Abschalten, die Kontrolle verlieren – Jetzt!

/10. Dezember 2013/43 Kommentare

Noch genau zwei Wochen bis Weihnachten.
Aber bisher ist bei mir lediglich dass Weihnachtschaos ist ausgebrochen. Mehr nicht.
Zahlreiche Verlosungen auf jedem zweiten Blog, hysterische Shoppingtouren und endloses Durchforsten von Onlineshops, auf der Suche nach Geschenken ändern daran rein gar nichts. Und auch trotz meiner roten Bettwäsche, trotz der Kerzen und Lichterketten bin ich noch nicht in Weihnachtsstimmung.
Und das nervt!
Also habe ich mir vorgenommen dieses Jahr mal wieder ganz bewusst zur Ruhe zu kommen. Ich lege das Uni-Zeug beiseite, mache mir weihnachtliche Musik an (Mein Favorit in diesem Jahr, neben Last Christmas natürlich, Santa can you hear me – ich steh“ auf Britney!), werde Plätzchen backen und ganz wichtig – lesen. Und zwar keine Sonntagsposts, kein leidenschaftloses Taschenbuch in der Straßenbahn, keine Modezeitschrift – sondern ein richtig gutes Buch. Oder lieber zwei oder drei.Ich liebe es, wenn ich je nach Lust und Laune in eine andere Geschichte eintauchen kann.
Lesen, Schmökern – das gehört für mich genauso zu Weihnachten wie ein opulenter Christbaum und Kartoffelsalat. Ich kann mich erinnern, dass wir früher ein Adventskalenderbuch hatten; jeden Tag eine Geschichte.
Heute stell“ ich euch einige meiner liebsten Zitate aus Büchern vor, welche ich euch gern ans Herz legen würde.

 
 Einteiler – OnePiece

 „Selbst wenn sie eine Zicke sein konnte . . . das worüber wir am ersten Abend gesprochen hatten, vom Labyrinth und wie man herauskam – sie hatte was zu sagen.“ – John Green (Eine wie Alaska)

„Etwas stimmte da nicht.
Nicht, weil die hübsche Rosa ohne einen Mucks Aschenputtel den Kopf abschneiden konnte, aber danach beim Anblick des blutigen Sargs umfiel, was an sich schon merkwürdig war.
Nein, das Gefühl, dass etwas faul war, schlich sich ein, als die hübsche Rosa um Jan-Johans rechten Zeigefinger bat.“ – Janne Teller (Nichts – Was im Leben wichtig ist)
„Ich habe gelernt, daß Warten das Schwierigste ist, und möchte mich auch daran gewöhnen; ich möchte spüren, daß du bei mir bist, selbst wenn ich dich nicht an meiner Seite habe.“ – Paulo Coelho (Elf Minuten)
„Wie kam ich dazu, ihn zu Scham zu verurteilen? Aber ich tat es. Wir alle verurteilten unsere Eltern zu Scham, und wenn wir sie nur anklagen konnten, die Täter nach 1945 bei sich, unter sich geduldet zu haben.“ – Bernhard Schlink (Der Vorleser)
„Ich habe immer gedacht, dass man einen glückliche Mittelteil niemals in der Hoffnung auf ein glückliches Ende aufgeben sollte, weil es so etwas wie ein glückliches Ende nicht gibt. Verstehst du, was ich meine? Man könnte so viel verlieren.“ – John Green ( Tage wie diese)
„Ist es nicht interessant, dass der Mensch stets dazu neigt, Schwäche mit Unschuld gleichzusetzen? Darin zeigen sich die hartnäckigen Überreste christlichen Denkens. Wenn David gegen Goliath antritt, drückt der Pöbel David die Daumen. Als ob Unterlegenheit ein moralischer Vorteil wäre.“ – Juli Zeh (Corpus Delicti)
„Kein Mensch kann einem anderen auf den Grund der Seele schauen. Und das ist, bei aller Liebe zur menschlichen Natur, auch gut so.“  – Juli Zeh Corpus Delicti

Und was ich beim Lesen am liebsten trage? – Mein OnePiece. So kuschelig und so gemütlich!
Karl Lagerfeld sagte: „Wer Jogginghosen anzieht, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“ Was würde er denn nur zu meinem Einteiler sagen?
Also ich find“ ihn klasse! & kann Herrn Lagerfeld nur zustimmen; ich will die Kontrolle verlieren, ich will die Zügel loslassen, mich zurücklehnen und nicht mehr kontrollieren, regeln, absprechen müssen.

