Das ist zu viel

/5. Juni 2013/36 Kommentare

Es regnete. Ich ging ins Bett und es regnete. Ich bin aufgewacht auf und es regnete. Von Tag zu Tag stiegen die Pegel der Flüsse, doch dass es hier bald schon so aussehen wird, wie vor 11 Jahren schon…damit habe ich nicht gerechnet.
Sonntag begann ich panisch zu werden, habe online die Pegelstände verfolgt, wollte nicht einschlafen. Wo soll ich das Auto hinbringen? Gegen dreiviertel 12 ertönte eine Sirene. Panik. Mir schossen zu viele Gedanken durch den Kopf. Was hatte das zu bedeuten? Was soll ich tun? Wohin?
Katastrophenalarm. Zur Evakuierung bereit machen. Es ist doch aber erst Alarmstufe 2 von 4? Wieso Sachen packen? Und vor allem was? Ich wartete auf weitere Anweisungen. Halb 3 und mir fielen die Augen zu.
Am nächsten Morgen erwachte ich erst um 10 Uhr und das Chaos begrüßte mich und der Regen, was sonst. Auf den Straßen herrschte ein wildes Durcheinander. Kinder, die aus der Schule abgeholt werden mussten. Menschen, die ihre Wagen in Sicherheit bringen wollten. Die Talsperre wird abgelassen. Das hat nichts Gutes zu bedeuten für ein Tal.
Man steht am Wasser. Es ist braun und so schnell. Zieht alles mit sich. Noch 1 Meter. Und es regnet.
Was macht man in so einem Moment, außer auf das Wasser zu warten? Wir räumten Keller aus, Garagen. Füllten uns Trinkwasser ab. Kerzen, Taschenlampen. Radio. Warten. Lauschen. Eine Megafondurchsage. Bringen sie ihr Hab und Gut, ihren PKW und sich selbst in Sicherheit. Wohin denn aber? Wohin? Angst. Tränen. Erinnerungen. Hektik.
„Eine Jahrhundertflut, wie wir sie 11 Jahre nicht gesehen haben.“
Die Bilder sind plötzlich wieder so präsent: Schreie. Wasser, so viel braunes, schnelles Wasser. Überall war es. Aber wenn man den Hahn aufdrehte, wartete man vergebens. Damals war ich 7. Zu klein um zu verstehen. 
Montagabend: der Pegel sinkt.
Jetzt: die Sonne scheint, als wäre nichts gewesen. Und Dresden steht unter Wasser. Sandsäcke.

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Meine Lieben,

es ist ruhige geworden hier auf dem Blog, dafür umso lauter in meiner Stadt.
Viele von euch werden die schrecklichen Bilder im Fernsehen gesehen haben. Einige haben ihre Betroffenheit auf Twitter Kund gegeben, andere über die ständige Berichterstattung gemeckert. Ich kann verstehen, dass es für viele von euch so weit weg erscheint, was hier (wieder) passiert.
Mir geht es mittlerweile gut. Zum Text muss ich  noch sagen, dass ich nicht direkt in Dresden wohne, sondern etwas außerhalb und daher nicht von der Elbe, sondern von einem anderen Fluss bedroht wurde. Die Gefahr ist jetzt nicht mehr vorhanden und der Katastrophenalarm wurde hier aufgehoben. Allerdings kämpft Dresden noch weiter und ich bin so stolz, wie sich die Menschen gegenseitig helfen. Es ist wunderbar mit anzusehen, wie alle zusammenrutschen, wie Sandsäcke und Schaufeln, Essen verschenkt wird. Man reicht sich die Hand und das ist bewundernswert.
Für mich war es besonders schlimm, weil ich das alles schon mal miterlebt habe und ich weiß, wie schnell eine Stadt überflutet werden kann. Damals war es hier in meiner kleinen Stadt viel schlimmer als diesen Sommer; Häuser wurden unterspült, Menschen mitgerissen. Ihr glaubt nicht, wie dankbar ich bin, dieses Jahr verschont geblieben zu sein.
Allerdings zittere ich weiterhin mit meiner Stadt Dresden. Es ist schrecklich zu wissen, dass der Scheitelpunkt noch nicht erreicht wurde, das Wasser also weiterhin steigt.

