Jahresrückblick pt. #1

/30. Dezember 2014/18 Kommentare

Wie fängt man so einen Jahresrückblick an? Irgendwie fällt es mir in diesem Jahr ganz besonders schwer, die richtigen ersten Worte zu finden. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit nichts abschließe. Zumindest habe ich es bisher nicht vor. In den letzten Jahren gab es immer irgendwas, was ich ändern wollte, jemanden, den ich vergessen wollte. Aber das einzige, was ich mir diesmal für das kommende Jahr vornehme? Genau so weiter zu machen. Natürlich soll alles noch schneller und besser und schöner werden. Aber alles in allem bin ich zufrieden und vor allem nicht mehr so stürmisch, gehetzt, verletzt.
Also gibt es dieses Jahr nichts zu verabschieden, dafür aber eine ganze Menge, auf das es sich zurückzublicken lohnt. Los geht’s!

Januar


gedacht:
ich muss jetzt sofort erwachsen sein und anders und vor allem nicht mehr Carrie!

gesehen: meine erste Fashionshow und Kenza

„Ich liebe diese Stimmung. Wenn die Sonne im Begriff ist unterzugehen und die letzten sanften Strahlen durch die kahlen Äste scheinen. Dieser manchmal theatralische, manchmal köstliche Abschied. Sie werden sich nicht treffen, die Sonne und der Mond.  Am liebsten sitze ich dann im Zug, schaue aus dem Fenster, sehe zu wie auch die Windräder sich verabschieden, für immer.“

gezweifelt: eine ganze Menge. Ich war unfassbar unglücklich mit meiner Entscheidung, in Dresden geblieben zu sein. Ich hatte das unaufhaltsame Gefühl, etwas zu verpassen, zu versäumen und habe bereits Pläne geschmiedet, meine Heimat zu verlassen.

gereist: bin ich also in die Landeshauptstadt und das für ganze fünf Tage. Volles Programm bei der Fashionweek in Berlin also. Das war alles ziemlich aufregend und neu für mich.

„Ich finde es großartig als Blogger die Gelegenheit zu haben die neusten Kollektionen betrachten zu dürfen und ja, ich poste Bilder auf Instagram – aus Euphorie, weil ich mich begeistern lasse, weil ich jeden daran teilhaben lassen möchte, aufgeregt bin. Ich finde es toll,  dass wir die Möglichkeit hatten internationale Blogger zu treffen, die wir schon lange bewundern und das möchte ich festhalten – mit meinem Smartphone. Daran ist nichts verwerflich. Und ich finde ich es großartig, dass Restkarten vor dem Zelt verteilt werden und jeder somit die Möglichkeit hat, auch ohne Einladung den Catwalk sehen zu können und sich begeistern zu lassen. Ich finde es großartig, dass Menschen, die sich darauf einlassen und nicht betont gelangweilt in den Reihen sitzen, die Chance haben die Kollektionen zu sehen und freue mich besonders für jene, die so eine tolle Stimmung erfahren dürfen, wie ich auf der Miranda Konstantinidou Show. Und wer das so albern findet, wer die MBFW Berlin lächerlich findet und stets nur am Meckern ist über Blogger, über schlechte Organisation oder über … der soll doch bitte zu Hause bleiben und eben diesen Begeisterten, Neugierigen die Chance geben.“

 gelernt: für die Uni und das eine ganze Menge. Die Prüfungen standen vor der Tür, aber ich habe den Sinn darin irgendwie nicht erkannt, hatte andere Dinge im Kopf. 

