Immer noch: Goldlöckchen

/25. Juni 2014/2 Kommentare

haaaare

Ich erinnere mich an meinen Lieblingspullover: er war gold und aus Samt und ich vielleicht 4 Jahre alt. Er gehörte vorher meiner großen Schwester und als sie endlich rausgewachsen war, war ich es endlich: Goldmarie. So hat mich die Kindergärtnerin dann immer genannt.
Als ich ungefähr 12 Jahre alt war, wollte ich irgendjemandem etwas beweisen und habe mir von meiner Mama einen Pony schneiden lassen. Todesmutig saß ich auf dem Badewannenrand und meine Mutter –  in wirklich keinem, aber diesem Sinne unbegabte Frau – schritt zur Tat. Das Ergebnis war grauenhaft. Und hat mich zwei Dinge gelehrt: du musst nichts an dir verändern, nur um irgendwem etwas zu zeigen! und Lass Mama nie wieder mit einer Schere an deinen Kopf!
Und wusstet ihr eigentlich, dass ich mir ohne irgendwelche Haarspangen oder Haargummis einen Dutt machen kann. Ziemlich cool, oder?

In meiner vierjährigen Bloggerlaufbahn ging es – soweit ich mich erinnern kann – nur sehr selten um Haare. Die haben sich eben in den letzten Jahren auch nicht wirklich verändert. Ich bin blond – schon immer. Und da lass ich keine Färbung ran! Im Winter werden meine Haare etwas dunkler, aschblond und – darauf freue ich mich immer besonders – im Sommer färbt die Sonne und das Salzwasser meine Mähne – ja, Mähne. Während der heißen Jahreszeit bändige ich die nämlich meist nicht so akkurat wie im Winter. Besonders dann, wenn ich im Urlaub bin und mir die Locken von ganz allein ins Gesicht fallen. Eigentlich habe ich also viele Haare, die schnell zu Trockenheit neigen. Das liegt wohl daran, dass ich das Jahr aller zwei bis drei Tage meine Haare wasche und mit Hitze bearbeite. Dafür verwende ich nach wie vor mein ghd-Glätteisen, das mir seit jeher treue Dienste leistet – hier könnt ihr nachlesen, wie ich mir mit einem Glätteisen meine Locken eindrehe. 
Meine Haare wasche ich mit Shampoo und verwende anbei eine Spülung oder ein mal wöchentlich eine passende Haarkur. Bisher habe ich das perfekte Trio für mich leider noch nicht gefunden. Worauf ich aber immer wieder zurückgreife? Das Rehab-Shampoo von Lush. Mit fast 8€ für 100ml hat das zwar einen stolzen Preis, aber fühlt sich dafür auch total gut an. Ich finde den Geruch besonders, aber nicht zu aufdringlich und es hat eine beruhigende Wirkung für die Kopfhaut. Wer Probleme mit schnell fettendem Haaransatz hat, sollte das wohl mal austesten. 
Neben dem Shampoo kann ich euch nur ein weiteres Produkt ans Herz legen. Was Haarspray, Hitzeschutz, Haaröl oder Haarbürste anbetrifft, habe ich bisher nicht die perfekten Begleiter für mich finden können. Es handelt sich hierbei um ein Produkt von L’Oreal Professionell, welches ich seit Januar dank einer großzügigen MBFW-Goodiebag  besitze. Das Produkt ist lediglich in französischer Sprache beschrieben und auch wenn man meinen sollte, dass ich nach so vielen Jahren Sprachunterricht einiges davon verstehen sollte, weiß ich nur, dass es “irgendwas ist, wenn man mit Hitze arbeitet” – aha! Ja, genau. Was es genau für meine Haare tut? Es duftet! Es duftet nach Friseur, es fühlt sich auch so an. Und noch besser sind natürlich die Fragen: “Warst du heute irgendwie beim Friseur?” 

Ich kenn mich absolut nicht aus mit Haarpflege oder Frisuren – das habt ihr sicher schon gemerkt. Ich trage meine Haare meistens offen und gehe, offengestanden, auch nicht sonderlich pfleglich mit meinem Blondschopf um. ABER: ich gelobe Besserung. Im ersten Schritt habe ich heute ein Interview mit Duffy, dem Vidal Sassoon Global Ambassador, vorbereitet, in dem der Mann mit dem roten Rauschebart uns erstmal ein paar grundlegende Fragen beantwortet, zum Beispiel: wie kreiert man eigentlich den perfekten Messy Bun, wenn man nicht gerade einfach nur unter die Dusche will.