Das ist das, was ich zu der Katastrophe sagen möchte und kann.
Ich werde mir alle Mühe geben, dass es hier ab morgen wieder wie gewohnt weiter geht.
Ich wünsche allen Betroffenen unter euch nur das Beste, ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen.
Fühlt euch alle fest gedrückt, eure Luise.

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36 Kommentare

  • Reply Anonymous 8. Juni 2013 at 10:32

    Ich finde diese Unterstellung etwas übertrieben.
    Ich weiß, dass viele Helfer und Betroffene körperlich und seelisch z.T. am Ende sind. Ich gehöre auch dazu!
    Aber trotzdem ist es immer noch jedem selbst überlassen wie er oder ob er hilft! Ich habe mich dazu entschieden, weil ich eben in dieser Woche keine wichtigen Veranstaltungen in der Uni hatte oder eben nicht krank war. Das war meine Entscheidung, die ich aus den Gegebenheiten treffen konnte. Aber in erster Linie ist niemand verpflichtet zu helfen! Es gibt viele die arbeiten, lernen, etc. müssen oder eben krank sind. Das ist nunmal so.
    Und Luise hat sich auch dazu entschieden zu helfen…und das hat sie auch auf ihrem Blog getan! Denn für mich als Helfer ist es auch Hilfe, wenn man abends völlig erschöpft zu Hause sitzt und überall die Danksagungen und eben auch diesen Post liest. Dafür danke ich dir, da es motiviert am nächsten Tag wieder aufzustehen und weiter Sandsäcke zu schleppen und zu stapeln! Danke, dass dieses Thema auf deinem Blog Platz gefunden hat, denn du bist eine der wenigen, die sich diesem Thema angenommen haben!

  • Reply Vanessa Hertwig 7. Juni 2013 at 19:06

    Hei ♥
    Ich würde mich sehr freuen,
    wenn du mal auf meinem Blog vorbeischaust.
    Ich bin noch ganz neu &
    würde mich über gegenseitiges Verfolgen &
    Verbesserungsvorschläge sehr freuen !

    http://vanessarosei.blogspot.de

  • Reply Melanie Isabell 7. Juni 2013 at 17:15

    Die Leute tun mir einfach nu Leid, ich finde es gut, dass du das hier nochmal so aufgreifst!
    http://traumweltone.blogspot.de/

  • Reply Celly 7. Juni 2013 at 11:06

    Schrecklich! Eine Freundin von mir wohnt auch bei Dresden und daher erfahre ich ziemlich viel, was da so vorgeht. Das ist nicht mehr schön… 🙁

  • Reply Fiona 6. Juni 2013 at 20:05

    Wie schrecklich das für alle Beteilgten sein muss. Ich wünsche allen viel Kraft!
    Ich finde es toll, dass du auch solche Themen auf deinem Blog aufgreifst
    Liebste Grüße
    Fiona von truetempted.blospot.com

  • Reply Anna. 6. Juni 2013 at 20:02

    Hallo 🙂
    ich wohne in der Nachbarstadt von Dresden und die steht auch total unter Wasser. Es sieht so schlimm aus wie 2002 und das habe ich auch schon miterlebt. Ich hoffe so sehr das die Menschen auch bei den Aufräum arbeiten auch noch zusammenhalten! Aber finde das gut, dass du darüber geschrieben hast 🙂 Hoffen wir das es wieder besser wird!

  • Reply DieNora 6. Juni 2013 at 16:08

    Finde es toll das du darüber etwas geschrieben hast.
    Wohne selbst in der Nähe von Dresden und bin wirklich stolz auf unsere Stadt und die vielen Helfer.

  • Reply Anonymous 6. Juni 2013 at 14:59

    Ich wohne selber in Dresden, allerdings erst seit 4 Jahren, und finde für diese Situation kaum Worte. Es bringt so viel Leid mit sich, und das einfach durch gigantisch viel Wasser. Menschen haben Angst um ihre Zukunft, wissen nicht wie es weitergehen soll. Stehen plötzlich vor dem Nichts.
    Mir haben bis vor der derzeiten Katastrophe, immer Freunde Bilder gezeigt, ein wenig darüber erzählt, wie es 2002 hier aussah und ich hab die Markierungen von dem Höhststand an Gebäuden gesehen, aber das war alles so fremd und weit weg.
    Bis jetzt. Wenn man live das Geschehen miterlebt, ist das schon heftig.
    Überall Sirenen.
    Aber der Zusammenhalt und die Hingabe unter den Leuten ist beeindruckend.
    Ich war sehr gerührt von dem Einsatz der Menschen, wie sie Tag und Nacht entlang der Flüsse Sandsäcke füllten und stapelten. Knochenarbeit.