„Ich habe zwei Schals um den Hals gewickelt und meine Mütze so tief ins Gesicht gezogen, dass ich lediglich gerade aus schauen kann – und das ist gut so, das ist richtig. Das ist kein Winterwonderland. Weihnachten ist längst vorbei. Ein neues Jahr. So viele Pläne, Ideen. Lasst sie uns in den weißen Schnee schreiben. Nur jetzt haben wir die Chance den See auf kürzestem Weg zu überqueren. Du musst nicht mehr drumherum. Das ist eine Chance. Renn! Denn irgendwann wird das Eis brechen.“

 

Februar

geändert: hat sich nicht nur das Wetter, sondern auch meine Stimmung. Ich taute allmählich auf und konnte mich langsam mit dem neuen Jahr anfreunden. Die Startschwierigkeiten waren behoben! 

gefreut: habe ich mich unheimlich darüber, dass Frederic mich damals angeschrieben hat und wir am 22. Februar das erste Mal zusammen fotografiert haben. Damals war es gar nicht geplant, dass wir so lange noch zusammen arbeiten werden.

„Ich wache auf, die Sonne scheint mir ins verschlafene Gesicht und ruft: “Aufstehen – ein neuer, ein fabelhafter Tag hat begonnen.” Ich springe aus dem Bett, brauche keinen Wecker. Die letzte Woche ließ mich aufblühen, so wie die zarten Krokusse im Vorgarten. Nichts Erdrückendes mehr, keine Kämpfe mehr auszutragen. Leichtigkeit. Sonnenschein. Ich schlendere durch die Straßen der Stadt und es scheint mir, als würde in einer entfernten Gasse die Melodie der fabelhaften Welt der Amelie gespielt. Etwas Zauberhaftes liegt in der Luft.“

gearbeitet: habe ich eine ganze Menge! Und das zahlte sich dann im Februar auch aus. Das erste Mal habe ich mit dem Bloggen richtig Geld verdient. Das ist ja irgendwie oft ein Tabu Thema. Aber ich bin total stolz und freue mich, dass ich mit meinem Hobby, mit meiner Leidenschaft ab da an auch Geld verdienen konnte!

 

März

geschrieben: habe ich meinen – meiner Meinung nach – besten Text. Von dem werdet ihr auch bald noch mehr hören. Und über die Freundschaft.

gegrübelt: habe ich nämlich eine ganze Menge über Freunde und Freundeskreise. Irgendwie habe ich mich ziemlich verloren gefühlt und hatte bereits große Angst, wie es sein wird, wenn mein Freund auf die andere Seite der Welt zieht.

Die Autotür fällt zu. Ein lauter Knall. Herrlich dieser Krach, denn jetzt wird es still. Eine unendliche Leere erfüllt den Innenraum des VW. Verbreitet sich wie ein schwerer Nebel. Dringt in unsere  Köpfe, verdrängt all’ das, was wir uns sagen wollten. Einschüchternde, unheimliche Stille. Und ich weiß nicht, woran es liegt. Weder meine Gedanken, noch meine Lippen bewegen sich, kann keinen Satz formulieren. Will es nicht. Es gibt so vieles nicht zu sagen. Man soll gemeinsam schweigen können. Aber was hilft das? Das ist keine Erklärung! Ich klage dich an mit meinem Schweigen. Ich verurteile dich mit meinem abgewendeten Blick.

gereist: nach Münster! Denn dort habe ich Joana & Niklas besucht. Da sind sie gerade erst in das neue Studio eingezogen. Verrückt wie viel in kurzer Zeit passieren und sich verändern kann – das sieht man besonders bei Lichtpoesie. 

„Ich meine Freundschaft! Bedingungslose Zuneigung, unangefochtener Beistand, Ehrlichkeit und dieses herzliche, wahre, aufmunternde Lächeln. Ich meine, dass man stundenlang zu zweit allein sein kann und will. Dass man sich jeden Tag aufs neue so viel Neues zu erzählen hat, obwohl man den anderen doch in und auswendig kennt. Ich meine Freundschaften, in denen man – so abgedroschen, wie das jetzt auch klingen mag  – zusammen weinen und lachen kann. Ich meine diese gegenseitige Inspiration, Stöckchen Retter in der Not und das man sich auch einfach mal so meldet, weil man einander vermisst. Diese Freundschaften, die nicht nur zerbrochene Herzen flickt, sondern auch dann existiert, wenn gerade mal nichts besonders Aufregendes, besonders Tolles oder besonders Schmerzhaftes passiert. Und bei all dem Kitsch, soll das aber ehrlich sein und wirklich. Nicht nur ein paar Wochen. Freundschaft muss diese anfängliche Euphorie überstehen, überleben.“