Was ist euer Lieblingsbuch? Und was mich noch mehr interessiert: das liebste Zitat daraus?

Und jetzt: auf“s rote Kreuz klicken und in“s Bett kuscheln mit einem Buch und ganz viel Tee!

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43 Kommentare

  • Reply Josi 31. Juli 2014 at 10:08

    DU solltest ein Buch schreiben oder all deine Blogposts zu einem Buch binden lassen. Ich bin mir sicher, es wäre ein Bestseller. Du sprichst mir aus der Seele mit all deinen Ansichten, auch wie du über Situationen oder Gefühle sprichst, die du noch nicht erlebt hast.

  • Reply Anonymous 15. Dezember 2013 at 20:35

    Es ist zwar aus keinem Buch, aber ein Zitat einer meiner Lieblingsautoren.
    „Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.“ – Franz Kafka-

    so schön. so wahr. <3

    Ich liebe deine Texte, Luise.

  • Reply Jules 13. Dezember 2013 at 22:56

    „Das Spiel heißt „sich-so-ein-Leben-vorstellen“. Man kann es spielen, wenn man auf der Insel abends bei Brenton sitzt, man sollte zwei, drei Zigaretten rauchen und Rum-Cola trinken. Gut ist es, ein kleines, schlafendes Inselkind auf dem Schoß zu haben, dessen Haar nach Sand riecht. Auch der Himmel müsste hoch sein, am besten sternenklar, es sollte sehr heiß sein, vielleicht auch schwül. Das Spiel heißt „sich-so-ein-Leben-vorstellen“, es hat keine Regeln. „Stell dir vor“, sagt Nora. „Stell dir vor.““
    (Judith Hermann, „Sommerhaus, später“)

    „Also sagte er sich in New York, es sei eben sein Schicksal, Zweifel überwinden zu müssen, um das Glück zu finden, wo es zunächst nicht zu sein scheint.“
    (Bernhard Schlink, „Sommerlügen“)

    „[…] und ich fühlte, dass es undenkbar war, hier jetzt einfach weiterzumachen, womit auch immer, ich musste erst die Lücke in meinem Denken, die da unversehens aufgeklafft war, mit einem neuen Plan füllen, eine Richtung finden, in die ich gehen konnte, nachdenken, nachdenken, nachdenken […]“
    (Sven Regener, „Magical Mystery“)

    „Hinter ihren Lidern sah sie das sonnige Zimmer, die sonnenübergossene Mauer draußen, den Lorbeer. Ein Rätsel, diese Welt. Noch war sie nicht fertig mit ihr.“
    (Elizabeth Strout, „Mit Blick aufs Meer“)

    Ein schöner Post – danke dafür!

  • Reply Anonymous 12. Dezember 2013 at 21:41

    Du solltest ein Buch schreiben, ich bin mir sicher mein Lieblingszitat würde aus deinem Buch stammen 🙂

    Lie Grüße
    Jen

  • Reply Anonymous 12. Dezember 2013 at 13:47

    Ich liebe es, mir Kerzen anzuzünden, einen warmen Tee zu trinken und mich dann mit einem Buch aufs Sofa zu kuscheln! Und ich finde es super, wie viele Buch-Tips hier in den Kommentaren zusammen kommen 🙂 Meine Lieblingsbücher sind Zusammen ist man weniger allein, Das Versprechen von Dürrenmatt und so ziemlich alles von Simon Beckett. Wenn mir ein Zitat gut gefällt, lese ich die Stelle immer und immer wieder und schreibe sie dann in mein Tagebuch.
    Ich habe noch eine Frage an dich, Luise: Welchen Kindle hast du genau? Ich habe nämlich einen geschenkt bekommen (den günstigsten für 49 €) und würde mir nun gerne eine Hülle dazu bei caseable gestalten. Leider gibt es da aber keine Hülle speziell für meinen Kindle, und ich weiß nicht, ob ich einfach eine Hülle für einen Kindle paperwhite bestellen und hoffen soll, dass das passt. Kannst du mir da vielleicht ein wenig weiterhelfen?