    Ich wünsche jedem Betroffenen ganz viel Kraft für die nächste Zeit.

    Es freut mich, dass du dieses Thema angesprochen hast, deine Gedanken mit uns geteilt hast.

    Liebe Grüße

  • Reply Caroline Roth 6. Juni 2013 at 10:53

    Ich bin auch schockiert über die Bilder aus den Medien.. Danke an alle Helfer da draußen..

    http://styledealer-drugfashion.blogspot.de/

  • Reply johanna 6. Juni 2013 at 10:07

    Gänsehaut.
    Für mehr fehlen mir leider die Worte. Ich wünsche allen Betroffenen, dass es gut ausgeht und der Schrecken vor allem bald ein Ende hat!

  • Reply Leni 6. Juni 2013 at 10:02

    DIe Menschen tun mir so Leid, das muss schrecklich sein. Kopf hoch, ich hoffe ihr habt bald wieder bessere Tage. Es ist schon krass, hier in Köln ist total schönes Wetter, da kann man sich die Verhältnisse bei euch noch viel schlechter vorstellen. Aber die Bilder im Fernsehen schockieren mich immer wieder.

    http://bonbonsdevie.blogspot.de

    Alles Liebe und viel Glück,
    Leni

  • Reply Anonymous 6. Juni 2013 at 09:17

    Wenn du wirklich mit Dresden mitzittern würdest, hättest du zur Schaufel greifen können und vor Ort mit anpacken, statt im hübschen Kleidchen das sonnige Wetter zu genießen. (Instagram)

    Sorry ich mag deinen Blog sonst sehr, aber das kommt mir trotz der eigenen Betroffenheit beim letzten Mal etwas geheuchelt vor. Zeit zum Kleidchen oder Armbänder präsentieren gibts doch danach wieder.

    Du hast ein Auto, Zeit und zwei gesunde Hände, also tu was! Wir sind erschöpft und können nicht tagelang durcharbeiten, brauchen jeden Helfer, der Sandsäcke anpackt.
    Also nett, dass du den Zusammenhalt lobst, aber mach doch einfach mit – wäre besser.

    • Kleinstadtcarrie 6. Juni 2013 at 11:01

      das ist einfach nur frech, mir hier Dinge zu unterstellen, ohne auch nur einen blassen Schimmer zu haben, was Sache ist.

      1. Ich bin krank, habe eine miese Grippe und dennoch habe ich hier in meiner Stadt Keller aus- und eingeräumt.
      2. Gibt es Firmen, die erwarten ein Abgabedatum“ für ihre Posts. Das Kleid liegt seit Wochen hier und die Firma aus China weiß nicht und versteht auch nicht, was hier los ist. 30 Minuten habe ich die Fotos geschossen, bevor ich wieder in die Schule gerannt bin, denn…
      3. Habe ich morgen meinen letzten Schultag und mein Jahrgang erwartet, dass jeder bei den Vorbereitungen hilft – logisch.
      4. Da wir aber nicht nur feiern wollen, fahren wir morgen alle zusammen (100 Menschen) nach Dresden und werden direkt vor Ort helfen.

      So und bevor mir hier noch mal geheucheltes Mitgefühl vorgeworfen wird, bitte erstmal nachfragen, was Sache ist.

      „Du hast ein Auto, Zeit und zwei gesunde Hände“
      Mein Auto ist fast 20 Jahre alt und kann sicher nicht durch Wasser fahren.
      Zeit habe ich so gut wie keine, siehe oben
      und gesund bin ich auch nicht.

      SORRY, dass ich etwas zickig wirke, aber SOWAS macht mich sauer.