geplant: haben wir meinen Blog-Relaunch. Ich hatte es geschafft, die negative Energie aus dem Januar umzuwandeln und die Sache einfach in die Hand zu nehmen! Wer kann sich denn noch an das alte Layout erinnern? Die Häuserzeile? Ach es kommt mir vor, als wäre das Jahre her! 

gearbeitet: der Blog hat immer mehr Zeit in Anspruch genommen. Es trudelten täglich immer mehr E-Mails ein, ich hatte zahlreiche Ideen und Outfits. War total motiviert. Arbeitete aber parallel dazu noch bei Hollister. Und natürlich durfte auch die Uni nicht vergessen werden. Ich habe anfangs gar nicht gemerkt, wie sehr mich das auslaugt.

„Es ist die Tatsache, dass ich auf so vielen Hochzeiten gleichzeitig tanze. Das ich nicht nur einen Traum habe, sondern drei. Meine Vorstellungen, meine Ziele überschlagen sich. Aber genau das will ich. Darf nichts verpassen, will alles erreichen. Langeweile – was ist das?“

gelernt: Krankheiten müssen wirklich auskuriert werden! Letzen Endes musste ich 20(!) Tage lang Antibiotikum nehmen. Ich hatte eine Mittelohrentzündung verschleppt und habe damit bis heute zu kämpfen.

“Ich steh’ jetzt über dem, was mich all’ die Jahre so runter gezogen hat. Ich bin hier, du dort und die anderen ganz wo anders – hört sich jetzt so viel besser an. Als hättet ihr es schon geahnt.”

„Will eine bessere Freundin sein, muss so vielen Kilometern den Kampf ansagen und endlich wieder in Ruhe schreiben. Manchmal jagen mir die Gedanken so schnell durch den Kopf, dass der Stift gar nicht hinterherkommt, das befreit, das beruhigt erstmal. Aber ich muss warten, mir selbst Zeit geben die Position zu wechseln und weiterdenken, Argumente abwägen und erst dann meine Schlüsse ziehen. Ich muss mich in dieser gehetzten Welt ausbremsen, gelegentlich vom Karussell abspringen, auch wenn ich dabei irgendwas verpassen könnte. Nicht immer mittendrin, aber ich bin ja trotzdem dabei. Wenn man leise ist, hört man so viel mehr – den eigenen Atem zum Beispiel.“ 

April

„Das mag abgedroschen klingen, aber haben wir nicht alle diese Mauer um uns errichtet, die es zu durchdringen gilt. Bloß eingerissen werden darf sie nicht. Magie braucht es. Gleis 9 3/4.“

gezittert:  habe ich bis zur letzten Sekunde – denn am 15. April – genau vier Jahre nach meinem ersten Blogpost – habe ich euch das neue Layout präsentiert. Wir haben dafür übrigens keine Vorlage verwendet, sondern alles selber gebastelt und entwickelt. Im Jahr 2015 wird es aber wieder zu einigen Neuerungen und Verbesserungen kommen!

gezweifelt: Im April hatte ich eine Menge Selbstzweifel und war sehr unzufrieden mit mir selbst. Daraus ist dann mein Blogpost mit dem Titel „Sind kleine Frühstücksportionen – reichlich verziert – denn wirklich mehr wert, als Gedanken?“. 