  • Reply Anonymous 12. Dezember 2013 at 00:57

    Toll, wie viele Büchertipps sich durch deinen Post ergeben!! Danke für deine schönen Zitate!
    Mein liebstes Zitat weckt Reiselust in mir…
    „Rome doesn’t compete. Rome just watches all the fussing and striving, completely unfazed, exuding an air like: ‚Hey – Do whatever you want, but I’m still Rome.‘ I am inspired by the regal self-assurance of this town, so grounded and rounded, so amused and monumental, knowing that she is held securely in the palm of history. I would like to be like Rome when I am an old lady.“ (Elizabeth Gilbert – Eat Pray Love)

  • Reply Lala 11. Dezember 2013 at 19:04

    Tolle Zitate! Eine wie Alaska und Der Vorleser hab ich auch schon mal gelesen…
    Eines meiner Lieblingsbücher ist „Die Landpartie“ – total witzig 🙂 Und mein liebstes Zitat daraus ist: „In ihrem Alter dürften Sie nichts anderes sein als ein Fragezeichen mit der Hoffnung, später mal ein kapitaler Punkt zu werden. Aber leider werden Sie nur ein kleines Komma in dem riesigen Alphabet der Zeit sein, so wie wir.“

  • Reply thelittlediamonds 11. Dezember 2013 at 18:45

    wirklich sehr schöne Zitate 🙂 Ich merke selber, dass ich immer seltener lese und wenn dann über Apps auf meinem Handy (wattpad und so ^^). Aber ich bin schon richtig in Weihnachtsstimmung und freu mich schon riesig darauf 🙂 Und ich habe mir vorgenommen mir ein „richtiges“ Buch zu kaufen und gemütlich auf dem Sofa, bei Kerzenlicht zu lesen ^^^

    xx Alina
    http://www.the-little-diamonds.blogspot.de

  • Reply nyiloveyou 11. Dezember 2013 at 15:56

    „ich will die Kontrolle verlieren, ich will die Zügel loslassen, mich zurücklehnen und nicht mehr kontrollieren, regeln, absprechen müssen.“

    so gut!

  • Reply Karolina 11. Dezember 2013 at 15:28

    Ein Post wie für mich gemacht! Ich liebe Zitate, insbesondere Buchzitate und versuche in der aktuellen Zeit auch sehr viel zu lesen. Hier ein paar meiner Lieblingszitate:

    Ich sollte also bereit sein. Bin ich bereit? Bin ich denn glücklich? Nein. Aber Glück ist kein Dauerzustand. Glück ist der Schaum im heißen Badewasser. Und ein heißes Bad ist auch ohne Schaum ziemlich super. Aber ist mein Badewasser überhaupt heiß? Ich verlaufe mich ein wenig in meinen Metaphern und fange noch mal vorn an: Ich bin nicht glücklich, aber auch nicht unglücklich. Ich bin ok.
    Mängelexemplar – Sarah Kuttner

    Seien wir ehrlich: Emotionen sind Frauensache. Da kennen wir uns besser aus. Das ist unser Revier. Da machen wir einfach die bessere Performance: hysterische Anfälle, mit zerbrechlichen Gegenständen werfen, Heul- und Lachkrämpfe, aus Beziehungsratgebern zitieren und in der Badewanne weinend Randy Crawford hören – irgendein Grund findet sich immer.
    Herzsprung – Ildikó von Kürthy

    Wenn du dich dein ganzes Leben lang versteckst,
    dann findest du dich irgendwann überhaupt nicht mehr.
    Sommersturm

    Kaum, dass meine Kleider halbwegs getrocknet und meine Wunden abgeheilt sind, würde ich wieder ins reißende Wasser des Lebens springen, so lange, bis ich darin untergehe.
    Leute, das Leben ist wild – Alexa Henning von Lange

    Wenn es nur zwei Arten von Mädchen gäbe, und zwar die, auf die alle Typen stehen,
    und dann die, in die sich Vereinzelte sehr verlieben, dann bin ich vielleicht die zweite Variante. Ein schöner Gedanke.
    Frühling und so – Rebecca Martin

    Wo es hinführen soll? Dort, wo es hinführt. Würde es nicht dort hinführen, dann soll es nicht dort hinführen. Also führt es ohnehin dort hin, wo es hinführen soll.
    Gut gegen Nordwind

