Das ist ein Trainingslager für’s echte Leben – Back to School

/3. September 2014/40 Kommentare

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Während ich hier auf der anderen Seite der Welt am Pool sitze, habe ich natürlich nicht vergessen, dass es für viele von euch bald wieder zur Schule geht oder ihr bereits wieder die Schulbank drücken müsst. Ich selber habe 2013 mein Abitur abgelegt und zu der Zeit auch sehr viel über meine Erfahrungen und Schulzeit geschrieben. Aber die letzten Monate, welche in an der Uni verbracht habe, haben mich all’ das unglaublich schnell vergessen lassen. Heute möchte ich einige Dinge und Situationen noch mal Revue passieren lassen und Euch somit auf die Schulzeit einstimmen.

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Bei mir reichte die Skala von „Ich freue mich riesig, morgen wieder zur Schule zu gehen!“ bis hin zu „Ich will nie wieder da rein!!!!“.
Während ich in der 7.,8. und 9. Klasse ganz andere Dinge im Kopf hatte und mit meinen pubertären Anfällen die Nerven meiner Mutter strapazierte (in der Zeit habe ich mit ein paar Freundinnen sogar mal einen Schulleiterverweis erhalten), wurde ich in der 10. Klasse besonders strebsam, das hat sich auch in der Oberstufe so weiter verhalten. Das lag wohl einerseits an der sich bemerkbar machenden Reife, andererseits an der Tatsache, dass ich in der Schule nicht viele Freunde hatte. In der Mittagspause habe ich mich immer mit meinen drei Lieben getroffen und wir haben den Tag ausgewertet. Während der Kurse hatte ich oft das Gefühl, dass ein Großteil der Anderen nicht mit mir sprechen möchte. Ich weiß bis heute nicht, ob das an mir und meiner Ausstrahlung oder einfach nur an ihrem Desinteresse lag. Was ich heute anders machen würde? Mehr auf die Leute zugehen. Aber – und das ist noch viel wichtiger – man selbst bleiben. Wenn es nicht passt, dann passt es eben nicht. Da habe ich wirklich lieber weniger Freunde, anstatt welche, bei denen ich mich verstellen muss.
Während meiner letzten Sommerferien ist meine Mama in ein anderes Bundesland gezogen und von nun an würde ich alleine wohnen. Alles in Allem sollte das kein großes Problem darstellen, da ich direkt neben der Schule wohnte, bereits 18 und immer noch ziemlich aufmüpfig war. Ehrlich? Die ersten Monate waren eine Katastrophe (Mama, nicht ausflippen, wenn du das liest!): Fertiggerichte, Unordnung und Müdigkeit. Um sieben aufstehen, bis halb  vier in der Schule sitzen und dann schnell zur Arbeit fahren, meistens war ich dann erst nach null Uhr wieder zu Hause, Aber trotzdem möchte ich diese Zeit absolut nicht missen. Ich habe meine erste Wäsche gewaschen, das eigene Geld verdient und die Schule nebenbei noch gemeistert.

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Heute bin ich einfach nur froh, dass ich das alles hinter mir habe und würde für keinen Preis der Welt wieder zurück an die Schulbank – es sei denn die stände in Amerika in einer Highschool und wir singen alle fröhlich miteinander. Ich wollte schon immer mal Cheerleader sein.
Nein, Spaß beiseite! Ich glaube es gibt drei Kategorien. Die Leute, welche die Schulzeit absolut feiern, viele Freunde haben, relativ gute Noten schreiben und sofort wieder in den Schulbus steigen würden, wenn sie könnten. Die, welche die Schulzeit einfach an sich vorbei ziehen lassen –  dazu gehören, die Streber und die, denen die mit ihren Noten eigentlich ganz zufrieden sind – alles andere ist dieser Gruppe aber auf die Schule bezogen egal. Die letzte Gruppe? Die Schulhasser, die ihre Hefter direkt verbrennen, auf Hausaufgaben und scheinbar Bildung im Allgemeinen verzichten wollen – stimmt aber gar nicht. Es gibt eben Menschen, die passen nicht in so ein Schulsystem, die kann man nicht mit Noten bewerten oder auf einen Stuhl ketten.
Eigentlich gibt es noch viel mehr Kategorien. Ich muss dieses Einteilen noch mal üben! – Trotzdem: Danke Joana,für diesen Einteilungsfimmel.

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Mein Fazit: Bildung ist unser wichtigstes Gut. Und das fängt eben auch in der Schule an. ABER: Bitte schaut über den Tellerrand hinaus – und zwar nicht nur bis zur Kantinenfrau! Mathe hört nicht nach dem Istgleich auf und Literatur ist nicht scheiße, nur weil der Schimmelreiter zäh zu lesen ist. Erkennt die Zusammenhänge und schlagt das Lehrbuch niemals gänzlich zu. Erkennt, dass Karten, Filme, Menschen und ferne Länder, Kulturen euch noch viel weiter bringen werden. Aber dafür muss man eben lesen und schreiben können, dafür braucht man ein Grundverständnis von Biologie, Geschichte und Ethik. Ich habe die Schulzeit immer als Vorbereitungszeit gesehen. Das ist ein Trainingslager für’s echte Leben. Und glaubt mir, da draußen gibt es noch viel mehr böse Blicke, spitze Ellenbogen und Getuschel als auf der Mädchentoilette des Lessing-Gymnasiums!

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Ob ich den Look heute so tragen würde? Ich bin mir unsicher. Aber das ist so ein typisches Schuloutfit von mir, würde ich mal behaupten. Für den ein oder anderen mag der Rock sicherlich etwas zu kurz sein, aber in dieser schlichten Kombination finde ich das Outfit total angemessen für einen sommerlichen Schultag. Fotografiert habe ich diesmal mit der fabelhaften Susann von Susann G. Photography.
Gehst Du noch zur Schule – wenn ja, in welche Klasse denn? Welche Erfahrungen hast du gemacht oder musstest du während deiner Schulzeit machen? 