„Mit vierzehn wollte ich nie erwachsen werden. Mit 15 habe ich alles ausprobiert, nicht an morgen gedacht. Mit 16 bin ich durch die nächtlichen Straßen gerannt, mit ihr. Geirrt. Ich habe gelacht, geweint, getanzt…aber Hauptsache: nicht nachgedacht. Wir haben vermeintlich geliebt, geknutscht und länger getanzt, als die Musik. Alles ausprobiert, jeden kennengelernt und ganz viel Eyeliner. Lass diese Zeit niemals enden! Sommerromanze. Verweinte Zigaretten auf dem Balkon. Laute Tränen. Pst! Alles aufgeschrieben und ausdiskutiert, weil ich mich selbst nicht verstanden habe. Und dann einfach weiter lachen. Lange Ärmel. Beste Freundin. Für Immer, haben wir leichtsinnig gesagt. Denn Für Immer hieß für uns bis morgen. Was will ich werden? Ich bin doch schon wer. Kann doch schon denken. Bin glücklich. Frei. Gefangen von Leichtsinnigkeit, eingesperrt vom Gruppenzwang. Tiefgründig? Melden? Ein andermal.“

genossen: habe ich einen Tag Auszeit mit meinem Freund und meiner Familie in der Natur. Ich weiß noch genau, wie herrlich die Sonne geschienen hat und wir kleine Lämmer bewundert haben, über Felder gerannt sind und die Füße in das noch kalte Wasser des Baches gehangen haben.

„Das Schreiben kann so aufregend sein, wie ein spannendes Buch. Ich überrasch mich selbst. Ich kann meine Traurigkeit bändigen und so vieles festhalten. Wie Mo, nur andersrum. Und so soll es auch sein. Das lass ich mir nicht nehmen. Vor allem nicht, von dem Druck, den ich mir selbst mache.“

gefürchtet: vor dem Mai und vor der Entfernung. 

 

Mai

„…fühle ich mich zurückversetzt in diese Zeit, fühle mich klein und genauso zerbrochen, wie damals. Ich kann nicht anders, als flüchten. Und dann versteckte ich mich in der Umkleidekabine im Fitnessstudio vor meinem verschwitzten Exfreund und vor den Erinnerungen.
Unter der Dusche spüle ich all das fort und besinne mich, wer ich heute bin. Ich steh’ da drüber. Wir haben Fehler gemacht und daraus gelernt. Wir haben uns verletzt. Das Wertvollste zerstört. Sind darauf rumgehampelt. Auf uns. Halt! Aufhören!
Und dann packe ich meine Sachen und fahre nach Hause. Ohne jeglichen Ballast. Ich trage die Vergangenheit in meinem Herzen, aber nicht mehr in meinem Kopf. Das ist überstanden.“

Geliebt: das Erwachsenwerden und Dresden.
Gehasst: das Erwachsenwerden und Dresden.

gegessen: habe ich in Dresdens neuster Pizzeria. Das erste Mal wurde ich in meiner Heimatstadt zu einem Event eingeladen. Die L’Osteria besuche ich nach wie vor sehr gern!

„Ich kralle mich an alles, was eigentlich längst nicht mehr da ist, vergesse mich dabei selbst – aber gelobe Besserung.  Und das kann ich, mit Dir. Das ist ein Abschied auf Zeit. Und ich wünsche Dir eine gute Reise! Ich weiß, dass du wiederkommst. Es ist da so viel mehr, was uns verbindet. Was sind schon 11 000 Kilometer, wenn ich dich trotzdem stets bei mir trage. Die Kette, die du mir geschenkt hast. Der Pullover, der immer noch nach dir riecht. Und die guten Angewohnheiten, die ich mir bei dir abgeguckt habe. Deine Ratschläge, die in meinem Kopf täglich widerhallen. Liebesbekenntnisse. Ich halte Ausschau nach Dir. Luftküsse.“

gereist: Im Mai habe ich meinen Freund gehen lassen, habe ihn verabschiedet. Er hat sich auf eine große Reise, ein riesiges Abenteuer begeben.
Und ich bin zwei Mal nach Berlin gefahren. Zuerst mit AEG und durfte im wunderschönen The Stue nächtigen und dann noch mal mit C&A. Außerdem durfte ich den Happiness Kongress von Coca Cola besuchen.