    • Anonymous 6. Juni 2013 at 12:43

      Also ich finde es auch etwas irritierend dieser Text auf der einen Seite und kurz danach zählt ja scheinbar nur die Modewelt (Abgabetermin ist wichtiger?). Gesund genug dafür bist du also?
      Ist nicht bös gemeint, aber auf Unverständnis darauf musst du einfach vorbereitet sein und dich eben vorab erklären, wenn du deinen Kritikern den Wind gleich aus den Segeln nehmen willst. Du bloggst ja nicht erst seit gestern und über solche Wirkung muss man sich leider bewusst sein, wenn man in der Öffentlichkeit steht.

      Und wegen deinem Auto: Auch ein 20 Jahre altes bringt dich bestimmt noch sicher von A nach B an einen Punkt, wo du helfen kannst. Warum solltest du damit durch Wasser fahren müssen?
      So wie du selbst schreibst ist es ja in Sicherheit?

      Aber zum Schluss noch großes Lob: finde es echt klasse, dass ihr morgen in so großer Zahl helfen wollt. Hoffe ihr könnt eure Feier trotzdem genießen vorher!

    • Anonymous 6. Juni 2013 at 20:00

      „Warum solltest du damit durch Wasser fahren müssen?“ das ist nicht dein ernst!

    • Anonymous 7. Juni 2013 at 06:12

      Die ist einfach faul und nicht kritikfähig!!! Ganz einfach!
      Was meint ihr…wie viele Kommentare mit Kritik hat sie nicht veröffentlich??? 10?20?30? Mehr?

    • Kleinstadtcarrie 7. Juni 2013 at 12:51

      es waren genau 7 und ich sehe es nicht ein, dass mir hier Dinge unterstellt werden und ich persönlich beleidigt werde.
      Jeder der hier ständig Kommentare schreibt (komisch, dass einige von der gleichen ID kommen!) kann selbst mit anpacken & helfen !

    • Anonymous 9. Juni 2013 at 21:40

      also jeder, JEDER hat mal minimum 1-2 Stunden Zeit zu helfen (gerade wenn man sein Abi hinter sich hat 😉 ), und ja, jede Hand, jede Minute hat gezählt (falls du mit dem Argument kommen solltest dass eine Stunde nichts bringt) …und zählt nach wie vor, denn jetzt geht es an die Aufräumarbeiten, also tu doch nicht so, als ob du nicht könntest. Du kannst morgen früh nach DD fahren und mit anpacken! Ich und viele andere waren mehr als 20 Stunden wach, und haben Nachtschichten geschoben, um diese Stadt zu beschützen, ich habe Menschen aus München, Berlin, Erfurt undundund getroffen, die sich freigenommen haben und teilweise in der Nacht hergefahren sind und direkt mit geholfen haben. Sorry, sich hier so rauszureden ist meiner Meinung nach einfach nicht richtig.

  • Reply redwinecolouredlips 6. Juni 2013 at 07:58

    Und fast kamen mir die Tränen bei dem Text. Gut geschrieben. Ich bin zwar nicht betroffen vom Hochwasser (Erfurt), aber habe um mich rum schon ein wenig was mitbekommen (in den örfern rund herum und in Jena). Außerdem habe ich letzes Semester ja in Halle gewohnt und fiebere mit den Freunden dort mit. Außerdem steht meine damalige Wohnung komplett unter Wasser…das ist schon krass.

    Ich wünsch dir viel Glück, dass du so etwas nicht nochmal erleben muss. 2x reicht.

  • Reply Ivory 5. Juni 2013 at 22:35

    Luise, mir fehlen wirklich die Worte. Es tut mir so leid für dich und die vielen anderen Menschen, die unter dem Hochwasser so zu leiden haben.
    Trotzdem ist es schön zu lesen, dass ihr alle zusammenhaltet und euch untereinander helft. Zusammen werdet ihr das ganze bewältigen!
    Ich denke an euch und drücke die Daumen, dass der Pegel morgen nicht so hoch steigt, wie erwartet.