Rock, Jeansjacke – Hollister / Shirt – H&M / Schuhe – Converse / Beutel – Lichtpoesie / Kette – Tiffany & Co.
Fotos – Susanne Günther 

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40 Kommentare

  • Reply Werb 22. September 2014 at 21:57

    Einfach lächeln und alles wird gut :)

  • Reply sophiamarleen 16. September 2014 at 12:26

    Liebe Luise,

    zuerst einmal: Ich bin jedes Mal auf’s Neue begeistert von deiner Art zu bloggen. Ich kann nicht genau sagen, wieso genau, aber genau so habe ich Blogs am liebsten. :)
    Nun zur Schule: Ich habe dieses Jahr mein Abitur bestanden und meiner Meinung nach ist in der Schule so viel von den Lehrern abhängig. Es gab Zeiten, da fühlte ich mich wirklich ohnmächtig gegenüber den Bewertungen, die teils so willkürlich waren, dass ich dachte, ein Würfel sei im Spiel gewesen. Aus diesem Grund bin ich mehr als froh, mich diesem System als solches nicht mehr hingeben zu müssen und raus zu sein. Allerdings merke ich nun, dass ich in der Schule auch einen guten Schuss Luxus genossen habe. Zum Beispiel hab ich einfach jeden Tag meine Freunde gesehen, ohne mich auch nur darum kümmern zu müssen. In der Schule haben wir Nachmittage, Abende und Wochenenden geplant und wir mussten uns nicht erst verabreden, um solches dann zu planen. Man hat sich einfach fast täglich sowieso gesehen. Das fehlt mir schon.
    Mein Fazit: Mit dem Schulsystem bin ich aufgrund der auch öfter mal subjektiven Bewertungen nicht wirklich auf einer Wellenlänge, aber die Regelmäßigkeit ist aus meiner momentanen Sicht ein riesiger Luxus, den ich wirklich vermisse. (Nur so nebenbei: Klausuren vermisse ich allerdings kein bisschen…) :)

  • Reply Paula 12. September 2014 at 22:33

    Liebe Luise,

    ich gehe noch in die Schule ,mein letztes Jahr, 12. Klasse , ABI15 !
    Ich würde jetzt am liebsten nochmal zurück in die 5. Klasse.Ich fühle mich einfach noch so richtig wie 12.Klasse .
    Meine Schulzeit verlief bis jetzt eigentlich ganz gut.Ich habe Freunde,viele, auch wenn es nicht immer die besten Freunde sind.Doch mit den Schuljahren findet man ja doch einige mit denen man die Pausen verbringt oder im Unterricht zusammen sitzt.
    Danke für diesen wertvollen Blogpost :)

    Liebe Grüße, Paula

  • Reply Leonie 10. September 2014 at 13:16

    Liebe Luise,
    ich komme in einer woche in die neunte klasse und ich freue mich wahnsinnig wieder in die schule zu gehen – wie jedes mal in den letzten zwei wochen sommerferien kann ich es kaum erwarten. ich gehe auch grundsätzlich unheimlich gern in die schule, mir macht es spass mich zu unterhalten und auszutauschen, zu lernen, grundsätzliche dinge wie mathematik, grammatik und vokabeln aber vor allem auch was ich gut finde und unterstützenswert und was nicht, wer ich bin und wer ich sein möchte, zu lernen meine meinung zu sagen und die der anderen zu akzeptieren. zu lernen zu denken, alles zu hinterfragen und kritisch zu sein und es zu bleiben. ich bin unheimlich dankbar dafür, zur schule gehen zu dürfen und auch wenn ich manche fächer einfach gar nicht mag (mathe, physik, latein, diese fächer, bei denen es richtig und falsch gibt, schwarz und weiß, nichts dazwischen, nichts zu interpretieren und analysieren, ich kann sie nicht leiden), geniesse ich meine schulzeit sehr. allerdings hatte ich auch schon eine wirklich unglaublich schlimme zeit hinter mir, ich hatte das pech, gemobbt zu werden, weil ich nicht so groß war wie die anderen und nicht so schlank (obwohl ich wirklich zu keinem zeitpunkt übergewichtig war) und überhaupt, ich hab es eigentlich bis heute nicht wirklich verstanden warum sie mich nicht mehr mochten. am anfang der fünften klasse hatte ich noch spass und war motiviert und ging gern zur schule, ich mochte meine klasse und meine lehrer, den grossen pausenhof und alles. und dann, mitte/ende der fünften klasse fand das “anführer-mädchen” unserer klasse, in das die jungs verliebt waren und das die mädchen vergöttert haben, dass ich nicht gut bin. sie erzählte dinge über mich die nicht stimmten und isolierte mich immer weiter, bis irgendwann keiner mehr mit mir sprechen wollte, bis sich jeder weggedreht hat auf den ich zukam und keiner mehr auf das “hallo” antwortete. ich hatte in meiner klasse niemanden, ich war allein und ich konnte mich nicht leiden weil dieses mädchen nicht nur die anderen, sondern auch mich auf mich aufgehetzt hatte. vor dieser zeit dachte ich immer, die schlimmste art gemobbt zu werden ist, täglich beschimpft zu werden und mit kaugummi beworfen und all das, aber das schlimmste ist, wenn sie so tun als gäbe es dich nicht. wenn die, die dich mal “freundin” nannten plötzlich nicht mal mehr hallo sagen aus angst, selbst so zu enden wie du. ich war also allein und bis auf meine wundervolle beste freundin, die leider auf eine andere schule ging und die ich höchstens am wochenende sah, hatte ich nur noch einen körper, den ich nicht mochte, eine familie, die außeinanderbrach und das tanzen, das ich immer schon geliebt hatte und das mich mehr oder weniger am leben hielt. ich habe fast jeden tag geweint und war unglaublich traurig und hab das alles eigentlich gar nicht verstanden und noch weniger hat meine mutter verstanden warum ich meinen geburtstag nicht feiern wollte und nie jemand nach der schule mit nach hause kam. ich habe mit niemandem darüber geredet und jeden abend bin ich eingeschlafen, mit der salzigen kruste getrockneter tränen und dem gedanken, dass es morgen besser werden muss. dass kein tag schlimmer sein kann als der heutige. nach anderthalb jahren hab ich es nicht mehr ausgehalten, ich hatte außerhalb der schule, durchs tanzen freunde gefunden und war selbstbewusster geworden, ja ich fing sogar an mich und meinen unperfekten, kleinen körper zu lieben, und ich wollte das nicht mehr. ich wollte mich wieder auf die schule freuen und habe die schule zur siebten klasse gewechselt, was eine der besten entscheidungen war die ich treffen konnte. es ist seltsam das hier zu erzählen, vor allem weil ich das gefühl habe es dir zu erzählen und es nicht ins internet zu stellen und so für jeden zugängig zu machen. naja, ich wünsche dir nur das beste,
    liebst, leonie ♥