„Welten. Mit ganz verschiedenen Umlaufbahnen.
Und trotzdem lebt doch ein jeder von uns in einer eigenen Welt. Jeder ist sein eigener Planet. Du bist die Sonne in deinem Sonnensystem.  Stehst mit einem Bein in seiner Welt und bist regelmäßig da, wo es am schönsten ist. Andere Gegenden erkunden, in fremde Welten tauchen – reden, reisen, zuhören. Es gibt Milchstraßen, aber auch Sternschnuppen. Sei vorsichtig, auf wen du dich einlässt, an wem du dich festhältst. Und manchmal scheinst du nur für euch zwei: Sonnenfinsternis.“

Juni

geliebt: unsere Beziehung, ich war so unfassbar zuversichtlich. Wir haben ständig gefacetimed. Und das Leben. Und den Sommer. Ich war im Juni einfach so unfassbar glücklich.

„Und dann gibt es doch immer diesen einen Augenblick, diesen Moment, in dem einen alles klar wird. Heureka!
Du bist meine Erleuchtung. Du hast mir gezeigt, wie das funktioniert mit der Liebe. Egal ob wir 24 Stunden zusammen sind oder 15 000 Kilometer getrennt. Jeder Tag dieser Moment. Du hast mir gelehrt uns zu lieben – dich und mich. Das gesund. Das tut gut. Das ist Liebe.“

„Ich will neue Leute kennenlernen, andere Kulturen. Ich will meiner Angst vor Hunden endlich den Kampf ansagen. Ich will Cabrio fahren, in zerschlissenen Converse ein Open Air nach dem anderen genießen, auf viel zu hohen Stilettos  durch die Nacht tanzen. Ich will stundenlang am See liegen, Sand zwischen meinen Zehen spüren, Ostseeluft schnuppern und Dich in die Arme schließen. Ich will meine neuen Lieblingsshorts ausführen, große Städte sehen und endlich Samantha, Charlotte und Miranda treffen. Ich will mich im Nirgendwo geborgen fühlen, verstanden werden und ein vierblättriges Kleeblatt finden. Ich will eine riesige Kugel Himbeereis und mir die Grillschürze umlegen. Yoga am Strand, Shoppen in Paris und irgendwo an der Elbe ein Nickerchen machen. Ich will Cocktails trinken, im Freien schlafen, unzählige Kilometer zurücklegen. Frei sein. Und dann wiederkommen. Mit ein paar mehr Kratzern, vielleicht einem Sonnenbrand, Muscheln, ein bisschen Strand in der Hosentasche und ganz vielen Erinnerungen.“

gefeiert: habe ich die Bunte Republik Neustadt. Aber so richtig. Drei Tage einfach nur bunt und tanzend und lachend. Mit einer gesunden Portion Glitzer und Waffeln am Stiel.

„Heute bin ich mehr. Heute bin ich mehr ich.
Ich habe jetzt vielleicht nicht mehr Freunde. Aber mehr Freundschaft.
Freunde, die wissen, was sie wollen. Die wissen, wer ich bin. So viele Kilometer. Endlose Straßen, einsame Zugfahrten, verrückte Abenteuer. Und dann endlich die belohnende Umarmung. Ein vertrautes Gesicht, keine flüchtige Bekanntschaft. Ehrliche Gespräche. Mein Name ist Luise. Vertrauen. Anvertrauen. Das wird nicht gegen mich verwendet. Es ist okay, wie ich bin. Und wenn nicht, dann wird das gesagt. Freundschaft. Das ist was für die Ewigkeit.“

gelebt: habe ich so richtig. Wenn ich mir heute so rückblickend meine Tagebucheinträge durchlese, dann muss ich im Juni wirklich unfassbar aufgeweckt gewesen sein. Der Beginn eines großartigen Sommers.