  • Reply Lauras Sterne 11. Dezember 2013 at 10:47

    ein toller text, fabelhafte zitate und vor allem: Endlich mehr Blogger, die zum Lesen auffordern und ermutigen! Weihnachten ist tatsächlich die Zeit der tollen Bücher, herrlich, dass du das zu schätzen weißt! Auf meinem Blog gibt es ein paar Buchtipps!
    Alles Liebe
    Laura
    http://laurassterne.blogspot.de/

  • Reply Carina Kro 11. Dezember 2013 at 06:40

    Du musst unbedingt das Buch vom Hundertjährigen lesen 🙂 Ich fand es so schön! Leider fällt mir kein Zitat dazu ein =D momentan les ich den zweiten Teil von Shopaholic und leg dann mit der Teufel trägt Prada los 🙂
    Alles Liebe <3

  • Reply Anonymous 11. Dezember 2013 at 00:24

    Mein Lieblingszitat ist aus meinem Lieblingsbuch ‚The truth about forever‘ von Sarah Dessen:

    “It’s just that…I just think that some things are meant to be broken. Imperfect. Chaotic. It’s the universe’s way of providing contrast, you know? There have to be a few holes in the road. It’s how life is.”

    Danke für ein paar neue Bücher für meine Wunschliste!

    • Kleinstadtcarrie 12. Dezember 2013 at 16:25

      Klingt auf jeden Fall interessant – sollte ich mir mal genauer ansehen 🙂

  • Reply Alice 10. Dezember 2013 at 23:20

    tolle tolle zitate… ich sollte auch wieder mal mehr lesen, komme kaum noch dazu, dabei ist es mein liebstes hobby!!

    LG Alice 🙂

  • Reply Trishelle 10. Dezember 2013 at 22:53

    Großartiger Post!! Gute Idee und mal was ganz anderes… Ich liebe Lesen und deinen Blog, deshalb ist es gerade auch die perfekte Kombi für mich 🙂 Die Corpus Delicti-Zitate find ich gut!
    Mein derzeitiger Favourite ist „Verficktes Herz“. Da mach ich mir derzeitig auch immer diese kleinen Seiten-Klebchen an besonders tolle Stellen. Eine davon: „Das Leben gaukelt uns vor, wir könnten uns ständig neu erfinden, alles erreichen, uns verwandeln, mehr sein, anders sein. Aber all diese Illusionen existieren nur, damit wir uns nicht hängen lassen. Letztendlich bleiben wir immer das, was wir sind. Das Einzige was wir ändern können, ist unsere Perspektive.“
    oder: „ich ging nach Hause, trank zwei Flaschen Wein, weinte bestimmt dreieinhalb aus, kotzte die Toilette voll und hoffte, dass mein Herz rauskommt. […]Ich wollte es gern vor mir liegen haben und betrachten.“ …
    und einige weitere…

  • Reply Anonymous 10. Dezember 2013 at 22:32

    Wunderschöne Zitate:)
    Mein absoluter Favorit ist „Bevor ich sterbe“ von Jenny Downham. Ich hab es bereits mehrere Male gelesen und habe es jetzt nochmal rausgekramt. Mein liebstes Zitat: „Das Geräusch eines Vogels, der tief über den Garten hinwegfliegt. Dann nichts. Nichts. Eine Wolke zieht vorbei. Wieder nichts. Licht fällt durchs Fenster, fällt auf mich, in mich.“

    Ganz liebe grüße:-)

  • Reply Catherine Jackson 10. Dezember 2013 at 21:53

    Tolle Zitate!
    Alles Liebe und hab eine wundervolle, halbwegs entspannte Woche 🙂
    <3
    cathslovleybooks.blogspot.de/

  • Reply Anonymous 10. Dezember 2013 at 21:51

    Ich finde deinen Text heute besonders schön. Ich liebe die Weihnachtszeit. Sich ins Bett kuscheln, ganz viel tolle Bücher lesen, eine heiße Schokolade oder einen Tee trinken und sich Zeit für sich nehmen und seine Liebsten 🙂 Ich liebe Bücher, ich könnte in ihnen versinken, jedes Wort verschlingen, hineintauchen in die Welt der Worte und Geschichten. Ich habe so viele Lieblingsbücher hier sind vier dieser und jeweils ein Zitat:

