Juli in Worten

/5. August 2014/17 Kommentare

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„Wieder eine Entscheidung, die ich nicht treffen kann und du wirst sie mir diesmal nicht abnehmen.
Selbst wenn du wolltest, ich kann das nicht zulassen.“

„Wovon möchte ich mich beeinflussen lassen?“

„Ich will keinen Stillstand. Ich will mich regen, nachdenken, schreiben und werden.
Ich will mich bewusst beeinflussen lassen. Leidenschaftlich sein. Unbewusst verantwortungslos.
Ich muss vielleicht mal wieder stolpern oder fallen.“

„Dieses Dahinvegetieren, das monotone Leben, diese Eintönigkeit, Grau – das macht mir keinen Spaß,
das bin ich nicht. Und es ist noch schlimmer, dass ich kein anderes als dieses Thema zum schreiben weiß. „

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„Ein kalter Schauer hascht den nächsten. Fröstelnd blicke ich in die Abendsonne.
Die Hitze des Tages brennt noch auf meiner Haut. Irgendwo wiehert ein Pferd.
Ostseegänsehaut.“

„Ist das alles so verlaufen, wie ich es mir vorgestellt habe? Ja, eher ja. Nein!“

„Ich wollte immer eine Freundin haben, die mir die Wahrheit sagt.
Besonders dann, wenn ich sie nicht hören will, übersehe, vor mir selbst verstecke.
Jetzt fühlt sich das einfach nur scheiße an.“

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17 Kommentare

  • Reply Svenja 7. August 2014 at 12:21

    Tolle Gedanken! Irgendwie liebe ich diese Art von Posts 🙂 Woher ist denn die Strickjacke, die du auf dem letzten Bild trägst?
    LG

  • Reply Janina 6. August 2014 at 22:04

    Ich finde deine Texte wahnsinnig toll und ist doch mal was anderes die Botschaft so zu ‚verpacken‘ und nicht einfach das zu schreiben, was man sagen will. Ich liebe deinen Blog, du bist so eine tolle Persönlichkeit und wunderschön! Diese Bilder! 🙂

  • Reply Alex 6. August 2014 at 18:59

    Ich bin erst vor kurzem über deinen Blog gestolpert und mag ihn wirklich sehr! Auch wenn sich viele einen ’normalen‘ Schreibstil wünschen – ich mag deine Texte! Vielleicht liegt es daran, dass ich eine besondere Affinität zur Sprache und dem geschriebenen Wort an sich habe, aber ich finde es wunderbar abwechslungsreich mal einen Blog zu lesen, der zum Nachdenken anregt. Ich finde deine Metaphern wunderbar, weil man eben viel sagen kann ohne direkt etwas zu sagen – und sich somit ein großes Stück Privatssphäre bewahrt und trotzdem darüber spricht! Bewahr dir diese Eigenschaft 🙂

    Liebe Grüße 🙂
    Alex

  • Reply Lara 6. August 2014 at 18:02

    Ostseegänsehaut.. 🙂
    Toller Post!
    Deine Lara liebt.

  • Reply jana 6. August 2014 at 12:51

    du bringst mich immer so sehr zum nachdenken. ich liebe deine texte! wundervoll!

  • Reply Manon 6. August 2014 at 02:26

    “Ich wollte immer eine Freundin haben, die mir die Wahrheit sagt.
    Besonders dann, wenn ich sie nicht hören will, übersehe, vor mir selbst verstecke.
    Jetzt fühlt sich das einfach nur scheiße an.”

