und wirklich inspiriend / motivierend. Weiß gar nicht wie das Wort dafür heißt, aber finde es gut dass du uns daran erinnerst uns mal Zeit für uns selbst zu nehmen. Gerade in der heutigen stressigen Zeit ist es sooo wichtig! In meiner Me-Time, gehe ich unglaublich gerne mit meinem Hund spazieren (fast jeden Tag aber an besonderen Tagen richtig lange einfach um den Kopf frei zu bekommen und auch bei jedem Wetter!), höre stundenlang Musik und kuschel mit meinem Kater, mache ganz entspannt Yoga und meditiere oder lese wie du ein gutes Buch. Das hilft mir immer super runterzukommen und mit mir im reinen zu sein :)

    Liebste Grüße <3
    P.S. Ich schaue mir gleich mal dein Video an, bin aber schon überzeugt dass es ist gut ist :D
    Ach und falls du Interesse an Reiseberichten/videos hast, meine Marokko Reihe endet heute! Würde mich freuen wenn du mal vorbeischaust, vielleicht magst du ja auch mal nach Marrakesch oder in die Wüste? Könnte mir das gut zu dir vorstellen! (auch wenn ich dich nicht kenne aber weil du offen bist)

  • Reply Maggie 11. Januar 2015 at 18:11

    Dein Text ist richtig schön geworden! “Me time” ist schon was wichtiges, aber was ist wenn es zu viel von dieser “Me time” gibt? Ich wünschte es gäbe mehr Zeit mit Freunden als diese “Me time”. Es wäre ja nicht so, dass ich nicht wüsste was ich mit mir selbst anfangen soll oder was ich tun kann, aber ich fühle mich in einer kleinen Runde von Freunden einfach wohler – zur Zeit zumindest. Diese “me time” hab ich aber in meiner Mittagspause; Kollegen treffen sich mit andren Kollegen, aber ich verbringe meine Mittagspause lieber alleine – Ruhe – nach 30 Minuten geht dann der Trubel wieder weiter.

  • Reply Katja 11. Januar 2015 at 17:51

    Wundervoller Post :) Die Bilder wie immer passend auf den Punkt.
    Zeit, Zeit, Zeit… wie nützt man sie nur am sinnvollsten ?

    schönen Abend, Katja

  • Reply Franzi 11. Januar 2015 at 17:30

    Wow, toller Post!

  • Reply Luise 11. Januar 2015 at 17:10

    Ein toll geschriebener Post, denn ich zu 100% unterschreiben würde. Zeit für sich selbst, finde ich sehr wichtig, weil man Energie für die ganzen anstehenden Aufgaben und Projekte des Alltags sammeln kann.

  • Reply Mareike Sophie 11. Januar 2015 at 17:04

    Du trifft es einfach immer wieder genau auf den Punkt. Ich frage mich wie du das machst, wie du es schaffst immer genau das aufzuschreiben was alle denken. Einfach wundervoll!

    All my Love. MS

  • Reply Ronja 11. Januar 2015 at 16:58

    Wunderschöner Post!
    Me-time ist wohl einer der wichtigsten Dinge im Leben, und irgendwie auch eine große Kunst sie richtig zu nutzen. Ich hatte oft das Gefühl, dass me-Time das stumpfe gammeln auf dem Sofa ist, aber wie du es schreibst me-time ist noch so viel mehr als das und muss auch viel mehr als das sein. Denn ist me-time nicht genau der Moment im dem wir uns weiter entwickeln, den nächsten Schritt gehen?
    Danke für deine Inspiration!
    xoxo, Ronja
    http://www.sothisiswhat.com

  • Reply Wiwi 11. Januar 2015 at 16:44

    zauberhafter Eintrag, den ich so einfach nur unterzeichnen würde! Und wundervolle Bilder! :)

  • Reply Sarah 11. Januar 2015 at 16:17

    Sehr schön geschrieben. Du sprichst mir wieder einmal aus der Seele. Was ich in meiner Me-Time mache? Ein Bad nehmen, vor dem Fernseher Faulenzen, Lesen und gelegentlich den Kleiderschrank ausmisten, um mich von den angesammelten Altlasten zu befreien – das beruhigt…

    Liebe Grüße aus Österreich