    „Plötzlich erkannte er, dass er die Welt entweder mit den Augen eines armen, beraubten Opfers sehen konnte, oder aber als Abenteurer auf der Suche nach einem Schatz.“ (Paulo Coelho – Der Alchimist)

    „Halte dich lieber an jene, die in glücklichen Stunden bei dir sind. Denn ihre Seelen kennen weder Eifersucht noch Neid, nur Freude darüber, dich glücklich zu sehen.“ (Paulo Coelho – Die Schriften von Accra)

    „Wenn jemand sucht, dann geschieht es leicht, daß sein Auge nur noch das Ding sieht, das er sucht, daß er nichts zu finden, nichts in sich einzulassen vermag, weil er nur an das Gesuchte denkt, weil er ein Ziel hat, weil er von Ziel besessen ist. Finden aber heißt: frei sein, offen stehen, kein Ziel haben.“ (Hermann Hesse – Siddhartha)

    „Es ist so geheimnisvoll das Land der Tränen!“ (Antoine de Saint-Exupéry – Der kleine Prinz)

  • Reply Anonymous 10. Dezember 2013 at 21:37

    Sorry, aber der pinke Strampelanzug geht gar nicht. In der Hinsicht hast du scheinbar echt abgeschalten… Sponsoring hin oder her. Viele Grüße, Line

    • Kleinstadtcarrie 12. Dezember 2013 at 16:24

      ich liebe mein OnePiece – kuschelig, gemütlich und pink – was will man mehr ? 😀

  • Reply Olga Götz 10. Dezember 2013 at 21:25

    „Dienstags bei Morrie: Die Lehre eines Lebens“ von Mitch Albom ist mein Lieblingsbuch. Ein Buch, dass zum Nachdenken anregt und für die Seele ist. Empfehlenswert!
    Großes Kompliment an deinen Blog und deine Arbeit! Du hast eine tolle Art zu schreiben, mach weiter so!
    LG

  • Reply Anonymous 10. Dezember 2013 at 21:25

    ein unglaublich toller Post von dir !<3 Durch dich bekomme ich Lust wieder zu lesen und in andere Welten abzutauchen ! Danke dafür

  • Reply La Couture 10. Dezember 2013 at 21:08

    wunderbarer Post! Du hast dir dafür so viel mühe gegeben! <3
    Mein Lieblingsbuch ist „Zwei an einem Tag“ 🙂
    Liebst, Vanessa

  • Reply Anonymous 10. Dezember 2013 at 21:07

    „Wenn dich jemand verlässt, stellst du dir automatisch die Frage, wer er eigentlich war. Und wer du ohne ihn bist.“
    – Die Nackten (Iva Procházková)

    „Mattia hatte gelernt, daß es Paare von Primzahlen gab, zwischen denen immer eine gerade Zahl stand, die verhinderte, daß sie sich berührten. In Mattias Augen waren sie beide, Alice und er, genau dies: Primzahlen, allein und verloren, sich nahe, aber doch nicht nahe genug, um einander wirklich berühren zu können.“
    – das wundervollste Buch: Die Einsamkeit der Primzahlen (Paolo Giordano)

    • Kleinstadtcarrie 12. Dezember 2013 at 16:24

      das Buch werde ich mir doch direkt mal bestellen ! DANKE 🙂

  • Reply Nilishi 10. Dezember 2013 at 21:01

    Toller Post! Habe mir gerade gestern zwei neue Bücher bestelle, jetzt freue ich mich noch mehr darauf, dass sie ankommen. Ich lese viel viel lieber in einem Buch als im Netz.

    Liebe Grüße,
    Mindbroken

  • Reply Lisa 10. Dezember 2013 at 21:00

    Du Liebe, dein Blog macht so eine Freude! 🙂 Es gibt so viele Blogs in dieser Welt und es macht immer richtig Spaß, deine Einträge zu lesen. Du hast einfach so Recht! Die Weihnachtszeit sollte man viel mehr nutzen und vor allem auch dazu, mal zur Ruhe zu kommen. Leider ist es unibedingt oft schwierig, da bei uns die Klausuren direkt nach Silvester beginnen, von daher gilt besonders in der Zeit vor Weihnachten: Ackern, ackern, ackern – aber ein paar Stunden hat man doch mal übrig, um in sich zu gehen und einfach nur Stress Stress sein zu lassen. Ich finde so ein Ritual richtig schön, dass man sich einfach mit ein paar guten Büchern verschanzt und seien wir doch ehrlich: Gibt es etwas besseres, als mal abzuschalten, offline zu sein und einfach nur zu genießen, dass man es sich erlauben darf zu genießen?
    Viele herzliche Grüße sende ich dir aus Braunschweig! 🙂
    Lisa