„Wer man ist und wer man gern sein möchte, das ist nicht immer identisch. Das ist klar. Aber auch wer man ist und wie man ist, bedeutet nicht immer das Gleiche. Was man sagt, tut, wie man guckt, was man anzieht, wie man sich eben gibt, inwiefern man verstanden wird – ganz egal ob das in dem Moment bewusst der unbewusst geschieht – entscheidet. Entscheidet, was andere von einem halten. Der erste Eindruck. Vorurteile. Wie man wirkt, was man ausstrahlt.“

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18 Kommentare

  • Reply Antonia 6. Januar 2015 at 13:28

    Ich lese diesen Post erst heute, da ich zuvor leider keine Zeit hatte und zwischen den Jahren ist es ja wirklich mal schön den Laptop nicht ganz so oft aufzuklappen hehe. Ich wollte dir nur sagen, dass ich wirklich beeindruckt bin – du hast sowas von ein Schreiberherz. Ich lese deine Gedanken so gerne. Hat etwas von Poesie.

    Liebe Grüße, Antonia

  • Reply mimi 3. Januar 2015 at 16:17

    Ist dieser Text, den du selbst als deinen besten bezeichnest bereits auf deinem Blog oder wirst du ihn erst posten?

  • Reply Han 2. Januar 2015 at 11:37

    Wow ein sehr schöner Rückblick auch wunderschön die Idee mit dem „geliebt, gehasst..“
    Ich bin auch wahnsinnig begeistert von deinen Outfits, ich glaube ich werde sie mir ausdrucken und sie als Inspiration nehmen wenn es für dich okay ist!

    LG
    Han

  • Reply Luzia 31. Dezember 2014 at 03:20

    Du schreibst einfach die tollsten Jahresrückblicke. Einfach die perfekte Mischung und die ideale Form mit dem „geliebt/gehasst/gegessen/gereist/etc..“ und deinen mitreißenden „Gedanken-Textauszügen“!

    • Kleinstadtcarrie 31. Dezember 2014 at 11:08

      Hallo Luzia,

      ich freue mich sooo sehr, dass der Blogpost gut bei Euch ankommt <3

  • Reply MATRJOSCHKA 31. Dezember 2014 at 01:00

    Ein sehr umfangreiches und mitreisendes Halbjahr, welches du hier beschreibst. Besonders, wenn man dich und dein Leben in der gesamten Zeit via Blog und Instagram „mitverfolgt“ hat. All die Zweifel, Stress und so weiter fallen mir sofort wieder ein. Deine schönen Erlebnisse und meine Mitfreude und Euphorie daran stehen allerdings im Vordergrund. Ich freue mich schon auf den zweiten Post und noch viel mehr auf dein kommendes Jahr und den Dingen, an denen du uns teil haben lassen wirst.

    Viele Grüße

    mtrjschk.blogspot.de

  • Reply Carolina 30. Dezember 2014 at 23:37

    Was für ein wunderbarer Rückblick! Ich wünsche dir ein noch fabelhafteres Jahr 2015. Mach weiter so!
    Liebe Grüße und einen guten Rutsch!

  • Reply Malika 30. Dezember 2014 at 23:32

    Dein Jahresrückblick ist so schön – und ich erkenne einige Stellen sogar wieder 😉 So etwas zeigt wohl, dass du ein Mensch bist, der sehr eindrücklich schreibt und deine Leser deinen Blog so mögen, weil immer irgendetwas hängen bleibt.
    Toll, dass in der ersten Häfte deines Jahres die Bilanz so positiv ist, trotz Zweifel… Du kannst stolz auf dich sein!
    Liebe Grüße♥

  • Reply Jenny 30. Dezember 2014 at 22:45

    Wow dein Jahresrückblick ist wundervoll. Er hat mich sehr berührt.