  • Reply Johanna 8. September 2014 at 14:59

    Hallo Luise,

    ich gehe zwar nicht mehr zur Schule – ab Oktober fange ich mit dem Studium an!
    Da bin ich grade mitten in den Vorbereitung & deswegen eine Frage:
    Woher hast du diesen tollen Kalender/ das Buch?
    Oder ist das selbstgemacht?
    Sieht klasse aus! :)

    Liebe Grüße, Johanna

  • Reply Luisa 4. September 2014 at 21:46

    Liebe Luise,

    am Montag werde ich meinen ersten Schultag in einer neuen Stufe verbringen, mit Mitschülern, von denen ich kaum jemanden kenne.
    Ich komme nun in die 11. Klasse, Schule an sich hat mir aber schon immer ziemlich viel Spaß gemacht, trotzdem beneide ich dich momentan dafür, dass du die ganze Lernerei, die mir nun noch bevorsteht, schon hinter dir hast.
    Ich wünsche mir echt sehr, dass ich mit all den neuen Leuten zurechtkommen werde!

    LG Luisa

    • Kleinstadtcarrie 5. September 2014 at 07:49

      Hey Luisa,

      einfach lächeln und dann klappt das schon :-) Hab keine Angst! Davon hatte ich immer zu viel und stand mir dann selbst im Weg!

      Ich wünsch’ Dir alles Gute. Genieß die Zeit <3

  • Reply Maike 4. September 2014 at 16:16

    Ich hatte heute meinen ersten Schultag in der 11. Klasse. ich fühle mich gar nicht so, erwachsen oder reif oder so, nicht ansatzweise. Und nach dem, was uns unsere Lehrer so sagen, habe ich auch echt keine Lust auf die nächsten 2 Jahre. D: Aber man soll sich ja nicht reinsteigern…. :x
    Jedenfalls, toller Post! Ich liebe deinen Schreibstil, der inspiriert mich immer wieder. Und auch deinen Stil finde ich sehr sehr schön. :)
    Kann ich einen Post-Wunsch äußern? ich fände es total cool, wenn du mal erzählen könntest, wie du zu deinem Stil gefunden hast? War das eine konkrete Entscheidung, oder ist das unbewusst gewachsen? Wer sind deine Vorbilder?

    Hab eine schöne Zeit!
    LG.

    • Kleinstadtcarrie 5. September 2014 at 07:50

      Zuerst: die Lehrer übertreiben immer! Lass dich nicht einschüchtern! So schlimm sind die Abi-Prüfungen nun auch wieder nicht :-) Du schaffst das!

      Ha, Maike! Wie witzig, genau dafür habe ich neulich schon etwas produziert und zwar zusammen mit Lichtpoesie – bleib gespannt, auf meiner Facebook Seite halte ich euch auf dem Laufenden!!

  • Reply Hanna 4. September 2014 at 16:11

    Liebe Luise,

    ich lese deinen Blog schon eine geraume Zeit und heute fand ich deinen Post so anregend, dass ich dir gern auf deine Frage antworten will, in der Hoffnung eine Resonanz von dir zu bekommen.
    Ich hatte einen eher schwierigen Start mit der Schule, denn ich bin nach einem halben Jahr gleich in die höhere Stufe gegangen und musste somit in meinen Sommerferien ein ganzes Jahr nach holen und im Unterricht genauso fit sein wie die anderen.
    Ich gehe nun auch schon im 8ten Jahr auf’s Lessing Gymnasium (aber nicht in DD), habe so einige langweilige Stunden erlebt und blöde Noten erhalten, aber im großen und ganzen, kann ich nicht klagen.
    Schade finde ich es nur, dass du nur so wenig Kontakt hattest, denn ich bin froh wenn wir als Kurs die Pause verbringen, wir Mädels das nächste WE planen oder wir schnell noch die Hausaufgaben abschreiben (:
    Ich mache dieses Jahr mein ABI und freue mich riesig aus der Schule zu sein, werde mich mit Sicherheit aber immer sehr sehr gern zurück erinnern!

    • Kleinstadtcarrie 5. September 2014 at 07:51

      Hanna, Schade fand ich das auch immer, dass ich so wenig mit den meisten Leuten aus meiner Stufe zu tun hatte. “Damals” habe ich aber nicht gewusst, wie ich das ändern soll…