  • Reply Traumfresserchen 10. Dezember 2013 at 20:49

    Ooh die Zitate finde ich toll! Ich liebe Paulo Coelho! 🙂

  • Reply Anonymous 10. Dezember 2013 at 20:44

    ich mag den briefroman von antonio tabucchi sehr gern. ein kleiner ausschnitt:

    Madame, meine liebe Freundin, wie das Leben so spielt. Und was die Dinge lenkt: ein Nichts. Diesen Satz habe ich irgendwo gelesen, und jetzt denke ich darüber nach. Und außerdem: Suchen wir, oder werden wir gesucht? Auch darüber sollte man nachdemken. Jemand flaniert zum Beispiel am Abend über die Straßen, geht von Cafe zu Cafe, läßt sich vom Zufall treiben, wie ich, der ich an Schlaflosigkeit leide. Früher gab es wenigstens Bobi, ich legte ihn an die Leine und führte ihn spazieren, da hatte ich eine Ausrede. Aber inzwischen ist er tot, und ich habe nicht mal mehr diese Ausrede. Ich lasse mich treiben, ich sitze in den Bistros herum, bis sie schließen, und dann stehe ich auf und mache mich auf den Weg. Der Arzt hat zu mir gesagt: Sie sind ein klassischer Fall von homo melancholicus. Aber Dürer hat die Melancholie sitzend dargestellt, habe ich erwidert, um melancholisch zu sein, braucht man einen Stuhl.

  • Reply Lena 10. Dezember 2013 at 20:32

    Oh, das ist aber heute ein wirklich toller Post!
    🙂 <3

  • Reply LISKA MONET 10. Dezember 2013 at 19:58

    Mein Lieblingsbuch ist Die Teerose von Jennifer Donnelly. Ich behaupte mal von mir, dass ich durch mein Germanistikstudium und meine grundsätzliche Liebe zum Lesen sehr viele Bücher kenne und besitze, die Teerose ist aber wohl das einzige, das ich so oft gelesen habe, dass sich schon einzelne Blätter gelöst haben. (: Es gibt unfassbar viele Stellen, die ich hier zitieren könnte, aber eine der für mich wichtigsten steht auf Seite 53:
    „Sie würde es ganz sicher für sich behalten. Ihre Mutter was sehr fromm, verpasste nie die Messe und betete jeden Morgen und jeden Abend den Rosenkranz. Sie glaube, dass Priester über jeden Zweifel erhaben waren, dass sie das Wort Gottes verkündeten und dem Herrn nahestanden. Fiona hatte dies genausowenig angezweifelt, wie sie die Existenz des Himmels oder Gottes angezweifelt hätte.
    >>Pa…<< begann sie zögernd. Ein beängstigender Gedanke war ihr gekommen.
    >>Ja, Fee?<<
    >>Auch wenn du die Priester und die Kirche nicht magst, du glaubst doch an Gott, oder?<<
    Paddy dachte eine Weile nach und sagte dann: >>Weißt du, was ich glaube, Mädchen? Ich glaub, dass drei Pfund Fleisch einen guten Eintopf ergeben.<<

  • Reply Anonymous 10. Dezember 2013 at 19:51

    Ich habe mir grade direkt mal Corpus Delicti bestellt!
    SOWAS BITTE ÖFTER! ich finde es toll mal gute Buchtipss zu kriegen von Menschen, denen man vertraut. Ich wurde von dir zu John Green inspiriert und bin seitdem begeistert. Und das muss man wirklich erstmal schaffen, denn es gibt soo viele langweilige uninteressante und schlecht geschriebene Bücher auf dieser Erde. Oder mit gefallen sie einfach alle nicht. Aber du hast den gleichen Geschmack wie ich, das ist äußerst schön zu sehen:)
    Liebe Weihnachtsgrüße aus dem gemütlichen Aachen!
    Hier kommt die Weihnachtsstimmung zwar schon langsam auf, aber die Uni schafft es doch immer wieder sie sehr stark zu dämmen. RWTH Aachen, für alle, die gerne ihre Freizeit für die Uni opfern (tipp an alle, die noch nicht wissen, wo sie studieren sollen).