    Liebste Grüße, Jane

  • Reply Anonymous 5. Juni 2013 at 21:17

    Für Dresden und alle anderen betroffenen Städte viel Kraft und ein schnelles Ende des Grauens…

  • Reply Kamerakind 5. Juni 2013 at 20:57

    Oh nein, es ist so furchtbar, verfolge es im TV, zum Glück ist es für dich halbwegs glimpflich abgelaufen, aber die Angst muss schlimm sein.
    Ich finde auch bewundernswert wie sich die Menschen helfen, habe gestern ein Interview mit einem Hotelbesitzer gesehen der seine Zimmer zur Berfügung stellt, der hat erzählt „Da stand ein Mann mit nassen Hosen bis zur Hüfte weinend vor mir und hat nach Unterkunft für seine Familie gefragt, da muss man einfach helfen“ ich musste fast weinen weil es so schrecklich klang, es geht ja echt um die Existenz.

    http://www.kamerakind.blogspot.de

  • Reply Anonymous 5. Juni 2013 at 19:44

    Ich hoffe auch, dass es alles einigermaßen glimpflich abläuft und nicht noch mehr Menschen verletzt werden oder gar umkommen! Diese Angst kann man erst nachvollziehen, wenn man selbst oder Verwandte/Bekannte davon betroffen sind. Ich wünsche allen Helfern viel Erfolg und allen Betroffenen alles Gute für die Zukunft. Ich bin auch sehr stolz darauf, dass sich alle gegenseitig helfen. Ich wünschte ich könnte mehr tun! :/

  • Reply ParisRomAthen 5. Juni 2013 at 19:38

    Die Sirene in der Nacht war nur eine Probe, ein Test, um zu schauen, ob sie funktioniert. Uns hat sie auch beunruhigt (ich wohne in der gleichen Stadt, wie du).
    Ansonsten sind wir auch alle froh, dass die Weißeritz wieder abgenommen hat. Jetzt können wir das gleiche nur noch für die Elbe und Dresden hoffen…

  • Reply Marie 5. Juni 2013 at 19:27

    Es ist das eine, die Nachrichten zu verfolgen, und was ganz anderes, einen persönlichen Text zu lesen. Zahlen und Pegelstände sagen so wenig aus über den Kampf der Menschen. Aber auch in Potsdam kommt die Nachricht der großartigen gegenseitigen Hilfe an. Ich wünsche ganz viel Glück, viel Sonne und Kraft!

  • Reply Emma Palam 5. Juni 2013 at 19:25

    Für mich war das ein wirklich bewegender Text.
    Ich bin nicht direkt betroffen, dafür ist meine Schwester in einem anderen Ort heute Mittag evakuiert worden, und man macht sich natürlich riesige Sorgen und Gedanken. Sowohl beim Lesen deines Textes hier, als auch bei den Bildern im TV bekomme ich Gänsehaut und mir wird ganz anders, aber auch im positiven Sinne. Ich finde es unglaublich, wie die Menschen sich zusammentun und sich gegenseitig helfen, wo sie nur können. Es ist schon fast schade, dass sich dieses Gemeinschaftsgefühl nur in solchen Katastrophen zeigt.

  • Reply Anonymous 5. Juni 2013 at 19:19

    als ich das im fernsehen gesehen habe musste ich sofort an dich denken, fühl dich gedrückt liebste lu ! <3

  • Reply Nathalie 5. Juni 2013 at 19:04

    Kaum zu glauben…
    Hier in Hannover relaxen alle in der warmen Sonne bei 23 grad und auf der anderen Seite von Deutschland herrscht Angst,Panik und ein Kampf gegen das Wasser.. Schrecklich:(

  • Reply Vivien 5. Juni 2013 at 19:04

    Ich wünsche den Menschen ebenfalls viel Glück weiterhin und auch viel Hoffnung, dass sich alles endlich zum Guten wendet. Einfach unglaublich, was Wasser alles anrichten kann.

    xo Vivien / wearesummerlovers.blogspot.de

  • Reply Vanessa A 5. Juni 2013 at 19:04

    Es scheint wirklich heftig gewesen zu sein. Eine Freundin von mir wohnt auch in Dresden und ich bin froh, dass dir und ihr nicht passiert ist.

    Bei uns unten in der Stadt waren auch Überschwemmungen ich wohne direkt am Main. Ich war jedoch nicht betroffen, da ich auf dem Berg wohne und meine Arbeit auch noch glücklicherweise ziemlich weit oben war.
    Ich wüsste auch nicht, was ich getan hätte ich hätte wahrscheinlich genauso reagiert und gedacht wie du.
    Ich hoffe das es sich bei euch alles nun wieder beruhigt und das der Pegel weiter sinkt.