  • Reply Christin S. 4. September 2014 at 15:00

    Mir würde noch eine andere Kategorie einfallen, die sicherlich (und hoffentlich und glücklicherweise) weit hinter dem Erfahrungshorizont der allerwenigsten hier liegt, aber ich würde es gerne erwähnen, weil “über den Tellerrand schauen” und sensibilisieren für unbekannte Gefühls/Gedankenwelten immer positiv ist: es gibt noch diejenigen, die gern in der Schule sind, weil es ein zweites Zuhause ist, weil es Schutz bietet vor dem ersten Zuhause, wo man wieder hin muss, wenn die Schule aus ist. Dort wartet der blanke Terror, Gewalt, Demütigungen ect. Ich habe mich immer gefragt, wie viele andere neben mir auf den Schulbänken sitzen und so tun, als ob sie zu hören, aber innerlich schon mit nervösen Bauchschmerzen kämpfen bei dem Gedanken an später und am liebsten diese dumme, betrügende Uhr anhalten würden in der letzten Stunde, nur um den Tag nicht weiter gehen zu lassen. Ein Indiz für mich, wem es so gehen oder eben nicht gehen könnte, war immer die Freude der anderen auf das Wochenende oder die Ferien. Ich habe die Ferien so gehasst, jeden Sommer das gleiche Spiel: die Tage wurden länger und wärmer und und unweigerlich ging es auf die Sommerferien zu. Die Tage davor war meine Verzweiflung so unendlich groß, sie glich einem schwarzen Loch, welches alle anderen Gefühle in sich aufsaugte und zerfraß. Ich würde das hier nur gerne noch als Ergänzung anbringen (selbst wenn es keinen Mehrwert oder anderen nützlichen Zweck hat und auch keinen hilfreichen Ratschlag für dementsprechende Situationen anbietet), weil ich mir sicher bin, dass solche Menschen auch heute noch hinter den Schulbänken sitzen und niemanden in sich hinein schauen lassen.
    Liebe Grüße,
    Christin

    • Kleinstadtcarrie 5. September 2014 at 07:53

      Christin, danke für deinen Kommentar.
      Ehrlich? Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll – denn ich musste solche Erfahrungen nicht machen.
      Ich würde allen raten, denen es ähnlich geht, wie du es beschreibst, sich Hilfe zu suchen! Und in der Schule findet man da ja genug Ansprechpartner.Gewalt darf nicht sein, vor allem nicht zu Hause….
      Kannst Du meinen Lesern vielleicht noch Tipps geben?…

  • Reply Carolin 4. September 2014 at 14:33

    Deinem Fazit kann ich zu 100% zustimmen! Bildung ist einfach wichtig.
    Ich selbst komme jetzt in die zwölfte Klasse und ich gehe gerne in die Schule, würde mich aber nicht als Streberin bezeichnen. Mit manchen Fächern kann ich auch absolut nichts anfangen.

  • Reply Julia 4. September 2014 at 14:27

    ich hab mein abi vor 3 jahren gemacht.
    absoluter durchschnitt- vom seltenen 2er bis zum häufigeren 4er alles dabei. wegen mathe/physik wäre ich jedes jahr fast durchgefallen.
    während der schulzeit hatte ich eigentlich keine freunde, ich saß immer neben mädchen, die schon ihren freundeskreis hatten. ich hab da nie irgendwo reingepasst.
    ich wollte damals immer so sein wie die anderen, obwohl sie mich “gemobbt” und nicht ernst genommen haben. das waren harte jahre, bis man da drüber steht.
    einerseits vermisse ich heute diese unbeschwertheit- man weiß jeden tag was auf einen zukommt, man brauchte fast nichts lernen (im vergleich mit uniprüfungen war das damals echt fliegenschiss), wenn man nach hause kam hat sich mama um wäsche und essen etc gekümmert.
    ein sorgenfreies leben.
    heute plage ich mich mit der uni (studiere bwl und vwl- mehr mathe geht wohl nur im mathestudium), eigene wohnung, verträge und auto verlangen viel verantwortung und bereiten manchmal auch viel sorge und arbeit.
    ganz zu schweigen vom studentenkredit.
    dafür habe ich jetzt, nachdem ich ausgezogen bin und den kontakt zu allen aus meiner schule abgebrochen habe, meine freunde gefunden. meine 2. familie.
    wenn man mich heute also fragen würde, ob ich die zeit zurückdrehen wollte:
    nein. das meiste habe ich auf der uni und mit der uni gelernt. sei es in der beziehung zu anderen menschen oder zur einstellung was lernen betrifft. wenn ich etwas in meiner schulzeit ändern würde hätte das kaum auswirkungen auf das leben, das ich vor 3 jahren gewählt habe.
    und ich bin mir sicher- wenn mein studium endlich abgeschlossen ist und ich endlich arbeiten kann (am besten noch dort, wo ich arbeiten will^^) und geld verdiene, lebt es sich mit der ganzen verantwortung wahrscheinlich auch wieder leichter als jetzt.

  • Reply Sarah 4. September 2014 at 12:44

    Erstmal sehr schönes Outfit und der Text ist wirklich toll.
    Ich gehe dieses Jahr in die 10te Klasse und habe noch 1 Woche Ferien. Ich kann es ehrlichgesagt kaum erwarten wieder in die Schule zu gehen. Freunde wieder zu sehen und das Übliche. Schule ist meine Hassliebe. An dem einen Tag gehe ich gerne in die Schule und an dem anderen nicht. Ich selber würde mich nicht als Streber bezeichnen, denn es gibt einige Fächer, die mich interessieren und in denen ich mir Mühe gebe und andere Fächer, die ich einfach hasse und die mich nicht interessieren. Ich liebe Sprachen, neue Kulturen kennen zu lernen, Geschichte ist für mich auch nicht das Schlimmste oder Politik mag ich sogar auch. Doch gegen naturwissenschaftliche Fächer komme ich nicht an – es ist nicht meins. So viel Mühe ich mir auch gebe. Aber mir reicht es, meine Lieblingsfächer zu haben. Ich habe gelernt, nicht aufzugeben, auch wenn man oft soweit ist. Meinen Traum ein High School Jahr zu machen habe ich verlegt – bis nach meinem Abi und dann als Au-Pair. Bis zum Abi sind es jetzt bei mir noch 3 Jahre.

  • Reply Mici 4. September 2014 at 11:41

    Ich bin – was die Schule angeht ziemlich zwiegespalten. Eigentlich habe ich sie – besonders in der Oberstufe – ziemlich genossen. Wir sind damals oft auf Veranstaltungen / Parties gewesen, wo meist der gesamte Jahrgang da war und somit war da so ein oberflächlicher Zusammenhalt. Ich hab recht gute Noten gehabt und wir sind immer viel unterwegs gewesen.