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Duffy, at the beginning a question which answer we actually all know but don’t really want to hear: Can we do anything against splits or do we just have to cut them off?
When you have split ends, there’s no help other than the scissors but you can do a lot to prevent it from happening again. Conditioner after washing your hair is a must-have as it smoothes hair as well as helping to make it less ‘vulnerable’. Some other key tips are changing your hairstyling routine from time-to-time, be aware of the accessories you use also as these can cause undue damage over time.

Every girl loves to have long beautiful hair, but nevertheless short hair seems to be trendy. Reese Witherspoon, Emma Stone, numerous bloggers do have it – the clavi cut. Are there any other hairstyles in trend?
There has been a flurry of girls chopping their hair off into a broken jaw length bob, Karlie Kloss was one of the first to take the plunge. Heavy layers and broken outlines create the more disheveled modern interpretation on a classic.

We all love trends and to experiment but in my opinion it is important to know what looks good on me. Do we have to try everything out or are there any methods to find out what looks the best on me?
You never have to go with every trend! The most important thing is to have fun and express your individuality. Don’t try something you don’t feel comfortable with just because it’s in fashion. For example, don’t choose a very cold blonde when that actually doesn’t match your skin tone at all. Stick with what you have and what matches your personality .

But no matter the hair length, sometimes we all have a bad hair day – What to do now?
My go-to tip is using a good dry shampoo. It brings a nice texture to your hair making it easier to work with. Then just tie it into a nice bun or ponytail. Keep it simple instead of going crazy by trying to create the perfect look. An easy hairstyle that can even be a little messy or broken is much prettier than trying too hard.

I prefer to wear a messy bun at those kinds of bad hair days – but my bun never looks messy. Either it is too strict or it looks like a complete mess. Do you have a clue how to create the perfect imperfect bun?Perfect imperfection is a discipline in hairdressing. But it’s not as hard as you might think. What you really need is texture in your hair, to create this scrunch some Vidal Sassoon Pro Series Heat & Shine Spray with your hands into your hair. Or you can even spray some hairspray on your palms and work it into your lengths. This way you’ll have a better grip creating a bun. When your bun is in shape, try loosening it up by unfastening your hairband a little. The other option you have is to secure the ponytail at the root, twist the tail anticlockwise until tight, grip the tail at the ends and run your hand up the tail to the base creating a disheveled texture along the surface of the tail, now twist into the bun. Finish everything with hairspray, as you don’t want your perfect imperfect bun to become too imperfect too soon!

This summer will change a lot, hopefully. Our mood, tan and look. Is there anything you can tell to encourage me and my followers to change our hair?
Short hair is the look of the season. Experiment with new styles, if you want to keep the length of your hair there are looks that allow you to create the illusion of a shorter cut. Try experimenting with different textures, allow your hair to air dry and see what the natural texture give you, it may surprise you.
Experiment with product and play around with a few new accessories, try twisting rolling and folding the length away to create smaller, cleaner or tighter head shapes.

Thank you so much, Duffy! haare_duffy

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2 Kommentare

  • Reply fitandsparklinglife 26. Juni 2014 at 22:59

    Also trotz der Tatsache, dass du deinen Haaren nicht viel Aufmerksamkeit widmest sehen sie super aus! ich habe auch lange nach den richtigen Produkten gesucht (Naturlocken) aber habe sie durch einen Friseurbesuch nun gefunden…Redken ist mein absoluter Favorit!! LG Jenny

  • Reply Rena 25. Juni 2014 at 15:41

    Ich finde Deine Haare total toll und besonders gefällt mir, dass du sie weder tönst noch färbst. Und hier lese ich es wieder, kürzer sollen die Haare in dieser Saison sein … bin gespannt, wie lange es bei mir noch dauert, bis ich mir meine Haare (Mähne habe ich nämlich keine) wieder abschneiden lasse. Sicher weiß ich nur, dass dies nicht auf dem Badenwannenrand sitzend durch meinen Mama passieren wird :)
    http://www.dressedwithsoul.com