    Ganz liebe grüße Vanessa♥
    miss-coeur.blogspot.com

  • Reply Sarah Marie 5. Juni 2013 at 19:03

    War es bei dir auch so schlimm? Bei mir ist es Gott sei Dank wieder vorbei 🙂

  • Reply Anonymous 5. Juni 2013 at 18:30

    Schon krass, dein Text, die Aufnahmen in den Nachrichten. Und hier in Köln lacht die Sonne. Es scheint alles so weit weg. Trotzdem ist wohl ganz Deutschland in Gedanken bei euch.
    wie soll das in den nächsten Jahren nur weitergehen?
    ganz liebe grüße :*

  • Reply Livia 5. Juni 2013 at 17:55

    Ich hoffe bei dir ist es nicht allzu sehr ausgeartet, wohne selbst in der Nähe von Dresden und hier kämpfen alle noch gegen das Wasser.
    Hoffen wir mal das es nicht so schlimm wird wie 2002.
    Lass es dir gut gehen 🙂

  • Reply Theresi . 5. Juni 2013 at 16:52

    hier war es auch total schrecklich. ich komme zwar nur von einem ganz kleinem dorf mit 152 oder 154 einwohnern aber mein dad ist bei der feuerwehr und musste 2 nächte hintereinander von 12-4 uhr morgens sandsäcke füllen,schleppen und die wassermassen bekämpfen. da war ich froh als er wieder zuhause war. ich hab ja eigentlich die totale gewitter angst und als es neben dem massen an regen auch noch zu gewittern angefangen hat in der 2. nacht war für mich alles vorbei. da saß ich dann mit meiner mutti unter der elchdecke gekuschelt und warteten auf die rückkehr von meinem dad. auch wenn heute das herrlichste wetter war sehen die straßen noch ziemlich schlammig aus. auch der weg den ich mit meinem hund normalerweise gehe ist voller schlamm und meine schuhe sahen heute aus. ( kannst dir das ausmaß ja sicher vorstellen)

  • Reply emma 5. Juni 2013 at 16:28

    im tv hab ich öfter auch was von dresden gesehen und habe dabei tatsächlich gedacht, ob die liebe luise denn wohlauf ist…
    musstest du die katastrophe allein meistern, oder hattest du deine mami oder deine schwester bei dir? ist bestimmt total schrecklich, aber ich hoffe, es wird sich alles wieder zum positiven wenden in deiner stadt 🙂

  • Reply Eva 5. Juni 2013 at 16:16

    Jetzt muss ich wirklich sagen, dass ich Gänsehaut bekommen habe bei diesem Text. Ich als geborene Sachsen-Anhaltinerin, die nun in Frankfurt lebt, fühle auch gerade mit allen in meiner alten Heimat mit, die vom Wasser bedroht werden. Einem Freund von mir aus Halle (Saale) droht die Wohnung weggespült zu werden, andere Freunde sind seit zwei Tagen fast ununterbrochen am Sandsäcke stapeln in Dessau und Magdeburg. Und ich sitze in Frankfurt, erlebe, wie in meinem alten Zuhause Land unter ist und kann nichts tun, weil soviele Faktoren mich nicht nachhause fahren lassen können. Deshalb finde ich es umso wunderbarer, dass du, die nun auch quasi direkt betroffen ist, über dieses Thema ein paar, so schöne Worte verliert. Ich drücke die Daumen, dass die Lage sich in Dresden und auch im Rest Deutschlands bald entspannt und wünsche dir, und allen anderen alles erdenkliche Gute!
    (Entschuldige, dass ich hier soviel schreibe, aber ich musste das einfach mal loswerden.)
    Wie gesagt: ein wunderbarer Text und ich kann deine Gefühlslage sehr gut nachvollziehen, denn auch ich weiß noch von vor 11 Jahren, wie es ist, wenn man seine Kuscheltiere auf einmal an sich vorbeischwimmen sieht. Furchtbar!
    Liebe, hoffnungsvolle Grüße,
    Eva