    Weißt du eigentlich wie sehr du mir das aus der Seele sprichst? Ich habe in den letzten Jahren einfach zu viel erlebt mit der Freundschaft und jetzt bin ich letztendlich soweit, dass sie mir eigentlich schon fast gar nicht mehr wert ist. Diese ewige Auseinandersetzungen, Neubesetzungen, die Cliquen kaputt machen, Freunde, von denen man gedacht hat, dass man ihnen etwas bedeutet, aber spüren muss, dass es dem nicht so ist, beste Freundin enttäuscht mich zutiefst, bester Freund gibt mir das Gefühl nicht mehr wichtig zu sein – zu wem kann ich noch gehen, wenn ich ein Problem habe, das ich nicht mit meinem Freund darüber sprechen kann, weil gerade genau er das Problem ist und ich zuerst einen neutralen Rat brauche? Ich fühle mich nicht einsam, scheiße fühlt es sich trotzdem an.

    “Dieses Dahinvegetieren, das monotone Leben, diese Eintönigkeit, Grau – das macht mir keinen Spaß,
    das bin ich nicht. Und es ist noch schlimmer, dass ich kein anderes als dieses Thema zum schreiben weiß. “

    Oftmals mag mein Leben einseitig sein, aber dieses dahinvegetieren, das monotone Leben, diese Eintönigkeit, Grau – ich dreh noch am Rad ab. Seit 3 Monaten bin ich wieder in Deutschland und habe nun den größten Teil abgeschlossen, dann habe ich plötzlich nichts mehr zu tun, keine großartigen Sachen um den Ohren. Im Oktober beginnt mein Studium und ich bin froh, wenn ich zur Arbeit fahre. Beschäftigung und ich lerne etwas dazu. Jetzt dauert es aber Gott sei Dank keinen Monat mehr, dass mein Studium so langsam ins Rollen kommt. Wie ich mich darauf freue, diese Regelmäßigkeit wieder zu haben und etwas Neues zu lernen!

    • Alena 6. August 2014 at 13:40

      das geht mir ganz genauso! Ich hab gerade genau das gleiche gedacht! Ist doch immer wieder schön zu merken, dass man nicht alleine ist (:

  • Reply Trixi 6. August 2014 at 01:23

    Das ganze jetzt mal ganz objektiv betrachtet, und bitte auch genau so nehmen wie es geschrieben ist: Man kann seine Gedanken auch ausdrücken, ohne das in diesen leicht durchschaubaren Metaphern zu verstecken, aber gut das ist dein Stil, kann man akzeptieren. Aber warum sagst du nicht gerade raus was dich beschäftigt? Kannst doch einfach direkt sagen was dir bzgl. deines Freundes durch den Kopf geht, bzgl. deiner genannten Freundin, bzgl. der Sache mit RTL und Co., das du auf Facebook gepostet hattest? Jedenfalls deute ich persönlich das so, was du geschrieben hast. Wenn man das so formuliert, hat man seine Entscheidung zu all diesen Themen schon längst getroffen, hofft doch nur noch ab, dass die Menschen einem in dieser beipflichten. (Übrigens finde ich es erschreckend, wie wenig deiner Follower die Texte durchdenken..)

    Gerade bzgl. Lezterem – jeder Mensch hat doch seine Ideale. Will man für RTL und Co. arbeit oder nicht. Ist eine recht einfache Entscheidung finde ich. Entweder ist das so, oder es ist nicht so. Wer seinen Blog betreibt, um seinen Followern zu gefallen, macht etwas falsch. Dann ist man genauso wie auch jedes andere Unternehmen in der Wirtschaft, das nur überlegt, wie man möglichst viel Geld macht – in deinem Fall dann Klicks und Reichweite etc.. Die Antwort auf sowas weiß man doch selbst schon ganz genau. Ist ja nur die Frage wo deine Ideale liegen – und das müsstest du nun wirklich wissen. Man kann die Leser an den Gedanken Teil haben lassen, aber schlichtweg völlig offene Gedanken in den Raum werfen, nach dem Motto – mal schauen was zurückkommt – ist doch nicht das, was hinter dem Blog steht oder? Das Motto des Blogs ist doch deine Gedanken direkt auszudrücken – auf deine Art und Weise. Seine Gedanken frei in den Raum werfen, einfach in ein paar Metaphern ausgedrückt – das kann jeder. Genau überlegt und interessant verpackt, das ist die Kunst dahinter.