    Ich hab mich ehrlich gesagt auch mit so gut wie jedem gut verstanden. Die Partygänger, die Nerds, die Streber, die Girlygirls…. aber das war alles eher oberflächlich – man konnte immer gut quatschen in der Schule, aber privat hab ich mich eigentlich mit nur ganz wenigen Leuten getroffen.

    Mittlerweile hab ich eigentlich gar keinen Kontakt mehr zu Leuten aus der Schule – Die erste 2-3 Jahre nach dem Abi hatten wir uns noch relativ oft gesehen, aber mittlerweile ist das auf maximal 1x im Jahr reduziert (wenn überhaupt… dann geht man halt mal n Kaffee trinken). Ich weiß teilweise nicht mal mehr, wie die heißen.

    Irgendwie kann ich mich bei jeder deiner Kategorien ein bisschen zuordnen, aber irgendwie auch immer nur so anteilig :D Einerseits war alles immer ziemlich lustig, andererseits hat sich es für “danach” nciht sonderlich lange gehalten… Neues Leben, neue Freunde sozusagen. “Aus den Augen, aus dem Sinn” ist da wirklich sehr schnell vorangeschritten Q_Q Und deswegen bin ich auch nicht sonderlich scharf drauf wieder in die Schulzeit zurückzugehen… auch wenn ich die Zeit als wirklich schön empfunden habe, hätte ich den Leuten vermutlich nicht mehr viel zu sagen, außer oberflächlichem Smalltalk.

  • Reply Manon 3. September 2014 at 23:36

    Hmm… Ich habe auch letztes Jahr mein Abi gemacht. Schule hat mir noch nie Spaß gemacht, seit ich jedenfalls bewusst darüber nachdenke. Alle Fächer waren so langweilig und auch nicht wirklich in meinem Interesse. Besonders Geschichte und in der Oberstufe Gesellschaftslehre habe ich am Meisten gehasst. In beiden Fächern bin ich sogar besonders in der Oberstufe immer fast eingeschlafen und meine allererste Geschichtsarbeit in der 6. Klasse habe ich sofort eine 6 geschrieben. Mit Mathe war das eine richtige off/on Beziehung. Bei mir kam es immer auf die Lehrer an. Von einer 1 bis zur 4 hatte ich alles gehabt auf dem Zeugnis. Und ach – ich könnte zu jedem Fach eine eigene Geschichte erzählen.

    Als ich las, dass es die Kategorie gibt, in der Manche nicht in das Schulsystem passen, habe ich mich sofort angesprochen gefühlt. Ich habe immer das Gefühl gehabt, dass ich nicht in die Schule gehöre, habe aber aus Pflichtbewusstsein heraus das Abi gemacht, weil ich wusste, dass mir da jede Menge Türen offen stehen. Ich habe leider Gottes 15 Jahre Schule machen müssen und ich sag’s dir: das ist zu viiiiel! Mir hat es schon nach 13 Jahren gereicht.

    Aus persönlichen Gründen wollte ich unbedingt aus Deutschland weg. Weg von Freunden und Familie, die mich nicht mehr beeinflussen sollten. Was soll ich sagen? Das ist bislang die beste Entscheidung, die ich je machen konnte. Dank dem Auslandsjahr weiß ich nun, warum mir die Schule nie Spaß gemacht hat: ich studiere ab Oktober ein Fach, das mir die Schule nie angeboten hat. Und auch, was ich will und was ich nicht will und vor allem weiß ich jetzt, wer ich bin!

    • Kleinstadtcarrie 4. September 2014 at 08:18

      Manon und genau das ist das wichtigste – dass du weißt, wer du bist :-)

      Was wirst Du denn studieren?

  • Reply Christin 3. September 2014 at 19:11

    Sehr sehr schöner Post. Ich für meinen Teil bin aufgrund diverser Leute, die sich für sehr cool hielten, nicht gern in die Schule. Wiederum war ich jedoch immer gern dort, weil ich gern im Unterricht war. Ich gehörte wohl zu den Strebern, die immer gute Noten wollten. :) Ich weiß auch nicht warum, aber das war wie ein schriftliches Lob jedes mal, wenn man eine 1 bekam :) Meine Schulzeit liegt schon länger zurück.
    Wenn ich noch mal in die Schule könnte, dann aber nur auf ein Gymnasium und auch nur, um mein Abitur gleich zu machen und nicht über gefühlte 100 Umwege ;P … wobei mich das wiederum auch zu dem gemacht hat, was ich bin…
    Das ist wirklich eine schwierige Frage.
    Jedenfalls muss ich sagen, dass es mir an der Universität richtig gut gefällt.
    Es hat wirklich noch nie so gut gepasst wie jetzt. Deine Aussage darüber, dass Bildung unser wichtigstes Gut ist, teile ich voll und ganz! :)

    P.S: Dein Schuloutfit ist 1000 mal schöner als meine damals… Da gab es noch Schlaghosen und bauchfrei à la Britney :D

  • Reply Jasmin 3. September 2014 at 18:51

    Das Outfit gefällt mir so richtig gut. Ich bin zwar kein großer Fan von kurzen Röcken an mir selbst..du weißt ja, meine unförmigen Knie..hahaha, aber an dir sieht der Rock fantastisch aus und die Jeansjacke gibt dem ganzen ein strebsames Flair. Passt richtig gut!

    Mir gings in der Schule übrigens nicht anders. Ich war wirklich alles andere als beliebt, aber, im Nachhinein wurde mir gesagt, dass viele Leute einfach nur sehr neidisch waren. Bei dir war es wahrscheinlich nicht anders.

    Ich persönlich bin in Deutschland gar nicht gerne zur Schule gegangen..umso lieber jedoch in England. Aber jetzt, da ich selbst die Uni schon einige Zeit hinter mir hab, bin ich wirklich erleichtert, dass ich die Lernerei hinter mir habe. Trotzdem bin ich froh, dass ich doch einiges aus meiner Schul- und Unizeit mitgenommen habe und es schockt mich immer wieder wie wenig einige andere Menschen doch zugehört haben: “Zucker in Milch? Kühe produzieren doch keinen Zucker!!” Hahaha…Oh man!