    Viele Grüße

  • Reply Vanessa 30. Dezember 2014 at 21:16

    …“und endlich Samantha, Charlotte und Miranda treffen.“ Ich gucke sogar gerade Sex and the City und verstehe einfach genau was du meinst. Solche Freundschaften bedeuten einfach soviel, keine Oberflächlichkeiten…

    Ich freue mich schon auf den 2. Teil deines Jahresrückblicks. Und ich finde es toll, dass du so glücklich bist. (:
    Liebe Grüße

  • Reply U. 30. Dezember 2014 at 21:00

    Hallo, meine Liebe,

    bin mal wieder richtig begeistert: kann mich abends beim Lesen dieses Blogs immer sehr gut entspannen, Deine Texte sind so vielfältig, mal romantisch, mal dramatisch, die Bilder klasse, alles in allem eben wie Du! Danke, M.

  • Reply Bella 30. Dezember 2014 at 20:48

    Das ist auch eine schöne Art das vergangene Jahr zusammen zu fassen. Sehr persönlich. Ich finde es schön, dass du zu deinen tollen Fotos auch Immer so schöne Worte findest.

    Liebe Grüße, Bella
    http://kessebolleblog.blogspot.de/2014/12/new-years.html

  • Reply Luise 30. Dezember 2014 at 20:07

    Ein unglaublich schöner Jahresrückblick. Ich kann es nur immer wieder sagen, dein Blog gehört zu einen meiner Liebsten, wenn nicht sogar der Liebste. Ich habe das Gefühl, du hast dich dieses Jahr unheimlich ins Positive entwickelt und das freut mich sehr. Mach weiter so!

    Liebste Grüße nach Dresden
    Luise von http://www.just-myself.com

  • Reply Sophia 30. Dezember 2014 at 19:49

    Tolles Jahr, zum neidisch werden!
    Ich liebe deinen Blog heh total!
    Es würde mich solo freuen wenn du mal bei mir vorbeischauen würdest! :*
    Liebste Grüße, Sophia <3

  • Reply Anna Hettich 30. Dezember 2014 at 19:44

    loving it!

  • Reply Rena 30. Dezember 2014 at 19:41

    Weißt Du, was ich an Dir ganz außerordentlich bewundere (neben Deinem einfach herausragenden Talent zum Schreiben und Deinem wirklich guten Geschmack)? Dass Du – obwohl Dich das Leben zur rechten Zeit wirklich beutelt, immer wieder aufstehst und weiter machst! Das ist alles andere als selbstverständlich und ich hoffe sehr, dass Du Dich dafür in der verdienten Art und Weise lobst und anerkennst <3 Ich wünsche Dir von ganzem Herzen ein wundervolles Neues Jahr, vor allem, dass Du vielleicht etwas weniger von Zweifeln geplagt wirst … oder ist das ein Teil Deines Wesen, dass Du so tief empfinden kannst und dies auch noch so perfekt in Worten ausdrücken kannst?

    Alles Liebe für Dich von Rena

    International Giveaway: Christmas Surprise with Self Interest
    http://www.dressedwithsoul.com

  • Reply BrinisFashionBook 30. Dezember 2014 at 19:29

    Unglaublich schöne Fotos 🙂

    Brini
    http://brinisfashionbook.com/2014/12/22/winterlook-graue-jacke/

  • Reply Jacqui 30. Dezember 2014 at 19:12

    Hey meine Liebe. Der erste Teil deines Jahresrückblicks gefällt mir wirklich sehr gut. Ich möchte ganz kurz das Thema Studium und lernen aufgreifen. Mir geht es oft ähnlich wie dir und das Bloggen, schreiben, lesen und Freunde treffen wird von mir viel zu oft präferiert. Mach dich nicht verrückt deshalb. Mir hat es geholfen die Zeiten für alles genau zu planen. In der Zeit die ich nur für das Lernen veranschlagt hatte, habe ich die Haustürklingel, das Smartphone und das Festnetz ausgestellt. So konnte ich mich voll konzentriert dem Lernstoff widmen. Komm gut in das neue Jahr.

    Liebe Grüße Jacqui
    http://www.style-id-blog.de