    Nungut, das war jetzt meine Meinung dazu in einem viel zu langen Text.. nimm ihn bitte so konstruktiv, wie er auch gemeint ist. PS: Anführungszeichen = Zitieren 😛

  • Reply Lana 6. August 2014 at 01:02

    Hey 🙂

    Hat zwar nicht mit deinem Post zu tun aber bin gerade zufällig über die Internetseite von Edeka gehuscht. Irgendetwas kam mir auf der Seite bekannt vor , ein Foto mit einem bekannten Gesicht. Da ich nicht wusste ob du es schon gesehen hast das ich ich schreibe es dir einfach mal. Wäre super nett wenn du erzählen würdest wie du zu dieser Ehre gekommen bist 😀 https://www.edeka.de/EDEKA/de/edeka_zentrale/unterhaltung/gewinnspiele/gewinnspiel_leerdammer/gewinnspiel_leerdammer_1.jsp?

    Ganz liebe Grüße

  • Reply Ronja 5. August 2014 at 23:42

    Fast schon unheimlich, wie schön du ungeschminkt bist! Und wie immer, toll geschrieben <3

  • Reply Sophia 5. August 2014 at 23:28

    Ich finde deinen Blog einfach einmalig! Du zeigst, dass ein „Mode & Lifestyle Blog“ auch alles andere als oberflächlich sein kann, man sich von anderen unterscheiden und trotzdem Erfolg haben kann! Mir persönlich gefallen gerade die tiefgehenden Texte, die zum Nachdenken und Konzentrieren zwingen oder animieren. (je nachdem, mit welcher Einstellung man das Lesen beginnt). Dazu die wunderschönen Bilder machen dich und deine Arbeit hier so einzigartig.

    xoxo Sophia

  • Reply Sarah 5. August 2014 at 22:09

    Ich liebe liebe liebe deine Fotos! Nur würde ich mir mehr „normal“ geschriebene Posts wünschen. Ich weiß, dein Schreibstil macht dich natürlich aus, aber leider scrolle ich persönlich immer am Text vorbei 🙁

    • Kleinstadtcarrie 5. August 2014 at 22:24

      okay, danke für das Feedback Sarah 🙂

      Wie meinst du das genau „Normal“ geschrieben? 🙂

    • Sarah 7. August 2014 at 11:28

      Einfach mal ohne all die Umschreibungen und Stilmittel 🙂 Ich mag das ab und an wirklich gerne, aber zwischendurch hätte ich gerne mal ganz einfach geschriebene Posts. Ohne dass ich rätseln muss worum es nun genau geht und dich sofort verstehe.
      z.B. hätte ich mir unter „der Juli in Worten“ einen kleinen Rückblick vorgestellt, in dem du beschreibst was du alles erlebt hast 🙂

  • Reply Ronja 5. August 2014 at 21:25

    Wunderschöne Fotos und wie immer sehr isnpirierende Worte.
    Auch auf den Fall, dass du es schon oft gesagt hast, wo warst du denn da? Sieht toll aus!
    xoxo, Ronja
    http://www.sothisiswhat.com

  • Reply Liz 5. August 2014 at 19:00

    Ein wirklich sehr tiefgründiger Post. Wunderbare Fotos.
    Wie gern ich deine Posts lese, dafür lasse ich gern alles stehen und lieben.

    Liebe Grüße,
    Liz

  • Reply Vivien 5. August 2014 at 18:18

    Absolut wunderschöne Bilder, besonders die drei in der Collage sind der Wahnsinn, jedes einzelne für sich! 🙂
    Und zu deinen Wortfetzen muss man glaube ich nichts mehr sagen, oder? Schreibtalent…

    LG, Vivien