    Jasmin xx

    http://www.whatdefinesus.com

  • Reply Leona 3. September 2014 at 18:50

    Hallo :)
    Ich komme jetzt in die 10. Klasse, die E-Phase. Meine Nervosität steigt wirklich, weil ich jetzt mit meinen Freunden drei Jahre lang in einem gewohnten Umfeld war und jetzt fängt das Kurssystem an , oje… Da hat man schon Angst, wie man so ankommt bei den anderen und so :/
    Aber du hast das echt schön beschrieben, dass man wirklich so bleiben soll, wie man ist, so versuche ich es einfach ;)
    Das Outfit gefällt mir richtig gut, ich würde es so anziehen.
    Was die Leistungen betrifft, bin ich relativ ehrgeizig, mir macht auch (wirklich komisch für einen Teenie) die Schule Spaß!
    Abschließend kann man sagen, dass ich mich bemühen werde, gute Leistungen zu erbringen, aber auch viele Freunde finden und möchte , also wünsch mir Glück!!!
    Liebe Grüße Leona

  • Reply Elena 3. September 2014 at 18:26

    Ich finde, wenn man in der Schule einfach mal versucht mitzumachen und mitzudenken, vergeht so nicht nur der Unterricht schneller, sondern man lernt auch etwas. Vorhandenes Wissen, ist die Voraussetzung für gute Noten. Die Schulzeit kann man sich erträglich machen, in dem man immer am Ball bleibt und regelmäßig etwas dafür tut. Aber ich bin ebenfalls der Meinung, dass die Schule nicht das Einzige sein soll womit man sich beschäftigen muss. Wenn der Unterricht vorbei ist, sollte man sich ausruhen und endlich über Themen reden, die keine besondere Leistung von einem abverlangen. Natürlich, sollte man die lieben Hausaufgaben nicht vergessen :D.
    2016 mache ich mein Abitur. :)

  • Reply Märchenkind 3. September 2014 at 18:12

    Ich finde das Outfit wunderbar – und für die Schule ziemlich in Ordnung verglichen mit dem, was ich mir sonst so oft anschauen darf.
    Ich musste mich heute für meine Prüfungsfächer entscheiden und kann es nicht ganz fassen, dass es dann schon vorbei ist. Jetzt schon? Ich weiß nicht, ob ich es vermissen werde, aber man ist so behütet, alles ist leichter, als man denkt… Es ist ein schade, dass manche Schüler all das nicht schätzen. Nein, vielleicht braucht man Genetik nie wieder, aber wenn man sich darauf einlässt kann das auch spannend sein. Bin ich jetzt ein Streber, weil ich die Schullektüre immer pünktlich lese und denke, dass ich wieder ein Stück Geschichte kennengelernt habe? Wenn ich in Mathe andere Lösungswege finde, obwohl ich Sprachen studieren will? Viele machen nie genau das, was sie sich wünschen, in dem Sinne ist die Schule wirklich ein Trainingslager – und einfacher wird es wohl meist auch nicht werden.
    Alles Liebe, Mara

  • Reply Johanna 3. September 2014 at 16:34

    hey,
    ein Lob für diesen Post,er gefällt mir echt gut!ich gehe noch zur Schule und ich denke, ich gehöre eher zu der Gruppe der Schüler,zu denen du dich auch zählst.Mich würde mal interessieren wo du die Bilder gemacht hast.Es sieht nämlich so aus wie vor meiner eigenen Schule ;)
    Johanna <3

    • Kleinstadtcarrie 5. September 2014 at 07:55

      Hallo Johanna, wir haben die Fotos vor einer Schule in Dresden Plauen gemacht – kann Dir leider nicht genau sagen, welche Schule das war.

  • Reply Joana 3. September 2014 at 16:11

    Yeaaaaah! So eine tolle Schultasche! :) Trainingslager klingt wirklich passend, vor allem das mit den Ellebogen. Ich wünsche dir ganz ganz viel Spaß auf deinem momentanen Abenteuer! <3

  • Reply Joana 3. September 2014 at 16:11

    Yeaaaaah! So eine tolle Schultasche! :) Trainingslager klingt wirklich passend, vor allem das mit den Ellebogen. Ich wünsche dir ganz ganz viel Spaß auf deinem momentanen Abenteuer! <3

  • Reply Fashion Rookie 3. September 2014 at 16:02

    Ein echt toller Text !
    Ich komme am Montag in die 12. Klasse und ich bin echt froh, dass wir G9 haben und ich noch 2 Jahre zur schule gehen darf, weil dort noch alles so “sicher ” ist.
    Man braucht keine Zukunftsängste zu haben, die Eltern unterstützen einen, man hat seine Freunde und wird irgendwie ja noch verschont ….

    Dein Outfit gefällt mir super gut.
    Der Rock steht dir wunderbar und mit Jeansjacke und Chucks ist er definitiv schultauglich.

    xx Julia

    http://www.followthefashionrookie.blogspot.de/

  • Reply herzballon 3. September 2014 at 14:20

    Den Vergleich finde ich toll. Die Schule als Trainingslager für das Leben.
    Ich bin schon immer gerne zur Schule gegangen und tue es heute noch. Klar, auch ich habe immer mal wieder Tage an denen ich mich frage, was ich eigentlich hier mache. Aber alles in allem habe ich es nicht bereut mich als kleines Kind auf die Schule zu freuen. Vielleicht liegt es daran, dass ich schon immer wissbegierig war. Ich versuche einfach jedem Thema in der Schule mit einem gewissen Interesse zu begegnen. Auch wenn Bio mich nie interessiert hat, ist es manchmal ganz interessant zu wissen, wie einiges in unserem Körper funktioniert. Mit diesem Trick ist die Schule dann auch nur noch halb so schlimm und halb so schwer. Ich habe in meiner Schulzeit viele Freunde durch die Schule gewonnen. Ein wenig Angst habe ich schon davor, was passiert wenn ich in zwei Jahren nach 13 Jahren Schule mein Abitur mache, aber die Freude auf einen neuen Abschnitt überwiegt.
    Anneke ♥

  • Reply Jenny 3. September 2014 at 14:17

    Toller Beitrag und schönes Outfit :)))
    Ich muss sagen meine Schulzeit hat mir ganz gut gefallen…ich war mehr so ein Mittelding, ich war nicht extrem strebsam, aber auch nicht die Loser-Fraktion….genauso war es auch mit den Freunden :) Ich kam mit allen super klar, hatte aber trotzdem meinen festen Freundeskreis!