    Dein Fan

    • Kleinstadtcarrie 12. Dezember 2013 at 16:23

      hihi oh ja, die Uni!

      ich sitz auch grad in der Bib – und mein kurzes Päuschen nutze ich mal für eure Kommentare 🙂

  • Reply Anonymous 10. Dezember 2013 at 19:36

    Sehr schöner Post! Das hat richtig gute Laune und ein gutes Gefühl gegeben. Danke! 🙂

  • Reply Ann-Katrin 10. Dezember 2013 at 19:31

    Du hast Recht – Weihnachtsstimmung kommt von Innen! Viel Glück beim zur Ruhe kommen in der Vorweihnachtszeit – wäre schön, wenn mir das auch gelingt 🙂 LG!

  • Reply Sina 10. Dezember 2013 at 19:26

    Ich persönlich hab ganz viele Lieblingsbücher, aber ich würd dir gerne zwei „Klassiker“ empfehlen wenn man sie so nennen kann: Irrungen, Wirrungen von Theodor Fontane und Kabale und Liebe von Friedrich Schiller. Vielleicht musstest du sie ja schon in der Schule lesen, aber wenn man solche Liebesgeschichten mal freiwillig liest merkt man, dass sie wesentlich toller sind als es die Schule vermuten lässt 😉
    Hier noch meine Lieblingszitate aus den Büchern:
    „Unser Herz hat Platz für allerlei Widersprüche.“ (Fontane)
    „Die Liebe ist schlauer als die Bosheit und kühner.“ (Schiller)

    Liebe Grüße, Sina

    P.S.: Die Theaterverflimbung zu Kabale und Liebe ist auch wirklich gelungen, falls es dir mal zu viel wird mit dem ganzen Lesen 😀

    • Kleinstadtcarrie 12. Dezember 2013 at 16:22

      Hallo Sina,

      „Kabale und Liebe“ hab ich bereits gelesen und gefällt mir leider so gar nicht.
      Ich sollte mich aber mal an Fontane wagen 🙂 Danke für den Tipp!

  • Reply neele ♥ 10. Dezember 2013 at 19:22

    SANTA CAN YOU HEAR ME? 😀 Danke für den Ohrwurm!

  • Reply Anonymous 10. Dezember 2013 at 19:20

    Mein Lieblingsbuch, zumindest zur Zeit ist „Just Kids“ von Patti Smith.
    Dieses Buch ist so ein Buch, von dem man so gut wie jeden Satz zitieren könnte und es sich jedes mal irgendwie nach etwas poetischem bzw. gefühlvoll-geheimnisvollem anhören würde.
    „Später hielt ich diese erheiternd-erniedrigenden Momente in großformatigen, detaillierten Zeichnungen für Robert fest, er war von ihnen entzückt, weil er offenbar all das an mir schätzte, was mich anderen verhasst machte oder entfremdete. In diesem visuellen Dialog wurden meine Jugenderinnerungen zu seinen.“
    – Um diesen Absatz zu verstehen, sollte man vielleicht wissen, dass Patti Smith und Robert Mapplethorpe eine sehr sehr enge Künstlerfreundschaft verband und dieses Buch eine Art Autobiographie Patti Smiths ist.
    Absolut zu empfehlen!

  • Reply Anna Müller 10. Dezember 2013 at 19:12

    Mein Lieblingsbuch? Nicht nur eins.. Aber meine 2 absoluten Liebelinge sind „Der Engel auf meiner Schulter“ von Therese Fowler und „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry. Zitat „Der Engel auf meiner Schulter“: Er zog Megs Goldkette aus der Tasche und legte sie auf den Tisch, zupfte sie zurecht, bis sie einen Kreis bildete. „Ich muss mich bei dir entschuldigen“, sagte er und strich mit dem Finger über die Kette. „Ich hätte dir – von Meg erzählen sollen. Ich hätte dir erzählen müssen, dass ich nie wirklich aufgehört habe, sie zu lieben.“. Zitat „Der kleine Prinz“: „Adieu“, sagte der Fuchs. „Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ ♥