    Viele Grüße
    Jenny

  • Reply Annka 3. September 2014 at 13:47

    Hallo Liebe Louise! Ich mach gleichmal mit dem einteilen weiter und zwar bei meiner Schulzeit ;) Die Grundschulzeit fand ich toll und die guten Noten kamen ohne, dass ich viel machen musste und auch der Freundeskreis war rieeeßig. Aber dann kam der Wechsel aufs Gymnasium und es wurde aussortiert und plötzlich konnte man nach der Schule nichtmehr mit Freundinnen spielen, sondern musste Lateinvokabeln lernen und so weiter. In meiner Zeit auf dem Gymnasium waren die Noten nie die besten und ich hatte mehr als ein Problemfach und auch der Freundeskreis wurde immer kleiner, ich hatte kaum noch Freizeit und war eigentlich ziemlich unglücklich. Aus diesen Gründen wechselte ich dann auf die Realschule, wo ich in eine super Klasse kam, die mich total lieb aufnahmang an gab. . Schulstoff musste ich zwar einigen aufholen – es lebe das bayerische Schulsystem – aber im großen und ganzen ist es richtig gut gelaufen und ich hab mich wieder wohl gefühlt und bin gern in die Schule gegangen. Nach meinem Abschluss wollte ich unbedingt noch das Abi machen, denn dieses Ziel hatte ich nie aus den Augen verloren und deshalb wechselte ich nocheinmal auf eine neue Schule. Wir waren eine komplett neue Klasse, niemand kannte sich und wir waren aus drei Landkreisen zusammengewürfelt, aber aus der anfänglichen Anonymität wurde eine wundervolle Klassengemsinschaft und wir waren auch nach der Schule immer füreinander da. Dazu hat sicher auch ddazu beigetragen, dass wir nur 15 Leute in der KLasse waren und es keine Grüppchen gabm die sich von Anfang an gab. Das tolle Miteinander spiegelte sich dann auch in den Noten von allen wieder, denn wir schafften alle unser Abi und niemand war schlechter als 3,0. Dementsprechend waren wir alle ziemlcih traurig, als wir nach der Abschlussfeier realisierten, dass wir uns jetzt nochtmehr regelmäßig sehen… :(
    Und jetzt? Jetzt sitzte ich hier, in meinem WG Zimmer, in das ich gestern eingezogen bin um in dieser neuen und noch so fremden Stadt zu studieren und tippe dir diesen Text, der mindestens dreimalsolang geworden ist, wie er eigenltlich werden sollte… Aber irgendwie ist es, wie mit dem Leben: In den seltensten Fällen läuft alles, wie geplant und trotzdem wird man irgendwann und irgendwo sein Glück finden und zufrieden mit dem, was man erricht hat sein.
    Viele Grüße und noch eine tollle Zeit mit deinem Freund in Signapur, deine Annka

  • Reply Feline 3. September 2014 at 12:47

    Mir fehlt die Schulzeit – genau wie dir – kein bisschen! Es sind jetzt 4 Jahre vergangen, seitdem ich mein Abi gemacht habe und seither habe ich noch keinen einzigen Schultag vermisst. Habe mich während meiner Schulzeit einfach nie so richtig wohl gefühlt, da ich auch nur eine Handvoll Freunde hatte und ansonsten mit dem Großteil des Jahrgangs gar nichts am Hut hatte. An manchen Tagen war ich also auch eher eine Einzelgängerin, wenn keiner meiner Freunde anwesend war^^ Habe dieses Jahr meinen Bachelor (an der TU Dresden =D ) abgeschlossen und was mir am Studium einfach so zusagt, ist dieser Freiraum und dass der Tagesablauf nicht von einer starren Routine wie zu Schulzeiten beherrscht ist. Man kann sich den Tag einfach frei nach Belieben einteilen und spontaner sein, was für einen Freigeist wie mich perfekt ist :) Natürlich hat man trotzdem seine Pflichten und die Prüfungphasen sind nicht ohne, aber alles in allem sehe ich im Studium mehr Sinn, da ich mich in diesem auch einem Fachbereich widme, in dem ich aufgehe und der mir Spaß macht, wohingegen es in der Schule ja viele unliebsame Fächer gibt. Werde ab Oktober meinen Master in Berlin beginnen und bin gespannt, wie das Studium an einer anderen Uni dann so verlaufen wird. :)
    Finde auch, dass viele unterschiedliche Erfahrungen an neuen Orten mehr den Horizont erweitern und uns auf die persönliche Reife bezogen mehr lehren, als irgendwelche monotonen Schulstunden. Man sollte mal etwas wagen, um sich selbst und das Leben besser kennen zu lernen und sich mal aus dem behüteten “Nest” – oder auch der Komfortzone – rausbewegen. Dafür ist die Zeit nach der Schule wie gemacht ;)

    Liebe Grüße
    Lisa

  • Reply Jasmin 3. September 2014 at 12:28

    Super süßes Outfit! Der Rock ist für mich zwar ein bisschen zu kurz für die Schule, aber ich glaube ich hab in der Schule damals auch nie einen Rock getragen :D höchtens mal ein Kleid, aber das auch nur selten. Ich finde deinen Text sehr vorbildlich und total erwachsen, bin der selben Meinung, das die Schule eine gute Grundausbildung bzw. Vorbereitung ist auf das Leben. Später im Beruf braucht man ja oft vieles nicht mehr oder eben ganz andere Sachen. Ich selbst gehe wie du bereits im ersten Satz herausgelesen hast, nicht mehr zu Schule, bin seit 2 Jahren fertig und heil froh darum :D Ich fand meine Schulzeit einfach nur schrecklich, hauptsächlich wegen den Lehrern und meinen Mitschülern, die Fächer an sich fand ich nicht so schlimm bis auf Mathe :D Aber naja, ich hatte zum Glück auch teilweise gute Klassenkameraden mit denen ich heute auch noch befreundet bin und dann ist es doch irgendwie cool sich zusammen an alte Zeiten zu erinnern :) Aber die Schule an sich vermisse ich nicht und werde ich auch nie, auch wenn das IMMER alle Lehrer behaupten haben!

    Liebste Grüße und viel Spaß auf deinem Trip! <3
    Bin so gespannt darauf was du bzw ihr erleben werdet! :)

  • Reply Nadja 3. September 2014 at 12:21

    Ich hab auch 2013 mein Abitur gemacht.. Nachdem ich Hauptschul- und Realschulabschluss gemacht hab.. Insgesamt waren es 4 verschiedenen Klassen in denen ich war (die Grundschule außen vor gelassen) und ich glaub richtig schlecht ging es mir zum Glück in keiner.. Die Hauptschulzeit war zwischendurch ein wenig schwierig (wo man vllt das Klischee ein bisschen erkennen konnte), aber ansonsten war das alles gut.. wenn ich zurück denke war die Schulzeit super und ohne die Klausuren etc würde ich auch immer wieder zurück gehen Oo :D Hab schon überlegt irgendwann mal Lehrer zu werden, aber das ist denk ich nochmal ein ganz anderes.. öh.. Tuch?!
    Ich hab auch gedacht, dass es nach den Abiklausuren nicht schlimmer kommen kann (Mathebainote war mehr als mies..), aber die Berufschule find ich schlimmer.. :/ Ich lerne und lerne und lerne, aber im Kopf bleibt so gut wie nichts hängen (kann man das Lernen verlernen?) und ich hab denk ich hier dasselbe Gefühl mit dem Nichtdazuzugehören.. und das dann auch immer 5-6 Wochen.. Naja.. ich werde versuchen mein eigenes Ding zu machen, deine Worte haben mir schon geholfen.. Danke :)

  • Reply Julia 3. September 2014 at 11:29

    Ein sehr schöner Beitrag :) Genau so wie du dich selbst beschrieben hast, hätte ich dich auch eingeschätzt! Und Schule ist sehr wichtig, da hast du eindeutig recht. Trotzdem bin ich froh, da raus zu sein und die Bank in der Uni zu drücken – was, wie du selbst weißt – auch nicht sehr viel entspannter ist!

  • Reply Lea 3. September 2014 at 11:02

    Danke für diesen Beitrag!! Ich habe jetzt mein letztes Schuljahr vor mir und weiß zwar noch nicht genau was ich nachher studieren möchte, aber irgendwie freue ich mich einfach wenn die Schule vorbei ist, dann beginnt ein neuer Lebensabschnitt.. Toller Beitrag, werde mich nachher gleich hinsetzten und mich mit der lieben Mathematik auseinandersetzen :D
    Wünsch dir noch ganz viel Spaß :-)

  • Reply Yvonne 3. September 2014 at 11:00

    Währen der 8./9. Klasse macht wohl jeder eine sehr verändernde Phase durch. Wir waren die absolute Chaotenklasse und kein Lehrer wollte gerne mit uns zusammen arbeiten – außer eine Lehrerin, die uns in der 5./6. als Stöpsel hatte. Unsere Abizeit war super, da kam der ganze Jahrgang zusammen und wir dachten, uns gehöre die Welt. Kaum war der Abitrubel vorbei, fiel einem auf, dass man eigentlich noch ganz klein ist in dieser Welt und das Abi nicht die lernintensivste Zeit eveeer war ;).
    Ich würde die Zeit niemals missen wollen. Zurück in die Schule? Niemals! Aber an die Wege, Erlebnisse, Klassenfahrten und Menschen zurückdenken? Immer! Doch die eigentliche Schule ist eben das Leben, auf dessen Wegen man auch gerne mal abseits laufen darf.

  • Reply Cora 3. September 2014 at 10:51

    Hi :). Weist du, was ich gerade dachte? Hättest du diesen Artikel nur eher geschrieben. Ich habe dieses Jahr mein Abitur gemacht und hatte die Schule nun ja… nicht so richtig ernst genommen. Dennoch bin ich mit meiner 1 vor dem Komma sehr zufrieden :P. Ich habe definitiv zu den Leuten gehört, die in der Schule einfach nur anwesend und mit dem Gedanken immer beim Nachmittag waren^^. Aber was solls. Bald beginnt das Studium und da wird natürlich alles anders ;). Das Outfit finde ich sehr schön, nicht zu kurz und angemessen für die Schule. Zumindest wem es hier ein bisschen wärmer wäre. LG :)

  • Reply Jone 3. September 2014 at 10:40

    Ich geh jetzt in die 10. Klasse vom Gymnasium und gehör leider eher in die letzte Kategorie. Es gibt Tage da seh ich einfach keinen Sinn in die Schule zu gehen, da will ich am liebsten abbrechen und mein ding machen. Mir macht das einfach meistens keinen Spaß aber ich seh ein, dass ich es bis zum abi durchziehen muss, denn dann stehen einem viele Türen offen. Aber ich glaube ich habe eine Möglichkeit gefunden, wieder mit etwas Spaß an die Sache zu gehen. Denn nächstes Schuljahr zieh ich in ein anderes Bundesland in eine Gastfamilie und mach an der Schule meiner träume mein Abitur.
    Ich finde das total faszinierend, dass du in deinem letzten Schuljahr alleine gelebt hast und alles alleine gemeistert hast, ich denke das würden viele nicht hinbekommrn.
    Liebe grüße,
    Jone